Indiana Tribüne, Volume 29, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1906 — Page 7

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Im Herrenhaus von Luckmuhlcn Qotnan von Marie Diers TVTTTTTTTTTTTTfTTTTTTTT? (Fortsetzung.) Da ward der plötzlich von Bewegung erfaßt. Er legte seine große Hand auf die beiden winzigen Fäustchen und sagte mit einer fast feierlichen Stimme, unbekümmert um die Tischgesellschaft: Der liebe Gott schenke Dir einen recht gescheiten Vater, mein Jung! Einen Vater, der Dich nicht nur liebhat, sondern auch Dein Leben ein bischen dersiändiz einzurichten weiß " Tiefe Stille trat plötzlich ein. Kein Lachen oder Scherzwort wagte sich hervor. Denn alle empfanden in diesem Augenblick, daß diese Worte ein Vater sprach, dessen Sohn den dunkelsten Weg gegangen war und daß aus seinen Worten vielleicht eine traurige Selbstanklage klang. Eva 2ber, übermannt von ihrer Em pfinduttz, beugte sich nieder, wo noch des Alten Hand auf den Fäustchen lag, und küßte beide, die große und kleine, mit Thränen in den Augen. Hans Wilhelm sah starr herüber. Auch ihn mahnte Herrn von Pontows Verhalten an den todten Sohn, der so ganz andre Wege hatte gehen können, wenn ihm von früh an Verständniß zur Seite gestanden hatte. Aber er von allen Fremden war d:r einzige, der auch einen andern Sinn heraushörte das Schuldbekenntniß einer alten, unberührten, einer längst verjährten Schuld. Langsam begann sein Herz zu klopfen. Schon lange war der Taufling hinaus, die Schwere des Augenblicks von der Tischgesellschaft überwunden, fchon tönte wieder Lachen und Stimmgeschwirr um ihn her, und er saß immer noch und heftete seine Blicke auf das Angesicht des Alten, das sich jetzt in brütendem Sinnen gesenkt hatte. Was in ihm emporstieg und sein Empfinden zu beherrschen begann, war em seltsam neues Gefühl. Em Mitleid aber nicht jenes Nervenmitleid des Schwachen mit dem Schwachen. Etwas viel Stärkeres. Ein Mitleiden um fremde, begriffene Schuld. Eine Gabe des Starken an den Starken. Nach Tisch zogen sich die unter den Herren, die Verlangen nach eine? Cigarre trugen, in Erichs Zimmer und das daneben gelegene Lesezimmerchen Zurück. Tort fand Hans Wilhelm den alten Vontow. Dieser hatte sich eine Cigarre angebrannt und sich in die breite Fensternische des Lesekabinetts gesetzt. Ein japanischer Schirm verdeckte ihn halb, auch hatte man ihn ungestört gelassen. Man sah ihm Ermüdung und nervöse Abspannung an. Aber Hans Wilhelm ließ sich jetzt von solcher Rücksicht nicht leiten, und auch zede Spur von Empfindlichken und Furcht vor falscher Auslegung war rn seiner Seele ausgelöscht. Her? von ontow," sagte er ernst, mit ruhige? Stimme, ich mußte Ihnen noch sagen, daß mir Jürgens Tod schweres Herzeleid bereitet hat." Ja sagte Götz von Pontow aufblickend. Und dann plötzlich, während sich d:e Färbung seines Gesichts verdunkelt:: Setzen Sie sich zu mir. Wir wi? haben vielleicht noch ewiges zu saqen. . Hans Wilhelm gehorchte. Im Hintergrund des schmalen länglichen Kabinetts saßen zwei ältere Herren über dem Schachbrett. Von nebenan tonten lau!e Stimmen und Gelächter. Der Tust feiner Cigarren mischte sich mit dem des Kaffees, den der Bursche und ein Lohndiene? in Mokkatäßchen herumreichten. Jürgen ist todt," sagte Herr von Pontow. Und er könnte so gut noch . f. 1 . u iccen io gui nocd. .Ja sagte Hans Wilhelm. Aber aus solchen dunklen Geschehnissen wächst uns die Erkenntniß des Lebens." Es war kein Trost, den er dem Vater gab. Hans Wilhelm wollte auch nicht trösten. Er hatte die harte stolze Wahrheit längst erkannt: es gäbe vielleicht mehr Kraft auf Erden, wenn es weniger Trost gäre! Herr von Pontow sah ihn plötzlich groß an. DaS schwere, selbstquälerische Wort, das sich ihm eben von den Lippen lösen wollte, blieb ungespro.chen.' Vielleicht begriff er die Worte des andern nicht einmal ganz, aber er fühlte, daß von dem Mann vor lhm eine Klarheit ausging, die die dunklen Nöthe seiner Tage, statt sie beiseite zu schieben, mit intensivem Licht durch' leuchtete. Hans Wilhelm hatte sich auf einen lehnelosen, hochbeinigen Schemel ihm gegenübergesetzt. Er sah dem Alten in's Gesicht, nicht überlegen, nicht feindlich. Doch tote em Freund, der etwas zu fordern hat. In seiner eigenen Seele aber hatte sich in dieses Stunde etwas verändert. Er hatte jene Lehre begriffen, die große, königliche Menschheitslehre: Nicht verzeihe die Schuld, die an Dir geschah, aber versiehe sie! Schaue mit ungetrübtem Blick ihre Entwicklung an. Dann wirst Du gar keine Zeit und keine Stimmung rneh? haben fu? daö

Verzeihen. Dann ist ja jede Kluft geschlossen! Darum kam in feine harten Züge ein wcrrmer, leuchtender Schein. Den sah Herr von Pontow. Da beugte er sich vor, und ohne Einleitung sprach er wie zu einem langjährigen Freund. Mein Junge, ich habe Ihnen vor Jahren einen bösen Streich gespielt. Ich habe Sie aus dem Hause gejagt jagen lassen. Ich weiß nicht, ob Ruth etwas für Sie empfand, aber ich habe Ihnen keine Zeit gelassen, das zu ergründen. Weil ich Ruth nicht hergeben wollte." Und sie war nie verlobt, nicht wahr?" fragte Hans Wilhelm. Verlobt?" So sagte mir das Fräulein." Herr von .Pontow sah ihn betroffen an. Nur langsam schien der Gedanke in seinem Kopf Platz zu finden. -Hans Wilhelm sah ihn erblassen. Das that sie?" fragte er in scheuem Flüsterton. Das war ihr ZauberMittel? Und das ließ ich geschehen?"

Er lachte bitter auf. Hans Wilhelm erwiderte nichts. Er blickte auf die bunten Glasscheiben, die die Aussicht nach der Straße verdeckten. In diesem Augenblick hatte er nicht viel Sinn für den alten Mann. Er dachte nur: So dicht vorbei ist mir das Glüö gegangen! Ein Schritt weiter und alles wäre anders aekommen. Herrn von Pontows Cigarre war längst ausgegangen. Jetzt legte er sie von sich und faßte nach der Hand des jungen Mannes. Es ist nicht wieder gutzumachen" sagte er. Kaum als Frage, nur als eine schwere Feststellung. Gutzumachen? Das? Nein," entgegnete Hans Wilhelm mit harter Klarheit. Aber das ist w nun vor über. Ich bin ein andrer Mensch, der ganz andre Wunsche an s Leben hat als die damaligen. Erfüllbare, in der eigenen Kraft beruhende. Das gibt einen sicheren Schritt. Es ist mir aber lieb, daß ich über das Vergangene zetzt völlig Aufklärung habe. Es kostete mich doch manchmal noch Nachdenken. Nun kann ich es endgiltig begraben." Sie blieben noch ein Stundchen zusammen. der Alte und der Junge. Hans Wilhelm sprach von seinem Leben, und der Alte hörte zu. Ein paarmal dacht: dieser: Wenn Du jetzt gingest und Dir meine Ruth holtest, froher konnte ich a gar nicht werden! Es war wohl em Stuckchen alte? Pontow'scher Lebensnaiditat, die immer noch glaubt, was sie wünscht' daß er den ganzen Nachmntaa und Abend diesen Gedanken hegte. Er sah auch ein paarmal, daß Hans Wilhelm und Ruth zusammen sprachen. Was, das hätte er für's Leben gern gewußt. Ruth war wirklich blaß und zeigte einen abgespannten Ausdruck. Herr von Pontow hatte sich also cci Tisch doch nicht über sie getäuscht. Ein paarmal ergriff ihn die Angst. Wenn es Hans Wilhelm nun wirklich Ernst damit wäre, daß er alle Gefühle für Ruth über Bord geworfen hatte? Am liebstcn wäre er zu ihm gelaufen: Nimm sie doch. Junge, ich gebe sie Dir ja. Mußt nicht gleich so rabiat sem und das Kind mit dem Bad ausschütten. Sie ist doch noch ganz dieselbe, nur ein bischen reifer und ruhiger. Du sollst schon merken, was Du an ihr bekommst. Solche Madels wie meine Ruth sind nicht im Dutzend zu haben! Ganz dieselbe? Ach nem. das wußte Hans Wilhelm besser. Sie war durch aus nicht mehr dieselbe. Damals war sie em unbändiges Geschöpf gewesen, mit Feuer im Blut, in jeder Bewegung wild und edel wie ein rassiges junges Thier. Heute ? Konnte si; denn überHaupt noch lachen? Damals lachte sie funkensprühend, so selbstvergessen, so voll ansteckender Kraft. Es ward ihr viel der Hof gemacht, besonders ihr Tischherr, der Artillerist, schien förmlich elsersuchng bemüht. Sie war ja ein hübsches Mädchen. Hans Wilhelm hörte sie auch einmal lachen, aber es war nichts dahinter keine Seele, die mitlachte. ?ie ipracyen muemanoer tmo layen sich an. Sie wußten beide, daß sie nicht mehr die alten waren. Ruth dachte: Er hat es völlig überwunden. Eine müde, unsäglich bange Traurigkeit schlich sich m ihr Herz. Es war m seiner Unterhaltung kem Vermeiden alter Erinnerungen. Kein Fußen auf neuen Erlebnissen. Er knüpfte ruhig an Geschehenes an, als enthielte das längst keine Stacheln mehr. Ruth wußte, daß er jetzt über alles im klaren war. Vor fünf Minuten hatte es ihr der Vater im Vorbeigehen gesagt. Da hatte sie mit Zittern seiner Annäherung entgegengeseten. Jetzt verstand sie ihn plötzlich so klar: er hatte gelitten und überwunden. So war er so mußte er sein! Dem Artillerieleutnant gefiel ihre Unterhaltung mit Doktor Hacke nicht. Aber er empfand es doch als unpas send, sich da hineinzudrängen. Die beiden kannten sich von früher her, hatten gewiß alte Beziehungen dagegen war nichts einzuwenden. Haben Sie schon meine Schwester gesprochen?" fragte Ruth. Gewiß. . . Sie , ist . eine leuchtende Illustration zu dem alten, Lied: ,Und waun ift Lieb am tiefsten? Wann sie am ftillften ift.' Doch es ist eine alte Erfahrung, daß dn Glücksbegriff des ewen nicht in deö

andern Tasche paßt. Ich freue mich aber, daß dem braven 'Philipp ein so schönes Loos in den Schooß fiel. Er schätzt es auch genügend, wie . ich sehe.Ja, er schätzt es," sagte Ruth. Dabei wußte sie kaum, was sie sprach. Ihre Augen gingen mit einem dunklen, schwermüthigen Ausdruck an Hans Wilhelm vorbei. In htm Augenblick trat Anna-Beate herzu, und er zog sich zurück.' 20. Kapitel. Vun war die Taufe vorüber, jeder an seinen Ort zurückCj . gekehrt, und alles war äu- ' ßerlich wieder, wie es gewesen war. Ein nnfreundlicher Herbst ging in einen früben Winter über. Herr von Pontow brachte seine Tage in innerlichem Zerwürfniß hin. Es war also doch geschehen: diese Pflanze war mit der Wurzel ausgerissen! Das alte, vergrämte Fräulein von Wolfgangs Taufdiner spukte durch seine Träume. Mit zäher Selbstpeinigung forschte er beständig in Ruths Gesicht. Wurde es nicht schon alt und schrumplig? Zeigten sich um Augen und Mund nicht schon die bösen Fältchen? Er wurde .nervös in dieser immerwährenden Quälerei. Jeder Tag, der in's Land ging, verursachte ihm Alpdrücken, denn jeder Tag brachte Ruth ja dem entsetzlichen Stadium jenes alten Fräuleins näher. , Manchmal brachte er es fertig, innerlich so recht von Herzen heraus auf Hans Wilhelm zu schelten. Das erleichterte ihn wie ein frisches Bad. Aber es hielt nicht vor. In nächster Stunde schon fing das Gewissen wieder an zu zwicken und zu bohren. Und er hatte niemand, der ihn mit klaren, festen Blicken ansah, die Sünden seiner Vergangenheit mit reifer Erkenntniß durch-

leuchtete, daß sie sich fchwarz abhoben von der Helle dahinter, aber doch angreifbar wie ein ehrlicher Feind. Rein, so einen hatte Götz von Pontow nicht zur Hand. Er steckte schier hoffnungslos in den fürchterlichen Schlingpflanzen, und wenn er einen Arm frei hatte, saß er mit dem Fuß wieder darin. Zu Ruth sagte er nichts von allem. Um Gottes willen, die auch noch aufmerksam machen! Aber er ze?brach sich den alten Kopf, was sie wohl dächte und wie sie innerlich zu Hans Wilhelm stände. Ten Kopf konnte er sich freilich lange zerbrechen. Ehe ein junges Frauenherz das ausplaudert, was es in solchen Dingen denkt, und noch dazu dem alten Papa, da lügt es lieber das Blaue vom Himmel herunter. Allerdings, sie ging blaß einher und war von einer verrathensch stillen, et was fchwermüthgien Freundlichkeit. Aber sie zuckte nicht zusammen, wenn sein Name genannt wurde, sie erröthete nichtund hielt sogar etwaigen Gesprächen über ihn stand, die Götz von Pontow vorsichtig anzuschlagen wagte. Nein, auf solches Anpochen durch die üblichen Hämmerchen und Klopferchen antwortet die junge Frauenseele nicht. Da kann sie so herb und kühl sein und alle Riegel vorschieben, wenig gestört durch das Hämmern. da draußen. Das müßte schon ein andrer Sturmwind sein, 'der diese Niegel von der Pforte reißt! Aber der Sturmwind draußen schlief, und drinnen herrschte das große, wunderbare Schweigen. Nur ein leises Regen in dem Schwel gen, wie ein Wellenkräuseln im Mo?. genwind: die erste, tiefe Sehnsucht! (Schluß folgl)" Ein Gesammtalte? von 486 Jahren haben die sechs Mitglieder einer Familie Namens Crecelius in Eldora. Ja., aufuweisen. Es sind sechs Geschwister. Frau Mary Crecelius in Con'rad ist 92, George im selben Town ist 77. Adam 75. Frau Phöbe Melton 85, David, in New Amsterdam ist 83 und der in Indiana wohnhafte Harrison Crecelius ist 74 Jahre alt. erilnqlUckter Zauberkünstle?. De? Zauberkünstler Blumentyal gav in Bastl, Schweiz, eine Borstellung und machte sich anbeischia. die Kugel einer scharf ladenen Pistole aus dem Munde zu ziehen, nachdem sie abgeschossen worden war. Der Tnc bestand darm, die Kugel vor ber durch eine blinde Laduna zu er fetzen. Dies hatte Blumenthal aus Versehen unterlassen; denn ein Student. der nach vielem Äöaern den Schuß abgab, traf den Zauberer so jf f : j". vr.. yc. ' ungiuuiiu; iu "üc uujj.cr jojuii Itarv. Ganzes Stadtchen ae kauf t.-Die Pennsvlvania-Babn hat, um den Plan der Anlage eines zweiten Geleises für die Cleveland & Pittsburg-Division von Steubenville nach Veliaire, Q.. ausführen zu können. das ganze' Städtchen Burlington, Pa. um angeblich 5200.000 angekauft. Die 250 Häuser des Town sollen im Sommer niedergerissen' werden, um ausgedehnten Bahnanlagen Platz zu machen. . . Mm rttfitfiftpn Bedarf herumne hpr V vv OI I TAD Menschcnkenntniß. der die Menschen IM ' nur zu.gui icmu..

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Außergevölznlichk Tcbatte im Vundcssenate und der Anlaß. Parteigenoffcn als Gcguer-PattersonS ar. riere-,.Wljtte House-Temokrat"-Vatttys politische Thätigkeit nd Charakter-Tie spottenden Cowboys.' Senator Thomas M. Patterson von Colorado, der kürzlich im Bundessenate durch seine Resolution gegen die Caucus-inrichtung eme außergewöhnliche Debatte hervorrief und in dieser in seinem demokratischen Parteigenossen Senator Joseph Weldon Bailey von Texas seinen schneidigsten Gegner fand, gehört dem Bundessenate seit 1901 an. Er war der letzte Kongreßdelegat des Territoriums Colorado und wurde nach der Erhebung Colorados zum Staate 1876 der erste Kongreß-Repräsentant des Centen-nial"-Staates. Thomas M. Patterson wurde 1840 in Irland geboren. Seine Eltern wanderten 1849 mit ihm nach Amerika aus und ließen sich zuerst in New Nork, dann 1853 in Crawfordsville. Ind., nieder. Patterson arbeitete. nachdem er Unterricht m öffentlichen Schulen empfangen, drei Jahre lang in einer Buchdruckern und dann fünf Jahre bei einem Uhrmacher. Er absolvirte hierauf die Asbury-Universi-tät, sowie das Wabash College. Ind.,' Thomas M. Patterson. swdirte die Rechte und schlug 1872 seinen Wohnsitz in Denver. Colo.. auf. wo er die Anwaltspraxis ausübte uns 1874 städtischer Anwalt war. Seine lebhafte Unterstützung der Politik des VraNdenten Roo evelt m ver cmcoenen Dingen hat ihm. mit etlichen anderen Parteigenossen des Kongresses, den Namen White Houje-emokrat" emgetragen. Joseph Weldon Bailey ist der thatfächliche, wenn auch nicht der offizielle Zrübrer der demokratischen Minorität im Bundessenate. In der letzteren Eigenschaft bethätigt sich IM Jayren der Senator Gorman von Maryland. Bailey hätte die Stelle Gormans. der 36 Jahre zählt, emnehmen können, wenn seine ?!mvulsivität und sein heftiges Temperament ihn nicht als unge- ' 1 f? , rc:. er:: ff eigner für oie ossizieuc uuyic'twu6 hätten erscheinen lassen. Bailey erblickte I000 cus oyn armer Eltern in Copiah County, . Miss.. das Licht der Welt. Er widmete q unter Entbebrunaen dem Rechtsftudium und ging 1885 nach Texas. wo er sich in Gainesvllle ais vioooiat etablirte. Schon 1890 wurde Bailey in das Ver. Staaten-Repräsentanten-Haus gewählt, dem er bis 1901 angehörte und in dem er be: lemem umtritte das iünaste Mitglied war. Seit dem letztgenannten Jahre ist. er Bunöessenato?. Ueber den Mutb und den geraden Sinn Baileys existiren zahlreiche Anek- . . ' . w 1 . , .. r doten. In einer Wirlyjcyasl m ielnem teraniscken Wobnorte verspotteten ihn einmal Cowboys wegen seiner weißen Halsbinde. Bailey ging nacy Sause, bolte einen Revolver und trat vor den Hauptspötter mit der Aufforr . ftlM..f 41t hift. ucmng in, icinc ;ocmcnuiy ju wu V . t rr '. i"l t. TIIi oeryvien. in jjuuuy wu iuui .vWrisfn Covr.iT 10 r Wf X w.Joseph Weldon Bailey. der Cowboks war die Antwort. Ihre Serzen batte fick Bailey im Fluge erobert. Eine Einladung von Präsident Noosevelt zu-einem Diner im Weißen Hause schlug Bailey. der siets in cut awad" und arokem kmlappyme'geyl, mit der höflichen Erklärung auS, daß er aus Vrimiv kemen Geiell cyattö anzug, wie er dort vorgeschrieben sei. trage.

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