Indiana Tribüne, Volume 29, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1906 — Page 4
Jndtana Tribüne, 23 Februar SlllZ.
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jrnuu Vhvuhw rtaulatatlenbon bet tdg tt. Indianapolis, Ind. Lsiry O.Thudin Präsident. Geschäftölocalt ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELßPHOiNE 269. ci.tcred t the Post Office ot Indianapolis ss second clacs matter. Elende Hetzereien. Der Sevv.Ledv Ruf aeaen Deutsch. land beginnt wieder in der anglo-ame. rikanischen Presse laut zu erschallen, CMnanni tinTttif W.hnltMtr hrrrn Qualisication Bornirtheit und Deut V3V'ftHlkf fVllMf V w schenhaßZsind, reimen den unglaublich sten Blödsinn zusammen, um die Welt zu überzeugen, daß Deutschland der Ä 1 'i . . , , , r .. . t einen yoynen yrge,z oarm uqr, ein inrH , j " m. m.,....,. s... wmm fölW durch eimn längeren L itartikcl besonw ? c iu St A ..rAsLv fttrl rtho ihr S' nrtn tftlTImi rtttn VV MVV lyVb. VI UVUWt SkM. VWUIV ZU Hetzen. Freilich besteht der Artikel in seinen Hauptsachen zumeist nur aus Verdächtigungen. So wird gesagt: Man glaubt, daß Deutschland beab. Nchtlgte. Frankreich ohne weiteres letz. ten Sommer anzugreifen, als eö seine erste Marolko.Demonftration (der Kai ferbesuch) machte und daß eS nur durs, den Fingerzeig, daß England Frank. reich unterstützen würde, abgehalten wurde. Weiter glaubt man. daö der Angriff der russischen Flotte auf die Fischerboote bei der Dogger Küste (sie mußte 100 Meilen aus ihrem tturs fahren, um dahin zu gelangen) in der AdNcyt ge,cyay, daß England die ni,tt' fche Flotte in Wiedeivergeltung an greifen und Deutschland dann über Frankreich hersallen würde." Man mükte über diesen Vatent'Un. sinn, wie ihn größer niemals ein gei ftia Kranker erfinden konnte, lachen. wenn nicht der unwissende Leserkreis des Blattes, denn nur an einen solchen würde man es wagen, solchen Unsinn zu verzapfen, alles Gedruckte für baare Münze zu nehmen, aeneiat wäre. Der Schreiber- des famosen Artikels scheint absolut nichts davon zu wissm. daß ehe noch der Kaiser die Marokkora,if. rnrnt, RnnTslnh i,nh h,r fr, . Z.ur r,rtff. ' ... 0vv 9 . V V v 1 1 V rechten Kriegsplan vcrbereitete, um ge meinsam in deutsches Gebiet einzu fallen. XraniT& war ho d-n dicken mKMm 5,ts5l5nds hnmrttn über, zeugt, daß Delcasse durch die franz. Regierung sowohl als auch durch die öffentliche Meinung in Frankreich ße zwungen wurde abzudanken. Die angebliche Dogger Bank Ver schwörungSgeschichte ist überhaupt so krankhaft '.phantastisch, daß man keine Worte in Widerlegung zu verlieren braucht. Im weiteren Verlaufe dieser unsin nigen Verdächtigungen giebt der Unter Sextaner in der Schule der internatko nalen Politik zu. daß ja alle die An .gaben nicht wahr sein mögen. Daß die ganze Geschichte phantastisch klingt etc. aber eS.sei doch gewiß, daß Deutschland 20,000 Waggons für TruvventranSvort bestellt habe und man bestellt idoch solche Sachen nur. hrtTnft R rtfirnnAf w??d?n. Ja bauen wir hier denn keine -"---T I KrieaZsüiffeum im Nothfälle gerüstet .. . .r in ! m um ( fccuu Aeul auano Anae ficbtS der Balfour.Delcasse Pläne ruhia ' ' I dabinträumen. ' ... - 1 - UeberfallsplSne Delcasse'S waren eS in erster Linie, und die energischen Rüstungen Deutschlands in zweiter Linie, welche'die wirklichen Bedroher des Weltfriedens Delcasse und das Balfour Eabinet hinwegfegten und den Frieden sicherten. Die Bezeichnung war lord", auf Deutsch Kriegsherr" aber ift gerade so unschuldig und bedeutet in Wirklichkeit nichts mehr als Oberbefehlshaber der Armee undMarine und das ift jeder amerikanische Präsident so gut wie der deutsche Kaiser. Ter Veteranen'Ver'ein hat wieder mal gezeigt, daß feine Mitglieder ebenso - schießtüchtig sind wie früher. Die Süeidungs. Convention endete mit dem Ausscheiden verschiedener Ver treterinnen.. Dieselben konnten angeb llch nicht zu Worte kommen, weil die Herren der Schöpfung die Zeit der Convention monopolistrten also ein Fall böswilligen VerlassenS. ......
Die Colosseum . Bewegung ,ouie
nicht zum alten St. Louiser Eisen ge warfen werden. Weihnachten kam und ging zu der schiedenen Malen und wird wieder kommen und aeden aber der Fleisch truft.Prozeß währet an. Wenn unsere hiesigen Künstler nun Schutzengel malen wollen, brau chen sie nicht mehr zu allegoriren, son dern können einfach Blauröcke als Mo delle nehmen. Jedenfalls ein seltsamer Beitrag zur EntwickelungS Theorie Die Flügel müssen sie sich natürlich verkneifen, weil sich dieselben mit'der sVrückwSrtlickeN LüNasaMkelt IllUM vertragen würden. V w " Wie Privatbeuchte uns melde. ift die von Prohibitionsgehirnen auSge w.,ch. V (niki to i tin . oits ILI11 JClIUllUi UU11 iMlllUUllii UU , . ,' . . . ' M irgend einiM Staat nach einem Prohi bitionSstaat verbietet, selbst dem Comite uund wird in dieser Session ' einbuchtet werden. Da man aber d e Tücke und Listen der Tempe ... , m m . . nzfanat ker kennt so sollte doch reg ? ? "tn0c lJU 3n veland, Ohio, hatte der Sociale Tum . Verein dieser schönen SeeSadt die aesammten Stadträthe zu Kostümfest eingeladen, um den Herren die Unsinniakeit der nun in 0llo nieder zu Ehren gekommenen flauen Gesetze- zu demonstrlren. Die ßemn aaben noch während der Fest müit bel ber sich königlich amü zu. daß sie überzeugt wurden könne sich nach 11 Uhr ebenso köft unb hzrmloS amüfiren als bei llem Tageslicht, Die Sensationslust franzosischer Blätter, schreibt ein Londoner Corre spondent. wird allmählich zum Scan dal und fängt an, dem französischen Ansehen in England sehr zu schaden Das Echo de Paris veröffentlichte ge einen Artikel, der dem General major Sire Frederick Maurlce eine Reihe erstaunlicher Erklärungen in den Mund legte. Er soll zum Beispiel er klärt haben, er glaube nicht an einen deutsch.franzdsischen Kneg. wenn er f. mixten ttürte, so W Wn 31. daß die ' britische Regierung. die Männer wie Sir Edward Grey und Mr. Haldsne einschließe, Frankreich die ausgiebigste Hülfe leisten würde". Er soll dann weiter ausgeführt haben, daß England zu diesem Zwecke eine Armee in Dänemark landen würde, das sich unter englischem und russischem Druck ITT r?TZ iano innciuaio lunoen ou.uuu wohlauSgebildete Soldaten concentri ren könnte, und was dergleichen lächerliche und handgreifliche Absurdiiü ten- mehr find, um mit demStand ard" zu reden. Generalmajor Maurice ift außer Dienst; er ist aber ein angesehener Ossi zier, der sich in der militärischen Lite ratur einen Namen gemacht hat und der von 1885 bis 1892 Professor der Kriegsgeschichte am StabScollegium war. Man kann sich denken, daß seine Aeußerungen unter diesen Umständen hier unliebsamstes Aufsehen erregten. Generalmajor Maurice hat sich dar aufhin beeilt, die Angelegenheit richtig zu stellen. Er erklärte einem Vertreter "ü " o v orn o-v- v " Ti? mir In h.n (TOitttH A.T.t.M euVerungen nnd adjolut unwahr; ich rw ' w rt m - . - yave niemals irgend etwas derartiges m . . . gesagt." Was sich wirklich abspielte. war nach ihm folgende!: Ein fran Zösischer Ofsizier aus guter Familie wurde mir von einem Freunde vorge stellt, der mir sagte, der Ossizier würde gerne meine Ansichten über die Stärke der englischen Armee hören. Ich war der Meinung, und ebenso meinFreund, daß eS sich um ein reines Privatge sprüch handle; ich bin aber selbst in sol chen Fällen immer- vorsichtig in ollem MS ich sage. Jöh -führte auS, daß eS sehr schwierig fei. Englands Gefechts stärke abzuschätzen, und berührte sicher mit keinem Wort einen englischen An griff auf Deutschland. Ganz beilausig wurde die Frage gestellt, was England thun würde, wenn Deutschland Frank reich absichtlich einen Krieg aufzwinge Ich antwortete, ich glaube, daß, wmn die Ungerechtigkeit desselben einen 41c fen Eindruck auf England machte, eS dann nicht ruhig zusehen und sich nich unthätig verhalten würde." Der Morning Leader- erklärt mi Siecht, eine Erklärung des Echo de Pa jrlS" sei nun dringend nothwendig.
(Line genußreiche Festlichkeit
Die Dcdlkations-Fcicr des Washingtons Rede, Lied Ein zahlreiches Publikum wohnte der gestrigen Festlichkeit im Deutschen Hause bei. Obwohl gänzlich informell, gewann die Festlichkeit, dank der in vortrefflich, fter Weise getroffenen Veranstaltung, einen höchst stimmungsvollen Eha racter. Der Mannerchor des MusikvereinS eitete die schöne Festlichkeit mit einem prächtig gesungenen Liede ein, welches stürmischen Beifall fand. Dann sprach Professor Peter Scherer die folgenden Worte: Das deutsche Hau! Ein schöner Name! Ein echt deutscher Name: Deutsches Haus! Herrlich wie der Name ist der Bau. Auf festem Grunde erhebt er sich. Von seinem trefflichen platze überschaut er weithin sein Ge biet. Seine Formen sind geschmack voll; die Räume find wohlgeordnet; die Ausstattung ift dem Zwecke ent prechend und spricht dem Baumeister ewigen Dank aus. DaS Werk steht. wohl gefügt und harmonisch gegliedert. und lobt seinen Meister. Heute, bei der 12. Jahresfeier der Einweihung des deutschen HauseS wohnt in unserem Herzen die Befrle digung und lacht auS unseren Augen die Freude, weil wir eine Heimath ha ben. auf die wir stolz sein können Schiller sagt in seinem Liede von der Glocke so schön und wahr: DaS ist's ja roaS den Menschen zieret,. Und dazu u?ard ihm der Verstand, Daß er im inneren Herzen spüret. Was er erschasst mit seiner Hand. Dies ift für uns ein Tag, an wel chem wir den Sinn dieser Worte so recht vergehen und würdigen können. Wir alle haben an dem herrlichen HauS mitgeholfen und helfen noch täglich an seinem Weiterbestand mit, wenn wir zusammen unser bestes Können einsetzen für die hehren Ziele, für welche das HauS gebaut wurde. Denn, wohin wir auch im Kultur lebenden Blick wenden, überall zeigt, eS sich, daß Bedeutendes und Großes nur erreicht werden kann, durch Verein! gung der Kräfte. Die ganze mensch. liche Zivilisation ift nicht anders ent. standen, als daß die Menschen ihre Kräfte immer mehr vereinigten zu ge meinsamem Schaffen und Wirken. Rückert sagt: .Zwei Kräste gleicher Art, zu gleichem Zweck veröunden. Vermögen doppeltes, da haben w:r emPfunden. Drum menschliche Vemunft zu Menschen selbsterhaltung. Befand nichts nützlicher als Menschenbundge staltung. Der Mensch allein ist nur ein Zwerg, Zu winzig und schwach für ein großes Werk. Nur wenn sich die Menschen zusammen schließen, Wachsen die Zwerge empor zu Riesen. Was Großes geschaffen ist aller Orten Es ift durch Gemeinschaft geschaffen morden. Nach dieser kleinen Betrachtung über da? HauS selbst, wollen wie !n daffelbe eintreten und das Thun und' Treiben der Bewcbner beobachten. ES wird uns da sofort auffallen, daß wir die selben in zwei große Gruppen theilen können: 9tyf der einen Seite heben wir den Sozialen Turnverein, auf der an d?ren den Deutschen Klub und Musik verein. Ersterer hat eö sich zur Auf gäbe gestellt, auf Körper und Geist erzieherisch zu.wirken. Aber der Mensch mit dem schönsten Körper und .dem schärfsten Geist wäre arm zu ne.men. wenn er ohne Gemüth wäre. Damit nun auch die Gemüthbildung nicht der nachlüssigt wird, dafür sorgt der Mu sikverein durch Gesang und Musik. Obwohl die beiden Vereine in der Ausübung ihrer Thätigkeit' räumlich getrennt sind, so gehören sie doch zu sammen, sie ergänzen sich, indem sie auf den ganzen Menschen einen erzieh lichen Einfluß ausüben, was dem einen oder allein nicht möglich wäre. Körper., Geist und Gemüthsbildung find die Aufgaben, die sich die lBewohner des Deutschen HauseS zur Aufgabe gestellt haben. Luther sagt: Darum gefallen mir Diese zwö Uebungen und Kurzweile am allerbe sten. nämlich die Mufika und körper liche Uebungen, unter welchen die erfte die Sorgen deS HerzenS und melancho lische vedankm vertreibet, die andere
Deutschen Hanscs und
Geburtstag. und Tanz. machet feine geschickte Gliedmaß am Leibe und erhält ihn bei Gesundheit." Wie die Bewohner deS HauseS ihrer Aufgabe gerecht werden, soll hier in kurzen Worten gezeigt werden. Für vernunftgemäße körperliche Ausbildung sorgt der Soziale Turnverein. Seine Turnhalle ift heute eine der besten im mittleren Weften. Knaben und Mäd chen, Jünglinge und Jungfrauen, Männer und Frauen ift hier Gelegen heit geboten,' wöchentlich zweimal den körperlichen Uebungen obzuliegen. Hier gewinnen sie Kraft und Stärke, Ge wandtheit und Ausdauer, Gesundheit, Schönheit und Adel deS Leibes. Und diese Eigenschaften find nicht minder hoch zu schälen als Kenntnisse und Wissen. Einen ganz besonders ohl thuenden Einfluß üben die Leibe? Übungen auf die Jugend. In diesem Alter ist alles Leben und Feuer. ES kennt nicht die Ruhe, ift stets in Haft und ohne Rast; eS wird des Schreiens. Schwabens und Lau enS nicht müde. Das Turnen ift nun besonders geeignet, die Jugend zu mä ßigen und zu zügeln, die urwüchsigen Bewegungen deS Körpers an gewisse Gesetze zu gewöhnen, um dadurch Män ner und Frauen heranzubilden, welche gelernt haben, den Körper zu beherv chen. Der Soziale Turnverein weiß aber, daß mit dem Eintritt in das Mannes und Frauenalter die körperliche Aus bildung ihren Abschluß nicht erreicht hat, und hat deshalb Klassen eingerich tet, in welchen Uebungen vorgenommen werden, welche dieseAlterSftuse ange. paßt und ganz besonders der Gesund heit zuträglich sind. Obwohl eS die Hauptaufgabe eines Turnvereins ift, dem Körper Zucht und Schulung zu geben, so hat der Soziale Turnverein doch auch den Geist nkcht außer Acht gelassen und sorgt sür feine Ausbildung durch seine Sonntags schule und die Vortrüge während dcö Winters. Hierin folgt er dem Au? spruche LutherS: ES ist nicht genug, jeden dem. Leib und Geist noch so zu lassen, wie ihn die Natur geschaffen. sondern wir b?dürfen für jeden der Bil dung und deS Unterrichts, damit das von Natur schon glücklich geschaffene noch um Vieles besser, die schlechte An läge aber veredelt werde." ' DaS Gefühl für die Gleichmäßigkeit der menschlichen Bilduna. für die Gleichberechtigung der körperlichen und geistigen Ausbildung ift hierzulande erft im Erwachen begriffen. Daß in einzelnen Theilen des Landes die kör perliche Erziehung durch die Athletik auf abschüssigen Bahnen wandelte, wird allen bekannt sein. Der Werth des TurnenS und der vernunftgemäßen Spiele wird immer mehr anerkannt. Einen ganz bedeutenden Einfluß ha ben in dieser Beziehung die Turnvereine ausgeübt, durch welche die Gym nastik hier bekannt wurde. Daß in unserer Stadt der Turnunterricht in den öffentlichen Schulen ganz bedeu tende Fortschritte gemacht hat, ift in erster Linie dem Einfluß deS Sozialen Turnvereins zu verdanken, der das, was er als gut für sich erkannt hat. in selbstloser Weise au, sämmtlichen kommenden Bürgern der Stadt'nicht vorenthalten wissen will.' Und so hat d i e s Gruppe ttr Bewohner. 'deS Deutschen HauseS seine Aufgabe voll und ganz erfaßt. Und nun zu der anderen Gruppe, zu den Sängern und Musikern. Hier will ich zunächst Schiller reden lassen: .Ein holder Zauber spielt um deine Sinnen. Ergieß ich meinen Strom von Harmonien; ?m lüfte Webmutb will das e aemm.,-n Und van den Lippen will die Seele flieht Und setz ich meine Leiter an von Tönen, . Ich trage dich hinauf zum höchsten Schönen, In diesen wenigen aber vielsagenden Worten ift das ganze Wesen der Musik zusammen gefaßt. Sie ist die liebend würdigste und populärste unter, den Künsten. Wie keine andere dringt sie in die verborgensten Tiefen der . Seele. Sie erlöst und befreit den Menschen, so lange sie ihn umschwebt, von der drückenden Last deS Lebens und erhebt ihn in die Machenden Gefilde, wo die reinen Lüfte wehen und die Sonne der Heiterkeit prahlt.
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So rafft von jeder'eitlen Bürde, Wenn des Gesanges Ruf erschallt. Der Mensch sich auf zur Geisterwürde. Und tritt in heilige Gewalt. Es schwinden jeden Kummers Falten So lang des Liedes-Zauber waltend .Deutsches Lied, wie viele Herzen haft du schon gelabt mit deinem Himmels' manna, wie viele Traurigkeit haft du schon aufgelöst in sanfte Wehmuth, wie viele Thiänen hast du schon hinwegge lächelt, wie viel Schwermuth schon ge heilt, wie viel Begeisterung schon ange. facht sür das Wahre, Schöne Gute und Edle." Zur Pflege de? deutschen LledeS wurde der Musikvereln ins Leben ge. rufen. Ist er auch um viele Jahre jünger als fein Mitbewohner, der So. ziale Turnverein, so ift er doch kräftig und mit ihm ift erft das innere Werk des Deutschen HauseS zur Vollendung gediehen. Möge erwachsen, blühen und ge' deihen ! Möge eS ihm durch die Pflege der deutschen Musik und ganz besonders deS deutschen Volksliedes vergönnt sein, uns noch manche freudige Stun den zu bereiten und durch seine Kon zerte die Liebe zu Gesang und Musik in den Herzen Aller zu erwecken. Innerhalb dieser beiden großen Ver. it .. 4 t m .r 's eine : zum noy nun aucy neinere uk, w schaften gebildet, deren Zweck eö ift, die Geselligkeit zu fördern. Ein echt demokratischer Geift geht durch das ganze Haus. Frei kann sich Jeder be wegen, ungeachtet seines Standes und Berufes Raum für Alle hak das Deutsche HauS. Wir sind alle Amerikaner, auf wel cher Scholle wir auch geboren sein mö gen. Wir nehmen thätigen Antheil an dem Geschick unseres Landes, wirken für fein Gedeihen, für feine Fortent. Wicklung, im Sinne der Gerechtigkeit, Freiheit und allgemeinen Wohlfahrt. Echte Liebe zu seinem Lande besteht darin, daß sich das Herz ausdehnt, daß man nicht ein engherziger Selbftling fein will, sondern sein Wohl und Wehe innig verkettet, mit dem der Mitbür ger. feines Landes. Das Deutsche Haus steht über den Parteien. Die Aufgabe, welche sich dir Bewohner gestellt haben, .ift eine hohe und edle . Körper. Geist und Ge müthsbildüng. - Wer sich diese Aufgabe gestellt hat und kräftiglich daran mitarbeitet, die selbe zu lösen, ift werth ein Bürger deS Landes zu fein, das George Wafhlng ton seinen Vater nennt. . Wohlan denn, lasset unS trinken ! Auf daS Wohl deS Deutschen Haus? . ' Lautn Beifall drückte den Dank deS
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Pale Select a ooo einen solch großen Vorrath von Des lvool Hotel ist mtt gegenüber. I Publikums aus. Frl. Augufta RentsH sang nun ein reizendes Lied, welches die Zuhörer zu rauschendem Beifall begeisterte, der nicht aufhörte bis dieSängerin eine ebenso ansprechende Dreingabe sang. Herr Alfred Pottö, von Hern. Herm. Lieber der Versammlung vorgestellt feierte nun den Vater der Republik in längerer Rede. Er hatte in sinniger Weise die Eontraftvergleichung der Charaktere von Napoleon Bonaparte und George Washington zum Thema ge wählt und behandelte dasselbe in ebenso fähiger wie anregender Weise, so daß rauschender Beifall ihm den Dank der Zuhörer ausdrückte. Nachdem der Musikverein ein schöne? Ehor.Lied, welches stürmische Da capo Rufe veranlaßte und Herr Homer Van Wie ein prächtiges Solo gesungen er hielt daS Programm eine zwar zufäl lige aber höchst genußreiche Bereicherung durch von Prof: Friedrich Koch, Chef des Mufik.DepartementS des Normal'College von Charlefton, Jll., der sich auf der Durchreise nach St. Louis, wo er in dem großen Sympho nie'OrchefterKonzert mitwirken wird, gesunkene BaritonSoli. . Er sang mit eigener Begleitung und die Anwesenden quittlrten mit schmei haftem Applaus für die genußreichen Darbietungen. ES war ein schöner, der Gelegenheit vortrefflich' angepaßter Abend, dessen sich die Anwesenden noch lange mit Freuden erinnern werden. Europäisches Wepartem L-' Wechsel, Creditöriese, . Postanweisungen, auf alle Städte Europas. C -'j- -, s chisssschetns von und nach Europa. . Llu, und Verkauf auSländie schen OeldsS. No. 35 Süd Meridian Str. rjftrc!iint3 ifctlczü Dn!:.
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