Indiana Tribüne, Volume 29, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1906 — Page 4
Jndiana Tribüne, 22 Februar 1906
Indiana Tribüne. HerauSgtea von Ut Sutevderg T. Indianapolis, Ind.
garry O. Thudium Präsident. SeschSftSloeal: ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. tvi.tered t the Poit Office ot Indianapolis as econd das matter. Die Heyburn Bill. Die Heyburn Pure Food" Vorlage wurde gestern dorn Senat mit 63 gegen 4 Stimmen pasfirt. Die vier Stim men dagegen wurden von den demokra tischen Senatoren Bacon, Bailey, Fester und TiUman abgegeben. Obwohl zu erwarten war. daß der Senat dem Druck der öffentlichen Mei nung, welcher gebieterisch Gesetzgebung gegen die in riesigem Maße verübte Nahrungsmittel.- Fälschung verlangte, nachgeben würde, hatte man kaum eine derartige Majorität für die Maßnahme erwartet. Daß zu diesem Sieg der guten Sache der deutsche Nationaldund einen großen Theil beigetragen har ist besonders er freulich. Von allen Zweigen des Ver band wurde die Heyburn Vorlage durch sachliche Eingaben an da? Se natS'Comite eindringlich befürwortet. Die größte Gefahr für die Vorlage lag nicht nur darin, daß man Ursache hatte zu befürchten, die HeyburnVor läge würde durch die schwache Mooney Vorlage, die im Jntereffe der Na tional Food Mfg. Assn. abgefaßt war, ersetzt werden. Man glaubte, die Pure Food--Vorlage würde das Schicksal aller der Maßnahmen theilen, welche die von großen Korporationen geübten. Unehr lichkeiten einzuschränken bestimmt find und dermaßen durch AmendementS entkrüstigt werden, daß sie absolut wirkungSloS bleiben würde. Die VolkS'Vertreter im Senat und Hau? schienen nicht im Stande zu sein die Interessen ihrer Konstituenten so wirkungsvoll verfechten zu können, wie die Vertreter der verschiedenen Jnteres sen, welche die Lobby bilden. Die Frachtratenbill ist diesem Schicksal nicht entgangen, für jeden Para grapsen, der den Korporations'Jnteressen in irgend einer Weise im Wege stehen könnte, ist auch ' die Annulli-rungS-Klausel vorhanden. Wenn man am Schluß einer Kon greßfitzung daS Facit zieht, so ergiebt sich, daß eine große Masse Vorlagen mit großem Zeitaufwand in einer Abfassung schließlich angenommen wur den. die alle andere nur den Zweck nicht erfüllt, dem sie dienen sollten. Sonderbarer Weise hat, wie gemeldet wird, Senator Hemenway von Indiana sich auch dazu hergegeben, die vortresflich? Heyburnbill, insofern sie sich auf Patentmedizinen bezieht, abzu schwächen. Sonderbar hauptsächlich deshalb, weil er doch jedenfalls die Be richte unserer Staatschemiker, die wahr haft haarsträubende Enthüllungen über die Verfälschungen von NahrungZmit teln, Arzneien enthalten, gelesen haben muß. Senator Hemenway behagte unter Anderem der Passus in der Gesetz vorläge nicht. Wenn da5 Packet oder die Etikette eine Angabe bezüglich der Bestandtheile oder Substanzen enthält, welch: falsch oder mißleitend ist etc." Er meinte, da? gehe zu weit und setzte durch, daß der Passus wie folgt abge ändert werde. Wenn das Paket, welches die Medizin umhüllt oder das Etikett Angaben über die benutzten Ingredienzen oder Substanzen macht etc.Sen. Hemenway meinte, daß die Fassung des, Original - Paragraphen den Verfertiger der Medizin in Schwu lltüten bringen würde, wenn die Medi zin nicht jeden Patienten, der sie für eine angegebene Krankheit einnimmt. heilt. Eine solche Medizin könne in 100 Füllen Heilung bringen und in einem Falle nicht. Dieser Fall würde aber' genügen, wenn der Original Passus angenommen würde, um den Hersteller der Medizin vor Gericht zu bringen. Herr Hemenway vergißt, daß der Medizinfabrikant sich sehr leicht dagegen schützen kann, indem er sein Fabrikat nicht als unfehlbar auf dem Libel be zeichnet, sondern bemerkt, daß tl in vielen Füllen Hellung bewerkstelligen würde. Natürlich würde die Reklame für die Arznei bedeutend . abgeschwächt. Der Fabrikant könnte dann nicht mehr wie es jetzt geschieht, in die Welt hlnauöpo
saunen, daß die Arznei unfehlbar ist und so das Publikum, welches so leicht auf den Leim geht, anführen.
Der Patent-Medizin-Unfug ist dermaßen ausgeartet, daß es Zeit ist ihn einzudämmen. Die Patent.Medizw' münner der Weißen treiben kaum geringeren Humbug wie ihre einstigen Kollegen unter den Rotdhüuten. Schwindel bleibt Schwindel und etoVorspiegelung falscher Thatsachen muß immer als Betrug gelten, ob dies nun auf einer Medizinflasche durch große Korporationen oder durch einen Straßenfakir geschieht. Die meisten Patent'Medizinen find ja doch nichts weiter als verfälschter Schnaps. Man befürchtete, daß die wirklich gute und wirksame Heyburn-Vorlage vom Kongreß bei ihrer Annahme zu einem ebenso schmählichen Surrogat würde wie die Stosse, die sie verbieten sollte. Daß eine derartige Maßnahme nothwendig war wurde schon vor langen Jahren gefühlt und seit mehr als 15 Jahren wurde die erste auf Verbot von Verfälschung von Lebensmitteln Bezug habende Vorlage eingereicht. Immer wieder aäer gelang eö der Lobby der Interessenten die Annahme einer solchen Gesetzes-Vorlage zu hintertreiben. Auch bei der gestrigen Berathung über die Heyburn-Vorlage wurde alles Mögliche versucht, um die Sache zu verschleppen. Anstrengungen wurden gemacht, durch AmendementZ die Wirksamkeit ver Heyburn-Vorlage abzuschwächen. Diese Versuche wurden aber niedergeftimmt und außer der Hemenway Verschlechterung nur solche Veränderungen an der Vorlage gemacht, welche das Comite angenommen hatte. Die Heyburn-Bill macht eS ein Vergehen, verfälschte oder falsch markirte Nahrungsmittel, Droguen, Arzneien, Liquöre im Distrikt Columbia, den Territorien, den Inseln im Besitz der Vereinigten Staaten zu fabriziren oder zu verkaufen, und verbietet die Versendung von einem Staat nach dem anderen oder nach emem fremden Lande. Auch die Annahme solcher Waaren ist verboten. Als Strafe auf Uebertretung des Gesetzes ist eine Geldbuße bis zu $500 oder ein Jahr Haft oder beides festgesetzt. Im Falle von Korporationen werden die BetriebZ.Beamten haftbar gehalten. Dem Schatzamt, dem AckerbauDepartement und dem Departement für Handel und Arbeit liegt die Pflicht ob. Regeln für das Sammeln und Prüfen der Artikel, welche die Vorlage bezeichnet, zu vereinbaren. Die Untersuchung der Artikel übernimmt der Chef-Chemiker des Ackerbau Departements. Findet derselbe, daß daS Gesetz verletzt wurde, so hat er dies dem BundeS-DistriktZanwalt zu melden, der. sodann im Bundesgericht Anklage erheben soll. Herr . Heyburn, der Senator von Jdaho und Verfasser der Vorlage, wkderlegte energisch alle Einwände gegen dieselbe und vereitelte auch alle Versuche der Senatoren Spooner und Foraker, durch AmendementS die Bill zu schwächen. Die Tragweite deS Gesetzes ist ungeHeuer, weil eS einem nichtswürdigen Handel, der Leben und Gesundheit der Bevölkerung bedroht, wenn auch nicht ganz ein Ende macht, denselben doch heilsam einschränkt. Gegen die Kohlen-Bahnen. DaS Ober.BundeSgericht hat einen Contract zwischen zwei Eisenbahnen, bei dem eS sich um die Lieferung von Kohlen handelte, für ungültig erklärt, und diese Entscheidung deutet darauf hin, daß der GerichtShzf die Ansicht vertritt, Eisenbahnen dürsten keine anderen als reine Transportgeschäfte machen. Die , Commission für den zwischenstaatlichen Handel scheint die Entscheidung in diesem 'Sinne anszufassen und zu hoffen, daß sie mit ihrer Hilfe den sogenannten KohlenBahnen zu Leibe rücken kann. Daß alle die Bahnen, die Kohlengruben besitzen oder controlliren, gegen den Geist der Gesetze, welche den zwischenstaatlichen Handel regeln sollen, verstoßen, ist belannt, eS hat sich nur noch kein Mittel gefunden, sie auch einer Verletzung des Buchstabens zu überführen. Die dazu erforderliche Handhabe soll nun gefunden worden sein. Wenn daS wirklich der Fall wäre, so könnte man dem KohlenTrust ein Ende bereiten. Von dem Augenblicke an, wo die Bahnen -die Kohlen nicht mehr als ihr Eigenthum betrachten dürfen
und die dafür entrichtete Fracht genau so berechnen müssen, wie die auf alle anderen Güter, werden sie außer Stand gesetzt, die Förderungökoften der Kohle zu v:rschleiern, indem sie die am AblieferungSorte erzielten Preise ganz willkürlich zerlegen. Daß dies geschieht, damit daS Publikum nicht erfahren soll, wie viel Nutzen im Kohlengeschäste erzielt wird, ist bei allen bis jetzt angestellten Untersuchungen zu Tage ge kommen. Präsident Baer von der Reading Co. hat sich erst vor ein paar Tagen über die Absicht deS CongresseS, die Verbindung der Eisenbahnen mit den Kohlengruben zu untersuchen, luftig gemacht. Wenn die erwähnte Entscheidung aber in ihrem vollen Umsange wirklich daS sagt, vaS sich aus den Auszügen schließen läßt, so wird auch die Reading Co. sich dem Untersuchungsausschüsse stellen und ibren GeschäftSmoduS ändern müssen. Sie wird allerdings nach wie vor in Pennsylvanien, da die Verfassung dieses Staates ihr das gestattet, ihre Kohlengruben betreiben und ihre Kohlen transportiren und verkaufen können, aber fie wird dies nicht außerhalb der Grenzen genannten Staates thun dürfen. Da nun aber Pennsylvanien nur einen winzigen Theil ihres Marktes ausmacht, so wird fie sich wohl fügen müssen. Der Einwand mag erhoben werden, daß die KohleN'Bahnen eine scheinbare Trennung vollziehen 'und trotzdem die Controlle über die Gruben behalten werden. DaS wird zweifelsohne geschehen. Sie werden aber sür ihre Kohlen dieselbe Fracht berechnen müssen, wie für andere, und fie nicht mehr als ihr Eigenthum auf den Markt oder auch nur durch einen Scheinkauf an sich bringen können.. Die beiden Geschäfte, die Förderung und der Verkauf von Kohlen auf der einen und der TransPort auf der anderen Seite, werden scharf getrennt gehalten werden müssen Auf diese Weise wird man erfahren können, was die Kohlen eigentlich den Bahnen kosten. Die Entscheidung sagt ganz deutlich, daß keine Eisenbahn berechtigt ist, verschiedenen Verladern für dieselbe Waare verschiedene Frachten zu berechnen, ünd daß eS ihr daher ach nicht erlaubt sein kann, fich selbst nie-
drigere Sätze zu gewähren, wenn die versandte Waare ihr Eigenthum sein sollte. ' 1 Die Hauptsache bei dieser Enischeidung scheint uns die Thalsache zu sein, daß das Recht des CongresseS, die Sach. luge zu untersuchen, welches von den Kohlenbahnen in Abrede gestellt wurde, festgestellt ist. Die Bahnen haben kein Recht mehr, fich einer solchen Untersuchung zu entziehen, und der Congreß hat keine Entschuldigung, wenn er die Vornahme der Untersuchung unterläßt. Bei allen diesen Sachen kommt eö in erster Linie darauf an, daß das Publi kum die ganze Wahrheit kennen lernt; denn dann kann und wird cs auch die Uebel abstellen, die nur so groß gewor. den find, weil daS Volk ihren Umfang nicht kannte. (New Yorker StaatS-Zeitung.) Nachlaßgericht. Gestern wurde daS Testament von Frau Karollne Kolthoff im Nachlaß. gericht hinterlegt. Lizzie Kalthoff wurden 57 Acker Land der Sektion 18 in Township 14 dermachi. Sie soll jedoch $1100 an ihre Brüder ver theilen und zwar L600 an den Bruder William und 5500 an den Bruder Carl. Der Frau Karollne Harting, verheiratete Tochter der Frau Kolthoff, wurden 33 Acker Land der Sektion 12 in Township 14 zugesprochen. Nach dem Tode der Frau Harting und Hrn.Harting sollen diese 33 Acker Land zu gleichen Theilen an die 4 Kinder über. gehen. Henry F. Kolthoff wurden 33 Acker Land weülich der Sektion 12 vermacht. Mormonen ausg-etrie-b e n. Entrüstete Bürger von HarkerZ Island, im Core Sund, N. C.. zündeten jüngst die neue Mormonenkirche an, die von dem Feuer völlig zerstört wurde. Den Missionären theilte man mit, daß sie sich fo schnell als möglich von der Insel entfernen sollten, widrigenfalls ihnen das Schicksal drohe, getheert und gefedert zu werden. Die Mormonen kamen vor Kurzem nach Harkers Island, um eine Kolonie anzulegen und AnHanger zu werben. Mit lekterem haben sie allerdings nicht den geringsten Erfolg zu verzeichnen c . r.fi. c r.r gcyaoi uno von iuzu oer aueingqqjenen Bürger wurden ihnen alle möglichen Hindernisse in den Weg gelegt, die in der Austreibung gipfelten.
Grundeigenthums - Uebertragungen.
Wilhelmina Metzger an Aurora Spratt, Lot 22 in Metzger'S Park Place Add.. 40 bei 150 Fuß. vacant, Westseite der Capital Ave., südlich von Fall Creek. $1000. JameS Mustard, an Wm. Muftard, der 3. Theil der südöstlichen Viertels. Sectlon 11, Tshp. 16. Range 3 zu Washington Tshp. S3000. Van Renssalaer Low an JameS W. Hamrichouse, LotS 15 bis 33 in PrierS Subd. von RobsonS Add., vacant, zwischen Roach Str. und Brookville Ave., nördlich von Washington Str., und LotS 67 und 63 in Parkers Subd. von Oak Hill Add., bei 140 Fuß, vacant, Nordost Ecke von Bloyd u. Elliott Str. $20.000. Dora Binzer an Charles MediaS, LotS 40 und 41 in WatterS Add. zu W?ft Indianapolis Add.. 60 bei 120 Fuß. verbessert. Südseite der Howard Straße, westlich von Belmont Avenue. $3500. Charles A. Sudlow an John S. Spann & Co.. Lot 1 Woods Sud. von Outlot 42, nordwestliche Seite von Massachusetts Ave. zur St. Clair Str., $45,000. Samuel B. L aparte an Union Na tional SavingS und Loan Association Lot 1, PageS Sub., östliche Seite Northwestern Avenue, nördlich von 21. Straße, $1,800. John W. Marshall an Albert Wyckoff u. A., Lot 303, N. Tuxedo Add., westliche Seite von Linwood Ave., nördlich von Michigan Str., $1,800. Charles H. Lindftron an Henry G. Besselman. Jr., Lot 5. Cottage Grove Add., südl. Prospect Str., S1500. Corinne L. Roberts an George H. StubbS, Theil Lot 31, Atkin'S U.A. Univerfity Place Add.. 50 bei 201 Fuß, verbessert, Ostseite Pennsylvania Str., südlich von 34. Str. S3300. William M. Hume an Elizabeth McGray, Theil LotS 63 und 64. Augusta. $600. Walter S. Johnson an Samuel O. Dungan. Theil südöstliches Viertel. Sect. 26. Tfhp. 17, Range 3, 5 Acres, Washington Tsp. ' S1000. Kate Grissin an Christian A. Wil Helm, LotS 1, 14 und 15, Stump'S Subd., Vawter's Subd., vacant, Westseite LaSalle Str., von Pratt bis 10. Str. $2000. .. HilliS F. Hackedorn an Henry Mi!ler, Lot 128, Milligan'S Brook Park Add.. 40 bei 140 Fuß. verbessert. Ost. feite Samoa Str., südlich von Brook stde Ave. $1000. Sufie A. Clark an Addie Dickerson, nördliche Hälfte von Lot 8, Square 6, Südoft Add., 33 bei 179.6 Fuß, ver. bessert, Westseite State Ave., südlich von Prospect Str. $1750. Frederick A. Shephard.an Frank C. Poindexter, Lot 102 in der West Park Add., 33 b:i 135 Fuß, verbessert, West Seite der Holmes Ave., südlich von New York Str. $2,100. Mary E. AhodeS an Louis Grim, Theil von Lot-3 und 4, Block 162, Brightvood. 43 bei 75 Fuß, verbessert, Nordseite von 25. Str.. westlich von Station Str. $2,150. JameS S. McFadden an ChaS. B. McFadden, Lot 52 in Johnfon'Z Eaft Ohio Str. Add., 35 bei 125 Fuß. ver. bessert. Westseite der Keyftone Ave., nördlich von Washington Str. $1,500. George R. Brown an Ella S. MileS, Lot 11, Max'S Subd., Theil von Downey's zweite östliche Addition, 35 bei 130 Fuß, verbessert, Oftseite der Parker Ave., südlich von 10. Straße. $1,200. Samuel T. Beaver an Charles A. Ringer, Theil vom südwestlichen Viertel von Section 24, Township 17, Range 5, 20 Acker, Lawrence Town ship. $5000. Charles A. Ringer an Simon P. Trind!., Theil von dem nordwestlichen Viertel oon Section 20, Townshlp 17, Range 5, 20 Acker, Lawrence Town1500. Henry Schwick an Thomas M. Wbktlock. LotS 116. McClaimS GoldtN Add., 20 bei 122 Fuß jede, südstliche Ecke von Dexter und Troy Straße. $4000. George H. Doan an John F. Barnhill, Lot 30, BoZwell u.A. GrandView Add.. südöstliche Seite von Sutherland Ave., nördlich von 23. Str. $2600. Arthur V. Brown an Wm. Raum, Lot 22, Miller'S Suddlvifion, Theil von Carson Farm, 30 btl 141 Fuß, Verb., Westseite der Union Str., südlich von Raymond Str. $1150. Charles G. McClain an Henry C.
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Präsident. H. A. Schlotzhuer, Schatzmeister.
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