Indiana Tribüne, Volume 29, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1906 — Page 3
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Unzufriedenheit Herrscht auch in Großbritannien über den neuen deutschen Taris. v
Die amerikanischen Taris-Zugegändnisse. Der Kaiser und der Herzog von Cumberland. König von Schweden nach Teutschland gereist. Zcrsahrcne Zustände im russischen Kabinct.
Großbritannien. Unzufrieden mit deut schern Tarif. London, 21. Feb. Der deutsche Zolltarif, der am 1. März in Kraft tritt, und seinen wahrscheinlichen Ein fluß auf den britischen Handel, nimmt die Aufmerksamkeit der britischen Regierung in Anspruch. ES find bei der deutschen Regierung Vorstellungen ge macht worden und David Lloyd George, Präsident der HandelSbehörde. kündigte im Unlerhause an, daß er hoffe bald in der Lage zu sein. Mittheiwn. gen über daS Resultat der VerHand, lungen zu machen. Explosion zu Khartum. London. 22. Febr. Die Ex. plofion zu Khartum, die in einer De. pesche von Kairo gemeldet wurde, kam nach der Daily Mail- in dem britisch ägyptischen PulverhauS vor. Drei Soldaten wurden verletzt, ein Einge borener gelödtet, mehrere andere Eingeborene verletzt. Deutschland. Zugeständnisse. Berlin. 21. Feb. Ein hoher Beamter deS Auswärtigen Amtes machte die Mittheilung, daß die han delspolitischen Zugeständnisse der Regierung der Ver. Staaten gegenüber Deutschland, soweit sie sich überblicken lassen, vierfacher Art find: 1. DaL Versahren vor den Apprai serö ist öffentlich, wenn diese kein Be denken dagegen erheben. 2. Bei Berechtung der Werthzu nähme lmportlrter Waaren werden die konsignirten den fest verkauften gleich gestellt, um Willkürlichkeiten von Be amten zu vermeiden. 3. Unterwerthung bis zu fünf Pro zent ist straffrei; bis zu zehn Prozent nach Entscheidung deZ Schatzamts sekretärö. 4. Die Konsuln werden angewiesen. bei der Markwerth Berechnung die Handelskammern des betr. Distrikts zuzuziehen. Vorlegung der Fakturen ist erlaubt durch Boten oder Vertreter. Persönliches Erscheinen wird nicht ge fordert. Die Dauer deS provisorischen Ab kcmmenS beträgt sechzehn Monate. Diese Frist ist auf Wunsch der amerika. nischen Regierung gewählt. Man hofft dann genau die Aussichten zu kennen, welche auf den Abschluß eines regel rechten Handelsvertrags vorhanden find. Zunächst soll das Ergebniß der diesjährigen Kongreßwahl abge wartet werden. Wenn auS ihr eine dem Handelsvertrag freundlich gesinnte Mehrheit hervorgeht, ist im Sommer deS Jahres 1907 eine Extrasession mög. lich, in der die beiderseitigen Handels beziehungen geregelt werden können. Gespräch d e 5 Kaisers mit dem Herzog von Cumb e r l a n d. Berlin, 21. Feb. Mit leben diger Theilnahme hat man hier in allen Kreisen den Besuch des Kaisers in Ko penhagen, welcher anläßlich der Bei setzungS Feierlichkeiten geschah, ver folgt. Besonderes Interesse erregte in Verbindung mit dem Verweilen deS Monarchen in der dänischen Hauptstadt die Frage, ob der Kaiser bei dieser Ge legenheit eine Unterredung mit dem Herzog von Cumberland haben werde. der bisher jeder Begegnung beharrlich ausgewichen. E verlautet nun, daß der Kaiser vor seiner Abreise von Kopenhagen, ehe er sich auf daS Linienschiff Preußen zurückbegab, ein Gespräch unter vier Augen mit dem Herzog, dem Sohn des verstorbenen depossedirten Königs Georg V. von Hannover hatte. An diese persönliche Aussprache werden von welfischcr Seite neue Hoffnungen ge knüpft, und man erwartet zuversichtlich. daß endlich doch ein beide Seiten zu friedenftellendeö Abkommen erzielt werde. Zu gleicher Zelt wird versichert, daß daS letzte Mal, da eine Zusammen kunst verabredet worden, nur ein Miß Verständniß die Versöhnung verhindert
habe.
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Ex.KrisgSminifter Frhr. v. Asch f. ' München. 21. Febr. Hier ist der ehemalige bayerische Kriegsminister, General der Infanterie, Adolph Frei Herr v. Asch, plötzlich gestorben. (Er wurde am 30. Oktober 1839 in Mün chen geboren, trat 1853 in da? baye rifche Heer ein, nahm an den Feldzügen von 1866 und 1370-71 theil, war dann mehrere Jahre in der kriegsge schichtlichen Abtheilung deS Großen GeneralftabeS in Berlin thätig, wurde 1880 Abtheilungschef im bayerischen Kriegsminifterium . 1333 Komman deur der 7. Jnkanterie.Brigade in Würzburg, im Mai 1893 Komman deur der I. Diviston in Augsburg und vier Wochen später zum bayerischen StaatSrath und Kriegsminister er nannt. 1899 wurde er zum General der Infanterie befördert.) Kaiser chartert H a m bürg" auf6Monate. Hamburg. 21. Febr. Da die Umbauten auf der Kaiseryacht Hohen zöllern" daS ganze Jahr in Anspruch nehmen werden, so daß sie für die ge plante Mittelmeerfahrt nicht in Betracht kommen kann, hat der Kaiser den Dampfer .Hamburg" von der Ham burg'Amerika-Linie auf sechs Monate gechartert. Der Kaiser benutzte die Hamburg" schon zu Anfang der letzt jährigen Mittelmeerfahrt. DaS Programm für die diesmalige Reise nach dem Süden ist noch nicht de konnt gegedm. Man weiß nur, daß der Kaiser im April dem jungen König AlfonS von Spanien einen Gegenbesuch abzustatten beabsichtigt Noch eine Hoffnung. Berlin, 21. Febr. Die Köl nische Zeitung" drückt beute die Anficht aus, die marokkanische Polizei'Frage könne so arrangirt werden, dsß fran zösische nnd spanische Offiziere die ein geborenen Soldaten drillten, daß aber über den Offizieren ein Inspektor stehe, der zu irgend einer neutralen Macht gehöre, aber im Dienste Marokkos stehe. Die bekannten Beziehungen dieser Zeitung zum Auswärtigen Amte ver leihen dieser Aeußerung eine erhöhte Wichtigkeit. Wahrscheinlich enthalten fie den letzten Versuch Deutschlands, die französischen Wünsche zu befriedigen. Die Zeitung sagt auch, eö sei schließ. lich zu einem Einverständnisse bezüglich der Bankfrage gekommen, doch habe der französische Vertreter plötzlich unter starkem Drucke von Außen seine Gefin nung geändert. Venezuela. Castro obenauf. W i l l e m st a d , Insel Curacao, 21. Februar. Von einem Beamten in Caracas ist hier ein Brief eingetroffen, in welchem eö heißt, Präsident Castro werde in feiner Haltung dem Auslande gegenüber durch die Thatsache bestärkt. daß die Vereinigten Staaten und Frankreich nichts gegen Venezuela un ternommen haben. ' Castro treffe Vorbereitungen, gericht liche Schritte gegen zwei englische Ge sellschaften zu thun. Der Briesschrei der meint, eö wcrde ihnen wohl gerade so gehen, wie den amerikanischen und französischen Firmen. OesterreichUngarn. AppellTiSza'S. Budapest. 21. Febr. Graf Stephan TlSza, der frühere Premier minister veröffentlichte in den heutigen Morgen Zeitungen einen energischen Appell an daS ungarische Volk sich nicht durch die Opposition verleiten zu lassen auf dem Gebrauche der ungari schen Sprache in der Armee zu bestehen. wodurch die Wohlfahrt deö Landes ge fährdet werde. Der Appell wurde in großen Massen vertheilt und wird jedenfalls großen Einfluß haben. Die Oppositionspartei berieth einen plan, Delegaten nach London, Paris und möglicher Weise auch New York zu schicken, um dort Versammlungen . zu halten und für Ungarn Stimmung zu
machen. -
Frankreich. Inventaraufnahme in Kirchen. Paris, 21. Febr. Nach dem Gesetz über Trennung von Staat und Kirche wurde in 27 Kirchen Inventar aufgenommen. ES kam nur zu unbedeutenden Ruhe ftörungen. Friedliche Stimmung. P a r i S, 21. Febr. DaS auswär tige Amt nimmt an, daß die deutsch, französische Lage gleich geblieben ist. Man erwartet keine ennenSwerthe Er eignisse bis die vorgeschlagenen ma rokkanischen Reformen in offener Kon ferenz diSkutirt werden. Die Stetig keit der Preise an der Börse ist ein Beweis, daß die Finanzleute keine Be fürchtungen hegen. Die öffentliche Stimmung ist ruhig und scheint durch die Länge der Verhandlungen gelang weilt. Unbestätigte Gerüchte melden, daß Washington, Wien, St. Petersburg und Rom gemeinsam versuchen ein Uebereinkommen bezüglich Marrokko'S zu erreichen. Italien. N e u e B i f ch ö f e. Rom, 21. Febr. Der Papst hielt heute ein geheimes Consiftorium ab, um 19 französische Bischöfe zu creiren. Msgr. W. H. Connell 'wurde zum Coadjutor deS ErzbischofS von Boston ernannt. - " Philippinen. Unruhen in China. Manila, 21. Feb. General Major Wood wird am Samstag eine zweiwöchige Jnspektionstour der Insel Mindanao antreten. Diese Reise des kommandlrenden Generals läßt darauf schließen, daß Truppenfendungen nach China nicht unmittelbar bevorstehen. Die Chinesen in Manila schließen Geschäftskontrakte nur noch mit Lands leuten in China ab. Hiesige Chinesen haben Nachrichten erhalten, daß am 24. Februar ein Ausbruch deS Volks Unwillens der Ausländer zu erwarten sei. Japan. Englische Orden.
Tokio, 21. Febr. Prinz Arthur von Connaught überreichte heute Admi ral Togo, den Feldmarschällen Jama gata und Oyama den Verdienstorden. Schweden. König OSkar nach Deutschland. Stockholm, 21. Febr. König OSkar hat heute eine Reise nach Deutschland angetreten. Nußland. ZerfahreneZustände. St. Petersburg, 21. Febr. Durch das Verschwinden deS .Journa listen MatuschenSky, den Preßagenten und Agitator Vater Gapon'S hat sich herausgestellt, daß die gemäßigten Ar. beitervereine, die Viter Gapon nach dem kaiserlichen Manifest vom 30. Okt. 1904 gründete, von der Regierung un terstützt wurden, die ihre Versamm lungsräume, Zeitungen usw. bezahlte. Von diesen Geldern find S12,000 ver schwunden. wie der Präsident eines der Vereine erklärt und MatuschenSky, der Vielseitige, ist auch nicht zu finden. Die Gelder für die Cludhäuser lie fe,te der Handelsmlnifter Timiriazefl. Ueber die Zerfahrenheit im Kabinet legt der Umstand Zeugniß ab, daß gleichzeitig der Minister deS Innern die Versammlungen der konservativen Ar bellst ebenso rücksichtslos sprengte, wie die der Sozialisten. Die Enthüllun gen haben natürlich im Lager der Ra dikalen großen Jubel erregt. Amerikaner beschuldigt. St. Petersburg, '21. Febr. Großes Aufsehen erregt der soeben ver öffentlichte Bericht deö Forschungörei senden Tultschinsky, den der Zar sei nerzeit nach Oftfibirlen sandte. Der Reisende behauptet, daß die Halbinsel TschukotkS siö vollständig in der Ge walt von amerikanischen Händlern be finde und dieselben die eingeborene Be völkerung zu Grunde richten, indem fie dieselbe, um fie besser ausplündern zu können, zum Trunke verleiten und mit schlechtem SchnapS vergiften. Leut. Schmidt'S Prozeß. A ch a k o f f , 21. Febr. Der Ver theidiger Leut. Schmidt'S erhob gegen drei der Richter Einwand, weil fie Ka pitäne von Schiffen gewesen waren, die Schmidt'S Schiff beschossen. Dieses sowohl wie das Gesuch Sachverständige von Geisteskrankheiten hinzuzuziehen.
wurden abgelehnt.
Freundschaft mit Eng. land. St. P e t e r S b u r g . 21. Febr. Der herzliche Ausdruck der Freundschaft für Rußland und der Wunsch nach en geren Beziehungen zwischen Großbri tannien und Rußland, welche Premierminister Campbell Bannermann dem Korrespondenten der Novoe Vremya gegenüber aussprach, ist mit großer Be friedigung hier aufgenommen worden. Man hält Bannerman für keinen Phra senmachcr und freut fich der besseren Aussichten, wenn praktische Ergebnisse auch in der nächsten Zukunft nicht zu erwarten sind. Unzufriedenheit. St. Petersburg, 21. Febr. Die Presse betrachtet allgemein die Ver Änderungen im Kabinet mit Befsrgniß als ein Hinderniß für die fortschritt lichen Bewegungen. Der Rücktritt deö Handelsministers Timiriazeff scheint anzudeuten, daß die Bestrebungen mit den Arbeiterkreisen Frieden zu schließen, aufgegeben wurden. Türlei. Amerikanisches College abgebrannt. K o n st a n t i n o p e l, 21. Febr. Das ammerikanlsche College zu Aintab, Kleinasien, ist auf den Grund nieder gebrannt. Der Schaden ist durch Ver ficherung gedeckt; er betrug etwa S10. 000. Das College war ein Mädchen feminar.
Waldfeuer. Colorado Spring?, 21. Feb. Ein Waldfeuer, das von. einem heftigen Winde getrieben wird, wüthet in den Vorhügeln. 2 Meilen westlich von hier. Gouv. Carter. San Francisco. 21. Feb. Gouv. Geo. R. Carter von Hawaii kam mit seiner Gattin auf dem Dampfer Mandschuria von Hawai hier an. Er wird zur Erholung nach San Diego gehen. usox oe r K I'N d e r Augen beging .neulich Frau Ellis Bird in Keelcrs Corner, N. I.. Selbstmord, indem sie sich mit dem Jagdgewehr ihres Ehemannes erschoß. Um sieben Uhr Morgens lud sie, nachdem ihr Gatte das Haus verlassen hatte, das Gewehr sorgfältig, stellte es auf den Fußboden. hlelt es mit den Fußen fest und hielt ihren Kopf über die Mündung, während sie den Drücker mit einem Stockchen herunterstieß. Als der Schutz krachte, sank die Unglückliche entseelt zu Boden. Ihr Schädel wurde vollkommen zertrümmert und die Gehirnmasse nngs herum verspritzt. Nachbarn nahmen sich der entsetzten Kinder an und benachrichtigten die Behörde. Frau Bird soll schon einmal versucht haben. sich das Leben zu nehmen, wurde m dessen damals durch ihren Ehemann an der Ausführung ihres Vorhabens verhindert. Glückövogel in Strafl i n g s j a ck e. Der Gewinner des Z25.000-Preises für korrektes im Voraus Errathen des Besuchs der St. Louiser Ausstellung von 1904 war Frank Campbell, ein Sträfling im Staatszuchthaus von Nebraska. Er ist der Unterschlagung überführt und hat fast noch ein Jahr abzusitzen. Er wird von der Summe nur $12,000 er halten, da er, befürchtend, er könne das Geld nicht erlangen, so lange er sich im Gefängniß befindet, einem Advokaten die Hälfte des Preises versprach, wenn es ihm gelingen würöe, das Geld zu erlangen. Campbell wird erst nach dem Ablaufe seiner Strafzeit von dem Geld Gebrauch machen können. Tapferes Mädchen. Ein 17jähriges Mädchen Namens Enid Hilton in Denver, Colo., hat ihre Freundin Bessie Merton vom Tode gerettet. Die Letztere stürzte in einen Brunnen, der durch einige lose Bretter verdeckt war. Frl. Hilton befestigte ein Tau an einem nebenstehenden Baum, kletterte an dem Tau in den 30 Fuß tiefen Brunnen, befestigte das Tau um den Leib ihrer Freundin, kletterte dann zurück und zog das bereits ohnmächtig gewordeneMadchen m die Hohe, Import krankheitSfreier Rinder. Ein Viehzuch ter aus Texas ist nach Indien gereist, ....t.''i5f. tv?..v. ?" UM iraniyeilSsrcie ' inoer einzusUl)ren; er will etwa 100 Stück importiren. Das indische Vieh soll gegen die Fieber erzeugende Stechfliege immun sein. Das Ackerbau-Departe-ment hat nun auch einen Thierarzt nach Indien gesandt, um die Thiere daraufhin zu untersuchen, ob sie nicht an anderen Krankheiten leiden. Ungeduldiger Patrent. In der Universitätsklinik zu Leipzig verlangte der 59 Jahre alte Reisende Gustav Toussaint aus Gumbinnen einen Arzt zu sprechen. Als ihm bedeutet wurde, daß die Sprechzeit vorüber sei und er später wiederkommen sollte, ging Toussaint in den Hof und erfchoß sich.
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