Indiana Tribüne, Volume 29, Number 153, Indianapolis, Marion County, 21 February 1906 — Page 4

Jnvlana Tribüne, 2 l Febnlar 1906

Indiana Tribüne. ynaulgteitu von Ux uttdlS E. Indianapolis, Ind. Vsrry O. Thudinm Präsident. WeschöftSlocalt zl!o. 31 Süd Delaware Straße. TELfiPHONE 269

ki.tered Rl tue Poet Office ot Indianapolis as second dass matter. Die Tanzhallen. Wieder einmal soll der Polizei die Rolle des Jugenderziehers und Tugend kächterS übertragen werden. DaS ist Sinn und Inhalt der Ordinanz zur Lizenfirung der Tanzhallen, welche Montag in der StadtrathZsitzung durchgepeitscht werden sollte. Glück licher Weise waren die Stadtrüthe vorfichtig genug, nicht darauf einzugehen und die Maßnahme wurde bis zur nächsten Sitzung zurückgelegt. Die Verfasser der Ordinanz begehen den großen Fehler, ein unter Umftän den höchst anständiges Vergnügen durch die Bank als unsittlich zu quali fiziren und Denjenigen, die sich das Vergnügen gönnen, das Stigma der Unmoralitüt anzuhängen. Ferner sucht die Polizei nach weiteren Kreisen von Bethätigung, obwohl eZ ihr jetzt schon unmöglich ist, den eigentlichen Zweck ihres Daseins zu erfüllen. Nämlich Verbrecher zu fangen. Wenn sie diese Aufgabe erfüllen will, so hat sie wahrlich genug zu thun. - Der Mörder de jungen Marks er freut sich immer noch der goldenen Freiheit. Der festliche Porchkletterer, der feine Gastrollen hier giebt und die anderen Einbrecher und Straßenräuber scheinen gar nicht zu wissen, daß wir überhaupt einePolizei haben. Nur hoch besteuerte Wirthe, deren Uhr ein wenig nachgeht, ein paar Spieler oder ein 'paar Betrunkene, die Niemandem etwas zu Leide thun, find der zarten Auf merksamkeit der Polizei gewiß. In diesen Fällin ist sie allgegenwärtig aber in Punkts der schweren Jungen immer in Absentia. Nun soll dafür gesorgt werden, daß die Polizei noch weitere Wiesen, näm lich Vit Tanzhallen abgrast. Also vor jeder Wirthschaft um 11 Uhr ein Poli zift, der dafür sorgt, daß der nach die ser Stunde ungesetzliche Durft nicht be friedigt werden kann. In jeder Tanz Halle vielleicht gar zwei, damit nur ja Niemand sein Mädel abknutscht und in der Zwischenzeit Mord und Todt schlag auf den Straßen, durch keinen Blaurock gestörte Einbrecher oder Klet terkünftler, welch: die Häuser der Bür ger heimsuchen. Wenn die Polizei durchaus erziehe risch wirken will, so kann sie dies am besten, wenn sie demonftrirt, daß ihr kein Verbrecher entgeht, sondern den Arm deS Gesetzes fühlen muß. ES ist ja richtig, daß es in Südwest Indianapolis Tanzhallen giebt, die an stößig sind. Diesen daö Handwerk zu legen, würde vernünftig fein. Man sollte sie behördlich einfach als nuisance" erklären und kurzer Hand schließen. Aber warum man junge Leute, die nicht zu KlubS ge hören können oder keine Eltern haben. die sich den Luxus von PrivatTanz kränzchen leisten können,' als Besucher unmoralischer Plätze ftigmatifirt, weil sie sich nach schwerer Arbeitswoche Sam siaa Abend ein TüNichen in einer anständigen Halle gönnen, um auch etwas Freude am Dasein zu haben. da? dürfte schwer zu verstehen und noch schwerer zu rechtfertigen sein. . ES ist durchaus falsch, anzunehmen. daß wen cm zungeS Mädchen oder Mann nicht gerade Ehefterfield'fche Allüren beobachten, wenn sie sich im Reigen schwingen und sich in den Pau sen mit einem 8lae Bier ersrischen. in wirklicher Moral niedriger stehen als die vom Glück Begünstigten der exklusiven Kreise. ES ist ein Verbrechen, diesen jungen Leuten behördlich zu sagen, daß sie sittenlos find, wenn sie sich des Lebens harmlos freuen. Man lafle der Jugend, selbst wenn sie arm ist, etwas Gelegenheit zum Austoben, beschränke aber die Bewe gungSfreiheit der Verbrecher, daS ist . unser Rath an die Behörden, wmn fie sie durchaus was thun wollen. Ein Fabrikmädchen oder Verkäuferin, die keine Angehörigen in der Stadt hat. darf doch nicht aller Chancen beraub werden, unter die Haube zu kommen. Bei solchen Tänzen find zweifellos edenso viele glückliche Ehen angebahnt worden wie bei Tänzen in geschlossenen Kreisen. DaZ vorgeschlagene Licenfirm von

Hallen, in denen öffentliche Tänze ab gehalten werden, ist thöricht und sollte nicht vom Etadtrath zum Gesetz erho ben werden. Man schließe die Hallen, in denen sittenlose Tänze geduldet werden, gänz lich, lasse aber die anständigen Hallen ungeschoren. Aber noch ein wichtiges Argument

ist gegen die Lizensirung der Hallen Wirthe und den Plan, daß dieselben be hördlicherseitS Erlaubniß zur Abhal ung der Tänze erlangen müssen vorzu bringen, nämlich die Möglichkeit, die der Polizeibehörde gegeben wird, poli isch unliebsame Hallenbefitzer zu dranc allren. Die Polizeibehörde hat jetzt mehr Machtbefugnisse wie in mancher Mo narchie, man follte äußerste Vorficht walten lassen dieselben auszudehnen. Man hat eS nicht für weise gehalten VolkStanzhallen in Deutschland unter obrigkeitliche Knute zu stellen, indem man von dem richtigen Prinzip ausgeht daß ein Volk, welches fich amÜfieen darf, besseres Bürgerthum in fich birgt als ein Volk, welches auf Schritt MD Tritt vom Polizeibüttel drangfalirt wird. Daß Mädchen bei solchem Ver gnügen ebenso straucheln können wie unter der finstern Zucht der Metho diften.Gemeinden ist ja zuzügeben, aber das ist nun mal so und wird auch so bleiben so lange die Welt besteht. Was das göttliche Gebot nicht er zwingen konnte, werden weder Herr Bookwalter noch Herr Metzger herbeiführen können, wenn man ihnen noch so viele Ordinanzen zur Verfügung stellen würde. Die Stadt Houston, Tcx., hat jetzt eine Neuerung in der Verwaltung ein geführt, deren Erfolg von jedem Freunde der Munizipal'Reform im ganzen Lande mit großem Interesse verfolgt wird. Die neue Stadtverwal tung besteht au einem Bürgermeister und vier Kommissären, die als feine Gehülfen arbeiten und zusammen eine Art Einschränkung der bürgermeifter lichen Macht bilden. Die Wahl der Beamten findet durch Volksabstimmung statt, und zwar werden ein Bürgermei ster und vier Aldermen gewählt. Die letzteren werden dann sofort vom Bür germeifter zu Kommissären ernannt, und zwar für Steuern und Finanzen, für Polizei, Feuerwehr , und Electrizi tät, für Straßen und Brücken, für Ab zugScanäle, Varks, Wasser und öffent liche Gesundheit. Alle diese Beamte sowie der Steuereinnehmer, Polkzeichef, Polkzeirichjer, Stadtanualt und ftädti scher Kontrolleur werden vom Bürger meiste? ernannt, ohne Mitwirkung deS Rathes, doch hat der Rath das Recht, den Bürgermeister oder irgend einen sei ner Angestellten wegen etwaiger ehren rühriger Handlungen abzusetzen. Ein Referendum sür Bewilligung einer Ge rechtsame kann stattfinden, wenn 500 stimmberechtigte Bürger eS verlangen. Diese Verwaltungsreform ist derje nigen der Stad't Washington nachge bildet, die ja auch von einer Behörde von fünf Kommissären verwaltet wird, die vom Präsidenten ernannt' und vom Senate bestätigt werden. Indessen hat in Washington das Volk nichts zu jagen wahrend in Houston Bürgermei ster und Räthe vom Volke gewählt wer den. Bis jetzt scheinen die Bürger von Houston mit der neuen Ordnung der Dinge wohl zufrieden zu sein. Die neuen Beamten haben ihre Aemter ehrlich verwaltet und gute Verbesserungen in's Leben gerufen, aber natürlich wäre eS verfrüht, schon heute mit Bestimmt, heit zu sagen, ob diese neue Einrichtung mit all den Ausschreitungen, Grastund sonstigen iUebeln fertig werden kann, an denen andere amerikanische Städte kranken. Jedenfalls ist der Versuch sehr anzuerkennen und der Be achtung werth, .und - sollte der Erfolg die auf ihn gesetzten Erwartungen recht fertigen, so würde dc? Beispiel Hou fton'Z zur Nachahmung zu empfehlen sein. (Wechselblatt.) D e r Farbige. ChaS. John son. 35 Jahre alt, kam gestern zu der Negerin Lulu Brown, bei welcher er früher logirt hatte, und bat, ihn wie der aufzunehmen. Als die Negerin ihn abwies, wurde der Neger wüthend, schlug seine Rassegenosfin in daS Ge ficht und biß ihr ein Stück aus den Arm. Die Negerin machte hiervon Anzeige bei der Polizei und Johnson wurde von den Beamten Bernauer und Kitzmiller hinter schwedische Gardinen gebracht, wo er nun seine Zähne an den Gittem seiner Zelle Probiren kann.

Raucht die B0NANZA.

Polizeiliches.

Die Beamten Holtz und Kurtz brachten gestern W. R. Füller. 27 Jahre alt, 136 Süd Illinois Straße wohnhaft, wegen Fälschung zur Poli zeiftation. Füller hatte dem Wirth Leppert, 144 Süd Illinois Str.. einen falschen Check eingezahlt. Der 47 j ä h r i g e JaS. Kee von New Augusta, Ind., wurde von den Beamten Hall und Shine wegen Klein diedftahls hinter Schloß und Riegel befördert. Er hatte Frank Fitzgerald, 1107 Bellefontaine Straße, in einer Wirthschaft einen L5Schein aus der Westentasche entwendet. Er leugnete im Anfang seine That, wurde jedoch bei der Untersuchung auf der Polizei ftation überführt, da der Schließer den Schein Schein in einer Innentasche seiner Weste fand. Pearl Stratton, 22 Jahre Jahre alt, an der Ecke der 14. und Fayette Str. wohnhaft, wurde gestern von dem Hospital nach dem Gefängniß überführt. Derselbe hatte vor einigen Wochen eine Schlägerei gehabt, wobei ihm seine Kinnlade zerschlagen wurde. Er wurde gestern aus dem Hospital als geheilt entlassen und muß nun seine Gefüngnißftrafe antreten. Der 23 Jahre alte '.Carl Sloß, 509 Nord Illinois Str., wurde gestern von den Geheimpolizisten Lan cafter und Splan dingfest gemacht. Sloß hatte vor einiger Zeit seinen Ras sengenossen Handreu ausgehalten und beraubt, wofür er von der Polizei ge sucht wurde. Der 35jährige ChaS. JoneS, Senate Hotel wohnhaft, hatte fich ge stern in eine Prügelei eingelassen und wurde von dem Beamten Stoddard verhaftet. Die Beamten Morgan und Kinny brachten gestern den Buchmacher und Spieler Ed. BowerS, 36 Jahre alt, 127 Nord Illinois Straße hinter Schloß und Riegel. Die Detectlvs Jgner, Dugan und Kinney, sperrten gestern David venry. 527 volley Ave. eln, weil er fich geprügelt hat. Er soll die Abficht gehabt haben seinen Gegner zu tödten. Gruttdeigenthums Uebertragungen. David Wallace an Leoanvo, em Theil der LotS 4 und 5 in John Wo cher jr.'s Subd.. 46 bei 167.3 Fuß, v:rbessert, Ostseite der Park Avenue, südlich von 16. Str. $5150.. Reason D.SandS an Fred Cline, LotS 1, 2, 6, 7, Block 3; LotS 6, 7 u. 8, Block 7; Lot 27, Block 6, Nordseite Addition, vacant, der Monon Eisen bahn entlang, nahe der Fleet Straße. $3,200. Silbe! P. William an Ginnie I. Shirley, ein Theil der LotS 106-103 in DoualaS Bark Addition. 43 bei 60 Fuß, verbessert. Nordost Ecke der 25. & Alabama Str. $1500. Charles M. Halftead an Floren B. Adams :c, Theil des nordwestlichen Viertels von Section 16, Township 17, Range 3, 60 Acre, Washington Town ship, L7000. Horace McKay .an John W. House, Lot 24. Block 3, Lincoln Park Add! tion, 40.04 bei 140.93 Fuß, vacant, Ostseite von Talbott Ave., nördlich von 22. Straße. $1600. Van R. Low an Stewart Nevltt, Lot 23. Pattison'Z Unlverfity Place Addition, Jrvington, 41.5 bei 205 Fuß. verbessert, Westseite von Spen cer Str.. südlich von Julian Ave., $2000. Jda Danke an David Röche Lot 11, Vail'S Ost Washington Str. Addition, 42.3 bei 46.56 Fuß, ver bessert. Oftseite von Kim Ave., südlich von Washington Str., $1600. Edmund Dwyer an Henry Plrung, Lot 155. I. Fletcher' Subdivifion. Theil von Gak Hill, 33 bei 140 Fuß. verbessert, Nordseite von Arrow Ave., östlich von Nevada Str., $700. Boulevard Land Company an Sa bina Beazell, LotS 37, 33 und 39 in Boulevard Park Add., 120 bei 183.7 Fuß, vacant, nordwestliche Ecke 29. u. New Jersey Str. $2,170.50. Eliza T. Edwards an Frank Meid, Lot 101 in Edward'S Northwestern Pl Add., 40 bei 126.25 Fuß, vacan Nordseite der 29. Str., östlich von Dye Str. $600. ' JameS S. Cruse an A. B. Meyer & Co., Theil vom nordwestlichen Vier tel von See. 35, Tp. 16, Range 3,

Center Tp. $5,500.

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E. LewiS u. A., Theil Block 1, Hunt. ingtonS Southern Add., Cumberland, Sl,500. Louisa A. Wright an Ferdinand P. Boeling, Lotö 113 und 114, Wiley'S Sub., nördliche Seite von Jndiana Ave.. 81.400. Mary A. Raney an Nellie Fletcher, Lot 14 BrownS Brookfide Park Add., nördliche Seite von 10. Str., östlich von Ewing Str., $1,800. - Arthur C. Metzler an Samuel N. Metzler. Lot 200, West Park Addition, 33 bei 137 Fuß, Verb., Oftseite der Addison Str., südlich von Ohio Str. $2500. Willkam Haueisen an Oliver I. Ro bertö, Theil von Lots 36 und 37, Va jen'S Sprlngdale Add., 35 bei 143 Fuß, verbessert, östliche Seite der Ta coma Ave., nördlich von 11. Straße. $1,250 Hanah G. Morse an Henry Richter, LotZ 65 und 66, Douglaß Park Add., 60 bei 132 4 Fuß. verbessert, nordöst liche Ecke der 25. und Delaware Str. 53.950. - Flora E. Casey an Henry RoSner. LotS 71. 72 und 73. McKernan'S Sub.. Außenlot 121, 60 bei 90 Fuß. verbessert, östliche Seite der Capital Ave., südlich vor. McCarty Straße. S2.750. State Plaza Co. an Mary A. CombS, Lot 75, State Plaza Add., 40 bei 100 Fuß, vacant, Oftseite Park viem Ave., nördlich von Ohio Straße. S750. John Carroll an John Connor, Lot 43, JandeS Subd.. Außenlot 130, 30 bei 115.6 Fuß, verbessert, Nordseite Norwood Str. westlich von West Str. $1,300. Bauerlaubnißschein e. Amelia Glenn, Wohnhaus, 927 Chi cago Str., L900.' A. W. Sanborn, Scheune. 2510 Ashland Ave., $700. A. W. Sanborn, Reparaturen, 2510 Ashland Ave.. $100. Handel mit liiilUanii. lSaS -4 Zarenreich aus den Ver. Staate iuiportirt und ach dorthin ausführt. Der Handel der Ver. Staaten mit Rußland, einschließlich asiatisch Rußland, rcpräsentirte nach der Angabe des statistischen Bureaus des Handelsdepartementsim Fiskaljahre 1903 die Summe von $28,800,000, in welcher der Import der Ver. Staaten aus Rußland mit Z11.800.000. der Export der Ver. Staaten nach Rußland mit Z17.000.000 vertreten war. Es ergab sich, hauptsächlich infolge des Krieges und der chaotischen Zustände in Rußland, eine Abnahme am Gesammthandel mit Rußland von etwa 53.000.000. Rohbaumwolle ist der wichtigste Artikel, welcher aus den Ver. Staaten nach Rußland exportirt wird. In den mit dem 31. Dezember 1904 beendigten fünf Jahren wurden 919.334.000 Pfund Baumwolle nach Rußland exportlrt. '". Im Allgemeinen werden Rohmäterialien aus den Ver. Staaten nach Rußland exportirt, welche in Rußland gar nicht ootx. nur m ungenügenden Quantitäten produzirt werden, wie Baumwolle, Jute, Manilahanf u. s. w. Außerdem werden nach Rußland exportirt: Maschinen, hauptsächlich solche für Ackerbau. Eisen. Stahl. Zkupser und Farbstoffe. Der durchschnittliche jährlich? Import Rußlands aus den Ver. Staaten betrug in den Jahren 18941898 Z24.771.000, der durchschnittliche jährliche Export aus Rußland nach den Ver. Staaten betrug in dem Zeitraum von 18991903 nur Z23.276.000. Die Hauptartikel, die aus Rußland m die Ver. Staaten eingeführt werden, sind Rohmaterialien, hauptsächlich Rohwolle. Felle und Häute, die lm Ganzen 80 Prozent unseres Imports aus Rußland ausmachen; außerdem werden aus Rußland eingeführt: Pflanzenfasern. Kautschuk. Pelze und Pelzfelle. Haar. Mangan-Erz und Bürsten. De? Import von Zucker aus Rußland, welcher im Jahre 1901 einen Werth von $718,516 repräsentirte, hat seitdem ganz aufgehört. Polizeikommissär'als Dieb. Der nicht mehr jungen Mttib Quartara in der piemontesischen Stadt Casale wurden emes Tages aus tgtcrn Kassenschrank 2.000.000 Lire (1 Lira gleich 19.3 Cents) in Rententiteln gestöhlen. Die Polizei nahm sich der Bestohlenen auf3 eifrigste, aber mit ziemlich negativem Erfolge an; am eifrigsten jedoch der Polizeikommissär de Martina, der bald zu der trotz ihres Verlustes noch immer sehr reichen Dame in Beziehungen trat. Er ließ iä) pensiomren und unternahm, angev lich um die gestohlenen Papiere aufzu suchen, bald mit. bald ohne Signora Reisen nach Paris. Neapel und anderen schönen Orten. Eines Tages aber war der Kommissär sammt 200.000 , Lire verschwunden. Die Polizei fahndet nunmehr auch nach dem Herrn Polizei kommissär a. D. ,

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Bcmerkcnsrvcrtker Erlaft. Das bayerische Staatsministerium hat an die Gemeinden einen Erlaß ge? richtet, in dem es unter anderem heißt: Jede alte und 'als solche geschichtlich bedeutungsvolle Bezeichnung von Straßen, aber auch von Plätzen, Brücken, Häusern und ganzen Stadttheilen, dann von Acker- und Waldstücken, Flüssen. Bächen, Teichen und Bergen, ist auf alle Falle zu schützen und zu erhalten, und zwar umsomehr, je eigenartiger und sinnvoller ste ist. Insonderheit dürfen alte Namen nicht zugunsten von Namen berühmter oder verdienter Männer des Vaterlandes oder der engeren Heimath beseitigt werden. Bei Benennung neuer Straßen stnd in erster Linie die alten Flurund Ortsbezeichnungen zu verwenden. Da, wo erst in neuerer Zeit der alte Name durch einen modernen ersetzt ist, soll der erste, soweit es irgend angeht, wieder zu Ehren gebracht werden. Der Theekonsum der Welt mit Ausnahme der Länder, in welchen er wächst, wird auf etwa 500.000.000 Pfund per Jahr geschätzt und mit ?35.000.000 bcwerthet. Ungefähr 90 Prozent des aus Asten exportirten Thees werden von englischsprechenden Völkern verbkaucht. Der !8 M M lTtaölirt 1863.) ..Judiana'S größter Laden. Strnmpfwaaren Spezialitäten Echtschwarze, . völlig geformte , baumwollene Frauen Strümpfe, 23c Werthe, Donnerstag das Paar. . . 19c Regulär gemachte, Lisle Frauen Strümpfe, Hermsdorf Schwarz.. 50c Echtschmarze baumwollene Frauen Strümpfe, extra lang mit hohen ein gesetzten Fersen und doppelten Soh len, 3c Qual., daö Paar ...23c Kinder Strümpfe, echtes Schwarz, Corduroy gerippt, doppelt stark wo nöthig ; speziell daS Paar zu 17c Ost Gang. mm m goods co. LEO LANDO, 142 N. Pennsylvania Str. Hauptquartier für Brillen v Operngläser Brillen . werden nach de besten

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