Indiana Tribüne, Volume 29, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1906 — Page 5

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folgenschwer Humoreske von Käte Lubowski. Jüngst hat mir mein Leibarzt geboten: Stirb oder entsage dem Wetn, Dem weißen sowohl als dem rothen, Sonst wird es betn Untergang sein! Die jungen und alten Stimmen schmetterten das fröhliche Lied durch den hellerleuchteten Korpssaal, .der hute mit all seinen Wappen, Mützen und Bändern feierlicher wie je ausschaut. Er hat auch die Pflicht dazu. Derselbe alte Herr, der damals vor fünfzig Jahren bei seiner Einweihung hier den ersten Salamander rieb, sitzt jetzt als Senior" an der Querseite der Tafel und freut sich über den jungen Nachwuchs, 'der mit ihm und vielen andern das 50jährige Stiftunasfest der Buiskania" feiert.. Es ist ihm gar nicht recht, daß sein Aeltesier schon Miene macht, aufzubrechen. Aber Hans, Junge", sagt er beinahe vorwurfsvoll, ich muß mich ja für dich schämen, wenn du jetzt schon Zneifst." . Da trifft ihn aus einem nicht gerade fröhlichen Gesicht mit grauwei ßen Schatten ein wehleidiger Blick. Er versteht Na, wenn dem so ist, dann leg' Dich aufs Ohr, Doktor," lacht er gemüthlich. Und Doktor Hans Ebcrt geht langsam und schwerfällig aus dem hellen Saal. Den ganzen Tag über Land auf Prazis, durchgefroren, durchgerüttelt und obendrein, in der Hast, nicht der letzte zu sein, auch ohne gegessen zu haben. . . so trat er hier vor fünf Stunden an. Da kann, nach der Menge des genossenen Vieres, das, was ihn glücklich unterkriegt hat, natürlich nicht usbleiben. Mit unsicheren Händen sucht er unter der Menge der in der Garderobe umherhängenden Mäntel nach toern seinen. Endlich meint er ihn zu haben. Es muß aber doch wohl nicht stimmen. Hinein kommt er freilich. . . aber er preßt und beengt ihm Lungen und Brust. Und dennoch muß er ihn anbehalten, weil er nicht wieder herausfahren kann. Er sucht in den Taschen herum. . . Es muß doch auch noch ein Schlüs'sei dagewesen sein, der zum Corridor gehört, denn das Haus pflegt um diese Stunde noch auf zu sein. Ein blutjunger Fuchs erbietet sich, ihm suchen zu helfen. Wie fah denn dein Knochn aus. alter Herr?" fragt er. Ebert sinnt ein Weilchen nach. Eine komische Frage. . venkt er. Wie so ein Schlüssel eben aussieht! Klein. . . leicht. . . ach richtig. . . und aus Aluminium." Der Suchende, der ein paar Dutzend Schlüssel in den Händen hält, die er sämmtlich den Manteltaschen entnahm, überreicht ihm triumphirend ein blankes, wenig gebraucht ausschauendes Instrument. Danke", lallt Doktor Ebert, und wenn Du mal was zu heilen haben solltest, wende Dich vertrauensvoll an mich, ich flicke dich wieder zusammen!" Die frische, kühle Nachtlufk, die ihn bald darauf umfängt, thut ihm wohl. Aber das völlig klare Bewußtsein kann sie ihm doch nicht so im Handumdrehen zurückgeben. Die Straßen erscheinen ihm alle unbekannt und wirr. Er sucht voll sieberhaften Eifers die große dicke Laterne, in deren unmittelbarer Nähe seine Bude liegt. Endlich hat er sie. Das Haus ist noch offen. Müheselig steigt er die drei Treppen empor. ..Er prsbirt den Schlüssel. Natürlich. . er paßt nicht. Uebrigens ist das auch gar nicht sein Quartier. Rechts" von der Laterne liegt es. . . und er ist zu ihrer Linken ins Haus gegangen. . Also muß er wieder hinunterkrabbeln. .Er ächzt mühsam die Treppen des Nebenhauses hoch. Gottlob. . . der Schlüssel paßt. Die Thür fliegt auf. Nun ist er daheim. Es war aber auch die allerhöchste Zeit. Er stürzt in das erste Zimmer. Ein paar qualvolle Minuten vergehen. Dann wird ihm leichter. Die Stiefel kann er noch ausziehen. Aber weiter reicht seine Kraft nicht mehr. MitMantel und Hut wirft er sich auf das weiche. mollige Bett. . . Im Nebenzimmer kichern zwei helle, fröhliche Mädchenstimmen. Er hört im ersten Druseln wohl die Töne, aber er merkt nicht, von wem sie herrühren. Das Mondlicht 'zuckt auf seinem Bett hin und her, und die hellen Stimmen kichern weiter. Du, Liese, er schnarcht furchtbar." Mir scheint b:inahe, als ob er ächze",- sagt die Jüngere der Schwestern und lauscht aufmerksam zur Thür hin. Ach, was. . . ächzen, Tildchen! , Er wird eben des Guten zu viel gethan haben. Sicherlich. Sonst wäre er doch noch nicht nach Haus gegangen!" Ob man nicht 'doch 'die Pflicht hat, mal leise nach ihm zu gucken, trotz seines strengen -Verbotes?" sagt Tilde Neubert, des Professors Nesthäkchen, besorgt, denn sie verzieht den Bruder nach Herzenslust. Und sie schleicht sich auf den Fußspitzen zu dem Lager hin, auf dem sie ihren Bruder wähnt. Ohne Licht und ganz heimlich, damit er nicht gestört wird. Er liegt regungslos und athmet gleichmäßig. Da neigte sie sich zu, ihm, nimmt mit leiser, zarter Bewegung die Mütze von seinem Haupt und streicht zärtlich über sein Haar. Zuletzt küßt

jic lyn. . . auf die beiden geschissenen Augen. Eine Viertelstunde später ist das Kichern verstummt. . . Sie schlafen. Nach der stillen, erquickenden Nacht kommt der Moraen. Doktor Ebert bekommt plötzlich .einen Heidenschreck. Ihm war eö, als wenn ihn jemand gekitzelt hätte. Er wagt den Kopf nicht zu heben. Darum sieht er die lichte Mädchengestalt, die in der Hand ein Tablettchen mit dem Frühkaffee trägt, nicht. Nur ihre Stimme hört er. Die ist weich und klingend, wie Musik. Guten Morgen, Du Faulpelz. Hier bringe ich Dir ausnahmsweise

Dein Morgenfutter. Ich war gestern.

spat Abends noch bei Dir. Aber Du altes, liebes Murmelthier hast mich natürlich nicht gehört." Damit setzt sie die blanke Last auf das Nachttischchen und hebt seinen dunklen Kopf, den er , immer noch krampfhaft in den Kissenvergraben halt, zu sich empor. Ein gellender Schrei kommt von ihren Lippen. . Sie stürzt hinaus. . . den Korridor entlang. . . zu ihrem Vater hin. . . Vater. .. Vater. . um Gottes willen da drinnen bei Kurt ist . . ein anderer." Der Professor brütet gerade.über der Lösung eines hochwichtigen Räthsels. Warum soll denn kein anderer bei ihm sein?" meint er zerstreut und vertieft :sich von neuem in feine Aufgabe. Aber Fräulein Tildchen gönnt ihm keine Ruhe. Er liegt in Kurts Bett . . . Vater . . . und ich habe ihn gestern Abend geküßt und ihm heute den Kaffee gebracht. Ach Gott, ich möchte sterben." Als der Professor nach längerem Kopfschütteln in seines Sohnes Zimmer.fieht, sieht er. daß sein Mädel recht hat. Das ist sein Junge wirklich nicht. Wie aber kommt der fremde Mensch hierher? Es hat lange gedauert, ehe sie sich darüber verständigt haben. Kurt Neubert kommt inzwischen seelenvergnügt aus einer der Bodenkammern herausgespaziert. . . Irgend jemand hat mir meinen Schlüssel gemaust", sagt er. . . Hoffentlich ist es kein Einbrecher gewefen!" Aber man hört ni$t auf ihn. Man hat sich viel zu viel zu wundern und zu schämen! ! Tildchen Neubert wollte zuerst in das Wasser gehen, weil sie den Kuß nicht zu überleben vermeinte. . . Aber sie hat im Laufe der Jahre noch so viele von denselben Lippen dazu bekommen, daß es wirklich auf einen mehr oder weniger. . . nicht ankommen kann. . . Es war eitel Sonnenschein und Glück in dem Leben, das sie an Hans Eberts Seite geführt hat. . . denn der einzige dunkle Punkt blieb fein heimlich zwischen ihnen beiden. Der Eheliebste bekam niemals zur selbständigen Verfügung einen Haus- oder Korridorschlüssel. . . Das war , Tildchen geb. Neubert zu riskant. Gefährliche Nachbarschaft. Ein bekannter Berliner Rechtsanwalt miethete ein neues Bureau, und zwar auf demselben Flur, auf dem auch ein bekannter Arzt wohnte. Als er eingezogen war, besuchte ihn ein Freund, um die übliche Gratulation abzustatten. Aber kopfschüttelnd trat der Freund ein. Höre mal," sagte er, ich wollte Dir gratuliren, aber jetzt geht's nicht mehr." Und warum nicht?" Warum nicht? Weil hier Thür an Thür mit Dir ein Arzt wohnt. Schreien da nicht die beiden Schilder jedem, der die Treppe heraufkommt, entgegen: Dein Geld oder Dein Leben?"

Ellen'ö Jrrtyum.

Er hatte Abschied genommen. Die Thränen .waren wie Regeln niedergegangen, die Küsse wie Blitz und Donner. Ihr Haar sah aus, als ob sie eben einen Faustkampf mitgemacht hätte und er hatte ihr mit dem Verlobungsring die Finger blutig gequetscht; aber das thatihrer Liebe keinen' Abbruch. Nun "saß er in der Bahn; er nahm ein kleines Päckchen heraus, auf dem in zitternden Zügen stand: Für Alfred, im Bahnzuge zu öffnen." Er brach es auf und küßte das zerbrochene Siegel, dann las er: Mein einzigster, theuerster Liebling, wenn Du dies liest, bist Du schon weit fort von mir und ich sitze weinend in meinem Kämmerchen und drücke Deinen Ring an meine Lippen. Ach, Lieb, wie schwer ist die Trennung, aber ich muß es ertragen. Denk an mich, Geliebter, wenn Du diese Gabe bcnützest, die ich mit eigener Hand für Dich zurecht gemacht habe. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber aus liebevollem Herzen! Halte sie in Ehren um meinetwillen. Dein für ewig Ellen." Er küßte das.Kästchen voll Inbrunst und öffnete es; es war eine Schachtel, rothe Schminke, sie hatte in der Aufregung ein falsches Päckchen eingepackt. . - Anzüglich. Gast (zum andern, der die Bierstriche auf seiner sehr söimutzigen Manschette 'zusammenzählt): Sie sind wohl beim Jahres abschluß?" . . -. . - -: -.7 ,

Falsch verstände.

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Arzt: Klagt Ihr Mann auchüber Durst V Frau: Ach nein, darüber freut sich immer."

Hyperbel. Chef (einen BuchHalter beim Schlafen überraschend): Merken Sie sich, Müller, das Hauptbuch heißt nicht deshalb so, daß Sie Ihr müdes Hiupt darauf legen sollen!" Sicherung. Arzt (zum Pantoffelhelden, dessen Frau schon längere Zeit krank ist): Ihre Frau hat am Rücken einen blutunterlaufenen Fleck.. . . hat sie sich am Ende verletzt?" Pantoffelheld: Ach nein!.. .Aber seitdem sie krank ist,. . .schläft sie auf dem Hausschlüssel!"

Gefährliche Kundschaft.

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Prinzipal (zum Buchhalter): Dem Fräulein müssen wir um jeden Preis einen Mann verschaffen!... Seitdem sie sich bei uns angemeldet hat, promenirt sie den ganzen Tag vor unserem Bureau auf und ab! . . Die verdirbt uns ja noch 's ganze Geschäft!" Begreiflich. Hast Du aehört, daß dem Hurzel das rechte Ohr auf der Treibjagd durchlöchert worden ist?" Ja, dessen Ohren sind aber auch die reinsten Schützenschei-den!"

Tie Protzenkette.

Ist dein Vater zu sprechen, Kleiner? Vater, ist grad' im Fortgehen begriffen, er schnallt nur die Uhrkette um!" Standesgemäß. Kannibalenhäuptling: Was hatten Sie denn für einen Beruf?" Gefangener: Ich war Athlet!" Häuptling (zum Koch): Aus dem machen Sie mir Kraft-suppe!"

Vorahnung.

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F r a u (zu ihrem Mann, einem Geschäftsreisenden, der eben einen Kunden besuchen will): Ich wetde hier auf Dich warten!" Mann: Hm ... Ob ich aber gera de zu dieser Thür hinauskomme . .

Hübsch gesagt: Onke7: .Unser Neffe ist doch ein rechter Strick." Tante: Aber ich hänge doch an i&m,. .

Zustimmung.

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Dame: Das Tanzen ist doch ein göttliches Vergnügen, nicht wahr, Herr Assessor?" Herr (dem das Tanzen sauer wird): Gewiß, meine Gnädige; deshalb sollten wir Menschen es auch den Göttern allein überlassen!" Kein Modenarr. Bäuerin (zu ihrem'Manne, welcher zu dem sehr jovialen Baron geladen ist): Na... awer a Krawattl hättst Dir halt doch heut' nehmen sollen und dö Schuhbandeln stopf' Dir hinein, wann Du jetzt zum Baron gehst?!" Bauer: Laß' mich in Ruh'... ich mach' keine Moden mehr mit auf meine alten Tage!"

Höbcre Botanik.

Ach, was Pflegen Sie de für niedliche Blumen, Herr Gärtner?" .Das sind Tabakpflanzen sie blühen gerade jetzt." So aber reif werden wohl die Cigarren nicht hier, sondern nur im Süden?"

Gewissenhaft. Schuldner: Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie so!len jedesmal am fünfzehnten eines Monats kommen und diesmal sind Sie bereits am vierzehnten da?" Gläubiger: Ja, erlauben Sie, der Februar hat doch auch nur achtundzwanziz Tage." Billiger Mittagstisch.

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Du, den Kanzlisten Hungerl seh' ich fast alle Tage Mittags eine halbe Stunde vor der Thüre des großen Wurstwaaren-Geschäftes stehen. Wartet er da auf Jemand?" O nein, der thut nur da sein Mittagessen inhaliren." Umschrieben. Sommerfrischler (zum Wirthe): Wie kommt denn das. nun sind doch bei Ihnen schon mindestens drei Wochen keine Forellen zu haben, früher gab's -täg-lich welche?" Wirth: Ja... es wird eben zuviel aufgepaßt!". Die poetische Kochin. Soldat: Nee, mit der Bekanntschaft bin ich ja schön hereingefallen. Dachte ich, ein anständiges Abendbrot zu Htu gen, als ich sie heute zum erstenmal besuche. . . da liest sie mir ihre Gedichte vor!"

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