Indiana Tribüne, Volume 29, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1906 — Page 4

Jndtana Tribüne, SV. Februar WOG.

Indiana Tribüne. vauge,kbn von der tttf g . Indianapolis, Ind.

gany O. Thudium Vräfideut. GefchäftSloeal: ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 69. Kntcrcd t the Post Office oi Indi&aapelij a ccond dass matter. Aus der undeshauptstadt. Profeffor Wiley, Chef des chemischen Laboratoriums im AckttbauDeparte ment, erklärt, daß wenigstens zwei Millionen Kinder durch verwässerte und verfälschte Milch und eine weitere Million durch Patentmittel, die als Schmerzfliller und Schlafmittel VerWendung finden, hingemordet feien. Doch nicht etwa in einem" Jahre ? ' Aber wenn eZ auch weniger wie drei Millionen find, so hat der Professor ganz recht, wenn er scharfe Gesetze gegen die Verfälschung der Nahrungsmittel verlangt; einerlei, wie viele blühende Industrien, die gefälschte NahrungS und Genußmittel herstellen, zu Grunde gehen. Industrien, welche die Gesund heit deS Volkes bedrohen und schädigen, haben keine Existenzberechtigung. Während daS SchatzDepartement nicht Rühmens genug machen kann vom wunderbaren Aufschwung deS nationalen Handels, kommt der Rom missär der Fischereien, George M. BowirS, und macht auch den Antheil der Fischzucht an der aufstrebenden Prosperität geltend. Eine Industrie, dU mit $56,000,000 werth Wasserprodukten rechnet und 232.000 Angestellte beschäftigt, ist auch der Beachtung nicht unwerth. In teressant ist die Thätigkeit deS Fischerei Bureau? entschieden. ES beschäftigt sich in erster Linie mit den LebenZge Heimnissen der Wasserbewohner und ihrer künstlichen Züchtung. Niemand hat biS jetzt entdeckt, wo die Brüt deS Atlantischen .Shad" und deS Weißfisches der Großen Seen ihre ersten Lebensjahre nach Verlassung des BrutdetteS zubringt, nur das weiß man, daß sie einige Saisons, nachdem sie aus dem Brutkasten genommen und in das freie Wasser gesetzt ist, zurück kehrt und' dann einen schmackhaften Braten abgiebt. In den Pacifischen eu;&ijtin gafc e5 fxühei leinen Shad"; er wurde erst .dorthin ver pflanzt. Cb:nso war das Stromgebiet des Atlantischen Ozeans von Salmen entvölkert und mußte erst durch hastige Sorten von Puget Sund neu auf gebaut werden.-' Die Zahlen im Fischerei'Bureau gehen in die Hunderte von Millionen. Im letzten Jahre betrug der Ertrag der BundeZ.Brutdetten, abgesehen' von denen der einzelnen Staaten, 1,759, 475,000 an Eiern und Brutfischen. An Hummern wurden 116,214,000 ein gesetzt u. s. w. Hunderte von privaten Unternehmungen wurden mit junger Brüt versehen und die Brutbetten einer ganzen Anzahl von Staaten unter stützt. : Dabei findet fich die. merkwür dige Thatsache, daß nach Massachusetts der Staat Ohio die höchste Fischerei Unterstützung erhalten hat. Eine ganz besondere Berückfichtiguno fanden die großen Seen als öffentliche Fischerei gründe. . Ob nun die Regierung in irgend einem anderen Unternehmen eine gleiche Summe mit besserem Profit hätte anlegen können, wollen wir nicht entscheiden. Thatsache ist, daß ohne die Wachsamkeit des Fischerei'BureauS einige der besten Quellen billiger Le benSmittel schon längst versiegt sein würden. Einem hier zirkulirenden Gerüchte zufolge 'hat ein Mann, welcher zu. der Hochzeit im Weißen Hause eingeladen war, seine Karte, die sonderbarerweise nicht auf selnenNamen ausgestellt war, für $400 an jemand verkauft, der nicht eingeladen war, aber trotzoem der Trauung beizuwohnen wünschte. Auf wessen Seit; das größere Unrecht ist, das wollen wir unentschieden lassen. Kein anständig denkender Mensch wird sich natürlich auf einen solchen Handel einlassen. Von Interesse aber ist eS immerhin, daß jemand es sich $400 kosten lassen will, die Geschichte mitzu machen, wobei eS ihm immer noch passiren kann, daß man ihn ertappt und an die frische Lust befördert. Das Gegenstück zu diesem Manne, der so viel Gewicht darauf legt, einmal als Gast des Präsidenten im Weißen Hause gewesen zu fein, bildet ein ge wisser Bodawitz von Ardmore, I. T., welcher neulich die weite Reife nach

Washington machte, um gegen eine Er Nennung, welche der Präsident im Be griffe war, zu vollziehen, Protest elnzu legen. Er brachte eS auch fertig, dem Bewerber die Suppe gründlich zu ver salzen, allein als er im Weißen Hause von Sekretär Loeb gefragt wurde, ob er nicht den Präsidenten selbst zu sehen wünschte, zog er seine Uhr hervor und sagte: Thut mir leid, aber ich muß in ein paar Minuten im ArlingtonHotel sein". Auf die weitere Frage, ob er nicht am nächsten Morgen wiederkam men könne, gab er die kaltblütige Ant wo:t, daß er am nächsten Morgen erst recht keine Zeit habe, da er nach Mount Vernon zu gehen und gegen Mittag die Rückreise nach dem Westen anzutreten gedenke. Sekretär Loeb meinte später, dieser Bodawitz verdiene, in den Anna len der amerikanischen Geschichte elnge tragen zu werden als der einzige Ame rikätter, der eS je abgelehnt habe, den Präsidenten zu sehen, und welcher auch nicht an der Illusion laborlrt habe, daß der Präsident seinerseits vor Neu gierde brenne, ihn kennen zu lernen und sich eine Stunde mit ihm zu unter halten. Diejenigen, die Roosevelt'S Nachfol ger werden wollen, werden sich beeilen müssen, wenn ihnen VicePrüsident FalrbankS den Rang nicht ablaufen soll. Wie eS heißt, hat er seinen eigenen Heimath?staat, wo ihm anfangs große Schwierigkeiten bereitet wurden, fest in der Hand, und er ist sogar schon in Illinois, die Domäne des Sprechers Cannon, eingedrungen, der ebenfalls auf die Präsidentschaft reflectirt. Auch soll er bereits seine Drähte in Ohio ge legt haben und rechnet dort auch auf Erfolg, weil man voraussieht, daß die Ohioer Delegation zwischen Taft und Foraker getheilt sein wird und dadurch fich genöthigt sehen dürfte, fich für einen anderen Kandidaten zu entschei den. Ueber die Berechtigung Fair bank'S aus Präsidentschaft wäre ein Urtheil zur jetzigen Zelt verfrüht. Man kann jedoch zu seinem Lobe sagen, daß er mehrsach seine Zustimmung jujc Roosevelt'schen Politik angedeutet hat. Eine solche Gesinnung ist ohne Frage eine gute Empfehlung. Nur wird Herr FairbankS sich dazu entschließen müssen, etwas lauter und bestimmter seine Ansichten auszudrücken. Die Zek ten der dunklen Kandidaten sind vor über. Das amerikanische Volk kauft Xt'uxt Katze im Sacke. "ES 7 will "genau wissen, wer der Mann ist, der sich ihm als Führer anbietet. Senator PerklnZ von Kalifornien ist der Anficht, daß es an der Zelt fei. die Gesetze zur Verhütung unwün schenSwerther Einwanderung" wesent llch zu verschärfen. Zu'diesem Zwecke hat er eine Bill eingebracht, welche die Kopssteuer von $2 auf $20 erhöht. Ferner bestimmt die Bill, daß zu den ausgeschlossenen Klassen Personen hin zugefügt werden sollen, welche von schwacher Lebenskraft oder kränklicher Natur- find. Dann ist überdies die BildungSprüfung eingesägt, doch mö gen Frau und Kinder eines Mannes, der fich bereits hier befindet, zugelassen werden, selbst wenn sie nicht im Stande find, zu lesen. Dampfergesellschaften, welche Einwanderer bringen, die das Versprechen erhalten haben, Beschäfti gung zu finden, find mit einer Geld büße von $500 für jeden einzelnen Fall zu bestrafen. Außerdem bestimmt die Bill, daß. in jedem Hafen, von welchem Auswanderer nach den Vereinigten Staaten kommen, ein weiterer Jnfpek tor und ein Untersuchungsarzt enge stellt werden sollen. '

B r a z i l, 19. Febr. Hier wurde ein Eisenbahn'Arbeiter ln betrunkenem Zustande verhaftet, der feinen Namen zuerst als Thomas Farragher und dann als Frank W Conftantine angab und eingeftand, am 6. Januar Frau Ar thur M.Gentry in Chicago ermordet zu habend Nachdem er nüchtem ge worden war, widerrief er alle feine An gaben. Das in den Händen der Poli zelbefindllche Bild des muthmaßlichen Mörders stimmt genau mit dem Aeuße ren des Verhafteten übereln. Farragher hat eine Zeitlang als Bremser, an der Chicago undEaftern Eisenbahn gearbeitet und wchnte in Danville, Jll. Baue r l a u b n i ß fche i ne. Charles Roesener. FrameWohnhauS, Sanders und Eaft Sft. $5500. M. Sweeney, FramehauS, Warman und Bertha Str.. $600. Fred. L. Palmer, FrameWohnhauS, 32. und Elmlra Str.. $1025. F. C. Witty, Backfteln.GeschSftShauS und Wohn hauS, 10. und Parker Str$4000.

Aus den Gerichten. ' Scheidungsklagen. Ollie Prultt verklagte ihren Ehe mann Paul M. Pruitt auf Scheidung. Der Verklagte soll Ehebruch begangen haben und soll seine Frau in jeder Weise schlecht behandelt haben. Sie verlangt die Bezahlung der Kosten und die Er laubniß ihren Mädchennamen Olli Henderson wieder annehmen zu dürfen. Della May Or? strengte gegen thren Ehemann John H. Orr eine Schei' dungöklage an. Die Ehe wurde am 27. Oktober 1903 geschlossen und die Eheleute lebten bis zum 4. April 1904 zusammen. Am 10. November 1903 soll der Verklagte einen Ehebruch be gangen haben und am 4 April 1904 soll er seine Frau ganz verlassen haben. Sie fordert die Bezahlung der Gerichts kosten und die Erlaubniß ihren Müd chennam'n Della May Hickman wieder annehmen zu dürfen. Superiorgericht. Zimmer No. 1. Die Scheidungsklage des John Her bert gegen feine Ehefrau Jane Herbert wurde - zu Gunsten des Klägers ent schieden. Kriminalgericht. Der Prozeß deS 19jährigen Mason Jordan, der wegen NleindiebftahlS ver hört wurde, wurde beim ersten Verhör im Kriminalgericht vertagt. Bei der zweiten Untersuchung wurde er für nicht schuldig erklärt.

Henry CheSman suchte gestern in betrunkenem Zustande irrthümlich seine frühere Wohnung 622 Oft Georgia Straße auf. Dieselbe wird äugen blicklich von seiner geschiedenen Frau bewohnt, welche die Polizei benachrich tigte und ihn nach seiner Wohnung be fördern ließ. Der Wirth Sam GrlSwald. 441 'Massachusetts Ave., benachrichtigte gestern die Polizei, daß .Diebe in seine Wirthschaft eingebrochen wären und $3.75 in baarem Gelde und zwei Fla schen Whiskey entwendet hätten. Die Gauner find entkommen. Die Polizei fahndet auf die Spitzbuben. - Der 22jührige RoScoe C. Hicks, 606 Sanders Str., wurde ge ftern vonden Geheimpolizisten Morgan und Klnneywegen Unterschlagung ver haftet. HlckS soll von George Drist. meyer $53 unterschlagen haben. Die Vorderthür des Ma. nufakturwaaren Geschäfts von Wolf Bros., 1212 Nord Senate Ave., wurde letzte Nacht von 2 Negern erbrochen. ES wurde nichts vermißt. Die Gauner sind entkommen. Gottlied L eukhardt, .Die gemülhllche Ecke.Sie Noble und Market Str. D e c a.t u r, 19. Febr. Richter Er. wln, verurtheilte die Werthe Jacob Hunficker, Samuel Kuntz, Moritz Ehr sam und Samuel Sprunger zu je 30 Tagen Gefängniß und zur Zahlung einer Geldstrafe von zusammen $920. Die Verurteilten wohnen sämmtlich in Berne und hatten trotz des dort Herr schenken TemperenzGesetzeS durch Ver kauf von Spiritussen glänzende Ge schäfte gethan. Nach dem Versprechen, das Gesetz fortan respectlren zu wollen, wurde die Gesängnißstrafe - suövendirt. Trotzdem schon seit mehreren Jahren die TemperenzVorschristen,in Geltung find, ist Berne doch bisher nie trocken" gewesen. In einem sensationellen, in Paris verhandelten Prozeß gegen den früheren Besitzer des WaarenHauses Printemps", Jaluzot, der zugleich Deputirter war sowie Besitzer der nationalistischen Zeitungen Patrie und Presse, wurde kürzlich das Urtheil gesprochen. Das Gericht sagt, daß Jaluzot in betrügerischer Absicht sich Gelddarlehen aus der Geschäftskasse angeeignet habe. Die Gründung der Sparkasse habe nicht den Zweck gehabt, dem Waarenhaufe neue Fonds zuzuführen, denn die Sparkassen - Anleihen beliefert sich auf 16,662.00 Frcs. und die Entnahmen Jaluzots cus der Geschäftskasse auf 17.077.000 Frcs.. so daß alle Gelder auf dem Umwege über die Kasse der Gesellschaft in die Spekulationen Jaluzots übergingen ohne Nutzen für das Waarenhauö, aber nicht ohne Risiko. Somit sei die betrügerische Absicht und der Vertrau ensmißbrauch genügend erwiesen. Jaluzot wurde zu einem Jabr Gefängniß und 3000 Frcs. Geldstrafe verurtheilt, jedoch unter Aufschub der Strafe, weil Jaluzot nicht vorbestraft ist. Jaluzot wohnte dem Urtheilsspruche selbst bei.

Der Oberst einesfranz'ösischen in einer Provinzstadt stationirten Regiments kam jüngst nach Paris. um dort mit seiner Mttin einen kurzen Urlaub zu verbringen. Er gedachte vor allem die zahlreichen Beziehungen. die er in Paris besciß, zu erneuern, und glaubte als Weltmann sich dazu keines besseren Mittels bedienen zu können, als feiner, prall gefüllter. Bonbondüten. Bei einem ersten Conditor bestellte er demnach ganze Ladun gen von Pralinees, die eilfertige Boten nach allen Stadttheilen befördern mußten. Ein Zufall wollte es, daß eine dieser Düten irrthümlich bei einer bekannten Demimondäne abgegeben wurde, die, an derartige Geschenke gewohnt, sie ohne weiteres annahm. Sie errieth in dem unbekannten Spender einen schüchternen Verehrer aus der Provinz, der ermuntert werden müsse, und lud ihn durch ein duftendes Briefchen ein, sie zu besuchen. Da aber ein Zufall, wie ein Unglück, - nie" allein kommt, so gerieth r Brief in die Hände der Frau Oberst, die als echte, resolute Soldatengattin, ohne viel Worte zu verlieren, das gemeinsam bewohnte Hotelzimmer verließ und den Herrn Obersten benachrichtigte, daß sie sich von ihm zu scheiden gedenke. Es folgten stürmische Scenen, die schließlich in so skandalöser Weise ausarteten, daß die Polizei sich ins Mittel le gen mußte. Von dem Thatbestande informirt, lassen die Behörden recherchiren, an wen der Oberst die Bonbondüte eigentlich abgeschickt habe, es stellte sich heraus, daß die Düte an eine Bekannte der Familie adressirt gewesen war, die zufällig denselben Namen führte, wie die schöne Deminmondäne und überdies im anstoßenden Hause wohnte. Nach dieser Aufklärung verzieh die Frau Oberst ihrem Gatten, und das Paar kehrte versöhnt nach der kleinen Garnison zurück Glückliche Geistesge genwart und Muth bewies die Gattin des Capitäns des im Rostocker Hafen liegenden hollandischenSchiffes Schuwenll". Frühmorgens an Bord beschäftigt, hantirte sie wegen der Dunkelheit mit einer Petroleumlampe. Die Lampe explodirte und setzte die Kleider der Frau in Brand. Rasch entschlössen sprang die Frau in die Warnow. Dem Capitän, der sofort Rettungsversuche unternahm, gelang es, seine Frau wieder herauszufischen. Durch ihr entschlossenes Handeln ist die Frau vor Brandwunden bewahrt geblieben. Ein Prozeß über die Gütigkeit eines Testaments beschäftigt gegenwärtig die Hamburger Behörden. Vor Kurzem starb dort das 34 Jahre alte Fräulein v. Regensdorfer, das vor Jahren Hofdame beim Feldmarschall Moltke aewesen ist. ftrl. Reaensdor-

fer hatte sich schon seit langer Zeit zur Ruhe aesetzt. da sie lm Besitze einer groErbschaft gekommen war. Nach ihrem nunmehr erfolgten Tode haben sich eine Anzahl legaler Erben gemeldet, die aber fehr enttäuscht wurden, als sie erfuhren, daß die alte Dame schon bei Lebzeiten ijr ganzes Vermö'gen ihrem Dienstmädchen und ihrer Pflegerin geschenkt hatte. Im Testa'ment wurden, auch diese beiden als Universalerben eingesetzt. Von den legalen Erben wird jetzt das Testament wegen Erbschleicher angefochten, die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, ob das reiche Fräulein ihr Vermögen beläuft sich auf über eine halbe Million Mark bei Abfassung des Testaments zurechnungsfähig geWesen ist. Weit draußen in der Vorstadt Passy.bei Paris wohnt ein reicher, sehr origineller Herr in , einer Villa, die mitten in einem großen Parke gelegen ist und die er mit allen Erfindungen der modernen Zeit ausgestattet hat. In einer der letzten Nächte drangen Einbrecher in den Park und suchten in die von ihnen unbewohnt geglaubte Villa zu gelangen. Dabei stießen sie etwas heftig gegen eine Thür, was sofort eine sehr lärwende elektrische Glocke in Bewegung setzte. Der Villenbesitzer, .der noch in später Nachtstunde in seinem Laboratorium arbeitete er ist nämlich ein Forscher auf elektrischem Gebiete. . erkannte sofort, um was es sich handelte und griff nach einem Umschalter. Durch einen Druck wurde plötzlich der ganze Garten taghell erleuchtet. Tausende leuchtende Blamen erstrahlte an den Bäumen und auf den Beeten, und die Einbrecher waren über dieses unerwartete Schauspiel dermaßen erschreckt, daß sie in aller Eile die Flucht ergriffen. Dabei scheinen sie vor den gleichfalls elektrisch erleuchteten Statuen sich besonders entsetzt zu haben, da man Blutspuren bemerkte, als cb sie dagegen gestoßen waren. Sie ließen sogar ihre Verbrechervorsicht fallen und schrien vor Entsetzen so laut, daß die Knze Nachbarschaft sie hörte. Trotzdem gelang es ihnen, vor der An kunft der Polizei zu flüchten, aber mit Hinterlassung ihres sehr compleiten Arbeitsmaterials, das natürlich die lebhafte Aufmerksamkeit der Beamten erregte. Nur keine Ueberftiiry , i i. n f jd , zu n g. naier: vu uudii nun icgon wn n cm 1 fiim zwölften mq:; iwann geuu htrm tftnVch tin medizinisches Du ' m v v v w wj 1 - j r Examen zu machen?" Sohn: Pah. , irft !Vvnf ui a Xm r. trr 2 .Wa'TTT 1 1 yUt AU Wlfc WVU4 .nicht so zu den jungen Aerzten hat : - t-i -j&is (n.ivAin !" pa jittUi iuurc( iciu icuit ouuHn.

TlescS llustverständntS.

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Was für ein Concert ist denn heute?" Ach, von einem ganz Unbekannten, einem gewissen Carl Moll." R e g i me n t s b e fe h l. Anläßlich der großen Kälte sind auf chefärztlichen Antrag die in den Magazinen liegenden Leibbinden an die Mannschaft auszugeben und von derselben unter dem Tornisterdeckel zu tragen. . Familienverkehr. Rentier Meyer: Da schickt mir unser Freund .Schröder eine Einladung zur Beerdigung seiner dritten Frau. Weißt Du. Antonie, wir mllßten uns doch auch einmal revanchiren!" Von der Schmiere. ES werden zwei Einakter gegeben. Am Schlüsse des ersten tritt der beim Publikum sehr unbeliebte Liebhabrr auf. und die Bühne spiegelt denn auch nach dem Fallen des Vorhangs die Gefühle der Besucher greifbar wieder. Als eine Frau zusammenkehren will, sagt jedoch der Direktor: Lassen S:e . . .das können wir gleich als Scene für das nächste Stück Der Blaustrumpf als Hausfrau gebrauchen." . Zur Feier des Tages. Pantoffelheld (nach einer erhaltenen Ohrfeige): Aber Alte, heut' sind's ja fünfundzwanzig Jahre, daß wir verheirathet sind!" . Was willst denn damit sagen?... Soll ich Dir vielleicht noch vierund zwanzig 'runterhau'n!?" Schlagende Widerlegung. Ich finde es unerklärlich, daß ich von allen meinen College für kinen Hasenfuß gehalten werde. Von er ganzen Sippschaft hat doch Keiner die Courage gehabt, meine Alte zu het rathen als wie ich!" El gcmnlhlichcs WirthShanS. Kellner: Der Fremde verlang! zas Beschwerdebuch! Wirth: Geben Sie es ihm und dann schmeißen Sie ihn hinaus." O; diese Dienstboten! Gutsituirter Herr (der bei einer mit heirathsfähigen' Töchtern gesegneten Familie unerwartet feinen ersten Besuch machen will): Melden Sie mich, bitte, mein Name ist Schulz. Ach, sa gen Sie 'mal, empfangen die Damen auch heute?" .Dienstmädchen (rasch einfallend): O, gewiß, natürlich! Sie werden schon sehr lange erwartet." . ..

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