Indiana Tribüne, Volume 29, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1906 — Page 3
Jndiana Wbüne, 20. Februar 1906.
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ScheUs
Zollpromsonum
Mit dcn Vereinigten Staaten im deutschen Reichs
tage gesichert.
Kauzler und Minister machen Stimmung.
mevts. Erzbischos für New Orleans vorgeschlagen. Dock Dcwey" wohlbehalten.
Deutschland. BülowimReichStag. Berlin. 19. Febr. DaS Gesetz, welches die neue Zollvereinbarung mit den Ver. Staaten enthält, gelangte heute im Reichstage nicht zur Verhand lung. Der ReichZkanzser hatte dem Gesetze ' ein Begleitschreiben mitgegeben, in w?l chem er sagt, daß Deutschland am 29. Nov. sich bereit erklärt habe, mit den Ver. Staaten eine neue Vereinbarung zu treffen, welche den veränderten Um ständen Rechnung tragen sollte.. Bis jetzt hätten die Verhandlungen aber zu keinem Resultate gesührt, da die amerikanisch! Regierung nicht im Stande gewesen sei, zu einer Entscheid dung über die deutschen Vorschläge zu kommen. ES sei jedoch zu hoffen, daß schließlich ein Einverständniß erreicht werde, und aus diesem Grunde erscheine eS angebracht, ein Provisorium zu schaffen, während dessen Maßregeln zur weiteren Entwickelung deS Handels zwischen Deutschland und den Vereinig ; ten Staaten arrangirt werden könnten. MachenStimmung. Berlin, 19. Febr. Bei einem Bankette des Kongresses der Handels kanunern sprachen heute Abend Reichs kanzler von Bülow und Minister v. Delbrück über die Nothwendigkeit eines vorläufigen Zollübereinkommens mit den Ver. Staaten. Berlin, 19. Jebr. Der Sekre tür des Innern v. Posadowöky.Wehner spielte bei Eröffnung des nationalen HandelZtageS auf das Verhältniß zu den Ver. Staaten mit folgenden Wor ten an: Unglücklicherweise haben wir keinen Reciprocität Vertrag mit den Ver. Staaten erreicht, die mit Deutschland durch so viele ökonomische Interessen verbunden find. Wenn Deutschland unter solchen Umständen sich bereit er klärt die Hand zu bieten, indem es ein Gesetz annimmt, welches die früheren Handelsbeziehungen ungestört fortbe stehen läßt, so thut eS dies in der Er. Wartung, daß damit der Weg zu einem baldigen Vertrag geebnet wird, der den Interessen Deutschlands Rechnung trügt." Vertreter des Zentral Verbandes deutscher Industrieller, der HandelSver tragS'Gesellschaft und deS Verbandes deutscher Fabrikanten kamen heute zu sammen und beriethen die Lage, die durch den Mangel einer neuen Handels Vereinbarung geschaffen wurde. Im Allgemeinen tröstete man sich mit der Hoffnung, daß in angemessener Zeit noch eine Vereinbarung erreicht wird. Ein Zollkrieg hätte wenig Freunde. ES wurde beschlossen den Reichstag um Annahme der Regie rungsvorlage zu ersuchen. Der Reichskanzler hat daS feste Ver trauen, daß die Regierung im Reichs tage eine gute Majorität für die Ver längerung der Tarisrechte mit den Ver. Staaten auf 16 Monate erlangen wird. Der Kanzler, Sekretär ton Posa dowöky'Wehner und Handelsminister v. Delbrück haben die Sachlage mit den Führern aller Parteien besprochen und eS ist ihnen genügende Unter ftützung zugesichert worden. Amerikanische Versicher ungö-Gesellschaften. Berlin, 19. Feb. Die Zustände in den amerikanischen LebenSverficher nngS.Gesellschaften kan.en heute im Reichstage zur Sprache. Der ZentrumLführer Bachem fragte im Interesse der deutschen Versicherten bei itt Regierung an, ob die Geldan lagen sicher seien. Staatssekretär v. PosadowSky.Weh ner gestand zu, daß schwere Beschuldl gungen vorlägen, wollte sich aber über dieselben nicht auösprechen, bevor ihm der Bericht des UnteikackunaSkomiteS t m" 2timiütim gen sei. Ein K.u h h a n d e l. Berlin. 19. Februar. In gan unerwarteter Weise werden die Ma I und der drohende Zoll
Auflösung des ungarischen Parla-
Conflict mit den Vereinigten Staaten mit einander verquickt. Wie eS heißt, sollen der großen amerikanischen Repu blik die weitgehendsten Zugeständnisse in der Zollfrage gemacht werden, um ihre Unterstützung in AlgeciraS zu er ringen. In den maßgebenden Kreisen herrscht die fefte Ueberzeugung, daß ein provisorisches deutsch amerikanisches Zollabkommen für ein Jahr selbst dann zu Stande kommen wird, wenn die Vereinigten Staaten ihr jetziges chika nöseö System der Waarenabschätzung aufrecht erhalten. Das Tageblattsagt in einem längererrArtikel über die Zollfrage: Präsident Roosevelt hätte seine abgegebene Entscheidung gegen offene Verhandlungen im Falle von be anftandeten Zollabschätzungen sicher nicht gefällt, wenn er nicht wüßte, daß man sich im hiesigen Auswärtigen Amte nicht an derselben stößt. Alle Anzeichen deuten aus ein geheimes Ein Verständniß hin, in dessen Mittelpunkt die MarokkoAffaire steht.. Massenmorde sollen auf hören. Köln, 19. Febr. Der St. Pe erLburger Korrespondent der Köln. Zeitung telegraphirt, daß der Zar die Einstellung der Magenhinrichtungen befohlen und außerdem die strenge Be strafung aller Osfiziere angeordnet hat, welche sich Grausamkeiten zu Schulden ommen lassen. Dieser Meldung wi verspricht jedoch die Ankündigung, daß vier wettere StrafExpeditionen nach den Oftfee.Provinzm geschickt werden ollen. DaS Strolchthum maßt fich in St. Petersburg und anderen großen Städ en in der frechsten Weise polizeiliche Machtbefugnisse an. In Moskau neh. men Bünden von notorischen Verbre chern Haussuchungen vor und stehlen natürlich, wag ihnen in die Hände fällt. Japan. Englischer Prinz er wartet. Tokio, 19. Febr. Der Prinz von Connaught, welcher dem Mikado den Hosenbandorden überbrlnat. ist mit großartigen Feierlichkeiten empfangen worden. Der Kaiser selbst war am Bahnhofe erschienen. Die ganze Studt ist reich geschmückt. . Italien. Erzdischof für New O r l e a n 8. Rom. 19. Febr. Die Congrega tion der Propaganda hielt heute eine Sitzung und beschloß angeblich dem Papste Bischof Blenk von Porto Rico zum Erzbischos von New Orleans vor zuschlagen, als Nachfolger des verstor benen ErzbifchofS Chapelle. Großbritannien. Parlament eröffnet. London. 19. Febr. König Cd ward eröffnete heute das Parlament mit dem üblichen Zeremoniell. Die Thronrede brachte keine Ueber raschungen. Sie betonte die freund schaftlichen Beziehungen zu den anderen Mächten. er!nnte das Verdienst Roose velt'S um den rusflch.japanischen Frie den an und sprach die Hoffnung auS, daß die MarokkoKonferenz zur Erhal tung deS Friedens unter den Mächten führen werde. Canarifche Inseln. Trockendock Dewey. La P a l m a S , 19. Febr. Der amerikanische Schleppdampfer Poto mac", welcher heute hier ankam, mel det, daß er den Trockendock Dewey, 500 Meilen westlich von hier verließ. Auf demselben war Alles in bester Ord nung. Ekuador. Präsident Alfaro. G uayaq uil. 19. Februar. AIS gestern Präsident Alfaro von Quito hier ankam wurde er mit nie gesehener Begeisterung vom Volke empfangen. Die Häuser und die Schiffe im Hafen waren reich geschmückt..
Oefterreich'Nngarn. Auflösung des ungarischen Parlaments. Budapest, 19. Febr. Das
ungarische Parlament wurde heute auf gelöst und das Gebäude durch die Po lizei geräumt. Die. Mitglieder deS Parlamentes lei steten keinen Widerstand und es kam zu einen Ruhestörungen. Sie beschränk ten sich einfach darauf, die Auflösung für unkonftltutionell und ungesetzlich zu erklären. Am Mittwoch wollen sie eine Sitzung m ParlamentSgebäude halten, wenn sie aber durch Truppen daran verhin dert werden, an einem anderen Platze. Präsident Jufth war durch Unwohl ein verhindert und der VizePräfident beantragte das kaiserNche AuflösungS dekret uneröffnet zurückzuschicken. Der Antrag wurde einstimmig ange nommen. . Das Dekret blieb auf dem Tische deS Präsidenten liegen und die Abgeordneen verließen unter Abfingen der Kos suth-Hymne daS Haus. Um diese Zeit erschien ein Polizei capitän mit Mannschaften im Sitzungs aale, begab fich zum Platze deS Prüft denten und verlas das dort noch lie gende AuflösungSdekret. Graf Apponyi. welcher mit Franz Kossuth an der Spitze der Opposition steht, erklärte sich mit den Entwicklun gen am Morgen völlig zufrieden, da das ganze Vorgehen der Krone unge etzlich fei. Der Graf erwartet, daß alle Frei heitsfreunde der ganzen Welt mit den Ungarn fympathifiren. Erdbeben. Wien, 19. Febr. Die Jnftru mente der kaiserl. meteorologischen An statt registrirten heute am Erdbeben, dessen Zentrum 7500 Meilen, entsernt war. Die Bewegung dauerte von 3.32 bis 5.30 Uhr Morgens. Spanien. NeueJnftruktionen. Algeciras, 19. Feb. Wie der deutsche Delegat v. Tattenbach glaubt, find die Aussichten, in der Po lizeisrage einenKompromiß zu erreichen, nicht gerade schlecht, vorausgesetzt, daß durch denselben die internationalen In teressen geschützt werden. Wie dieser Schutz geregelt werden soll, wollte Graf Tattenbach zur Zeit nicht sagen. Die deutschen Delegaten erhielten heute Abend weitere Instruktionen von Berlin. WaLnun? AlgeciraS, 19. Feb. Deutsch. land lehnte die Forderung Frankreichs, daß die marokkanische Polizei nur fran zofische und spanische Osfiziere haben solle, ab. Französische Flibustire in Marokko. Malaga, 19. Febr. Depeschen von Marokko melden, daß daS marok kanische Kriegsschiff Sidi el Turki" die Fabriken zu Marchica bombardlrte. die französischenFlibuftiren gehören und einen Theil derselben zerstörten. Die marokkanischen Rebellen erwiderten daö Feuer ohne Erfolg. Man befürchtet, daß der Vorfall die Verhandlungen der Konferenz in Alge ciraS verwickelt. Die Deutschen be Häupten, die Rebellen operirten mit den Fllbustiren gemeinsam gegen die nie rokkanische Regierung. Frankreich. M a r o k k o K o n f e r e n z. Paris, 19. Febr. DaS auSfcür tige Amt bestätigt die Meldung aus AlgeciraS, daß Frankreich die Kontrolle der marokkanischen Polizei dem Sultan überlassen will unter der Bedingung, daß derselbe französische Offiziere aus wähle. . Damit glaubt Frankrezch das Aeußerfte an Zugeständnissen gethan zu haben. Rußland. In Ungnade. St. Petersburg, 19. Febr. Die Presse nimmt allgemein an, daß die Rückberufung der Generäle Line vitch, Kuropatkin und Batainoff in Ungnade erfolgte, weil dieselben den Soldatenmeutereien im Osten ich rasch genug ein Ende machten. - CabinetSünderung. St. Petersburg, 19. Febr. Dem Witte'schen Cabknet droht der Verlust eines anderen liberalen Mit gliedes. des HandelSminifters Tlmiria zew; derselbe soll seine Demission gege ben haben, doch kennt man seine Gründe nicht.
In letzter Stunde. L i b a u. Kurland, 19. Februar. Elf Insurgenten, die standrechtlich zum Tode verurtheilt waren und bereits vor der ExekutionSmannschaft standen, wur den auf höheren Befehl vor ein regu lüreS Gericht verwiesen. Sechs ihrer Genossen waren bereits erschossen. Man hofft, daß Standgerichte nun aufhören werden. Hingerichtet. C h e r n i g o f f, 19. Februar. Korotki, welcher am 14. Januar zwei Bomben nach Gouv. Khovostoff schleu derte, als derselbe mit seiner Frau von der Kirche nach Hause fuhr, ist heute gehängt worden. Khovostoff befindet sich auf der Besserung. Gelinde Strafen. St. Petersburg. 19. Febr. Die gelinden Strafen, welche das Kriegsgericht zu Sebaftopol über die
Meuterer vom Kntaz Potemkm ver hängte,' werden damit erklärt, daß die angeklagten Matrosen sich erst unter TodeSdrohungen den Meuterern an chlossen. Fähnrich Alexieff, der Kommandeur des RebellenschiffeS, wurde nur vom Dienste ausgeschlossen. Noch nicht ein mal der Rang wurde ihm abgesprochen. Da er zur Jlottenreserve gehört, kann von einer Bestrafung überhaupt nicht die Rede sein. Am Schwersten wurden sechs that Schliche Meuterer bestraft, die auf der Flucht in einem Boote bei Theodosia erwischt wurden.' Einer erhielt 15 Jahre Gefängniß, die andern kürzere Strafen. Durnowo in höchster Gunst St. Pete rsburg, 19. Febr. In Zem zwischen Witte und dem verhaßten Minister deS Innern Durnowo ausgebrochenem Kampfe scheint der Premier schließlich doch den Kürzeren zu ziehen. Vorläufig bleibt der Schläch er-, dessen Absetzung Witte verlangte. jedenfalls im Amte. D'e hinter ihm stehende reaktionäre Hofclkque hat es durchgesetzt, daß der Zar ihn zum Be weise seines besonderen VertragenS gestern ermächtigte, alle Polizeiprüfek en, die seiner Anficht nach nicht scharf genug gegen die Revolutionäre vorge hen, abzusetzen. Die Pollzeimeister von Odessa, Kieff und Warschau find denn auch bereits entlassen worden und viele Andere werden gleich ihnen über die Klinge springen müssen. Wie eS heißt, soll Durnowo dem Za ren den Entwurf eines Erlasses unter breitet haben, durch welchen die Einbk rufung der ReichSDuma ouf 1908 verschoben werden. DteS wird zwar halbamtlich in Abrede gestellt, aber die offiziösen Organe der Regierung geben zu verstehen, daß man fich in ZarSkoje Selo mehr und mehr von der Unreife des Volkes für eine parlamentarische Regierung überzeuge und das bewilligte Wahlrecht zum mindesten eine bedeutende Beschränkung erfahren werde. SMsnachrichten. New Jork: La Bretagne" von Havre. Glasgow: Columbia" von New Jork über Moville: Catbaaenian- von Philadelphia über St. JohnS, N..F ; Astoria" nach New York. Gibraltar:. Prinzeß Irene" nach New Yotk. Rotterdam: Noordam" von New York über Boulogne. Bremdn: Chemnitz" nach New York; Maln." von Baltimore. Hamburg: Patricia" von New Jork über Dover. Genua: Moltke" von New York über über Funchul und Algier. Plymouth: St. LouiS" von NewYork nach Cherbourg undSouthampton. Boulogne: Pennsylvania" - nach New Bork. ' . Schauplatz eines so n derbann Abenteuers war der Große Belt. Auf dem Eiland Sprogo stran dete der Fischdampfer Seehund". Der Bergungsdampfer Helsingor schleppe te ihn -ab und brachte ihn nach dem Ha fen von Korsör. Beide Schiffe waren durch eine Schlepptrosse vereinigt. Nackiö liefe der Capitän des Flschdam pfs, anscheinend um den Bergelohn zu sparen, die Trosse kappen und fuhr unbemerkt bavon. Ern loctt tNUYie unfreiwillig die Flucht mitmachen. UnterwegS lief der Flüchtling ein Fischerboot an und ließ den Lootsen von Bord schaffen. Inzwischen hatte der BerAUNgsdampfer die Verfolgung auf genommen und sich dem Seehund" genähert. Sobald dieser den Feind" bemerZte, gab er Volldampf, flüchtete nordvärtö und entkam, .
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Härb
