Indiana Tribüne, Volume 29, Number 150, Indianapolis, Marion County, 17 February 1906 — Page 5
Jndiana Tribune, 17 Februar iVwe
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Sie ftine Stunde.
Von Paul Ila. Ein Born des Friedens k,ar sie yergeleitet, Wie nach der Arbeit V!üh' den Feiertag, Tes Himmels Schweigen ist um mich gebreitet, Darin kein Wunsch die Flügel regen mag. Gleich Mnderlcin, die müd' vom Spiel und Hasten Zur Mutter zich'n, ruht jeder Trieb sich aus, 2ie Flaggen fallen windlos von den Manen. o aZ u;t itz Freiheit fluthet in mein . auz. Wie ungestüm sich die Gedanken reihten, Ein zarrer Rhythmus edclt ihren Lauf; Tcr älicf verklärt erathmet alle Weiten. Als stiege fern ein holdes Glück mir auf. So still versunken, ferne dem Ermessen. Sonnt sich der Geist in ihrem reinen Ql&t Tie tiefste Quelle ist "das ' Sclbstvcrgesscn Wer kennt das Glück der stillen Stunde nicht! Nun weckt mich wieder ein gchcimeZ Schnen. Ein trüber Nebel wälzt sich vor den Vlick. Ein wirbelndes Sichjagcn und Sichdehncn, sind sie schon: die Wünsche sind zurück! Wo ist die Kluft, die sie nicht überbrücken? Die vofsnung flattert furchtsam hinterher Und Sorgen drängen, die mich niederdrücken . . . Oorbci, vorbei die Sonne scheint nicht mehr. ZZllfsmtttel für Sllnssbrüchige. Was sie leisten und ttaS nicht. Ber fchicdcnheit der Umstände fordert sehr verschiedenes Vorgehen. NettungsVorkehrungen vom schiff ans anders als die vom Strande. Leuchtende Bojen für 5!riegsschiffe. 2Öus ein Sccanker bedeutet. Mehrere Schiffbrüche der jüngsten Zeit, an unseren teiden Meeresküsten. haben wieder einmal aezeiat. wieviel alle die vorhandenen Nettungsvorkehlungen noch zu wünschen übrig lassen, wenn wirklich die Noth an den Man geht! Doch möge das allgemeine Publikum diese Einrichtung darum nicht unterschätzen. Rettungsboote und manche andere Dinge, welche auf Schiffen initgeführt werden, mögen auch wenn sie in tadellosem Zustande sind in ernstester Stunde versagen; aber fi sind nicht, wie Manche glaufcen, hauptsächlich eine bloße Formsache zur Beruhigung der Passagiere, sonfcern die besten derselben sind mit sorgfaltiger Erfindungsgabe allen voraussichtbaren Umständen so volljommen angepaßt und haben in der That schon oft ihren Werth glänzend bewiesen, ohne daß von dergleichen großes Aufhebens gemacht wird. Als alier Seebär Onkel Sams, derzeit aber nicht mehr in diesem Bärenfetr steckend und durch keinerlei Rücksichten beengt, möchte ich hiermit Einiges zur Ausklärung über dieses Capitel sagen, das freilich niemals abgeschlonen sein wird. Es ist in einer Art mit dem Schisfbrüchigendienst ähnlich, wie mit der Feuerwehr. Mit letzterem Dienst ist das Publikum, wenigstens in den Städten, viel besser bekannt, als mit ersterem, und dennoch vergißt es oft. daß noch keine zwei großen Lrä'nde gleich sind! Wäre dies ander wäre ein gleichförmiges Vorgehen möglich. so wäre die Bekämpfung viel erfolgreicher. So aber ist in den Enzelheiten nieirials dieselbe Behandlung möglich.und auch die Feuerwehr - Apparate haben bei ihrer Bervollkommnung noch nie so mannigfaltig gemacht werden können, daß sie a l l e n Verhältnissen und Umständen entsprechen. v Es bleibt für die persönliche Tüchtigkeit und Erfahrung dcs Chefs und seiner Leute noch immer tin sehr weiter Spielraum, und manch-mal-reichen auch dies: nicht aus, allen Nothfällen zu begegnen! Ganz dasselbe, aber in noch ausgedehnterem Sinne, gilt auch vomSchiffbrüchigen - Rettungsdienst auf der See; nicht nur muß derselbe im Gangen anders organisirt sein, als der vom Strande aus, sondern noch keine zwei Schiffbrüche gestatten im Einzelne die selbe Art des Einschreitens. Ob das Schiffsunglück durch Feuer, durch Zusammenstoß, durch Verschiebung des Cargos, durch Scheitern im Sturm u. s. w. verursacht worden ist; wie die Verhältnisse in der Nachbarschaft sind, ob Hilfe von andern Schisfe oder vom Strand aus zu erhoffen ist jober nicht, dies uno Anderes mag ine Lage sehr verschieden gestalten, und Geschicklichkeit und Heldenmuth mög:n zu größeren Kämpfen werden, als alle Rettungseinrichtungen. Letztere bleiben indeß ein Gegenstand großen Interesses und sind, wie gesagt, möglichst vielerlei Umständen angepaßt. Wer bestimmt die Zahl und Gattung der Rettungsgeräthe, welche unbedingt auf den Schiffen fuhrt werden müssen? Wder die Schiffbesitzer, noch die Befehlshaber können da bei nach ihrem eigenen Urtheil han dein. Bei uns ist, wenigstens dem Ge setz nach, der Congreß die höchste Auto rität in dieser Beziehung, und er hat, unter, Heranziehung von sachverstandi- ' gern Rath, seinen Willen allgemeinhin in den Reüidirten Statuten" ausgedrückt. Was aber die Obhut im Einzelnen anbelangt, so ist dieselbe einer Behörde
von cyisfS Oberinspectoren anvertraut. Diese Behörde muß dem Gesetz nach aus Leuten zusammengesetzt sein, welche technisch vollkommen zu-
ständig sind. Fahrzeuge in jeder Bedarnach alle Ziehung zu prüfen, und
Anordnungen betreffs der Zahl und ucy einen orrary vvu yrwdes Cbarakters der Nettnnasvorkeb- Wasser und Hartbrot, irnb bezüglich
rungen zu treffen haben. Ferner verlangt das Gese. daß die Apparate selber auf jedem Schiff einmal im Jahr thatsächlich auf ihren Zustand unterfltrfil Yrv S r Am geläufigsten unter diesen ist dem wohnlichen Publikum ver Rettungs.vvm. ,. gewöhnlichen Publikum ver Rettung gürtel oder lifepreserver". Er hat sozusagen nur die Bedeutung einer ersten Hilfe und ist lediglich daraus berechnet, eine Person im Wasser flott zu erhalten. Für jede Person, die überhaupt auf einem Schiff befördert werden darf, muß ein Rettungsgürtel bereit gehalten werden, und das Be-triebs-Certificat jedesSchiffes gibt an. wie viele Personen es unter irgendwelchen Umständen höchstens mitnehmen darf. Alles an dem Rettungsgürtel muß so einfach sein, daß jede Person, Mann oder Weib, Kinder oder Erwachsenes so lange sie überhaupt noch bei Sinnen ist ohne Weiteres denselben rasch und vorschriftsmäßig sich anlegen und benutzen kann. Diese Bemerkung ist nicht so überflüssig, wie es im ersten Augenblick scheinen möchte, denn erstaunlich groß ist dieZahl der Patente', auf Rettungsapparate, welche chatsächlich Alles leisten können, was ihre Erfinder behaupten, und doch jene erste und wichtigste Bedingung nicht erfüllen und daher bei der praktischen Anwendung wohl mehr Schaden, als Nutzen stiften könnten! Was nützt der Mantel, wenn er nicht gerollt it!" würde Papa Wrangi auch hier sagen. Damit soll nicht gesagt sein, daß nicht noch manche neue Erfindungen auf diesem Gebiete zur Einführung kommen werden; zu wünschen wäre es wenigstens sehr. Aber sie müssen Volksthumlich im weitesten Smne sein! Ein ziemlich bekanntes Geräth ist auch die Rettungsboje; diese zu führen sind die Schiffe aber durch unser Gefetz nicht genöthigt. Trotzdem führen heutzutage alle Schiffe solche. Es sind 'große Korkringe, die man gewöhnlich am Schiffsgeländer Hüngen sehen kann. Ihr Bedeutung für den Rettungsdienst ist insofern eine beschränkte, als sie nur dazu dienen. Perfönen zugeworfen zu werden, die über Bord gefallen sind; auch wird erwartet, daß das Schiff viese Bojen sofort zurück erhält. Ueberdies kann irgend ein anderer Artikel, der im Wasser flott bleibt, z. B. ein Stuhl, unaefahr dasselbe leisten, obwohl zum Aufbewahich oie runoe fronn oie pralttjcyue tu. i c i . c . i r v -i n Besondere Bedeutung wird der Ret iungsboje auf Kriegsschiffen beigelegt, und hier ist dieselbe auch von einem besonderen Typ. Sie enthält ein Helles Licht, damit sie ebenso gut bei Nacht, wie bei Tage, jeden Augen blick bemerkt werden kann, und auf hoher See ist stets, bei Tag und beiNacht. ein Mann postirt, welcher sie sofort auszuwerfen hat, wnn der verhangmßschwere Ruf ertönt: Mann über Bord!" Auf den meisten gewöhnlichen Kauffahrteischiffe ließe sich eine solche Verfügung nicht durchführen. Die Rettungsbojen der Kriegsschiffe sind entschieden die besten. Rettungsboote hat zwar jeder gelegentliche Schiffspassagier gesehen; aber Viele wissen nicht, wie dieselben im Einzelnen beschaffen sein müssen und sind, und wodurch sie sich vom gewöhnlichcn Ärbeusboot und auch vom Strand - Rettungsboote unterscheiden, das an sich vollkommener gebaut ist und doch denselben Dienst nicht leisten könnte (wenn auch Beide gar manchmal mit Erfolg zusammenwirken.). - Ein gewöhnliches Arbeitsboot muß handlich und für möglichst 'schnelle ZZahrt eingerichtet sein; seine Fassungssahigkelt uno der Grad seiner Flott heit kommen gewöhnlich erst in zweiter Linie in Betracht. Im Nothfall mag es als Rettungsboot dienen, kann ein solches aber nicht ersetzen. Ein wirkliches Rettungsboot, und zwar eines für das Schiff, muß nicht nur einen so flotten Auftrieb haben. daß es die volle Zahl Personen, die ihm zugewiesen werden, nebst der ganzen Ausstattung und den Vorräthen halten kann, sondern es darf außerdem nicht sinken, auch wenn es völlig mit Wasser gefüllt ist. Oceanpassagiere mögen dies stets sich vor Augen halten, daß die Rettungsbooie ihres Schiffes, wenn sie in normalem Zustande sind. mcht untergehen. Die Ursache hierfür liegt darin, daß sie mit großen Luftkammern versehen sind, welche in das Boot selbst hineingebaut sind. Beim bloßen äußeren Betrachten des Bootes merken freilich Nichtkenner von diesem v i n c 1 wicyiigen uiniiano rncyis. Im Uebrigen kann Jeder, der ie au einem Oceandampfer gefahren ist, ein Rettungsboot aus den ernsten Blick er kennen. Beide Enden sind aleick. sc ÄrXlr x StJÄ1 $ T ,Ux ömtertbell tu. Die allaemeinen Ume r r y c jr ? , l. . risse des Bootes geben ihm ein sehr " ' . ausgerunoetes und sozusagen behäbi au2tiuitfti unu ujuiaqcn oeyaoi gZ Aussehen, und fei genauerer.. UUUyiuuu Uilll UlUil VflUUlUU UC J&SJtfr i v t . wie schon', eine genu7estim i. ?rff.2f ...k8 i.:n. v.. X" m" 1. '
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venMche, wie denn überhaupt auf der
See noch mehr, als sonstwo, alle Rettungseinrichtungen sehr compakt sein müssen. Alle diese Rettungsboote haben stets sowohl Ruder und Segel und Compaß, aller Ausstattungsgegenstände werden, sie jeden Augenblick vollkommen dienst-1 fertig gehalten, so daß im Bedürfnißfall nichts zu thun übrig bleibt, als das Boot auszusehen. was aleich--tr ri v..j rx-.jcxn. r ti: :tt f'TrrXTiÄ Owoh das Ge etz Nicht ausdruck ch verlangt, daß Rettungsboote metalliscb irien, iv?roen nur nocu icyr cuui jm zerne gebaut. Wer aber die vollkommenste bauliche Entwicklung des Rettungsbootes sehen will, der darf solche auf keinem Schiff suchen, sondern an den Lebensrettungstationen unserer Küsten. Es ist sehr schade, daß diese höchsten!, wickelten Boote unmöglich auf Schiffen benutzt werden können, wenn man die beste Leistung unter den dortigen BerHältnissen haben will; aber es ist nun einmal mcht zu ändern! Die Boote unserer Rettungsstationen werden fast immer unter den gleichen Verhältnissen vom Stapel gelassen und durch die Brandung hindurchgebracht. Alle Achtung vor den Vrandungsschiffern! Es ist eine harte und gefährliche Arbeit die sie verrichten, aber in der Hauptsache doch eine gleichmäßige, und ihr Boot ist schon von vornherein auf das Beste für diese eine Arbeitsleistung eingerichtet. Ganz anders das Rettungsboot des Schiffes! Dieses muß sich einer unendlichen Mannigfaltigkeit vonVerhältnissen anpassen,u. es allen diesen entsprechend zu bauen, das wird wohl kein Erfinder jemals fertig bringen. Das erste Erforderniß ist. ein solches Boot zugleich rasch und sicher auszusetzen, unter den verschiedensten Umständen. Beständig rollt und schießt das Schiff hin und her. In einem Auaenblick'hoch oben auf einem Wogenberg und im nächsten tief unten in einem Woaenthal. fo daß das Ausfetzen des Rettungsbootes eine unheimliche Bergab- oder Bergauf-Arbeit wird. Das Beste Ware es, wenn solche Boote stets frei an den Schwingarmen (da.vit8 ) mitgefuhrt werden konnte, damit man sie im Bedürfnißfalle einfach von diesen hinunterzusenken brauchte, aber das geht nicht an, da immer zu befürchten wäre, daß in einem Sturm die heranflurzenoen Wogen ern solches Boot zerschmettern oder wegreißen würden. Daher muß das Rettungsboot des Schiffes immer erst oei der Benutzung aus seiner .Wiege gehoben werden, und es muß schon so gebaut sein, daß dies rasch bewerkstelligt werden kann, was mit Strandrettungsbooten nicht möglich wäre. Nachdem es glucklich aus seiner Wiege gehoben und auf die Schwingarme geschoben worden ist.wird es mit zwei Taugewmden Niedergesenkt, und dieselben müssen derart eingerichtet sein, daß e l n Mann die beiden aleich zeitig loshaken kann, sowie das Boot das Wasser berührt, denn sonst schlagt es sicherlich sofort um. Bei hochgehender See kann dieses Verhängniß, oder auch die Zerschmeiterung des Rettungsbootes am Schifs selbst, ohnehin auch bei der arößten Vorsicht oft nicht verhindert werden! Damit ist aber durchaus nicht aesaat. Datz solche Boote nur Schaustellunas stucke seien; sie haben schon unzahlme Menschenleben bewahrt, bis dauernde Hilfe gebracht werden konnte. Noch allerhand sonstige Einzelheiten, welch: für den Laien nicht in wenigen Worten verständlich gemacht werden können, müssen auf das Peinlichste berücksichtigt werden, und alles dies schließt es aus, daß das Schiff - Ret tungshoot die Stufe von Vollkommew heit erreicht, wie das Strand - Rettungsboot. , Andererseits gibt es eine Rettungs Vorrichtung, welche heute fast allae mein auf den Schiffen benutzt wird. dagegen niemals an Lebensrettungsstationen zu finden ist. da es für diese viel zu unbehilflich wäre; und das ist das Rettungsfloß. Ihm ist z. B. auch jüngst die Rettung von' Dutzenden von Insassen des Unglücksdampfers B a icncia zu verdanken gewesen. Es umfaßt keinen so weiten Bereich von Umstanden, wie das Rettungsboot, kann aber eine recht werthvolle AusHilfe für dieses werden. r cm . . - p i AN ewegungsiayigleil und IN manchen anderen Beziehungen kann sich das Rettungsfloß nicht mit dem Rettunasboot messen, und doch, ein wie vorzügliche Reserve bildet es, wenn das Rettungsboot schon beim Aussetzen gekentert oder eingestoßen worden ist! AnvererjeUs kann freilich auch oas Flok unter Umstanden abso lut nutzlos werden; es ist jedenfalls immer Zeit, wenn Beides zur Bersügung steht und umsichtig benutzt wird. Außer den oben besprochenen Gegenständen und Vorrichtungen, welche unmittelbar ver vtettung dienen, gibt es noch eine Reihe anderer, die als HilfsMittel mehr oder minder Beachtung t . i r i ii ir iir 11. Da ist z. V. der -sogenannte Seean- . , ' ? . , . , . rr n'm Swrm nn Sch.ff nicöi ui umtu uue iuuuuujcvitgmun " 1T C... Y ' r QSÜ SmCn&Xi "ubechenbr fitcfi fair gebracht werden. Da - lmmt nun der Senker recht aekge.
er läßt sich augkmelnym ais eine große hölzerne Spiere bezeichnen, die mit den Armen an einem schweren Zugtau befestigt ist, und an welcher ein Segel hängt, dem unten ein möglichst schweres Gewicht oder mehrere solcher angehängt sind. Die ganze Vorrichtung wird, über Bord geworfen, nicht fo schnell treiben, wie das Fahrzeug, da sie seine beträchtliche Oberfläche hat, welche dem Wind ausgesetzt ist, und .durch ihre verlangsamende und niederziehende Kraft -wird sie die Schifssbuge an der Wasserflache festhalten, was oft von großer Wichtigkeit ist. Oft genannt wird auch die Kanone oder Rakete zum Abschießen von Rettungsleinen; aber die Meisten kennen sie nicht aus eigener Anschauung. Die Rettungsleinen-Kanone ist ein kleiner Schießmörser mit einem langen Geschoß, dessen Ende aus der Mündung hervorsteht, und' an welchem eine lange, leichte starke Leine befestiat ist. Bis auf eine Entfernung von 600 Yards oder 1800 engl. Fuß ist ein solches Geschoß schon erfolgreich abaefeuert, und
die Verbindung durch die Leine sicher hergestellt worden. Es kommt sehr felten vor., daß letztere ber der Benutzung reißt. In den letzten paar Monaten hat sich diese Vorrichtung sowohl auf dem Ocean, wie auch auf unseren Großen Binnenseen wieder öfter auf das Beste bewährt. Derzeit gibt es wenige meersahrende Schisse, die nicht irgend einen Apparat zum, .Ausschütten von Oel über die Wogen, vom Schiffsbug aus. mit sich fuhren. So Vieles darüber auch schon geschrieben worden, ist, glauben Manche noch immer, das Oel könne die Gestalt oder iie Höhe einer Woge ändern. Das ist ein Irrthum, Was das Oel aber wirklich leisten kann, ist: zu verhmdern, daß eine Woge sich bricht, und sie zu zwingen, ihre natürliche Rundung oben ' zu bewahren, über, welche ein Schiff sozusagen trocken dahingleiten kann. Bei alledem ist, aber niemals zu übersehen, daß mindestens ebenso wichtig. wie alle mechanischen Rettungsmittel die lebendigen sind, welche die Geschicklichkeit und Vflichthinzabe des Eapitäns und seiner Offmere und Mannschaften zu .liefern haben, und daß endlich auch das Verhalten der Passagiere selber nicht unwesentlich für den Erfolg jener Vorkehrungen ist. e mehr jeder Beteiligte, der sich überhaupt rühren kann, selber ein Bestandtheil des Rettungsdienstes, wird, iesto aünsiiger sind die Aussichten, wenn die Elemente nicht gar zu ungnädig sind. In dieser Beziehung haben die Jnjajsen des Dampfers Eherokee" eines der besten Beispiele in neuester Zeit ben.Der Eapit'än eines Schisses mag schon fünfziamal eine Sturmnoth durchaemacht haben und doch nicht -sicher, sein, daß er nicht das einundfünfzigste Mal einen Fall degegnet, wie er ihn noch Nie erlebt, und welcher trotz der besten Rettungsvorkehrungen r . rti.r jc.li ..s lerne perioniicye i3qcgraiuuiu,n u Hilfsfertigkeit auf das Aeußerste in Anspruch nimmt und nicht minder die Tüchtigkeit aller seiner Leute.- Auch daslEesetz fordert, daß die Schiffsbemannung für, alle Nothfälle gut'disciplinirt und oft einexercirt werden, und doch wird vernchert. die 5t.atattropbe der Valencia" wäre nicht so verhänßnißvoll geworden.wenn mehr Disciplm geherrscht hatte! . . . Geschah ihm recht. Es war einmal ein alter 3unaaeselle. der hatte, wie viele alte Junagesellen eine aute Köchin, und diese Köchin hatte ihm siebzehn Jahre treu gedient. Die alte Kochin war eine lxnu lerin in ihrem Fache, sonst aber verstand sie wemg von der t tonnte nicht einmal lesen und schreiben, und deshalb hatte sie sich daran gewöhnt. all ihre kleinen Gejchastszorgen iyrem Lzerrn zu überlassen. Eines Tages erklärte sie ihm. daß sie ihre gesammten spannn e von der Bank sieben wolle. Sehr erstaunt fragte der Junggeselle nach dem Grunde. .Nun." meinte die Köchin, ich hab' heute Nacht eine Nummer der neuen Lotterie geträumt, es war '.Kummer 100.001. 'ck bin sicher, daß auf die Nummer der Hauptgewinn fällt und ' . . l 'VI will's riskiren. Mem (veio man gerade, das aaine Loos zu kaufen." Der Junggeselle lachte, gab ihr aber das ; Geld und war ein paar lasocaen sväter sebr verblüfft, wie er in der Zeitung las, daß das Loos einen Hunderttausender gewonnen yaiie. r überlegte eine Weile, und als die KLckin in Zimmer trat, machte er ihr kurz entschlossen einen Helratysantrag. Von dem Gewinn schien sie noch nichts zu wissen. Sie war glücklich, seine 5?rau zu werden und beide wurden ein . . Paar. ........ Nack der .ocbzeitsrei e jagte er o nebenbei mi einem nachlässigen Blicke auf seine ältliche Frau: Uevrlgens. zeig mir doch mal das oos. oas zvu Die damals für Dein Geld gekauft hast." Ach," sagte sie, Du hast mich weoen des Looses so oft ausgelacht, daß ich's acht Tage vor. der Ziehung , an unsern Fleischer verlaust yav'. . Verdächtig. A.: Du glaubst,, der Hasenbraten sei nicht echt? B.: Ja, der Wirth katzenbuckelt mir zu stark!
WWMMW-MhWMN . . vandalia (:ne. Abgang An'unst St. LouiS Spcl., tägl s6.. 1 50vm Pittöburg Spcl, täglich s. s 20Vm St LouiS.Ltw täglich s d &b 7 0023 New Sork Erpreß täglich s. 6 b0Vm Capital Expreß tägl d. 7 1'ISm Schneller Mail täglich.. 8 0OBm St Louiö Ac tägl V. ...... 7 3)Vm Terre Haute Efsing Aee ttg 10 252) m . Ch St L Erpreß täglich ds.12 SNm Keyftoae S?preß täglich dg. S 408 St Loui, Erpreß tägl ......8 l6N r Atlantie Ezpreß täglich.. 4 töN 5 H ä- Sjsinghsuz Aee tägl. 4 00 Pittöb Erp, tägl s d" . . . . 6 55 St L Mail täglich.... 8 ION The m Limited tägl 4 b 7 05 Ct Louis Special taglich ..11 3bNm Pittöburg Spcl täglich 8 d 11 25Nm Vincenneö Division. S.airo & wem Sxvr täglich 7 Z0Vm Spencers French LickAe, tgl 9 bSBti VineennkS Szpreß tägl.. 5 ö0Nm Vincenneö Ezpreß täglich.. 10 SOD Spencer & French Lick Äe, tgl 4 459ha Cairo Ervreb täglich. ....6 löRm CleDtlsnd, Cinannati, icaqo tk St Cents Railwav, ' Sleveland Divisie. Abgang Änknulk American Erpreß täglich... 4 20Bm New Sork Ltd tägl d !5 10Vm ?tS k B Lim täglich d... 7 30Vm Detroit & Toledo Exp tägl s 7 ööNm Slevland Accom.. .. ...10 45Vm Fort Wayne Sc Elk Exp tägl 10 3LV Snderfon Exp 11 3l)Vm SouthdeSem Ltd tgl ds.. ..11 Z5?m Lim, tägl de.. 2 46Nm Anderson Expreß p 2 45Nm Winona Flyer, p. ...... . . 3 10Nm St LouiS Ltd tgl d s 3 OOftrn Ft Wayne & Slkh Exp tägl 5 50Nm Winona Fly?r, p 6 10Nm kaickerbockn Sv tägl d & t . . 6 55irn American Expreß täglich .... 6 4591a, Toledo & Detroit Exp tägl. 8 30Nm Hck Union Eity Aceom. . . 8 l5Nm St. Loniß Division. Ein, 3ndps & St Ö Exp tgl s 12 05Vm American Expreß tgl. . . . . . . 4 00Vm ntto Sork Ltd tägl S. . . . 12 20Vm St L, Ein & Eol N Exp tgl d L 4 20Vm St Louiö Accom...... 7 15Vm St. Louis Expreß tägl s.. . . 7 I52.'n? sukhweftern Lim tgl d . . .11 05Vra Mat'n & T Haute Aec . . . 10 Z5Vm St Louiö Expre?, tägl d s. .11 45Vm 9& Boston Lim tägl d . 2 4n?te St. Louis Ltd tägl d s. .. 3 15Nm St LouiS Accom... 5 35u Tene fyautt & Matn Aee 5 0SNru Washington Erp, tägl ? d s. 6 05Nm merican Expreß tägl. 7 05Nm Knickerbocktt Sv tägl d . . . . 6 459k Tiueinnati Division.' An 6s LouS Rachtexpreß tgl 8 45Vm EineinnatiAee -.10 308 St Louö & Ein Nachtexp tg 4 80Vm Einc u St L Ltd täg. 10 5533m Eineinnatt Exp täg 7 30vra Ehie & St LExpreß tg d k ps ll 8öV Cincinnati Flyer tägl p. . . . 1 vMm . Lsuö EtLö? Chicago Expreßll 3öV ,ncinnati Lim tägl p . 2 55Nm White City .Spezial tägl p.. 3 05N Louiöville Expreß 2 55Nm Indianapolis Acc, auSg.Stgö s 4VV Cincinnati Aeeom 4 00Nm Eine & Louisd Naötekp tgl gll Mt k5inc & Wash F L tg d S? p 20m . Eine JndS öc St 2 Ex tg VOMit
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