Indiana Tribüne, Volume 29, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1906 — Page 4

Jnvtana Tribüne, l Februar 1906.

Indiana Tribüne. Heraukgeebe dou dr Suttdrg Es. Indianapolis, Ind. Catxy O. Thndium yräfideut. GeschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 269

h.'trcd at thc Post Office ot Indianapolis as ccond dass matter. Eine wirksame Waffe. In den Meißen Källen wird unlieb samen öffentlichen Maßnahmen erft durch den Ernst, mit welchem die Geg ner derselben wohldurchdachte Argu mente ins Feld führen, wirkliche Wich, tkgkelt gegeben, während die beste Waffe Die Lächerlichkeit" zumeist unbeachtet bleibt. Wie wirksam diese Waffe ist, zeigte sich neulich wieder bei der Verhandlung über die Prügelpfahl'Vorlage im na tionalen Abgeordnetenhaus. Hätten die Gegner der Vorlage dieselbe ernst genommen und nur durch Argumente zu bekämpfen versucht, so wäre sie viel leicht doch durchgegangen. So aber wurden die Befürworter für Wieder einführung dieses mittelalterlichen Strafmittels dermaßen mit beißendem Spott und SarkaZmuS überschüttet, daß ihre eindringlichen Reden selbst ihnen lächerlich erschienen und. froh waren, als die Vorlage aus der Welt geschafft war. Spott und SarkaZmuS find aber bei hirnverbrannten Reformversuchen in Wirklichkeit ganz legitime Waffen. Diese Reformversuche werden gewöhn lich durch solch geschickte Scheinargu mente, Sophifterien-etc. dem großen Publikum plausibel gemacht, daß wirk lich vernünftiges Argument kaum da gegen etwas verrichten kann. Die Massen lassen sich leider zumeist durch das Scheinargument leicht der führen und schenken, weil diese Schein argumente mit hochtönenden Phrasen wie höhere Sittlichkeit etc. verfüh. misch durchwoden sind, demselben gar zu oft größere Beachtung als dem kühl verständigen Gegenargument. Da ist nun Spott und Hohn, welche das Scheinargument und dessen Befürwor ter lächerlich machen, als völlig legitim?. Waffe zu betrachten, selbst wenn sie -lffitebt49totott Schnoddrigkeit" zu klasstfiziren ist. Der Deutsche ist aber im Allgemeinen zu ernst und sagen wir auch zu ehrlich veranlagt, um Spott und Hohn selbst gegen die rückständigste Reformbewe gung zu Hilfe zu nehmen. Er verläßt sich zumeist auf eine vernunftgemäße Rechtsanschauung deö großen Publi kumS und begeht den großen Fehler, dasselbe für klare und vernunftgemäße Gegengründe zugänglich zu halten. Der Franzose dagegen weiß sich dieser wichtigen Waffe der Lächerlichkeit treff. lich zu bedienen und ist im Gebrauch derselben Meister. Zwar mißbraucht er dieselbe häufig, denn viele an fich .hochbedeutende Männer find inmit ten einer bullanten und verdienstvollen Karriere am Fluche der Lächerlichkeit, der ihnen angeheftet wurde, gescheitert. Wenn daSjliberale Element in unse .rem Lande fich der Lächerlichkeit" als Waffe im Kampfe gegen die Prohibi tionSfanatiker geschickt bedienen würde, so wäre sicher mehr damit erzielt wor den, als mit den triftigsten und vorzüg lichften Eegengründen. Durch letztere ist hauptsächlich der ProhibltionSdewe gung eine Wichtigkeit gewürdigt wor den, die allein genügte, fie stark und exifienzberechtkgt zu machen; wäre fie in den Augen der Massen mit beißender Lächerlichkeit bedeckt worden, so hätte fie nlemalS so üppig wuchern können. Wetterleuchten. Aus Tokio wird der Kölnischen Zeitung- von ihrem Korrespondenten mitgetheilt: . In auffälliger Weise fingen zur Zeit die japanischen Zeitungen das Lob der London Times", der fie die Aner kennung dafür aussprechen, daß fie zuerst ihren Einfluß geltend gemacht hat zum Abschluß deS japanischeng lischen Bündnisses. Dieses Lob der Times" ist zugleich ein Appell an den erglischen BundeSge nossen, seiner Politik gegenüber Japan treu zu bleiben. Man wünscht, daß die TimeS auch unter dem liberalen Ministerium der Anwalt Japans bleibe. Denn soweit ist man auch in Japan mit der .europäisch? Geschichte vertraut, daß' man die Wandlungen der englischen Politik kennt, die nur zu oft eintraten, wenn das englische Ziel deS AlllanzkrlegeS erreicht war.

So wurde Marldorough während

des spanischen Erbfolgekrieges vom Festland abberufen, als Karl der Sechste seinen Bruder Joseph den Ersten beerbte und die Erwerbung Spaniens für diesen Habsburger nicht mehr im englischen Interesse lag. Man hatte nicht für das habsburgische, sondern nur gegen das französische In teresse gekämpft. DaS verbündele Oefterrr'ich würde durch die Wiederher ftellung der Monarchie Karls deS Fünften der gefährlichere Feind gewor den fein; man ließ eS daher schleunigst fallen und schloß den Separatsrieden von Utrecht 1713. Ebenso rückte England gleich nach dem Sturz Napoleon? an Frankreich heran, um die bisherigen Verbündeten aus dem Siege möglichst wenig Nutzen ziehen zu lassen, während eö selbst Kap land. Ceylon und andere Eroberungen dauernd seinem Kolonialreiche einver leibte. Wenn England jetzt Singapore be festigt und zu einem zweiten Gidral tar" macht, so gehört kein besonderer politischer Verstand dazu, um zu er. kennen, daß die weitsichtige englische Politik hier auf die Möglichkeit eines späteren Krieges mit den Vereinigten Staaten und vor allem mit Japan Rückficht nimmt. Die Beziehungen zwischen den Ja panern und den Angelsachsen sind zur Zelt ebenso gut wie die der Angel sachsen unter einander. Aber Amerika befestigt sowohl Honolulu wie die kana dische Grenze, England die kanadische Grenze und Singapore, und Japan rüstet zu Lande wie zu Wasser, so, als ob es weder einen vertraglichen (Eng land) noch einen moralischen (Vereinigte Staaten) Bundesgenossen hätte, vielmehr mit dem einen oder andern in absehbarer Zeit einen Waffengang wa gen müßte. Darüber können keine Brillantfeuer werke der Preffe und keine jubelnden Begrüßungen hoher Reisender hinweg täuschen, vielmehr ist eS Brauch der Menschen aller Zonen und Zeiten, die jenigen, auf deren zukünftiges Verhal ten man keine allzu großen Hoffnungen setzt, wegen ihreS bisherigen Verhaltens zu loben. Und außerdem wfateroie Regierungen- di?' Entwicklung ihrer Länder und Völker hemmen, wenn sie die Gefahren der Zukunft aufdecken wollten. Daß das neue englische Ministerium daS Bündniß mit Japan aufrecht er. hält, ist selbstverständlich; eS würde nicht abgeschlossen worden sein, wenn eS nicht einem Bedürfniß des englischen Staa ten entsprochen hätte, und eS würde nicht auf zehn Jahre erneuert und er wettert worden fein, wenn das nicht ebenfalls im englischen Staatsinteresse gelegen hätte. England hat seine nächsten ostasiati schen Pläne, Zurückdrängung Ruß. landS nach Sibirien, Freiwerden seines oftafiatilchenGeschwaderS, Schmülerung des russischen Einflusses in China er reicht, eS geht jetzt, ungeschwücht in seinen Finanzen und seiner Wehrkraft darin, seinen Einfluß und seine Macht in Südweftafien zu stärken und baut gleichzeitig das Gibraltar deS Ostens aus, um in Indien auf alle Fülle gegen eine militärische Einwanderung aus dem Großen Ozean sicher zu sein. Wie ein guter Klavierspieler viele Taften zugleich harmonisch anzuschlagen versteht, so weiß die englische Politik gleichzeitig in Oft, Süd und Weft afien den rechten Ton anzuschlagen und unter Umstünden sogar aus Moll in Dur überzugehen. Das ist ebeu Weltpolitik", die die japanische Presse mi: den englischen Noten in der Hand uns Deutschen so gern nachsingt und nachsagt. . Bei dem englisch.japanischen Bünd niß, daß für viele anfangs ein so schreckhaftes Aussehen hatte, hat sich wieder einmal daS Sprichwort be währt: ES wird nichts so heiß ge gessen, wie eö gekocht wird." DaS Bündniß, das die politisch vielge wandten Britten abgeschlossen haben, verpflichtet und bindet Japan weit mehr als England, das den politischen Taktftock nicht aus der Hand ge ßeben hat. England benutzt das Bündniß als Drohung gegen etwaige eigene Feinde, aber eS benutzt" eS, wie eS will, d. h. nur dann, wenn ein Krieg in seinem Vortheil liegt. Ob die Harmonie auch im Jahre 1915 noch erklingt, bleibt abzuwarten. ... Eine besonders interessante Frage ist die. wie sich einmal das Schicksal der Philippinen entwickelt, die auch unter den Kanonen deö. neuen Gibraltars lle gen. Die Weltgeschichte ist von alterS her in einzelnen Lieferungen erschienen und wird auch ferner so erscheinen.

Aufforderung zur Einsew

düng von Zuschriften gegen Prohibition. Der Deutsch-Amerikanische National Bund ist von dem Kongreß.Abgeordne. ten Richard Barthold telegraphisch auf gefordert worden, eine starke Delega tion.zu dem am Mittwoch, den 21. Februar 1906, vor dem JustizKomite deS Repräsentantenhauses in Sachen der berüchtigten HepburnDolliver Bill stattfindenden Verhör zu entsenden,' was der Bund thun wird, so weit ihm dies in der kurzen Zeit möglich ist. Die Hepburn'Dolliver Bill (nicht zu verwechseln mit der Hepburn Raten Bill) will den zwischenstaatlichen Han del durch prohibitioniftische Maßregeln beschränken und ist trotz ihres Harm losen Ansehens einer der niederträchtig ften Angriffe der Fanatiker auf die per fönlkche Freiheit der Bürger. Bei dem vor zwei Jahren in Sachen derselben Bill abgehaltenen Verhör hatte einer der Fanatiker die Stirn, unter Vorlegung einer Anzahl Schrei ben, deren Versasser deutschklingende Namen hatten, zu behaupten, das Deutschthum der Ver. Staaten, sei gar nicht gegen Prohibition. Um das Justkj'Komite des Reprüsentantenhau seS von der wahren Stellung des DeutschthumS mit Bezug auf Prohibi tion zu überzeugen, werden die Deutsch Amerikaner aller Staaten vom Ratio nal'Bund zur Einsendung von Zu schriften aufgefordert, worin sie sich gegen Prohibition und die Annahme der Hepburn'Dolliver Bill erklären und ihrer Ansicht Ausdruck - geben, daß das gefammte Deutschthum ihres Staates dieselbe Stellung ein nimmt. Diese Zuschriften, deutsch oder englisch, sind bis 20. Februar 1906 unter der Adresse National Bund, 522 West Lehigh Ave., Phil, delphia, Pa." einzusenden und werden dem Justiz.Komlte dem Verhör vor gelegt. Die deutschamerlkanische Presse ist ersucht, dieser Aufforderung die weiteste Verbreitung zu geben. v PolizeilicheS. Der 36jührige John Lacy, welcher in No. 512 Süd'McM jShf. wohnt, wurde gestern von den Beamten Bernauer und Kitzmiller dingfest ge macht, well er sich mit einem anderen Manne auf der Straße prügelte. ChaS. Deal, 21 Jahre alt, 713 Ketcham Straße wohnhaft und Mike SimmonS, welcher fich in No. 736 Ketcham Str. aufhält, wurden gestern von dem Beamten Petticord. wegen Raubens verhaftet. Frau Clara Clatfelter, 29 Jahre alt, 739 Massachusetts Ave. wohnhaft, wurde gestern wegen Fül schungen von den Beamten Kenny und Morgan verhaftet. Frau Clat felter ist die Ehefrau deS vor einigen Tagen verhafteten Schwindlers 'Clat felter. Sie machte mit ihrem Ehemann gemeinsame Sache Die Polizei wird dem sauberen Ehepaar das Handwerk legen. Aus der Wirthschaft von C. L. Sumwalt, 822 Süd Meridian Str7, wurden 100 Stück Cigarren gestohlen. Die Polizei erhielt eine Beschreibung des muthmaßlichen Diebes und er wird bal hinter Schloß und Riegel fitzen. Fünf R owdieS, die sich abso lut nicht anständig betragen wollten, wurden gestern Abend auS dem Park Theater geworfen und prompt einge steckt. Atlanta, 15. Febr. Das ge sammte Eigenthum der Atlanta Tele phone Co. ging durch Kauf in den Be fitz der Falrview Telephone. Co. über. Die letztere Gesellschaft gedenkt daS schon jetzt ziemlich ausgedehnte Netz ihrerVer. bindungen über daS ganze Gebiet von Hamilton und Tipton County zu erweitern; jedes FarmhauS wird in Kurzem telephonisch zu erreichen sein. L a p o r t e,.15. Febr. DaS dem Congreßabgeordneten O. G. Cann ge hörige Automobil wurde ungefähr fünf Meilen westlich von hier bei dem Auf fahren auf eine . Schneewehe zertrüm mert. Die Insassen Jra Mills und George ReameS wurden durch den An prall aus dem Gefährt 20 Fuß weit auf den hartgefrorenen Boden geschleudert. Reame! erlitt mehrere Rippenbrüche und innerliche Verletzungen, Mtllö wurde nur leicht verletzt. oottlted L eukhardt, .Die gemüthllche Lcke," Öde Noble und Narket Str.

Der schlappe Civilifl."

. . , , Der Elf. Kurier" erzählt folgendes Abenteuer: Ein Hauptmann bezw. Rittmeister in einer elsässischen Garnison, der Name thut nichts zur Sache, hielt jüngst nächtlicherweile in Civil eine Umschau in der Umgebung der Kaserne, in welcher seine Kompagnie bezw. Schwadron lange in tiefem Schlummer von den Strapazen des vortägigen Dienstes ausruhte. Der Chef hatte bereits mit Befriedigung festgestellt, daß alles in Ordnung war, als sich ihm plötzlich ein Unteroffizier auf etwas angegriffenen Beinen nahte. Derselbe nahm natürlich von dem bum melnden Civilisten nicht die geringste Notiz und schickte sich an, über die Kasernenhofmauer zu klettern, da er seine Urlaubszeit längst überschritten hatte, vor der Wache sich also nicht mehr sehen lassen durfte. Aber leider reichten seine Kräfte nicht mehr aus zu einem Aufschwung auf die Mauerkrone, und da er mit seinem Kriegerscharfsinn in dem Civilisten sofort ein gemüthliches Haus" erkannte, ersuchte er den NachtWandler, der den Hut tief in's Gesicht drückt hatte, ihm beim Uebersteigen oer Mauer behilflich zu sein. Der Unteroffizier stellte sich an die Mauer und hielt dem Unbekannten einen Fuß hin mit dem Ersuchen, ihm emporzuhelfen. Schweigend gehorchte der Civilist und schob, so gut er konnte, nach. Aber er bewies dabei eine so geringe Fertigkeit, daß der Unteroffizier nur mit Mühe und Anstrengung die Mauerkrone erreichte, und sich über bit Lässigkeit des schlappen Civilisten" blaß ärgerte. Als er endlich am ersten Ziel seiner Wünsche auf der Mauerkrone angelangt war, neigte er sich zu seinem Helfer herab mit den Worten: Du hättestDich aber auch etwas mehr anstrengen können, Du Wackes!" (Wohl so viel wie Schwächling?) . . . Der hilfreiche Civilist nahm am anderen Tage in Uniform einen Anlaß zu einer kleinen Zwischenbemerkung an seine Unterosfrnere: Wenn einer Zapfen streicht, so ist das schon schlimm genug, wenn ihm aber ein Civilist über die Mauer hilft, so könnte sich der Unteroffizier wenigstens bedanken, und .Wackes' braucht er den freundlichen Helfer in der Noth auch mcht zu htuhren. AUcrdktrgs. Der als Don Juan bekannte Bankier Meier geht mit , seinem Jüngsten im Stadtparke spazieren. An einer einsamen Stelle sieht er von weitem eine ihm frenide Dame kommen. Fatal," murmelt da Meier, den Jungen kann ich doch nicht auch in die Westen tasche stecken." Dnrctx die glitrnc. Junge hübsche Frau: Eine schöne Emvfehlung von meinem Mann, dem Herrn Federl, und er schickt Ihnen hier wieder ein Gedicht. R e d a k t e u r : So. so, bis jetzt brachte er mir seine Gedichte stets selber, na, geben Sie mal die verzuckerte Pille her!" . Gerechte Entrüstung. Hausfrau': Das heißt, das paßt mir nicht mehr! Seit einer halben Stunde läuft ein Soldat vor unserer Villa auf und nieder!" Dien st mädchen: Ich begreise nicht. Frau Doktor, daß Sie mir das mcht langst gesagt haben! , Dcr Gipscl der Sparsamkeit. Der Kavaliere Bozzi. ein reicber fai Harns eher Grundbesitzer, aber wegen seines Geizes berüchtigt, erblindete und mußte lich einer Operation unterziehen. Nach langem Feilschen drückte er den Preis dafür auf 50 Lire herab. Die Operation wurde an einem Auae voll zogen, und der Arzt stellte die Frage an den Patienten, ob er nun auf diesem Auge sehen könne. Ich kann sehen wahrhaftig, ich kann sehen!" rief Bozzi ganz entzückt. Gut, dann können wir sogleich das andere Auge vornehmen," sagte der Operateur. O nein," erklärte da der Geizkragen energisch, das ist nicht Mehr nöthig. Mit dem einen Auge kann ich genug sehen, und ich bin ein armer Mann; es wird mir schwer genug, für die halbe Operation 25 Lire zahlen zu müssen." Dabei blieb cr und lief von da ab wirklich als Einäugiger umher. Gedankensplitter. , War der Block noch so groß, der in's Wasser fiel, in fünf Minuten ift'S wieder glatt. l?in ausgestreutes Gerücht durck Erttarungen zum, Schweigen bringen zu wollen, ist dasselbe, als wenn man mit verstärkter Stimme dem Ccho zuruft, eS solle verstummen. Nur. was in uns weiterlebt, ist ein Erlebniß. Tie Leute erzählen von anderen immer nur die Hälfte oder das Doppelte t nachdem es Gutes oder Schlechtes betrifft. Eine ffrau mag noch so eifersüchtig sein, im Geheimen bildet sie sich doch 'was darauf ein, daß auch eine andere ihren Mann iic bat. . . A bl e b e e ! n e.5 Höhlenbewohners. In Sulzbürg, Oberpfalz, wurde, der wegen seines HumorS weit, und breit,, namentlich unter den Sommerfrischlern, bekannte Maurer Johann Enzinger,- genannt Lochntthans," zur letzten Ruhe bestattet. .Der Verlebte, den eine Wittwe und zehn Kinder betrauern, bewohnte mit diesen drei Gelasse i einem Felsen.

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