Indiana Tribüne, Volume 29, Number 136, Indianapolis, Marion County, 1 February 1906 — Page 4
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Jnvltina Tribüne, 1 Februar WOG
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Indiana Tribüne. ynaulgten von der Otttroftftg S. J7ÜianapoliS, Ind. Kany O. Thudium yräfldekt. GeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE Jgg. Entered t the Poat Office ot Indianapoli ai second dass matter. Wos fehlt. DaZ GerichtZ'Verfahren gegen den Jleischtruft in Chicago und die im Kon greß begonnene Untersuchung deS Eisen bahntrust beweift die Macht dieser Mo. nopole und zu gleicher Zeit die Ohn macht der BundeSRegierung, diese sür unser nationales Leben so gefährlichen Organisationen zur Befolgung der Gesetze zu zwingen. Die Schuld liegt wohl hauptsächlich in der complicirten Rechtsmaschinerie unserer Bundesgerichte, aber auch in der unverdienten Rücksicht, mit welcher die HSupter dieser Riesencorporationen vom Richterstuhl sowohl, wie von der Staatsanwaltschaft, behandelt werden. Die Haupt.Norm unseres RechtsWesens Vor dem Gesetz find alle gleichift zur hohlen Phrase geworden. In den letzten paar Jahren wurden mit riesigem Lürm die Trufttödter Posaunen geblasen, Anklagen wurden in Chicago gegen die Schwarzschild & Sulzberger Co., in Missouri gegen Rcckefeller und Konsorten erhoben. tzin Pennsylvania Bahnmerger soll auch aufgedeckt werden und fortwüh rend steht die Administration auf dem Anstand, um nach großem Wild aus zuspühen. ES bleibt aber die reine SonntagSjägerei. - An Wild fehlt'S nicht, aber die vermaledeiten Flinten versagen und zur Strecke wird nichts gebracht. Die SchwarzschildS und SulzbergerS, die ArmourS und Rockefeller verletzen die IGefetze ruhig weiter, bestehlen das Volk mit demselben Gleichmuth mit oder ohne GeritSverhandlungen. Sie sehen behaglich zu, wie in derselben Zeit seit der ihr Prozeß läuft, taufende von kleineren' Dieben von denselben Ge richten prompt abgeurtheilt werden. Ueber Jahresfrist schleppt sich der Jleischtruft Prozeß nun hin. Die Staatanwaltschaft hat vollgültige Be weise in Händen, daß die Gesetze der letzt wurden und doch unterliegt eS keinem Zweifel, daß der ganze Prozeß im Sande verlaufen wird. Unser Rechtsapparat ift eben zu complizirt. Die Gesetze, welche sich auf die Trusts beziehen, find zu weit, lüusig und mit zu vielen Schlupflöchern ausgestattet, welche der geriebene Advo lai zu finden weiß und fich Gold und Ruhm dabei erwirbt. Die Durchführung der Gesetze wird nun überall gepredigt, aber man der steht darunter nur die Gesetze, welche das Volk drangsaliren. SonntagSschluß'Gesetze und andere von rückständigen Legislaturen ange nommene Gesetze werden ohne beson dere Anstrengung durchgeführt, aber Gesetze, welche da? Wohl der ganzen Ration betreffen und von den höchsten gesetzgebenden Körperschaften der Na tion nach reiflicher Ueberlegung erlassen wurden, bleiben todte Buchstaben. Die Gesetz?, hinter denen die Macht der Bundesregierung steht, werden ver legt, während Respekt für die Gesetze der Staats - Legislaturen erzwungen wird. Daß die Würde des Kongresses dar. unter leidet, daß unter den von ihm verfaßten Gesetzen die Uebertreter straf. frei ausgehen, sollten doch die nationa. len Vertreter de5 Volkes wohl einsehen. Dem Kongreß liegt eS ob, Unterfuchun am darüber anzustellen, warum seine Mandate nun leeres Stroh bleiben. Wozu noch weiter Gesetze machen, trenn dieselben doch wirkungslos bleiben. Der große Northern Security Mer ger wurde dem höchsten Gerichtshof des Landes entlarvt. DaZ Schuldig wurde ausgesprochen, aber Geldstrafen in Summen, wie fie. die Schuldigen, ih ren LleblingZ'JockeyS als Mhnachts geschenk hingeworfen werden, war daS Ergebniß, o FreihtitSftrafen, wie fie auch das Gesetz vorsieht, allein als Strafen gelten konnten. Solange aber BundeSAnwälte. die die Gesetze entwarfen, sich später von Corporationen gewinnen lassen dürfen, um die schwachen Punkte darin zum -Vortheil der Uebertreter auszunutzen, wird eS kaum besser werden. Sie haben die Gesetze aufgebaut und isisstn. sie zu zerstören. Naucht die B0NANZA.
Mehr Licht um daS Courthaus herum, ift angeordnet worden Hof fentlich wirft'S auch etwas Erleuchtung nach drinnen. .
Seit die öffentliche Unmoral von der Behörde unterdrücktwird,mehren fich Verbrechen gegen die Sittlichkeit in entsetzlicher Weife. Da dürfte schließ, lich doch da? sociale Uebel das kleinste fein. In ein paar Wochen wird der in duftrielle Kampf zwischen den Vereinig, ten Staaten und Deutschland allen Ernstes beginnen Die Sache wird beiden Nationen theuer zu stehen kommen ein billiger Vergleich wäre am Besten. Man könnt wirklich auf die Ord nung, die in den Monarchien herrscht, als Republikaner neidisch werden. Der König stirbt der Thronfolger ift fix und fertig. Vereine kriegt eine Lei. chenfeier, der andere eine KrönungS. feier und eS geht ruhig weiter. Der milde Winter giebt den Glu. benbefitzern eine starke Trumpfkarte ge gen die Forderungen der Kohlengrä ber.Gewerlschaften in die Hand. Einen Aufstand jetzt herauf beschwören zu wollen wäre heller Wahnsinn. Ein solcher würde für den Kohlenhändler allein segensreich sein. Die Aufmerksamkeit, welche die amerikanische Presse Fräulein Alice Roosevelt, nun fie Braut von Herrn NicholaS Longworth ist, widmet, ift ebenso taktlos wie belästigend. Jede ihrer Bewegungen wird von KameraFatzken bewacht und in allen nur mög. lichen abgeschmackten Arten gelangt daS Bild der jungen Dame, nur weil fie die Prüfidententochter ist, in' die Spalten der Zeltungen und in den Handel. Ihre Bitte, fie doch in Ruhe zu lassen, hatte keinen Erfolg. . ES wird bald nöthig sein, auch Fräulein Alice Ge heimdienstbeamte zur Zurückweisung von Lästigen auf ihren Spaziergöngen mitzugeben. Nach amtlichen Berichten sind im Jahre 1904 in Frankreich 313,299 Kinder geboren worden; das ist die schwächste Ziffer, seit diese 'Statistik exlstirt. Die Geburtsziffer nimmt von Jahr zu Jahr regelmäßig ab; in jedem Jahr ift fie geringer als im vorher, gehenden. .Das summirt fich gewaltig; nach dem Kriege von 1370 betrug sie noch durchschnittlich 960,000, jetzt nur noch 813,000. Gleichzeitig hat die Zahl der Todesfälle zugenommen. 761.203 gegen 753,606 im vorher gehenden Jadre. Der Neberschuß der Geburten über die Todesfälle ist wieder geringer als im Vorjahre; er beträgt 57.026. Dr. JscqueS Bertillon, der im TempS" diese Ziffern mittheilt, knüpft daran einen Vergleich Frankreichs mit einigen anderen Ländern und stellt fest, daß im Jahre 1903 England mit einer GeburtSziffer von 1,183,607 um 515,642 Seelen gewachsen ist eine Zahl, die fast zehnmal größer ift als die Zu. nähme Frankreichs. Die Zunahme Oefterreich.UngarnS beträgt fast ebenso viel (514.442). wahrend das Deutsche Reich mit 1.933.073 Geburten und 1.170.905 Todesfälle um 812,173 Einwohner sich vermehrt hat. In zwei Jahren wächst also die deutsche Bevölkerung um eine. Zahl, die so groß ift wie die Zahl der Ein wohner Clsaß.LothringenS. Während Deutschland und Frankreich im Jahre 1850 ungefähr die gleich große Vevö! kerung von 35 Millionen besaßen, hat Deutschland jetzt 60 Millionen ge genüber33lbiS 39 Millionen Frank reichs. Schließlich stellt Bertillon feg. daß die Zahl der Heirathen in Frankreich nicht gerathegering fei. aber die Zahl der Kinder, die auf. eine Ehe kommen, um so geringer, nämlich 2.7, während sie in England 3,7 (also ein Kind auf die 'Ehe mehr), und in Deutschland gar 4,4" betrügt; Bertillon empfiehlt darum alle die Maßregeln, die geeignet sein sollen, die Kinderzahl der Ehen zu vermehren. Der Neger Walter Jackson, 20 Jahre alt, 331 Jndiana Ave. wohn, hast, wurde wegen Großdiebstahls hinter Schloß und Riegel gebracht. Der Schwarze latte ein Fahrrad entwendet. Der Beamte Earter. nahm die Verhaf. tungvor.
Polizeiliches.
Andrew I. Valentine, 22 Jahre alt, 5 Nord Oft Straße und Metlock W. HawkinS. 33 Jahre alt, 406 Oft Washington Straße wohnhaft, wurden gestern wegen Kleindiebftahl verhaftet. Beide sind Angestellte des BilderhSnd. lerS R. W. Donley, 116 Virginia Avenue und haben für denselben Geld einkassirt, wszu sie keine Berechtigung hatten. Donley benachrichtigte die Polizei, und die Beamten Gerber und Kinney machten dieselben dingfest. DerBahnbeamte Thomas Shea. 29 Jahre alt, welcher 523 Süd Delaware Straße wohnt, wird sich we gen Unterschlagung vor Gericht verant. Worten müssen. Der Polizist Cronin verhaftete denselben. Die Geheimpolizisten Mon. ninger und Simon beförderten gestern John W. Wllson hinter Schloß und Riegel. Wilson ist Schatzmeister der Skeona Loge No. 375 der Roth, männer und hatte ungefähr $100 der ihm anvertrauten Gelder der Loge unterschlagen. Frank Cleventer, drei. undzwanzig Jahre alt, und sein Vater, William R. Cleventer. dreiundsechzig Jahre alt, wurden gestern wegen elneö gesetzwidrigen Handels verhaftet. Die beiden Obengenannten schlössen mit einem gewissen E. B. Miller einen Handel ab, wonach er ein Gespann Maulesel für den Preis von $205 von ihnen kaufte. Die Thiere waren jedoch in schlechter Verfassung, welches Vater und Sohn bekannt war, als fie den Hände! abschlössen. Der Käufer benachrichtigte die Polizei, und die Be. amten Holtz, Kurtz und Hofbauer brachten die Verkäufer zur Polizeifta. tion. Die Beiden wurden unter je S1500 Bürgschaft gestellt. ,. Ans der Office des Mayors. Sekretär White erhielt v?m Marine. Departement zwei Schreiben zugesandt, in denen die Stadtbehörden ersucht werden, aus William McEann und EarlWoolen zu fahnden, die fich für die Marine anwerben ließen und dann entflohen. Grundeigenlhums . Nedertragungen. Conrad Rost an ChrlftianReinhardt, LotZ 6, 7 und 3, Sus'anna Rost'S Subdiviston, Theil von Blake Grove, vacant, Westseite der Gray Str., nörd. lich von New York Str. 6750. Henry D. Pierce an Elmer I. De Camp, Theil der LotS 31, 82, 83 und 84, Hendrlck'S Subdiviston. Outlot 99. verb., Oftseite der Eaft Str., südlich südlich von Prospect Str. S1800. Wm. H Coleman an John D. Roß, Lot 21. Block 4, Nordselte Addition, vacant. Oftseite der Park Ave., südlich von Fleet Str. $400. Anna M. Bishopp ü. A. an Edwin Thompson, Lot 2, Caldwell's Subd., Theil Vajen'S Springdale Add., da cant; Nordseite 10. Str. östlich von Temple Ave. $1,055. Conrad Rost an Gedrge Merlan, LotS 9 Und 10, Susann RostS Subd. Theil Blake Grove; vacant, Westseite Gruy Str.. nördlich von New York Str. $500. Indianapolis Bleaching Co. an Harry C. Huffftetter, Theil südöstliche Viertel tz, 15 3, 53 Acker Center Town. ship. 81,500. Mary U. Brown an Anna M. Bishopp, Lot 2,. Caldwell' Subd. Theil Vajen'S Springdale Add., da cant, Nordseite 10. Str. östlich von Temple Ave. $1000. Arthur V. Brown an John W. Flynn, Lot 26, 3. See. Westpark Add. verbessert. Oftleite Andttson Str. Nördlich von Ohio. $1,600. Harry C. Huffftetter an Mary E. Huffftetter, Lot 16, John t. Dyer's Sub.. verbessert. Westseite Harlan Str., südlich von Woodlawn Avenue. 01500. Haurice.J. Donavon u. A. an Grace Jackson, südliche Hälfte von Lot 7, Block 2, Hubbard u. A. Südost Add.. verbessert, Westseite Linden Str. südlich von Prospekt Str. $1000. -Omer Bremer an Henry MoewS, Lots 18-23.. inc.'Choemaker'S Sud.. Blocks 3 und 4, Parker u. A. 2. Oak Hill Add.. vacant, Südoftecke Elen Drive und Parker Ave. $600. Charles A. Conder u. A. an Harry C. Huffftetter. Lot 16. John T. Dyer's Sub. Theil von Dunlapö Add., westliche Seite von Harlan Str., füblich von Woodlawn Ave., 31.5Q0. Boulevard Land Bompany an Jameö U. Park, südliche Seite von Seutheafiern Avenue, östlich von Nel sorr Str., t600. '
linkshändige und -Zeitige.
IStatWttn über menschliche Geschtcklichk US Empftndbarkcit. Es ist allgemein bekannt, daß die Menschen die rechte Hand viel mehr benützen, als die linke, und daß die Zahl derjenigen Personen, welche in der linken Hand eine größere Geschicklichkeit und Flinkheit besitzen, als i:i der rechten. eine verhältnißmäßig kleine ist. Man nennt solche Personen Linkshändige." Linkshändigkeit" wird nach einer von Professor Lombroso aufgestellten Statistik mehr bei Frauen. Kindern und Wilden angetroffen, als bei civilisirten Männern; sie hatte früher eine größere Verbreitung als heutzutage. Lombroso nahm an 1029 Arbeiterinnen. Arbeitern, Handwerkern und Soldaten Beobachtungen vor und fand, daß von den Männern 4 Prozent, von den Frauen 5 bis 8 Prozent linkshändig waren. Die Zahl der Linkshändigen unter Irren zeigte annähernd dieselben Prozentsätze. Anders stellte sich das Verhältniß bei Verbrechern. Von männlichen Verbrechern waren durchschnittlich 13 Prozent linkshändig, von weiblichen gar 22 Prozent. Bei besonderen Verbrecherarten, wie Schwindlern, stieg der Satz sogar auf 33 Prozent, während hinwiederum unter Räubern und Mördern nur 9 bis 10 Prozent Linkshändige gefunden wurden. . Lombroso stellte auch Untersuchungen über die Linksseitigkeit" an. Unter Linksseitigen" versteht er solche Personen, welche an der linken Seite eine größere Empfindlichkeit besitzen, als an der rechten. Die Linköseitigkeit ist viel verbreiteter, als die Linkshändigreit. indem 26 Prozent aller normal gebauten und entwickelten Menschen an der linken Seite eine größere Empfindsamkeit verzeichnen, als an der rechten. Als eine Merkwürdigkeit stellte Lombroso fest, daß diese Empfindbarst an der linken Seite bei Linkshändigen nicht stärker war als bei Rechtshändigen. ja deren Empfindsamkeit nicht einmal erreichte, wenigstens -soweit das Tastgefühl in Frage kam. Von den Verbrechern waren 27 Prozent Linksseitige, wenngleich sie einen Unterschied in der Stärke des Tastgefühls zeigten. Der Prozentsatz der Linksseitigen unter den Verbrechern erhöht sich übrigens bedeutend, tomn man die Empfindsamkeit für Schmerzen und die Gesichtsschärft in Betracht zieht. Nicht nur ist die Schmcrzempfindung bei Verbrechern an der linken Seite höher cntwickelt, als bei ehrsamen Leuten, sondern im linken Auge ist auch die Sehkraft stärker, als im rechten. Unter den Irren gibt es 44 Prozent Linksseitige. Das Vorherrschen d?r Linkshändigen unter Verbrechern erhält eine eigenartige Illustration durch einen in den italienifchm Provinzen Emilia,' Lombardei und TosZana bestehenden Sprachgebrauch. Wenn man dort von einem Manne sagt: Er ist ein Linkshändiger," so will man damit der Idee Ausdruck geben, daß der Betreffende vertraucnsunwürdig sei. Nüssen in Berlin. Augenblicklich wimmelt es in der Neichshauptstadt von Nüssen, die sonst zur Winterszeit nicht gerade zahlreich nach Berlin kommen, während sie im Sommer dort sehr häufige und gern gesehene Gäste sind. Jetzt haben sie der inneren Wirren wegen ihre Heimath verlassen. Die weitaus meisien, die im Stande sind. Ihre Geschäfte zu schließen und den Gang der Dinge in Berlin abzuwarten, sind wohlhabende Leute, die auch in den jetzigen schweren Zeiten nicht knausern, sondern das Leben auf deutschem Boden nach Möglichkeit c?enießen. Früher klagte der Russe in Berlin über drei Dinge, die zu seinen hauptsächlichsien Tagcsbedürfnissen gehören, über den Thee, den Schnaps und di? Cigareiten. Er vermißte vor allem seinen Samowar, ohne den ein richtiger Russe nicht auskommen kann. Dem Mangel ist längst abgeholfen. In jedem besseren Gasthof Berlins, der an die nordischen Gäste gewöhnt ist. sind ausreichende Samowars vorhanden, die dem Russen das Wasser zum Thee liefern, den er sich noch heute gern mitbringt. Das wäre aber nicht nöthig, denn in den großen Theehandlungen Berlins findet er so ziemlich alle Sorten. die m Rußland zu haben sind? Auch den Schnaps, den bekanntlich selbst der vornehmste Russe nicht entbehren mag. braucht er nicht mehr mit sich zu führen: der klare Popow ist jetzt in jedem feinen Restaurant zu haben. und ebenso bekommt man auch auf Wunsch die Sakuska (Imbiß) dazu, wenn sie auch nicht so reichhaltig ist wie in Rußland. . . Konservatorium für Vögel. Daß der gewiegte 5!anarienzüchter seine jungen Hähne in halbdunllen 5Iäfigen nach dem Muster eines qewieqten älteren Hohlrollers" die Kunst des Gesanges lernen läßt, ist eine alte Geschichte. Reu ist jedoch die Einrichtung eines Konservatoriums für Vögel" in London, wo für die Summe von 52.M gleich 54.86) jedem lerneifrigen Kanarienhahn das kunstgerechte Singen beigebracht wird. Als Lehrmeister funktionirt ein Phonograph. Die nach dieser neuesten, zeitgemäßen Melhode ausgebildeten Hähne haben meist nach drei Wochen ausgelernt. .Ein einzigesmal mußte ein Schüler nach sechsmonatigem Unterricht. als gänzlich unbegabt aufaeaeben werden. , . .
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