Indiana Tribüne, Volume 29, Number 130, Indianapolis, Marion County, 25 January 1906 — Page 4
Jnviana Trtvüne, SS. Januar löop
IZndiam Tribüne. CtxoralBcaclcn von dn ttttiTt Indianapolis, Ind.
ßcti5 O. ThudinA Präsident. GeschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELßPH01E 269. x tercd x. the Poit Office ot Indiinapoli as second das. matter. Das SympHonie-Orchester. Wohl alle Musiksreunde werden mit Bedauern vernehmen, daß das zweite Symphonie Orchester Conzert am Montag, den 29. Januar, auch das letzte fein wird, nicht nur weil man der Gelegenheit beraubt, sich an den wirk lich exquisiten Leistungen zu erfreuen. sondern auch weil man sich mit Beschä mung eingeftehen muß, daß daö gebil dete Publikum von Indianapolis einem der Stadt zum hohen Ruhme gerei chenden Kunftunternehmen so wenig Verständniß entgegenbrachte. ,, Der ttunftenthusia-muS, mit welchem Herr Karl Schneider große pekuniäre Opfer brachte, wird erst volle Würd! gung . im großen Publikum erfahren. wenn die Chancen die großen Tonwerke durch ein so hervorragendes Ensemble wie da- Symphonie-Orchefter zu hören dahin sind. Herr Schneider kann aber versichert sein, daß er die Opser an Geld, Zeit und Müht nicht ganz vergebens ge bracht hat. Denjenigen, welche denConzerten des Symphonie Orchesters beiwohnten, werden die trefflichen musikalischen 0inüsse, . welche Herrn Schneider, . der nie kargte, sondern stets das. erreichbare Beste gab, unvergeßlich sein, und ihm Dank wissen für die herrlichen, Stun den. die sie in seinen Conzerten ver lebten. Wir geben unZ keiner Täuschung hin, wenn wir behaupten, daß es genü gend kunstsinnige und wohlhabende Leute inIJndianapoliö giebt, 'um den Bestand des verdienstvollen Sympho nieOrchesterZ zu sichern, nur ist die geistige Lauheit gerade unter diesem Theil der Bevölkerung so unverant wortlich groß, daß sie die vorzüglichen Leistungen des Orchesters, erst dann vermissen, wenn sie nicht mehr zu haben sinv.'- -. - . . Solche Kunstenlhusiäften,' wie Karl Schneider, find selten und es dürfte sich in hiesiger Stadt wohl kaum -jemand finden, der bereit ist, wie er;" große Summen zu opfern, um die Sache der wirklichen Kunst zu fördern. Die Jndianapoliser hatten das Symphonie-Orchefter hegen und pfle gen müssen, denn das Unternehmen ge reichte derZStadt zur hohen Ehre. Frankreichs und Deutschlands Stellung gegenüber Marokko. Nach den Dokumenten des deutschen Weißbuchs. . Da von der deutschen Regierung herausgegebene Weißbuch zeichnet sich nicht durch die Neuheit, sondern durch die Klarheit und Uebersichtlichkeit der Gruppirung der dokumentarisch beleg ten Thatsachen? aus. Es wird darin festgestellt, was die beiden Hauptgegner auf dem marokkanischen Schachbrett für Züge ausführten .und was sie mit diesen Zügen erreichen wollten. Frankreich wollte nach dem Beispiele jenes Krebses !. verfahren , der eine Schnecke auffrißt und sich dann in ihr Haus verkriecht: außen Schnecke, innen Krebs. So wollte Frankreich die ma rokkanifche Schnecke verspeisen und sich in ihrem Hause breit machen, ihr aber das äußere Gehäuse der Selbstständig, keit lassen. Beispielsweise sollten nach den französischen Vorschlügen die Sol daten der zu reformirenden französischen Armee aus Marokkanern bestehen, der Kommandeur, die Hauptleute und die Unteroffiziere jedes Bataillons aber sollten Franzosen bezw. Algerier sein. Dies wäre dann keine marokkanische Armee mehr gewesen, sondern eine französische Schutztruppe nach dem Mu per, wie Großbritannien und Deutsch land in manchen Kolonien Truppen haben, die aus eingeborenen Soldaten gebildet und von deutschen bezw. eng lischen Ossizieren befehligt werden. Auch die Führer der marokkanischen Polizeitruppen in den Küftenftädten sollten Franzosen und Algerier sein. Die Finanz Verwaltung . des Landes sollte dadurch in französische Hände ge spielt werden, daß der größte Theil der Zolleinnahmen für das Reformwerk
verwendet werden sollte, natürlich aber malS unter französischer Kontrolle. Dadurch WS jede Sicherheit für nicht französische Anleihen fortgefallen. Buch die Kontrolle über den Hasenbetrieb sollte den Vertretern der französischen Banken übertragen werden. Endlich wollten die Franzosen noch durch eine Speichergesellschaft und eine von ihnen zu errichtende Staatsbank sich deö ge-
lammten Handels des Landes bemüch tlgen. Um dieses Ziel beim Sultan und dem Maghzm durchzusetzen, griffen sie zur Drohung und zur Lüge. Der französische Gesandte drohte, daß, wenn seine Vorschlüge nicht angenommen würden, Frankreich sich genöthigt sehen würde, die Reformen auf eigener Hand vorzunehmen und unliebsame Dinge' zu thun. Und da der französische Ge sandte vielleicht besorgte, daß die ma rolkanischen Staatsmänner vor Frank reich , allein noch nicht Angst genug haben würden, so spielte er sich auf den Vertreter Europas heraus. Alle diese Thatsachen sind nicht etwa deutsche Behauptungen, sondern vom Sultan und seinen Vertretern bekundet worden. Die Franzosen haben sie freilich spä ter abgeleugnet und sie konnten dies thun, weil der vorsichtige Herr Rene Taillandier immer nur mündlich ver handelthat. Trotz wiederholter Auf forderung durch den Maghzen, feine Vorschlüge schriftlich' zu formulieren. hat er nie etwas Schriftliches von sich gegeben. Warum? Da die Diplo matie doch sonst mit ihren Roten nicht sparsam ist, kann nur das schlechte Ge wissen der Grund der merkwürdigen Zurückhaltung gewesen sein. Die deutsche Diplomatie in der Ma rolkosrage stand in vollem Gegensatze zu der egoistischen und unwahrhaftigen Politik Frankreichs. Deutschland wollte für sich weder Sonderabmachun gen treffen, noch Sonderrechte ver langen. Der allgemeine Beweis hierfür liegt darin, daß Deutschland entschieden sür den Konserenzgedanken eintrat; eine von allen Mächten beschickte Konferenz aber bietet sicherlich nicht die Gelegen heit sür eine einzelne Macht, sich Son dervortheile zu erschleichen. Ein spe zieller Beweis des korrekten Verhaltens der deutschen Regierung ist ferner durch die , Thatsache gegeben, daß die Re gierung deutsche Banken, die dem Sul tan einen Vorschuß zusicherten, davon abhielt, diesen Vorschuß von Konzes. fionen abhängig zu machen. , Während aller Verhandlungen, mochten sie nun mit Marokko oder mit Frankreich oder mit dritten Mächten geführt werden, hat Deutschland da 5 Prinzip der Gleichberechtigung aller Nationen in den Vordergrund gestellt. ES hat sich in dieser Hinficht gebunden, indem der deutsche Gesandte'Graf Tat tenbach im Mai 1905 der mcrrokkani schen Regierung im Namen der Kaiser lich deutschen Regierung zusicherte, daß Deutschland auf der Konferenz für die wirthschaftliche Gleichberechtigung der Mächte und die Unadhängigkeit Ma rokkoS eintreten würde. Endlich hat eS Deutschland an Ent gegenkommen Frankreich gegenüber nicht fehlen lassen. Selbst auf Herrn Del casse, der Deutschland in unverfrorener Weise brüZkirt hatte, wurde Rücksicht genommen; in einem Erlasse an den deutschen Botschafter, den Fürsten Ra dolin, vom 1. Mai 1905 schrieb der Reichskanzler: Herrn Delcasse gegen über wollen Eure Durchlaucht eine Aeußerung über die Mandatösrage (gemeint ist daZ angebliche Mandat des Herrn Taillandier) vermeiden, weil de ren Spitze sich, wie die Dinge liegen. gegen den Minister persönlich richten könnte." Den berecbtiaten Ansdrücben sowohl, wie dem Selbstgefühle der Franzosen aber trug der Reichskanzler Rechnung, indem er sich schon am 16. Juni 1905 mit der Polizeigewalt d?r Franzosen im algerisch.marokkanischen Grenzgebiete einverstanden erklärte Wenn' angesichts dieser Thatsachen der französische Politiker Clemenceau der deutschen Regierung unterstellt, Marokko berlinisiren" zu wollen, so kann man für diese Begriffsverirrung nur ein mitleidiges Lächeln haben. Bauerlaudnißschein e. ChaZ. Bell. Stall. 2422 Stewart Str.. S200. Maggie B. Vandeman, Cottage. S. Harris, nahe Jda Str.. S890. Harry McLeland, hölz. Wohn. haus, 2512 N. New Jersey. $2000. Frau Henry Kurz, Cottage, LeGrand Ave., nahe Ringgold Str.. $900. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S .Longfellow".
Ms iicttZS!lrcllyl)0tt.
Eitt Ltrbot in ?cutschlan5 S eine bemer kenswerthe Ekstk'.suttg. Vor einiger Zeit wurde in Deutsch land durch Gcfttz die Verwendung gel den . Phosphors zur Herstellung von Zündhölzern wegen oer oamlt verdun denen Gefahren verboten. Nach Ver lauf der gesetzlich gestatteten Uebergangszeit werden also die PhosphorHölzer" aus dem Gebiete des Deutschen Reiches verschwinden, und es blieben dann zum Feueranmachen nur noch die schwedischen Streichhölzer, die aber dem Bedürfniß nur theilweise genügen. Weite Kreise der Bevölkerung, darunter in erster Linie die ärmeren Klassen. sowie die am althergebrachten hangen den Landbewohner, vermochten sich mit den Schweden" bis heute nicht recht zu befreunden, und auch sonst wird es als ein Mißstand empfunden, daß sie, sich nur an präparirter Reibfläche entzünden. Das Ideal eines Streichholzes ist ein solches, das vor allem keinerlei giftige Stoffe enthält .und an jeder beliebigen Fläche zum Entflammen gebracht werden kann.Ein derartiges Streichholz hat nun der Fabrikant G. Schwiening in Kassel erfunden, und um es weiteren Kreisen zugänglich zu machen und um andererseits die durch das Verbot der Phos phorhölzer schwer geschädigte deutsche Zündholzindustrie zu entschädigen, hat . v.-.irjt- r : r Yr .oie oeuicye Regierung leine 4aienie angekauft und sie den deutschen Fabrikanten kopenws zur Ausführung überlassen. Das neue deutsche Reichsstreichholz" hat einen Kopf, der aus einer Mischung des Kalziumsalzes der Bleisäure, des sogenannten Kalziumplumbats. mit chlorsaurem Kali besteht. Es entzündet sich erst bei einer Temperatur von 150 bis 160 Grad Celsius (die Phosphorhölzer" schon Ux 50 Grad Celsius:), so daß eine Gefahr der Selbstentzündung ausgeschlossen ist und es ohne weiteres in der Tasche getragen werden kann. Außerdem kann man es an jeder Reibfläche anstreichen. Küchcndragoncr. Es wird wohl jeder annehmen, daß der Ausdruck Küchcndragoner eine scherzhafte Bezeichnung ist. die ihren Ursprung der Erwägung verdankt, daß die an unsern Kochherden waltende holde Weiblichkeit manchmal wenig Feenhaftes an sich hat. Aus der jüngsten Veröffentlichung des Großen Generalstabs gebt iedock hervor, dak die Bezeichnung Küchendragoner" eine oienttliche war. Die vor Kurzem ausgefundene Stammliste der preußischen Regimenter vom alten IDessauer aus dem Jahre 1729 sagt vom Reiter-Regi-ment von Blanckensee Nr. 4, aus dem das jekige Leibkürasüer-Reaiment in Breslau hervorgegangen ist, daß es anno 1674 von denen Hosstaats- oder Küchendragonern des Öberschenken Grumbkow" errichtet sei. Man erfahrt dabei in einer Bemerkung des Großen Generalstabs, daß - dieses Regiment zwar offiziell diesen Ramen nicht geführt hat, daß hingegen' drei Drago-ner-Regimenter dienstlich den - Titel Hofstaats- oder Küchendragoner" ethabt haben, weil, sie von 16891704 den Dienst beim Hofstaat versahen. Das Regiment Grumbkow, dessen Chef Qberschen! war, wird vom alten Tessauer Küchendragoner" genannt, weil es seiner ersten Zeit thatsächlich ebenfalls Dienste im Hofstaat des Kurfürsten von Brandenburg verrichtete. Internationale Kalzcuschau. Eine internationale Kanenschau veranstaltete jüngst der Bund für Katzencyuk, -ucht und -Pflege rn Berlin. Etwa 150 Katzen waren ausgestellt. Die Hauptrolle spielten zunächst, wie es sich gebührt, die deutschen Hauskatzen. die weist., schwarz, zwei- bis vicrfarbig vorhanden waren, und unter ocnen sich der Senior der Ausstellung, ein 13 Jahre alter Kater sehen ließ. Es versteht sich, daß man den Thieren das Heim möglichst anaenehm aestaltete: Himmelbettchen, Atlaskissen. schaukeln und Spielballe, für alles war gesorgt. Reckt drollig-war ein Käfig, in dem Kanarienvögel und eine Katze einträchtig beieinander wohnten. liine andere Sehenswürdigkeit war eine prächtige afrikanische Maskenangora, deren Stammbaum bis zum Jahre 1794 zurückreicht. Damals brachte der französische Generalant Colignon die letzten Maskenangora aus Afrika mit. Auch sonst waren vorzugllche Thiere ausgestellt: siamesische Köniaskatzen. nubische. Anaoras und Malteserkatzen, die leider stark verfolgt wuroen. oa die Mooe ihr ffeu als Maulwurfsfell verlangte. Lebendig begraben. Durch die Aufbebuna des alten fort Hays, Kein., hat man die grausige Entdeckung ' gemacht, daß während der Choleraepidemie mehrfach Soldaten lebendia begraben wuroen. mt Lei chen wurden ausaearaben und nack Fort Leavenworth überführt. Dabei i v m f zeigie es ia), oan mancye ncy ,m arge berumaedrebt batten. während andere mit hochgezogenen Knieen dalagen. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, oatz oie Leute eines quaivouen Erftickunastodes starben waren. Wäh rend der Epidemie forderte die Gesundheitsbehoroe die sofortige Bestattung aller Opfer der Cholera und da sind auaensckeinlick zahlreiche Personen der Cholerafurcht zum Opfer gefallen.
Müllcr in srühcrcr Zcil.
Tt Ziszachtung lljrc StnndeS selten, er anderen Zünfte. Zu früheren 'Zeiten, ls in Europa alle Leute ordentlich eingetheilt waren in Zünfte und Kasten, da nahmen die Wind-Müller eine Sonderstellung ein; sie waren anders wie die andern. Sie wohnten außerhalb der Stadtmauern, denn mitten zwischen Wällen und Siebeln. hätte der Wind nicht so kräftig eingreifen können. Diese Absonderung entzog ihr Privatleben der kleinstädtischen Kontrolle und beschäftigte die Phantasie der Klatschlustigen. Es erwuchs eine Mißstimmung. eine Mißachtung des Stand?s. den man doch nicht entbehren konnte; man erblickte mehr einen Händler, einen Vermittler als einen Handwerke? im Müller, und so kam es wohl, daß die Müller sogar dem unchrlichcn Volk" zugezählt wurden. Ein hoher Rath sah ihnen genau auf die Finger; das hätte sich kein Vertreter eines ehrbaren Standesgefallen lassen; die Müller standen sozusagen unter polizeilicher Aufsicht; die Stadtdicner gestatteten nur eine bestimmte Anzahl von Geflügel und Kleinvieh auf einem Mühlenhof; bei einem reicheren Thierbestand wäre sofort Verdacht rege geworden, daß das Vieh mit fremder Leute Korn gemästet würde. Ta nun die Müller eine derartige Sonderstellung einnahmen und von den Schmieden. Schlächtern und Schulzen nicht recht als gleichwcrthig begrüßt wurden, so mögen sie wohl den Spieß häufig umgedreht haben; sie legten nicht so großes Gewicht auf stcif-bür-gcrliche Gebräuche und waren nicht sehr wählerisch im Verkehr. Tiefe Leute hatten trotz ihrer Seßhaftigkeit etwas vom Wesen des sahrendcn Voltes an sich. Sie konnten beherbergen, wen sie wollten; sie durften stellenweise einen kleinen Ausschank halten. Ihr Selbstbewußtsein wuchs trotzig empor; sie heiratheten gern in ihren Stand hinein, und daher ist der Name Möller, namentlich in Norddeutschland, ein so häufiger. !Die deutschen (roszstädte. Nach den Ergebnissen der jüngsten Volkszählung hat das Deutsche Reich 41 Großstädte, d. h. Städte mit mehr als 1 00,000 Einwohnern. Es sind dies Berlin mit 2.033.300 Einwohnern. gegen 1,883,848 im Jahre 3900; Hamburg 800.882 (705,738); München 538,393 (499,932); Dresden 514.283 (396.140); Leipzig 502.570 (456.12O; Vreslau 470.018 (422.709); Köln 425.944 (372,529); Frankfurt a. M. 336.985 (288.989); Nürnberg 293.868 (261.081); Düsseldorf 252,630 (213.711); Hannover 249.619 (235.649); .Stuttgart 246.988 (176.699); Ehemnitz 243.964 (206.913); Magdeburg 240.709 (229.667); Eharlottenburg 237.231 (189.305); Stettin 230.570 (210.702); Essen 229,270 (118.862); Königsberg 220.212 (189.483); Bremen 214.953 (163.297); Duisburg 191.551 (92.730); Altona 179.081 (161.501); Dortmund 175.292 (142.733); Halle 169.640 (156.609); Straßburg 167.342 (151.041); Kiel 163.289 (107.977); Elberfeld 163.000 (156.966); Mannheim 162.607 (141.131); Danzig 159.088 (140.563); Barmen 155.974 (141.944); Rizdorf 152.853 (90.422): Gelsenkirchen 146.742 (36.935); Aachen 144.110 (135,245); Schöneberq 140.932 (95.998); Braunschweig 136.423 (128.236); Posen 135.743 (117.033); Kassel 120.272 (106.034); Bochum 118.000 (65.551); Karlsruhe 111,337 (97.185); Krefeld 110,410 (106.893); Plauen 105.182 (73.888); Wiesbaden 100.944 (86.111). ie Vergleichsziffcrn stellen allerdings nicht überall die reine Bevölkerungsvermehrung dar. zum Theil erklären sie sich durch Vergrößerung des städtischen Gebiets infolge von Einverleibung anderer Ortschaften. Es gilt dies von Gelsenlirchen, Dresden. Stuttgart,' Chemnitz, Bremen, Kiel und Tanzig. Nabe an die GroßstadtZiffern herangekommen ist Erfurt mit 98.640, Augsburg mit 93.882. Mülheim a. Ruhr mit 93.713. 'Mainz mit 92.210. Mlllhausen mit 91.176 Einwohnern. . Weiblicher Kraftmensch. Bei Colomöes unfern Baris wurde ein ??ubrmann durck ein Automobil vom Wagen geschleudert und starb darauf. Als sein Leib begraben werden sollte, fand man. daß man eine Frau vor sich hatte. Angestellte Namforickunaen ergaben. daß sich hinter diesem merkwürdigen ubrmann ein Mädcken aus auter ??amilie. Namens Klotilde Filly, verbarg. oie vor dö Jahren nach einem ütot mit den 55nrioen ibrs .eimatb verlassen und seitdem in Männerkleidung gelebt hatte. Unter ihren Kollegen war sie unter dem' Namen 'Paul allgemein berannt, und wegen ihrer großen Körperkräfte hatte sie den Beinamen Eisenarm- erhalten. Sie war weaen ihres hitzigen Temperaments und ihrer Ichnellen Kampfbereitschaft von allen Fuhrleuten gefürchtet, die hinter dem. kräftigen Boxer, der so empfindliche Schläge austheilen ,. konnte, nie und nimmer eine Frau geahnt hätten. , Das häufige GenZeken V o n A e p f e l.n soll veredelnd auf das Gemüth einwirken. .
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Voll cinbczahlteS Kapital. .. ..1,500,000 Verantwortlichkeit der Aktionäre 1,500,000 Ueberschuß 500,000
83,500,000 h 810,571,870.04 nach Florida 44 via. LlnropaischeS epartrn Wechsel, Creditbriefc, Postantoeisunge, auf alle Städte Europas. chiffsscheinS von und nach Europa. ln- und Verkauf auSZSnö' scheu Geldes. - H Ud No. 35 Süd Meridian Str. M ercliants National Bank. er verstorbene Marshall Field,. der Kaufmanns-Prinz von Chicago, und einer der reicksten Männer der Welt, begann seine Geschaftslaufbahn im Alter von siebenzehn Jahren als Ladengehilfc in einem Landstadtchen. In acht Jahren sparte er genügend Geld um einen Antheil in dem Schnittwaaren Geschäft von Potter Palmer zu kaufen. Dieses war das Fundament seines großen Vermögens, möglich gemacht durch die frühzeitige Gewohnheit deö Sparenö. Die Moral ist einfach : Jedermann sollte sparen. Diese starke Gesellschaft wird Sie un. tcrstüjen. Beginnt heute. TUE WM TRUST COMPANY, apual si,uuujuu.uu Ueberschuß 300,000.00 INDIANAPOLIS BREVII1G CO. Düsseldorfer... Das Lier, welches auf der Wettausstellung zu St. LouiS den Preis erhielt als Der Welt Standard Für Vollkommenheit. Ju Pints uud Quarts, Flaschen Tep't. Tel. 578 und 90. Imlianapoli Brewiiig Co. No. 449 Gft Washington Str. Ct$mu $13 Cfffct: S3S3 R. Ccntte Cc 'aiteS Telephon Main252S. & stsemett lt o Tb iixt l? c. Unteroffizier: Weirelba..Uier, was machen Sie, wenn ich , still" ge)ianoen lommandire, nrner noch sz sonderbare Augenoerdrehungsu? LLolcr sind Sie?" Nekrut: .Aus Tegernsee. zu Befehl!- Unteres st gier: Hab' mir'S gleich gedacht, weil 2t immer mit den Augen so lckudLlattl'n ! "
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