Indiana Tribüne, Volume 29, Number 128, Indianapolis, Marion County, 23 January 1906 — Page 7

Jndiana Tribüne, 23 Januar lf)06

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Der DinKelldc

K r i in i n a l r 0 m a n von vidj iGbexxieitx

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per ooer abzuweisen, wen ich will? Meine Dienerin that nur, was ?hr befohlen ward." Fassungslos starrte SilaS auf die Sprecherin. War sie wahnsinnig geworden? Oder war er selbst es? Bertha neigte kurz das Haupt. u ten Abend!" sagte sie ruhig und trat tV Zimmer zurück, dessen Thür sie hinter sich schloß. Einen Augenblick stand Silas Hem pel ganz verdutzt da und blickte wie Leistesabwesend um sich, dann bracy er plötzlich in ein lautes Lachen au. i in r

einen Himmel auf Erden geglaubt, uni

nun war er aus einmal da. Was geschah dann weiter V

Sie erhob den Kopf, als erwache sie aus einem Traum, und fuhr hastig

fort: Ich mußte zurück nach Europa.

Um Robert Fröhlich, der deS

Raubmordes angeklagt ist, Er ist un-

schuldig, und lch kann es beweisen!

Zum dritten Male innerhalb eines

Tages passiite es Silas Hempel, daß

ihm etwas völlig Unerwartetes kam.

Erst die Szene mit Usyagy auf dem. Wir schwuren einander ewiqe Treue.

Pester Bahnhof, 'dann Frau Fröhliche dann reiste ich ab. Kurze Zeit darauf

sonderbare-Benehmen, und nun diese reme auch Robert, mit alan'ienden

Behauptung aus dem Munde öerjeni- Empfehlungen versehen, nach Europa.

gen, die e? allen Anzeichen nach sin Es gelang ihm nach mannigfaltigen

Die fieiltigc Urheberin des Verbrechens wum, mt gute Stellung in Trieft zu

halten mutzte!

tolz.

erlangen. Wir waren beide so alück-

Sie können es beweisen?" sagte Si- lich darüber! In zwei Iahren. wenn

.Das ist aber doch gar zu toll!" rief er. las erstaunt und blickte die junge er sich gut führte, konnte er Direktor

Wenn einer noch lein Narr wäre Tame gespannt an. der Filiale werken, dann wollten wir

hier müßte er's werden!" Er stülpte w3af" antwortete sie leise, iDcl)tenD Mr;ciratr)en

den Hut aus und wollte öavonttur- cm liefe l'ioti; m ,yre rangen weg, und inzwischen verlobten (Bit sich I C . 1! !!. f..' Ä. I I Tl. - r... m i . i l cn ... i . rT- Vo

nun. . - oarum cirwaj iiiui. inli vem grasen Äeias: yumc ic uüö

Da aber trat Luise, welche ihn un- Ein böser Verdacht blitzte plötzlich sie Verlöbnik nicht doch? Geqen den

ausgesetzt mit ernsten Blicken betrachtet in Hemptts Kopf auf. Wer hat Sie reichen Magnaten war Fröhlich unter hatte, rasch zu ihm. Ein Wort noch, zu mir geschickt?" fragte er rasch. allen Umständen doch nur ein armer ehe Sie qehen, Herr Hempel. Nehmen - Sie gedeih nicht im mindesten in Teufel!" ' " . - u. s , tu ß I v . ... m

Sie meiner armen Herrin mcht übe!, Verlegenheit, ttemano," sagte sie Reuen? O Herr Hempel! Sie wlso f . k. (vx f...c. i-.f .9 -:-. I .:c cv.js , raskCi wIf r? I r. :.x , n:.c. : n i r..

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Frau eines berühmten Vertheidigers: Ach, Männ. chen, es ist doch ein erhebendes Gefühl, wenn man so von jedem Lumpen gegrüßt wird!" -

TaS böse Beispiel.

(Fortsetzung.) r Wie sah sie aus?" w Sehr schön. Schwarz. Gesicht weiß. Kleid aus schwarzes Seide. Schleier. Sonst ich' nichts wissen. Wird wiederkommen." Silas schüttelte den Kopf. Dann versank er in tiefes Nachdenken. Sollte es rnözlich sein? Irma Agyassy? Welch ein Weib!" Machte er. Und doch sie allein kann es cewesen sein! Irgendwie hat sie erfahren, daß ich es bin, der ihr und ihrem geliebten PfleGebrüder nachspionirt. Sie kommt zu mir, Gott weiß unter welchem Vorwand. hört, daß ich verreist bin, erräth

alles und warnt Usyagy. Ja. ja, so erschrockc-n stillschwieg und rasch in das Dämon sur die Schuldigen seien. Und zogen war. Mein Vater sagte mir eines

war es. Nur sie kann es gewe en um. immer eilte. dann auch," seMe sie mit dekenoer Tages: .Ich habe Deine .vand mei-

zugesagt. Zu Verlobung, im

Du wirst da-

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macht, krank zu sein. Welch? Willens- ganze Zeit und Kraft widmete, die in empe: war noen immer my, ga, ine der ersten Persönlichkeiten

kraft muß dieses Vtadcken besitzen! ihm ihres Sohnes Rettung gesehen, verumgl. enn ie ,o 1" Ungarns.' Ich erschrak in innerster

Aber auch welche Lieb? zu öce'.em hm- auf dessen Thatkraft und KlughTit sie wien, oan royil lliiuig . Seele .und dann wollte ich mich weh

kenden Teufel auf ihres Vater.? Herr- alle Hoffnung gesetzt batte. die wies ihn dann musjen -le auch woyt o:n way. ten klärte, um keinen- Preis in

schaft!" nun von ihrer Thür wie einen Ueber, ren .yater lennenc diese Heirath zu williaen. Aber mein

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Vater sah mich nur aus halbgeschlos

Stock. Da er Kata noch ein wenig mir nichts dir nichts hinnehmen? onoervar: ie wissen &z oann, scnen llslCn an joie cr n un vsl,nt

3nh-n?ln lr.iT?n wollte, ah er auswärts sfimn Anaknblick kam llnn der (Äe- oan ,tt0Mtcn UN muioia un w?nn her orn in ihm aunteiat. und

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und fuhr dann nach Dornvach. Vlver danke, nun alle Nachforschungen einzu- sie linlie mV saqte: .Zu Weihnachten wird die Ver-

er fand Frau Fröhlich nicht dabeim. stellen und die Sache gehen zu lassen, tief hinab aus d:e Ärust und suyr icijc Io&ung veröffentlicht. Kein Wort

Kurz vor Tisch kam Frau v. Mont- wie es der' amtlichen Untersuchung sori: roni er i.u? an aiuiu m mcr trüber, wenn ich bitten darf.'

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lonnie icn oa ryun!

komme nun zu einer sehr wich-

Frage," sagte Hempel. Wußte

Damen nach der Stadt.

gnädiJe Frau zurückkomm nicht."

Aerqerllch entfernte sich H

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AvnrtM r mr ft mKiM nHU? rMmiton um strittet im. Aus der beim- Telearan-.ni. das Usyaay gestern au

vuvin u wi. ii-V ' I ... . . J I . w . , ... . c.ii.n . P. H Hl, "ni - V . ' V'" . . V ...

sich hinzulegen und einmal ordentlich lichen Braut Roberts, für die er sie ge- uien eryalien qanes xuaxum iuut zutreten. Damit wäre alles für uns Dringend, lemes iaccyen i r i v j ... . . I . r. w I t 4- l .Zjf.L .Ta. tu I . . v

fieimiiCQC JüeiDtccnttm uwiijaupi nm;i 91cm; iym v"'""' verloren gewesen." (zum Ärzte): Herr Mllor, rommen I O f AA. ,1 J .I . . C - -. -

I a g d g l ü ck. Frau (zum von der Jagd zurückkehrenden Mann): Guten Erfolg gehabt?" Mann: Riesigen, ganzes Heer von Hasen in die Flucht geschlagen." Praktisch. Arzt: Geben Sie Ihrer kranken Frau dreimal täglich einen Eßlöffel von dieser Medizin. Und wenn es nicht helsen' sollte, kommen Sie nach drei Tagen wieder zu Mir und ich werde Ihnen eine neue Medizin geben."" Hm. Herr Doktor." sagte der Irländer Pat. wenn Sie zu dieser Medizin kein rechtcZ Vertrauen haben, könnten Sie ihr ja gleich die andere geben!" -chlcöitks Gewissen.

TOstS rrsln Writr. Sie wollen

Mäutigam um diese, Ver- Uzende Hunderl weggeben?"

Ja wissen S , seitdem der Dackel wagte es mcht, ihm da- fm Haus ist, will auch mein Mann sei-

m zu macyen. 1 1 , riciimn W llen baden''

r -r r y. . rn!Y. V I n V . I -J '

icor icioenicjajiucg uno icarc un iunuc w rr . r- . l.

gewelen. ossen ror. meinen aier mn-

Oder gab es noch eine an-

anszuscklafen nack all den Strapazen! Kalten, war eine

U " I TW I I 0 ÄikZk, finrt nrt an frfinfien. Laut- I nfrnnrdfn. I wen 5

v y i srt?. in rtrn&?n Ksnrfcn fnnf der ickntt Mnn ni,ss, NN! die Mutter! dett?

IVXf it MV)H l)Wm m. ..w ' - - ' , . n C f 1 nr sl'ts ftffi7rrrrTihm Molken. C?r .slfj ,1- ein Narr wäre. stA weiter Er blieb vor ihr stehen und sagte

batte in der Meinunq. einige Zeit bei zu bemühen! kühl: Wenn Sie wollen, daß jch

ffnm Fröhlich zu verbringen, die Dann aber sagte eine Stimme m Ihren dorten Glauben schenie, mu

Droschke fortgeschickt und schritt nun ihm: Jetzt erst recht trachte, die Wahr- sen e yq qon eniicniicBen, bsl& cr ich sehen müsse um i. UK.TT. ?,Ur , ctnn z frtrtft(tl! tbnst licköl 311 sfHCtlCN. Wobei ttNNeN tt - ff,..: c! Am itS fr

ITl CLLLi LIliJUlilLl UllMbUlp 714. VV I lirii 11 1 L L L 1L 4UV4 A V. V.lllH. - I V u II '

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csmrT titsric M?im h?sirtit im 1 Ste nur rcmt icnncu xu un.. . mein

freilich vieles: Es mußte ihn geradezu Brüderchen hat ein Zehnmarkstück vervon Sinnen bringen, als Aber, schluckt,. . . und die Mutter will damit

bitte, erzählen Sie weiter!" einkaufen gey'n!"

Im November schrieb er mir wie-

;?dn Nr?i. ck dackte bin und der.

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. . rm .t-A- I - v rMMAM I tt0lrt fttert Y. - I , . .. . .

schon nacy wenigen 'llnuien izv,uz ci es ja Nicyl um anoerer wiu, ..,1. . denn auch ich yalle gerne mn iym ge-

um deiner seid t wiuen uno um einen u ichuc i uu.unu . .. . 1 . , v rl -so :jC onr..X fTZ,v-n&X' ,

Eine Talon-Unschnld.

um, weil ihm einfiel, bafj cr, um ahn-

sprochen. Aber hier war alles so viel

' I I' . i -r . n I ihvi

liches Minaeschick zu vermeiden, lieber Unschuldigen zu retten. Dabei darf als ich zu ua) meiner mivei.er ,n fÄrt)Crcr al3 in Amerika. Endlich ver

seinen Besuck für morgen gleich an- Dich keine Enttäuschung entmuthigen! mcago war. as isi mm eiwas ui trauj

kündigen wollte. Und wenn Du gestern nocy zweisein

Als er sich der Villa Cyrus von konntest an Noberts Unschuld heute

neuem näherte, war es inzwischen, nachdem Du in Nagy-Szolnok wars durch den immer heftiger werdenden und jenes Telegramm gelesen hast

ich mich einer Freundin an. Sie

einayrr. m cn u öuiu, Iub Zch auf eine Tanya .ein in der

, zur mich, uno ia? - sie erroi )eie ivi zskemeter Pußta. Ich fuhr mit t der fuhr dann aber tapser fort: auch mm Pfgebruder Sandor. den ich , ich l.:bte ihn.. Er war damals Redak- auch in's Vertrauen ziehen mußte, hin.

ckt in ftnm röKItchs Wohnzimmer, kalb sollte er sich Huten vor ?iias em- yeimi. zi ciyicu

Wie erstaunte er, als er näherkommend pel? Frau Fröhlich hat einfach den meiner Schwester, und wir sahen durch die Stores die Umrisse zweier Glauben an meine Fähigkeit verloren, beinahe täglich. Naturlich erwach! Frauengtalten erblickte, welche plau- Gut. Arbeiten wir ohne sie. Und jetzt dringende Wunsch m ihm. sich ein dernd am gedeckten Tbeetisch saen. vor allem nach Sause und ausschla- sicherte Existenz zu gründen.

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Ttn der einen erkannte er aanz oeui- ?en: ""

lich Vertba Fröhlich, die andere, welche Aber so qut sollte es ihm noch nicht Bitte,' eine Frage! Wußte Ihre dem Fenster den Rücken kehrte, war werden. Als er seine Thür öffnete, Schwester oder sonst jemand um diese , r . o w . .e 1 r..-C.l s msk,,?

eine ge-

arunoen. um

ihm tremo. iven erschien uorigens sazog itaza ausgeregi ijcttci uiwuij Luise am Fenster, um die hölzernen zischelte ihm zu: Ist wieder da. Nein. Niemand ahnte etwas. Vaukttu, berabzulassen und so ieden s;ckÖne Dame! Wartet schon halbes Meine langjährige Gesellschafterin und

auch sie war Braut

Wie hieß sie?" Helene v. Montserrat. Um mich nickt in verrathen, stellte sie meinen

Pflegebruder als einen Käufer ihrer Herrschaft vor. und ich hielt mich inzwischen verborgen." W . tf .Y (V.'JtCXl

,1Ü50 Oiieo 10115:

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Einblick unmöglich zu machen.

Wie sonderbar." dachte Silas, daß ' ick, den Damen nickt beaeanete! Sie

konner. doch nicht durch die Luft geflo gen sein! Da muß ich schon recht zer streut aewesen sein."

Damit zog er die Glocke. ' Luise erschien sofort und ihm kam vor. als 7 '' , .. .'

Stunde."

Silas fühlte keine Müdigkeit ' . - I !

rin elektrischer Strom aina tu

durch seinen Körper, als er die Thur zum Wohnzimmer öffnete. Ein Blick und er athmete auf. Seine Vermutbuna batte ihn nicht betrogen:

die dort müde und traurig am Fenster

Habe effektiv losendes Glück bei nv '.L 1T.lvf .slitrn2-

(Kr. rtTtf iirrtvncrtcn nnrfi Nest amen in rncnici uuuuuia' mrfJ ir n ta? Ä gab.. Brauch, nur h zu sagen und -

??rndin die mit mir drüben war. rL 2 ..r.f ; schon lacht alle!

, v . ; v. . 0 V . . i 'öamuaq nocu eine oulw"UUfc"M,M mehr, ahnte wohl, daß die Liebe m mem m ,n toJJct reöet . fcown inkffen roeber

R o u 6: Ich möchte schon zur Seiree des Barons kommen wenn ich nur wüßte, wer als Lohndiener ra

ist!"

Unverbesserlich. Student: Bei d Auktion im Leih-Hause habe ich heute eine schöne Uhr ersiandn. Freund: Das ist ja großartig! Zeig 'mal her! Student: Ick) habe sie gleich dagelassen!

Hcrte Kritik.

mache sie ein bestürztes Gesicht bei sei- lehnte, war wirklich Irma Hegyay:

nem Anblick.

Kann ich die Gnädige nun sprechen?" fragte Hempel. Ach. sie ist . ja noch gar nicht zu Hause und ich weiß wirklich nicht.

wann " Wie? Sie ist noch nicht zu Hause?" Hempel blickte das Mädchen durchbohrend an. Wie können Sie mich so frech belügen? ' Auf der Stelle melden Sie mich Ihrer Herrin!" Aber ich darf doch nichts anderes fagen.' Sie ist noch nicht zu Hause." Dabei zitterte Luise aber so stark und die Lüqe stand ihr so deutlich im Ge-

sicht geschrieben, daß ein furcytvarer Verdacht in Silas aufstieg. Diese Person hatte ja auch angeblich das Messer gefunden. . Hören Sie." sagte er und trat dickt an sie heran, die Sache kommt mir verdächtig vor! Haben Sie vielleicht ein Interesse daran, mich von Ihrer Herrin fern zu halten?" Jesus Maria!" stammelte Luise und blickte Hempel mit entsetzten Augen an. Dieser aber fuhr unerbittlich fort: Ei. ei. Sie sind also nicht so harmlos, wie Sie aussehen! Sie wissen offenbar mehr, als man Ihnen zutraute, meine Beste. Aber das ericht " Da stieß Luise einen gellenden Schrei aus. Sofort öffnete sich hinter ihr eine Thür, und Frau Fröhlich erschien im Rahmen derselben. Ihr Gesicht nahm einen unwilliaen Ausdruck an. als sie Hempel erkannte. WaS geht hier vor. Luise?-fragte sie. . Gnädige Frau, er beschuldigt Mich er wollte um ieden VreiZ

5w 55knen wollte icb. gnädige

Frau," siel Hempel ein. Diese Per--

on aber verleugnet Sie und wetgeri

ick. Niick auck nur u melden. Wenn

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aft n ckt derdäck a st

Herr Hempel.- sagte Frau Jroyii, - m .it. IX, viT

nm eisiger norneymizcii, ir iu leicht nicht mehr.das Necht. zu rmpfan

M

13. K a p H e l. ei Hempels Eintritt wandt? sich die junge Dame hastig um. und ein Seufzer der Erleichteruna kam über ihre

blasie.: Lippen. Endlich!" murmelte sie und machte rasch ein paar Schritte auf ihn zu. ..Guten Abend, Gräfin Hegyassy."

saate Silas langsam, es tyut mn leid, dak Sie warten muktcn. Wollen

Sie nicht Vlak nebmen?"

Er sckob einen Sessel so in. den

Lichtkreis der Hängelampe, daß die sich

darauf Niederlassende voll beschienen

war, während er selbst seinen Stuhl im

Dunkel beließ.

Sie kennen mich?" fragte Irma und eine leichte Unruhe flog über ihr

vergrämtes, blasses Gesicht.

' Hempel verneigte sich. Ich habe die Ehre. Darf ich bitten, mich mit dem

Zweck Jbres KommenS bekannt zu ma eben?"

Sie blickte unruhia hin und her.

setzte wiederholt zum Sprechen an und sagte zuletzt hastig: Erst geben Sie mir 5hr Ehrenwort, daß Sie über

alles, was ich Ihnen saan werde, ge-

gen jedermann tiessies Schweigen -be-obachten wollen außer ich selbst gebe

Jbnen die Ermächtigung, zu sprechen: 'Das will ich gerne. Es ist eigent lich ja sogar eine ganz selbstverständ liche Pflicht. Doch kann ich das Ver sprechen nur unter der Bedingung ge

den, daß durch das Schweigen keinem . r (v! v i :C.ri

unicgmuicjcii uiaucu cuuuuju. Er blickte sie, scharf an bei diesen Worten.. Sie zuckte zusammen, dann aber faßte sie sich und sagte: Gut ich sehe ein, es muß so sein,' und schließlich will ich selbst ja nichts anderes, als einen Unschuldigen ritten! Wenn Sie mich dabei ein bischen schonen können. dann werde ich Jhuen aufrichtig dank bar sein." Um wen handelt es stck?"

Herz eingezogen war, doch wußte sie nickt, wer der Betreffende sei. ' Wir

mußten es ja auch geheim halten. Mein

Vater ist sehr stolz und sehr streng. Ich-" ' . ...

Was wollen 5-ie sagen?"

m . , m. . w I IM .ü VVVWMIMVI

."Alumne memen nater sen ieyer. Sandor und ich folgten eine

um nusieynen gegen seinen iuen Viertelstunde später. Major v. Lindehat es nie gegeben. Ich glaube, er mnUr ' ',5, ; bereits nack

hätte mich verstoßen und enterbt, wenn mm zurückaereist. Helene war sehr er nur eine Ahnung von der Sachlage aufgeregt. Sie besprach sich mit uns

KTWnT T und endlich wurde beschlossen, daß wir meiden. Ich hatte damals, noch mcht fc sten Taa alle drei im Automo-

,,?7To bil nach Wien fahren sollten. Nach nd heute? - . drei Uhr kamen wir an. Frau v. Sie hob ihre schonen Augen zu Si- Mtferrai begab sich fogleich in ihr as Hempel empor, und er sah daß sic Absteigequartier aus der Landstraße. ln seltsamem Glänze schimmerten, wie bren Bräutigam noch zu sich Edelsteine im Morgenthau bescheiden wollte. , Sandor. der in ..Heute habe ich den Muth zu allem! Nagy-Szolnok zu thun hatte, wollte sosagte sie einfach und aus innerp.er zurückfahren. Ich aber kleidete Seele heraus. Wenn lch Robert nur sch um und fuhr in einem retten kann und seine Liebe Nicht ver- iVthwagen nach dem Prater. wo mich llere!" - Robert bereits erwartete. Es war ge.

So hat wohl auch er -ie sehr ge- , h?((r llfir iha Minuten, als wir

v v . - - j -

zusammentrafen. Ich hatte lurz vor-

Frau v. Montserrat, noch mem Pflege- u n 1 1 1 Funden. A. vruder wußten. Der Bräutigam me,- unaaesellel: .Gestern war ich bei

ner Freundin machte dieser eine Mser- zuAers zu Tisch geladen. Die Tochsuchtsszene. Er glaubte mcht recht an j hatte selbst gekocht und wirklich Ortiifftrtrssf rft Knrtnors. Um ' . . m . er ojf.

iuHnv äv.,rr . 2 .7 .7' ausaezeimnei.

ihn zu beruhigen, suyr sie mu iym nacn Tfa

B.: Na ja Lock-

Frommer Wunsch.

lübtr

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I l . " si I Wr) WmJI 11 1

erstes Gemälde.

ein

s . y fnu r- r t. I stU uuiiuiiiuu viu V) n " . Ob er mich liebt! Sie ah anU na& ber lBr sehen. Sie bearei

H'?p'l vorurer uno eine ,g ne e eme i so nun wohl, daß er nicht zur

W mml dml0l Äl 'M torn Äeit in Tornbach

gleiche

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??ünsna .Mark hat's mich gekostet, brauchen!"

yy t m t ttif i . - w . . 1

" pT daß ich den Viehhändler emen pumpen gewejen sem .ißen! . . So viel Geld möcht' ich

icr mein Nacktstück."

Sehr glücklicher Gedanke, wur-

de sich Ux Tage auch gar nicht gut auö-

nehmen. ,

Vorsorglich. Frau (zu ciner Freundin): Du glaubst gar nicht, wie vorsorglich mein Mann ist.. . . im Oktober hat er bereits alles zusam-

mengepumpt, was wir zu Weihnachten

saM l?rYrtTTJtr1ftP r$, ir

VlKl Itlil tUWVJ 44WViM.4U4IVil vu u vv M 2r .rf. Cr t .s-hä äs?:?"

Z5VLlrj.i. .s... nW.Tr. f7.V:f 5-"as nacyoennicu. w-nuttu. ... .....

Das furchtsame Elschen. Er: Du erschauerst, Elsa. Fürchtest Du Dich, weil wir im Walde allein sind?" Sie: Nein, ich fürchte, es könnte noch Jemand dazukommend

Kirdlicker Rückschluß.

Der kleine Renommist.

weiß nicht, wie anoere Menschen lieben, anckes nock dunkel, und Sie werden

ulir wohl noch einige Fragen beantUnd ich sage Ihnen, so wie ich bereit xxtr. messen'" wäre, alles für ihn hinzugeben und ?aa n Si trockenes Brot mit ihm zu essen und 0 warum haben Sie

lieber zu sterben, als iyn zu lajjen, so .l f f - gesprochen? Wenn Sie auch er. Als wir uns kennen lernten, eri Fröhlich lieben, müssen Sie .n. doch den Wunsch gehabt haben, ihn zu Welt, verbittert und e n am. ?Mtn mTtto. als er nur aus

. nT' Rücksicht für ckwiea!i:rst.T.4i un (-j;iri it7 I " J - "

UUIUlUlUliiu nw w-0uliJ "uu Iv..,

vornehm und reich Ihnen liegt die Welt zu Füßen." Sie lächelte traurig. Ach. was ist die Welt, .err Hempel. aeaen ein treueZ

Herz. daZ einen wahrhaft liebt! Nir. Woran erkennst Du das?"-.Weil er

genvs t man 10 etniarn, aiä in un :yr immer aus's jtieio irin: iuaa seren Kreisen. Innerlich einsam, mein? lann doch später auch, noch pzsslttn!" ich. Nirgends lernt man die Men- -O nein da gibt er schon acht. schen so von ihrer erbärmlichen Seite wenn er einmal weiß, was die Kleider kennen, als wenn man in der Gesell- kosten!" .

föa t KM uno,M eine guie Miie . f( ggbuch mrk denn stundenlang bti dikstm Aulomo Zst, rn-nim rfAttt 3 ttn2 Sn Jt U C l l C JV f t I '

(Fortsetzung folgt.) Scharfe Scobachtung. ??S T?1tHPTmHfIf '

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Ja. Franz! warum stehst

Du

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gilt! Darum beschien es uns beiden wie ein Wunder, als wir uns kennen

lernten. Wir hatten nicht meb? - an

im Jahre 1475 in Venedig. Italien, bil?

Ah, jetzt weiß ich'Z, lZmma, warum der Papa eine so große Glel ha,!' ,

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Mlyverslanorn. ?ticm htt (miizmuihig zum Dorfw'.rtb)

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gedruät.

Damit d' Leut' meinen, esrt um!"irth: .Na. was die srcsstn - . C T- J- 11'

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das :n"::n Gie doch nicht!"