Indiana Tribüne, Volume 29, Number 126, Indianapolis, Marion County, 20 January 1906 — Page 7

.

'S. Jndiana Tribüne. 20. Januar 1906

o

-k o - o -K O -. O -fc o -fc o -K o

o-ooooo-oooooo

o Der Hinkende 5 o o o o o i r im i n a l r o m a n von Eriri? Ebensteitt o 0OOO000O0000 (Fortsetzung.) Nun. Fröhlich ist ein verstockter -Mensch. (5r leugnete trotz aller Beweise, die mn ihm vorhielt, trotz alle: Fallen, die ich ihm stellte. Schon gab ich die Hoffnung auf, etwas in der Voruntersuchung aus ihm herauszubekommen, und dachte, er würde woh! erst vor tzn Geschworenen mürbe werden, da sonnt heute Vormittag plötzlich der Gcfangenwärter zu mir und bittet mich im' Namen Fröhlichs um eine Unterredung. Natürlich lasse ich ihn gleich vorführen. Sein Aussehen war erbärmlich. Er schien ganz gebrechen. Die Augen lagen tief in den Höhlen und irrten unstet herum. Ehe ich noch eine Frage thun kann, sagt er: ,Herr Untersuchungsrichter Sie wollen ein Eeständniß von mir. Hier haben Sie es: ich bin der Thäter.' .Tann erzählen Sie mir also nun-, wie sich alles zutrug?' sagte ich. Er aber antwortete: .Dazu bin ich außer stände. Ich bin Zrank. Es genügt wohl, daß ich zugestehe, was man mir zur Last legt.' Ich sah. daß er sich wirklich kaum auf den Beinen halten konnte, ließ ihn also nun das Protokoll unterfertigen und dann wieder abfühieir." Silas Hempel sah an dem Untersnchungsrichter vorüber und nahm eine Prtie. Zwlscken seinen zusammenge kniffenen Augen stand eine senkrechte Falte, wie sie zu entstehen pflegte. wenn er angestrengt über etwas grübelte. Nun. Sie sagen ja gar nichts!" meinte der Nichter lachend. Mir scheint. Ihnen hat's die Rede verschlagen, lieber Hempel! Ja. ja. allemal treffen Sie halt auch nicht den Nagel auf den Kopf!" Silas schwieg noch immer. Tann flog ein seltsamer Ausdruck über sein Gesicht. War der junge Fröhlich schon vorher krank?" fragte er dann wie nebenbei. Keine Spur! Frisch und stramm war er bis gestern! Man hätte den Kerl um seine robuste Gesundheit beneiden können. Ganz plötzlich hat's ihn niedergeworfen. Wahrscheinlich, weil er einsah, daß nichts mehr zu machen ist." Man könnte auch plötzliche GeistesVerwirrung annehmen," murmelte, Silas mehrzu sich selber. Oder " wieder nahm er eine Prise und stand dann plötzlich auf Lieber Doktor, würden Sie mir wohl erlauben, einmal selbst mit dem Gefangenen zu sprechen?" Wasmut sah den Detektiv verblüfft an. Wozu denn? Ich habe Ihnen ja alles erzählt." Ich möchte mir selbst ein klares Bild schaffen über ihn." Aber es ist gegen die Vorschrift." Sie baten ja doch sein Eeständniß! Und ich arbeite ja schließlich wie Sie im Namen der verechtigkelt!. S wer den doch nicht meinen, daß ich etwas Unqeschliches thue?" Gott bewahre! Na. wenn Ihnen so pie! daran gelegen ist. meinetwegen. Mer mcht länger als fünf Minuten und nur, damit aus dem Saulus endlich ein Paulus wird!" Er lachte. Kommen Sie also morgen früh in mein Bureau." Kann ich nicht noch heute " Jetzt am Abend? Aber, bester Hempel. es wäre viel netter, wenn Sie mit mir in's Löwenbräu gingen! Auch habe ich doch keine Vollmacht bei mir!" Ihre Karte mit ein paar Worten wird genügen. Die Leute dort kennen mich ja auch." Ihnen kommt man schon nicht aus! In Gottes Namen also!" Er zog eine Visitenkarte heraus und schrieb einige Worte darauf. Da geben Sie das dem Braun, er wird Sie hineinführen." Besten Tank. Tarf ich Ihnen ein Glas Wein anbiegn?" Hempel war plötzlich sehr liebenswürdig geworden. Tanke, ich gehe jetzt mein Bier trinken. Wenn es Ihnen recht ist, gehen wir ein Stück zusammen." O. K a p i t c l. uf dem Gang des Strafgerichtsgebäudes, m dem die Zellen der Untersuchungsgefangenen lagen, war es dunkel. Nur hin und wieder warf eine Gasflamme ihr melancholisches Licht in das Tüster. Silas Hempel drückte dem Eefangenwärter Braun ein Geldstück in die Hand und aab ihm die Karte Wasmuts. Führen Sie mich zu dem Un tersucbunaSaefanaenen Gröblich, lieber I I W I W ' - Braun." Der Oberwärter las die Karte. schüttelte den Kopf und führte Hcmpe! dann stumm zu der Zelle 61, welche er aufschloß. So b:er ist er." Silas trat ein. Eine zusammengesunkene Gestalt kauerte auf der Pritsche .. .' . w und narrte regungslos vor iay mn. ohne sich um den Eintritt eines Frem den zu kümmern. Guten. Abend. Herr Fröhlich sagte Silas freundlich. Guten Abend," lautete die gleichgiltig gegebene Antwort, ohne daß der Sprechende den Blick erhoben hatte.

fi"!1

Mit zwei Schritten war Hempel an

seiner Seite. Eine ungeheure Aufregung hatte sich seiner bemächtigt. Von dieses jungen Menschen Antwort hing es ab. ob er in seinen eigenen und in den Augen der Welt ein Narr oder ein gescheiter Kopf war. Ist es wahr, daß Sie gestanden haben?" ' Was kümmert das Sie?" Viel! Ich stehe hier im Namen Ihrer Mutter. Robert Fröhlich!" Ter Gefangene zuckte zusammen, sagte aber nichts. Warum haben Sie ein falsches Geständnitz abgelegt?" sagte Silas vorwurfsvoll. ' Wer saat Ihnen denn, daß es falsch ist? Sebe ich denn keinem Mörder gleich?" kam es bitter zurück. 9?ein! Und ich beschwöre Sie " Fröhlich machte eine ungeduldige daß Sie weiterkommen. Ich kann doch hoffentlich noch thun, was ich will." Herr Fröhlich!" ..Verstehen Sie nicht Teutsch? Ich will allein sein und Ruhe haben!" , Entmuthigt blickte Hempel auf den jungen Mann nieder. Dann kam ihm plötzlich ein Gedanke. Herr Fröhlich." sagte er langsam. ..Sie können mir nicht vorreden, daß Sie den Mord veaanaen necen, oenn lainen ja nur nach Wien, um Irma Hegyassy zu . . Er konnt? nicht aussprechen. Wie ein Nzsender svrana Gröblich in .die Qöbc. w - - - - i r j r i I Wer nennt mir dieien Namen! Wärter!" scbrie er wild, schassen fc mir den Menschen hmaus! Hinaus. sage ich. sonst erwürge ich ihn mit die.sen meinen Händen. Erschrocken war Braun herbeigeeilt und drängte Hempel hinaus. Tann schloß er die Zelle rasch ab. Gott sei Dank oa hatte was fang an so?" Keine Spur. Äber seit heute sruy ist mit ihm nichts anzufangen." Was gav.es denn? War zemano de: thm r . . . . i Gar mü)i. IZum ml er noch ganz sanft und Dann, um ztbn Ubr. lien er ' j i i Mit C2dl l uiiu -öiti i-itli, uuu ut : , ... . a!.-i.in..- si n..ri s oai t.Ar. ,, I? I 15) eine 5ictiiuuuc v'i vunius mich sAnn m'yi nnni wasiniuu;, ui u v. . v,v..kJ .v... n iJ'm , rar.: sM,n;4f, ihm jemand einen Brief zugeschmugaelt? UnmSgiich: Wer d-nn? Mir werpels BliZe belebten sich plotzlicy. ar vux, ifua vic U4.auin.ii, uivutiuj z m .:...-jcr . o V..5 (Tll ihm ht Wtrn in Papier eingeschlagen?' ,3a. s?rft in meines Navier. denn in ZeitunaSpapier." ... - - u - - r ' .mm Sie das VavM Iticni mehr? 'C r i .Kaum. ?rch warten Sie ich, hade orhin die Zellen gereinigt, vielleicht finden wir es noch. Er trat zu einer geschloffenen Kiste im Gang, hob den Teckel aus und stöberte cme Weile

Bewegung. Zum Kuckuck. Herr, was geht es Sie denn an, ob ich mein Leben verspiele oder nicht? Machen Sie,

teon panircn UUIIC.W Uhu - anzusehen. ,,VS5 nun: mazis, es oer- : .. 'TVA V- ZI VrX . llT'rz:? n Präsidenten der Lokalverwaltungs-

' V " - 5 .L-.AU A M M y W Ä m ww I I I W III J II 1 T I I I I I I I I I I Ms I r .11111111. I V 1 Y flTT TT TfTlT fP m T rill III I ir I

' . ' . I W"-' V.4VW V-, U U " "7 71

cne (-uppe au-ionem oursen: as ii schwe gen zu wollen morgen wuroen T. V. ror; rlC' . . . l Behörde einnimmt, ja ein ganz Gefährlicher! Sie sehen ,Z ja doch in allen Zeitungen l

worn. empcioem ivmmi aus T Sohn hat gestanden, öer Thaler - wuu B j eine.' armen schottischen

. . v ito ..li - . m nn hpf iiniTff in mPTi n w tt M a ä tt a iß ä tv uti . ' ---

e:n .'.enicr.enleven nicql an: zu sein. .. . vic ci ocu lU UVV"U,W" Onmipr PslhfifiT r.s r::.. v,7,ri-s;F,Trt2 s- ö Jji r ....... ......... in. ß n h H t l. L,m. m?r friiw nWr J vOn;.oner laollyeue

jycmfciu.ui4 v, te lies einen wuoen " ' " Sz 2 "Y11:ZLZkr ren. Er. besuchte die öffentliche

odt. JMZZ tl oenn icoon von irnh fnf?fc sramvfkatt ncA .hemoc 5 7Ä a muiiarniä c i iuuic ic;uiu vzn, wuic uj iu iwi bH

er sich dem Richter vorführen und legte söen, licher. So machte sie. stch denn eines trinken?" S.M StaÄ " das Eeständnig ab.' Frau Fröhlich rang zitternd die Morgens auf. fuhr in die Stadt und .Nein.' Ä ÄsTÄ ist sehr sonderbar ! Zs m,ch Hde. Lker es ist ja nicht menschen, betrat etwas zaghaft die wuriös Mmand wird etwas darar . fm- Zh' W?mmn! doch eine Ursache da sein für diesen nlZqlich!- - ausgestattete Verlaufshalle der Firma den! Nur er! Wie em Wilkr über el K,?,, ''S; vloklichen Umkchlaa? Vielleicht h, .Man sollte meinen, indessen: Gernarok. er uns. machte mir eine schreckliche ,en Ärvkeiveryallnle sie Zer.

iimujtu tu im uii. stwiv; u min r im ; vsu luuucicuiuui k vusiui' i uvui ivu iv zz " ' " s,.ri.:.. ..n . rrMv.

den Sie so was doch nicht zutrauen, nicht wahr, das Gestandmß war ihm mung zu versetzen. UNd sonst " erpreßt worden? Er nahm es zurück!" So rasch sie konnte, erledigte sie ihre .Warten Sie einmal!" Silas Hem- jsMn. er blieb dabei, r drobte Einkäufe. UM NM möglichst bald wie-

darir7kerui ern bracbe e ein ist also alles aus! O glückliche Her- bung hatte sie nur noch mit Verachtung an Ernst und bat ihn um seinen Beoarin yerum. ann oramie e. ein j- . . . A vlrrii -;. c.. -rc m:jc.i ,. , ... c ? : je

tiges, zerknittertes Papier zum Vorschein. TaS konnte es vielleicht sein. Es war ein Theil des Morgenbla! tes des Wiener Journals." Hempel trat damit unter eine der Gasflammen und glättete es. Gleich darauf weiteten sich seine Augen. Gan? unten stand folgender Bericht: ' ..Allgemeine Theilnahme ruft die schwere Erkrant'ung der schonen Gräfin Hegyassy hervor. Eine der ältesten Magmit einem bekannten Mitglied des ungarisckien Herrenhauses verlobt, und diese Verlobung sollte zum kommenden Weihnachtsfest öffentlich bekannt aemacht werden " Das weitere war abgerissen. Silas Hempel Iren die Hand mit dem Blatt sinken und betrachtete auf merksam den Erdboden, als könne der ihm Auskunft geben. Sollte er nichts von ihrer Verlo runq acrcuRi carens oaane er. ..uno r.i tu 4. r. i. . i .. sollte diese Nachricht ihn in diesen selbstmörderischen Austand versetzt haden; Oder hat er die That doch wirk, lich 'begangen, vielleicht um sich diö Mittel zu verschaffen, Irma ein. ihrer würdiges He m biet n und si!b bei fneTixMon st st? t Pei nun. Laß aues umonil ijij ic x.denscbaft macht den fnfrfSpn isila und ew W ib wie !yig. uno em llelv wie lich zu allem fä Irma innß eine dämoni haben über Mannerherzen doch mich alten Esel beinah fuhrt mit- ihrer .un O 1 Ulk'C. ft.n,,.T ta,r.n s;.' K .He Ä 'd kmltsw gv c"rluf. '' I, . s 1 vuiu aB mn 19 ä 4 am Taam1ma Mhn T r: t w" fc.rw rta MmfllJ dank (hvn ? fflriiii 0 Sie braucken

"ikT's'im: len wird dadnrck in t m f4üöuu uu 0 giuuiT, uus v o icn Oiiie: S S S Ä bewiesen, daß Nachdem Sie Ihre Beziehungen zu un- . .Nein.' .tuttcl cqcgi. uic un cquc... tsx. t;si in, r- ' v :r:. 'cr .v. s;;fi, .a "

uu; vjiu in - v i-14 'uiiM.rn j I

rnfrn s-.o.lhltTh s l Vft.r CU VWl U. IIUUI lUUfci; Vil UUi ClCl VUUUUC UUV V liuuvu, vv4w i.

nichts zu sagen von dem Wuthanfall des Gefangenen ich möchte den armen Teufel nicht noch tiefer eintunken." Damit drückte er dem Oberwärter einen Gulden in die Hand und machte sich auf den Heimweg. Als er seine Wohnung wieder betrat, war es neun Uhr. Auf dem Tisch im Schlafzimmer lag ein Brief. Hempel riß den Umschlag auf. Er war von Frau Fröhlich und schien in großer Aufregung geschrieben zu sein. Di wenigen Zeilen lauteten: Lieber Herr Hempel! , Ich muß Sie unbedingt noch heute sprechen. Wie spät es auch sein mag, wenn Sie diese Zeilen erhalten, haben Sie Erbarmen und kommen Sie! Bertha Fröhlich." Da hilft freilich nichts," murmelte Silas seufzend, so müde ich bin ich muß doch noch hinaus!" Sofort verließ er dieLohnung und rief die erste Droschke an. die ihm in den Weg kam. ..Villa Cyrus. Dornbach so rasch als möglich!" In einer halben Stunde war e? draußen. ' Frau Fröhlich kam ihm schon auf

dem Flur entgegen und streckte vew! Äände nacb ibm aus. Ich danke Jbnen. daß Sie gekommen sind! Aber mx wahrhaftig keinen Rath!" as aibt es denn Neues?" habe eine Vorladung bekom men roa jvw vwvii ur ' " i Angeklagten Gebrauch machen und sich Aussage entschlaaen. Es wird l mx keinen guten Eindruck machen, gr so wie die" Dinge lieaen. kann dem Angeklagten nichts mehr schaden." Sie blickte erschrocken aus. Wie meinen ?ie oas :ey: es oenn schlimmer als früher?" Süc3 vermied es, Frau Fröhlich Arm. Nein . . . o nein sagen Sie qx zuckte die Achseln. Liebe anädige Frau, ich kann Ihnen nur sagen, . m f i f ;1 r I alles gewonnen, uno erwog cen ?evanI. a . rr .c . m;r . ..... c... len, meine (ZNioeaungen oem !Nicy:er ... s i v:.r.s . 4U unictütciuii tvu luuiuu t r..,rr. r, i?t sollte meinen. 5ilndess möglich ist alles. Ich komme soeben von Ihrem Sohne." .Was sagte er? O. .Herr Hemxel. sogar, mich umzubringen, wenn ich ihn I 11 1 m..t.. i jixmj III yxailc UCKC: I ' , ' . .t. .. .Großer Gott!" Frau Fröhlich sin? ,nis?i?t in znslimm?n und vrs I lUii v.iiinjt n ivv i i barg das Gesicht in den Händen. Eine 1civ.m Wirk blieb fit so. swmm. re.v.... " ' ' I I-, f ' gungslos. völlig übermannt don dem unerwarteten Schlag. Dann hob sie Yrt ? (TA a Zrs&l -Si CKa Vf vj.ii iviwvvv 511 iuii-u .ui-vi, der unruhig auf und ab schritt, und sagte in herzzerreißendem Ton: ..Es mine. die Da sterben durftest!" Er blieb dicht vor ihr .stehen. ..So ganz entmuthigt darf man nicht sen?. gnaoige rau. tts cietot immer noch oie nesre: v . r r i . . . x . : haus!" murmelte sie verzweifelt. Oder Freiheit und Unschuld! Es ist so vieles d. waö auf andere Personcn hinweist, daß ich " sc. s4s Mui u r..t. rn . 1 r, ;uui uua; 1111-44, juyi ciiiu l-tijt. c ' . r.jtn ... ..... sich beim Einsteigen in den Zua den Fuß verstaucht. Mber andere Dinge sprechen gegen seine Schuld, und ehe ich diese nicht völlig aufgeklart habe, gebe ich mich nicht zufrieden. Aber Sie svracken vorbin von Ihrer Vorladung als von dem Ersten, das Sie mir mittkeilen, wollten, gibt es noch , ; ein Zweites, worm Sie meinen Nath u. ri.o ,0UT'UU .. . u iiii nun tt umsonst sein!" . lt -3 um wo; yanoencs mt koiz lianu uu unv uiuajic inu naic wi rcr.xi ... crrr. acRcroaiiüwui in unc vciuci, ..c u.iAi. 4iiJk , vrnfA v.v. ..ri. uui wcici 11 v" I , ein Mädchen fand dieses Messer utc in der alten Zeughütte. dort, wo , v,. m?,;n s. cvz.. "UW -"'""""ä crcn arf verlassen hat. In der Hütte ,.r:t nTta fflcrnif 9ittf r.nT wand im Hause gehört. Im Herbst wurde die Hütte gereinigt und in Ord gebracht, seitdem war,nieman! nuna gebracht, seitdem war niemand aUl sic hat eine kleine Luke. I ' . ' welche o fen steht. Silas Hempel hatte das Messer schon in die 5and genommen und beächtete es voll Interesse Sein Gesicht wurde sehr ernst dabei. Wissen

Öffnung einer momentanen ?in- oerer 'lemung uno oegillljie ciiuu verlcyeucyen. AVer was oenien 'wirrung." mit so warmer Herzlichkeit und auf- was er tkat? Er überkä.ufte mick von

Welche Wahl! Galgen oder Irren- richtiger Freude, daß Bertha nicht den Neuem mit eifersüchtigen Vorwürfen

I

sM I V vv.v.., m.w iuuv i jiuiin IIUU JWIV Wfc w;.vi). . wv.itv ... 0 -.. ' I JOrC JJiUW. I . (prii.t if,rr C5rtr rtfvnrf. ,.S it- I tt. v: r At:i. SP. I k:5, nj i,-AKfJf;. 0fiinrn I

Ci r. I .Mu.k. yvvivayni UHU IU imCC fUlil IU Wlt4 ytllliliV, Vta- I XAiUlUl flUtitlUfV 141IU, I S'Jt.. . tUl IU I ,.ri. c i v (-!.-. I w , i ' :i I vs t .:ci c:: o-... ..s. : I uu

. . 1 iuuuc vvu nuuj min uiiuv.(.k4i Luuti 1 uaiu; viüui licuit nyt lW " vvu-' y'D i uvvv", i - irre QC- I l . r-, vr.r.P mn.rr cv-t ..-.l I 7 . , . . ' 7 . ... ' vt m. 4 . f. 1: A t''. tt!

a i v m Mnrr ti f i m virrvr ii 11 i 11 r vri ,1 n im v a 1 a v a wt-tt im 111 1 11 1 1 niiu rn'iin 11 11 r 1 1 r r r ri Tir 11 11 11 11 n 111

,I,-r.r,', tt ifc O" ui miW üaxcin zu tiiiucii. - i -jiuuu uu;, vfjtjiutuijiuiiiwi v-- lMt lUlUlüSÜÜUCU I m .ri! lt.li i...r.X. sr. .2 I . , " r t I, m I v..- 1 r.: viv. ..v I

hoc uimmujcu vci uuicui, uuk es Nie- war Mir leor. leor loeuer. uu, ,ul mucn

S. dfur uMeff,ft.g. dige ,rau?"

Nein. Es neht so seltsam aus. Ich ijuvz ine ein aimia)Zd gcjcoen. . .! . r u i Das glaube ich gerne! Betrachten Sie es einmal genau! Diese seltsame Schnitzerei hier am Grift! Ich sage Ihnen, es ist ein malaiischer Kris. Man finoet solche .Messer hier zu Lande gewöhnlich nur in Museen oder Sammlerhänden. Es ist sehr merkwürdig!" Und V Zweifellos ist damit der Mord an Ihrer Schwester begangen worden! Ter Mörder war sich wohl bewußt, daß das Messer ihn eben um seiner Seltsamkeit willen leicht verrathen konnte, darum warf er es in die alte Zeughütte, wo es wohl ohne diesen Zufall erst im Frühjahr gesunden worden Ware Aber was soll ich damit anfangen?" Es dem Richter geben selbstver. ständlich! Das ist Ihre Pflicht." Aber wenn es nun ein neues Be- .. . i 1 . r . V Weismittel seiner Schuld werden würde?" Silas Hempel blickte Frau Fröhlich ernst an. ..Gnädige Frau, wo es sich um die Pflicht eines ehrlichen Menschen handelt, darf keine Rücksicht ihn an deren Erfüllung hindern. Sie wol len ooch mcht mitjchulöig weroen an dem Verbrechen, wer immer es aus begangen haben mag? srema) r c er v rr o I , Aä uoerreiazen. qmno raie i e es iqm. Dann fragte ste itockeno: uno te . . . was ziehen Sie für Schlüsse aus dem Fund, Herr Hempel?" ' .:i7.i.j iTKff. V Rinrnnt CVrfi hrniihi Tii rtif3 ftTTr V-rn t-tTl I habe ich mich vielleicht vergaloppirt in Zukunft will ich nur nüchtern prü en. sti. -;7. rL.mim, uimmv au flivVv. w. ...... SffJÄS ine Anzahl armer .it Geschenken tu ,n doch, trotz ihrer UUUi;iliU HilW Familien mit dachte, mußte sich nun rv . i II Tl . . I . . . , i ... t..cc. ttr Utit, uu iimäiuiäi. ..V vÄÄ,. ,,?.,,r.M ,1t Ttn rtf,r t Uttf tu" iHii ö" mv-ffi, h tftr Osrrnn rrntnlpr iw kujj, vp .vv v. ...... - I r.:. rm n.4nA, Es war hier nicht so voll wie Nachmittags, aber immerhin voll genug, um . i- . . . -1 ;jtfi. 1; Bertha in die unbehaglichste Stimder in die Einsamkeit der Billa Elirus flüchten zu sinnen. Schon war s Im'au fertig. sie sich ,u ihrem Strecken vlöklZÄ angesprochen hörte " r ii und in der Sprecherin Frau V. Montferrat. die ehemalige Braut ihres Bruders. erkannte. II ' I v Ein heftiges Gefühl des Widerwil I V. C r. X - CZ - N C . fMA 2 1 icns cryatjic ixe. v1 ,uuc yC4CllC """i mer unsympathisch gewesen, und seit der rücksichtslosen Lösung der Werlo- . . 1 nrt -ri ihrer gedacht. Sie begriff gar Nicht, wo diese' den Muth hernahm, sie nach dem Vorgefallenen noch anzusprechen, Indessen schien die Dame ganz ani c iw v L.&...i.i uik Muth fand, sie abzuschütteln. Dennoch sagte sie sehr kühl, als Frau v. Montferrat sie aufforderte, mit ihr in den Wintergarten hinauszufahren und . mf..v-ri;:MS4, 11, fs?. 1 ui cm H31UUUCI. lUiiuu.; ju I r.. - j- 1 -. wohl für uns beide nur peinlich sein." Aber. liebe Bertha. ich sehe, daß Sie die Sacke ganz und aar falsch beurtheilen. Sie hatten ,wom micu fm die Schuldige? .Mein Bruder sagte mir allerdings, daß Sie es waren, die das Verlöbniß aufhoben!" i l , Ost Aber doch erst, nachdem er Ay. I .::rr ri: t.f.S;ttnt 1 "'7 . : Z Ti? Wu-n ÜCC ÜU la ifli n ... r. yaio Mil öcroo 6a 1''. i je v ii it. i, s.n k,k., N, UNV Nieg Mil Illl 1.1 ""ß"?. Nlueile jn - mennischen und bestellte belegte Brötchen mit Chartreuse. Dann sagte sie: rr.w r .2 nä rmiM! wttcii u yti immer im Kampf ge. cymm r.s " es uns gegen die Sie machte eine Pause und starrte traurig vor sich hin. Ihre Augen hatten einen feuchten Schimmer. Sollte ick ibr dock unrecht aethan haben?" dachte Bertha betroffen und fUhlte etwas wie Mitleid in sich auf steigen. Inzwischen hatte sich Frau v. Montferrat wir gefaßt. will -Ihnen

&

alles zShlen. Ach. wic oft hat es mich in dmcn traunaen Wocken ae-

drängt, zu Ihnen zu eilen, mich ausr. i n rr i zujpreazen, Mill) ironen zu laen uno auch Sie zu trösten. Denn ich weiß wohl, was Sie leiden müssen. Aber die Furcht, den Ma or zu treffen und meinen Besuch dann vielleicht Mißdeutungen auszusetzen " Ernst und ich haben wenig Verkehr miteinander." sagte Bertha. Ah wirklich?" Frau v. Montserrat schien sehr überrascht. Dann müssen Sie mir gestatten. Sie nachstens zu besuchen. Ich hatt heimlich immer eine große Zuneigung zu Ihnen gehabt, und man hat so wenig wirkliche Menschen zu Freunden! Wenn wir nun auch nicht Schwestern werden" sollten. Freundinnen . können wir trotzdem sein. Äber ich wollte Ihnen ja mittheilen, weshalb ich aezwungen war. mich von Ernst zu trennen." Gezwungen?" Urtheilen Sie selbst! Sie wissen, daß ich eine große Herrschaft im Alfüld habe. Sie umfaßt das Schloß, I' . M 4. mehrere Pußten und große Waldstrecken an der Theih mit vorzüglichem Jagdgebiet. Der ganze Besitz ist das Vermachtniß meiner Eltern, von meinem verstorbenen Gatten Montferrat erbte ich nur Baarqeld. Nun bot sich mir schon vor ciniaui Monaten die Gelegenheit. den Besitz loszuschlagen. Es wäre ein großes Glück für mich ge- ' - 1 . . . wesen. denn was sänge ich allem . J : . . . ' der entlegenen Herr Nun stellen Sie sich vor Sie wissen vermuthlich nicht, daß Ernst rasend eifersüchtig ist? Nem. Er scheint so ruhiq in allem. daß ich das wirklich kaum glauben . U ""S .. v . ..n.i auj. u i i iu vt. mu a W4iyv.i Natürlich mußte ich mit dem Käufer auf die Herrschaft hinausfahren. Das ' rL-L' ii cvj: t:n. .i. V.

"".ÄjÄ'B.

Tode Ihrer armen Schwester. Kurz. als Ernst von meiner Jungfer erfuhr. daß ich mit Herrn . Allazs in's AlI ' - : . r ah( MAnh tnd ftmtninmfn iu uu( " ftrnnS2 stttin l?z, p8 hrtfi U"" .. . ' mnn tiftrk k7??stundiaer Maoeni 1 . 1 -,: v. . fftt um ?n MsnL TOmti ju Szene und beleidigte Herrn v. Allazs. daß ich vo Scham in den Boden sin- ... .: et . ! l. " ken zu müssen m.wk.' UJtCln Vruoeri rrila loniuc yuj Ernst kaum orstellenn der geschilderIn lm.is, i .umn. . ..... Jawohl er. BergerenZ pichle icy ihn zu beruhigen, er blieb dabei der ganze Kauf sei nur ein Borwand des Herrn v. Allazs. um mit mir beisam - . . , mi. m ri r. y MeN ZU ftM! BIS PI spracy Cr UM Wort mn mir. Dort fuhr er. sogleich m's öotel und ließ mich allein. Mir Uen es keine Ruke. ick benutzte die Gelegenheit, denn eine Freundin von mir I r - c nvi suyr am anoeren morgen in xqxzm. Automobil nach Wien, da schloß ich mich an. Am näcksten Taae schrieb ich I ' . such. Er kam. und ich legte ihm noch einmal alles vor. Auch bat ich ihn. sich bei Herrn v. Allazs zu entschuldig gm. schon um mir den Käufer nicht zu und wollte von irgend welchen-Ent-schuldiaunaen aar nichts wissen. Da riß mir Geduld. ,Wenn Du mich liebst,' sagte Zch, .dann nimmst Du jetzt m ci s. ic.ri .z if. jerNUNII UN UHU XUUll, Ulll JUU iU) I . '. ' ' antwortete er, ums Snftfai,,.. s.T.l Die Befürchtung einer weiblichen Konkurrenz hat sich für die deutsch ländlichen Aerzte bisher nicht als begründet erwiesen. Nach emer Zusam menstelluna der D. Med. Wchschr.' haben seit 1900 bei uns 46 Frauen ie ärztliche. 6 die zahnärztliche AvvroI . ' r ' ; batwn erworben. Von 31 Aerztmnen rt-wi . rk i.r .7sv. 1', " 7V i l?. cremen, resiau vaim raor, resoen. nranisuri a. yjc, amimrg. ' :s.. o-:u.: c- &' f i cth i. . i ori.:T. Curi.j (m.i uum;im, jiuinuzt& yiujiüu, mar lyang, u a c. nach Flor. praktischen ((z,Hr tfunuij wi ruullkU unuw thopadie, 2 für Frauenkrankheiten), 3 sind Assistentinnen an einer Etbrndunasanstalt. einer Steatsnervenan stalt und einer psychiatrischen Klinik. Unter den praktischen Aerztmnen dk kleiden 2 das Amt einer Schularztin. eine das einer Volkeiärztin. Den iQlhd Doktortitel haben 30. ver sind 4.

. I . irw . V ATI.

ouviiuijuuHcu wi Schurkerei wird noch . verstärkt durch n in vTVranri 1 in 'Wer I ' . , . . .. '

Tl IimT 0 I

crrT-" i I ' - ' .. . -y ' orv-i I VV4UUJIUIV iUvHMJUU. Wiv 4ii' Mann! Im, Hannover, Königsberg) München n sld) gglich schätzen, daß Sie sich

(i.wmv.ii . wwivv Ullll lv vivni, iv J. tu vfc- ikr. Vr-rit lii-i iA1t rt-iIt ( 1 tnil

frfmThm ?s,?is rtm Cmmr in TnTi Nkin d?n 5Z1 "I" '

...Mitglikd dcs Senats. v ' .

im urken. endlich,- wtn - ... .. . . ,egisla,tv, ayrungen. Der Auszeichnung, das Baby - Mitglied des Bundessenates zu sein. erfreut sich zur Zeit Elmer I. Burkett von Nebraskä. Er vereinigt erst 38 Lenze auf seinem Haupte. Trotz seiner Jugend hat Burkett in Zene höbe leaislative Körverschaft it doch mehr Erfahrungen in Bezug auf Elmer I'. Burkett. Gesetzgebung mitgebracht, als mancher andere Neuling. Er gehörte vier Jahre der Legislatur des Black Water"Staates an und war dann sechs JahreMitglied des Ber. Staaten-Reprasen-tantenhauses. Arbcitcrsührcr als Ministcr. Jodn Burns' Stellung in britischen Kabl ,t nd b,hcrige Thätig!,,. Ein bedeutsames Merkmal des neuen nif der in dem Kabinett die Stelle emes V.. ft.t:-iip izi v: rni;i.i;-.s. Sohn Ehepaares im Bauxhall geboTages-. r.' s)rt-r!SrsJn,T itS fi?TN srrf. . " 2 Wschn und " l- i irinrr ' isninui pni i rn I III .nni .... f,; vnn rii fn sVTh pvsnnv DICIff ra0 llC) 1 Ü1" el 1PanW hnfe ?- inck Nückkkb? narfi l?nVüo lutV lculcl JlUUtcyt liuu; yu I rntirr prni Hsptfi rtrrsfi n?n sliiht-c?n-T0Pa eine Jtnie nem oen 3aupi-n-Seine Karriere als Arbeiterführer . t.. o 5:. oniii. Sa cru. I TCmnJZ nVf v1" . ,r . von rKiUbsm M Hyde Park zu London Reden hielt. Als er 1887 us er.. ct.. s.s m.t V . SS" Ztit n m ?w Rtk h"d' würd er ii.rril uu'ii HUIH.H3 ycycji vuiiii auf sechs Wochen in's Gefängniß geschickt. Im Jahre 1989 leitete Vurns . Johr. Burns. den groß?n Dockarbeiter-Strike in London, der schließlich durch ein Kompromiß beendigt ward. Bald daraus in den Londoner Stadträth, gewählt bewirkte er unter Anderem für die Stadt eine jährliche Ersparniß von 520.000 (Z100.000). indem er die bctrügerischen Manipulationen gewisser Kontraktoren aufdeckte. Seit 1892 gehörte Burnö dcm Untnhause des Parl lunuiiu. u.i. WkiikV iii. i tu i i .'iv r.. ä,w,.ist rmht fast svrZkwiZ?! ct vuiftfcUWi ivuivc Ui f uu.i-vu-lamcntes an. Seme Integrität ln d:elich. Als einst ein Belfaster Kommis. enß slI3 Steuerkollektor ersucht mltra rr nTf m,t sPrniin i"- O"" "" v..... eine Anerkennung von 50 versprach, i 11 ' erhielt der Agent von Bnrns das fol Schreiben: Geehrter Herr! Sie sinh n unlkruvu ö,er Schuft. Inre T 1" , I " -J I innerhalb des Bereiches meiner he befinden." Während seiner 'Anwesenheit im Kongogebiete tauchte Burns einmal in hnn GrnlnKUn CV,?ftfprr 7, Z m : belebten und an seinen Ufern von Kannibalen besetzten Flusse unter, um nne Reparatur an einer Schifft schraube vorzJnehrnen. Die Arbeit währte fünf Gfctttkri und wurde don Ourns freiwiia atl-JZtTt. weiVt T -rmist. I tn sie cirntlich Cvlcg, jZtn.itr. .r

jl. fe, gggR9N MM x$h&?k UWK Xrf&ktB'. Ji UDM. jf f r- t..- XVj

StUu.lZz

X' Jmu MMLMzW YM. - :fHr ?3l-;- v 1Xff.X MMKV , feMsr '.-tr-fp kL. s n'yw5i?Ssiy&fi'ä$' jrt. v -! mr'( '."-'fcfi4 ' Js e'ii V-iTl ' fl Yx i 'KvJ ' V. tT-AfCS viivKjrijs.rx--5i PS-MM VW MMi MTFMsp MAN MMMNKM -