Indiana Tribüne, Volume 29, Number 126, Indianapolis, Marion County, 20 January 1906 — Page 6

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Cln Packet Mann-Medizin rrr ' . ffrs 5: lur einen uum m. Ein ?oüpift für einen DoÜZ? b?r PZann-MeduiS ist. frei zu dkHieKen. lotnn man nacMragt unt die ÄScesse anhiebt. Ziese Mi,,.-M,dt,in giebt ,lzn?n nochmals dkn'Spruöei lugcnDliljftt Glücks ?n Puls und das Zittern rdvsischkn ÄodlbebagenZ: sie Bracht btn ?."iann männctjletdj, mannf traftij und nanr.tr-i'tart. " ?? Wann Medicin w::d t!mn, ml man coh ihr erwartet. Mzili'.'Mesiiin kurirt fräßtt!:i.v:n Wesfall, ter stimmt.,'. Mannbarkeit, "9cere!:i(tnstct?. unttionftjnin.i. Abnadme der iVbenmart, raftlongteit, Pttluste Der 0cict)lcl)t-3rraft, (lebirnernuttixig, üZ'n,chiner;cn, Zerrütkunz. Nicreniselk ur.Z Nervositäk. illin kann die Üur ;u Haue Cdr::c:in:er.. Wir verlangen keine Bezidlun irqend welcher Irt keine Quittung.! reine Berssrechungen. DaZ Einzige, was wir i.Tlaflqen, das; man üickk die Wann Medicin am purer tteujisr fordert. 5iMr wäin'chen. da man die Medizin in di'ä!.,?? Äeise er-, ttoot und man wieder ;ti seiner fr.it;eie;; starken Jiitur gelangt. Diese? qratis verschickte üoaäet ist der Beweis Ua die Mann.Äcdijir, zu lkun verrnaz. iiix schicken ei im einsacken apierumjch!aq,verschlols?n verpackt franko abgeliefert. ?kr der m. i:ns die Adresse ist nothwendig. Interstate R.'ines? li-1 Luck Älilvinz, leimt. Mich. KMNKV$9$m$ .. ..von Möbeln, Teppichen, Oefen . . . und .... HattsHaltnngsGegenständen WILLIG'S 141 West Washington Str. Deutsche Wirthschaft ...dizn ... Gus. Amann, (Nachfolger von 5on. &.) 52 Massachusetts Avenue. Das berühmte fcorne Brer?" stetS an Zapf. 'Die bestm Weine, Liquorz und Cigarren. Jeden az etra feinen d armen LunS Morgens und Avends. Au einem Besuch ladet freundlichst ein. ßU8. Alliann, 852 Mass. Ave Aerzte. Dr. Carl Q. Winter Deutscher Arzt. Oanbelt alle akute und chrsnisch Krankheiten. Cvenell Nheumatismus. Rectum und Frauen-Krankheiten. Z)ffice: 14 West bb Straße. Office-Stunden : 1011 Vm. 3-4 Nm. -Sonntags : 9.30 10 30 Vm. Tel. neu 43. Wohunng: 125Q Madissn.Avenne Telephone : Alt. 20Z.',.HNeu, 9232. ZL l-. 3. A. SuteUffe, Wnnd.Arzt, AefdjUdjts-, Urin, nnl &tctnnt Arankhsitsn. Ott z M OS MktZtk. ZtlU) Cmct-Stsaln : II 13 r au ; i ll n. lüfirA M lnV Mtiram, iMimii f!n 49 Ctunbea toetben ConarrhSa .. . Äukfiuh aus dm Urin Organe .m rch SatMiV aufgehoben A hn UdequenUichk,ten. Drei iMVl $i.oo, bet alle Druggiskn oder r"J V. 0. 01 2081. Ne yart. kV

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Europäische Nachrichten.

Vrsvinz Rrctndoiiburg. Berlin. Dieser Tage vollendete der Geheime Justizrath Professor Dr. Albert Friedrlch Berner, der Altme:ster der deutschen Strafrechtswissenschaft. das 87. Lebensjahr. Er ist nach dem in Stuttgart lebenden 91jährigin Eduard Jeller dcr älteste Lehrer der hiesigen Universität. Seit 1344 gehört er der Friedrich Wil-Helms-Universitat an. In den Nubestand getreten ist mit 61 Jahren der Polizeihauptmann Kutzner, der von den 33 Jahren, die er im Dienste der Polizei stand, 26 Vorsteher des 15. Reviers nar, zu dem auch ein Theil des schwierigen Scheunenviertels gehört. Hauptmann Kutzner erwarb sich im deutsch-französischen Kriege das Eiserne Kreuz. Vor kurzem erschoß der aus Wien zugereiste Techniker Wesselly erst seine Frau und dann sich selbst. Das Ehepaar war in iinem Hotel in der Köniaarätzerstraß''. 111 abgestiegen. An Alkoholvergiftung ist der 42 Jahre alte Postillon Albert Zeidler aus . der Kleinen Hamburgerstratze 11 gestorben. Zeidler hatte derartige Mengen von Alkohol zu sich genommen, daß er den Wirkungen des Giftes erlag. Die Leiche wurde von der Polizei beschlagnahmt und nach dem Schauhause gebracht. Im Hause Oldenburaerstr. 21 kletterte der fünfjährige Sohn Robert des Arbeiters Tänts. wahrend seine Mutter einem Besucher die Thür öffnete, aus dem Bett auf das Fensterbrett, um durch das geöffnete Fenster auf den Hof zu blicken. Der unbewachte Knabe verlor das Gleichgewicht und stürzte vier Stockwerke tief auf den Hof hinab. Er war sofort todt. Die Leiche des hiesigen Wildhändlers Erbentraut, der zwischen Tegel und Tegelort von einem Dampfer aus in den See sprang, ist bei Hasselwerder angeschwemmt worden. Selbstmord drch Erschießen verübte aus dem Vartholomäuskirchhof ein Unterofficier des 172. Infanterie - Regiments, in dem später der Hoboist Schmiedicke ermittelt wurde. Die Ursache des Selbstmordes ist nicht bekannt geworden. Potsdam. Durch emen turz vom Pferde ist der Leutnant im hiesiaen Garde-Jäger-Bataillon Freiher? Göler v. Ravensburg verunglückt, der zum militärischen Genesungsheim nach BiesentlTal commandirt ist. Schwerverletzt wurde er von Passanten nach der nahegelegenen Villa Venda in Biesenthal gebracht. E r k n e r. Auf dem von dem nayen Flakensee nach der Spree führenden Vorfluthgraben hatte sich infolge starZen Nachtsrostes eine Eisdecke gebildet. Der sechs Jahre alte taubstumme Sohn Ernst des Arbeiters Luczinski. in der Friedrichstraße Hierselbst wohn haft, betrat das Eis und brach ein. Der Unfall wurde leider nicht sofort bemerkt, und so fand der Knabe in den Wellen des Verbindungskanals seinen Tod. Kehrigk. Zu Tode geschleift wurde der Büdner Ferd. Schumann von hier, der sich mit seinem Fuhrwerke von Storkow auf dem Heimwege befand. Er war von seinem Sitz hinabgefallen, mit einem Fuß oben hängen geblieben und konnte sich nicht Wieder aufrichten. Frovinz Hstpreutzen. Königsberg. Ueberfallen und erstochen wurde der bei dem hiesigen Oberpräsidenten angestellte Diener Otto Höpfner. Er war in Begleitung zweier Freunde auf dem Nachhauseweg von dem am Bergplatz gelegenen Eaf6 Stuhlemmer nach dem Roßgärter Markt zu, als er und die beiden Freunde, etwa in der Nähe der Kolle gienstraße, von drei ihnen entgegenkommenden unbekannten Männern ohne jeden Anlaß angerempelt und in Streitiakeiten aezoaen wurden. Es kam dabei zu Thätlichkeiten, in deren Verlauf Höpfner von einem der Unbekannten durch zwei Messerstiche in die Herzgegend verletzt und auf der Stelle getödtet wurde. Seitens der Polizei ist ein hiesiger Kellner als der Thäter ermittelt und bereits verhaftet worden, nachdem er von einem Zeugen der That der Polizeibehörde namhaft gemacht worden war. Vraunsberg. Die diamantene Hochzeit konnte das im evang. Martinsstift wohnende Arbeiter Rehberg'sche Ehepaar begehen. Der frübere Brotherr der Rehberg'schen Eheleute. der Besitzer von Regitten, hatte die' Wagen und zum Festessen Braten, Wein und Kuchen gespendet. Goldap. Vorübergehende fanden vor dem Helfrich'schen Hause in der Grabenstraße den Klempner Hermann Stephan besinnungslos cm Boden liegen. . Stephan hatte aus dem Dache des Helfrich'schen Hauses eine Reparatur vorzunehmen, und ist jedenfalls von dem Dache abgestürzt. Möglich uch, daß Stephan von der am Hause angestellten Leiter . heruntergefallen ist. Der Verunglückte wurde nach dem Krankenhause gebracht, wo der Arzt einen Schädelbruch constatirte. I n s e. . Präzeptor . Wingendorf feierte das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar erfreut sich noch besonderer körperlicher wie geistiger Frische. Labiau. Beim Holzflößen ereignete sich auf der Tour von hier nacd Tavian in der Näbe desOrZ

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IV Iv beantworten alle Fragen Wi.r ersuchen jede kranke ftrcii od?r Mädchen, rmi aii

jk sührlich eezJglich ihres FaJcs zu schreiben, damit wir ihr h helfen können. Beschreiben Sie deutlich, as Nncn fehlt, mit Angabe deS Alters, nd wir schicken Ihnen freien Rath

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I Uii z lChattanooga MedtctNe Co., Chattznooga, m m i-iu PtL: Vi'Ä! WIWWW,.PH, :i-vi"v't - -- - m- h riti Peyse ein bedauerlicher UnglÜckSfaU. Der Arbeiter Figura von hier fiel auf nicht festgestellte Weise in die Teime und ertrank. Sein Körper muß unter die Holzstämme cerath:n sein; denn er konnte trotz eyrigen Suchens nicht gefunden werden. Fiaura hinterläßt eine Wittwe mit dreiKinder, von denen das älteste der Schule nfc wachsen, das jüngste aber erst ein Jahr alt ist. Marggrabowa. Kürzlich hat sich die 42jährige Ehefrau des hier in guten Verhältnissen lebenden Kaufmanns Jsidor. Friedmann mit Lysol vergiftet; längere Krankheit ist der Grund der That qewesen. Tapian. Ein Unglücksfall ereignete sich in der Familie des IrrenWärters Lange. Das iy2 Jahre alte Eöhnchen hatte sich in seinem Bette aufgerichtet, um nach dem Fußende desselben zu gelangen, dabei kam es zu Fall, schlug mit dem Kinn auf den Bettrand und biß sich die Junge fast ganz durch., sodaß der abgebissene Theil nur noch an einem Stückchen Haut hing. Der sofort herbeigeholte Arzt nähte die Zunge zusammen. 'Arsvinz Weskpreußen. D a n z i g. In einem hiesigen Hotel machte sich ein junger Mann mit einem Revolver zu schaffen und da es den Anschein hatte, daß er sich das Leben nehmen wollte, nahm ihm der Hotclwirth die Schießwaffe weg. Letztens fand man die Kleider desselben jungen Mannes am Ufer der Mottlau in der Nähe des Schuitensteges. Aus Papieren, die sich in den Kleidungsstücken fanden, konnte man feststellen, daß sie einem Handlungsgehilfen Otto Vehrendt von hier gehören, der sich durch Ertränken freiwillig den Tod gegeben zu haben scheint. Die Leiche konnte nicht gesunden werden. Dirschau. Auf dem hiesigen Rangirbahnhofe fiel der Wagenaufschreibe? Saretzki aus Lunau. 29 Jahre alt. verheirathet. beim Rangiren aus einem Packhagen. Hierbei kam Saretzki unter die Räder und es wurde ihm ein Bein abgefahren. Konrads wa lde. Vor kurzem konnte das- Ehepaar Mosuch seine diamanten? 5,ockzeit feiern. Mosuch ist 84 Jahre alt und betreibt noch sein Schneidergewerbe; seine Gattin ist 86 Jahre alt und kann ' die häuslichen Arbeiten nicht mehr verrichten. L ö b a u. Buchstäblich in Stücke zerrissen wurde in der Schneidemühle des Maurermeisters Kaminsky hierselbst der 15jährige Sohn des cyneidemüllers Wisniewski. Der Junge wollte den zerrissenen Treibriemen der im Gange befindlichen Maschine wieder in Ordnung bringen, wurde dabei vom Riemen erfaßt und in Stücke gerissen. Der Heizer, der den Knaben retten wollte, brach den Arm. Pelphin. Vor kurzem starb hie? im 66. Lebensjahre der Domkapitular. Domprediger und geistliche Rath Professor Josef Lcrndsberg, ein sehr beliebter und hochverehrter Geistlicher, an Influenza mit nachfolgender Lungenentzündung. Riesenkirch. Die Böttchermekster Wolske'schen Eheleute feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar erfreut sich der vollkommensten körperlichen und geistigen Rüstigkeit. Tietzkendorf. Letztens gerieth der Arbeiter Martin Quapp in einen Wassergraben und ertrank. W e n t f i n. Der Lehrer Kurland beging das 25jährige Amtsjubiläum. Lehrer DozadZowski - Neusummin feierte den Jubilar und überreichte ein.' Ehrenplme, gewidmet von den Lehrern des Conferenzbezirks Poln.Cekzin, dem der Jubilar angehört. Provinz Sctzkesn?ig'Kcrstein. lSchleswiq Der ans der (Zemeinde Tolk gebürtige Eisenbahnarbeiter Max Schröder wurde von einer Lo komotrve Quf dem Kreisbahnhofe übrfahren. Der 28jährige Mann war sofort todt. 5r hinterläßt seine Frau und 2 Kinder. '

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Z2XQ vrr Wriofn in ftrpnn "VVV - ö Tenn. I j - AÄ,l: - . l.---- r'-in r- ffm ' J - Al t o n a. In der Gasanjrall gmi ein Arbeiter Namens Neumann aus und fiel unglücklicherweise gegen' einen glühend heißen Ofen. Dem Bedau ernswerthen wurde das Gesicht, beide Hände und Arme schwer 'verbrannt. Die Sanitätskolonne der Feuerwehr mußte den Schwerverletzten nach dem Krankenhaus fahren. - H a n st e d t7 Seinen 99. Geburts-ti-.g 'beging der frühere Schmied A. Jensen. Trotz des hohen Alters ist er gei' sehr frisch und körperlich äußerst rüstig. iK i e I. Von bedauerlichen Folgen begleitet war ein nächtlicher Ueberfall, der gegen den Oberleutnant zur See Arnold! verübt wurde. .Der Offizier wurde auf dem Heimwege hinterrücks von zwei Strolchen überfallen, die ihn nach schweren Mißhandlungen der Uhr und Börse beraubten.' Arnold! hat sich fetzt genöthigt gesehen, lus dem akt!ven Seeoffiziercorps auszuscheiden, da ihn die bei dem Ueberfall erlittene Lungenverletzunz hindert, noch ferner den Dienst fortzusetzen: er tritt nach nur sechsjähriger Dienstzeit zur Rcserve. Die beiden Straßenräuber, Arbeiter Fahlteich und Wichert, 'denen nvi5' mehrere Verbrechen gleicher Art nachgewiesen werden konnten, wurden vom Schwurgericht zu lebenslangttcyer Zuchthausstrafe verurtheilt. Nord strand. An den Folgen rines 'Schlaganfalles starb im besten Mannesalter der fbesiker Ketel Hansen im Alten - Kog. Jahrelang geborte der Verstorbene, eine von allen hiesigen Einwohnern geachtete Perfönlichkeit, der Gemeindeverwaltung an Sctrzbüttel. Vor einiger Zeit begingen die Eheleute Hans Söthmann und Frau das Fest der goldenen Hochzeit im Hause des Gastwirths Schnepel. Die Trauung des Jubelpaares vollzog Pastor Schlüter. Schwabstedt. Der Hofbesitzer Ahrens und seine Frau geriethen auf dem Heimwege durch den Sturm in einen 'Ehausseegraben. Beide Eheleute ertranken. W i l st e r. Infolge Genusses verdorbenen Fleisches sind die Frau und zwei Kinder des Gerbers Becker gestorben. zs'rsvrnz jesonxmevru Stettin. Vor Kurzem feierte das Louis Löwenthal'sche Ehepaar, Grüne Schanze 1, das schöne Fest der diamantenen Hochzeit. - Durch den Rabbiner Dr. Vogelstein wurde, dem Jubelpaar die vom Kaiser gestiftete goldene Ehejubiläumsmedaille mit der Zahl 60 und einem Glückwunschschreiben des Kaiserpaares überreicht. - . Bütow. Der Vierfahrer Hermann Kiesel war mit Bier über Land gefahren; dabei ist er wahrscheinlich infolge Ermüdung eingeschlafen und vom Wagen, gefallen, denn er wurde zwischen Groß - Gustkow und Damper, von zwei hiesigen Kutschern in fchwer verletztem Zustande aufgefunden und m seine Wohnung geschafft. .Der sofort 'herbeigerufene Arzt stellte Gehirnerschütterung und mehrere Nippenbrüche fest. Kiesel ist seinen Verletzungen alsbald erlegen. Gulitz. Rentier Großkreuz machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Die That dürfte in geistiger Umnachtung vollbracht sein. K ö s l i n. Wohl der älteste Bürger unserer Stadt, Oberstleutnant z. D. Leo .v..Tdermmn, vollendete kürzlich in voller Rüstigkeit und Frische sein 95. Lebensjahr. Zu diesem Feste waren von nah und fern Ehrungen, eingegangen, u. a. auch vom 1. Leib - HusarenRegiment, bei dem der Jubilar ferner zeit gestanden hat, von dem General v. Mackensen, vom Kommandeur des 5. Regiments, zu dem viele Mitglieder der v. Tiedemann'schen 'Familie dienstliche Beziehungen haben, und von dem Vere!n alter Leibhusaren. Den Höhepunkt des Festes bildete daS Eintreffen eines Telegramms des Kaiser's. Pargyw. Das seltene Fest der goldenen Hochzeit feierten der Kutscher Christian Darwitz und seine Ehefrau im Äreise ihrer Binder und Kindeskin-de?.

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Unter Frauen findet man eine überraschende Unwissenheit bezüglich ihrer eigenen Funktionen. Neun aus zehn Frauen leiden jeden Monat unsäglich und glauben, dies muß so fein. Auch Sie? Wenn dies der Fall ist, so sind Sie im Irrthum. Es ist nicht nöthig zu leiden, ausgenommen Sie wünschen es. Funktioneller Schmerz ist das Anzeichen funktioneller Krankheit. Diese kann kurirt werden durch

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Frankreichs KricgsbcrcitsÄaft. Angesichts der offenen und versteck!en Kriegsdrohungen gegen Deutschland, in denen sich ein großer Theil der Pariser Presse gegenwärtig gefällt, erheben bedächtige frJNz'ösl'.che Patrioten die warnende Stimme und rattoi ihren Landsleuten, denUebermuth nicht bis zum bitleren Ernste zu treiben. Am bcnierkcnswerthesten in lieser BeZiehung erscheint ein längerer, im Maim" veröffentlichter Aufsatz des Generals Pedoya. Dieser hervorragende Fachmann vertritt in seiner Arbeit die Ansicht, daß es dem sranzösischen Heere heute eben so an hervorragenden Truppensühcern fehlt, wie in den Jahren 1839 und 1870. 1839 habe Frankreich gesiegt, weil es zu seinem Glücke noch schlechtere Führer sich gegenüber gesehen habe; 1870 aber habe die Unfähigkeit der OberbefehlsHaber Frankreich fünf Milliarden und zwei seiner schönsten Provinzen gekostet. Ist unsere Lage besser geworden?" fragt der General dann und antwortet: Sie ist es hinsichtlich unserer Borbereitung für den Krieg ganz ohne Zweisei und Deutschland weiß genau. daß es sich einem weit furchtbareren Gegner als 1870 gegenüber befinden würde. Damals war die Armee nicht für den Krieg organisirt; in aller Eile stellte man die Brigaden. Divisionen und Korps nach der Willkür eines Beamten im Ministerium zusammen. Die Generale kannten ihre Truppen nicht, die Truppen ebensowenig ihr? Führer. Reserven hatten wir auf dem Papier. Heute haben wir deren eine achtungbebietende Zahl von guier Ausbildung. Damals nahm man die Regimenter planlos aus ihren Garnisonen weg. ein ausgearbeiteter Mobilmachungsplan war nicht vorhanden. Heute ist nicht die geringste Kleinigkeit vernachlässigt. Alles ist vorher überlegt. Die Ausbildung der Armee litt noch unter den strengen Formen Friedrichs des Großen oder Napoleons, augenblicklich ist sie allen Anforderungen der modernen Taktik angepaßt. Selbst die Truppen vorderster Linie, wie die Division Douay. hatten am Vorabend des Kampfes noch keine Munition, keine Lebensmittel, keine Fahrzeuge. Das Material war wohl in den Magazinen vorhanden, aber es war für die Armee nutzlos, und die von der Nationalversammlung eingesetzte Untersuchungskommission hat zugeben müssen, daß für das Arsenal Vernon mit seinem Arbeiterpersnal mindestens zwei Jahre erforderlich gewesen wären, um das dort aufgespeicherte Material rollend zu machen Dann kommt Pedoya auf den KernPunkt seiner Ausführungen. Es genüge nicht, schreibt cr. die Laune der jeweiligen Kriegsminister zu befried:gen und immer neue Truppeneinheiten zu schaffen. Die Hauptaufgabe sei die Heranbildung hervorragender Führer, an solchen mangele es aber dern sranzösischen Heere vollständig. Die Armee". schreibt er. gleicht einer großen Maschine; sie bedarf eines Motors, der sie in Bewegung hält. Dieser Motor fehlt bei uns, während ihn Deutschland besitzt. In Frankreich hat das Parlament nichts gethan, um ihn der Armee zu geben. Auf das Parlament fällt damit die allerschwerste VerantWartung Sodann weist Pedoya auf das hohe Alter der meisten französischen Generale hin, und betont, daß der weitaus größte Theil von ihnen auf die eigene Erfahrung pocbt und weder die moderne Militärliteratur durcharbeitet, noch auch sich gewissenhaft mit der Taktik rer fremden Heere vertraut macht. Das aber sei noch nicht einmal das Allerschlimmste. Wer von diesen Generalen", fragt Pedoya, hat eine klare Vorstellung von derWiderstandskraft der Festungen anderer Staaten, ja auch nur der unsrigen? Wir könnten Generale in hoher Stellung anführen, die niemals in die Grenzgebiete gekommen sind, welche sie im ErnMlle MrMdigen haben. In

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TIA Vsv Frauen eZUnittek. ZJ u Ich konnte kaum noch gehen vor Schmerzen während meiner mo natlichen Perioden", schreibt Frau I. I. Afhburn von larkrange, Tenn. Ich hatte niederziehende Echmcrzen, der Kops that nur jeden Tag weh und mein Rücken schmerz U so, dad ich kaum stehen konnte. Ich war müde und entkräftet und laubte. ich könnte nicht am Leben bleiben. Teitdem ich jedoch Cardut nehme, habe ich mich bedeutend ge bessert und fühle jetzt besser als seit - Jahren. Ich habe es nur Cardut zu verdanken, daß ich nicht schon unter der Erde IIU-.II.!,, 1 - ' 1 n r-'t -",-1 LL::r,.;j Deutschland bereitet man die zu hohen Führersiellen Berufenen auf ihre gewaltige Aufgabe vor. in Frankreich überläßt man sie sich selbst. Wir haben kein Oberkommando, was gerade die Hauptstärke unserer Gegner ausmacht, und das ist eine Sache, die viel wichtiger ist. als die Festungsfrage, mit der man sich überHaupt viel zu viel beschäftigt. Fesiungen können wohl das Vordringen des Feindes verlangsamen, uns aber niemals auch nur den Schein eines Erfolges geben. Alle unsere Festungen, seien pe auch mit dreifachem Panzer gegen die wirksamsten Geschosse qe-. schützt, können nie die etwaigeUnfähigkeit eines Oberbefehlshabers wettmachen." Ein anderer militärischer Fachmann von hoher Bedeutung, de Veyre. trZt: im Figaro" mit Betrachtungen üce: die ZuZänglichleit der französischen Artillerie an dieOeffentlichkeit. Um die Empfindlichkeit seiner lieben Landsleute nach Möglichkeit zu schonen, erklärt er zwar, daß Deutschlands Ve:spiel noch kein Beweis ki, und daß die Deutschen in militärischen Anaelegenbeitcn auch nicht unfehlbar wären: cr gibt aber, wenn auch etwas verblümt, zu, daß die leisten Belagerungsparks, welche den zahlreichen deutschen Befestigungswerken an Teutschlands Westgrenze zugetheilt sind, eine Waffe bilden, denen Frankreich keine ähnliche. geschweige denn eine gleichartige ode: gar überlegene entaezensteUen könne. In Frankreich sm seit Langem gewöhnt, Heeresfragen als' Sache der Nation zu behandeln und öffentlich zu besprechen. Die Mahnungen der bedeutenden Sachverständigen haben fomit, selbst wenn sie bekämpft werden sollten, wesentliches Gewicht. Und daß sie angesichts der durch die MarokkoHändel getrübten Urtheilsfähigkeit und erhöhten Reizbarkeit der Franzosen sehr zeitgemäß sind, wird wohl kein wahrer Friedensfreund bestreiten mögen. Löwcl,Kanlpf in einer Menagerie. In d?r Menagerie von Bostock uö Wanlbwell in Belfast spielte sich kür,;, lich ein furchtbarer Kampf zwifchc. Löwen ab. Der Sieger in diese:'! Kanwfc. der Löwe Tuko. gilt für den größten in Gefangenschaft befind lichen Löwen. Man hatte in dem Käfig neben Tuko ein Löwcnvaar untc? gebracht. Duko schien von fein? Nachbarn znnächstkeine ftoiiz zu lieh, ine. Als nach Schluß der Menagerie die Wärter diese verlassen woll, ten. bemerkten sie. das; der große Lö we mit jedem Augenblick wüthAiöc? wurde. Er begann die massive Holz, wand, die ihn von tzem Löweupaar trennte, zu zerreißen und brüllte fürchterlich. Als der Vesilzer der Mo nagerie berbeieiltc. batte Tukc ein großes Loch in die Wand gerissen, sich durch dieses in den anderen 5iäfig drängt und fiel über die beiden ande ren Löwen her. Von dem Stoßen und Schlageil mit Eisenstangen nalirn Tuko abfolnt keine Notiz. Seinem männlichen Gegner hatte cr mit ei nem Biß die Krble zerrissen, und Karauf schüttelte er die Löwin, wie ein Derrie.r eine Ratte schütteln würde. Die verendete unter seinen Ääbnen. Nachdem Duko seine beidenGegner umgcoracht yatte. wuroe er vollztanoig ruhia und ließ sidi von seinem Herrn streicheln und liebkosen, als sei nichts vorgefallen. Mr. Boftock schätzt den Wertl, der umgebrachten Löwen auf 400 Pfund Sterling. Vertheidiger Standpunkt. Sie: Nun. Männchen, hast Du den Angeklagten durchgebracht?" Er: Jk, hat sich was! Gestanden hat die Kanaille heute in der Hauptverhand hlnftl" zzeutzwecyin.' anoarzt: Ja. Grundbauer, was ist denn mit Euch los? Wo habt Ihr denn Euren Schmerbauch gelassen?" GrUndbauer: Den hat jetzt mein Sohn, der Student!"