Indiana Tribüne, Volume 29, Number 124, Indianapolis, Marion County, 18 January 1906 — Page 4

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Indiana Tribüne. Hnaulgieden vou Ux tba Indianapolis, Ind. ßarry O. THudinm ... Präsident. Geschäfts localt No. 31 .Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2K9.

ttntered at the Post Office ot Indianapolis as tccond dass matter. Marshall Field, der Dienstag ge ftorbeue Chicvgoer Großindustrielle war einer der venigen Millionäre, welche auch ihren Pflichten gegen da? Gemein Wesen gerecht wurden. Mit größter Genauigkeit achtete Herr Field darauf, daß mit jedem Anwuchs zn seinem Rie stN'Vermögen auch seine Steuerauflage im richtigen Verhältniß erhöht wurde. Wenn man dagegen die New Jorker Multimillionäre in Betracht zieht, welche sich in jeder Weise von den ge rechten Steuern drücken, ja selbst vor einem Meineid nicht zurückschrecken, um daZ Gemeinwesen zu betrügen, so muß man Marshall Field doppelt hoch ach ten. Chicago verliert viel an ihm, denn er hat der beste Bürger der Stadt. Tillman wurde gestern im Senat recht boshaft als er dem Präsidenten so giftig zu Leibe rückte. Aber er ist wenig. ftenZ ehrlich und macht aus seinem Herzen keine Mörder.Grube. Die schlimmsten Feinde des Präsidenten im Senat find die Heuchler, die ihm schmeicheln, im Stillen aber gegen ihn wühlen. Die Marokkofrage in der Beleuchtung des Serrn Ular. Unser Berliner Correspondent schreibt: Alexandre Ular, degen Gewandtheit als Journalist nur von seiner Skrupel losigkeit übertroffen wird, enthüllt in dem französisch . aegyptischen Organ LeS Pyramideö die Ziele der deut schen Marokkopolitik. Er will in Ber lin bestimmt erfahren haben er ver räth freilich nicht von wem , daß Deutschlands ganzes Streben in der Marokkofrage darauf gerichtet gewesen se!, Mogador an der marokkanischen Küste als Flottenstützpunkt zu kr halten. Demgemäß habe der deutsche Botschafter, in Paris. Fürst Radolin dem französischen Ministerpräsidenten Rouvier den Vorschlag gemacht. Frank reich möge Mogador an Deutschland überlasten, dann werde Deutschland - den vorherrschenden Einfluß im übrigen Marokko den Franzosen konzedieren. Rouvier habe dieses . Ansinnen ad gelehnt. Ich habe Herrn Rouvier immer für einen sehr tüchtigen Politiker gehalten. aber ich habe nie gewußt, daß er so edelmüthig sei.Z wie er nach der Ular'. schen Enthüllung zweiselloSZsein muß. Wie. Rouvier hätte von dem Radolin' schen Vorschlage nur Kenntniß genom men, ohne ihnlfofort der Oeffentlichkeit zu unterbreiten? Die wochenlangen mühevollen VerHandlungen zwischen Rouvier und Ra. dolin und zwischen Revcil und Rosen hätten erübrigt werden könnn und die Delegierten der Mächte könnten sich die Bekanntschaft mit dem schmutzigen Neste AlgeciraZ ersparen, wenn Herr Rouvier minder diskret gewesen wäre. Durch die Veröffentlichung deS Radolinschen Vorschlages wäre ja die Eigennützigkeit der deutschen Politik in der Marokko, frage so evident zutage getreten, daß Deutschland weder den Sultan von Marokko noch irgendwen sonst auf seiner Seite gehabt hätte. Wenn Herr Rouvier den Radolin schen Vorschlag nicht veröffentlicht hat, so geschah dies freilich nicht aus Gut. Herzigkeit, sondern weil der Vorschlag nur in der Phantasie deS Herrn Ular existiert. Was Deutschland will, geht aus den zwischen Rouvier und Radolin vereinbarten Grundzügen deS Pro grammS vom 23. September 1905 her. vor. Deutschland will den Franzosen bei der Regelung der polizeilichen Kon. trolle im algerisch-marokkanifchenGrenz gebiet ein auö ihrer Grenznachbarschaft mit Marokko sich ergebendes Vorrecht einräumen, im übrigen will eS, daß weder in politischen noch in militärischen noch in polizeilichen, noch in kommer ziellen Angelegenheiten eine bestimmte Macht den Vorrang habe, sondern daß alle diese Fragen international geregelt werden sollen, und Zwar auf der Grund, läge der Gleichberechtigung der Mächte. Aus dem ja nicht nur von Deutsch. ' land, sondern von Frankreich mitver. öffentlichten Programm vom 23. Sep. tember 1905 geht hervor, daß Frank.

reich mit dieser Basis für die Bera

thungen der Konferenz einverstanden ist. Freilich wird von manchen Seiten behauptet, daß Frankreich sich inzwl schen wieder anders besonnen habe und daß eS einmal die polizeiliche Kontrolle nicht für das maro!kanifchalgerisch Grenzgebiet, sondern für ganz Marokko beanspruchen werde, sowie daß eS zwei tenS das Monopol für dem Sultan dezm. dem marokkanischen Staate zu gewährende Anleihen für sich verlangen werde. DieS würde nichts anderes bedeuten. als die völlige Auslieferung Marokkos an Frankreich. Denn wer die Polizei militärische Macht deS Landes in Hün den hat, beherrscht das Land politisch, und . wer die Anleihen gewährt, be herrscht eS wirtschaftlich. Daß ein Geldgeber bessere Aussichten hat. Liefe rungin für den Schuldner übertragen zu erhalten, als andere Personen, gil für das Leben der Völker nicht minder wie für das private Leben. Eine Noth wendigkeit für ein französisches Dar lehenSmonopol und eine französische Finanz.Kontrolle ist in keiner Weise vorhanden; eS fehlt nicht an Beispielen für die Wirksamkeit internationaler FinanZ'Kontrolle. ES ist zweiselloS, daß die deutschen Delegirten zur Konferenz gegen berat tigi Forderungen Frankreichs ein ent schiedeneS Veto einlegen würden und daß, wenn sie überstimmt werden soll ten, die Konferenz mangels Einmüthig kelt resultatlos verlaufen würde. Die deutschen Bevollmächtigten werden' sich in einer solchen Haltung durch daS Be wußtsein gekräftigt fühlen, nicht nur die deutschen, sondern auch die interna tionalen Interessen zu wahren. Die englischen und spanischen Residenten in Marokko stehen ja nur deshalb auf dem Standpunkte Deutschlands, weil sie er kennen, daß dieser Standpunkt zugleich ihre Interessen am besten vertritt, wäh rend diese Interessen durch ein franzö fische? Monopol aufs höchste gefährdet werden würden. Indem ich dargethan habe, welche Haltung die deutschen Delegirten in AlgeciraS einnehmen dürsten, habe ich zugleich wohl am besten die Erfindung deS Herrn Ular widerlegt. Dieser Herr giebt am Schlüsse seines Artikels dem deutschen Kaiser den Rath, seine Diplo maten durch englische zu ersetzen. Herr Ular ist zu bescheiden. Ich schütze ge wiß die Tüchtigkeit der englischen Diplo matie sehr hoch, aber eS giebt Leute, die behaupten ich gehöre nicht zu ihnen, aber Herr Ular gehört sicherlich dazu, daß eine eiserne Stirn das erste Erforderniß für die Diplomaten fei. Wenn dem so ist, so wird Kaiser Wilhelm nicht einen englischen Diplo maten, sondern Herrn Ular ' an die Stelle des Fürsten Bülow zu setzen ha ben. Seine Ueberzeugungstreue wird Herrn Ular sicherlich nicht hindern, den Posten anzunehmen. Capital Citt? Vier ist heute das Losungswort. Polizeiliches. L l e e t a I n c e. 342 Nord Illinois Straße wohnhaft, wurde gestern wegen Erpressungsversuchs hinter Schloß und Riegel gebracht. ElijahOgleSby, 20 Jahre alt, 1130 Nord Missouri Straße wohnhast, ein würdiger Vertreter der schwanen Rasse, wurde wegen GroßdiebstahlS hinter Schloß und Riegel gebracht. OgleSby hatte dem Malter Turner. 331 Jndiana Avenue wohnhaft, ein Fahrrad -und eine Meerfchaumpfeife entwendet. Er wollte dann gestern das gestohlene Rad .an Turner verkaufen. welcher fem Eigenthum erkannte und die Polizei benachrichtigte. DieVoli. Mn Hull und Shine erschienen hierauf tn der Wohnung Oglesby'S um die Verhaftung vorzunehmen. Als sie die Taschen deS OgleSby untersuchten, fan den sie die schöne Meerschaumpfeife, welche gleichfalls Eigenthum deS Tur. ner war und aus seinem Zimmer ge stöhlen wurde. Die Polizisten hatten somit einen guten Fang gethan. Ge ftern Abend wurde OgleSby in der Po. l!zelftatlon den Polizisten, welche an getreten waren, um ibre Bekeble an empsangen, von Kapitain Asch borge. sUyrr, um fiü). das Gesicht des Hallun ken einzuprägen. - South B e n d, 17. Jan. Anton Cramer, 21 Jahre alt, wurde gestern in einem Auszug zu Tode ge. drückt. Heute Capital City Oier in allen besseren Wirthschaften.

Capital City

Verzapft heute ihre und

Als Heinrich von Meißen die Frauen besang, . Scin Loblied begeisternd die Gaue durchklang, Da hatte er heiliges Streben entflammt Und Frauenlob" ward er von Allen genannt. Nicht Weib, fondern Frau soll der Name sein", So eiferte Fraucnlob am Ufer des Rhein; Die Männerwelt freudig wimmle ihm bei: Die Frau für uns stets nun das Höchste sei. Als Frauenlob im Tode die Augen geschlossen, .Da sind um den Sänger viel Thränen geflossen; Sein Mund war verstummt, seine Lieder verhallt, Starr lag sie im Tode, des Sängers Gestalt. Im Dome zu .Main; war sein Qtah bereit, Da nahten zehn Frauen im Trauerkleid', Sie drängten die Träger von ihrem Platz', -Selbst wollten sie tragen den köstlichen Schatz. Der Sänger der Frauen ist nicht vergessen, DaZ kann man am edlen Biere ermessen, Das würzig aus Malz und Hopsenkraut Die Capital City Gesellschaft nun braut. X Anstatt um den todten Sänger zu klagen, Wird man Frauenlob" zu frohen Festen tragen; Das T. T." - Bier ist auch dabei, Hoch lebe die neue Brauerei!

D i e neue Brauerei. An der Südwest.Ccke der Wisconsin und West Straße erhebt sich ein impo santeö Gebäude, die ganz aus Bedford Granit und gelben Preß.Backsteinen ausgeführte Brauerei der Capital City Brewing Co. Mit seinen 126 Fuß vom Niveau der Straße bis zum Dach macht der in schönem Styl gehaltene Bau schon von Außen einen großarti gen Eindruck. Aber alle Erwartungen werden übertroffen, sobald man das Innere betritt. Nicht als Stein, Ce ment und Eisen kam im ganzen Ge büude zur Verwendung, und was die innere Einrichtung betrifft, so sieht man mit Staunen, zu welch' hoher Vollkom menheit die moderne Technik in der Braukunst gelangt ist. Im ganzen weitläufigen G?bäude ist nicht eine ein zige Transmission, nicht ein einziger Treibriemen zu finden; alle und jede Maschinerie vom Parterre bis zum obersten Stockwerk wird durch Electric! tät betrieben. Die zu diesem Betriebe nöthige Kraft wird durch zwei im Erdgeschoß befind lkche. Motoren von je 220 Volts und je 80 Pferdekräften geliefert. Zwei Dampfkessel liefern den nöthigen Dampfdruck zum Betriebe der Moto ren. Interessant ist die nach neuestem System eingerichtete FeuerungZanlage dieser Dampfkessel. Die Kohlen wer den von den Eisenbahnwagen in eine durch Elektricität betriebene endlose Schlange geschüttet und so in einen 100 Tonnen haltenden VorrathZbehäl ter über den Kesseln befördert. Durch ein Rohr gelangen dann die Kohlen von unten durch den Aschenbehälter in die eigentliche Feuerung. Der Rauch wird durch eine sinnreiche Vorrichtung im Feuer verbrannt. In demselben Raum neben den Mo toren steht eine Eismaschine neuester Construction von 100 Tonnen Capa zltüt. Diese Maschine sorgt für die nöthige Kühlung der Keller Anlagen und wird außerdem zur Fabrikation von 16 Tonnen Kunst'EiS pro Tag verwandt. Unmittelbar über dem Maschinen räum befindet sich daS'eigentlkche Brau Haus. Hier wird das von Besuchern am offiziellen Eröffnungstage vor einiger Zeit bereits erprobte und mit vollem Recht als vorzüglich befundene Bier gebraut. Wasser, Malz und Hopfen find die Bestandtheile eines guten Bie. reS, wie dasjenige der Capital City Brewing Co. Nachdem das nöthige Quantum Wasser in die 250 Barrel haltenden zwei Braukessel, die zugleich als Maifchgefüß dienen, eingelassen ist, wird das vorher durch eine äußerst finnreich eingerichtete Waage automa isch abgewogene und aus der Schrot Mühle zerkleinerte Malz zugesetzt. Das Maifchwerl wird durch eine ein ache aerinakügiae Drehung einer ttur bel unter den beiden Braukesseln regu irt. Die verschiedenen Maisch'Tem. Peraturen werden durch Bristol's Re cordina Thermometer automatisch ge nau reaiftrirt und könnm zu jeder Mi nute während des Maischprozesses ab. gelesen werden. Beim Kochen der Würze nach Beendigung des Maischens ?MMmi XMtart4liv Äfimlsi iihV iwuimi uui iuiyu4i wfMiiiyfc4 uuu bester New Yorker oder feinster Hopfen

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Produkte Fraueulov " T. T.". von der Pacific-Küste zur Verwendung. Hoch auseinander gepackt liegt Ballen an Ballen dieses Materials in dem Vorrathsraum, der, um eine Beschä digung deS Hopfen durch Wasser tropfen zu verhüten, nicht durch in äl teren Brauereien noch übliche Röhren mit an der Außenseite künstlich erzeug tem EiS, sondern durch Zufuhr kalter Luft kühl gehalten wird. In dem geräumigen und ausgezeich net ventilirten Güh und Lagerkeller stehen 47 Gährbottiche und 57 Lager bottiche, die je 250 Barrel fassen, an einandergereiht. Die Wände dieses Kellerraumes sind an der Innenseite mit einer dicken Korkschicht versehen, welche ein Zu dringen warmer Luft von Außen ver hindert und daS Halten der Tempera tur auf gleichmüßiger Höhe oder viel mehr Tiefe ermöglicht. Die in dem Abfüllraum aufgestellten Filter u.Füll.Apparat sind allerneuesten Systems. Nach dem Verlassen des Filters ist auch das kleinste etwa noch zurückgebliebene Hefethellchen aus dem Bier entfernt. Vermittelst deS Füll Apparates können in einer Stunde 90 Barrel Bier von den Lagerbottichen abgezogen . und in die Verfandtfüsser gefüllt werden. Die Vorrichtungen sind so vorzüglich getroffen, daß während deS ganzen Brau, Gähr- und LagerprozeffeS, so wie beim Abfüllen nicht die geringste Wenigkeit Luft zu dem Bier treten kann, daS Product ist also vollständig chemisch rein. Die prachtvolle Färbung der dunklen Biersorte, die nebenbei gesagt, irgend einem der verschiedenen importirten Biere in nichts nachsteht, ist nicht etwa durch Farbezusatz, sondern einfach durch ein entsvrechend längeres Kochen der Würze im Braukessel erzielt. Einige andere bemerkenswerthe Ein richtungen find nzch in der Brauerei vorhanden. Durch das ganze Gebäude vom Par terre bis zum obersten Stockwerk läuft ein Aufzug, durch Electrizität betrie ben. In dem dritten und vierten Stock werk befinden sich drei eiserne Malz Behälter, die jeder 2500 Bushel Malz zu fassen vermögen. Eigenartig ist die Art und Weife, wie das Malz aus den Eifenbahn.Frachtwagen in diese Behäl ter besördkrl wird. Ein sechSzölligeö eisernes Roh: wird von den Behältern n die Frachtwagen geleitet und daS Malz wird durch dieses vermittelst Luft druckeS in die Behälter gehoben. Auch für die Bequemlichkeit der in der Brauerei beschäftigten Leute ist in umsichtiger Weise Sorge getragen; ein geräumiges Zimmer, sowie Badevor richtungen :c. stehen ihnen zur Nerfü. gung. Nach vollständiger Fertigste! ung wird die Firma etwa 60 bis 70 Leute beschäftigen. Das FlaschenbierDepartement und das zur Aufnahme von circa 30 Pfer den' bestimmte Stallgeböude sind noch m Bau begriffen. Die Firma Jof. Schneible & Co. n New York hat das Gebäude mit ammt der inneren Einrichtung herge stellt; die Saukoften betragen 320,000 Dollars. ' Die jährliche Capacität der Brauerei betrügt 75,000 Barrel.

H Die peinlichste Sauberkeit in dem ganzen weitverzweigten Betriebe füllt dem Besucher recht angenehm auf. und da ist eö nicht zu verwundern, wenn das nach dem Rundgange in zuvor kommendster Weise verabreichte Pröb chen deS hellen sowie deS dunklen Ge bräueS doppelt gut mundet. Leute wird zum ersten Male das neue Bier in den Wirthschaften zu haben sein; Liebhaber deS edlen Ger ftensafteS sollten nicht versäumen, einen Versuch zu machen. Grundeigenthums . Uebertragungen. Joseph W. Selvage an Algermon Rice u. A., Lot 11 in Merritt Place Add., 35 bei 120 Fuß, vacant, Nord, feite der Michigan Str., östlich von Florence Str. $600. William McWhorter u. A. an Geo. W. McWhorter, Theil vou Lot 13 in McCaölin'S Add. an Keystone Park, bei 126 Fuß, vacant, Südseite von Congreß Ave., östlich von Northwestern Av.'. $700. Arthur V. Brown an Lizzie Bohnen kamp, Theil von Lot 16 in Smith & Logan'S Add., 22 bel 123 Fuß, vacant Westseite der Eaft Str., südlich von Plymouth Str. $550. Ernest C. Albright an Daniel W. Brower. östliche Hälfte von Lot 6 in Ostermeyer's Suöd. in Theil von Da vidson'S 3. Add., 34 bei 125 Fuß, ver bessert, Nordseite der Ohio Str.. öst lich von Highland Ave. 81,000. LewiS A. McCammon an Walter L. Carey, Lot 14, Square 2, Lincoln Park Add.. 40.01 bei 140.98 Fuß, ver bessert, westliche Seite, der Talbott Ave, südlich von 23. Str. $$,500. Emma Phelps an .Frank W Morrison, Theili' des)' nordwestlichen Viertel, Section Wr 'Township 16, Range 3, 1.53 Acres, Wayne Town ship. $918. Harrison Snyder .an Margaret S. Shimer, Theil von Lots 5 und 6, LewiS & Co'S Arsenal HeightS Add.. 33 b:i 131.2 Fuß, verbessert, östliche Seite der Keyftone Ave., nördlich von Pratt Str. gl.500. Jda B. Schooley Real Eftate Co. Lot 43, Martin'S New York Add., 40 bei 112.5 Fuß, verbessert, Westseite Hiawatba Str., südlich von New York fett. 81. AuguftuS E. Rahke an Emil R. Rahke, Lot 14, Johnson'S Ost Wash. ington Str. Add.. 35 bei 113 Fuß, vacant, Oftseite Keyftone Ave., südlich von Washington Str., Lots ,3 6, Englewood Add., 153.8 bei 140 Fuß, vacant. Südweftecke Wasbinaton und Dearborn Str.; Lot 106, Rudbell'ö Glenwood Add., 40 bei 131.2 Fuß. vacant, Oftseite Beville Ave., nördlich von Michigan Str.; Lot 183, Bradley u. A. Add., 40 bei 135 Fuß, - vacant. Westseite Bradley Str., südlich von Michigan Str., und östliche Hälfte von Lot 10, Little'S Subd.. Außenlot 85. 45 bei 95'Fuß, verbessert, Nordweftecke Liberty und Georgia Str. 81. Charles M. Croß an Lena Munsey. Theil Lot 8. LangenbergS Sub., Theil Cincinnati & Chicago Railway Co. Add., 8914. Leona A. Batty an David Wild, Theil Lots 2 und 3, MintumS Nord Add.. westliche Seite Illinois Str., nördlich von McLean Place. Emma Willoughby an George L. Fausset, Lot 162, Julian u. A. Sub. divifion, Jrvington, 60 bei 160 Fuß, Verb., Südseite der RawlS Ave., östlich von Audubon Road. 81800. Barney D.'Ladd an Mary L. Mc Kay. Truste?, Lot 76, 36.6 bei 112.5 Fuß, vacant, Westseite der- Hanson Ave., südlich von New York Straße. 8800. Judlana Trust Co. an Charles D. Pearson. Lot 1 in Roct's Subd.. ein Theil deS Sqareö 97, 26.3 bei 100 Fuß, verbessert. Nordweft.Ccke der Pennsylvania und Soutb Strake. 811.000. John Figg an Eugene M. Wilson. Lot 21 in Mverö Nord Illinois St& Add.. 40 bei 130 Fuß, vacant, Oftseite der Illinois, nördlich von 35. Straße. 8914. Heute Capital Cittt Vier an Zapf.

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Voll einbezahltes Kapital 51,500,000 Verantwortlichkeit der Aktionäre 1,500,000 Uebcrschuß 500,000 - 83,500,000 Aktiva .810,571,879.04

ropaisches Aeparkmenj s v1. Wechsel, Kreditbriefe, Postanweisungen, , auf alle Städte EuropaZ. - Schisssschetns Von und nach Europa. n- und Verkauf auSlknSZl scheu Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank. jgic sicherste Methode zum Erfolge 2Jj liegt nicht allein in dem Ersparen vor? Geld und in Deponirung des -selben, sondern auch in derNichtberührung desselben bis Ihre Absicht erreicht ist. Dieses kann nur geschehen durch Hinzufügung in jeder Woche oder jedem Monat, ohne Rücksicht auf andere an Sie gestellte Verlangen. Mit anderen Worten, Sie schulden Ihrem Spar Conto wöchentlich oder monatlich eine gewisse Summe, die Sie gleich anderen Schulden zu zahlen haben, und der Erfolg ist gesichert. Es bleibt immer noch ein guter Theil des Januars, in welchem Sie ein Conto eröffnen können. Thun Sie dieses sofort; heute noch. THE IIIDIAIII TRUST COMPANY, Kapital $1,000,000.00 Ueberschuß 300,000.00 J. V. Fredrick Der Kohlenmann, erkauft die desteu Kohlen aller Sorten im Mare. Ofsice u. Yards 800-900 Beechcr Str. Tel. nen, 9394; alt, Main 1130 Bauerlaubnißsche i ne. LouiZ ttruse, FrameWohnhauS, Par ker Avenue, nahe 12. Str., S600. F. 271. und Alice Whitehead, Fraine. Wohnhaus, Rembrant, zwischen 17. & 18. St.. $900. Martin (5. Kuntz. FrameWohnhauö, nahe Lafayette, zwischen 11. und 12. Str.. 81200. Martin C. Kuntz, Frame.Wohnhaus, nahe Lafayette, zm. 11. und 12. Str., S1200. H. R. Henning, Schuppen, 705 Oft Market Str., $65. Gott lieb L e u k h a r dt, .Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str. Löwin auf Deck. Dei 'Frachtdampfer Pallanza" von ,er Hamdurg-Amenka-Llnie wurde uis einer Reise von Hamburg nach New ?)ork von einem heftigen Sturme überrasch:. Der Dampfer wurde hin- und herq?schleudert, wie ein Kork, und die Haftre einer Menagerie, die auf dem Deck angebunden standen, drohten zu zerspringen. Eine Löwin zeigte die größte Aufregung. Jedesmal, wenn eine Welle das Schiff traf, warf sie sich laut aufbrüllend gegen das Gitter ihres Käfigs. Bald darauf schlug eine große Woge über das Deck, zerriß die Stricke des Löwenkäfigs, stürzte diesen um. und es gelang dem aufgeregten Thier, aus dem Käsig zu entkommen. Die Seeleute flohen Hals über Kopf vor dem sie verfolgenden Thiere.. Es gelang ihnen, sich unter Deck zu' flüchten. Die Bestie war Herr an Deck des Schiffcs. Ihr Gebrüll übertönte das Toben ' des Sturmes. Als die Löwin nach dem ' Hinterdeck gegangen war. kamen die muihigsten Seeleute wieder an Deck. Sie trugen auf langen Stangen ein Netz. Dieses breiteten sie aus und trie-, ben damit die wüthende Bestie in eine ' Ecke, wo es gelang, sie in das Netz v.i verwickeln. Sie war nun hilflos und konnte in den Käfig zurückgtschleppt werden. , Die beke 5 Cent Ciaarre in dn tadt, Mucho'S .Longfellou".

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