Indiana Tribüne, Volume 29, Number 119, Indianapolis, Marion County, 12 January 1906 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

Waden. Karlsruhe. Nach längerer p. , l r"f 1s I Ztranlyell slaro in oer uoinger um versitätsklinik der Respizient für Ge nerallandesarchiv, historische Com Mission, Staatsanqehöriqkeit, ArmenAersicherungs- und Fischereiwesen, im Ministerium des Innern, Geh. Oberregierungsrath Moritz Seubert im Alter von 53 Jahren. H i l z i n g e n. Ein schreckliches Uncluck ereignete sich aus hiesiger Ge markung? Landwirth Schmid von hier war am Staufenberg mit Ackern beschäftigt und hatte sein 5jährig Töchterchen Bertha zum Kartoffelauflejen mitgenommen. Da es das 5imd Zu frieren begann, machte der Vater beim Vesperejjen aus Kartoffelkraut ein Feuer an und hieß das Kmd, als er wieder an die Arbeii ging, noch beim Feuer zu bleiben. Plötzlich hörte er Hilferufe, und als er zu dem Platze zurücklief, sah er sein Kind, in Flammen stehend, ihm entgegeneilen. ' Bis es möglich war, die durch das Laufen des Kindes noch mehr angefachten Flammen zu loschen, war das arm? Wesen so fürchterlich mit Brandwun den bedeckt, daß es trotz sofortiger ärztlicher Hilfe bald darauf starb. M a h l b e r g. Unlängst brannten der Schreiner Rieder Wwe. 2 Anwe sen, ferner die Anwesen der Nathschreibe? Handascher Wwe., Heinrich Bayer Wwe. und des Karl Rieder, sowie eine Scheune des Wagners Ehret nieder. Mannheim. Vor kurzem entfernte sich die 42 Jahre alte Köcbin Rosine Ncithardt von Ubstadt, welche in letzter eit Spuren von Schwermuth zeigte, aus ihrer in Waldhof aelegenen Wohnung und stürzte sich in den Jndustriehafen. Die Leiche wurde gelandet und nach Käferthal verbracht. Pforzheim. Unlängst erschoß der 26jährige Mechaniker Friedrich Heintz. wie er angab aus Versehen, seine 23jährige Frau. Er wollte nach einem unbedeutendenWortwechsel seine Frau durch das Vorhalten .des Gewehres ängstigen; das Gewehr ging los und die Bleikugel drang der Frau durch den rechten Oberarm in die Lunge und ging wieder auf der ande--ren Seite zum Körper hinaus. Der Tod trat augenblicklich ein. Heintz Will nicht gewußt haben, daß das Gewehr geladen war. Er wurde festgenommen. '' Stetten. Vor Kurzem .wurde das Anwesen des Landwirths Futtercr durch Feuer zerstört. Futterer und 4 weiterer Landwirthe, die ihre Futtervorräthe in der Scheune untergebracht hatten, erleiden beträchtlichen Schaden. Derselbe dürfte sich auf über 15.000 Mark belaufen. W a l l d ü r n. Die Altbürgermeister Hildenbrand'schen Eheleute feierten die goldene Hochzeit. DerGroßherzog verlieh dem Jubelpaar die silberne Erinnerungsmedaille. Zienken. Salmenwirth Nußbaumer fiel in die Scheuertenne und verschied bald darauf. ?1ycinpsnlz. S p e y e r. Regierungsrath Friedrich Siebert, früher Bezirksamtmann in Neustadt a. d. Haardt, ein Sohn des Forstmeisters und Bruder des verstorbenen Oberbaudirektors in'München, ist, 77 Jahre alt, gestorben. Bubenhausen. Vor kurzem war auf unaufgeklärte Weise in dem oberen Stock des Ackerers Johann Wittenmeyer Feuer ausgebrochen. In kurzer Zeit azcherte er das ganze Anwesen ein. Germersheim. Hier erschoß sich der Vicefeldwebel Volk vom 17. Regiment aus Gram über den kurz vorher erfolgten Tod semer Braut. m s o a ch. Wor kurzem wurde der 20 Jahre alte Tagner Peter Lips von hier in einem Strohhaufen in nächster Nähe des Dorfes, in der soa. Hohl, erschossen aufgefunden. Die Gründe, welche den jungen Mann zum Selbstmord veranlaßten, sind unbelannt. M e ck e n h e i m. Hier starb unerwartet Pfarrer Zimmermann. Derselbe feierte dieses Spätjahr sein 50zähriges Priesterjubiläum und war noch letztens m der Armenrathsitzung. Pfarrer Zimmermann war überall gern gesehen und geachtet, denn er liebte den Frieden Zn'der Gemeinde. PZrmasenZ. Der. LSläbrZae öausknecht David Schießer von hier war mit dem Fuhrwerke eines hiesigen Lederfabrikanten in Waldshausen. Als das Fuhrwerk hier ankam, lag Schießer todt darauf. Ob der Mann einen Schlaganfall erlitten oder ob sonstige Umstände seinen Tod herbeiführten, muß die ärztliche Untersuchung ergeben. Schieber hinterläßt eine Nrau und ein Kind. In der Schuhsavn! von Gebrüder Junger brach Feuer aus, dem ein großer Waarenvorraty zum Opfer fiel. Der Laaerräum, der Packraum und das Bureau sind vollständig ausgebrannt. Der Brand,, der das dreistöckige Fabrikgebäude' zerstörte, toödurck ein Schaden von 100.000 Mark entstand, ist durch einen Einbrecher gelegt worIm Ein Damenschuh und ein Knäuel .Garn, die man in txnm Garten in der Nahe der niedergebrannten Fabrik fand und als aus dem Jünger'schen Lager stammend feststellte, führten aus

die Spur und zur Verhaftung des Fa brikarbeiters Heinrich Bergmann, ei nes 20jährjgen Burschen aus Frecken

feld. Bergmann räumt ein, in die Jünger'sche Fabrik eingebrochen zu sein und zur Verdeckung des Diebstahls das Lager in Brand gesteckt zu haben. Auch zwei Hehler wurden ver haftet. Mecklenpurg. Schwerin. Der König von Preußen hat der verwittweten Frau Rittmeister Ada Freifrau v. Lilienkrön, geb. Freiin v. Wrangel, hierselbst, welche sich durch Opferwilligkeit für die freiwillige Krankenpflege bei der ü)utztruppe sur Deutsch-Sud Westafrika ausgezeichnet hat. die Rothe Kreuzmeoaille zweiter Klasse verlie hen; ferner hat der König von Preußen aus Anlaß des Geburtstages der 5!aijerin die Rothe Kreuzmedaille drüter Klasse verliehen dem Fräulein Amanda Erull in Wismar, dem Handelsmann Friedrich Arfert hier, dem Bauunternehmer Johann Stapelmann in Güstrow und dem Hofapotheker Dr. Lander. B o d d i n. Letztens entstand in der Schnitterkascrne auf dem hiesigen Gute. Oekonomierath Alwardt aus Wolkow gehörig. Feuer. Das Gebäude lag mitten im Dorfe und wurde von 21 Personen bewohnt. Es sind diesem Vrandunglück drei Menschenleben zum Opfer gefallen. Die Namen der Todten sind: Joseph Soltisiak, Michael Dule'va und Antonia Giersch. Die Schnitter haben nur zum Theil ihre Habe retten können, anderen ist es nur qclungen, in nothburstigster Be kleidung aus dem Hause zu entkommen, manche haben auch ihr ganzes Baargeld eingebüßt. G o l ch e n. Der Lehrer Aben be ging vor kurzem sein 50jähriges Amisjubiläum. Der Jubilar ist ununterbrochen in der ritterschaftlichen Schule thatig gewesen. N e u st r e l i tz. Die Großherzogin - Wittwe hat zur Erinnerung an den 87. Geburtstag ihres verewigten Gemahls, des Großherzogs Friedrich Wilhelm, für den erforderlich aewor denen Anbau des hiesigen EarolinenStiftes die Summe von 100,000 Mark mit der Maßgabe zur Verfü gung gestellt, daß der Neubau Au gusta Earolinen - Stiftung" benannt Wird. Rostock. Auf der elektrischen Straßenbahn, unweit des Universitatsgebaudes, ereignete sich em Un glucks fall. Der 14jährige Knabe des Kaufmanns Wilke, der auf der Straße mit einem anderen Knaben spielte. rannte mit voller Wucht gegen emen in Fahrt befindlichen Motorwagen. Der Anprall war so heftig, das der Knaoe sich schwere innere Verletzungen zuzog. R ü t i n a. Der Erbpächter Meier. der sich durch eine kleine Wunde am Finger Blutvergiftung zugezogen ha:te, ist diefer Tage im 43. Lebensjahre im Lübecker Krankenhause verstorben. Trollenhaqen. Lehrer Mlcritz beging 'sein 50jähriges Amtsjubiläum. Bei der Feier, an der außer den Schulkindern des Orts und Eollegen auch die Gutsherrschaft zu Podewall theilnahm, hielt Pastor SchmidtNeddemin eine Ansprache. Der Jubilar dankte darauf allen Tbellnehmern mit bewegten Worten. Der Großherzog ließ nebst einem Glückwunschschreiben sein Bildniß überreichen. Hldenburg. Oldenburg. Unterofficier WilHelm Schnelle, geboren zu Berne, früher im Dragoner-Regiment No. 19.. ist in Breseba am Herzschlage gestorben. Burhave. Bei der Pfarrerwähl, die hier unter Leitung des Geh. Ober-Kirchenraths Ramsauer abgehalten worden, ist, ist- der Pfarrer Heimberg in Zetel einstimmig mit 102 Stimmen gewählt worden. K lerne n sie l. . Der Sielwarter Christen Terrkorn hier verkaufte sein hier belegenes Haus mit Garten an den Schiffer Johann Ahlers in Kleinensiel für 4000 Mark. Kaseburg. Eme muthige Rettunzsthat vollbrachte der 13jährige (-ohn des zuhrknechts Blohm hierselbst. In dem hochangeschwollenen Sieltief sah er den Körper eines Kindes treiben. Ohne Zaudern sprang er in5 Wasser, schwamm zu dem Kinde Und brachte es' glücklich ans Ufer; dann hatte er eben noch die Kraft, sich selbst aufs Trockene zu bringen. Es stellte sich heraus, daß der tapfere Junge sein eigenes sechsjähriges Brüderchen gerettet hatte, das an demWasser gespielt hatte und, cfyie daß eZ jemand bemerkte, hineingefallen war. Luxemburg. C lau sen. Vor einigen Tagen nti oer iiayrige 'zimmermann iwf c - T! . ri bann Federspiel von Clausen so unglücklich die Treppe herunter, daß er eine schwere , Veoirnericomierung Da r . srt . r. r y i i vontrug, an deren Folgen er starb. He llerlch. Der Arbeiter Niko las Merloud gerieth in das Rad einer Schneidemaschine und erlitt eine so schwere Verletzung, daß die Hand amputirt werden mußte. M o n d o r f. Hier starb im Alter von 69 Jahren Pfarrer Nikolaus Kneip. Er war geboren zu Diekirch und amtirte früher in Hollerich. Luxemburg, Bauschleiden, Kopstal und Mondors. Die beste 5 Cent Cigarre in I der Stadt. Mucho'S Longfellow-.

s Mozart-gcdmlim. Ter 150. Geburtstag des großen Tondichters und seine Begehung. Techsjährlgcr VirtuKs-MozartS rbeitslei: stuug. Frohnatur, utmüthigkeit und Un eigennnZz Lcin iblcben Mutkmablich Grabstätte-?aS Mozarteum. Außer dem großen Staatsmanne Benjamin Franklin ist es ein anderer. in die Reihen der Unsterblichen aufaenommener Mann, der Musik-Heros Wol, gang Amadeus Mozart, dessen Gedenken in diesen Tagen in Europa wie in Amerika beaanaen wird. Sinsichtlich Mozarts handelt es sich um die Feier seines 150. Geburtstages am 27. Januar 1906. In den Ver. Staaten findet die Feier zum Theil unter den Auspicken des d:utsch-amerikanisch:n Natlonalbunoes statt. In Prag wird an dem Tage der Grundstein für ein Denkmal des genialen Tondichters qe. legt, wahrend Wien mit einer sinniaen Mozarthuldiauna bereits vorausaeeilt ist. Es wurde dort vor Kurzem der cozart-Ärunnen" enthüllt und festlich eingeweiht. ! Das Sauvtmotiv des fiauralen Theiles des Brunnens hat der Schöp1. ' ' i ser oejfelven, Bildhauer Karl Wollek. W 3f??'ff5S!JöSs t hr.2 -fv3:1 xmz ua ii i j ' wm ' ' j iü?-.7&-?it-j&&?? mm t mmm IV Siffi WWW ml 5! -7 : . W-y 7L1,.KÜ&2'' SiLlirc': m$mmmm otimtä 13 um ??! f(?,4 , ura&SL5l MozartZ GcburtZhauZ. der Zauberflöte." einem der bedeutendsten Werke Mozarts, entlehnt. Ta-. mina uno Pamino sind auf einem rncderen, langgestreckten Sockel schreitend oargestellt. Tamina halt ihren Lieb ten rnnrn umschlunJ.cn. das Antlin voll seliger Liebe, während Vamino in wonnigem Entzücken seiner Zauberstote himmlische Weisen entlockt. Zu ihren Füßen erheben sich phantastische eeungeyeuer rn abenteuerlichen Formen, die wilde, feindliche Gewalt des Wassers versinnbildlichend. Sie wachsen gleichsam aus dem Sockel heraus und greifen mit ihren Fangarmen nach dem Paare, wahrend sie zum Theil schon durch den Zauber der Musik gebannt sind. Das Wasser strömten orcttem Schwall aus fünf weit geöffneten Fischrachen heraus und fließt über zwei Terrassen kaskadenartig in ein großes, kreisrundes Bassin. Die sich verschlinaenoen und wieder auflösenden, lang dahinfließenden Linien Mozart-Brunnen in Wien. der beiden jungen Leiber, das harmonljche Zusammenklingen der Flachen und Konturen drücken das Kindliche. Innige. Zierliche und zärtlich Schwärmenoe oer Mozart'schen Musik in der ,Zauderslote" aus. Wolfaana Amadeus Mo?.art wurde 1756 als Sohn eines Musikers an der erzbischöflichen Kapelle zu Salzburg geboren. Auffallend früh zeigte er Spuren eines auerordcntllchen musikalischen Talentes, und schon mit sechs Jahren war. er durch den von seinem Cs i vi r . ;i iuaizx eryatienen unlcrricni so weil vorgeschritten, daß der Vater mit ihm eine Konzerttour unternahm. Der kleine Virtuose hatte einen außergewohnlichen Erfolg, und bis 1779 besano sicy nun Acozart, der aus drei Instrumenten. dem Klavier, der Orael und der Violine den größten Meistern seiner Zeit ebenbürtig war, später sich aber vorwiegend dem Klavier widmere, mu kurzen Unterbrechungen stetig auf Reisen. Er lernte ??rankreich, England und Italien kennen und crsuyr überall große Auszeichnungen. Es gelang Mozart, der von seinem Vater das strenae Vflicktbewuntlein. von seiner Mutter aber die Frohnatur geerbt, indeß nirgends festen Fuß zu

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fassen, und so kehrte er schließlich nach Salzburg zurück, wo er eine Stelle als W Unfreundliche Behandlung von Selten seines Herrn. des Erzbischofs. veranlaßte Mozart. c. crn: ;:t k? , . '

i'0i ,lluu "n uerzuueoeln, wo er sich Mit Konstanze Weber aus Mannheim verbeirathete. . . In Wien entstanden auch seine bedeutendsten Werke. Gelegentlich einer Reise, die Mozart 1790 nach Berlin Mozarts Mutter. unternahm, bot ihm König Friedrich Wilhelm II. den Posten eines Kapellmeisters mit einem Iahresaehalte bon 3000 Thalern an; aber Mozart, wierrts lr CTY i mll S v CfIlT 3 i .jt 14111 VCUl -illC4 kaiserlichen Kammerkomponisten eine Besoldung von nur 800 Gulden bezog, antwortete ihm: Kann ich meinen guten Kaiser verlassen?" Von der ungeheueren Arbeitskraft

Mozarts zeugt die Thatsache, daß er. Als Miether sind, die Ehinamänneben seinen Reisen, seiner offiziellen ner," wie sie sich selbst nennen, sehr Thätigkeit und seinen Privatstunden, zu empfehlen. Groben Wertn leaen sie

im Ganzen 626 Werke komponirt hat. . ,,, V t C fW eine cyrioarlgiett onoeic cen 'Ausgangspunkt für die nach seinem Tode unter der Führung seines Schülers it.."t 1 rrn . urnuici lociiociugmi geivoroene viener Klavierschule. Trotz dieser . Arbeitslelstung hatte Mozart zeitlebens rrn . i.c on mu -jjianazi u xampren. man ciiici i fast sprichwörtlich gewordenen Guther-

t 1 1 . cm i y r y . yI 4 AlAtl U A1 1T JU aaaa 4TTI xue, cioiö gegenuoer seinen vom Mozart, sechsjährig, im Galakleid. Glück beaünstiaten Kolleaen und niemals auf seinen 'eigenen Vortheil bedacht. Die fieberhafte Anstrenauna bildete auch die Sauvtursache seines frühen Todes. Mozart wurde von einer Art Influenza, vor welcher die Aerzte damals rathlos standen, überfallen, und seine ohnehin geschwächte Gesundheit . . ' . . ' konnte der Krankheit, trotz der ausopfernden Pflege seitens seiner Gattin. Nicht widerstehen. Am 6. Dezember

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m s M. . m. mm. I Die Wiener wußten den Verlust, den sie durch das Ableben dieses Genius erlitten, damals noch nicht zu schätzen, Mozarts Gattin war erkrankt, und so begleitete Niemand seine sterbliche Hülle nach dem St. Marz-Friedhofe. Mozart wurde m emem Massengrabe beigesetzt, und als Frau Konstanze nach ihrer Genesung zum Friedhofe pilgerte. vermochte ihr Niemand das Grab ihres Gatten genau zu bezeichnen, da der alte TodtengräM.i.!r.. uci uijiuiu;cn gestorben war uno oer neue nicht Bescheid Konstanze Mozart. wußte. Ein allegorisches Denkmal bezeichnet heute die muthmaßliche Grabstätte Mozarts. tm Vnfir 1Ri9 Mozart nach einem Mewurde dem ... . ., . . , Meister in SahhuTci tm Monument entbüllt. und im selben abre erfolate dorten die Gründung des Mozarteums, einer der Pflege der. Musik gewidmeten Anstalt, die zualeick das Mo,art'sch, Familienarchiv, sowie interessante Reliauien Mozarts enthält. Vor mehreren Jahr - yunoerien trugen alle der Mode Mfssnenkpn (yMrfihntr ftsfm Uftfn I vijj.nv. v.v .w.v I siecher, die an einer Kette um den Hals I fs'mntn

1791 schloß der unsterbliche Meister die mr ocs luos geyoren auaz w .yeeAugen zum ewigen Schlummer. tassen und zwei mächtige Theekannen,

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r -r c r rnk.srige Ehmrstn. 2U ,luibil,un9 tM CWfff etuse,,,, i Teulschlanv. Abgesehen von den Mitgliedern, der v ' . , . , . aiineujen eiandlschast resanden sich bis zum abre i902 nur d?ei Ghxmhn zum Studiuni Zn Berlin, n? Xrüh iahr 1903 sandte die chinesische Reaierung dann zunächst zehn Offiziere nach Berlin, denen in kurzen Zwischenräumen bald weitere folgten, so daß gegenwärtig in Berlin ungefähr 80 chinefische Offiziere sich aufhalten. Hierzu kommen noch 20 zunze Leute, die m verschiedenen Fabriken, wie Borsig. Loewe und anderen zu Werkmeistern ausgebildet werden sollen. Die Offiziere sind von dcnLizekönigen auf deren Kosten kommandirt. stets auf eine längere Reihe von Jahren. So wurden, die ersten zehn auf zehn Jahre kommandirt mit der Weisung, die ersten vier Jahre lediglich zu benutzen, um sich die deutsche Sprache vollständig anzueignen. Es ist charakteristisch Kr den Fleiß und die Intelligenz dieser Herren, daß sie bereits nach zwei Iahren so weit sind, um nach Anordnung ihrer Regierung entweder studiren oder praktisch den Militärdienst im deutschen Heere erlernen zu können. Unter den später Hinzugekommenen befanden sich Viele, die schon eine staunenswertbe tbeoretische K?nninZü WMmt Sprache und Grammatik mitbrachten. 3 srfttnn w-l.- S? Sitf. sche Sprache noch gar nicht oder nur 1 ... . rr ... r. rrn iroenig oeqerriazen, macyen oelm Ällethen derWohnuna fast reaelmänia aus. daß sie täglich eine bis zwei Stunden deutschen Unterricht erkalten. Sebr oft werden diese Stunden in den Bensionsvreis eingerechnet. auf eine elegante Ausstattung und gute I . ' ' Berpslegung. zu der sie große Massen von Reis rechnen. Sie sind vünktlicke und ruhige Miether und unterscheiden I . ' ' . 1 ' sich von den deutschen Studenten dadurch, daß sie niemals bekneipt" nach Hause kommen, weil sie überhaupt fast . ., P nnr mv.p imrinrmpn innren, Wirtbsbaus sind sie imstan, hi Kalk, 1 1 1 ' " i v a- w mehr als zwei Glas Bier am Abend durfte selten einer trinken. Die Offiziere gehören den besten chinesischen Familien an; sie sind durchgängig hochgebildete Leute und besitzen tadellose gesellschaftliche Formen. Sie tragen die Uniform desjenigen Regiments, bei dem sie stehen, nur mit kleinen Abweichungen. Ein Ehinese smdirt an der Berliner Universität Jura; zwei befinden sich auf dem Technikum Mittweida; zwei besuchen die Technische Hochschule zu Charlottenbürg; einer arbeitet als Volontär in den Borsia-Werken bei Tegel. Die übrigen beschäftigen sich noch mit deir Studium der deutschen Sprache Kuriosum sei noch erwähnt, daß auck eine chinesische Dame in Berlin wellt. die nach vollständiger Erlernung der deutschen Sprache Medizin smdiren will. Die Chinamänner" in der deutschen Reichshauptstadt haben auch ihren elge nen Klub, den sie ..Klub chinesischer Studenten" nennen. Zur Gründung desselben führten neben dem .Wunsche nach lanoemann chastllchem u ammenschluß vorwiegend praktische Er wägunzen. ' Die eigentlichen Klubräume bestehen aus vier Zimmern, einem für die Vereinsversammlungen, einem Saal zum geselligen Beisammenr. r r . sein, einem ese- uno emem cyreivZlmmer. Alles ist hübsch m chmesi1 ehern (-tll eingerichtet. ISuni nven1 . . . - S f - V ia W denn das Klubgetrank" ist Thee. Vor den deutschen Studenten baden die chinesischen Studenten etwas voraus: sie bekommen von ihren Vizekönigen einen Monatswechsel von 430 bis 650 Mark und dabei hat der chinesische Monat nur 28 Tage! Komische Verwechslung. Von der Volkszählung in Grötzingen be: Karlsruhe wird eine ergötzliche Geschichte berichtet. Kam da der Zähler in die Wohnung eines alten, schwerhörni."n t. t. v . ivi -r c rigcn tuiiercyens uno roouic iyr oas .iablformular übergeben. Die Frau aber mißtraute dem feingekleldeten. fremden Herrn und dem prasentirten Schern. Sie wies das Formular mit dem Bemerken zurück: AIs ab, , zahl nl?." Der Zahler suchte ihr nun begreiflich zu machen, daß es sich nicht um's Bezahlen handle; die Frau aber schnltt jede Erklärung mit den Worten Rb: I hab Jhne schon e mol g sagt. baß l mr zahl. Als ab. Eme hmzugekommene ' Hausbewohnerin erhielt NUN den Auftrag, das Formular an die Angehörigen abzuliefern. Die gute Frau qerietd darüber erst recht aus dem Häuschen und rief der Hausbewohnerin zu: I hab doch dem schon e paar moi ge,agr. oan i nix zum. zayl , - nix." Den ganzen Nachmittag befand ste sich in höchster Erregung wegen des vermeintlich unheilvollen Zettels und am nocnv. aia xyr von ver Slrbelt nach Hause kam Und ihr die Be deutung des Formulars erklärte, gab sia? zusreoen. ie guic lie l?ane eoen ore arnung mu einer aruung verwechselt und zn thut' sie nicht Zn. Ä frt r f vrV 3 i 5 o t i England, sind von ,iAiu au cru jo.uuu mn iasöfen versehen.

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