Indiana Tribüne, Volume 29, Number 118, Indianapolis, Marion County, 11 January 1906 — Page 6
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?le Theorie von der AuStrocknung der ?re eviffknschastlich bestätigt. In einem interessanten Aufsatz der .aturwissenfchaftlichcnWochenschrift" beschästizt sich Arthur Stenzel eingehend mit der Frage der Ausdörrung der Kontinente" und bringt eine Fülle von Thatsachen herbei, welche diese Theori: bestätigen. Jrn Innern alter Kontinente begegneu -wir diesem Austroänungsprozeß. In Europa sehen wir das Schwinden der Gletscher ebenso wie in Grönland und in den südamerikanischen Anden, Australien ist in seinem Innern eine ausgedörrte Wüste geworden, in Afrika sind in den letzten Jahrzehnten große Seen so geschrumpft, daß sie aus der Karte jetzt zu streichen sind, und Mcriko und Mesopotamien verdanken den Unterganz ihrer Kultur nicht zum wenigsten jenem geophysikalischen Gesetz. Lei grönländischen Gletschern hat Engell seit 60 Jahren einen Rückgang von 13 Kilometer und eine Höhenverrinaerunz von 2 Meier (1 Meter gleich 3.3 Fuß; 1 Kilometer gleich' 1000 Meter) festgestellt. Nach Byers ist die Wasserfläche des Großen Salzsees in Nordamerika von 1886 bis 1902 um 3 Meter gefallen, der Tschadsce in Afrika, der gleich diesem Großen Salzsee keinen Abfluß hat, ist in verhältnißmäßig kurzer Zeit von einem Umfang von 27,000 bis 50,000 Quadratkilometer (Stand bei Niedrig- und bei Hochwasser) auf einen solchen von 10,000 bis 20,000 Quadratkilometer eingeschrumpft, der Stephanie-See im Süden Äthiopiens hat heute nur noch den dritten Theil seines vor 16 Jahren festgestellten Umfanges, und der 1859 von Livingstone entdeckte, damals recht ansehnliche Schirwa-See in Ostafrika ist bis auf einige Lachen verschwunden. In Jnnerasie haben Sven Hedin und Fürst Kropotkin Aehnliches nachgewiesen, kurz, an der über alle Kontinente verbreiteten Thatsache einer allmäligen Austrocknung ist nicht zu zweisein. Daß ihre Folgen zum Theil in weiter Ferne liegen, ändert daran nichts. Beispiele der Einwirkung auf die Kulturen ganzer Länder sind schon vorhanden, Egypten, Mexiko und das Land Eden" reden eine deutliche Sprache. Wo sind heute die eine hohe Kultur bedingenden fruchtbaren WohnPlätze am Euphrat und Tigris und in der weitern Umgebung des Nils? Wo Städte wie Babylon. Sippar, Nippur, Ninive, Assur und wie sie alle heißen? Wo die Städte lagen, ist Schutt und Wüstensand. Der Dämon der Wüste hat nicht geruht, bis er die blühenden Stätten der Menschen verscharrt hat. und das gibt zu denken. Seltsamer Geschäftsvertrag. Im Berliner Kaufmannsgericht trat der Reisende P. als Kläger gegen den Handler R. wegen eines Gehaltsanspruches von 300 Mark vor die Assisen. P. hatte mit R. folgenden Vertrag geschlössen. Jedr erläßt für den anderen eine Heirathsannonce folgenden InHalts: Für meinen Freund, flotter Dreißiger, suche Frau mit Vermögen. Wittwe nicht ausgeschlossen." Wer zuerst mit dem Heirathsgeschäst perfekt würde, sollte mit dem' Velde ein Ansichtskartengeschäft gründen und den anderen als Reisenden zu engagiren verpflichtet sein. Sollten gar beide Kontrahenten zugleich die Frau mit Vermögen finden, so mußte der eine als Theilhaber in das Geschäft des anderen eintreten. Aus der großartig erdachten Transaktion wurde aber nichts, da sich nichts Passendes" finden wollte, wie sich der Kläger P. ausdrückte. Er glaubte nun. an R. wenigstens 300 Mark Ansprüche zu haben, da er sich schon als Angestellter des Ansichtskartenhauses betrachtete und auch Auslagen für die zukünftige Gründung gehabt hatte. Der Kaufmannsrichter erzielte einen Vergleich, dahingehend, daß Beklagter den gemeinschaftlich angeschafften Fundus bestehend in einem Reisekästen mit Postkarten, zugesprochen erhielt, während der Kläger von R. mit 25 Mark abgefunden wurde. Mit den Worten: Nun 'versuchen Sie es jeder getrennt, sich die ersehnte Frau zu verschaffen." entließ der Richter die beiden Gründer." Betrogene Statistik. Die Furcht vor der Erhöhung der Hundesteuer (eine solche inzwischen aber wieder zurückgezogene Vorlage beschäftigte jüngst die bayerische Kammer) veranlaßte eine Gemeinde in der Pfalz gelegentlich der Volkszählung, der Statik stik ein Schnippchen zu schlagen. Man hatte sich dort ausgerechnet, daß die Gemeinde 305 Einwohner zähle, also 'ünf über die Zahl, bei der die Erho,ung der Steuer rn Wirksamkeit treter. ollte. Um nun die Gemeinde vor diesem Mißgeschick zu bewahren, machten
sich am Tage der Zahlung sechs Mann auf den Weg und übernachteten m der Stadt Annweiler. Auf diese Weise wurden sie in ihrer Heimath nicht mit gezählt und die ' verhängnißvolle Steuergrenze wurde nicht erreicht. Preisgekrönte Dame. Die französische Schriftstellerin Madame Lepange (Daniel Lesueur) erhielt für ihre Gesammtwerke von der franz'osischen Akademie den Vitet-Preis zuerkannt. Sie ist die erste Frau, der diese Auszeichnung zutheil ward. r
Spaniens zukünftige Königin.
Vrlttzessin Gna bevorstehender Uebertrit ' ir katholischen Kirche. Die Prinzessin Viktoria Ena (Eugenie) von Laitenberg wird, bevor im Mai d. I. ihre Vermählung mit dem König Alfons von Spanien stattfindet, in Rom zur römisch-katholischen Kirche übertreten, da ihr zukünftiger Gemahl und die weitaus überwiegende MehrSr& " -ye N r($: A'40 (f Prinzessin Ena von Tattcnbcrz. zahl seiner Unterthanen katholisch sind. Der Uebertritt der Prinzessin zum Katholizismus wird sich unter den Augen des Papstes vollziehen, und die betrefsenden Aufnahme-Eeremonien werden von Erzbischof Stonor, dem höchsten englischen Prälaten in der ewigen Stadt," ausgeübt. Prinzessin Zna wurde am 24. Oktober 1887 als zweites Kind des 1896 in Südafrika verstorbenen Prinzen Heinrich von Vattenberg und der Prinzessin Beatrix, einer Schwester des Königs Eduard von England, geboren. Ihre Vornamen erhielt sie von ihren beiden Taufpathinnen. der verstorbenen Königin Viktoria und der Exkaiserin Eugenie von Frankreich, welch' letztere besonders der Prinzessin sehr zugethan ist und ihr. wie es heißt, ein großes Vermögen hinterlassen wird. Prinzessin Ena ist eine hübsche Blondine mit grauen Augen. Sie erhielt eine ausgezeichnete Erziehung und spricht geläufig vier Sprachen. Die Prinzessin ist eine vorzügliche Reiterin und huldigt viel dem out door life." Ihr ältester Bruder, der jetzt 19 Jahre zählende Prinz Alexander, dient in der britischen Marine. Das Annestonm-Zubiläum. T!e erste englische Kolonie Amerikas und ihr allmäliger Versall. Der freundliche Empfang, welchen Henry St. George Tucker, der Präsident der Jamestown- (Virginia) Ausstellungsgesellschaft, bei den europäischen Regierungen angetroffen, zeigt, daß die Proklamation des Präsidenten Roosevelt, in welcher dieser die Henry St. George Tucker. Mächte zur Betheiligung an der Flottenrevue gelegentlich der Ausstellung im Jahre 1907 einladet, williges Ohr gefunden. Tucker reiste nach Europa, um für das Unternehmen noch besonders zu agitiren. Die Ausstellung, für die ein Geländ: von 330 Acker bei Sewalls Point, Va., zur Verfügung gestellt ist, wird zur Erinnerung an die Gründung der ersten englischen Kolonie in Nordamerika abgehalten. Es war am 13. Mai 1607. als etwa 100 Briten auf einer Halbinsel im James Niver. ungefähr 32 Meilen von dessen Mündung in die Ehesapeake-Bai, landeten und sich dorten ansiedelten. Im Jahre 1608 hatt? die Kolonie, welche die Ansiedler zu Ehren des englischen Königs James (Jakob) I. Jamestown benannt hatken, 50 bis 60 Wohnhäuser; eine Hungersnoth dezimirte bald darauf die Einwohnerzahl bis auf 50 Köpfe; das Wasser riß ein Stück 'Land nach dem anderen von der Halbinsel fort, so daß heute an der Stelle nur noch eine kleine Insel existirt, auf der sich zwei oder drei Wohnhäuser befinden. Vor mehreren Jahren wurde zum Schutze der Insel gegen die Wogen eine Mauer aufgeführt. Tucker. der 52 Jahre zählt, war zuletzt Rechtslehrer an der Washingtonund Lee-Universität, Va. Von 1889 bis 1897 gehörte er dem Ver. StaatenRepräsentantenhause an. E i n Fingerhut geht durch 20 Hände und viele Maschinen, ehe er als gebrauchsfertiger Artikel die Fabrik verläßt. Die I a p a n e-r reisen viel, meistens aber in ihrem eigenen Lande.'
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Europäische Nachrichten.
Waycrn. München. Auf eine fünfundzwanzigjährige Lehrthätigkeit als ordentlicher Professor der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie an der hiesigen Universität konnte Obermedizinalrath Dr. med. Otto Ritter v. Bollinger zurückblicken. Der ausgezeichnete Pathologe steht im 63. Lebensjahre. Hier, wo er Heilung suchte, starb im Alter von 38 Jahren Dr. med. Emil Mannsmann aus Pirmasens an den Folgen einer Infektion, die er sich Anfang dieses Jahres bei der Behandlung eines Patienten zugezogen hatte. Augsburg. Die junge Frau des bei der Schutztruppe in Afrika weilenden Feldwebels Maier unterhielt in der Heimath mit dem ebenfalls verheirateten Schutzmann Leonhard Schuster ein Verhältniß, das nicht ohne Folgen blieb. Dieser Tage genas Frau Maier heimlich einek Mad chens, das sie sofort nach der Geburt erdrosselte, um die Leiche in einem Korbe zu verstecken. Der Kindesmord kam jedoch durch Zufall m das Tageslicht, worauf man die unnatürliche Mutter als Polizeigefangene zunächst dem Krankenhause zuführte. Da aus vorgefundenen Briefen hervorgehen soll, daß der Schutzmann sie zu dem Mord verleitet hat, wurde der Beamte verhaftet und in das Untersuchungsgefängniß eingeliefert. B a m b e r g. Der langjährige zweite Bürgermeister Mich. Lutz, weleher der Stadtverwaltung 26 Jahr? angehört, wurde vom Gemeindecollegium zum ersten rechtskundigen Bürgermeister gewählt. Ger st Höfen. Vor einiger Zeit brannte hier das umfangreiche Eberl'sehe Oekonomiegut nieder. Futtervorräthe und Baumannsfahrnisse verbrannten. I n g o l st a d t. WagenwartergeHilfe Andreas Scheid! von hier stürzte von einem Güterzug zwischen Abensberg und Neustadt a. d. D. ab, erlitt jedoch nur ungefährliche Verletzungen. Der Verletzte wurde mit dem nachfolgenden Personenzug nach hierher verbracht. Nürnberg. Vor einiger Zeit ist hier nach längerem Leiden der zweite Direktor des Germanischen Museums Hans Bösch im Alter von 56 Jahren gestorben. Er veröffentlichte u. a. Die Bronze - Epitaphien der FriedHöfe zu Nürnberg" (1897) und Kinverleben in der deutschen Vergangenheit" (1900). Nonnen Horn. Um den an beiden Oberschenkeln schwer verbrannten Küfer Karl Schlotter bei Jakob Witzigmain zu retten, hat der Küfer Karl Fischer bei Weinhändler Giehrer in Hege 27 Stückchen seiner eigenen Haut hergegeben, um sie auf die Wunden des Kameraden übertragen zu lassen. Alle College des Verunglückten hatten sich zu diesem wahrhaft heroischen Liebesakt freiwillig erboten. P a s i n g. In der hiesigen Papierfabrik wurde der 35 Jahre alte Fabrikarbeiter Xaver Heizer von der Transmission erfaßt und getödtet. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern. Letztens stürzte der beim Bau der neuen Stadtpfarrkirche beschäftigte Polier Ludwig Ertler in einer Höhe von 20 Metern ab. Er wurde schwerverletzt in das Rothe Kreuz nach München verbracht. P e ch l i n g. Von einer Lokomotive wurde an der Haltestelle Gmundbruck ein Fuhrwerk überfahren, wobei die Lenkerin des Gefährtes, Walburga Keilhofer. Viktualienhändlerin von hier, getödtet wurde. Eigenes Verschulden der Getödteten ist anzunehmen. WUrttlnberg. Stuttgart. Auf eine ununterbrochene 25jährige Thätigkeit be! GüterbefLrderer Gustav v. Maur hier konnten der Aufseher Jakob König und der Fuhrmann Gottlieb Duppe! zurückblicken. Die beiden Jubilare wurden aus diesem Anlaß in die Wohnung des Herrn v. Maur zum' Mittagessen eingeladen, wobei ihnen in Aner kennung ihrer treuen Dienste je eine goldene Uhr mit Widmung überreicht wurde. Professor Haug, Direktor der hiesigen Akademie der bildenden Künste, 'erhielt das Ehrenkreuz des Ordens der Württemberaischen Krone. Betzenweiler. Dem katholi schen Pfarrer Kling wurde das Ritterkreuz der 1. Klasse des Friedrichsordens verliehen. Bernstein. Kürzlich machte der in guten Verhältnissen lebende, verheirathete, 30 Jahre alte Weingürtner Karl Merz seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Merz war ein fleißiger und ordentlicher Mensch. Eheliche Zwistigkeiten sollen das Motiv zu der unglückseligen That sein. Der Ver storbene hinterläßt eine Frau und drei Kinder. Münsingcn. Unlängst veranstaltete die hiesige Stadt dem Schul lehrer Heß, der nun 25 Jahre lang hie, thätig ist. eine schöne Jubiläumsfeier im Saale des Gasthofs zum Ochsen, bei der der Liederkranz und Kirchenchor mitwirkten und der Jubilar durch Ansprachen, von StadtsciMltheiß Hör ner, Dekan Dieterle, Stadtpfarre, Leube und Schullehrer 'Stolch t geehrl wurde. Die Stadt widmete ihm einer nen Ruhesessel.
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Gast (zum Pikkolo, der soeben das Lokal verlassen und nun mit einem Viel zu großen Frack bekleidet wieder hereintritt): Jeas, Pepperl, wie schaust denn Du aus?!" Ja Wissen S', die Polizei erlaubt's nimmer, daß während der Nachtzeit Pikkolos beschäftigt werden, und da bin ich halt von elf Uhr ab Gehilfe."
SieweißBescheid. Herr: Minna, wie lange wird meine Frau noch zur Toilette brauchen?- Zofe: Höchstens noch eine Stunde gnädige Frau halben schon den Hut auf. JmmerKaufmann. Prinzipal (als der Lehrling am Bahnhof durch Unvorsichtigkeit eine Kiste zerbrochen): Wart' nur Du Lausbub, wenn wir nach Hause kommen, ... da hast Du unterdessen eine Watsche a konto!" Offenherzig. -v . . . Das Biertrinken will ichJhnen zwar nicht direkt untersagen . ." Das ist gescheidt, Herr Doktor sonst wär' ich auch zu einem anderen Arzt gegangen!" Abergläubisch. Warum wollten Sie denn den Stand auf der Schneiße beim letzten Treiben durchaus nicht annehmen?" Ach, da hab' ich schon einmal Pech gehabt. Da hab' ich meine Frau kennen gelernt." Ticnstboten'Malice. Aber Dein gnädiger Herr schaut schlecht aus und Euer Dackel wird immer dicker!" Ja weißt Du, alles was meiner Gnädigen beim Kochen mißlingt, kriegt der Hund!" - Boshaft. Frau: Heute haden wir in unserm literarischen Kränzchen über Goethes Faust" gesprochen". Mann: Aha, da hat wohl gar keine von den Damen gefehlt!" I m G e d a n k e n. Bekannter: Haben Sie sich erst in späteren Iahren das Rauchen abgewöhnt?" Professor: Nein, ich bin als Nichtraucher auf die Welt gekommen!" Neue Cnvelope.
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' Du Marie, den Brief, den Du an Deinen Schatz zu seinem Geburtstag geschrieben, würde ich in ein rosa Kuvert stecken!" O nein ich thu' ihn in eine gebratene Gans!" E i n P e s s i m i st. Was machen denn Ihre drei Jungens?" Na, für alle drei ist jetzt die schöne Zeit vorüber; der jüngste kommt in die Schule, der zweite zum Militär und der älteste heirathet!" Erklärt. Arzt: Sie leiden an einer Magenerweiterung, daran ist nicht zu zweifeln." Patient (resignirt): Ich Hab's mir gedacht; darum erde ich auch seit einiger Zeit nirgends mehr eingeladen."
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Ein Grobian. Dicke ältere Dame: Kutscher, sind Sie frei?" Kutscher: Nee, aber warten Sie 'n Oogenblick, es kommt jleich 'n MLbelwagen." Aeußerster Fall. Vater (der entdeckt hat, daß seine Tochter eine heimliche Neigung zu einem seiner Gläubiger gefaßt hat): Das sage ich Dir, ins Haus kommt mir der Kerl nicht mehr. . . und wenn ich ihn bezahlen müßt! Eine gute Frau. Daß Sie Ihren Gatten die Kohlen aus dem Keller holen lassen, ist aber nicht recht von Ihnen." O das thut er sehr gerne, weil er dabei eine halbe Cigarre rauchen darf!" Glück im Unglück. Reisender (von einem Eisenbahnunglück erzählend): Ich saß im Speisewagen und dinirte, als das Unglück geschah; gerade hatte ich den letzten Bissen herunter, da erfolgte der Zusammenstoß! Zuhörer: Na. da haben Sie ja noch Glück gehabt!" (5r kennt sich aus. Aber. Franzl, was wird Dein Papa sagen, wenn Du mit den zerrissenen und beschmutzten Kleidern heimkommst?" Das weiß ich schon! Er sagt: Was wird die Mama sagen?"!" Umschrieben. Der Meier ist ein sehr eifriger Sonntagsreiter?" Und ob! . . . Wissen Sie, freiwillig hat er den Sattel überhaupt noch nie verlassen." Gut gesagt. Finden Sie nicht, daß der Mever, seit er verheirathet ist. recht' verwahrlost aussieht?" Hm, dessen Frau flickt wahrscheinlich auch lieber anderen etwas am Zeuge, als ihrem Mann!" Entgegenkommend. , - . . . Sie Rhinozeros!" Das derbitt' ich mir! Nehmen Sie das Rhinozeros zurück, das ist zu viel, das lass' ich mir nicht bieten!" Meinetweg'n such' S' Jhna nacha a' anders Biecy' aus!"
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