Indiana Tribüne, Volume 29, Number 117, Indianapolis, Marion County, 10 January 1906 — Page 4

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Jndiana Tribüne. Hnaulztgedeu von d Guted?g Ts. - Indianapolis, Ind. Harr) O. Thudium Piafident. GeschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. ntred it the Poit Office ot IndUnapoli a . tecond cltii matter. Marokko. EZ dürfte wohl nicht übeiflüsfig sein, venn man Angesichts der entstellten Artikel in der amerikanischen TageS

presse über die Marokko'. Angelegenheit sich'die wirklichen Thatsachen in'S Ge. dächtniß zurückruft. Ohne den gering ften Schimmer von Recht gewährte England Frankreich daZ Recht Marokko als feiner Interessensphäre unterworfen zu betrachten, ungeachtet des Umftan ' des, daß bindende Vertrüge zwischen Marokko, Deutschland, den Ver. Etaa ten u. f. w. die Rechte von meiftdegün ftigten Nationen gewähren. England handelte unverschämt, als es sich anmaßte, die vertragsmäßigen

Rechte Deutschland? und anderer Na tionen an Frankreich zu verschenken. FrynkreichZ damaliger Minister, Del casse, mußte dieszwissm und auch zu gleich die Ueberzeugung haben, daß Deutschland dies unter keinen Umstün den zugeben konnte noch würde. Der ttaiserbesuch in Marokko war einimarkiger Protest gegen die englisch' französische Anmaßung. Nun hat das von der deutschen Re gierung vorgestern der Oeffentlichkeit übttgebene Weißbuch weiteres und für Frankreich nicht gerade angenehmes Licht auf die Angelegenheit geworfen. FrankreiWatte sich darauf gestützt, vom Sultan von Marokko selbst die Erlaubniß erhalten zu haöen, Finanz, und anderen in Marokko durchzu führen. . Das deutsche Weißbuch beweist, daß diele Vollmacht durch falsche Vorspiege lungen zu erlangen versucht wurde. Frankreich hatte den Eindruck beim Sultan von Marokko hervorzurufen gewußt, als ob eZ im EinverftSndniß mit den anderen Mächten war, als ob eS die Reformpolitik in feine Hände ge legt haben wollte. Der Sultan, durch frühere Ersah rungen mit französischen Diplomaten gewitzigt, frug nun den deutschen Kon sul, ab dies richtig sei und die offizielle Antwort überzeugte ihn vom Gegen theil. Der deutsche Kaiser, daZ deutsche Reich wollen zwar Frieden, aber ihres guten Rechtes dürfen sie sich nicht ohne Weiteres berauben lassen, . ohne . zum Gefpölt zu werden. Das einzige was unsere Millionare von der Standard Oel Eo. schuldig bleiben, sind die Antworten auf Gene -al-Anvalt öadlev von Missouri. . un. " '1?aÄ all den Enthüllungen, welche die Untersuchung der großen Lebens Versicherungen mit sich brachte, ist bis jetzt noch keine Anklage gegen die gro ßen Spitzbuben, welche entlarvt teures riHijobenltootben. Wenn das New Yorker Gesetzbuch keinen Paragraphen enthält, unter welchem manie Schufte zur Rechenschaft ziehen kann, dann sollte' man diese Lücke sofort ausfüllen. Za wir nun Weltmacht geworden find, so sollten auch die Vereinigten Staaten in den Einbänden ihrer diplo malischen Korrespondenzen Farbe be kennen. England giebt Blaudücher. Deutschland Weißbücher, Frankreich Gelbbücher, Oesterreich Rothbücher und Italien Graubücher heraus, in welchen die offiziellen politischen Be richte, den Parlamentsmitgliedern zu gestellt werden. Da bliebe noch Lila, Braun oder Schwarz für die U. S. Da aber keine dieser Mischfarben uns, würdig erscheint, die Deckel für unsere diplomatische Weisheit zu feiu, so könnte man ja die Embleme der beiden Parteien gebrauchen, so daß eine re publikanische Administration ein Ele phantenbuch-, oder eine demokratische ein .Hahnenbuch- herausgeben. Aus einer Veröffentlichung des Sekretärs der zwischenstaatlichen Ha, delskommisfion find folgende interes sante Daten zu entnehmen: Im Jahre 1850 .betrug die Schienenlänge der Bahnen in den Ver. Staaten 9021 Meilen, im Jahre 1900 waren eö 193.500 Meilen und im Jahre .1905 unter Einrechnung der. doppelten und dreifachen Geleise 300.000 Meilen. 65 Prozent sämmtlicher Bahnen find in

sieben Systemen verschmolzen und 90

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Prozent werden von 100 Magnalen kontrollirt. Wie Herr Moseley dazu bemerkt, ist die Konkurrenz, welche srüber ein Hinderniß für Berechnen übertriebener Raten war, so gut wie verschwunden, denn die 35 Prozent so aenannter unabhängiger Bahnen find in Wirklichkeit von den großen Syste men vollständig abhängig, während diese großen Systeme die Politik des gemeinsamen Handelns und deö Ver meidenö allen Wettbewerbs verfolge. Die Brutto-Einnahmen der Bahnen be liefen sich im letzten Jahre auf rund 2100 Millionen Dollars, oder $5,500,000 per Tag. De Einnahmen für Güterbeförderung find in den letzten 10 Jahren um rund 100 Prozent gestie gen. von 700 Millionen Dollars in 1895 auf 1450 Millionen Dollars in 1905. . - Auch die Ergebnisse deS Personen. Verkehrs wiesen für die genannte P? riode eine Erhöhung von mehr als 100 Prozent auf. Sie betrugen im Jahre 1905 5572,109,000. Der Reingewinn der Bahnen ist von 400 Millionen Dol larö in 1883 auf S685.200.000 in 1904 gestiegen. Im Jahre 1833 wur. den 120 Millionen für Verbesserungen und Dividenden uuSbezahlt, im Jahre 1904 $327.445,000. In fünf Iah ren hat sich die Dividenden.Zahlung der Bahnen verdoppelt; sie hetrug im Jahre 1904 beinahe 220 Millionen Dollars. Ueber die vielbesprochene Thron rede deS deutschen Kaisers schreibt La bouchere in der London Truth" : .Ich kann thatsächlich nicht einsehen, daß wir ein Recht haben, un? über die Rede deS Kaisers zu beklagen, da sie korrekt die gegenwärtigen Beziehungen mit den fremden Mächten feststellt Vermuthlich schloß er unS in die Mächte ein. mit denen die Beziehungen eher korrekt als gut und freundfchaft lich find. Aber ist denn das nicht eine That fache, und sollten wir nicht dasselbe sagen? Wir haben unS in den letzten Monaten über unsere entmtecordialemit Frankreich gefreut. Haben nm eine .entente cordiale" mit Deutsch land? Haben wir nicht vielmehr de, Welt auseinandergesetzt, daß wir keine haben? Erzählen unS nicht unsere eigenen Zeitungen täglich, daß eS unsere Pflicht ist. unsere Vertheidigungs Mittel gegen Angriffe zu verstärken? Wir haben dies schließlich gethan, indem wir unsere Ausgaben für Armee und Marine verdoppelten. Der Kaiser Wilhelm sagt: eS ist die Pflicht seines Reiches, seine Vertheidi gungSmittel gegen ungerechte Angriffe zu verstärken. Wir behaupten sicher nicht, daß wir die unserigen gegen ge rechte verstärken. DaS angegriffene Land betrachtet den Angriff, immer als ungerecht. Der KaiserWilhelm wünscht, daß der Reichstag ihm mehr Geld für i feine Flotte bewilligt, infolgedessen greift er zu dem Gespenst der Gefahr von fremden Feinden. Haben nicht auch auS dem gleichen Grunde unsere Minister und unsere Zeitungen ein Zetergeschrei nach vermehrten Ausgaben für unsere Flotte erhoben? Kein Minister hat bis jetzt abgeleug net, daß Frankreich auf irgend eine Weise autoritativ benachrichtigt war, daß, wenn eS infolge des Marokko Zwischenfalles in einen Krieg mit Deutschland verwickelt werden würde, eS auf unsere bewaffnete Hilse rechnen könne. ES wird zugegeben, daß wir Frankreich drängten, nicht darein zu willigen, daß die Zukunst Marokkos einer internationalen Konferenz unter worfen würde. Mr. Gladstone hat oft erklärt, daß derartige Fragen nur in dieser Weise zu entscheiden seien. Wäre er noch am Leben, so würde er wahrscheinlich eher dem Kaiser Wilhelm und nicht Lord LanSdowne Recht ge geben haben, und dieS werden alle thun, die Schiedsgerichte und inter nationale Konferenzen einem Kriege vorziehen." G r e e n f i e l d , 9. Jan. Eon stabler Personnett von hier ist gestern nach Shirley gereift, um verschiedene junge Leute zu verhaften, welche" am Samstag Abend eine Art Ausstand hervorriefen. Sie brachen in Wirth schatten ein und gebrauchten ihre Re volver in wildester Weife. Der'Holz handler William N. Kuntz erhielt bei dieser Gelegenheit eenen Schuß in'S Bein. AmoS Holl,way, der neue Mar schall von Shirley, hat gleichfalls Mkh. rere Arretirungen vorgenommen. .

Europaische Nachrichten.

'Nheinprovinz. Köln. Infolge eines Sturzes aus dem Fenster starb ein Mädchen aus der Schnurgasse. Der VerPutzer Michael Kommer. der Schnurgass40 wohnt, kam nach Hause und fing mit den bereits zu Bett liegenden Kindern 'einen Streit an. Die 16jährige Tochter bedrohte er mit dem Messer. Durch den Lärm aufmerksam gemacht, sahen die Nachbarn eben, wie das Mädchen aus dem Fenster der in der zweiten Etage gelegenen Wohnung stürzte und bewuktlos auf der Strafe liegen blieb. In ein Haus verbracht, starb das Mädcken alsbald. Der Vater des Mädchens wurde verhaftet. Es ist nicht aufgeklart, ob der herzlose Aater das Mädchen so mißhandelt hat, daß es zum Fenster hinaus flüchtete, oder ob er es selbst hinauswarf. Ein neunjähriger Bruder des Mädchens behauptete das letztere. Der Mann, dem seine Frau vor etwa fünf Jahren verstarb und der nun in wilder Ehe lebt, hat seine Kinder häufig geschlaaen und bedroht. A l t c n e s s e n. Ein schweres Unylück entstand hier dadurch, daß versäumt wurde, die Barriere des Eisenbahnüberganges zu schließen. Als der Gemüsehändler Bücher mit seinem Fuhrwerke, auf welchem sich 5 seine? Kinder befanden, von der Segerothstraße her den Eisenbahnübergang pajsinn wollte, wurde der Wagen plötzlich von einer Maschine erfaßt. Der Besitzer und die 5 Kinder wurden aus dem Waaen schleudert, während die ser vollständig zertrümmert wurde. Eins der Kinder wurde icywer verletzt, die übrigen kamen mit dem Schrecken davon. Bonn. Professor Dr. Frhr. von der Goltz, Direktor der landwirthschaftlichen Akademie in Poppelsdorf und Professor an der hiesigen Universität. ist gestorben. Elberfeld. Aus Liebesgram öffnete die Tagelöhnerin Martha Lemmer den Gashahn und vergiftete sich. Sie hatte sich mit ihrem Liebhaber entzweit. ' Fifchlaken. Kürzlich wurde die Ehefrau des Heizers Gischer erschlagen aufgefunden. VJlaxi vermmyei. oay der Ehemann der Thäter ist. Er wurde verhaftet und in's Amtsgericht nach Werden gebracht. Der Mann leugnet indeß, die That begangen zu haben. . Homberg. Vor Kurzem wurde der Wagenkontrolleur Thelen aus Essenberg von einer Lokomotive der Zechenbahn überfahren und getödtet. K r e f e l d. In der Nähe von hier wurde der Handelsmann Horste ein I CYTX 1 a ff) 10)011 oejaoner lllittl, vvh ciuciu 1jonenzuge überfahren und ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt. Ohligs. Kürzlich waren es 50 Jiihre seit dem Tage, an dem die allfertig geachteten kheieme hinein Brandenburg sen. sich die Hände zu dem Bunde für's Leben reichten. Rath. Unsere neue Pfarrkirche wurde eingeweiht. Sie war prachtvoll mit Fahnen. Guirlanden und bunten Lampen ausgeschmückt worden, und eine große Anzahl Bäume gab dem Innern ein imposantes Festgepräge. Rellinghausen. Vor einiger Zeit wurde das zweijährige Kino deö Bergmanns Springob von einem voa Köln kommenden Automobil übersahren und derart schwer verletzt, daß eZ bald darauf starb. Ob den Wagenführer eine Schuld trifft, konnte nicht festgestellt werden. 'Arovittz gbctfcii-'glcitfciit. Kassel. Geheimer NegierungZund Schulrath a. D. Friedrich Sternköpf ist im Alter von 79 Jahren ir folge eines Herzschlages gestorben. Am 1. April 3881 wurde der Verstor bene an die Stelle des m hessischen Lehrerkreisen sehr bekannten Regie-rungs-und Schulraths Falkenhainer aus Marienwerder nach hier versetzt. G e r s f e l d. Vor Kurzem beging hier das Johann Nichter'sche Ehepaar im Kreise seiner Familienangehörigen das Fest der goldenen Hochzeit. Außer vielen Glückwünschen erhielt das Jubelpaar ein Gnadengeschenk von 50 Mark. H a n a u. Ertrunken ist der 6 Iahre alte Sohn des Gastwirths Langenickel vom Sandhof. Der Junge spielte am Ufer des Kinzig. glitt jedenfalls aus und fiel in das Wasser, in dem er seinen Tod fand. Kassel.' In seiner Wohnung, Löbersgasse 12, ist Johann Georg Saales an den Folgen einer Zungenentzundung im 81. Lebensjahre gestorben. Rackles, ein geborener Frankfurter, ist der Begründer der Bornheimer Apfelweinindustrie, schon im Jahre 1857 hat er in der Löbersgasse Apfelwein gekelter:. Am 22. April d. I. hatte er in voller Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag gefeiert. . I dst e i n. Im Alter von 68 Iahren starb hier der Privatier Christian Merz infolge eines Schlaganfalls. Merz, der frühere Besitzer des Hotel Merz, war viele Jahre Führer der Freisinnigen von hier und Umgegend. Als Mitglied des Gemcinderaths und seit Einführung der Städteordnunz als Stadtverordnetenvorsteher nahm er an den kommunalen Verhältnissen und als Mitglied des KreisausschusseZ an der Entwickelung des Kreises lebhaften Antheil.

Wichte. Dieser Tage feierte ?ehrer Preis sein 25jähriges Dienstjubi läum. Ebenso viele Jahre waren es.

daß derselbe in hiesiger Gemeinde als Lehrer wirkt. ' Wiesbaden. Vor längerer Zeit kam der Privatier Karl Klamberg auZ Dillenburg in das Gasthaus zur Sonne" hiersel(,st und verlangte Unterkunft. Obwohl der Mann nicht aussah, als ob er das Quartier bezah- t len könnte, wurde ihm mit Rücksicht auf sein hohes Alter dach Ausnahme gewährt. Als es dem Wirth zu lange dauerte und 5ttamberq immer noch kein Geld hatte, setzte er ihn vor die Thü?. Nach, einiger Zeit ' erschien Klamberg wieder und wurde abermals für kurze Zeit aufgenommen. Die Sache wiederholte sich noch zwei- bis dreimal, fand man den Mann todt in seimm Bette auf, iminm Bett versteckt fanden sich 25.000 Mark in Werthpapieren vor. Mitteldeutsche Swaten. B l a n k e n h a i n. Bei einem wbenbrande im biessaen Armenhausc sind zwei Mädchen des Arbeiters Renke im Alter von 3 und iy2 Jahren in Abwesenheit ihrer Eltern erstickt. Die Kinder haben wahrscheinlich mit dem ?reuer im Ofen aesvielt. Araunsckweia. Sein 25iährmes Militärdienstiubiläum beaina der Regimentssattler des 17. Husaren-Re-qiments Hermann Zlpnaje yier. E o b u r a. Der lanaiahriae Leib arzt der Herzöqe Ernst und Alfred, Geheimrath Florschütz, ist im 93. Lebensjahre gestorben. Er war der ältefti Bürger der Stadt. Greiz. Frau Commerzienrath Hedwig Schildbach hat dem ttlrcyengemeindevorstand in dem nahen Aubachthal 20.000 Mark als Heinrich und Hedwig ScyUdbach - Stiftung uverwiesen zur Erricktuna einer Gemeindekrankenpslege für die Parochie Aubachthal. H o h e n k i r ch e n. Der allgemein beliebte Lehrer H'ögner Hierselbst feierte sein 25jähriges Berufsjubiläum. Langenfeld. Arbeiter Ebersardt wurde auf der Strafe von Limbach nach hier erfroren aufgefunden. Makirsckieinlick, Balte er sich, um auszuruhen, niedergesetzt und war dabei eingeschlafen. 9. i ck t e n b a i n. 5)ier brannte die den Gebr. ftrik aehöriae Solzwaarenfabrik.total nieder. Viele Vorräthe. zum Versandt bereitstehende Waaren und sämmtliche Maschinen wurden vernichtet. R u d o l st a d t. Der Landwirth sckaitticke Centralverein für das ??ürstentbum ernannte seinen Vertreter im eutscken Landwirtbschaftsrath. Dr. Frhrn. v. Erffa aus Wernburg bei Pöszneck. zum Ehrenmitglied, ryr. K. Krfsa aebört dem Deutschen Landwirthschastsrath nunmehr 25 Jahre an. Schalkau. Der Spielwaarenfabrikbesitzer Gottlieb Zinner beaing mit seiner Ehegattin das seltene freu der diamantenen omzeit. Schöningen. Im Schlamme des Reaenborns. eines Teiches oberhalb der Stadt, der nur wenig Wasser enthält, erstickte der Arbeiter Pepper, zuleKt woknkaft in Soiersdors. Pep per wird sich in betrunkenem Zustande an die Vösckuna'des Teiches niederge legt Kaben und ist dann in den Schlamm gerollt. Sachsen. Dresden. Vor einiger Zeit feierten die Sckirrmeister an ver Staatseisenbahn Friedrich Höhne, Personenbahnhof, sein 30jähriges Beamten - Jubiläum, und Heinrich KreKsckimar. Abstell- und GüterbahnHof, sein 35jähriges Dienstjubiläum. Dieier Eurentaa wurde von ihr?n Hol legen im ..Hotel zur Reichspost" festlich beaanaen. wobei den Jubilaren das übliche Tiplom und mancherlelyrung und Anerkennuna au theil wurde. Chemnitz. Hier, starb nach lanaem schweren Leiden der Ehren-Qber-meiste: der hiesigen Fleischer - Innung. K. R.' M.' Kickelhayn. Seiner Eneraie bat die Stadt die Errichtung seines weitbekannten mustergiltigen Schlachtund Biehhoses zu danken. Falkenstein. Die 22jährige, Schisschenfädlerin Leopoldine Wilfahrt, geboren in Wien und angestem in einer hiesigen Fabrik, gebar ein Kind weiblichen Geschlechts. Gleich nach der Geburt verbrannte sie das Kind in ihrem Ofen. Nach einiger Zeit ging sie zur Arbeit, wurde aber so von Gewissensbissen gepeinigt, daß sie bald darauf auf der Polizeiwache ein umfassendes Geständniß ablegte. 'Kamen z. Unlängst wurde hier durch eine verheerende Feuersbrunst die in der Nähe des Bahnhofs gelegene, vormals Hönack'sche Tuchfabrik, die sogenannte ..Apostelfabrik", bis auf ein Nebengebäude in Asche gelegt. 96 Arbeiter sind dadurch erwerbslos geworden. Leipzig. Vor einiger Zeit feierte der beim Polizeiamte Leipzig anaestellte Wachtmeister Lemnitz sein sünfundzwanuaiäbriaes Dienstiubiläum. Er wurde aus diesem Anlasse vom Polizeidirektorium und von den Beamten oes Pouzelamtes mn uc schenken und Glückwünschen reich be dackit. I blauen. Hier erschoß sich im 5,ause Carolattrake 108 der 21iähriae aus Zwickau gebürtige Drogist Paul Warnecke. Vorher hatte er veriuazr, seine Keliebte m todten, was ibm aber ' nickt gelang. Doch hat Warnecke öem

Für Hochzeitsfefte ! Für Tanffefte ! Für Gebnrtstagsfefte ! 'Für alle gesellschaftliche Feste, wo Freunde und Bekannte sich finden,, giebt es nichts, das mehr zur Gemüthlichkeit beiträgt als unser

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DaS die höchste Anerkennung gegen 117 Mitbewerber auf der St. Louis Weltausstellung erhielt. . Der aroße Preis dieser Ausstellung stempelt dieses Bier zu

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Mädchen er'hebiiche Verletzungen an der , r v"f. - - - 1 TvJ reazlen aztase oeigevlu. Eltern des Mädchens wollten ven erkebr mit dem Droaisten nicht dulden. -Näckelwik. Letztens vranme das Anwesen der Wirthschaft?öesitzerin Mcick'a. bestewnd aus Wohnhaus. ckeune und Stallaeoaude. völlig nieder; das vierjährige Töchterchen und ein fünf Jahre alter Knabe hatten mit Streichhölzern auf dem Boden umyerliegende Aachen angezündet. i2 ck n e e b e r a. Anläklich ihres icOjährigen Gesch'äftsjubiläums stiftete die 5?:rma Gebrüder mn sl? als rund stock zu einer Vensions- und A'sstattungskasse für ihre Arbeiter 30.000 Mark, die in 25 Jahren auf öUC.vjuu x'iui; uvmu u ivuvm ivmvrrr rrs fffl.. A.h.n virn nllfn Fesf.',!-Var,nllndt. D a r m st a d t. Im Herrenaaritn wurde ein Denkstein für das Vrinzeßchen Elisabeth enthüllt. Der traaische Tod. den das achtzekmakrlae Töcktcrcken des Groftherzoas s. Z. am 5Zarenl,ofe fand, hat die Erinnerung an das muntere Furstennnd bei der hessischen uaend mit einem Märchen- ' ' . schimmer umkleidet. Diesen Gedanken verünnbl dllckt das einfache, vom Vroiessor Qabick entworfene Denkmal. das außer einem Porträtmedaillon des Prmzeßchens ein hieltet mit der Darstellung von Schneewittchens Tod tragt. Commerzienrath y. Wittich beging sein 50jähriges Jubiläum als Inhaber und Eyes der X. Wittich'schen öoiouchdruaerei. Dttk fcYOrniB (TtaölKt 1853.) .Jlndiaua'S größter Lade. Jährlicher Verkauf ....von farbigen Woll Kleiderstoss Resten Unsere jährliche Ausräumung der Reste Ansammlung von Kleiderstoffen für die Hälfte des markirten Preises ist für Donnerstag. Dieser Verkauf schließt alle Längen in sich von Yards bis 4 ZardS, von den gewähltesten Stoffen der Saison einfache Farben, Novität oder Kostüm Stnff in sekr wünlkbenSmertben Länaen für Blusen oder Kleiderröcke.. Als Reste wurden dieselben so reduzirt fca& die,elben dann nock aufierae roöhnliche Baraains smd. Aus dem r, , ' sll " l!fX ."....V roeilttqen Vargainiiiu?, ncuugcuo iu Bonnerltag ven ganzen ag. Für die Halste deö rcduzirtcn Preises. West Gang. PftilS DRY GOOHS CO.

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x für Vollkommenheit und 690, Flaschen-Depariement. ireüing U. a m O m O o 31 -2en 71). :Mitl3taq am 7. December die Ludwias - Eise::- ' bahn begangen, die zur Verbindung dc? sieben bis acht Kilometer von einander entfernten Schwesterstädte Nürnberg und Fürth in den Jahren 1834 3d erbaut und am 7. December 1833 " feierlich eingeweiht wurde. Die Bahn ist als Aktlcnqelclljchaft mit eurem Aktienkavital von 177.000 Gulden in's Leben getreten; schon in den ersten Wochen dcs Betrieb?- wurden die Aktien mit ansehnlichem Aufgeld ge-' handelt. Der Betrieb erfolgte in den ersten Jahren nicht allein mit Dampfkraft, sondern auch mit P erdelrcm. Die heute noch als Aktiengesellschaft bestehende Bahn hat bis vor wenigen Jahren ihren Aktionären eine sehr bedeutende Rente abaeworfen: seitdem eine elektrisch betriebene Straßenbahn ihr zur Seite lauft, ist ihre Wlrtyschaftlichkeit sehr stark zurückgegangen. Ueber kurz oder lang wird wohl, eben so wie die Straßenbahn, auch die Ludwiasbabn in den Best der Stadt Nürnberg übergehen, worüber bereits vor einiger Zeit Erhebungen eingeleitet worden sind. ropäischeS Wepartrrz o cchsel. Creditöricfc, Postanweisungen, uf alle Städte Europas.

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