Indiana Tribüne, Volume 29, Number 115, Indianapolis, Marion County, 8 January 1906 — Page 3

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Jndiona Tibüne, 8. Januar 190. 3

Marokko-Konferenz Wird gegenwärtig in Europa in allen Tonarten dislntirt.

Rede des öritischen Premicrmmisters. Weihnachten in St. Petersburg. Teutsches Weißbuch. - Amerikaner leiden in Moskau und Odessa Schaden.

Frankreich. Marokko. Konferenz. Paris, 7. Jan. In offiziellen Kreisen nacht sich eine zuversichtlichere Anficht geltend, wie sie in letzter Zeit herrschte. Viel hat dazu beigetragen die Ernennung de? Marquis Quofta als Bevollmächtigter Italiens zur Konferenz, der als Freund Frankreich'S gilt. Geschwader nach Algec i r a S. Paris, 7. Jan. Der Berliner Korrespondent deö TeinpS sagt, daß Deutschland dem Beispiele der Ver. Staaten und Großbritanniens folgend. eine Flotte nach AlgeciraS schicken werde. Die Zeitung sagt, soweit habe Frank reich noch keine Geschwader in die Nach' barschaft der Konferenz beordert. Sie fügt hinzu, daß drei englische Geschwa der Mitte Februar in der CadizBai, nahe AlgeciraS zusammen kommen wer den. Kubelikverurtheilt. Paris. 7. Jan. Der berühmte Violinvirtuose Jan Kubelik, der sich gegen2rtiz in den Ver. Staaten be findet, ist in Paris verurtheilt worden, dem holländischen Jmpressario Schur mann wegen KontraktbrucheZ 13,000 Franc- Schadenersatz zu bezahlen. Schurmann hatte den Künstler für eine ausgedehnte Tournee engagirt, doch brach er dieselbe jüh ab und weigerte sich in Madrid, sowie in Barcelona aufzutreten. Nukland. Ansicht Witte'S. St. Petersburg, 7. Januar. Graf Witte erklärte heute einem Preß agenten gegenüber, er glaube nicht, daß Teutschland auf der Marokko Konferenz agressiv vorgehen werde; die Regierung Kaiser Wilhelm'S sei an dauernd friedlich gewesen. Gegenthei lige Gerüchie seien nach seiner Anficht Börsenmanöver. Bezüglich Rußland'S proteftirte der Graf gegen die unbegründeten Gerüchte die über dasselbe im Auslande verbreitet wurden. Er glaube, Rußland werde aus der gegenwärtigen KrifiZ verjüngt Heivorgehen. Weihnachten. Sz. Petersburg, 7. Jan. Das Wetter in Petersburg war für russische Weibnachten ideal. Alle Theater und andere öffentliche Vergnü gungZplätze. selbst die Restaurants, wareu geschloffen, aber in den Privat Häusern wurde die sprichwörtliche russi sche Gastfreundschaft geübt. Die Zwl stigkeiten, welche das Land zerrissen haben, schienen vergessen, selbst die ra dikalen Zeitungen hielten Frieden. Der Tag verlief ruhig und ohne ftö renden Zwischenfall; die Kirchen waren stark besucht. Im Palaste von TsarSkoje-Selo lei tete der Zar selbst die Feier unter dem Christbaume. Später besuchte der Zar mit seinen Kindern die Quartiere der kaiserlichen Kossacken und vertheilte Ee schenke unter sie. Amerikaner geschädigt. St. Petersburg, 7. Jan. Der amerikanische Botschafter erhielt heute von den Konsuln zu Moskau und Odessa ausführliche Berichte über den Schaden, der bei den jüngsten Krawal len amerikanischem Eigenthume ange richtet wurde. Botschafter Meyer wird dem Staats Departement in Washington darüber berichten. Deutschland.' Weißbuch. Berlin, 7. Jan. Die Vorle gung de5 deutschen Weißbuchs über Maro'ko, als Antwort auf das kürzlich veröffentlichte einschlägige französische Gelbduch, wird nunmehr von amtlicher Seite für nächsten Dienstag (9. Jan ) angekündigt, während sie ursprünglich erst mehrere Tage später geschehen sollte. Am Dienstag tritt bekanntlich der Reichstag nach den WeihnachtS ferien wieder zusammen, und mit Rück ficht darauf ist dieser Tag für daS Er.

scheinen deZ Weißbuches gewählt. Ent gegen den früher vielfach auSgefprochenen Erwartungen sieht man indeß keinen sensationellen Enthüllungen ent gegen. Die Washingtoner Meldung, daß die Regierung der Ver. Staaten ihre Delegaten zur Marokko-Konferenz in AlgeciraS dahin instruirt habe, allein und ausschließlich die eigenen Interessen ihres Landes wahrzunehmen, hat in hiesigen amtlichen Kreisen auf daS An nehmfte berührt. Deutschland erhofft als Resultat der Konferenz die Auf. rechterhaltung deS PeinzipS der offenen Thür im nordafrikanischen Sultanat,

wenn jede der anderen an der Konferenz betheiligten Nationen eine ähnliche Po litik verfolgt wie die Ver. Staaten. General Trotha antwor tet nicht auf Sozial! st e n . A n g r i f f e. Berlin. 7. Jan. General. Leutnant von Trotha, der ehemalige Höchftkommandirende der Truppen in Deuksch'Südwestafrika, erklärt, er habe nicht die Abficht, auf die im Reichstag von sozialdemokratischer Seite g?gen ihn unternommenen Angriffe zu erwi' dern. Das habe er nicht nöthig. Ve kanntlich hat bereits Reichskanzler Fürst von Bülow in einer seiner großen Re den bald nach der Eröffnung des Par lamentS den General von Trotha auf das Wärmste gegen die Sozialisten ve theioigt und u. a. betont, daß selten ein Kolonialkrieg so 'human geführt worden sei, wie der i n Deuksch'Süd westafrika, trotz der furchtbarsten Prü fungen. In ähnlicher Weise trat Oberst von Deimlinz, der an dem Feldzug im Schutzgebiet mit Auszeichnung theilge nommen, für General v. Trotha ein. NichtObftbau, sondern die Liebe. Berlin, 7. Jan. Ueber den Bankerott des früheren braunfchweigi schen Gesandten am hiesigen Hofe, deö Freiherrn v. CrammBurgdorf, !orn men recht interessante Einzelheiten anS Licht. Bekanntlich hieß es, daß der Diplomat fein Vermögen seiner Lieb haberei für den Obstbau geopfert habe. Run hat sich jedoch herausgestellt, daß er von einer Schauspielerin, zu welcher er intime Beziehungen unterhielt, rui nirt worden ist. Die Dame, eine Ba ronin KönigSwinter, veranlaßte ihn, Blankowechsel zu unterschreiben, füllte dieselben für sich auf in die Hundert taufende belaufende Betrüge auS und setzte sie in Baargeld um. Starrsinn des Herzogs von Cumberland. H a n n a v e r, 7. Jan. Der Hannover'sche Courier" meldet, daß eine neuerdings beschlossen gewesene Zusammenkunft deö Kaisers mit dcm Herzog Ernst August von Cumberland. zu seopenhagen im letzten Moment an dem vom Herzog gestellten Verlangen gescheitert sei, bei der Begegnung a!S regierender Fürst behandelt zu werden Ob die Nachricht sich bestätigt, bleibt abzuwarten. Im Allgemeinen sieht man hier den häufig auftauchenden Meldungen von Friedenöverhandlun gen" zwischen Berlin und Gmunden zur Lösung der sogannten Welfenfrage skeptisch gegenüber. Regelmäßig ist von maßgebender Seite die Versiche rung gegeben worden, daß in jener Frage Überhaupt keine Verhandlungen geführt worden seien oder geführt wür den, weder mit noch geschweige ohne Kenntniß amtlicher Stellen. Die Verheirathung de PrinzenEitel Fritz. Berlin, 7. Jan. Die kürzlich gemeldete Aenderung in den Plänen für die Hochzeit deZ Prinzen Eitel Fried rich mit der Herzogin Sophie Char lotte von Oldenburg, hat zu allerlei Gerüchten Anlaß gegeben, die, wenn auch nicht neu so doch insofern interes sant find, als sie mit unleugbaren Thatsachen wenigstens in kleinen Ein zelheiten übereinstimmen. Bekanntlich sollte die Vermählung am 27. Februar dem silbernen Hochzeitstage deö Kaiser paareS stattfinden. Nun ist die auf die ersten Tage deö März verschoben

worden und um nur gleich daS Aergste zu melden. daS Gerücht lautet dabin, daß die Verlobung aller Wahrschein lichkeit nach triebet rückgängig gemacht werden soll. Ich bin weder imstande für daS Ge rücht zu bürgen, noch dessen eigentliche Quelle zu nennen. Thatsache ist je doch, daß mehrere geplante Zusammen künfte zwischen den Brautleuten nicht stattgefunden haben und daß eine ziem lich verläßliche Quelle meldet, Se. Ma jestüt habe beschlossen, den Prinzen im Juni auf eine längere Studienreise zu senden, was doch, wenn er erst Ehe mann ist, seine Schmierigkeiten haben könnte.

Der offizielle Grund der Aenderung in den HochzeitZpIänen führt aus, daß daS Kaiserpaar sich vorgenommen habe, den silbernen Hochzeitstag in aller Stille und im engsten Familienkreise zu begehen und da? dieser Vorsatz un bedingt scheitern müßte, wenn die beiden Feste am selben Tage stattfinden. In Gegenwart obiger SensationS Nachrichten wird von. verläßlichen Ge währSleuten erklärt, daß in den Arbei ten in der Villa Liegnitz. in der Allee nach Sansouci, die als erster Wohnfitz des Prinzenpaares bestimmt worden ist, keine Unterbrechung eingetreten sei, und daß Generalleutnant Freiherr v. Lyncker, der derzeitige Bewohner, daS HauS schon im Laufe der kommenden Woche räumen wird. Zu den bereits bekanntenEreignissen, die mit den Vorbereitungen zur kaifer lichen Silberhochzeit in Verbindung stehen, ist noch zu melden, daß Profes sor Konrad Kiesel die beiden Gemälde Ihrer Majestäten, die er im Auftrag? der Vereinigung der Kunstfreunde in Angriff nahm, bereits vollendet hat. Die Kaiserin hat die beiden Poltraite bereits in Gegenwart des Künstlers in Augenschein genommen und sich als sehr zufrieden damit ausgesprochen. ' Jubiläum. Berlin, 7. Jan. Die Leitung der hiesigen Landwirthschaftlichen Hoch schule plant eine große Festlichkeit in Verbindung mit dem 25. Jubiläum der Anstalt. DaS Ereigniß ist für den 25. und 26. dsS. Monats festgesetzt nnd der Kaiser hat seine Anwesenheit zugesagt. Man will wissen, daß Se. Majestät die Gelegenheit wahrnehmen wird, um seine Ansichten über gewisse auf deutschen Bildungsgang bezügliche Themen bekannt zu machen. Eisenach als tturbad. Weimar, 7. Jan. Nun ist die Wartburgftadt Eifenach auch unter die tturbäder gegangen. Im nächsten Sommer, so theilt die Firma Kurbad Eisenach" mit, wird dieKarolinenquelle dem heilsuchenden Publikum eröffnet. DaS Unternehmen ist, wie es scheint, ein sehr kostspieliges, denn um das nöthige Wasser nach Eisenach dringen zu können, hat die Kurbadgesellschaft sich gezwungen gesehen, eine lange Leitung nach GreuSburg zu führen. ES ver. lautet jedoch, daß mehrere hochadelige Kurgäste gebucht sind und demnach ein guter Anfang gemacht ist. .a.V . ' , ., . (v k. v H X N S s r c " ; ' i V t V S .o1 . . W1 tv-N- 1-:' ' N.- f " V 4. o

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Sir enry Campbell -Bannerman, der neue englische Premierminister.

Erdbeben

In Missouri, Kanfas und Nebrasfa. KansaS City, Mo.,, 7. Jan. Ein Erdbeben, das um 6 17 Uhr heute Abend eintrat, hat sich nach den einge laufenen Berichten von NebraSka bis Oklahoma und dem Jndianer.Territo rium, von Salina, ttas., bis in's öst liche Missouri erstreckt. In KansaS wurde daS Erdbeben noch verspürt zu Abilene, MarySville und an vielen anderen Orten. Lincoln, Neb., 7. Jan. Der Erdstoß wurde deutlich zu NebraSka City und Syracuse im südöstlichen Theile des Staates gespürt. St. Joseph. Mo., 7. Januar. Ein deutlicher Erdstoß wurde um 6.20 Uhr heute Abend gefühlt. Der Stoß schien aus dem Süden zu kommen und dauerte etwa 10 Sekunden. T opeka, Kans.. 7. Jan. Ein leichtes Erdbeben war heute Abend um 6.15 Uhr im östlichen KansaS deutlich bemerkbar. Stark scheint dasselbe zu Manhattan gewesen zu sein, wo Bürger aus den Häusern flüchteten. Großbritannien. Rede Campbell Banner. t m a n ' s. London, 7. Jan. Die Wahl rede des neuen Premierministers Sir Hy. Campbell Bannerman ist in der Hauptsache eine scharfe Anklage gegen die letzte Regierung und ihre Schutzzoll. Politik. Der Premier erklärt, daß das letzte Jahrzehnt fast eine ununterbrochene vkißverwaltung, Gesetzgebung zumVor theil der vrivilegirten Klagen, hastig unternommene Kriege und Abenteuer, die rücksichtslos durchgeführt wurden, ausweise und daß die Erbschaft, welche die Unioniften ihren Nachfolgern hinter ließen, eine solche der Verwicklungen sei, eine Ansammlung öffentlichen Un Heils und der Verwirrung, die in ihrer Ausdehnung geradezu erschreckend sei. Die Zoll.Reformideen Balfour's be deuteten ein Unglück für daS Reich und die Nation. Schutz . Zoll sei unmoralisch und drückend; er beruhe auf der Ausbeutung der Allgemeinheit im Interesse begün ftigter Industrien und Finanzgruppen. Die Politik seiner Regierung werde es sein, festzuhalten an den ehrwürdigen Grundsätzen deS Liberalismus, des Friedens, der Sparsamkeit, der Selbst regierung, bürgerlicher und religiöser Freiheit und eine gleichmäßige auSwär tige Politik zu befolgen, ohne von den freundlichen Methoden abzuweichen, welche frühere liberale Regierungen be folgt hätten. König will Griechenland besuchen. London,?. Jan. Eine Preß depesche von Athen meldet: ES wird angekündigt,, daß König Edward im Frühjahr nach Athen kommen wird, um den Olympischen Spielen beizu wobnen. er f4; T" 7 5 ?5 ... x Xv , A.:v;.,Jfk:Äf.-M V, ,t i N tv , ,AV ' &V V A4 v !t "' tV i v-.-N,5- . wr' V v S. -" . s sx-. .N 2; I j triNvs V ' . V v -Ji , " t ' v:f) - v i ' v N i z r

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Grubenunglück in Japan. L o n d o n. 8. Jan. Eine Depesche von Totio an den Daily Telegraph" meldet, daß am 4. Januar einer Ex Ploston eine Grube zu Alita auf der

Halbinsel Japans in Brand sekte und daß 101 Personen verbrannten. Bermudas'Jnseln. Dock Dewey" auf Reisen. Hamilton, 7. Jan. Der BundeZschleppdampfer Potomac", welcher den schwimmenden Dock Dewey" begleitet ' und am Freitag hier ankam, um Kohlen und Lebens Mittel einzunehmen,. fuhr heute wieder nach dem Dock ad. Dänemark. Kaiser in Wittwe von Rußland Kopenhagen, 7. Jan. Die Kaiserin.Wittme von Rußland kauft einen prachtvollen Landsitz, mit der Ab sicht, hier einen temporären Aufenthalt zu nehmen. Das Gerücht jedoch, daß sie nach Rußland zurückkehren werde, entbehrt der Begründung. Mexico. Hungersnot h. Mazathan. 7. Jan. Nach An gäbe der höchsten Beamten der Stadt Ahorne ist die Bevölkerung jener Stadt und der Umgebung dem Verhungern nahe. Die Feldfrüchte find durch kürz. liche Überschwemmungen fast vollstän big zerstört. Tausende von Rindern kamen im nördlichen Sinaloa in den Fluthen um. Italien. Vierzehn Personen leben 'big begraben. Rom, 7. Jan. In Genzano bei Poteuza hat sich ein verhängnißvollkr Erdrutsch ereignet. Sieben Häuser wurden von gewaltigen Erd und Steinmassen verschüttet und mindestens vierzehn Personen haben den Tod ge funden. Im Interesse d e r A u S Wanderer. Rom, 7. Jan. Die AuSwande rungSbehörde hat beschlossen, eine große Summe für ein italienisches Ho spital in New Jork auszusetzen, so wie den Bau von Zufluchtshäusern für Auswanderer zu Palermo, Genua und Neapel zu unternehmen. Vater Gapon. Monte Carlo, 7. Jan. Vater Gapon ist unter einem angenommenen Namen der Gast einer reichen russischen Familie, die ein Schloß in der Nähe hat. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit seiner Correspondenz. Angeblich hat der Revolutionär sich in einen elf rigen Anhänger Witte'S verwandelt. Zu genau befolgt. V a r o n : Wie. Sie trinken aus meiner Flasche. Jean?" D i e n e r : Herr Baron haben doch gesagt, ich soll jedem Gläubiger, der kommt, einen Kognak einschütten... und ich habe doch auch diesen Monat noch kein Geld gekriegt!" SSclkste Zeit. ..In mei'm Fischwasser is aber schon kein Schwanzerl mehr drin!... Da is d' höchst' Zeit, daß ich's an an' Sommerfrischler verpacht'!" In Gedanken. Können Sie mir sagen, Herr Kandidat. wie kommt das Mineral am häufigsten vor. hell oder dunkel?" Bitte, dunkel!" I n W et m ar wurde der Antiquitätenhändler Wolfgang Bach verhaftet. Vor einiger Zeit wurden an eine Berliner Firma verschiedene Goethe . Manuskripte verkauft, die durch die Hände BaHS gegangen waren. Diese Manuskripte wurden letzthin dem Goethe- und Schiller - Archiv in Weimar zum Kaufe angeboten und dort als aus dem Archiv stammend erkannt. Eine Haussuchung bei dem Verhafteten forderte noch verschiedene andere Manuskripte zu Tage, die dem Archiv gehören.

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