Indiana Tribüne, Volume 29, Number 113, Indianapolis, Marion County, 5 January 1906 — Page 3

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In

Kommt cs wieder einmal zu heftigen Kämpfen.

Zur bcvorgehendcu Marotto-Konferenz. Schlacht auf San Dommgo. Britische Intriguen. Königin Matgharita kommt nicht nach Amerika. Erdbeben in Oesterreich.

Nukland. Soldaten überfallen. R i a a. 2. Jan. über St. PeterZ' bürg, 4. Jan. Etwa 5000 bewaffnete Arbeiter griffen vor Tagesanbruch die Provodnik Gummifabrik an und setzte sie. Das Militär beschießt jetzt die Fabrik mit Kanonen. Tie Revolutionäre tödteten die Poliziften, welche daZ Gebäude bewachten. Sie tödteten auch in einem denachbar ten Gebäude acht Dragoner und sechs Stalleute. Ein Mann entkam und gab den Alarm. Bald waren zwei Regimenter mit Ar tillerie zur Stelle. Es entspann sich ein erbitterter Kampf. Die 3abl der Todten und Verwundeten ist noch nich bekannt. RojestvenSk y. St. Petersburg. 4. Jan. In Folge der Vorstellungen des bri tischen Geschäftsträgers Spring-Rice bei dem Minister des Auswärtigen v. Lam-dorff. erklärt Admiral Rojest venSky heute Morgen in der Novoe Nremya, der Marineminifter sei für den gestern veröffentlichten Artikel der antwortlich. Der Nctikel enthalte le digllÄ Die persönlichen Ansichten deS Admirals, welcher das Recht habe, die selbe zu äußern. Die englische Botschaft hat die Sache nach London berichtet. Leutnant Schmidt. Odessa. 4. Jan. Zwei Tor pedsboote mit Truppen an Bord sind nach Selkum'Kale und NovorssivSk in Kaukafien geschickt worden, da die Re volutionüre dort die Kontrolle haben. Die dortigen ReaierungSkaffen wur vril uuiuj cui naa) wC hrtRrthnf trt &tif!t ri . rj. : n x. er-. vu.ww iu wiui4iy(k imiuiu

i Leut. ckmidt her ifstör hrr Wleu

terei von Sebastopol im November und sein Sohn werden von Otchakoff auf einem Kriegsschiffe nach Sebastopol ge brach! und nächste Woche vor ein KriegZgeriche gestellt werden. . D u b a s o f f ' S Erklärung. Moskau. 4. Januar. General Gouverneur Dubaoff eröffnete heute eine lange Erklärung über die Schluß tage der revolutionären Bewegung und die Zersprengung der Aufrührer. Er rechtfertigt das Vorgehen der Polizei und der Truppen und sagt, die Artil lerie habe sich sehr bemüht, Menschen leben und Privatbesitz zu schonen. Die Behauptungen mancher Zeitungen, daß die Truppen sich unnöthlger Grausam leiten schuldig gemacht hätten, seien unbegründet. Waffen auS dem AuS lande. St. Petersburg, 4. Jan. Kisten mit 42.000 Revolverpatronen, die von Oesterreich kamen, wurden auf einem Bahnhofe zu Odessa beschlag nahmt. Unter den Waffen, die zu Moskau von den Truppen erbeutet wurden, be fanden sich auch drei automatische Ka nonen englischer Herkunst. AuS Poti, einem Hasenorte Tran kauften 5, wird berichtet, daß die Bevöl kerung mit vortrefflichen Gewehren auS dem Auslande ausgerüstet ist und daß die Garnison, bestehend auS einer Schwadron Kossacken und einer Com pagnle Infanterie, sich nicht aus dem Fort wagt. San Somingg. Schlacht bei Puerto Plata. Cape H a y t i e n, Haytt. den 4. Jan. Die Truppen des flüchtigen Prä denten MoraleS griffen unter Gen. Rodnguezam 2. Jan. Puerto Plata an. Gestern jedoch griff die Garnison unter Gen. CeSpedeS die Truppen vor der Stadt an und schlug sie in dieFlucht. Gen. Rodriguez wurde getödtet. Ecuador. Revolutrönchen. Gerayquil, 4. Jan. Die Regierungstruppen unter Oberst Nn drade haben dieRebellen, die von Oberst Teron kommandirt wurden, bei Gatazo in die Flucht geschlagen.

Riga

Grokbritannien. Marokko Konferenz. L o n d o n, 4. Jan. Bezüglich der Marokko'Konferenz erklärte ein Mit glied des auswärtigen Amtes: So lange Deutschland seine Förde, rungen in der Konferenz darauf be schränkt in HandelZangelegenheiten in Marokko gleiche Rechte mit anderen Mächten zu haben, wird eS keine Mei nungSverschiedenheiten zu AlgaciraS ge ben. Wenn dagegen Deutschland be sondere Vorreqte verlangt, so wird dies wahrscheinlich auf den Widerspruch Frankreichs und folgerichtig Englands stoßen. Einen beunruhigenden Eindruck macht es, daß Deutschland vollständiges Stillschweigen über sein Vorhaben bewahrt. Frankreich. N a ch A l g a c i r a 5. ,P a r i S, 4. Jan. Die französischen Delegaten zur Marokko-Konferenz wer. den Montag nach AlgaciraS abreisen, da eS als feststehend betrachtet wird, daß die Konferenz am 16. Jan. eröff. net werden wird. In offiziellen französischen Kreisen betrachtet man die allgemeine politische Lage als bedeutend aussichtsvoller. Be sondere Genugthuung bereitet eS, daß, das neue britische Kabinet anscheinend an dem Einverftändniß mit Frankreich festhält. . Italien. Königin Margharita nicht nach Amerika. Rom, 4. Jan. Königin Margha rita hat den Plan einer Automobiltour durch die Ver. Staaten vorläufig auf. gegeben. LeereGerüchte. R o m, 4. Jan. In vatikanischen Krelien amüfirt man sich über die in England auszetauchten Gerüchte, daß zwischen der italienischen Regierung und dem Vatican ein endgiltiger Frieden schluß in sicherer Ausficht sei. diese Ge rüchte entbehren jeglicher Begründung. Oesterreich-Ungarn. Oesterretcb.Unaarn bebt. Wien. 4. Januar. In Agram, Cilli, Laibach, Marburg. Graz und anderen Städten und Ortschaften deS südlichen Theils der österreichifch.unga :rx. rr . . . njqcn oppeimonarqie wurden um halb sechs Uhr früh mehrere Erdstöße verspürt. Dieselben waren so heftig. daß die Häuser wankten und die Mau ern Rlffe bekamen. Die Bewohner stürzten entsetzt auf die Straßen und beruhigten fich erst nach geraumer Zeit wieder, doch ist der angerichtete Scha den nicht bedeutend. Kater ff ran, 5 n f n & S bezeichnende Ordens Verleihungen. Wien. 4. Jan. Kaiser Franz Joseph hat dem österreichischen Mini fterpräfidenten Freiherrn v. Gautsch und dem Minister des Innern Grafen v. Bylandt.Rheidt zu Neujahr hohe Orden verliehen. Diese AuZzeichnun gen gelten zugleich als eine Kundge dung des Kaisers für das allgemeine Wahlrecht und als eine Warnung an den Großgrundbesitz, welcher gegen die Einführung der Neuerung und deshalb auch gegen die Regierung Front macht. Deutschland. Kombination allerwegen. Berlin, 4. Jan. Als seinerzeit der inzwischen wieder beigelegte Kampf zwischen der Hamburg.Amerika.Linie und dem Norddeutschen Lloyd auS brach, herrschte in Finanz und Rheder eisen ziemlich allgemein die Ansicht. daß General'Direklor Ballin eine Ver. chmelzung der beiden großen deutschen Dampfergefellschaften erzwingen wolle. DteS wurde damals entschieden in Ab rede gestellt, aber allem Anschein nach war. die Vermuthung doch begründet. Wie heute aus guter Quelle versichert wird, soll die Vereinigung der beiden gewaltigen Rhederelen so gut wie be chlossen sein. Der Plan für ihre Verschmelzung ift angeblich von Ballin und Generaldirektor Wiegand, dem Leiter deS Lloyd, bereits vereinbart

und dedarf nur mehr der Ratifizlrung

durch die Direktorien der beiden Gesell. r n luzasien. n r i t i f a n u , r r , i h r ,i , n - - i - Berlin. 4. Januar. Die neuer. lichen britischen Quertreibereien, die Auf .'. .Nk.. x. auf eine Trübung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich tft4tits 2 m am X L Cls C viiiaicicii, uiiuict Hiußcic uu merksamkeit und stetig wachsendes Un bebaken. ?to ffstlnZs ,itnn" w 'dn(b .wüh. ten) Sköartlkel deZ militärischen Such, ft W W ? L f. I oerzianoigen ver onooner tmeS" bloß, in welchem dargelegt wird, daß die Franzosen ein Jahrhundert nach 3ea die Deutschen nich. ,u fürchten j n brauchten, zumal Oesterreich.Ungarn . cxs!. x.:t.:i. tf v v:. unu tuiicu ucijcue uiciuen unu oic deutschen Sozialisten zu Gunsten Frank' rp&& ptttrtToifMT Hrh,t, Di FSlnische Zeitung' mach. in " X . n . . . - . .1 rV Y t Mti AkAllM.u OY.lIt.t ..C I vcui HanciicH uua uu, den schreienden Gegensatz aufmerksam,

welcher zwischen den ausrichtigen Frie. kommene Aussprache gab die erste Andensbemühungen der deutschen Städte gung zum Lachen bei einer sentimen. ..-v k.- kalen Stelle, und als dann ihr er'ter

mw ucc um neuem uudgeoroqenen englischen Preßhetze gegen Deutschland sl . f V n - m oeueye. Aussuyrungen des Blat teS erden von den hiesigen Leitungen an hervorragender Stelle zum Abdruck ebrch. mit dem Hinzufügen, man stehe offenbar vor der unerfreulichen n ... m . . Ausnazl, oatz trotz aller BersöynungZ. Versucke die Benebunaen in Knaland sich menschlicher Voraussicht nach nicht l.z: lnl e, '.c, kc..z wumu. jmmzxwn neymen die Kundgebungen zu Gunsten eines Einverständnisses mit England ihren

Fortgang. So haben heute die Han. wurde. Lida ruft in verliebter SeligdelLkfs, NNrnbpL in ,in,r ,fiT? kelt: Hemrich!" Mir graut's oor

l i m 7 t 1 7 besuchten Versammlung Beschlüsse in eoaqlem etnnc gefaßt. Gegenüber den Behauptungen der britzschen Hetzpresse, daß sich das Ver. hältnik Italiens zum Dreibund und r..:.n ... aN..rxTv 't'mg wii 8u (uiiiuiiu Uciuucu uve, in v ? . rvi .ir ri . . in oie .yaliaqe von Veoeumna. da die Reichskanzler Fürst v. Bülow ein in deutscher Sprache verfaßtes, äußerst herzliches Telegramm des neuen ita lienifchen Ministers des Aeußern, Mar quiS San Giuliano, zu Neujahr erhal ten hat. ... ...

unoesoerraiys egs empfindlich war. litt Folterquaverdächtig. len während dieser Szenen. Die Gei-

B 1 1 5 I ö 4 inn rarn o r e s i a u , 4. jan. jn.ötün k... R1..I.... .c..:f nr ,i. .n...

Mwwuwmim legniö, IN oer nerin und ihrem Sohne August beWaffenhändler Loll in Haft genommen treut. der für sein und der Geiaerin

worden. ' Er steht im Verdachte. Lan deSverratd beaanaen ,u baden. &hr Processirung wird mit Spannung ent. gegengesehen. Beit hat neues Projekt. B e r l i n. 4. Jan. Der südafrika. . , Ä. , . nurne tstmffntnfRnlrt WlfroS m.u k..

.M..M.BMiiwWi,ipu irauriges reroen. m JU-

lurzliq vom ai,er m Audienz em pfangen wurde, steht im Begriff, eine großartige Nachrichtenagentur in's Le fc. , .,,r. h,,t x- w. tl " 5m." ,nim vvmiwH uliv e,eu,qasttlqen Einfluß verschaffen soll. ' Er beabsichtigt, S25.000.000 in das ' Unternehmen zu stecken, und hat derr,t x. o:r.. e . fr,t . ; sucht, den Kaiser für dasselbe zu inter. esstren. Welchen Erfolg er damit hatte, ift jedoch nicht bekannt. DaS Hauptbureau wird sich in London be finden und Zweigdureaux sollen in den öauvtstädten aller Länder her rk, pr. ricktet werden. 2M hÜU m,L M RiBfal. sich und feinen 6omPS8. , , m.umw. iuii oerillzassen zu können, als irgend ein Monarch sie be .Xf... Cm-Xi ..rr.rr ... sidt. Braunschweiger Gesand tenposten in Berlin ' ö c D t ein. Berlin, 4. Jan Der Gesand. tenposten des Herzogthumö Anun. iazwelg am ylengen yose, wklcy(N der f . r m nunmehr zurückgetretene Fn."."?r von CramM'Buradorf seit dem 24. Avril des Jahres 1883 bekleidet hatte, wird mm ..n.h'n m hat der Freiherr, wte schon gemeldet, vor yoresscyluv nocy Konkurs ange meldet, in den ihn seine unbearenzte 8 0 Gutmüthigkeit Bekannten gegenüber QtirUhtn fcat yctiicucu tut. ltt. Unzufriedene Studenten . cv ai r nn P e 1 1 n g, 4. Jan. Die chinesischen mucmcii iu zupan, ciron öuuu, nnv an Streik gegangen, well die Reaie. jm . m m . I 34iWamA I m (.Uau 1 . A A A M . I

rung eine Beaufsichtigung einführen aufgefallen waren, vor die Polizei gewellte. Sie drohen in geschloss-ner laden;. wurde. aMann wieder frei-

Masse nach hina zurückzukehren. Hier sieht man den Ankömmlingen mu Ve,orgnlv enrgegen. da sie der Mehrzahl nach anti.dyanstisch und frem. denseindtta) gesinnt sind. Hier find unter Leitung mehrerer Prinzessinnen Schulen für Mädchen ge gründet worden, die sich eines starken Zuspruches erfreuen.

Hn Tk,eatcrsst,o.,l in sicn.

D:e JotauSfauna.. Hermen I wi ... 1- er Bayrs Nomodie .Die Andere", die bei Erstausführung ausgelacht und i ni t c,t it 1 1 tpr vi-u : a u .; . , i.. : i i "-ö'-M i vn tu y.ytwrii Vorstellung ruhiganaehorterdenwür ?' dtti uä) vsjüniuuasjpuöiiiuni nai geyoynr, geIflfW :,Vrmwfführung mußte infolgedessen abgesagt I V CTTV ri jüciucn. ÄZie es geiommen it, oaj; Hermann Bahrs Arbeit, die aus seiner innersten Gedankenwelt hervoraeganÄa,agf ich, giüglich. Der Kniehosen- und M. . . j Jagerwasme-Doktor. der seine WeltVerachtung und sein Glück auf der T , T .S i?.rcn preC I 9 V VV liUllWiiV IV w - sehen verschwindet länger auf. als anI ;n it c . , ,, r . , uciicui i u. uno nun irtlt oet auoiPerson des Stückes auf. die Geigerin Lida. Aber, o weh. schon beim dritten trnu Ci.m .3 rx v .r ... rVrZ: seyler yat. und namentlich im Affekt ein wenig ..anstökt". Tihxt unvollI " " w -.iw f) V VtVV. . IMUlVIl' V w . " ... - kMeriscker nll .u Ka sr5fT Pfeifen des Professors auf der Bühne namnicy yervorgerusen wurde, weil Dlt iie an lyren früheren Geliebten. mfct)I erinnert da iSL fen. Den Schauspielern muk es nach I . . . . 1 r . ' oem ersten Äkt entsetzlich unheimlich gewesen sein, wußten sie doch, dak das 5? Stell ein schlecht dlöpomrtes . Publikum reizen konnte. zweiten Akt nah ,5 dnfMfi, stammelte Liebeslallen wie im ersten. das denn auch gebührend empfanden 1 ergänzt emand von der Galerie fer. Das kU tmm,r zärtlicher: gespannt erwartet man im Publikum eine Wiederholung des Vorsangs aus dem ersten Akt. wo Lida Z T? r Vr l-UW? H und als sie sich wirklich einstellt. Hort man nirnt einmal mefirC hna (ZArrf I . ' des Entsekens. denn das uhr,hv.n brüllt vor Lachen. !m vierten All spielte die Darstellerin der Lida, die formlich hypnotisirt auf Geheik Amschls bei ihrem verrathenen Geliebten um Geld betteln muß. großartig. Nun kam aber der letzte Akt. der denn auch da der zweiten Aufführung zum Verderben fuhren mußte. Wer fcald gerin stirbt einsam und verlassen im AAn;;tA,w ' Hrt s UUI,HVU1' 4tu- Ullt" -c--Unglück die Gesellschaft verantwortlich I . V i -- w r w c . macor. eine nusoruwe oer beiden schaft riefen wahr Lachsaloen herö?r. Man rief ihm Schmähungen zu, er antwortete in den Worten der Roll:: :Feige Hunde! Könnte ich euch verNichten!" So qing's eine Viertelstunde auf der Bühne Verzweiflung, blinde 'vuuiib iwigivki i m..it' . . !chauerraum Aachen. Pfeifen. Höhnen Da kamen noch ungeschickt aus der Zmwarf genommene Dinge. In Rußland ist die Revolution ausgebro. chn! I? Petersburg brenn.'s!-nd-lich erscheint am Fenster unter dem Straßentumult, den Bahr hinter d:n Kulissen vorschreibt, eine rothe Fahne . ...... m' r e n . tm cmer ml Vlt ?2 nahe war) geschwungen. Der hohniJubel im Hause wuchs ins Ungeheure. Und als der Vorhang fiel, öe8nn der Kampf zwischen Beifallsklatfäcn und Zischen von neuem. Das G(WaI r Anderen" war besiegelt. 5ine sterbende Sprache. it.c tp scr"rr. v t t SB" r 'E" ZK J .. ' V 1 L Gruppe gehört, berichtet O. Kallas in Dorpat im letzten Hefte der ..FinnischlUgrischen Forschungen . Kallas hat durch eine Anfrage bei verschiedenen Kennern Livlands festgestellt, daß da rloscyen oer ilviscyen Sprache eine Thatsache sei. Ein Herx Silin in Riga berichtete ibm, daß in der Ge gend von Lemsal vor zehn Jahren noch VVM(V W V U VVtl 4VVVf VC I l kS, V Vi!t Yfr fui rt rvAit ynnrtrt irrfy Vir lidischen Svracke bedienten: aeaen w'ärtig aber seien höchstens noch Neste davon zu sammeln, da sich die Liven 2ciicn. ?röft mten. SÄ9t hatte auf seiner Reise nach Lemsal noch mit einem angesehenen Bauern gesprochen, der sich als Live betrachtete i .. . cri."jc, t.r.IT. . i n 1 SWJg je pn qau lc' ül- ntm ulc'c cl,lca "b13 n . , c :aarl. I iUL iUtUllUiil UHU lllUi luitutiyuu, seitdem war er des Glaubens, dar. das Livische eine verbotene Sprache im m 1 P Tlrf W sei UNO wurve 2N vie em Glauben LT mhmr deZ 'sperrn c?Zlin V V V V V . - ' selbst bestärkt. Silin wurde nämlich, weil sein Besuch und seine Fragen ?". " t; X zu Gesprächen über die livische Sprache nicht mehr zu haben. Bei Augsburg wurde auf dem großen Ezerzierplatz die Tochter des Schmiedemeisters Riedle von einem Fabrikarbeiter durch mehrere Messersticke ermordet, 7bäier wurde durch Radfahrer eingeholt und verhaftet.

Hungersnot.) in Japan.

k urs,kkrl,s,es nter den Bewohnen, er qrimgtiuc:;,? Gegenden. 1 1 . V. . r- . utbzx o:e ungcrsnoty m Japan cznqm oer peziaikorrespondent des Daily Telegraph" aus Tokio erIchreckende Einzelheiten: ..Ich habe den Os. " Vi i . . . ' eooumacyllgren ots ,Jijl Shimpo' interviewt, der nach zebntäaiaer Untersuchung in den von der Hungersnoth nelmge,ucy:en egenöen Japans nach Tokio zurückgekehrt ist. Was er von den Leiden der einfachen Bauern erzahlt, muß dcs tiefste Mitgefühl erwecken Von einer Million Leuten, die hpirntipn itnS tnitfi vn. s: cC-rfi ir Ir-'Zt-Tl? '"""wy1 wlc alite IliaffacfiltrF Ünnripm hto ?Mtto wissen Ui. mW s'-ds lüm L I f.,tnW,,.ri t r ben-unterhalt Nothige hernehmen solien. :m rei te, aaie er. ourck weite Q nvtSflfBrf.m S: 1 1 . ' r . ,uiwiuui, uic .1111 tjtinicui unieiTen unJ . unceenitttat 9UÖ bedeck, waren. Nur ach, Prozent lohnen die Ernte. Cf v c r w . Niö im o:e Wörter verrat, wuriie wie ein Retter begrüßt. Ich hörte. daß Leute, die wie wahnsmnia vor Hunger waren, von den Feldern Pferde stechten und sie tödteten, um von dem Fleisch zu leben.

"In den Bewohnern dieses 8HSM 1 striches wurzelt noch fest der GnrfoJS;

yun vc u yivo, aoer oie aunerile Zt s.r m r-r- ' , c Noth hat sie zu Mitteln gezwungen, die sie sonst verachten würden. Es kamen Fälle vor. wo Eltern ihre Kinder ver kauften, um einen Theil ihrer Verantwortllchkeü abzuwälzen und etwas Geld zu verdienen. Als Beispiel diene ern typischer Fall: Ein neunjähriges Mädchen wurde als Dienerin für zwei ytn (etwa $l) verkauft, aber als der Kaufer sah, einen wie schlechten .llmono' es trug, wollte er nur 70 Sen (etwa 35 Cents) bezahlen. Mit dieser kleinen Summe brachen die Leute nach Hokkaido auf. um sich dort Arbeit zu suchen; eine alte Großmutter ließen sie noch zu Hause zurück. Aus dieser Gegend sind viele Soldaten in die Front geschickt worden. Ein Mann. der kürzlich zurückkehrte, wurde nickt mehr mit .Banzais' begrüßt; seine ganze zZamuie war m andere Provinzen gezogen, um dort Arbeit zu suchen. js. r : . r. r , r. ... r. vsuicfcjucq oeriicR aua) er o;e eimary, da er nach der im Kriege oenossenen Kost unmöglich die kärgliche und elende Nahrung essen konnte, die ihm zu Hause geboten wurde. Sehr viele Leute haben alle, ihre Movel verkaust, und da die iapam schen Häuser außergewöhnlich kalt sind es fehlte an Heizmaterial richtete man Hohlen ein, um im Winter dann zu leben. Die Auswanderung in andere Provinzen geht im Großen vor sich. Die unglücklichen Leute gehen heimlich Nachts fort, weil sie ihren Gläubigern aus oem Wege gehen wollen: ein kleines Bündel, das sie bei sich führen. enthalt lhren ganzen Besitz. Die Polize! begnügt sich mit einer DurchBuchung und laßt sie gehen. Die reich sl v rrf m m - . . ren auer H'iucyttlnge veanen viö letzt nur sechs Sen (etwa 3 Cents). Da keine Steuern bezahlt werden. sind d'e Gebälter vieler ländlicker Ae' 5 v ?" fimistrt im mMnirtinn retthrn Glni 7 : " .tX7.Vn i1 "a"' sen thun ihr Möglichstes, um ihre unm . I glücklichen Landsleute zu unterstützen, rrs. . n m ' I Die Sorgen stammen schon aus der Zeit der Hungersnoth von 1902: als dann die Soldaten in den Krieg zogen. gaben sie ihre Ersparnisse für fröhliche Abschieds feiern her, da sie befürchteten. sie wurden nicht wieder zurückkehren, und das hat die Schwierigkeit der Lage noch erhöht. Der Boden der Berge und Hügel ist durch das Suchen nach Wurzeln. Farren und Kräutern umgewühlt; aus diesen Pflanzen bereitet man Kuchen. Regierungskommissäre und Politiker neymen Untersuchungen vor, und es wird angeregt, die Auswanderung nach der Acandschurel - und Korea zu er muthigen." Die Aundes-Postamter. 'Der 'kürzlich erschienene Jahresberlcht des Bierten Hllfs-Generalpost-meisters , Degraw gibt die Aahl der Postämter in den Ver. Staaten zu Ende des letzten Fiskaljahres folgendermaßen an: Postämter erster Klasse 275, zweiter Klasse 1258. dritter Klasse 4120. vierter Klasse 62,478. zusammen 68.131. Diese Zahl steht gegen die entsprechende des Vorjahres 'zurück, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist. dan 3492 Postamter vierter Klasse infolge der Einführung von anooriestrager - vtouten eingegangen imo. iüie eiammnoilen oer dieser Art überflüssig gewordenen Postamter betrugen 198.994. laoiiscye rn-Äoneserung wuroe während des verflossenen Jahres 44 neuen Pvsiamiern gcwayri. gegen w im Vorjahre. Die Brutto-Einnahmen der Postämter mit Frei-Ablieferung haben sich im Laufe des Jahres um 8 Prozent erhöht, während die Kosten nur eine zweiprozentige Steigerung erfahren haben. Am 30. Juni 1905 waren 32.05? Landbriefträger-Rou- " .T rt . , r man lajani uic agi oer im musenC rf rf1 t w c oen msialiayr einzurichtenden neuen Landbriefträger - Routen auf 6119. was ein Total von 38.174 Routen für den 30. Juni 1906 ergeben würde, wodurch die Kosten dieser Routen auf 526.989.628 erhöht werden würden. Etwa 110.000.000 Baumw.illspindeln, die im Jahre beinahe 15.000.000 Ballen Baumwolle verbrauchen, gibt es aeaenwartia . auf der Welt.

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