Indiana Tribüne, Volume 29, Number 110, Indianapolis, Marion County, 2 January 1906 — Page 4

Jndiana Tribüne. Heraulgeeita von der Sutenberg Es. Jrü,ianapoliS, Ind. Harry O. Thudinm Präsident. GeschaftSlocal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 269.

M tered tx the Post Office ol Indianapolis as sccond dass matter. ?) c 1 1 c Ueber die Karriere de? Financier" VerkeZ entnehmen wir der Chicago Abendpost folgende interessante Einzel heiten : In Philadelphia verbrachte YerteS" feine Jugend- und Lehrjahre; in Chicago fein beste ManneZalter. In New Vor! wollte er sich ausruhen von seiner Arbeit, aber eine Art Johannistrieb feines Unternehmungsgeistes trieb ihn nach London, und die englische Metro pole war die Statte seiner letzten Ar beitZjahre; in New York starb er. Dementsprechend mußten die Denk mäler" ausfallen, die er den verschik' denen Orten hinterließ; aus dem Be trachten dieser wird man ein Bild von dem Charakter des Mannes gewinnen können. In Philadelphia find die bezeichneten Andenken an JßtiltZ" eine Eintragung in den Büchern des .Oestlichen Zucht Hauses von! Pennsylvania", nach der Charles T. JerkeS etwa sieben Monate lang Insasse desselben war als Strüf ling (Charles T. YerkeS war der Un Zerschlagung '.städtischen Gelder schuldig befunden worden); eine im Jahre 1373 vom Stadtrath angenommene Ordi nanz, welche Herrn Charles T. YerkeS von jeder Geldschuld der Stadt gegen über losspricht, und diele Eintragungen in Philadelphiaer Geschäftsbüchern, -die zeigen, daß JerkeS, lange nachdem er der Stadt den Rücken gedreht und in Chicago ein neues Thätigkeitsfeld ge funden hatte, aus freien Stücken jeden Dollar bezahlte, den er früher schuldig geblieben war oder die betreffenden Firmen usw. bei seinem Bankerott in 1371 verloren hatten. In Chicago ist YerkeS' .Denkmal" die Union Traction Company, mit Allem was der Name dem Zeitgenossen erzählt und für die Stadt bedeutet. In London ist's die Untergrund bahn." Nachdem Werkes in seiner Heimath ftadt erst durch geschickte Spekulationen als noch sehr junger Mann sich Ansehen und den Ruf eines Finanzgenies er worden, dann durch ungünstige Ver Hältnisse und allzu große Kühnheit" in'S Zuchthaus gekommen war, ver suchte er eS nach seiner Begnadigung noch eine Zeit lang, in Philadelphia wieder in die Höhe zu kommen. ES wollte ihm nicht so recht gelingen und so ging er nach dem Westen. Vorerst nach Fargo, Montana, wo er durch glückliche Landspekulationen ein kleines Vermögen erwarb, und schließlich, im Jahre 1831 und? 42 Jahre alt, nach Chicago. WaS- er hier that, ist be kannt. Er brachte die Nordsette und WestseiteStraßenbahnen an sich und verbesserte sie und baute und dehnte sie aus, bis sie das beste Straßenbahn System der Zeit bildeten. Dabei hänsteer aber eine ungeheure Schuldenlast aus sie und quetschte er sie zur eigenen Bereicherung aus wie eine Zitrone; und als er sah, daß nichts mehr herauszuquetschen war und alle seine mit den verwerflichsten Mitteln betriebenen Versuche, sich di? Kontrolle über die Straßen' der'.Stadt für weitere fünfzig und mehr Jahre zu sichern, fehlschlugen, da verkaufte er eine Stra ßenbahnaktien und Bonds für zufam men $27,000.000 und feine Jnteres sen- an den Hochbahnen sür 84,000,. 000, um nach New Jork zu gehen und seine Schöpsung in ungeheuer schwerer sinanzieller .Ueberbürdung und Ohn macht zurückzulassen, so daß sie alsbald zum schlechtesten Straßenbahnsyftem des Landes, wenn nicht der Welt, werden mußte. Mit $40,000 in der Tasche war YerkeS im Jahre 1831 hierhergekom men, mit zwanzig oder dreißig und mehr Millionen auf ein 'paar Millionen mehr oder weniger kommt's da bei nicht im ging er neunzehn Jahre fpäter weg von hier. Er machte- viel Geld, aber wie! ES war Raub im Großen. Aus Philadelphia kam er hierher als gewesener Sträfling, von hier fort ging er als ein Mann, der von rechtswegen in'S Zuchthaus gehörte. Während er seine kleinen Schulden in Philadelphia bezahlte, um dort

seinen Namen wieder zu Ehren zu

bringen, brachte er hier durch die ge wissmlosestm Machenschaften Millio. nen an sich, und während er sich brü stete ich bin in Philadelphia keinen Cent schuldig", brachte er hier Tau sende um ihr ehrlich erworbenes Geld, indem er ihnen Papiere verkaufte, die so gut wie werthlos waren oder doch nur einen Brnchtheil des Werthes hat ten, den er sich bezahlen ließ. Wäh rend er der Universität von Chicago eine ein paar hunderttausend Dollars werthe Sternwarte schenkte, schädigte er die Stadt Chicago um ungezählte Millionen, indem er ihr die Union Traction Eo. aufbürdete und hinter ließ. Das ist YerkeS' LedenSwerk und tfa nach ist er zu beurtheilen. Das Denk mal, das er sich in Chicago fetzte, be rechtigt zu der Annahme, daß er in London AehnlicheS versuchen wollte und nur drav- sein mußte, weil man ihm, gewitzigt durch die Erfahrung Chica go's. scharf auf die Fingern sah; eS berechtigt zu der Annahme, daß sein zur Schau getragenes Kunftmäzenthum und seine im Kleinen gezeigte Ehrlichkeit nur Mittel zu dem Zweck, sich eine Stellung in der Gesellschaft" zu er ringen und seine Unehrlichkeit zu über tünchen, waren. Und es berechtigt schließlich zu dem Glauben, daß eS nur der Gewissens regung und der Erkenntniß des Alters daß das Geld allein nicht glücklich macht und einen guten Ruf schwerlich erkaufen kann, zu danken ist, wenn er wirklich, wie verlautet, den größten Theil seines Reichthums für gemein nützige Zwecke bestimmte wieder dem Volke zuwies, dem er ihn raubte." 4 Ein amerikanischer Gelehrter über Deutschland's Kulturstellung. Ueber Deutschland'S Bedeutung für die Weltkultur schreibt, in der bekann ten Rundfrage deS Pariser Courier Europekn" der Rektor der soziologischen Abtheilung derUniverfitüt von Chicago, Albion W. Small: ES ist 'lein mein wohlüberlegtes Ur theil, daß Deutschland im Allgemeinen eine Kombination von Interessen ver wirklicht, die sich von allen großen Nationen der rationellen sozialen Lage am meisten nähert. Als Demo krat bin ich natürlich der Anficht, daß die Entwickelung das Einflußverhält niß zwischen der deutschen Regierung und dem deutschen Volke ändern wird. Von meinem Gesichtspunkt müßte das ein kolossaler Fortschritt werden, wenn die Deutschen die wunderbare nationale Cooperation der letzten 25 Jahre unter einer populären Initiative ortsetzen können. Selbst ein überzeugter Demo krat kann von den Erfolgen Deutsch land'S nur mit Bewunderung sprechen: Eine der wenigst zweifelhaften Lehren, die mir die Geschichte der Menschheit ertheilt hat, ist die gleiche Unbrauchbar keit deS Individualismus, und des Kollektivismus in Theorie wie in Praxis, wenn sie als einzige Grund, läge der Gesellschaft aufgefaßt werden. Die Civilisation wird nicht in den Triumph einer der beiden alten Riva len Liberias" und Imperium" aus laufen. Beide werben daran theilneh men. Die Formel der Civilisation, der alle Nationen zuzustreben scheinen, kann folgendermaßen ausgedrückt wer den: Schaffung der größtmöglichsten Zahl von Cdelmüthig'Liberalen und Befreiten, die in der vollständigsten aller sozialen Cooperation für die Für derung der wechselseitigen Interessen arbeiten werden. Deutschland scheint mir in höherem Grade als jede andere Nation das Gleichgewicht zwischen der individuellen Freiheit und der sozialen Cooperation gefunden zu haben. Wenn ich von Frankreich mit dersel den Freiheit wie von meinem eigenen Lande sprechen darf, so geht meine Meinung dahin, daß die Franzosen ebenso wie die Amerikaner, um die in dividualiftischen Tendenzen zu mildern, die unsere Hauptgefahr bilden, mehr als jede andere Nation Deutschland mit Nutzen ftudiren könnten. Meine Bewunderung für die fran zösische Republik wird durch die That fache gedämpft, daß sie dieselben Feh ler und dieselben Vorzüge aufweift wie die amerikanische Republik. Und Frankreich und Amerika können um so leichter die charakteristischen Eigenfchaf ten Deutschlands bewundern, als herz lich wenig Gefahr vorliegt, daß wir je das nachahmen werden, was wir als feine charakteristischen Fehler ansehen. Ich darf also sagen, daß meine letz

ten Besuche in Deutschland mich davon Überzeugt haben, daß diese Nation heute die erste unter den großen Völ kern ist in jener sozialen Cooperation, die man in der amerikanischen Sport spräche Teamwork nennt. Vom Kaiser bis zum Bauer scheint jedes Mitglied der deutschen Gemeinsamkeit mit wen!

er Reibungen und größerer Wirksam keit als irgend eine andere der Natio nen erster Ordnung an dem großen ge meinsamen Werke zu Gunsten deS all gemeinen Wohlstandes zu schaffen . . . ES scheint mir unzweifelhaft, daß Deutschland heute die erste der Natio nen ist, wenn eS sich um die ver gleichende Würdigung der menschlichen und sozialen Werthe und die konstruk give Organisation der Arbeit für den allgemeinen Wohlstand handelt." m Der Bericht des Coroncrs Reich an Lebensmüden war das letzte Jahr, Wenige Unfälle beim Baden. Während die meisten Jahresberichte, die die verschiedenen Departements ver öffentlichten, nur einen günstigen Be, richt über ihre Thätigkeit geben und die Lage im rosigen Licht darstellen, ist der Bericht, den der Coroner Tutewiler von Marion County soeben veröffent licht, ganz anderer Art. Sein Bericht ist unstreitig einer der interessantesten und. wird nicht versehlen allgemeines Aussehen zu erregen. ES geht nämlich aus dem Bericht her vor, daß die Anzahl der Selbstmorde sich um 100 Prozent gegen das Vor jähr in unserer Stadt und im County vermehrt hat, daß sich ab8 7i Prozent weniger Todesfälle durch Ertrinken er eigneten als im Jahre 1904. Während des Jahres 1905", sagt der Bericht, habe ich 460 Fälle unter sucht. Ungefähr 20 Procent der Fülle, die ich untersucht habe, wurden in den össentlichm Instituten geprüft. Da von entfielen auf daS Stadthospital 55, auf das St. Vincent.Hospital 13 und auf die Irrenanstalt 12 Fälle. Man rief mich nach verschiedenen derartigen Instituten in Stadt und County, nur nicht nach der Jndiana Industrieschule für Mädchen und in das Frauenge sängniß; von da aus wurde mir nie ein Fall berichtet, der mein Einschreiten er forderte." Im habe 39 Eisenbahnfälle berichtet. Hier zeigte sich eine Vermehrung der Todesfälle um 10 Procent, dagegen eine Verminderung von Unglücksfüllen, weil an den gefährlichen Passagen Bar rieren angebracht wurden. Sechzehn Personen kamen durch Ver letzungen um'S Leben, die sie bei Straßenbahnunfällen erlitten, was eine Vermehrung von 20 Procent bedeutet, während auf den Strecken der elektri schen Bahnen im County noch einmal so viel Personen wie im Vorjahre dem Tode zum Opser sielen. Während der letzten zwei Jahren wurden in Marion County mehr Morde begangen als in irgend welchen 2 Iah ren in der Geschichte dieser Office. Im vorigen Jahre wurden 17 Morde be gangen, in diesem Jahre dieselbe An zahl. In den meisten Füllen gestan den die Mörder ihr Verbrechen ein und wurden zu lebenslänglichem Zuchthause verurtheilt. Zwei Fälle kamen im Jahre 1905 vor, wo man die Ursache, weshalb sich die Gewehre entladen hat ten, nicht ermitteln konnte Wahrend des letzten Jahres würden 4 Fälle berichtet, wo Personen durch einen unglücklichen .Zufall erschossen wurden.. Wenn man die Selbstmordchronik dieses Jahres (1905) mit dem Jahre 1904 vergleicht, so ergiebt sich ein Mehr von 100 Prozent. Fünfzehn Personen legten Hand an sich selbst, 13 Personen verschluckten Karbolsäure, zehn nahmen Morphine ein; vier Laudanum, vier hingen sich auf; zwei nahmen Strychnin; einer Chloroform: einer schnitt sich die Kehle durch und zwei stürzten sich in'S Was ser. Ungefähr 10 pCt. der im letzten Jahre Verschiedenen Farben an Tu berculosiS. Im ganzen wurden mir 47 Schwindsuchtsfülle bekannt ge macht. SechZzehn Leute starben an den Fol gen übermäßigen Alkoholgenusses. 23 starben an Cerebral gaemorrholden. Pneumonia bildete die TodeSvrfache von 11 Fällen. 83 Leute starben an verschiedenen Herzkrankheiten. 13 Leute starben an Brandwunden, die sie durch Unfälle erhalten hatten.

In einem Falle wurde ein Mädchen von einem Automobil überfahren und starb an den erlittenen Verletzungen. Die Ursache fünf weiterer Todesfälle bildete Vergiftung durch unglückliche Zufälle. Vier Leute starben im Asthma; vier an Carcimona; vier an ParalyfiS. Altersschwäche wurde als TodeS Ursache in 12 Füllen angegeben. 12 weitere Personen starben an Arteriosole

roft5;J.O ander Bright'schen Krankheit, 10 Peesonen, die stets an epileptischen Anfüllen litten, kamen während dieses Zustandes um, einer starb an TyphuS fieber. 13 Säuglinge staröen an Jnanition. 2 verschieden an Keuchhusten. 2 Kin der an Cholera. Sechs BabieS starben an anderen Ursachen. Drei Leute kamen um'S Leben, in dem sie mit elektrischen LeitungSdräh ten in Berührung kamen. Sie wurden durch den Strom getödtet. Ein Mann wurde vom Blitze erschlagen. In einem anderen Fall brach sich ein Mann das Genick. Ein junger Mann, der zuviel Körperübungen vorgenom men und diese Uebungen zu toll betrieb starb an den Folgen. - Ein weiteres Opfer eines Sportes bildete ein anderer junger Mann. Die ser trainirte sich täglich, um demnächst in einem Wettkamps einen Preis zu er halten. Da er nicht Maß und Ziel hielt, brachte ihn die Ueberanstrengung in'S Grab. Zwei Leute wurden von Pferden ge tödtet, indem ihnen dieselben mit ihren Hufen Verletzungen beibrachten. Ein Mann fiel in einen Elevator schacht. Zwei Männer und eine Frau fielen durch unglückliche Zufälle Treppen hin unter und starben an den Folgen. Vier kleine Knaben erstickten im FreimaurerTempel. Eine Frau wurde von rinem Fahr rad überfahren. Sie starb an den er haltenen Verletzungen. Vier Leute fielen aus dem Fenster eines zweistöckigen Gebäudes. Sie wur den auf der Stelle getödtet. Ein junger Mann siel in eine Sand grübe, wurde von den fallenden Erd massen verschüttet und lebendig be graben Ein anderer Mann, der eine Prüf ungsmaschine beobachtete, wurde von einem Stück Gußeisen getroffen. In Keller fielen 2 Leute und starben infolge der Verletzungen. Ein Mann fiel so unglücklich von seinem Fahrrade, daß er verschied. Ein Mann wurde von dem Wagen deS'FeuerchefS getroffen. Ein Mann ficl von seinem eigenen Wagen und einer fiel durch eine Brücke an der Washington Straße und fiel iu den Kanal. Vierzehn Unglückliche kamen durch Ertrinken umS Leben. Sech? ertran ken in Broad Ripple. Sie hatten ge. rudert, die Boote kippten um und sie ertranken. Sechs andere, die in Broad Rlpple Baden gegangen und des SchwimmenS unkundig waren, ertran ken. Zwei Leute, die im Riverflde Park ruderten, ertranken, da ihre Boote um schlugen und sie deS SchwimmenS un kundig waren. Ein anderer, der am Riverside fischen ging wurde ein Opser der Wellen. Auf der Nordftraßenbrücke bega? sich ein Mann und versuchte auf ihr zu schlafen. Er fiel von derselben in den Kanal und ertrank. Im White River kam ein anderer Mann umS Leben. Er hatte sich in den Fluß begeben um sein Auggy zu waschen. Plötzlich wurde er von der Strömung fortge rissen und ertrank. Ein anderer Mann, der sich nach Maywood begeben hatte, um daselbst zu baden, versank in den Wellen. Zwei Leute begingen Selbstmord. indem sie sich ertränkten. Im Jahre 1904 ertranken 21; sechs zehn davon während sie badeten. Im Jahre 1905 14, aber nicht beim Ba den. Beim Baden ertranken nur 2 im letzten Jahre. Mit anderen Worten, dies bedeutet eine. Verminderung der Unglücksfälle beim Baden von 87z Proent. Daß sich die Unglücköfälle hier verminderten. ist den Vorsichtsmaßregeln zu verdan ken, die SicherheitSbehörde getroffen hatte, vor allen Dingen aber der Er richtung sogenannter geschützter Bade anftalten. Wo das Publikum an ge schützten Badestellen sich dem Scbwimm sport widmete'iam auch nicht ein ein ziger Unglücksfall vor. 110 Poft.Mortem.Prüfungen sagt der Bericht weiter, wurden im ver flossenen Jahre vorgenommen. 98 derselben bezahlte das County,

Central Trust Company STATEMENT, DECEMBER 30, 1905. ASSETS oa"s"-' $473,014.68 Bonds and Stocks 68,212.66 Realestate, furniture and sixtures 7, 800.0a Capital stock unpaid 100,000.00 j Cash and due from banks.... . 321,515.24 $1,033,542.58 LIABILITIES Capital stock $300,000.00 Surplus and undivided profits 50,973.49 DcPsits '. 6S2,569'.o9-$i,o33, 542.58 OFFICERS CHARLES E. COFFIN, President. CHARLES E. HOLLOWAY, Vice President. EDWIN H. FORRV, Second Vice President. AUGUSTÜS JENNINGS, Secretary. CLARENCE E. COFFIN, Assistant Secretary. THOMAS B. FULMER, Treasurer. DIRECTORS Charles E. Coffin. Winfield T. Durbin, Lorenzo D. Moody, Charles E. Holloway. Ovid B. jameson. George B. Elliott. Cortland Van Camp. Medford B. Wilson. William j. Richards.

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und zwar hatte eS $2,450 zu be gleichen. 20 wurdenabgehalten, ohne daß die geringste Summe dafür be rechnet wurde. In 460 Füllen wurdet über 2.000 Zeugeu vernommen. Diese hatten über 460 Todesfälle Aussagen zu machen und dem County erwuchsen daraus Kosten im Betrage von 8800. Die Constabler der Office haben im verflossenen Jahre 13,000 Meilen zu rücklegen müssen, um 1.800 Sudpoenaö zu bedienen. Um die verschiedenen Zeugen vorzuladen, erwuchsen dem County S1.400 Kosten Die Totalunkoften für die Office deS CoronerS stellten sich für das Jahr 1905 einschließlich deS GehalteS deS CoronerS auf 83,936. tT Raucht die B0NANZA. Der Jas;" alö Sorgendrecher. Nach dem letzten schweizerischen Truppenzusammcnzug hatten noch eimge aargauische Milizen, -wie dies ja jedesmal vorkommt, ein paar läßliche Sünden im Loch abzubüßen. Um sich die Zeit zu verkürzen, griffen fie zu dem beliebten Jaß, welches Spiel ihnen denn auch, wie wir sehen werden, die Zeit im Fluge entführte. Als näm lich eines Morgens der Kasernier erschien, um einen der Sunder herauszulassen und zwar in Anbetracht des um diese Zeit nach seiner Heimath abgehenden Bahnzuges etwas vor der festgesetzten Zeit, drehte sich derselbe herum und meinte halb ungeduldig, halb entrüstet: I cha jetz. noni cho, mer Hand no zwe Chritz use zmache, ich chume de später!" Sprach's, mischte die Karten von neuem, gab das Spiel und weiter ging's mit Trumpf und Stock. Der Name Gazette". Woher der Name Gazette für Zeitung stammt, dürfte den wenigsten bekannt sein. Der erste Staat, welcher in Europa eine Zeitung besaß, war die Republik Venedig, wo im Jahre 1560 die erste, noch dazu geschriebene Zeitung, unter Aufsicht der Staatsinquisttion erschien. Jede Nummer kostete eine Gazette", d. h. eine kleine, längst verschwundene Scheidemünze, deren Name aber gar bald für alle erscheinenden Zeitungen gebraucht wurde. Der hähttche ttöntg. Als König Wilhelm III. von England eines Tages durch ein in der Nähe von Windsor gelegenes Dorf fuhr, drängte sich eine Bauersfrau bis dicht zum Wagenfenster, um den Monarchen recht betrachten zu können. Nachdem sie ihre Neugierde befriedigt hatte, äußerte sie etwas wegwerfend zu einer hinter ihr befindlichen Nachbarin: Ist das der König? Meiner Treu, da ist mein Mann viel hübscher als er!" König Wilhelm, der ein sehr feines Gehör hatte, wandte sich sogleich zu der Bauersfrau und sagte sehr ernsthaft: Gute Frau, sprecht nicht so laut, bedenkt, daß ich em Wittwer bin, der wieder heirathen möchte." Erfreulich. Dame (zu ihrem Kutscher): Aber Friedrich, Sie holen sich heut' Abend schon den vierten Li ter; der Wirth und die Nachbarschaft müssen Sie ja f Ä einen Säufer halten!" Kutscher: O nein, gnädige Frau die meinen, das Bier gehört für die Gnädige!" Unvorsichtig. w(jott über die Welt, den Kopf möcht' ich mir herunter reißen! Da les' ich eben in der Zeitung, daß der Aaron Veigelstock ist durchgebrannt!" Kommen Sie um viel Geld bei ihm?" Um volle 500 Mark, die ich dem schlechten Kerl leider Gottes vorgestern ge zahlt hab!" Klass!scherZeuze. Leutnant (der sich in einem Witzblatt karrikirt sieht): Du hast Recht, göttlicher Schiller: Krieg führt der Witz auf ewig mit dem Schönen!" Ein Ges chäftsmann.' Arthur, eben hat ter Junge eine Doppelkrone verschluckt!" Häng' ihm ein Schild um: Einliegend 20 Mark" und schick' ihn zum Arzt."

Bericht über den Stand der WM M? CO. 30. Dezember 1905.

Aktiva. Hypotheken Anleihen...., Eillateral nlnben. ' ..tl.172.6e6 58 197.741 10 01,803 2 10.649 10 4.924 49 verschiedene Bond Vorschuß auf Nachlaffenschatten Miethe und Versi H erungS'Depsrteni ent, Krundeigenrhum Unnnflkihltcs Grundkapital. ...... . 15,000 00 78 13 Trust Sicherheiten L10.2LZ l Baar . .. 301,248 55 Total 92.349.504 93 Passiva: (8 rundkapital ... ....... .......,,,. $ 300,900 00 Ungetheilter Scwinn............ 170,184 l Depositen Eerkftkate 306.543 5 Svar Depositen. 1,274.47 91 Miethe und Versicherunas.Terartement... 6.811 28 gallig an ruflS nnd Tlachtesienichasten. 291. 48 s 54 Total.. .?2.349.50t 13 Beamte: Sugh Dougliertn Präsident. Stöghton A. Fletcher Vice5räNdenl. ffervin-nd Sinter werter BicePräfttmt. P. 45. TruSler Sekretär und Lchatzmeisttr. D stellet en: Stoughtcn I Fletcher, in. A Huqhe, Stoughton fL gleicher, Huah Douadertq. Charles Latha. Victor Hendriiks, euliu? X. Lemlke. has. 2JI. Tdompson. 23. H. H. Miller, Ferdmand Wlter, A. W. ConduUt. Europäisches jtavimaä Wechsel, Creditbriefc, Postanweisungen, . auf alle Städte Europas. - v 1 . tV- -.1 5 , ajxjj&awm& von und nach Europa, tt und Verkauf auöSÄVMk scheu Geldes. I Bit No. 35 Süd Meridian Str. ZUeredant National Bsuk. (VVVachen Sie Ihr erstes Blatt deS jX neuen Jahres zu einem SparKassenbuch mit unserer Gesell schaft. Beschließen Eie, daß Sie stets einen'Theil Ihres Wochen- oder Mo-nats-Verdicnsts auf der DepositenSeite des neuen BucheS eintragen lassen; bleiben Sie diesem Vorsatz treu und das Resultat wird ein sehr zufriedcnstellendes sein Als Illustration was eine Beständigkeit vollbringt, nehme Sie 25c per Tag, oder $7.50 per Monat, dcponiren Sie dies mit dieser starken Gesellschaft und in zehn Jahren ist der Betrag 91,048.81. Jetzt ist die Zeit da zu beginnen. THE Indiana Trust Co. Kapital $1,000,000.00 Ueberschuß 300,000.00 , ...KHlm... werden geliefert zu folgenden Preisen per Tonne : Anthracits, alle Größen 88.00 Kentucky Cannel Coal, per Tonne... 15.50 Ohis Jackson, Lump 4.75 Ohio Jackson, Egg 4.50 Semi Anthracit?, für Range 4.50 Ptttsburg, Lump 4.50 Kanawha, Lump 4.50 Winifriede. Lump 4.50 Luhrig. Lump 4 25 Luhrig, Eag 4.50 Brazil, lock 4.50 Jelllco, Kentucky 4.50 Jndiana Jackson 3 50 Linton, Lump und Egg.. 3.50 Illinois Lump und Egg 3.50 Vocahontas, gegabelt 5.50 Gemischte Slack. .' 2.60 Fabrikholz sper Wagenladung) 2.00 2,000 Pfund zu jeder Tonne. HOsilE FUEIi CO. Phoel :lr, Maw 11 ; 5l. 1861.

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