Indiana Tribüne, Volume 29, Number 109, Indianapolis, Marion County, 30 December 1905 — Page 4
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ndiana Tribüne. HnauZzegeitn von der Sntenderg Es. Indianapolis, Ind.
Harry O. Tiedium Vräfident. GeschSstSlocal? No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 Knered at the Post Office ol Indianapolis as ecood dass matter. China in Berlin. Welcher Berliner, so fragt die Sflstl. 'Rundschau"; kennt den Klub chinefi' scher Studenten-? Abgesehen von den Mitgliedern der chinesischen Gesandt schaft befanden sich bis zum Frühjahr 1902 nur drei Chinesen zum Studiren in Berlin. Im Frühjahr 1903 sandte die chinesische Regierung dann zunächst zehn Ossiziere nach Berlin, denen in kurzen Zwischenrüumen bald weitere folgten, so daß heute in Berlin ünge , führ 80 chinesische Ossiziere sich aufhal ten. Hierzu kommen noch 20 junge Leute, die in verschiedenen Fabriken, wie Borsig, Loewe u. a. zu Werkmei ' fiern auSgediidet erden sollen. . Die Ossiziere sind von den Vicekönigen auf deren Kosten kommandirt, stets auf eine längere Reihe von Jahren. So wurden die ersten zehn auf zehn Jahre kommandirt mit der Weisung, die ersten vier Jahre lediglich zu be. nutzen, um sich die deutsche Sprache
vollständig anzueignen. ES ist charak teriftisch für den Fleiß und die ?n telligenz dieser Herren, daß sie bereits jetzt, nach zwei Jahren, so. weit find, um nach Anordnung ihrer Regierung entweder ftudiren oder praktisch den Militärdienst im deutschen Heere erler. nen zu können. Unter den später Her geschickten befanden sich viele, die schon eine ftaunenSmerthe theoretische Kennt niß der deutschen Sprache und Gram ' y atik mitbrachten. Diejenigen Chine n, welche die deutsche 'Sprache'noch ar nicht oder nur wenig beherrschen, nachen beim Miethen der Wohnung , -aft regelmäßig aus,, daß sie täglich 12 Stunden deutschen Unterricht er halten.' Sehr oft werden diese Stun ; den in den Pensionspreis eingerechnet. ; Als Miether find die Chinamänner", j wie sie sich selbst nennen, sehr zu em vfehlen. ' Großen-Werth legen sie- aus ejne.ele I gante Ausstattung und . gute Ver i pflegung. zu der sie große Massen von I Reis rechnen. Sie find pünktliche und ruhige Miether und unterscheiden fich von den . deutsch?n Studenten dadurch, daß sie niemals bekneivt na& ftault komme.
j weil sie überhaupt fast gar keine Spiri' tuosen trinken. . Im WirthZbauZ find sie im Stande, die Halde Speisekarte herunterzuessen". aber mehr als zwei Glas Bier am Abend dürfte selten einer trinken. Die Offiziere gehören den besten chinesischen Familien anzlfie find durchgängig hoch gebildete Leute und besitzen tadellose gesellschaftliche Formen. Zur Zelt stehen acht von ihnen als Offiziere in Kaffel sieben in Münster, Köln, Düf feldorf und Wesel. Sie tragen die Uniform desjenigen Regiments bei dem sie sieben, nur mit kleinen Ab weichungen. Ein Chinese studirt an der Berliner Universität Jura: zwei befinden fichlaus dem Technicum Mitt weida; zwei besuchen die Technische Hochschule zu Charlottenburg; einer arbeitet als Volontär in den Borfig Werken bei Tegel. Die übrigen beschäftigen sich noch mit dem Studium der deutschen Sprache. Als tturiofum fei noch er wäbnt. daß auch eine chinesische Dame X in Berlin weilt, die nach vollständiger Erlernung der deutschen Spräche Me dizin Pudiren will. Zur Gründung jdeS .Klubs chinesischer Studenten" führten neben -dem Wunsche nach - landZmannschastlichem Zusammen Schluß vorwiegend praktische ErwS jungen. Die eigentlichen Klubraume .bestehen auS vier Zimmer, einem für .die Vereins Versammlungen, einem Mal zum geselligen Beisammensein, - einem Lese und einem Schreibzimmer. Alles ist hübsch in chinesischem Stil eingerichtet. Zum Inventar gehören auch 60 Theetaffen und zwei mächtige Theekannen, denn das Klubgetrünk ist Thee. Vor unsern Studenten ha den die chinesischen Studenten etwas voraus: sie bekommen von ihren Nkze . ISnigen einen MnatZwcW von 450 bis 650 Tlaxl, und dabei hat der chZMche Monai nur. 23 Tage ! Die beste 5 Cent Cigarre in ex Stadt, MuHo'S .LongseUow".
Manschreibt uns aus Christiania,
12. Dezember: Die offiziellen Feste zur Begrüßung deö neuen Königspaares find nun endlich fo ziemlich erledigt, aber die Stimmung ist allgemein noch immer eine so froh erregte, daß allem Anschein nach dieser ganze Winter hier in Christian! einen festlichen Stempel tragen wird. Ja, eö gilt dieS sogar fürs ganze Land: ganz Norwegen hat jetzt Festzeit, und nach denschwerez. Sorgen der Krisis athmete man jetzt, der nationalen Selbständigkeit und Einheit sicher, befreit auf. Im Hm blick auf die immerhin recht ansehnliche republikarische Minderheit bei der jüngsten Volksabstimmung sahen hie fige politische Kreise doch nicht ohne Sorge auf die Gestaltung der Lage nach dem Regierungsantritte König HaakonS; . war .doch von republikanischer Seite sogar die Parole ausgegeben worden, ihre Partei würde? auch im Falle der Niederlage die Paffen nicht niederlegen, sondern .rüstig daran ar beiten, dem neuen Königthume baldigst ein Ende zu machen. ES zeigt fich jetzt, daß diese Losung nur eine Fanfare war, die vor der Wahl die Republik, ner zusammenblasen und anfeuern sollte. Denn die Wahrheit ist. daß von dem Augenblicke an. wo König Haakon Norwegens Boden betreten hat, das ganze Land in geschlagener Einmüthig keit und warmer Begeisterung fich um ihn geschart hat. Und dabei bilden die Republikaner keineswegs eine Aus nähme, sondern fie find in ganz über wiegender Mehrzahl loyal den neuen Verhältnissen beigetreten, und ich kenne mehr als einen waschechten Republik ner, der in diesen Wochen mit Bereiste rung und Bewegung daS skaal auf den nationalen König ausgebracht hat. Daß König Haakon eben der lebendige Vertreter der neu errungenen nationa en Selbständigkeit, das ist eS, was ihm die Herzen aller Norweger unwiderfteh. ich öffnet. Die Klugheit, die Befchei denheit und der Takt seines Auftretens haben ihm dann sogleich lebhafte per önliche Sympathien erworben, und endlich gereicht eS seiner Stellung, im Lande sehr zum Vortheile, daß er uns daS Wohlwollen der beiden europäischen Großmächte mitbringt, an denen unS vor allem gelegen ist, nämlich Eng landS und Deutschlands. Der Besuch deS Prinzen Heinrich ist hier , sehr hoch aufgenommen worden, und zwar im ganzen Lande; wir haben einfache Bauern auS dem Lande gesprochen, die von dieser Aufmerksamkeit ganz bewegt waren'; und solche Dinge vergißt der Norweger nicht leicht. Wie fich nun Norwegens politisches Leben Wetter entwickeln wird, das ist freilich noch gar nicht abzusehen. In der Inneren Politik ist ja eine ganz neue Situierung nöthig, da gegenwär' tig die Stellung aller alten Parteien verschoben ist. So lange man freilich die auswärtigen Beziehungen und die internationale Stellung Norwegens nicht ganz vereinigt hat, werden wohl alle Differenzen der inneren Politik noch vorsichtig zurückgestellt werden. Scott wird Superintendent. I. M. Scott, ein Beamter der Wellfton Division der C. H'. & D., ist zum Nachfolger H. C. WittenbergerS, des jetzigen Superintendenten, ernannt worden. Civilgericht. ' Schadenersatzklagen. Gegen die Jndiana Union Traction Co. strengte E. Foster Schadenersatz klage im Betrage von 825,000 für er. littene Verletzungen an. Von einem hiesigen Gewehrver leiher lieh fich ein Mann am 2. Dez. eine AnzM Flinten. Er bezahlte sür das Leihen derselben das Stück 50c. Dann ging der Kerl zu einem Pfand onkel und versetzte die Flinten das Stück zu $5. Die Geheimpolizei 'fand dieselben in dem Pfandladen. Der Mann soll verhaftet werden. Bauerlaubnißschein e. Jno. G. McCullough, West 31. Str., westlich von Elision. L950. ChaS. A. Gauß, Reparaturen, 714 S. Meri dian Str.. $800. American National Bank," Veränderung des Gebäudes an der Südoft Ecke der Pennsylvania und Markt Str.. $75,000. - . D. Brooks, 1stöckigeS .FramehauS, Bel mont Ave., westlich von Monis Str., 550.
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Allerlei fuT3 .aus.
Die kupfernen und Messinggefäße werden wöchentlich einmal am besten mit wollenem Lapden, welchen man zuerst in Stearinol und dann in fein pulverisirien Wiener Kalk getaucht hat, geputz't. Dann reibe mit einem trockenen Lappen und Pulver die Stücke so lange, bis die Politur zum Vorschein kommt. Das Putzpulver kann man sich selbst aus einer Mischung von Kreide, Branntwein und Seife herstellen. Zinnsachen ein filberähnlicheZ Aussehen zu geben. Das Zinn muß zunächst von allem Schmutz gereinigt werden und zwar in einer Aschenlauge Alsdann nimmt man im Bratofen ge trocknetes, zu Mehl zerriebenes Küchensalz und putzt mit einem wollenen Lappen das Zinn, bis es Silberglanz hat. ' Brennendes Petroleum löscht man mit Milch. Wasser bleibt dabei bekanntlich ohne jede Wirkung, da das leichtere Petroleum auf jenem schwimmt und so das Feuer nur noch weiter verbreitet wird. Die Milch aber verbindet sich in ihren feinsten Theilen mit den Petroleumpartikelchen, ohne daß diese dadurch verdünnt werden. Naß gewordene Stiefel dürfen niemals am warmen Ofen oder auf der warmen Herdvlatte getrocknet werden, da das Leder sonst schnell hart und brüchig wird. 5s empfiehlt sich, die Stiefel mit Erbsen, Hafer, Kleie u. ). w. zu füllen; diese Produkte quillen auf, entziehen dem Leder die Feuchtig keit und erhalten die Form des Stiefels. Die Körner oder die Kleie k. in man, nachdem man sie hat trock.. n lassen, immer wieder verwenden. Ist das Leder aber schon durch schlechtes Trocknen hart geworden, so wird es mit lauwarmem Wasser weich geknetet und hierauf mit einem guten Oel (Rizinusöl, Olivenöl) tüchtig eingerieben. F e n st e r le d e r (G e m s l e d e r) zuwaschen. Soll das Fensterleder sauber putzen, so muß eS vor allem sauber und weich sein. Es ist aber sehr leicht schmutzig und ebenso leicht hart, da es häufig falsch behandelt wird. Um es wieder weich und sauber zu bekommen, löst man in einem Quart heißem Wasser 3 Theelöffel Borax auf. Ist die Lauge ganz kalt, so läßt man das Leder einige Stunden darin weichen und' wäscht es dann tüchtig aus. Dann schabt man weiße Seife in lauwarmes Wasser hinein und drückt nun das Leder zur Nachwäsche mehrmals bis 'zum Klarwerden aus. Dann hängt man es im Schatten zum Trocknen auf da es nicht gespült wird. Wenn es noch feucht ist, reibt man es tüchtig mit den Händen, zieht es in seine Form und rrllt es recht fest auf. Durch diese Behandlung wird jedeK alte Leder wieder wie neu. Möbelbezüge zu waschen. Diese werden mit einem Stück Flanell, das in eine Mischung von 10 Quart Regenwasser. 4 Eßlöffel geschabter Jvoryseife und 1 Eßlöffel voll Ammo.nia getaucht ist sorgfältig abgerieben. Q u f t r e i n i g u n g in Krank e n z i m m e r n. Das beste und einfachste Mittel ist unstreitig das öftere un,d längere, nach Umständen auch das beständige Offenhalten von Fenstern, namentlich der oberen -Flügel. Das frühere Abschließen von jedem Zutritt der frischen Luft ist eine veraltete und verkehrte Maßregel, der wohl kein Arzt mehr huldigt; weiß er doch, daß frische, gesunde Luft oft ein besseres Heilmittel ist, als alle Arznei. Daß man den Kranken durch Zudecken und auf jede andere Weise gegen Luftzug so viel als möglich schützen muß, versteht sich von selbst. Um schnell alle verdorbene Lust zu entfernen, beobachtet man sollendes Verfahren: Nakhdem man den Kranken vor Luftzug sicher gestellt hat, öffne man die Fenster, gieße auf eine vorher heiß gemachte eiserne Schaufel oder einen Backstein etwas Essig und gehe damit mehrere Male im Zimmer auf und ab. Der Geruch, der sich dabei entwickelt, ist in Verbindung mit der frischen Luft' für die meisten Kranken sehr angenehm und erfrischend. Will man mit anderen Stoffen in Krankenzimmern räuchern. so muß es stets bei geöffneten Fenstern geschehen, denn Räuchermittel allein zerstören nicht die verdorbene Luft; sie "verdecken nur für einige Zeit die Üblen Gerüche. H a n d p a st e, um den Händen eine weiße Haut zu geben. Es werden 5 Unzen füße Mandeln und Pfund bittere gebrüht und geschält auf das feinste im Mörser gerieben. Dann setzt man zu: yx Unze Wallrath, das in eben-so viel Mandelöl flüssig gemacht wurde, 1 Eßlöffel Rum und ein Eßlöffel Honig stößt Alles noch gut durcheinander und fügt, zur gelben Färbung schließlich etwas Currummapulver hinzu, mit einem Löffel Rum abgerieben. Häufig fügt man die Dotter von ein paar Eiern zu, die aber fchuld sind am früheren Verderben der Paste, besonders wenn man keinen Rum oder eine sonstige spirituose Flüssigkeit zusetzt. B e i m B r e n n e n U fya a r e 5 soll man niemals das heißeEisen direkt mit dem Haare in Berührung bringen, sondern man soll ilets daS Haarerst in eine Locke drehen, dann mit Papier bedecken und nun erst mit dem Eisen brennen. So kommt das Haar gar nicht an das Eisen und entgeht somit dem Versengen.
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Eine Familientragödie hat sich in dem oberfränkischen Dorfe Pleußen abgespielt. Der dort ansässige Steinhauer Schlegel, ein gewaltthätiger Trunkenbold, gerieth mit seiner Frau in Streit und versuchte, nachdem er sie mißhandelt hatte, sie mit einer Hacke niederzuschlagen. Der 19jährige Sohn des Ehepaares kam in demselben Augenblick ins Zimmer und wollte den, nach der Mutter geführten Schlag mit einem Messer abwehren. Durch einen unglücklichen Zufall stürzte der ältere Schlegel, und das Messer drang ihm in die Schläfe, so daß er todt umsank. Der junge Mann, der sich im Gegensatz zu seinem Vater eines sehr guten Rufes erfreut, ist gänzlich unschuldig an dem traurigen Ausgang des Familiendramas. In Paris hat man den in der letzten Zeit veranstalteten Wettmärschen eine neue Nuance abgeWonnen und um die Meisterschaft im Treppensteigen gekämpft. Der Eiffelthurm war selbstverständlich ein idea. ler Kampfplatz zur Erledigung dieser Meisterschaft, um dke nicht weniger als 229 Concurrenten kämpften. Der Sieger, Forestier, der die 729 Stufen trotz Regen und Wind in 3 Minuten 12 Sekunden erkletterte, war durch seinen Beruf genügend für das TrepPensteigen trainirt: er ist Austräger in einem Milchgeschäft und hat als sol cher Gelegenheit, seine Leistungen im Treppensteigen noch weiter zu vervollkommnen. Auch der zweite Sieger war ein Milchmann. Naucht feit Tith I Mingo.
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