Indiana Tribüne, Volume 29, Number 107, Indianapolis, Marion County, 28 December 1905 — Page 3
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Sind angeblich die Rcgierungstruppen im Vortheil.
Politisches aus Deutschland. In China steht augeblich ein ueuer heftiger Kamps gegen Ausländer bevor. Eiseudahustrei! in Rußland. Der österreichische Eisenbai nstreik beendet.
Nukland. Kämpfe in Moskau. 'Moskau,' 27 Dez. Da Feuer der Artillerie in der Stadt dauert fort. Die Revolutionäre kämpfen in 3 Ab theilungen. von denen ''jede etwa 1000 Mann stark ist. Alle find mit Geweh. ren und Revolvern bewaffnet. - Die Frauenzimmer, die sich bei den Kümtosen betheilizen, machen sich der schrecklichften Grausamkeiten schuldig. Artillerie in Aktion. St. Petersburg, 27. Dez. Eine andere Depesche von Moskau meldet, daß während der Nacht die Artillerie damit beschäftigt war, die Barrikaden zu zerschmettern. Die Aufrührer arbeiten in drei Ab theilungen, von welchen die erste, etwa aus 1000 Mann bestehend, fast militü lisch ausgerüstet ist. Amerikanische Jnteres s e n in Gefahr. St. Petersburg, 27. Dez. Die 2Iff. Presse- erfährt, daß Botschafter Meyer der russischen Regierung Vor ftellungen gemacht hat. eS seien spezielle Vorsichtsmaßregeln zum Schutze des Eigenthumes und der Angestellten der New York Air Brake Co. zu Lubertzi einem Nachbarstädlchen von Moskau, nothwendig. Der Generalgouverneur von MoSkau hat eine Schwadron Dragoner nach Lubertzi geschickt. Revolution. St. Petersburg, 27. Dez. Ein offenbar insplrirter Artikel im Slovo" erklärt, die Regierung er warte, daß die Revolte zu Moskau in nerhalb 4 Tagen, vollständig unter drückt sei. Daß sie überhaupt so lange dauerte, wird nur durch den Umstand erklärt, daß sehr wenig Truppen zur Verfügung standen. Viele Soldaten waren nothwendig, um die Regierungsgebäude zu bewachen und nur eine geringe Anzahl blieb üb rig, um Ruhestörungen zu bekämpfen, die sich über ein weites Gebiet er. streckten. Der Slovo" meldet ferner, daß die Waffen der Revolutionäre meistens aus Deutschland und Belgien kamen, über England und Finland nach Rußland eingeschmuggelt wurden. Die russischen Konsuln im Auslande erklärten, in der Sache Nichts thun zu können, da die Fahrzeuge mit den Waffen fremde Flagge führten. Eisenbahnftreik. St. Petersburg, 27. Dez. Die Bediensteten der Rizan.Ural'Bahn gingen heute an Streik. Die Polizei hat den Harfhadney" und ein halbes Dutzend Witzblätter unterdrückt. Der Minister des Innern Diernovo hat einen Befebl erlassen, daß alle Beamte aus torn Ministerium des Innern entlassen werden, die aktiven Antheil an der sozialistischen Kampagne neh men. Die L age in den baltisch ein Provinzen. St. P eter öb urrg. 27. Dez. Die Situation ist in den baltischen Provinzen, in Kaukasien und in an deren nicht-russischen Provinzen, wo die gefammte Bevölkerung sehr feindlich ist, äußerst ernst. Die Lage ist in den baltischen Pro. vinzen so ernst, daß sie regelrecht er. obert werden müffen. Die ersten Di Visionen des ersten Armeekorps von der Mandschurei die hier anfangen ein zutreffen, werden ohne sich hier aufzu halten sofort nach dm baltischen Pro vinzen gesandt werden. Neues Wahlgesetz. St. Petersburg, 27. Dezbr. Die'Noroje Vremya" und der Slovo" betrachten die Sachlage als im Allge meinen günstig. Die Novoze Bremya- legt dar. daß die Arbeiter durch das neue Wahlgesetz der Landbevölkerung gegenüber im Vortheil seien. Jedenfalls wird das Gesetz, nachdem die Verhältnisse sich geändert haben, niemals abgeändert werden.
Moskau
Deutschland. Ein Riß in den Reihen der Nationalliberalen. Berlin, 27. Dez. Der national liberale Führer Bassermann. Mitglied deS Reichstags, hat sich in einer Rede zu Frankfurt a. O. sehr abfällig über das Bündniß geäußert, welche? die Nationalliberalen und Sozialisten in Baden für die neulichen. Stichwahlen gegen das Centrum abgeschossen hatten. Das Wahlkompromiß ging bekannt lich . dahin, daß die Sozialdemokraten in zwölf Bezirken für die Kandidaten der liberalen Blockparteien eintraten, während die Blockparteien in fünf Be zirken den Sozialdemokraten unter, stützten. Dieses Abkommen verhinderte das Centrum daran, die Uebermacht in der zweiten Kammer zu erlangen. Herr Bassermann stellte sich auf den Standpunkt, daß jedes Bündniß mit der Sozialdemokratie für eine nationale und liberale Partei unbedingt ver werflich erscheine, möchten die äugen, blicklichen Vortheile eines solchen Bünd. nisseS auch noch so leuchtend wirken. Alle Kämpfe um die großen Kultur fragen, die zwischen Centrum und Li beraliSmuS zur Entscheidung stünden, könnten nur auögesochten werden auf dem sicheren Boden deS Staates und unter dem hohen Gesichtspunkte des allgemeinen Wohls, hätten also die un. bedingte Ablehnung der Sozialoemo kratie, so lange sie eine antimo. narchische, antinationale und eine Klassenpartei sei, zur ersten Voraus letzung. Die nationalliberalen Parteiblätter in Baden greifen Herrn Bassermann infolge dessen auf das Heftigste an. In hiesigen Kreisen der Partei wird der Bruderzwist sehr bedauert. Preußischer Stüdte.Tag gegen VolkSschul . Vorlage. Berlin, 27. Dez. Der Vor stand deS preußischen Städte.TageS wird demnächst über den Antrag bera then, einen allgemeinen Stüdte.Tag einzuberufen, auf welchem gegen die im Landtage eingebrachte Volköschul.Vor. läge proteftirt werden soll. Die Pro vinzial'StädteTage haben sich bereits in gedachtem Sinne ausgesprochen. Agrarische Blätter melden, daß nach den Ferien dem Landtage eine Vorlage zugehen werde, welche bereits in der Thronrede angekündigt wurde und wei teren Kreisen der Landwirthschaft zu gute kommen soll. Sie gewährt den! Eigenthümern land, oder forstwirth. schaftlich genutzter Grundstücke die Be yVfu w m K-tHßtt y sS s, ' X t'y r ' - s ' S 'fsV- ' ' i. . gi, - '.M yyyy y'- , -v , - ' . ' v,'.-0vr-'x- . : x l , 1?, . t r 6 4;' , ,4 -tfi- r r i zr.4 Si t W f ji ", . ijt, "ijf. Z, I ", ,z 'ji " ?, "yU Yt ,', 7s lfw "SKi W & ' 'S , yy'A ' s' , K ' Vy - 'ssyy -7- w ss" ''.V.ß.':'s i' .s y. , ''. W'"'' 'Mi'J''sff ' -MstW' m
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Eugene Salliere, der wahrscheinliche künftige Präsident Srankreich's.
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dungSgrenze und soll die Möglichkeit schaffen, eine weitere Verschuldung der Grundstücke zu verhüten irnd die Til. gütig' unwirthschastticher Realschulden zu erleichtern. Bessere Aussichten für dierussischeRegierung. B e r l i n , 27. Dez. Im hiesigen auswärtigen Amte herrscht die Anficht, daß die russische Regierung den unzufriedenen Elementen gegenüber noch immer im Vortheil ist und daß ihre Stellung sich in den letzten zwei Tagen wesentlich gebessert hat. Die russische Regierung erwartet, daß die bald zu erwählende Volksver. tretung tm Zasammenwirken mit der Regierung den Revolutionären den Wind aus den Segeln nehmen werde. Prinz Ludwig von Bayern bti Sendlinger Gedenk f e i e r. Berlin, 27. Dezbr. Wie aus München telegraphisch gemeldet wird, fand heute an dem Monument, welches zur Erinnerung an die vor zweihundert Jahren geschlagene Sendlinger Bau. ernschlacht errichtet worden, eine Ge denkfeier statt, die im Beisein einer großen Menschenmenge einen würdigen und eindrucksvollen Verlauf nahm. Prinz Ludwig, ältester Sohn des Prinzregenten Luitpold, betheiligte sich im Namen feines Vaters an der Feier, legte einen Kranz am Denkmal nieder und nahm den Festzug ab. der sich überaus glänzend präsentirte. (Bei Sendling, dem südwestlichen Vorort von München, erlitten am 25. Dezem ber 1705 die aufständischen Bayern eine Niederlage durch die Oesterreich.) Bayerische Komm a ndeure zur GratulationS Cour in Berlin. Berlin, 27. Dez. Die Gratu lationS'Cour der CorpZ.Kommandeure zu Neujahr am hiesigen Hofe wird auch die kommandirenden Generäle der drei bayerischen ArmeecorpS nach Berlin bringen, nämlich: General'Oberft der Infanterie Prinz Arnulf von Bayern vom 1. CorpS; General der Infanterie Freiherrn Relchlin v. Meldegg vom 2. Corps und General der Infanterie Freiherrn von der TannRathfamhau. sen vom 3. CorpS. . Mit ihnen kommen die Kommandeure der beiden bayeri schen Regimenter, deren Inhaber der Kaiser ist: Oberst Freiherr v. Dlttmer vom 6. Jnfanterie.Regiment und Oberst v. Gebsattel vom-1. UlanenRegiment. Diese Ausmerksamkeit von Seiten deS bayerischen HofeS wird an hiesiger maß. gebender Stelle vollauf gewürdigt, do kumentirt sie doch vor aller Welt das waltende herzliche Verhältniß. China. Peking, 27. Dez. Wohl unter, richtete Ausländer gelangen zur Ansicht, daß der Fremdenhaß in China eine ge. radezu bedrohliche Gestalt annimmt. Die Hauptagltatoren find junge Leute, welche im Auslande ftudlrten und nach ihrer Rückkunft mit den Verhältnissen unzufrieden find. Sie halten nicht viel von der ausländischen Kultur und find fanatischer wie ihre zu Hause gebliebe nen Kameraden. VWPJoWlyviilWJurPKWPWW uy&c? wwt'y-q?wiy'v y-y '''Z'-'' ' '' ' vmimxmm ' ''. 'yjm. kw; "-gy." Wiwwsmy n , r.yy.v.-'','ysy'sys-sss. ,,""'-,"?"'': y:Y:y''sZ ' s wxMw0A'' i ' r?,:? -' ' i .mK''s '""S;,'''" V , ,'', S, 'S , , s 'rratft&ZtXi. "V. ' ' '',. ' ''s 5. wymmyrn ' . m ' VÄ? "': , A ''yy-h'W's &Zs- - :, ' 's. MSZ''SM. ''sw "ts", "?''';' X)W:r' s9, ', , Z't' ' ''' MMWW is '& , y 7s A;J yyu yy'wf "'' ' yf',J;s--'r, Z.J? ' .y : i''v; " ''y'y yy st yV y.yy;:, ; , yy .". 'Y"'' us ? ( ; ',' SJ.t ' . -A J r.yfy Tu 'M f -y. 's, 'i v ' ,t '' sl 'S,' x.; , 1 V - V ' i-j,-m - VW . s,-X ' ,s& . - t ' "'-; . V'.. yyyyy '"Cm& yv A ' 4"''-, -v "r"' ; Xs . 4-f 1 ','?'
Frankreich. Der künftige Präsident. P a r i S. 27. Dez. In den Herr, schenken politischen Kreisen ist eS so aut
wie beschlossene Sache an Stelle des Präsidenten Loubet, der keinen weiteren Termin im Amte bleiben will Eugene Falliere?, den seitherigen Senatöpräsi denten zu wählen. ' Cafsini. Brest, 27. Dez. ES ist nun so gut wie sicher, daß der Kreuzer Cas fini" von Kopenhagen direkt weiter nach Kronstadt gehen wird. Die französische Regierung hat den Kreuzer dem Botschastev Bompard in St. Petersburg zur Verfügung gestellt. Portugal. Neues Kabinet. Lissabon, 27. Dez. Lucian de Castro bildete heute ein neues tta binet. Großbritannien. Erfo-lg russischer Revo l u t i o n ä r e. London, 27. Dez. Eine De. pefche von Petersburg besagt, daß die Bahnlinie 100 Meilen südlich von Miwk von den Revolutionären voll ständig beherrscht wird. Zu Kolpino nahe Petersburg soll eS zu blutigen Krawallen gekommen sein. Italien. JmJnteresse derJameS town.AuKftellung. Rom, 27. Dez. König Victor Emanuel empfing heute in Privatau dienz Harry St. . George Tucker den Präsidenten der JameStown Expost tion Co. Der König, welcher stets großes In teresse für die Ver. Staaten gehabt hat, erkundigte sich genau über die Pläne der neuen Ausstellung. Später besuchte Herr Tucker verschie dene Regierungsämter und fand, daß dieselben bereits durch die italienische Botschaft in Washington gut unterrich' tet waren. Empfang bei Botschafter W h i t e. Rom, 27. Dez. Der amerikanische Botschafter White hielt heute im Drago Palaste einen großen Empfang ab. Dem Gebrauche gemäß, Iließ sich sich König Victor Emanuelgdurch zwei Ceremonienmeifter vertreten. Persönlich erschienen waren Premier, minister FortiS und die übrigen Mit. glieder des Kabinettes, sowie sonstige hohe Beamte. . OesterrelH'Ungarn. O e st e r r e i ch i s ch e Eisen bahner zufrieden gestellt. Wien, 27. Dezbr. ES wird be. richtet, daß die Eisenbahner zufrieden gestellt sind und kein zweiter Streik des passiven Widerstands mehr zu befürch. tenift. Das österreichische Ministerium hat die meisten Forderungen der Angeftell ten bewilligt, und infolge dieses Ent. gegenkommenS haben die Führer der Eisenbahner beschlossen, Frieden zu machen. Die Finger Galileis. Das Galilci-Museum in Florenz. Italien, bewahrt neben verschiedenen Instrumenten des großen Forschers auch den Daumen seiner linken Hand in einer kleinen Urne von Elfenbein. Neuerdings haben sich auch Daumen und Zeigefinger der rechten Hand gefunden, und zwar im Besitz einer alten. 84jährigen Frau, die in Florenz in sehr dürftigen Verhältnissen lebt.. Diese Frau war einst Gouvernante bei dem Hausmeister der Patrizierfam'ilie Capponi. Und ein Mitglied dieser Familie. Prälat Vincenzo Capponi. leitete am 12. März 1737 die Ueberführung der Gebeine Galileis nach dem für ihn erbauten Mausoleum in Santa Croce. Dabei schnitt er eignhändig zum Andenken" von der Leiche jene zwei Finger ab, dib schöne Sachen geschrieben haben." . Andere Anwesende folgten dem bösen Beispiele; daher jener ersterwähnte Finger, der 1804 in der Bibliothek Marucelliana aufgefunden wurde. Die Finger der rechten Hand wurden nun in der Familie der Marchest Capponi unter einer kleinen Glasglocke in einer aus Nußbaum geschnitzten Urne aufbewahrt. .Als die Familie später nach Paris verzog, ließ der Marchese seinem 'Hausmeister neben verschiedenen alten Schriften und Gegenständen auch jene Urne mit den Fingern Galileis, die dann in Besitz der Gouvernante kamen. Das" Fleisch der Eisbaren wird von den Eskimos und anderen Volksstämmen gerne gegessen, dasjenige der jungen Thiere sogar von den Europaern als vorzüglich gerühmt. Es soll dem Kalbfleische an Geschmack und Aussehen ähneln. . . .''.
Von dm Diamanten. Herkunft nd Eigenschaften von natürliche nd künstlichen Steinen. Der berühmte französische Chemiker Meistern setzte ein Gemenge von Zuckerkohle und reinem Eisen der Wirkung des elektrischen Flammenbogens aus. Das Eisen schmolz schnell und legirte sich reichlich mit Kohlenstoff. Nach wenigen Minuten wurde der Strom unterbrochen und der Schmelztiegel in Wasser getaucht. Die Folge war. daß die Masse sofort erstarrte, und sich an ihrer Oberfläche eine harte Kruste bilbete. Dabei kam die flüssige Mitte unter ungeheuren Druck.' und es entstanden mikroskopisch kleine, kristallinische Gebilde, die ganz die Eigenschaften von Diamanten zeigten. Nach den Ausführungen Meydenbaums kommen Diamanten mit großen Sternschnuppenfällen auf die Erde. Als nach einem Sternschnuppenfall in Arizona ein Mineraloge einen Meteoriten zerschlug, bemerkte er an seinem Werkzeug Beschädigungen, die von einem Stoff herrühren mußten, der härter war als Eisen. Er untersuchte deshalb eine Probe des Meteoriten und fand, daß er schwarze, durchsichtige Diamanten enthielt. Was die großen Diamantfelder anbetrifft, so kann man annehmen, daß früher einmal, unter ihnen große Lager karburirten Eisens bestanden uzb sich die Diamanten aus diesen durch Hitze und Druck bildeten. Es geschah manchmal, daß eben ausgegrabene, große und kostbare Diamanten in der Tasche oder in der warmen Hand des Bergmannes explodirten und auf diese Weise verloren gingen. Um gegen einen solchen Verlust gesichert zu sein, bettete man die frisch gefundenen Steine in rohe Kartoffeln und sicherte sie so gegen das Zerfallen. Wenn man einen Diamanten in die Nähe von Radium bringt, so nimmt er nach einiger Zeit eine prachtvolle blaue Farbe an, die ihn ganz durchdringt und sich auch nicht ändert, wenn
der Stem mit starker Salpetersaure oder Kaliumchlorat erhitzt wird. Du:l5 unmittelbare Berührung mn Radiun. VntrS Sr trtrrtrtnf frlfift rthrnnftTh und
4 VV frVVft VV ft VWf - . ist für Röntgenstrahlen außerordent ) lich durchlässig, während die Similis. 'S
diamanten, das sind bor- oder blei haltige Gläser, für diese Art Strahlen undurchlässig sind. Auf diese Weist. können echte Diamanten sehr leicht von. unechten unterschieden werden wie utaajc eine v uanTTcDer Chauffeur Broumed in Paris verliebte sich in eine hübsche Lehrerin und wurde auch erhört. Das junge Mädchen. Claudine Villon, wurde seiner aber bald überdrüssig, da er nicht die gesellschaftliche Stellung hatte, die sie für ihren Gatten erforderlich hielt, und suchte mit ihm zu brechen. Neulich erklärte sie ihm, er müsse sie vergessen, da sie sich verheirathen wolle. Broumed war außer sich über diesen Verrath, wußte aber seine Erregung zu verbergen und bat nur noch um ein letztes Stelldichein, das ihm gewährt wurde. Das Mädchen suchte ihn auf und stieg in den Motorwagen, den er leitete. Sie fuhren in's Bois de Boulogne hinaus und, als sie dort angelangt waren, fragte der Chauffeur: Du bist also entschlossen, mich aufzugeben?" Natürlich." erwiderte das Mädchen. Hast Du etwa je daran gezweifelt?" Schön denn; Adieu," rief Broumed aus und sprang aus dem Wagen. Das Mädchen versuchte vergeblich, den im vollen Lauf befindlichen Motorwagen zu lenken; da ihr das 'aber nicht gelang und das Automobil immer wilder dahinraste, sprang sie in einem Verzweiflungsanfae heraus. Die Zeugen dieses Auftrittes eilten hinzu '"unb führten die Unglückliche, der das Blut in Strömen aus zahlreichen Wunden floß, in eine nahe Apotheke, von der aus sie in's Hospital gebracht wurde. Ihr Zustand war sehr bedenklich, da sie eine schwere Verletzung am Kopfe erhalten und sich außerdem das rechte Bein gebrochen hatte. Der rachsüchtige Chauffeur wurde verhaftet.' m r. t a t. 1 Ein Hundertjähriger. In völlig geistiger Frische feierte jüngst der Privatier Joseph Zillibiller in Hindelanq. Bayern, seinen 100. Geburtstag. Zillibiller, der älteste Mann des bayerischen Ala'äu. erlernte das Schneiderhandwerk, das er bis zu sei nem 60. Lebensjahre betrieb. Bis dahin war er von Krankheiten im großen und ganzen verschont gebliebenvund sollte nun mit einem Male mit im: einem krebsartigen Magenleiden laboriren. Des ewigen Hockens" müde, gab er auf Anrathen eines Doktors" sein Gewerbe auf und erholte sich auch sehr schnell von seiner Magenverhärtung," die ihm ein Professor angedichtet hatte. Mit 87 Jahren bestieg der in jeder Gesellschaft gern gesehene Greis noch den 1881 Meter hohen Jseler und betheiligte sich nach dem Abstieg in Oberjoch an einer' Kegelpartie, wo er wie ein Junger mitschob. und mit 96 Jahren trat er noch 'einem Schützenverein bei und machte auch von seinem Schützenrecht mehrmals Gebrauch. Mit seinem körperlichen Wohlbefinden. harmonirten bis zum heutigen Tage feine stets regen Sinne. Deutschland at mit 5500 Leitungen, von denen 800 tägliche sind, ie Führuna in Europa und Enaland folgt mit 3000, darunter 809 tägliche.
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