Indiana Tribüne, Volume 29, Number 102, Indianapolis, Marion County, 21 December 1905 — Page 5
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Jndiana Tribüne, 21 Dezember 1905 5
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Der italienische Ab ge-
ordnete Valle war vor wenigen Jahren das Opfer eines - Eisenbahnunglücks. Cm Arzt beschemigte ihm, dan er eine Verletzung davongetragen habe. Darcufhm klagte er gegen die Adriatische Eisenbahngesellschaft auf einen Schadenersatz von 250,000 Lire. In der Begründung schrieb er u. a. die Worte: Ich . bin durch das Unglück geistig so zerrüttet, daß ich nicht mehr im Stande bin zu denken. Wenn ich noch Abgeordneter bin. so verdanke ich das nur dem Mitleid meiner Wähler. Auch Reden kann ich nicht mehr verfassen, ich lasse sie mir durch andere verfertiaen und lerne sie blos auswendig u. s. w. Das Gericht erkannte auf einen Schadenersatz von 72,000 Lire. An einem Variser Vari6-t-Theater tritt eine bildhübsche,-junge BLHmin, Stilza, als Schlangenbandigerin auf. Bei ihrer Schönheit ist es kein Wunder, daß sie eine große 5ln zahl von Verehrern hat,- die. sie häufig in ihrer Wohnuna aufsuchten. - Die Böhmin hatte nun einen schlauen Plan ersonnen, um ihre Verehrer auszuvlündern. Neben dem Fauteuil, auf em der betreffende Verehrer Platz genommen, befand sich eine' -Kiste mit mehreren großen Schlangen. Fräulein Stilza eskamotirte ihm sodann .zum Spaß" die gefüllte Brieftasche aus dem Ueberrock, leqte sie neben die Kiste, ließ die Schlangen heraus und forderte nun den Besitzer der Tasche mit liebenswürdigem Lächeln auf, sein Eigenthum zurückzunehmen. Die meisten ergriffen beim Anblicke der zischenden und züngelnden Tbiere eiligst die Flucht. Unlängst erstcte aber einer der Gerupften, Anzeige bei der Polizei, die der Böhmin das Handwerk legte. Bei Klein -'Dargußen. Kreis Pillkallen,, Ostpreußen, trug sich folgend?? 'Grenzzwischenfall zu: Zwei polnische Frauen, die Waaren, nach Rußland einschmuggeln wollten wurden 'durch den Altsitzer I. Matejoschat von Klein - Dargußen. über den Szeschuppefluß nach Rußland übergesetzt. Die Schmuggler befanden sich' 'bereits an dem russischen Grenzufer, als ein russischer Grenzsoldat Schüsse abgab. Um dem Soldaten nicht in die Hände zu fallen, brachte Matejoschat die Frauen wieder an das preußische Ufer zurück. Der russische Grenzsoldat forderte Matejoschat auf, die Frauen, zurückzubringen, andernfalls er sie erschießen würde, und gab dann auch mehrere Schüsse ab, die den Matejoschat am Kopfe schwer verletzten. Mehrere Geschosse schlugen den beiden Frauen durch die Röcke. Ein deutscher Gendarm, der sogleich am Thatorte erschien, machte dem Landrath zu Pillkallen von dem Vorfalle Mittheilung. , Mehr als eine Gasige5erin der Londoner ' Gesellschaft " hat sich in der vorigen Saison darüber be.klagt, daß ihr nach einem .Tanz oder Empfang ein werthvolles Geschmeide oder eiue Nippsache fehlte. Da eine ähnliche Klage jetzt bereits wieder erhobe. wird, gewinnt die Meinung, man habe es mit einer gutgekleideten Bande uneingeladener Gäste" zu thun, immer mehr an Boden. Für Herren in heruntergekommenen VerHältnissen", die tanzen, eine Unterhaltung führen und gleichzeitig die Rolle eines Detektivs spielen können, öffnet sich dadurch eine neue glänzende Aussicht auf Erwerb. Viele gebildete Herren würden nur zu gern irgend eine Beschäftigung haben, und viele Damen würden nur zu gern solche Personen beschäftigen, die während einer Gesellschaft ihre Werthsachen bewachen. Einem gutgekleideten Herrn oder einer Dame ist es etwas ganz Leichtes, einem Privatball oder einem Empfang beizuwohnen, und man muß sich nur wundern, daß nichl mehr werthvolle Gegenstände gestohlen werden. So sind erst kürzlich während einer Tanzgesellschaft in einer bekannten Londoner Familie zwei kleine, aber sehr kostbare Bronzen aus einem Wohnzimmer gestohlen worden. Eine eigenthümliche Fälschungsgeschichte, wodurch ein reicher Amerikaner ge'prellt wurde, wird aus Paris erzählt: Ein Bilderhändler von Montmartre ließ zwei Bilder im Stile RembrandtS malen und auch Rembrandt unterzeichnen. Dann sagte er dem betreffenden bescheidenen Kunstler, diese Bilder seien so gelungen, daß er sie auch unter seinem wahren Namen verkaufen könne. Der Maler fühlte sich sehr geschmeichelt, kratzte Nembrandt" weg und setzte seinen eigenen Namen an die Stelle. Der Händler sandte darauf die Bilder an einen Geschäftsfreund in New York. Zugleich ging aber auch ein Brief ohne Unterschrift an das amerikanische Zollamt ab, worin es hieß, man werde den Versuch machen, zwei Bilder Nembrandts im W'rthe von 600.000 Frgnken einzuschmuggeln, auf denen der Name Renrbrandt durch den eine5 neuttl Künstlers ersetzt sei. Da5 Zollamt untersuchte die Bilder, fand wirklich die Spuren 'des Namens Rembrandt unter dem anderen und forderte dem Tarif entsprechend 20 v. H. des Werthes.Der Empfänger in New Fork zahlte scheinbar mit schwerem Herzen den Zoll von 120,000 Franken; aber dank der Zollquittung gelang es ihm. in wenigen Wochen die dadurch in ihre? Echtheit bestätigten RembrandtBilder für 600,000 Franken einem Kunstliebhaber anzuhängen.
Vlafy zuverlässigen Berichten sind während der jüngsten schrecklichen Stürme auf den großen Seen 70 Schiffe gescheitert oder untergegangen 140 Menschenleben gingen ' verloren und die Verluste übersteigen sieben Millionen Dollars. Es ist .die größte Kalamität, welche sich noch ereignete seitdem die Binnenseen befahren werden., . . E i n D e n k m a l d' e s G e n ix a I McClellan, das vom Congreß bestellt wurde, ist jetzt in Paris vom amerikaNischen Bildhauer MacMonnies, dem Schöpfer zahlreicher Monumente, vollendet und im Pariser Atelier des Künstlers zur Ansicht ausgestellt; es wurde von dem amerikanischen Generalconsul Mason als Vertreter- des amerikanischen Staats-Departements. sowie von MacMonnies' dortigen Freunden besichtigt. E i n. e n C o n c u r r e n z k a m P f. der zu einem Auflauf führte, daß die Polizei einschreiten mußte, hatten zwei Departementläden während eines Handschuhoerkaufs in Butte, Mont. Nachdem der Preis für' Lederhandschuhe einen Cent das Paar keine Käufer mehr - fand, schleppten die Clerks eine Anzahl Kisten in die Straße und luden die Leute ein, sich selbst zu helfen. Mehrere Frauen wurden niedergetreten und verletzt. Seinen eigenen Sohn überfahren und getödtet hat ein Lokomotivfllhrer bei Dunkirk, Pa. Es wird darübcr berichtet: Clarence Spaulding, ein Bremser der. Dunkirk, Allegheny Valley und Pittsburg. verunglückte in der Nähe von Silber Creek. Sein Fuß blieb in einer Zungenweiche stecken und ehe ihm Hülfe zutheil ward, kam ein Zug und verstümmelte ihn schwer. Er starb auf dem Wege zum Hospital. Der Zug wurde vom Vater des Verunglückten geleitet. n. einer Versammlung des Deutschen Eentralvereins" der Bundeshauptstadt wurde beschlossen, dem Wunsche der letzten Convention des Deutsch - Amerikanischen NatioTtalbundes" in Indianapolis gemäß am 17. Januar 1906 eine Feier zum Gedächtniß des 200. Geburtstages von Benjamin Franklin zu veranstalten. Der Centralverein rechnet bei dieser Feier auf die Mitwirkung der Vereinigten Sänger von Washington, D. C.". und verpflichtet sich, dafür diese bei einer um dieselbe Zeit zu veranstaltenden Feier des 150. Geburtstages Mozart's nach besten Kräften zu unterstützen. Ein bellender H un d..,h at in Waukesha, Wis.. Anlaß zu einer
Schadenersatzklage gegeben. John Free hat C. Stach von dem Town Mukwonago auf eine Zahlung von Z1000 verklagt. Am 30.. December 1904, so behauptet der Klager, fuhr er mit einem lebhaften Pferde die Landstraße' entlang an dem Heim des Verklagten vorbei. Aus dem Gehöft sprang in diesem Moment ein Hund hervor, der das Pferd anbellte und nach ihm schnappte, wodurch letzteres erschreckt und scheu wurde.. Bei' der Durchbrennerei wurde Free aus dem Buggy geworfen und schwer verletzt, das Buggy zertrümmert und, das Pferd bös, beschädigt. Im Hospital zu Mountain Lake, Minn., überfiel im FieberWahn der Patient Wilhelm Salzwedel die Krankenwärterin, Frl. Friesen, schlug sie mit einem Schüreisen nieder und begann sie zu würgen, als noch zur rechten Zeit, durchras Geräusch aufmerksam geworden ein Wärter erschien und den 'Wahnsinnigen von dem bereits bewußtlos gewordenen Mädchen fortriß. Nur in Nachtkleidern und Strümpfen sprang er dann durch ein Fenster im zweiten Stock und rannte durch die Straßen aus dem Ort. Eine Anzahl Leute begab, sich auf die Äerfolgung und man fa.".d ihn vollständig erschöpft in einer Schneebank. Man mußte ihn einer Irrenanstalt überweisen. DieFischervonLaCrosse in Wisconsin und die Farmer in den dortigen Niederungen des Mississippi erklären, daß viele Tausende von Fischen diesen Winter durch Erfrieren zu Grunde gehen werden. Das Hochwasser im letzten Sommer, veranlaßte viele Fische, den Fluß zu verlassen und sich in die seicbten Wasser zu begeben, welche die Inseln und Niederungen Lberflutheten-. Als nun das Wasser 'wieder rasch sank, waren die Fische in vielen kleinen Vertiefungen gefangen, da sie nicht. mehr zum Fluß zurückschwimmen konnten. Sie sind verloren, wenn nicht die Staatsbehörde für Fischereien sie mit Netzen aus den Vertiefungen holen und in den Mississippi zurückbringen läßt. Große Freude herrschte dieser Tage in dem Hause von Charles T. Herrman in Northport, L. I., als es sich herausstellte, daß die Nachricht vorn-Tode des einzigen Sohnes CharT. t eine falsche gewesen. Der Zunge Mann ging vor einem Jahre von Hause fort nach Detroit, Michigan, 'und vor ein paar Wochen traf die Trauerbotschaft ein. daß er im Hospital in Eloise, Mich., der Schwindsucht erlegen sei. Seine Schwester aber wollte sich hierbei nicht beruhigen und stellte daher brieflich weitere Nachforschungen an, und da hat sich denn ergeben, daß die Hospital - Direktoren einen Irrthum begangen hatten. Char les Herrman ist zwar auch in dem Hospital gewesen, aber wieder gesund und wohlauf.
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Reiniqung von Stuhlrohrgeflecht. Mit Wasser unter Zusatz von etwas Chlor läßt sich schmutziges Stuhlrohrgeflecht sehr gut reinigen. Man bedient sich dazu einer weichenBurste und ,ewohnlicherWaschseife und bearbeitet damit das Rohrgeflecht so lange, bis es seine ursprüngliche Farbe wieder bekommt. Mit klarem Wasser wird das Geflecht dann abgespült und in der Sonne getrocknet. Die Politur des Stuhles schützt man durch Auflegen von Lappen oder Tüchern. Fleisch vor dem Verderb e n z u b e w a h r e n. Ein beliebioes Stück Fleisch wird schnell in s:hr stark kochendes Wasser getaucht, so daß das Eiweiß der oberen Schicht gerinnt. Wenn es .wieder abgekühlt ist, wird es in ein Stein- oder Vorzellangefäß gethan, mit abgekochtem, ausgekühltem Wasser begossen, bis es davon bedeckt ist. Jetzt gießt man entweder Oel oder eine beliebige Fettschicht darauf, wodurch der Inhalt des Topfes hermetisch verschlossen wird, bindet den Topf zu und bewahrt das Fleisch bis zum Gebrauch an einem kühlen Orte auf. Gummisachen aufzubewahren. Luftkissen. Eisblasen, Regenmäntel und dergleichen dürfen nicht an einem trockenen, warmen Orte aufbewahrt werden, da sie sonst leicht hart werden. Bei anhaltend trockener Witterung hänge man die Gummimäntel in den Keller, und zwar so, daß die Sonne ihn nicht erreichen kann. Luftkissen blase man vorher ein wenig auf, Eisblasen feuchte man etwas an. Kartoffel als Hühnerspeise. Obgleich gekochte Kartoffeln von den Hühnern gern gefresscri werden, und sie den Thieren im Winter, re: warm gereicht, auchsehr bekömmlich sind, müssen dieselben doch als ein minderwertiges Hühnerfutter angesehen werden. Kartoffeln enthalten nämlich viel zu wenig Eiweiß. Selbst wenn ein Huhn täglich ein halb:s Pfund Kartoffeln verzehren würde. hatte es damit nur etwa ein Sechsiel Unze Eiweiß zu sich genommen. Es bedarf aber ein Legehuhn zu seiner Ernährung und Eiererzeugung täglich einhalb bis zweidrittel Unze Eiweiß. Außerdem erzeugt eine ausschließliche Kartoffelfütterung Durchfall und allmähliche Entkräftigung. Um die noch fehlende eindrittel bis einhalb Unze Eiweiß zu ersetzen, kann man die Kartoffeln mit eiweißreichen Stoffen, a'.s Milch. Kleie, Fleischabfälle u. f. w., vermischen, oder lber außer-der Kartoffelgabe eine entsprechendeMenge Getreidekörner , reichen. Diese giebt man den Hühnern kurz vor tym Schla:ngehen. Ein einfaches Klebemjtt e l, ' das Papier auf Metallgegenständkn festzuhalten, ist der. Zwiebelfast: Er erfüllt seinen Zweck viel besser a$ Leim oder Deztrin. Das Papier löst sich von den betreffenden Gegenständen' nicht los. Man wäscht den zu beklebenden Meiallgegenstand erst mit einer Sodalösung ab, bestreicht ihn an den, nöthigen Stellen mit Zwiebelsaft und drückt das Papier fest an. Zeichnungen auf Samm e t zu übertragen, gelingt am besten, wenn man die Pause" auf den Sammet legt (derselbe muß glatt aufaespannt sein) und mit einem mit geschabt Zeichenkohle gefüllten Beutclchen darüber wischt. Kohle vermischt man am besten mit der Oelsaroe, mit der dann die Zeichnung bemalt wird. Weiße Stellen von polir ten Gegenständen zu entfernen. Hat man ein Glas auf einen polirten Gegenstand gestellt und es entsteht ein kreisrunder Wasserfleck, so kann man die blindgewordene Stelle dadurch entfernen, daß man angefeuchtetes Salz erst eme .Weile aus dem Flecken liegen läßt. Dann trocknet man die Stellen nach Entfernung des Salzes mit einem leinenen Tuche ao. nimmt einen recht weichen Kork und reibt mit diesem so lange, bis der sruhere Glanz wieder hervortritt. Einen wetterfesten Leim, sogenannten Chlorleim, erhält man durch Auflösen von 10 Theilen gutem. hartem Leim in 90 Theilen Wasser und Zusetzen einer Lösung von doppelchromsaurem Kau m 8 Theilen Was ser. Dem Einfluß des Lichtes ausac setzt, widersteht dann der Leim selbst der Einwirkung siedenden Wassers. Licht, aber auch eine heiße, dreiprozentige Alaunlosuna macht den Chrom leim farblos. Mi kann jeden Leim oder Gelatine, wenn ihm 2 v. H. Glycerin waren und wenn er aufgestrichen und getrocknet ist, durch Abschaben oder Ablösen wieder gebrauchsfähig machen. Gegen rauhe und rothe H ü n d e. Haus- und Küchenarbeit verdirot die Hände und trotz Waschens sieht man ihnen ost die grauen und farbigen Spuren der Arbeit an. So wasche man denn die Hände wie gewöhnlich mit Seife, sowie diese aber auf der Hand schäumt, nehme man eine reichliche Prise gepulverter kalzinirter Soda hmzu und wascke sie damit ordentlich dzrch; empfehlenswerth ' ist laues Wasser dabei. Der Erfolg ist glänzend und die Haut nimmt keinerlei Schaden. Beim Obst- und Karsselschälen wird besonders der Zeige finger der rechten. Hand schwarz; reibt man gleich mit der Innenseite der abgeschnittenen Schale ab, so wird kein Spur der gethanen Arbeit sichtbar wer-
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