Indiana Tribüne, Volume 29, Number 100, Indianapolis, Marion County, 19 December 1905 — Page 4

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Jndtana Tribüne, 19. Dezember u05.

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Indiana Tribüne. HnanlAteu von der ute?g s. Indianapolis, Ind.

garrh O. Thudium , , Vräfldeut. VeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware' Straße. ' TELEPHONE L69. La .reck at thc Jot Office of Indianapolis a, sccond dass matter. Aus der Bundeshauptstadt. Allerdings sind die Demokraten im gegenroärtigen Reprüsentantenhaikse derartig in der Minderheit, daß sie als Partei auf die Gesetzgebung kaum einen nennenZwerthen Einfluß zu üben der mögen, dasür sorgen sie aber für die Erheiterung der übrigen Mitglieder. Gegen I. S Williams, der Partei führer der Demokraten im Hause, ist nämlich eine förmliche Revolte auöge Krochen, angeblich wegen Vertheilung der Komiteernennungen. doch heißt es, daß der Hader tiefer liegt und eS sich angeblich um einen Versuch der Hearft Faltlon handle die Kontrolle der De mokratie an sich zu reißen. Die Wort führer der Insurgenten sind Lamar von Florida und Shackleford von Missouri. Beide behaupten von Williams,. bei den ihm '. zustehenden Komite'Emennungen zurückgesetzt worden zu sein u. kein Tag vergeht, an dem sie nicht einen wüthen den Angriff auf ihn machten und ihn mit den größten Schmähungen über häuften. Da Williams aber ein ge wiegter Parlamentarier ift und seinen Mittelnamen 'Sharp- mit vollem Rechte führt, bleibt er seinen Angreifern die Antwort nicht schuldig und es kommt zu Szenen, welche die in . der Sache unparteiischenRepudlikaver auf'S Höchste beluftigen. So war es auch wieder am Don nerftag. Lamar hatte unter irgend einem Vorwande das Wort erlangt und wiederholte seine - Behauptung , daß Williams ihn nur deshalb vom Han delZ.Comite an das für Auswärtige Angelegenheiten versetzt habe, weil ihm daZ.von seinen' Herren, den Korpora tionen und Trusts, befohlen worden fei. Wenn'WilliamS ihm des Partei. verrathZ zeihe, so sei das eine Lüge usw. Williams erwiderte in ener gischer Weise. Er erklärte, Lamar könne auS der Verweigerung einer Co miteernennung kein nationales Jssue" machen und überhaupt nehme Lamar sich viel zu ernst. Er sei als Partei führer dafür verantwortlich, daß Har monie und Disziplin in der Partei auscht erhalten bleiben würden, und wenn Parteimitglieder sich dagegen auslehn ten, so müsse er dafür sorgen, daß Wi derspänstige möglichst unschädlich . gemacht würden. L ES Hütte sich darum gehandelt, ob die vier Mitglieder, welche für die im CaucuS gebilligte Vorlage gestimmt, oder die zwei, welche dagegen gearbeitet, vom HandelZcomite hätten fortbleiben sollen, und natürlich hätten die beiden Insurgenten weichen müssen. Wenn Lamar vernünftig wäre, so hätte er sich mit seiner Beförderung zum Mitglied des Comites für auswärtige Beziehungen begnügen und seinen Kol legen darthun sollen, er sei bei der Ver theilung der Comiteplütze befördert worden, statt dessen habe er sich selbst bloßgeftellt. DaZ erinnere ihn an eine Anekdote. Ein Mann war in einer großen Stadt Plötzlich gestorben, und da man seine Angehörigen nicht auSsindig ma chen konnte, ward die Leiche nach der Morgue gebracht und' die Personalbe schreibung veröffentlicht. ' Darauf mel dete sich ein junger Mann, der nach der Beschreibung seinen Vater erkannt zu haben glaubte. 'Er hatte, ehe er her angereift kam, dem Leichenbeftatter te legraphirt, er möge Alles gehörig für ein ordentliches Begräbniß Herrichten. Als der junge Mann nun in der Mor gue die Leiche beschaute, siel die HalS binde, welche den Mund zusammen hielt, herab, der Mund öffnete sich und ein falsches Gebiß siel heraus. v So gleich erklärte der junge Mann, das sei sein Vater nicht, denn der habe keine falschen Zähne gehabt. Er drehte sich um und ging fort, ohne sich weiter um den Leichenbesorger zu kümmern. Die ser rief der Leiche wüthend zu: Warum konntest Du Deinen Mund nicht ge schlössen halten, dann hättrft Du ein feines Begräbniß bekommen; jetzt wirft Dir auf dem Armenfriedhofe begraben." Die Pointe der Anekdote war.. so treffend, daß große Heiterkeit im Hause auöbrach. Lamar, heftig gereizt, attackirte nun Williams in gröbster Weise und schimpfte wie, ein Rohrspatz. Er nannte Williams das .Conterfei eine?

verrunzelten Affen" und' dergleichen mehr, so daß Williams, der die Sache sehr kühl nahm, den Sprecher ersuchte, Lamar zur Ordnung zu rufen, um zu verhindern, daß eine ungehörige Scene" sich im Hause abspiele. Mit anderen Worten, wenn Lamar noch weiter in dieser Manier fortgefah ren wäre, so würde Williams ihm ein paar,Ohrfelgen verabreicht haben. Da Lamar'nun nicht mehr schimpfen durfte, setzte er sich bald. Shackleford (Mo.), dem das Gleiche wiederfahren, war wie Lamar, in Bezug auf. Komite.Ernen. nungen, sprach dann noch kurz, hielt sich aber in den nöthigen AnftandS grenzen, und dann war die Geschichte abgethan, wenigstens für die eine Sitzung. Wann die Fehde wieder aus brechen wird, läßt sich natürlich nicht absehen, aber die Wuth der Hearft Leute ist kräftig genug, um annehmen zu lassen, daß' sie keine Gelegenheit vorübergehen lassen werden, um sich an Williams zu reiben.. Wenn nicht in seiner gegenwärtigen kurzen Sitzung, so doch jedenfalls in der Sitzung des Jahres 1906 wird sich der Kongreß auch wieder mit der Ein Wanderung? Frage, beschäftigen. Be schränkung der Einwanderung verlan gen gleichzeitig der Präsident der Ver. Staaten, der Sekretär des Handels und ArbeitS'DepartementS. und der General EinwanderungS Kommissär. Der letztere erhebt über die Größe der Einwanderung wie über die Art und Weise ihrer Vertheilung Klage. Daß jeder Einwanderer den Ort sich auf. sucht, wo er glaubt, die günstigsten Be dingungen seines Fortkommens zu fiu den, wie das alle die vergangenen Jahr Hunderte hindurch gehalten worden ist, ift dem Herrn Generalkommissär zu folge von Grund aus falsch." 1 Der Einwanderer soll nicht hingehen, wo er glaubt, daß eS für ihn gut sei, sondern soll geschickt werden dorthin, wo Andere glauben, daß sein Kommen für sie gut sei, oder wo eine hochweise Einwanderungsbehörde glaubt, daß eS gut sei. Die Menge der Einwanderung zu verringern, verlangt Generalkom missär Sargent ein Gesetz zur Be schränkung der Einwanderer, die von den einzelnen Einwanderungsschiffen jeweilig befördert werden dürfen. Sekretär y Metcalf schließt sich diesen Vorschlügen an, und räth außerdem noch zu allerhand anderen Beschränkn gen angesichts der öffentlichen Gefahr". welche feines ErachtenS dem Lande aus dem großen Zuwachs von ForeignerS" erwächst. Wie er diese Beschränkungen sich vorstellt, oder nb er überhaupt eine bestimmte Vorstellung davon hat. giebt er deS Näheren nicht an, außer in so fern, als er alle Kinder unter 17 Jahren" ausgeschlossen haben will, wenn solche ohne ihre Eltern kommen oder die Eltern nicht schon vor ihnen eingewandert find. Auch die Vor schlüge deS Präsidenten leiden zumeist an bedauerlicher Unklarheit. Er ift nicht gegen Maßregeln zu anderweitiger Vertheilung der Einwanderung, wünscht sogar sehr entschieden, die An Häufung von Einwanderern in . den großen Städten zu hindern oder zu mindern, und meint, man könne die erreichen, indem man in den nördlichen Häfen nur die Zulassung einer be schränkten Anzahl gestatte, dagegen in Häfen des Südens die zulässige Anzahl unbeschränkt lasse. ES sind unpraktische Vorschläge, einer wie der andere, die hier von Amts wegen dem Kongresse vorgelegt werden. Praktisch dagegen ift ein Anderer, der auch seine Stimme erhebt: der Herr Samuel GomperS, Präsident des gro ßen amerikanischen' Gewerkschaftsb'un deS. Der weiß, was er will, und giebt sich nicht mit' Unklarheiten und nicht mit Kleinigkeiten ab. Ein zurückzuweisender Einwanderer it ihm jeder, der hierher kommt, um Arbeit zu fu chen. Statt sich mit Unterscheidungen und Prüfungen zu quälen, verlangt er, daß die Thoren einfach zugemacht wer den und die ankommenden armen Teu fel ohne Ausnahme zurückgeschickt wer den in die Länder, aus denen sie kom nun. Dort sollen sie bleiben und dort nicht hier bei unS aus ihrer Ar niuth und ihrem Elend sich zu befreien suchen. Herr 'GomperS äft geborener Engländer, also selbst Elngewanderter, und wäre eine derartige Maßnahme ei. nige Jahrzehnte früher gekommen, fo wäre er selber ausgesperrt worden. Aber das macht ihm nichts aus. . Er ift nun einmal hier, und er ift nicht der einzige seines Schlages, der Andern die Gelegenheiten nicht gönnt, die er sich selber zunutze gemacht hat. Ungeachtet der Thatsache, daß. eingewanderte Ar beiter in der amerikanischen, Arbeiter

bewegung von jeher die führende Rolle

gespielt haben und daß, wollte man die Eingewanderten entfernen aus den Ge werlschaften, von dem ganzen großen Gewerkschastsbünde verzweis:It wenig übrig bleiben würde, sieht Herr Gom perS in jedem Nachkömmling einen Fernd'der heimischen Arbeit und eine Gefahr für das gewerkschaftliche Ar beitSmonopol, das feiner kurzsichtigen Selbstsucht als höchstes aller Ziele vor schwebt. Hoffentlich fegen die neuen Besen nach dem 1. Januar gut die Stra ßen haben'S nöthig. Ob es wohl den Moralisten schon eingefallen ift, daß vollgepfropfte StraßenbahncarS schlimmer gegen, die gewöhnlichen Sittlichkeitsbegriffe ver stoßen als die Tanzhallen? Wenn nicht, dann sollten sie einmal so kurz nach Schluß der großen Geschäfts Etablissements so eine Car besteigen und beobachten wie da gedrängelt und gedrückt wird. Man sollte es selbst den Gesänge, nen im Stationshause nicht zumuthen, mit einer so anrüchigen "Gesellschaft, wie die gestern eingelochten Rumänen, eine Nacht zu verbringen. Denn Haft im StationShaufe soll ja schließlich nicht als schwere Strafe gelten. Die Kerle sollten nicht eher entlassen wer den, als bis sie von einer Schlauch Compagnie der Feuerwehr gründlich abgespült wurden? Die News" hatte jedenfalls die Zahl der Verhaftungen im Jahre 1904, also im ersten Jahre der Holtzman Ad mlniftrat, übersehen, sonst würde sie sie kaum den Beweis zu erdringen ver suljt haben, daß die geringe Anzahl der Novemberverhastungen 1905 aus den wohlthuenden moralischen Einfluß" der Wirthshetzen zurückzuführende!. ' In den Monaten Juli. Auguft. Sep tember, Oktober 1905 wurden durch schnittlich 700 Verhaftungen vorgenom men. Nach der Wahl im Monat No vember, dem beilsamen WirthschastS lchluß folgend, siel die Zahl der VerHaftungen zu 593, also 107 weniger. In den Monaten Juli, August, September, Oktober 1904 betrug die Durchschnittszahl' der Verhaftungen 733, im November 1904 aber' ohne . r t $ wohlthuende moralische Einflüsse . und sonstigen Humdug auf 583, also 150 weniger. Das Exempel ist klar. Fischfang mittels Gift. i Wie William E. Safford in seiI m.. .Vif C!. A. r ri V .. nein iuscne uoer oic njei iuam mi;iljeilt; ist auf diesem Mariancn eiland der Fischfang durch Gift sear gebräuchlich. Auch von anderen Gegenden ist bekannt, daß Fische durch in's Wasser gelegte Pflanzen ooe: Früchte betäubt werden; auf Guam liefert das Mittel zum Fang ein dort sehr gewöhnlicher Baum, die ,Bckrringtonia Speciosa, eine Art, die auch im Malaiischen Archipel, auf den An dämanen und auf Ceylon gefunden wird, nicht aber auf Hawaii. T:e Frucht, die etwa die Größe de3 Kopfes einer Katze erreicht, wirb zu einem Brei zerstoßen, in einen Sack geschlossen und über Nacht aufbewahrt. Wenn tiefste Ebbe eintritt, werden Säcke mit den zerkleinerten Früchten am nächsten Morgen auf das Riff genommen und dort in tiefen Löchern versenkt. Die Fische kommen dann bald auf die Oberfläche, einige todt, andere noch zu schwimmen versuchend oder mit der Bauchseite nach oben schwach kämpfend. Die Eingeborenen fischen sie auf oder tauchen auch manchmal nach ihnen. Da durch dieses Fangverfahren viele junge, als Nahrung unbrauchbare Fische vernichtet werden, so war es von der spanischen Regier rung seinerzeit verboten worden, ist aber in letzter Zeit wieder in Schwung gekommen. ' ; Die Ozeandanrpfer, die von New Yosk nach dem Mittelmeer fahren, sind in letzter Zeit mit Italicnein überfüllt. Auf einem der Dampfer entstand bei der Abfahrt von New Fork große Verwirrung und die Hilfe der- Polizei war nöthig, um Ordnung in das Chaos zu bringen. Sammtliche mit dem Dampfer fahrende Jtaliener mußten sich nun einer Untersuchimg nach verborgenen Waffen unterziehen. Diese wurden ihnen von der Schiffsmannschaft abgenommen und werden :hnen erst wieder bei der Ankrnft ausgehändigt werden Ein Jtaliener, der sein Dolchmesser nicht abgeliefert hatte, wurde, als ein Polizist es bei ibm entdeckte, verhaftet. Mildernder Umstand. Richter: Daß Sie den Anzug gestohlen, geben Sie also zu!... Haben Sie noch etwas anzuführen, was etwa Ihre Strafe mildern könnte?" Angeklagter: Jawohl die Weste sitzt miserabel!"

Vom Ausumre.

Ein großartiges Bewässerungsprojekt für Indien ist von der englischen Regierung in Aussicht' genommen worden. Es soll mit einem Aufwande von 25 Millionen Dollars ausgeführt werden. Die Fläche, die von den Kanälen versorgt werden soll, tst über 6250 Quadratmeilen groß. Das Wasser wird aus dem Jhelumfluß abgeleitet werden, in dem eine Wassermenge die einen Abfluß von 5600 .7900 Kubikfuß die Sekunde hat, bis jetzt noch unbenutzt ist. 'Man qlaubt, da.ß die ungeheuren Kosten, die durch dieses gewaltige Unternehmen verursacht . 'werden, ' reichlich wieder eingebracht werden durch' die Frucht.barmachung des Landes, so daß ein großer Aufschwung der jetzt darniederliegenden Landwirthschaft zu erwarten ist. ' D i e H e r i n g s e r n t e an der Ostküste von England ist in dieser Saison eine ganz besonders günstige gewesen. Die Fischerflotten von Farmouth und Lowestoft landeten, unterstützt von 1000 schottischen Fischerbooten, im Ganzen 610,000,000 Heringe. Der Fang ist um 46 Millionen größer als derjenige der letzten Heringssaison, und der Gesammtwerth der Heringsernte wird auf mehr als 500,000 Pfd. Sterling geschätzt. Die schottischen Boote, hatten eine Bemannung von 7000 Köpfen, während in den Häfen von Yarmouth und Lowestoft 5000 schottische, Fxauen und Mädchen mit der Zubereitung und Verpackung der Fische beschäftigt waren. Ein sehr großer Theil der Heringe wird in diesem Jahre exportirt. Der Hauptabnehmer ist Deutschland, es gehen aber auch Sendungen bis nach Jtalien.und Griechenland. Das eigentlich Strolchgesetz genannte Prügelgesetz besitzt bekanntlich in Dänemark schon längere Zeit Geltung. .Jetzt aber wird es zum erstenmal in Anwendung kommen, und zwar gegen den Fleischergesellen Karl Kempel aus Äalborg, der wegen Ueberfalls auf einen Hofbesitzer zu drei Monaten Gefängniß und 15 Streichen Prügel verurtheilt wordm ist.' Außerdem darf, er drei Jahre lang in kein Wirthshaus kommen oder sich auf der Straße in berauschtem Zustande zeigen. Nach dieser Zeit scheint ihm also das letztere erlaubt zu sein, bezw. wird eslhm keine Strafe mehr einbringen. Ebenso kann er sich natürlich nach den drei Monaten Haft beliebig auf seine Kosten innerhalb seiner vier Wände alkoholisiren. Vor der Verkündung des Urtheils wurde der Delinquent vom Ortsphystkus untersucht mit der Entscheidung, daß ihm eine Tracht Prügel nicht schadem 'könne, was man ja, wie in dem ärztlichen Gutachten in Fritz Reuter's Stromtid, doppelsinnig nehmen kann. Vollzogen wird die Strafe durch das sogenannte Rotting, ein mit dünnem Schiffstau umspönnenes spanisches Rohr. E i n d r e i st e s E r p r e s s e rp a a r ist in Stettin dingfest gemacht worden. Der fünfjährige Sohn des Lederhändlers Hugo Rosenberger war auf räthselhafte Weise' verschwunden. Zwei Männer hatten ihn verschleppt und in einem Briefe dem Vater mitgetveilt, daß sie den Knaben gegen ein Lösegeld von 5000 Mark 'freigeben würden, andernfalls sei das Kind verloren. Eines Morgens gelang es der Kriminalpolizei, die beiden Männer in der Person des Anstreichers' Ernst Jllcht und des Arbeiters Emil Miller zu ermitteln und nach hartem Kampfe, wobei ein Schutzmann einen Schuß durch das Bein erhielt, festzunehmen. Einer der Verbrecher flüchtete bei der Festnahme über die Dächer mehrerer Häuser und drang schließlich in eine leere Wohnung ein. deren Thür von der Polizei und Civilisten erbrochen wurde. Er wäre beinahe gelyncht word.n. Nach dem Verbleib des Knaben befragt, erklärten die beiden Verbrecher, sie wüßten nicht, wo er sich befinde. Mittags gelang es der KriminalPolizei, den Knaben aufzufinden. Die Entführer hatten das Kind in einer DaZammer verborgen gehalten. Die Pariser Polizei ist augenblicklich mit der Aufklärung eines geheimnißvollen Diebstahls beschäftigt. Ein auf dem Vororte wohnender Rentier besaß ein m WerthpaPieren bestehendes Vermögen von 50.000 Francs, das er in einer eisernen Kassette in seinem Schreibtische aufbewahrte. Da in seiner Gegend häufig Einbruchsdiebstähle , - verübt wurden, bei denen den unbekannt bleibenden Thätern reiche Beute an Geld und Werthsachen zufiel, hielt der Rentier den Aufbewahrungsort imSchreibtisch nicht für sicher genug und vergrub Wt Kassette im Hühnerstall. .Bald darauf verfiel der Besitzer des Geldes in Verfolgungswahnsinn, er wurde in ein Irrenhaus gebracht, nach einigen Monaten als gesund entlassen, aber er behielt eine Gedächtnißschwäche zurück. Co konnte er sich absolut nicht entsinnen, wo er das Geld verborgen hatte. Vor einigen Tagen begab 'sich seine Frau in den Hühnerstall und bemerkte, daß der Erdboden aufgerissen und aufgewühlt war. Als sie ihrem Manne davon erzählte, entsann er sich ganz plötzlich, daß er im Stall die Kassette mit den 50.000 Francs vergraben babe. Irgend Jemand mußte davon Kenntniß erhalten und das Geld gestöhlen haben. Die Polizei bemüht sich nun, Aufklärung in diese dunkle 'Geschichte zu bringen.

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