Indiana Tribüne, Volume 29, Number 99, Indianapolis, Marion County, 18 December 1905 — Page 4
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"Zndiana Tribüne. "" i Hnaulgeaedeu von der . Indianapolis, Ind.
Harry O. Thndium ... Präsident. GeschSftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE JS. .j.tercd'at the Post Office ol Indianapoli as ,, econd clati matter. . Weniger Verhaftungen. i. Am, Freitag schrieb die Newseditoriell: Vor einigen Tagen meldeten wir, daß die Verhaftungen im Monat November bedeutend weniger zahlreich waren, als die Durchschnittszahl der Verhaftung im Juli, Auguft, Septem ier und Oktober. Die Durchschnitts zahl der Verhaftungen in den letzteren Monaten war 700. Die Anzahl der Verhaftungen im November belief sich auf 593, atfo 107, weniger. Aber im November find die 135 Verhaftungen von Wirthen die das Nicholson Gesetz übertreten hatten, miteingeschlossen. Ziehen wir diese ab, so verbleiben also für den Monat November nur 458 Verhaftungen, gegenüber den 700 in den erwähnten Vormonaten, die direkt der Wahl vorausgingen eine Ab nahmi- von 242." Die News- führt welter an, daß die geringere Anzahl von Verhaftung nur dem heilsamen Einfluß deS seit der Wahl durchgeführten WirthschaftS fchlusseS zurückzuführen fei, denn man könne nicht annehmen, daß die Polizei weniger strikt in Verhaftung von Ver brechern nach der Wahl, wie vor -der Wahl gewesen fei," so sagt die News-'. II. DaS Argument der News" scheint, flüchtig betrachtet, ein recht gutes zu fein, wenn auch die Schlußfolgerungen gewagt erscheinen. Aber wenn, man fich die Mühe nimmt, die Darlegung der NewS" genauer zu betrachten, so erkennt man bald', daß Voraussetzungen und Schlüsse von. vorn bis hinten falsch find. ES ist eine jedem ZeitungSmanne bekannte Thatsache, daß mit Eintritt der kalten Witterung die Zahl der we gen ' HerumlungernS und sonstiger leichter Vergehen verhafteter Personen stetig abnimmt. Die Zahlen in den Berichten der SicherheitSbehörde erweisen dieS. Daß aber der WirthschastSschluß nichts mit der geringeren Anzahl von Verhaftungen im November zu thun hat, beweift ein Einblick in den Bericht der SicherheitSbehörde vom Jahre 1900 unter Mayo? Tom Taggart. Ein jeder Bürger weiß, vaß unter der Taggart'fchen Administration die Stadt a wide open one" war. Der Polizeibericht für das Jahr 1900 giebt folgende.Verhaftungen an: Juli 675. August 618. September 641. Oktober 523. Ergiebt im Durch, schnitt der vier Monate 614 Verhas. tungen. Im November 1900 wurden 491 Personen verhastet, also 123 weniger als' die Durchschnittszahl der Verhafteten in den Vormonaten betrügt. Weder Thomas Taggart noch irgend Jemand fühlte sich versucht, diese Ab nähme einer .höheren Moralgufe zuzu schreiben. Sie wußten ganz genau, daß es die kältere Witterung war.. Wenn fich die News- der Mühe unterzogen Hütte in den Polizeiannalen der Stadt die natürliche Lösung her ihr so merkwürdig vorkommenden Erschei nung' zu suchen, so würde, sie fich nicht in eine so unvernünftige und mißlei leitende Schlußfolgerung verrannt haben. in. . Von der Zahl der Verhaftungen im November aber zieht der Rechenuieifter deS News- Artikels noch die 135 Wirthe, , die wegen Uebertretung .des Nicholfon'GefetzeS- im November nach der plötzlichen moralischen Erleuchtung deS Herrn Mayor Holtzman verhaftet wurden, von der Anzahl der Verhafte ten ab. Er weiß aber ganz genau, daß während ein oder gar zwei Polizisten eine Wirthschaft bewachen, sie nicht nach Spitzbuben fahnden können .und wenn sie ihre ganze werthvolle Zelt auf Verhaftung von Wirthen verwenden müssen, keine Spitzbuben verhaften können. . Sieht man fich die Art der Vergehen an, welche in den Novembermonaten anderer Jahre die Zahl der 135 Wirthe ersetze, an, so findet man, daß z. B. die .Taggart Polizei im. Nov. 1900 wegen Mordangriffs 61, : wegen Klein diebftahls 43, tagen Einbruchs 5,
wegen Raubanfall 2 und wegen Ver letzung der Rauchordinanz 2 Verha'f.
tungen vornahm. Ob die Moral der Stadt bessere Förderung durch die Verhaftung und Ehickanirung von anstündigen Ge schäftsleuten als durch das Freiherum laufen von Einbrechern, Mordgesellen und Dieben erfährt, kann sich zeder vernünftige Mensch selbst deuten. Die deutsche Nation und auswärtige Politik. Die Thronrede, die der Deutsche Kaiser bei der Eröffnung deS ReichstageS gehalten hat, hat wegen der rück haltlosen Offenheit, mit der die aus. wärtige Lage Deutschlands geschildert wurde, in der ganzen Welt einen star. ken Eindruck Herporgerufen. Dieser Eindruck muß fich nach vertiefen, wenn man weiß, daß der Kaiser nicht nur seine Meinung und die Anficht der ihm berathenden Staatsmänner wiederge geben hat, sondern daß er in unvergleichlicher Weise der Stimmung und Gesinnung des deutschen Volkes ent sprachen hat. Die deutsche Nation hat mehr als ein Menschenalter deS ungestörten Friedens genossen, und so konnten die Thron reden in der Regel über die auswärtige Politik mit einigen allgemeinen Wen düngen über die Treue der BundeSge nossen, die guten Beziehungen zu allen anderen Nationen und die gesicherte Hoffnung auf Erhaltung des Frieden hinweggehen. Man hätte meinen kön nen, daß der deutsche Michel, durch den ganz anderen Klang der diesjährigen Thronrede aus behaglichem Schlum mer aufgeweckt, unwillig auffahren würde wie Jemand, der plötzlich in sei nem Schlummer gegört wird. Das Gegentheil ist der Fall gewesen. Wohl ist die Thronrede deS Kaisers nicht mit Jubel aufgenommen worden dazu war ihr ernster Inhalt nicht angethan, aber das deutsche Volk hat eS dankbar empfunden, daß der Monarch nicht mit diplomatisirenden Worten über.die Schwierigkeit der Lage hinweggeglitten ist. sondern daß er durch die offene Darlegung dieser Schwierigkeiten zugleich seinem Volke sein Vertrauen bekundet hat. Selbst in demokratischen Kreisen hat man dem Kaiser nicht die Kränkung angethan, seine Rede als einen Kniff anzusehen, der dazu dienen sollte, die Bewilligung der Flottenvorlage zu er. leichtern. Man gibt sich vielmehr auch in diesen Kreisen keiner Täuschung über die Situation hin, und man erkennt es deshalb auch hier als Pflicht der Nation an, die Schutzwehr gegen ungerechte Angriffe zu verstärken. Selbstverständ lich verstehe man unter den demokrati schenKreisen die bürgerliche Demokratie. nicht die sozialistische. Diese letztere ist unbelehrbar, ' wenigstens soweit ihre Stimmung öffentlich zum Ausdrucke kommt. Im Lause deS letzten halben Jahres hat fich im deutschen Volke in der Auf fassung der auswärtigen Politik eine Wandlung vollzogen, wie man .fie so rasch und so gründlich nicht für möglich gehalten hätte. Früher kamen die beson nenen Politiker kaum zu Gehör vor dem Lärm, den die extremen Elemente voll führten, nämlich auf der einen Seite die. kosmopolitisch angehauchten Ele mente, die mit Friedenskongressen den Wettfrieden erhalten zu können glaub ten, auf der anderen die Alldeutschen, die fich im Säbelrasseln nicht genug thun konnten. Die deutsche Regierung konnte ihre ouZwärtige Politik einrichten, wie fie wollte; fie war gewiß, daß ihr eine öon beiden Gruppen Steine in den Weg warf, manchmal aber auch alle beide. Die wirkliche Stimmung des deutschen Volkes ließ fich 'infolgedessen nie fest, stellen, und man weiß, welche Erfchwe rung eS für die auswärtige Politik eines Staatsmannes ist, wenn er fich nicht dem Auslande gegenüber auf die Volksftimmung stützen und berufen kann. Dies ist ganz anders geworden. lDie kosmopolitischen Radikalen find fich mit wenigen Ausnahmen darüber klar ge worden, daß eS mit den FriedenSkon gressen nicht gethan ist; fie haben des halb die Marokkopolitik der deutschen Regierung unterstützt und fie haben auch die Flottenforderung bewilligt. Die Alldeutschen aber haben 'fich durch die letzten Vorgänge belehren lassen, daß Deutschland Gegner genug befitzt und daß eS durchaus nicht nöthig , ist, die Zahl dieser Gegner durch lärm hasteS Auftreten zu vermehren. Indem beide Gruppen lvon ihren ex tremen Anschauungen abließen, haben
fie fich von links und rechts dem Jen trum der besonnenen nationalen Poli tiker genähert. Gewiß find noch heute
Distanzen vorhanden, aber die Batail lone deS deutschen Volkes marfchiren doch nicht mehr in folchen Abständen, daß der Gegner bequem hindurchmar fchiren und die Schlachtlinie zerreißen kann.Diese Geschlossenheit und Entschlos. senheit der deutschen Nation läßt die Hoffnung zu, daß der Friede wird erhalten bleiben können und daß die künftigen Thronreden des Deutschen Kaisers nicht mehr werden so ernst zu klingen brauchen, wie die diesjährige.' Ein in fich geschlossenes Volk von 60 Millionen mit einer starken und schlag fertigen Wehrkraft nnd mit soliden Fi nanzverhältnissen anzugreifen, ist ein Wagestück, das wohl ein Jeder fich dreimal überlegen dürfte. Professor Koch über seine Forschungsreise. Der Empfänger deS Nobel.PreiseS, der bekanntlich vor Kurzem von feiner fast dreivierteljährigen Forschungsreise auS Oftafrika heimgekehrt ist, giebt in der Deutschen Medizinischen Wochen schrift- einen Ueberblick über bis wissen, schaftlichen Ergebnisse seiner Studien. ES sind, wie er selbst sagt, nur vor läufige Mittheilungen"; eine spätere ausführliche Darlegung behält er sich vor. Professor Koch unternahm die Reise ursprünglich im Auftrage deS kaiferli chen Gouvernements, um über die Be kümpfung des in der Kolonie angeblich weitverbreiteten KüftensieberS oer Rin der Untersuchungen anzustellen. Da die hierfür von den wichtigeren Siationen der Kolonie beorderten Thiere erst nach zwei bis drei Monaten in Daresfalam eintreffen konnten, so benützte der unermüdliche Forscher diese Zeit zu Studien über andere in Oftafrika heimische Krankheiten der Thiere uud Menschen. Fast alle Europäer, die auf der von Daressalam in'S Innere führenden Karawanenftraße reiften, erkrankten an Rückfallfieber; deshalb unternahm Koch in Begleitung deS OberstabS arzteS Dr. Meixner zunächst eine Ex pedition. die ihn auf der Karawanen ftraße zehn Tagemärsche weit biS Morogoro führte. DaS afrikanische Rückfallfieber wird wie Koch feg. stellen konnte durch den Stich ei neS mildenartigen Thieres,, einer Zecke (OrnithodoxuS moubara Mur. ray) übertragen. DaS Thier lebt am Boden der Eingeborenen-Hütten, eS kommt Nachts heraus, . saugt daS Blut der Menschen und versteckt sich tagsüber wieder in der Erde. Man findet die Zecke regelmäßig auch im Boden- der sogenannten Bando, deS Schutzdaches, hinter dem die Karawa nenleute übernachten, aber nur soweit der Boden nicht vom Regen getroffen wird. Wahrscheinlich find die Zecken über das ganze Schutzgebiet verbreitet; fie zeigen fich auch in Ortschaften, die fern vom Karawanenverkehr liegen. Jedenfalls fand Professor Koch an den verschiedensten Punkten Zecken, in deren Organen die besonderen Erreger des Rückfallfiebers, eigenthümlich geschlän. gelte Bakterien, sogenannte Spirochae ten nachgewiesen werden konnten, die selben Gebilde, die auch im Blute er. krankter Menschen vorhanden 'waren. Von den drei Europäern, die fich bei Kochs Karawane befanden, erkrankte keiner an Rückfallfieber, weil fie nie mal? in Hütten der Eingeborenen und nicht unter de -. Banden übernachteten. Von den fünf eingeborenen Dienern, die dort zu schlafen Pflegten, erkrankten dagegen vier. Von den sechzig Trägem bekam keiner die Krankheit, obwohl fie ebenfalls in den Hütten und unter den' Schutzdäern schliefen, offenbar, weil fie sich bei früheren Expeditionen schon angesteckt hatten und nach überstände ner Krankheit unempfindlich gegen den Krankheitsstoff geworden waren. Ge wisse Beobachtungen sprechen dafür. daß das Rückfallfieber in Deutfch.Oft afrika seit jeher in weiter Verbreitung einheimisch ist, daß die Eingeborenen die ttrankheltsgewöhnlich in der Jugend überstehen und infolge dessen mehr oder weniger unempfänglich für das Krank heitsgift werden, fodaß fie gar nicht mehr oder nur mit einmaligen leichten Anfällen erkranken. Der Europäer kann fich gegen die Ansteckung am ein fachfien dadurch schützen, daß er sein Zelt an.solchen Stellen aufschlägt, wo niemand vorlihm gelegen hat. Auch daS unter den Rindern feuchen artig auftretende Küstenfieber und das gleichfalls bei ihen foule bei Pferden
und Hunden beobachtete Texasfieber werden durch besondere Keime oder Pa rasiten hervorgerufen; die Uebertragung
auf die Thiere besorgen wieder Zecken. Koch hat die winzig kleinen Lebewe sen genau studirt und ihren Entmicke lungSgang unter , dem Mikroskops beobachtet Jedenfalls sind die Unterfu. chungen über diese beiden, für die Ko lonie so wichtigen Thierseuchen, die er bereits während seiner vorletzten Reise in Rhodesta begonnen' hatte, diesmal ein erhebliches Stück weiter gediehen, was der Gelehrte auf die für feine Un tersuchungen besonders günstigen kli matischen Verhältnisse zurückführt. In letzter Linie befaßte fich Koch mit Untersuchungen , über die gleichfalls schon früher von ihm studirte Schlaf krankhelt der Menschen und die ihr nahe stehende TsetseKrankheit der HauSthie. Die währeud seiner letzten Reise eifrig fortgesetzten Studien haben weitere bemerkenswerthe Ergebnisse 'ge habt. Koch hatte zunächst gar nicht die Absicht Lehabt, diese Frage anzuschnei den; aber da er auf seinen Märschen mehrfach Tsetse-Gegenden pasfirte, so schien ihm das ist bezeichnend für den' unermüdlichen, rastlosen For schungSdrang deS Gelehrten die Gelegenheit doch zu günstig", und er wurde, wie er selbst sagt, , eigentlich ganz gegen seinen Willen in Untersu chungen über die TsetseFliegen hinein gezogen, die viel Zeit beanspruchten, aber auch zu interessanten Resultaten führten. So glaubt Koch diesmal sicher nach gewiesen zu haben, daß die viel ge fürchtete Tfetse-Krankheit im Deutschen Schutzgebiete durch drei verschiedene gliegenarten, die aber alle der Gattung Glossina angehören, übertragen wird. Das Infekt überträgt die Krlznkheits. erreger, winzige fischartig geschlängelte Gebilde (sogenannte Trypanosomen) nicht, wie bisher angenommen wurde,durch direkte Ueberimpfung vom Blut eines kranken auf ein gesundes Thier, sondern die Trypanosomen machen nach KochS Untersuchungen ln den Fliegen erst einen Entwickelungsgang durch, der fie für die Uebertragung geeignet wer den läßt. Die Schlafkrankheit des Menschen ist ebenfalls eine durch Try. panofomen bedingte Erkrankung in ihrem letzten Stadium, gleichsam wie Professor Koch einmal gesagt hat der furchtbare Schlußakt einer fich übe? viele .Jahre hinaus erstreckenden Leidenstragödie. Sie verdankt ihre Entstehung dem verderblichen Stich einer besonderen Tsetsefliegenart, der Glosfina palpaliS. Koch machte kurz vor seiner Rückkehr an die Küste einen Abstecher nach Bri tisch'Uganda, um fich zu införmirm, wieweit seine neuesten Beobachtungen an den Fliegen d?r Tsetse-Krankheit mit dem Verhalten der Glosfina pal paliS, der Ueberträgerin der Schlas krankheit übereinstimmten. Interessant ist die von. ihm festgestellte Thatsache, daß die Fortpflanzung dieser Fliegen im Verhältniß zu anderen Insekten ungemein langsam vor fich geht. Hier glaubt Koch die schwächste Stelle in dem Jnsektionökreislauf der Trypano omti zu sehen, die vielleicht einen An-halt-punkt für eine wirksame Beköm pfung dieser verheerenden Krankheiten bi:ten kann. Unterwasser Signale Ueber die praktische Nutzanwendung der Unterwasser Signale äußerte sich unlängst der Chef der englischen Nord atlantischen Flotte, Kontre-Admiral R. D. Evans. Er zeigte an zwei Beispielen, wie nothwendig es 'für die Schiffe ist, daß sie mit solchen Apparaten versehen sind. So collidirte in diesem Sommer die Iowa" mit dem Brenton - Riff - Feuerschiff, während die Albama", welche in der Nähe war, von ihrem Unterwassersignal - Appa rat Gebrauch machte und, dadurch die Lage des Feuerschiffes genau feststellend, es sicher umschiffen konnte. Es herrschte dichter Nebel, so daß die Jowa" erst gesehen wurde, als sie das Feuerschiff angefahren hatte.' Zu derselben Zeit lag die Maine", das Flaggschiff des Admirals, im Hafen vor Anker. Beim Einfahren in .diesen am Vormittag desselben Tages nahm ihr Unterwassersignal - Apparat 'auf weiteste? Entfernung die Signale des Feuerschiffes auf und konnte so, daS Feuerschiff umziehend, sicher einfahren. - Auch in der deutschen Kriegs- und Handelsmarine hat man den Werth der Unterwassersignale durch die praktische Erfahrung schon häufig erprobt und bewiesen. Der Norddeutsche Lloyd, welcher seinerzeit die ersten Versuche mit dieser Erfindung in Deutschland mackte. bat bereits sämmtlichen Schnelldampfer mit dem Apparat aus-1 gestattet.
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Oreuing ß o o a G Ihrer Brodrechnung und erHausgebackene Brod. 5 ooooooooooooo neuer Trieb und die ganze Staude bald eine nieorher erzielte Ueppigkeit zeigt. Druckstellen aus PlüschMöbeln entfernt man, indem man die Stellen mit heißem Wasser betupft und mit einer scharfen Bürste bearbeitet: die umaedrückten Fäden richten sich ' nach dieser Procedur wieder auf. HaltbarmachungvonPfost t n. Um hölzerne Pfosten u. s. fr. im Boden dauerhaft zju machen, nimmt s man gekochtK Leinöl und rührt in dasselbe pulvensirte Kohle, ms diese Mischung die Consistenz einer Anstrichfarbe erhalten hat. Damit sireicht man den Theil der Pfosten an, welcher in den Boden getrieben werden soll. So zubereitetes Holz hält im Boden länger als Eisen. Vertilgung des Holzwurme's. Um dieses Insekt, daS sich sehr gerne in die Möbel einnistet und dieselben ruinirt, zu entfernen, bläst man mit einer Ballonspritze so lange in die Wurmlöcher, bis man glaubt, daß das Wurmmehl völlig entfernt ist. Hierauf träufelt man mittelst eines kleinen Haarpinsels Benzin in die Löcher. Wird, wie dies so. häufig geschieht, versäumt, das. Holzmehl vorher zu entfernen, so ist den Würmern absolut nicht beizukom-' men. 2JTfl sfo n. Erfroren aufgefunden wurde auf 'dem Wege von 'hier . nach Parlm der Arbeiter Krüger.
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