Indiana Tribüne, Volume 29, Number 96, Indianapolis, Marion County, 14 December 1905 — Page 4
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Indiana Tribüne. fcctaui statten ton dt, OutnttcTg s. Indianapolis, Ind. öarry O. Tdndium Präsident. Weschäftslocal: No, 31 Süd Delaware Straße. Telephone 269.
iitc red at the Post Office ol Indi&napoli as ccond dass matter. G e s e iz e. Die Entscheidung des ApoellationS gerichtZ von New York z:rftört die Hoff, nung von Randolph Hearft den Beweis ' zu erbringen, daß er rechtmäßig als Mayor der Stadt NewYork eiwählt sei. Die Entscheidung, welche fünf von den sieben AppellationZrichtern abgeqe' den haben, erklärt, daß unter denWahl gesetzen von New Jork die Gerichte kein Recht haben eine Oeffnung der Stimm kästen und Nachzählung derselben anzu ordnen. Die beiden anderen Richter gaben eine abweichende Entscheidung ab. Die Entscheidung, jedenfalls im Sinne des Gesetzes, kann es wohl aber nicht ganz fein, denn sonst hätten die beiden anderen Richter ihren Kollegen zweifelsohne zugestimmt. DaS mag nun sein wie eS wolle, die Thatsache, steht fest, daß das Gesetz, laut welchem verhindert wird Wahlbe trügereien zu enthüllen, ein schlechtes ist ES ist jedenfalls eines der vielen Ge fetze, welche die gewerbsmäkigen Poli. tiker in den Legislaturen durchzudrün gen veröanden baben. um in Sicherheit ihre schmutzige Arbeit verrichten zu kön nen. ES ist ein Gesetz, welches nicht zum Rechtsschutze sondern zum Schutze deS Unrechts gemacht wurde. ES ist ein so unsinniges Gesetz wie daS in unserem Jndianaer Gesetzbuch, welches Verjährung für Verfolgung fchwerer Verbrechen wie Einbruch, Blut schände Großdiebstahl. Hehlerei, usw. in 5 Jahren,' im Falle eher fahrlässi gen Tödtung und ttörperverletzung so gar in zwei Jahren, in Fällen von einer einer' einfachen Buchchuld erst in 6 Jahren eintreten läßt. Mit solchem UnrechtSschutz.Gesetz wie daS New Yorker Wabl-esetz war eS allein möalich. dafe Tammany schon seit Jahren in unverschämtester Weise die Wahlen. stahl. In einem gewöhnlichen Eivllprozeß können Geschäftsleute gerichtlich ae zwungen werden, ihre Geheimbücher durch gerichtlich angestellte Experten untersuchen zu lassen. In einer Klage gegen eine Gesell schaft kann Vorlegung sämmtlicher Be lege und Protokolle verlangt werden um etwaiaen Betrügereien auf die Spur zu kommen. Die Stimmkäften aber, deren In halt die Protokolle über den zum AuSdruck gelangten VolkSmillen sind, dür fen nicht geprüft werden, selbst wenn die schwerwiegendsten Beweise vorhan den sind, daß ein falsche? Wahlresultat verkündet wurde. Hearft kann wahrlich mit dem Dich ter ausrufen Unsinn Du siegst und ich muß untergehen." Das Straßenreiniaunas Departement unserer Stadt sollte unbedingt die nächtliche Arbeit der Kehrmaschinen genau inspiziren. ." DaS r.esige Unheil welche? die Kehrmaschinen durch daS Aufwirbeln der dicken Staubwolken den Geschäftsleute an ihren feinen Waaren zufügen ist kaum abzumessen Der dicke Staub ' wird durch die rotirenden Bürftenwalzen mit so furchtbarer Wucht gegen -die Häuser geschleudert, daß er durch die feinsten Thür oder Fensterritzen dringen muß. Die Straßen sehen zwar gefegt aus, nachdem die Kehrmafchine darüber weg fuhr, aber in Wirklichkeit ist nur der gröbere Unrath beseitigt. Der dicke, ekelhaste Stand, der in die Höhe gewir belt wurde, lagert sich, sofern er nicht in da Innere der Häuser drang, auf das Trottoir oder wieder auf der Straße. Die Hauptfchutd liegt jeden falls an der mangelhaften Besprenle lung der Straße durch den voranfah renden Wasserwagen. Wir haben beobachtet, daß der eine Sprenkelmagen, der der Kehrprozesfton voranführt an Delaware und Wash ington Str. Wasser einnahm und das selbe so sparsam gebrauchte, daß das Wasser bis Massachusetts und Alabama ausreichte Ein Kehrmaschinenzug aber, der eine solche Strecke zu reinigen hat, sollte wenigstens von zwei Wasserwagen begleitet fein, um die zu reinigenden Straßen hinreichend besprenkeln zu können. Jedenfalls ist eine Aenderung des System? dringend geboten.
Goldberger über deutschamerikanisches HandelsVerhältniß. Zu den deutsch.amerikanischm Han delövertragS'Verhandlungen hat Ge heimer. Kommerzienrath Goldberger nachstehendes Schreiben an die Central stelle für Vorbereitung von Handelsvertrügen in Berlin gerichtet: Das Handels - Departement ,in Washington hat eine Zusammenfiel lung veröffentlicht, aus der ersichtlich werden soll, inwieweit der amerikani sche Handel und die amerikanische Industrie? geschädigt würden, falls am 1. März 1906 der neue deutsche Gene raltarif für die Einfuhr der Vereinig, ten Staaten in Kraft träte. Ich ntfjnu für den Augenblick von einer Betrach tung darüber Abstand, ob diese Auf ftellung. die eine Umrechnung der Ge wichtgzölle des deutschen Tarifs in Werthzölle amerikanischen Systems ver sucht, überall das Richtige treffen kann, da der Werthzoll. Berechnung meist schwankende und mit Conjunktur wech selnde Preise zu Grunde liegen. Da gegen muß alsbald darauf hingewiesen werden, daß in dieser amtlichen Ver lautbarung direkte Irrthümer entstan den sind. ES wird nämlich an erster Stelle die Verschiebung in Betracht ge zogen, der das für .den amerikanischen Export sehr wesentliche Petroleum aus gesetzt sein würde. Hierbei geht der amerikanische RegierungSrefent von der Boraussetzung aus, daß der deutsche
Petroleumzoll im diesseitigen General tarif vom 25. Dezember 1902 von 6 Mark auf 10 Mark erhöht worden sei, mithin diese Rohprodukt von einer Zollfteigerung von LS Prozent betroffen erde. Diese ,Angabe, die ihre Entstehung offenbar einer allzu flüchtigen Durch sicht deS deutschrn Zolltarifes verdankt, ist unrichtig und alle daran geknüpften ffolgerungen find hinfällig. Nach No. 239 unseres neuen Tarifs unterliegen einem Zoll von 10 Mark (General tarif) lediglich die Schmieröle. Harzöl und gewisse Rückstände von der Deftil lation der Mineralöle; dieser Satz ist für die VertragSftaaten Oesterreich Ungarn, Rumänien und Rußland auf 6 Mark (Conventionaltarif) ermäßigt. Dagegen bleibt für die anderen Erdöle, also auch für Petroleum, der bisherige Zollsatz deS -alten Generaltarifs in Höbe von 6 Mark unverändert bestehen. ES kann hierüber um so weniger ein Zweifel obwalten, als der bereits im Druck vorliegende Entwurf deS amt lichen Waarenverzeichnisses unter der Rubrik der anderen", d. h. der mit 6 Mark im Generaltarif zu verzollenden Ervöle ausdrücklich als Beispiel daS Brennpetroleum aufführt. Auch die Motive zum Zolltarifgesetze. die auf den Seiten 166-169 die be zügliche Zollpofition besprechen, erwäh nen mit keiner Silbe eine Erhöhung deS Petroleumzolles; fie.weisen im Ge gentheile darauf hin, aus welchen Gründen den Antrügen auf Erhöhung deS Zolles auf raffinirteS Petroleum nicht stattgegeben worden ist. Des gleichen enthält keiner der neuen, mit d'N bekannten sieben Ländern abge schlossenen Handelsverträge irgend eine Abmachung über eine Ermäßigung des Petroleumzolles gegenüber dem deut schen Generaltarife. Bei einer Diffe renzirung deZ amerikanischen Petro leumS zu Gunsten etwa des russischen, rumänischen oder galizischen durch die seitherigen Vertrüge ist daher keine Rede. Die unzutreffende Auslegung der amerikanischen Centralbehörden, die in der amerikanischen Presse weite Ver breitung und kritische Beleuchtung ge funden hat. ist. h weit bekannt, seither von den beamteten deutschen Stellen in der Union nicht corrigirt worden, wenngleich seit jener Veröffentlichung bereits mehrere Wochen verstrichen' sind. Sie ist auch in die deutsche Fachpresse (stehe Export- vom 16. November cr.) unbeanstandet übergegangen und hat selbst in Publikationen mit wissen schaftlicher Autorität (siehe Professor Dkeßel'Bonn: Der deutsch Amerika nische Handelsvertrag und das Phan tom der amerikanischen Jndust?ieCon cu renz" Seite 17) Platz gefunden. Die Centralftelle für Vorbereitung von Handelsverträgen ist in der Lage, auf Grund sorgfältiger Rückfrage bei den maßgebenden deutschen Behörden zu erklären, daß. die vorstehend nieder gelegte Auffassung des Herrn Geheimraths Goldberger in allen Punkten den Thatsachen entspricht. ottlted L eukhardt, .Die gemüthliche Ecke.LSe ftoM und Market Str.
Bundesgericht. Ein geschäftiger Tag.
Auf dem Kalender im Bundesgericht standen gestern ein? Menge Jälle. Zu denjenigen, die sich zu verantworten hatten, gehörte W. H. Huffmann von Anderfon, Ind.. der gegen das Civil dlenstgesetz verstieß, indem er Cam pagnefondS von den Beamten der Post office in Goshen sammelte. Huffmann erschien erschien nicht zum Termin, weil sein Zug Verspätung hatten Sein Verhör wurde auf den 30. Januar ver tagt. Ein ungetreuer Postbeamter ist Frank C. EnniS von Shelbyville, Ind.. der aus einem Briefe drei Dollars nahm. Er wurde mit fusvendirtem Urtheile entlassen, nachdem er geäußert hatte, daß ihm die Sache leid thäte, und weil seine bisherige Vergangenheit eine ta dellose war. Zu 90 Tagen Gefängniß wurde A. D. GiöbS von Danville, Jll., verur theilt, der geistige Getränke im Staate verkaufte, ohne eine Licenz zu besitzen. Das Verhör gegen Charles C. BurnS, Peter O. Krieble und Squlre B. Early, die in EvanSville und anderen Orten eine Schwindelagentur betrieben, wurde auf den 2. Januar vertagt. Als eine tüchtige Kraft erwies sich der 15 jährige Neger Paul SimmonS von Madifon. Dieser offerirte Hunde, die er nicht besaß und erhielt von Ernst Coffin in NewHaftle S9 gesandt mit dem Bemerken, daß ihm der Hund so fort zugehe. SimmonS aber fand aus, daß er mit seinen $9 auf den Hund gekommen sei. denn der Hund kam nicht und auch nicht die $9. Da Richter Anderfon annahm, daß der Bengel den Plan selbst nicht entworfen habe, sondern daß derselbe auS dem Kopfe eines geriebenen GaunerS komme, hielt er den vielver sprechenden Jungen zu einem weiteren Verhöre fest. Wegen Landschwindels hatten sich William Ritter von LoganSport, Aca Taber von South Bend, und Dwight SayleS zu verantworten! Ritter er hielt sechs Monate Gefängniß zudiktirt. die er im Marion CountyGefüngniß abbrummen muß. Aca Taber von South Bend darf ein Jahr im Zucht Hause in Leavenkworth, KansaS, zu bringen und SayleS erhielt - ebenfalls ein Jahr Zuchthaus zudiktirt, welches er auch in Leavenworth absitzen darf. Das Trio betheuerte anfangs seine Un schuld, verstand sich aber später dazu, den Landschwindel zuzugeben. Um für Sirah E. Griffe eine Pen sion zu erhalten, soll Keo. Dickerson falsche Papiere angefertigt haben. Der Fall wurde vertagt. Briefe obscönen Inhalts sandte May GivenS an einen Mann in Bourbon. Das Gericht behielt sich eine Ent. scheidung vor. Vor dem Richter mußte sich dann Virgil RobinS von Hortonville, Hamil ton County verantworten, der falsche Banknoten angefertigt haben soll. Er bekannte sich nicht schuldig und sein Verhör wurde aus den 25. Januar vertagt. Pech mit seiner Frau hat Samuel Marshall von Upland. Sie halte ihn in Stich gelaffen und er schrieb ihr dann einen schneidigen Brief, den die Postbehörden und seine Frau selbst für recht anstoßend fanden. Sein Fall wurde aus den 6. Januar vertagt. Auf den 23. Januar wurden auch die Fälle von William JoneS und Walter Faust vertagt, die falsches Geld in ihrem Besitz gehabt haben sollen, und trotzdem sie wußten, daß däS Geld falsch war, verausgabten. Der 70jährige Postmeister Levi Cain von Hortonville hatte sich wegen Un terschlagung von 8241 zu verantwor ten, eine Summe, die der Regierung gehörte. Er erklärte sich nicht schul big und sein Fall gelangt am 27. Ja nuar zur Verhandlung. Ebenfalls unschuldig zu sein behaup. tet John T. Woodward, der Lotterie billetS mittelst der Post versandte. Da er nicht im Stande war Bürgschaft zu stellen, muß er so lange im Gefängniß bleiben, bis fein vom Richter vertagter Fall zur Verhandlung kommt. , Alle sonstigen Fälle, so die von Geo. B. Kieser. der Lotteriebillette per Ex. preß von Ohio nach Jndiana sandte, von Noah W. Anderson der falsches Geld in seinem Besitz gehabt haben soll und dasselbe an den Mann bringen wollte, von E. A. Swisgher und an deren, die Lotterieloose im Staate ver kaufen wollten, wurden sämmtlich ver tagt. . Uaucht die B0NANZA. .
Nachrichten aus Jndiana
Anderson, 13. Dez. Die In, diana Union Traction Co. wird neue Gepackraten einführen., welche am 1. Januar 1906 in Kraft treten. Anstatt rundweg 25 Cents für jedes Gepück stück zu fordern, werden ?e jetzt 150 Pfund Gepäck auf ein erstklassiges Billet frei erlauben. Die Preise für nicht freies Gepäck werden 1 des Preises des BilletS betra gen. Bei dem VilletpreiS über $1.65 werden 24 Prozent deS Preises deS BilletS. für Gepäck berechnet werden. Der niedrigste Preis für' Gepäck wird 25 CentS, und eine Gepäckermüßigung wird nicht erlaubt werden, wenn der Fahrpreis weniger als 25 Cents be. trügt. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß die anderen elektrischen Bahnen diesem Beispiele folgen werden. P r i n c e t o n, 13. Dez. SilaS JoneS, 11 Jahre alt. Sohn des Jameg T. JoneS von Princeton, kam mit einer Kugel im Kopfe fteckeu nach Haufe ge laufen und fiel feiner Mutter bewußt loS in die Arme. Er hatte die Strecke von 3 Meilen in diesem Zustande zu rückgelegt. JoneS war mit seinem älterm Bru der und anderen Kameraden in d?n Wald gegangen. Sie befanden sich in der Nähe von einer Gruppe von Kna den. die mit einem Gewehr schössen, als plötzlich durch Unvorsichtigkeit eine Ku gel herbeigeflogen kam und den jungen JoneS traf. Die Kuget ging am linken Ohre in den Kopf hinein. Die Kameraden von JoneS wurden durch den Unfall sehr bestürzt und wollten nach einem Arzte telephonren. Sie unterließen eS je doch, da der verwundete Knabe sagte, er wolle nach Hause gehen, wo er dann bewußtlos hinstürzte. Der Zustand deS Knaben ist höchst besorgniserregend. Die Kugel wurde auS dem Kopfe ent fernt. H a m m o n d . 13. Dezbr. Bei einer Explosion, welche in den großen Fabriken der Interstate Eiser. und Stahl.Gesellschaften stattfand, die zwi schen Hammond und Eaft Chicago liegen, wurden 5 Angestellte schwer verletzt, 2 von diesen werden kaum mit dem Leben davonkommen. Die ver' mundeten Personen sind: John Cavick, 35 Jahre alt, in Oft Chicago w.-hn haft, erhielt eine Schnittwunde, welche von der Stirn bis zum Munde reicht, und schwere Brandwunden an seinem übrigen Körper. Er wurde in schwer verletztem Zu stand nach dem St. Margaret'S Hospital in Hammond befördert. Frank Kwitlowski, 30 Jahre alt, in Hammond wohnhaft, erhielt Brand, wunden im Gesicht und am Arm. Er wurde in kritischer Lage nach seiner Wohnung gebracht. Charles Kowalski, 26 Jahre alt. in, Hammond wohnhaft , wurde im Gesicht und am Kopf verbrannt, und wird sein Augenlicht verlieren. Er wurde in seine Wohnung befördert. Frank Manjan. 29 Jahre alt. im östlichen Chicago wohnhaft, am Kopf und beiden Armen durch heiße Schlacken verbrannt, wurde nach seiner Wohnung gebracht. George Knarven, Jndiana Harbor wohnhaft, wurde mit Brandwunden am Körper und an den Beinen nach Hause gebracht. Nachlässigkeit war die Ursache der Explosion. Aon Wildschweinen überfallen. In den Dörfern Krewelin und Kappe, Brandenburg, erschienen jüngst etwa 30 Stück Wildschweine, die sofort von den Dorfbewohnern verfolgt wurden. Hierbei überrannte ein Keiler einen Einwohner von Krewelin und zerriß ihm den Anzug; derselbe Keiler griff fpäter ein Kind an und biß es in die Wade. Eine Frau, die. zur Hilfe herbeieilte, mußte mit völlig zerrissenen Kleidungsstücken das Weite fuchen. Auch ein Mann wurde bei der Verfolgung von einem Keiler gebissen. Die Thiere waren aus der fürstlich Eulenburg'schen Forst in Liebenberg ausgebrochen, hatten bei Krewelin den Kanal durchschwömmen und waren dann bis Kappe gewandert, wo sie schließlich vertrieben wurden, nachdem man einen Keiler in der Dorfstraße erlegt hatte. Auch zwei weitere Thiere mußten ihre Flucht mit dem Tode büßen. Die Pariser AdvokatenKammer hat es mit Einstimmigkeit abgelehnt, den ehemaligen, durch seine Gegnerschaft gegen den Militarismus bekannten Gymnasiallehrer Herve' in die Liste der Advokaten einzutragen.
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DaS die höchste Anerkennung gegen 117 Mitbewerber auf der St. Louiö Weltausstellung erhielt. Der große Preis dieser Ausstellung stempelt dieses Bier zu Der Welt Standard für Vollkommenheit
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tUttbontät tttu Einen ungewöhnlichen Ort. um Geld zu stehlen, hatten sich Einbrecher, in Paterson, N. I., ausersehen, nämlich einen Stall, der einem gewissen John D. Cadmus gehörte. Die Einbrecher waren jedoch erfolgreich, indem sie $78 in Vaar und einen Check über $22 erbeuteten. Herr CadmuS hatte in dem Stall einen altmodischen Geldschrank stehen, der mit einem gewöhnlichen Schlüssel zu öffnen war. Er bewahrte darin seit geraurner Zeit Geld auf und hatte es sich nie träumen lassen, daß Einbrecher auf die Idee kommen könnten, in dem Stall irgend welche Werthsachen zu vermuthen. Um so größer war daher eines Morgens seine Ueberraschung, als er den Geldschrank geöffnet und ausgeraubt fand. Unter Einsekuna des thu
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tfff tffttttitM' a a 3 32 4 W Maryland Grftklasflge FamMenwasche. .Beide Telkphon? 608 1030 alt 1050r nen Lebens rettete'der New"Iorker Po lizist Thomas O'Connor die 60 Jahre alte Frau Mary Crawforö aus der Gefahr, von den durchgehenden Pfer den eines Kohlenwagens umgerisskn zu werden. Er griff den Pferden in die Zügel und versuchte sie nach dem Fußwege zu zerren und somit die Gefahr von der Frau abzuwenden, was ihm auch gelang. Dabei erlitt er jedoch selbst eine Kopfwunde, eine Verstauchung des Handgelenks und eine Schulterverletzung. Passanten- brachten ihn nach einem nahen Lden, wo er verbunden wurde. Er begab sich sodann nach seiner Station, wo er sich krank meldete. Frau Crawford dankte dem muthigen Ä laurock warm für die Rettung ihreS LebenS.
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