Indiana Tribüne, Volume 29, Number 91, Indianapolis, Marion County, 8 December 1905 — Page 4
Jnvtana Tribüne, 8 Dezember 1905
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Indiana Tribüne.
Hnaulzteden von dn Sutendttg T. ) . JZldianapoliS, Ind. Aarry O. Thudinm Präsident. VeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. t ntcred t the Pott Office oi Indianapolis as sccond clais matter. DiSziplinar Nnterfuchuw gen. Seit drei Tagen ist nuu unter Vorsitz von Gouverneur Hanly die Unter suchung ' der Beschwerden gegen Frl. RhoadeS, Supeintendentin derStaatZ Reform.Anftalt fürMüdchen im Gange. ES handelt sich einfach darum, zu er forschen, - ob die Superintendentin die geeignete Persönlichkeit sür das verant wörtliche. Amt ift, welches sie bekleidet. Ihr Amt ift ein schwierige. Ihren Einflüssen sind junge Müdchen ander traut, die entweder elternlos aufge wachsen der unter bösen Heimeinflüs' sen verdorben sind, um dieselben sittlich zu bessern. ES ift Thatsache, daß verschiedene ihrer Zöglinge so verdorben find, daß nur eine Person mit besonderer Begadung die rechten Mittel und Wege sin den kann, um erfolgreich auf.daS ihr anvertraute Gemüth lehrend einzu wirken. ' Der Erzieher hat Zwecks solcher EinWirkung zwei Mittel zur Verfügung Güte und Strenge. ES ift eine Thatsache, daß die durch Güte erzielte Besserung eiuer störrischen jungen Person langhaltiger und frucht bringender ift, als solche, . die durch Strenge erzielt wird. Jeder sich seiner Verantwortlichkeit bewußte Leiter einer Anstalt, welcher Besserung auf Abwege gerathener Kin der anstrebt, wird daher zuerst alle gütlichen Mittel geduldig erschöpfen, ehe er Strenge oder Strafmittel an wendet. ' Ein Leiter, der. gleich zur Strenge seine Zuflucht nimmt, ist daher nicht die geeignete Person, dem die große Verantwortlichkeit ungerathene Jugend zu nützlichen Menschen zu erziehen an vertraut werden kann. Die Zeugenaussagen in dem vorlie genden Falle haben zur Genüge klar dargelegt, daß die RhoadeS weder den Takt noch die Luft hat, anders als durch Strafen einwirken zu wollen. 'ES ift . freilich leichter durch Strafe einzuschüchtern als gütlich zu über zeugen. Wenn nur ein Fall von Grausam keit gegen die RhoadeS bewiesen ift, so darf sie nicht mehr länger in dem Amte bleiben. ES wäre geradezu tragisch, wenn nur die Mißhandlung sämmtlicher 250 Kinder zu ihrer Entlassung führen könnte. ,, Man darf nicht vergessen, daß eS sich um amerikanische Mädchen handelt, die wie störrische Hunde behandelt werden. Gouverneur Hanly aber sollte nach der Rolle die er in den Verhandlungen spielte, eS nie wagen, als Prediger christlicher Moral vor das Publikum zu treten. - Der Philosoph Noosevelt. Eine Zentnerlast ist den Ions vativen" Republikanern vom Herzen gefallen, seit sie die JahreSbotschaft deS Präsidenten gelesen haben. Denn während sie erwartet hatten, daß Herr Roosevelt bedeutend radikalere Förde rungen stellen würde, wenn er sichnicht mehr blos als der Erbe und Testa mentSvollftrecker McKinleys betrachtete, hat er sich als Präsident aus eigenem Rechte, möglich als noch vorsichtiger und zurückhaltender erwiesen. Sein Wunschzettel ift trotz aller Reichhaltigkeit beinahe rührend beschei den. Denn er muthet den Parteifüh rern nichts zu, was sie nicht gern und freudig herbeischaffen würden,' wenn sie sozusagen nur Zeit für die vielen Bo tengänge und Ladenbesorgungen hät ten. Sogar der Senator ElkinS, der als Wortführer der Eisenbahngesell, fchastengilt, ift mit den Vorschlägen zufrieden, die der Präsident zur Rege lung der Gebührenfrage gemacht hat Auf dieser Grundlage, meint er, werde sich allerdings eine Verständigung er. zielen lagen. Wenn 'die Kommission für zwischenstaatlichen Handel nicht von. Hause auS bestimmte Gebühren festsetzen, sondern nur auf auSdrück licht Beschwerde hin diese oder jene Ee dühr ermüßigen oder ausgleichen, und wenn ihre Entscheidung auch dann nach
der Nachprüfung durch die Gerichtshöfe unterliegen solle, so mache er selbst sich anheischig, eine Bill einzureichen, die dem Präsidenten gefallen werd. Voll endS entzückt find die Eisenbahnleute von der Andeutung des Präsidenten, daß nach seiner Anficht nicht nur die gemeinschädlichm Pools verbot-n, Ion dern auch die gemeinnützigen erlaubt sein sollten. Ebenso' zufrieden find die Stand PatterS". die sich schon darauf gefaßt machten, daß die Botschaft für eine all gemeine Zollherabsetzung oder wenig fienS für die von McKinley befürwor tete Reciprocität eintreten würde. Statt dessen erklärt sie, daß die Stabilität" in der Erhebung von Einkünften noth, wendiger ist, als eine ideale Vollkom menheit-, daß die Einnahmen sich mit den Ausgaben decken sollten, und daß vor der Hanh. noch Niemand weiß, ob die Ausgaben hinter den Einnahmen zurückbleiben werden. Herr Roosevelt empfiehlt nicht einmal die Abschließung eines neuen Handelsvertrages mit Deutschland, sondern wirft nur die rein akademische Frage auf, ob eS nicht wünschenSwerth" wäre, gegen oder für eine andere Nation vom'Kongresse festgesetzte Höchst und Mindestzollge bühren zur Anwendung zu bringen". Ja, er verlangt sogar für die Kolonien nicht den vollständigen Freihandel mit den Vereinigten Staaten, sondern nimmt Zucker und Tabak aus, das heißt gerade diejenigen Erzeugnisse, auf deren Beschützung die Stand PatterS" den größten Werth legen. ES füllt ihm gar nicht ein, sich an die Spitze der Tarifreform Republikaner zu stellen oder sie auch nur mit einem Worte zu ermuthigen. Soweit es auf Theodore Roosevelt ankommt, wird in der repu blikanischen Partei keine Spaltung ein treten, und die Demokraten, die ihm ihre Dienste zur Verfügung stellen wollten, können sich als abgewinkt be trachten. ' . Beinahe noch auffallender ift die Wandlung die der Prüsirent in der Flottenfrage durchgemacht hat. Bis vor Kurzem betonte er in jeber Stump rede, daß die Ver. Staaten eine ihrer Größe und ihrem Reichthum angemessene Kriegsflotte besitzen und hinter keiner anderen Nation zurückstehen sollten. Der neue Flottenfekretär Bo naparte aber scheint ihn zu der aller dingö sehr vernünftigen Anfichl bekehrt zu haben, daß auch die größte Flotte keinen Werth hat, wenn fie nicht be mannt werden kann. Demgemäß empfiehlt er, von jetzt an jährlich nur ein einziges Schlachtschiff zu bauen, da die Flotte zwar groß ge nug sei, aber beständig verjüngt werden müsse. Damit kann Jedermann einverstanden sein, der nicht zum Ringe der Schiffsdauer oder zu der Sipve im Flottenbeirathe gehört, die es auf ein Wettrennen mit Großbritannien abge sehen hat. Herr Roosevelt ift nicht der erste Staatsmann, der durch Erfahrung im Amte aus einem Feuerbrande oder Draufgänger in einen kühlen Rechner verwandelt worden ift. 1 Ueberraschen lg nur, daß fich der Ge finnungSwechsel bei ihm so schnell voll zogen bat, und daß er eS nicht einmal auf einen Kampf hat ankommen lassen. Die Lobsprüche, die er für seine wun derbar philosophische Botschaft gerade von denjenigen Leuten erntet, die ihn bisher für ihren gefährlichsten Gegner hielten, müssen ihm wie Verhöhnungen in die Ohren klingen, denn wie ost hat er die volle Schale seines Zornes über die Theoretiker" auSgegogen. die vor lauter Bedenken niemals zum Handeln kommen! Der rauhe Reiter, der Ver über des Staatsstreichs gegen Eolom bia, der Mann, der aus eigener Macht Vollkommenheit die AlterSpenfion ein geführt und ohne Zustimmung deS Se nateö einen Magenveraalter in San Domingo eingesetzt hat, der Kraftmensch Roosevelt als Philosoph! Wer hätte das gedacht? (Abendpoft.)
Infolge unausste hl icher" Zahnschmerzen machte m New Äork die zwölf Jahre alte Josephine Brown einen. SelbstMordversuch. Das Kind schloß die Thüren der elterlichen Wohnung, in der eZ sich zur Zeit allein befand, drehte das Gas an und nahm ein Ende des am Gasarm befestigten Gummischlauches in den Mund, wobei Josephine fich auf das Sopha legte. Der durchdringende Gasgeruch lockte die imHause wohnende Frl. Emma Davis an; diese erbrach die Thüre und fand das Kind bewußtlos auf dem Sofa liegen. Sie veranlaßte die Requifition einer Ambulanz des Bushwick Hospitals, wohin die, am Leben verzweifelt? Kleine gebracht und dem Leden und den Zahnschmerzen zurückgegen wurde. - .
3ttt Banns der
.Peinigerin Geben Pfleglinge der Reform-Anstalt ihr Zeugniß ab. wichtige Enthüllungen über den vertuschten Selbstmord einer Insassin.
ES ist ein gutes Zeichen, daß überall Kräfte an der Arbeit find, die Licht in das Dunkel der Zustände der staatll chen Reformanftalt bringen, die den Schleier lüften und erbarmungslos diejenigen an den Pranger stellen wol ien, welche die Verantwortlichkeit zu tragen haben. Wer heute alle die Scheußlichkeiten zusammenstellt, die die wunderbare Erzieherin, grl. RhoadeS, sammt ihrer Genossin, Frau Kerr rerübt.hat, der muß allerdings zu dem Urtheil gelangen, daß eS so nicht weiter geht und gehen darf, daS Bewußtsein, daß eine Aenderung herbeigeführt wer den muß, hat alle Kreise ergriffen; immer eigenthümlicher erscheint die Stel lung des Gouverneurs durch sein Be streben, die Vorgänge soviel wie mög lich zu vertuschen. Wenn gerade diesem Falle solches Interesse entgegengebracht wurde, so mag dabei!auch die Ursache mitgespielt haben, daß die Mißhandelten dem schwächeren Geschlechte angehören. Der oder diejenige, welche ein weibliches Wesen mit grausamer Härte behandelt, verliert von vornherein die Sympathie. Die gestrige Verhandlung bot zwei interessante Featureö-, der durch die Erklärung der Frau Kerr an'S TageS licht gekommene Selbstmord von Etta Hoppe und die hypnotifirenden Kräfte, welche der Angeklagten eigen find und durch die sie die Zeugenvernehmung zu ihrem Vortheil beeinflußt. Wenn es noch irgend eines Beweises bedürfte, daß die Untersuchung sich zu einer Farce" gestaltet, dann hat der Gang der Verhandlung dleS bestätigt. Der Sitz der Frl. RhoadeS war . so ange bracht, daß sie die Zeuginnen mit den Augen flxiren konnte und ihre früheren Zöglinge, 'Jblt in die wuthftarrenden Augen ihrer Peinigerin blickten, besän den fich im Augenblick ihrer Verhörung im Bann dieser Frau, wagten nichts zu sagen, sahen fich wohl im Geiste an den Haaren gezogen, geschlagen, gefesselt, auf den Boden gestoßen. AIS der Fall Dippold in Deutsch' land zur Verhandlung kam, veranlaßte daS Gericht die Alleinvernebmung des kleinen Koch, der in Gegenwart seines Peinigers nichts sagen mochte. Daß aber bei der Untersuchung nicht alles mit rechten Dingen zugeht, daß die BelaftungSzeuginnen im höheren Austilge oder von sonst einer Seite her ungünstig beeinflußt wurden, ließen klar und deutlich dieselben Antworten erkennen, welche die als Zeugen gela' denen Mädchen traben. Sie alle ant warteten: Ja, mein Herr, ich erhielt Strafe, aber ich verdiente die ver hängte Strafe und ich verdiente noch viel mehr Strafe." N Diesen Spruch leierte ein Müdchen nach dem anderen herunter, fast wört lich, wie wenn der Spruch ihnen einge trichtert worden sei. wie wenn fie ihn auswendig gelernt hätten. ES kann Niemand glauben, daß 250 Mädchen in verschiedenen Altersstufen alle ohne Ausnahme der Anficht find, daß die verhängten Strafen nicht nur verdient seien, sondern daß eS noch viel mehr Prügel hätte absetzen müssen und daß alle die 250 Insassinnen noch länger lin den dunkeln, übelriechen den Kerkern gefesselt, bei Wasser und ' Brot verbringen möchten als eS geschah, daß die armen Kinder noch mehrlbei den Haaren gezogen, inS Geficht und auf anderen Stellen ge schlagen, gegen die Wände gestoßen, hungrig inS ,Bett geschickt zu werden wünschten als die RhoadeS und die Kerr eS anordnete. Die ersten im gestrigen Verhör der nommenen Zeuginnen waren Frau Viola Brown von MooreSvtlle, Ind., und Frau NellieG. Robinson von Eo lumbuS, O., früher Frl. Elliott, die beide im Institut beschäftigt waren. Frau Brown,Zdie in der Küche Ver Wendung fand, erklärte, daß die verab folgrelchte Nahrung inSbesonderS das Fleisch vlell zu' wünschen übrig ließe. DaS Mehl 'taugte garnichtS, das zur Vertheilung kommende Brot konnte kaum den Hunger der Mädchen stillen. Ein für fie (Frau Brown) angekomme neS Packet habe die RhoaheS ohne Be rechtjgung dazu zu haben geöffnet und als die Insassen ihr davon Mittheilung machten und die. Superintendentin dies
Augen ihrer
erfuhr, wären die Mädchen sämmtlich bestraft worden. Eine gelindere Strafe hab: darin be standen, daß man die Zöglinge in Badezimmer steckte, die fich in einem höchst ungesundem Zustande befanden und fie dort zwang, die Nacht zu ver bringen. - Dr. Martha Smith, die Gefängniß ärztin, sagte aus, daß die Badezimmer sich in höchst unsanitärem Zustande be funden hätten, daß ein übelriechender Geruih auS ihnen strömte, daß sie Frl. RhoadeS hierauf aufmerksam machte, ohne daß etwas gethan wurde. Die Zellen in China (einer Ge fängnißabtheilung) waren ungesund. ES befand fich in ihnen kein Holzboden, auch keine Betten. Eingesperrte Mäd chen mußten in den übelriechenden RSu men eine Woche und länger in gefessel tem Zustande verbringen. Kranke Zöglinge wurden bestraft, ohne daß Rückficht auf ihren Zustand genommen wurde. Sie berichtete von Fällen, in denen 2 an Nierenleiden erkrankte Mäd chen gezwungen wurden, die Nächte im Badezimmer zu verbringen. Obwohl die Etta Hoppe kich mit Lauge vergiftete, habe sie auf dem Sterbeschein Lungenentzündung- als Todesursache angegeben. Sie dachte, daß dies die eigentliche Todesursache gewesen fei. Sie habe fich niemals dazu hergegeben, den Tod der Hoppe zu verheimlichen und habe auch keinen Grund dazu gehabt. Ehe das Müd chen Gift nahm, war fie nicht krank. Der Coroner habe keinen Jnqueft abge halten. Gefragt, ob fie Bestrafungen der Mädchen gesehen habe, erwiderte fie. aß sie nur vier Bestrafungen beige wohnt habe. - Die Müdchen seien ge fesselt gewesen, doch sei die Fesselung so vorgenommen worden, daß eine Stö rung der Blutclrculation nicht ein treten-konnte. Daß ein Mädchen Gift genommen und daß dies der Außenwelt verheim licht worden fei, kam durch die eidliche Aussage der Frau Kerr ans Tageslicht, die durch ihren Anwalt Van VorhiS der StaatSwohlthätigkeitShehörde unter, breitet wurde. In dieser Erklärung sagt Frau Kerr, daß ihr kelne Gelegen heit gegeben wurde, alle an fie vor der Behörde gerichteten Fragen zu beant Worten, daß die wirkliche Todesursache der Hoppe verheimlicht worden sei und daß ihr von Frl. RhoadeS Vollmacht ertheilt wurde, die Mädchen nach . Be lieben zu peitschen, SiockschlSge zuer theilen oder fie sonst nach ihrem Er messen zu bestrafen. Die anderen Zeuginnen sagten unge fähr dasselbe wie ihre Vorgängerinnen aus. Der Fall der 19.jähr!gen Rose Medley war der erste, in welchem ermittelt wurde, daß die RhoadeS Brot- und Wasserdiüt als Erziehungsmethode an wandte. DaS Mädchen berichtete, daß fie acht Tage in dem Japan" Raum zubringen mußte und während dieser Zeit nichts als Brot und Wasser erhielt, um durch diese Methode ein gutes Mädchen zu werden. Eine interessante Episode beleuchtete die Aussage von Frau Edna B. Fo ley, einer Vertreterin deS Sentinel". Diese Dame suchte für genannte Zei tung eine Untersuchung der Zustände in 'der Anstalt vorzunehmen, doch wurde ihr von Fräulein RhoadeS der Einlaß verweigert. Sie habe fich dann an den Gouverneur gewandt, doch die ser habe ihre Bitte, fich das Frauen Gefängniß ansehen zu dürfen, abschlä gig beschicken. Fräulein RhoadeS er zählte ihr auf Befragen, daß die Ge fängnißzellen fich im besten Zustande befänden und keineswegs dunkel feien, daß ferner, fo lange sie (die RhoadeS) Superintendentin der Anstalt fei, keine Insassin eingesperrt wurde, sowie daß körperliche Züchtigung im Institute überhaupt nicht zur Anwendung käme. Eine neue Erziehungsmethode der RhoadeS ergab das Verhör der 26 jäh rigen Naomi Williams, die 9 Jahre in der Reformanstalt verbringen mußte Die Williams erhielt Schlüge mit einer Kohlenschaufel, auch wurde fie mit Ne gerinnen zusammengebunden, aber so daß fie ihre Arme bewegen konnte und mußte fie in dieser Stellung Arbeiten verrichten. Einmal will fie mit drei
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Negerinnen in einer Reihe zusammengebunden gewesen sein. Die Riemen hätten bei der Arbeit starke Hautschürfungen veranlaßt. Sie hat auch ge sehen, daß andere Zöglinge Schläge mit Kohlenschaufeln erhielten. Auch Stockschläge habe eS abgesetzt, doch daß Frau RhoadeS Mädchen mit der Faust in'S Gesicht geschlagen, habe fie nie be merkt. Obwohl ihre Aussage belastend ift, bemerkte fie, wie wenn fie dieselbe wieder abschwächen wollte, daß fie die Strafe verdient habe und noch vielmehr Strafe verdiente. AuS dem Verhör weiterer Zeuginnen wurde festgestellt, daß die Zöglinge, die. fich irgendwelche Vergehen gegen die Hausordnung zu Schulden kommen ließen, mit Scheuerbürsten, Schabeisen und Schlüsseln in'S Geficht und an anderen Stellen geschlagen wurden und daß einige dadurch leichte Verletzungen erhielten. Ein Müdchen sei geschlagen worden, als fie fich an einem Waschfaß befand. Desfie Cradton will, als fie schon im. Bette wär, von einer Beamtin deS Instituts, Frl. McVeigh, Schläge erhalten haben. GrundeigenthumS Uebertragungeu. Theodore D. Craven an Harvey F. Durfee, Theil Lot 3, Frazee'S Subd., Außenlot 37. 31.5 bei 195 Fuß,, ver bessert, Westseite Delaware .Str., W lich von St. Clair Str. $4,000. Harvey F. Durfee an Theodore D. Craven, LotS 14 und 15, Bant'S Subd.. Johnson ErbenS Add.. 41 65 bei 120 Fuß, verbessert, nordwestliche Ecke 20. und Ruckle Str. $5,500. Charles. M. Griffin an John B. Wood, Lot 5, Sutherland Subd., Theil Bruce'S Add.. 36 bei 100 Fuß. verbessert, Südseite 24. Str. westlich von Park Ave. 85.000. ' Mary J. Porter an Emily Cossay, LotS '5, 6, 10. Hund 12. Porters College Ave. Add., 140 bei 160 Fuß, westliche Seite von Ashland Ave., südlich von 50. Str. $2500. Henry M Taldott an Ada H. Munk, Lot 36 und Theil von 37, Tal bottö Add.. 63 bei 120 Fuß. westliche Seite von Pennsylvania Str., nördlich von 19. Str. $16.000. Joseph P. Pattison an an Joseph R. Van Cleve. Lot 32, CooperL Pro. spect Str. Add.. 36 bei 136 Fuß, weft. liche Seite von Trowbrioge Str., süd Zich von Prospect Str. $1300. William Quinn an Carrie Quinn. Theil vom nordwestlichen Viertel, Section 4. Township 14, Range 2, 4 16 Acker, Decatur Township.' $700. William I. Lowry an Samuel S. RhodeS, L ct 5, Block 10, Bruce.Baker Addition, 30 bei 140 Fuß, Verb., West, feite der YandeS Str., nördlich von 25. Str. $1400. Thomas Dow u. A. an John D. Wilfon. Lot 1, Lavton Psace Addi tion. 103.31 bei 300 Fuß, vacant. Südveftecke Central Ave. und 35. Str. $1250.
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