Indiana Tribüne, Volume 29, Number 87, Indianapolis, Marion County, 4 December 1905 — Page 3

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Droht m Rußland alle staatscrhaltcndcn Elemente

Bemühungen des deutschen Kaisers um deburg. Straßenkämpfein Kiew. Das Zentrum tritt wieder für Nutzland. Allgemeine Lage. S t. P e t e r S b u r g. 3. Dezember. (Durch Kurier über Eydtkuhnen, Ost Preußen.) In . Regierungskreisen herrscht offenbar heute größeres Ver trauen. Man glaubt, daß die Gefahr eine? Generalstreiks und die Betriebs einftellung der Eisenbahnen vorüber ist, und daß das Ezekutiv-Comite der Arbeiter zu einem Kompromiß bereit ist, nach dem private und Regierung? werksstätten eröffnet werden können. Hierdurch wird es der Regierung leichter werden, mit den Telegraphisten fertig zu werden. Sevaftinoff, Supe rinteiident der Post und Telegraphen, erließ heute Abend eine Proklamation, daß alle Post und Telegraphenbeam ten entlassen seien, die bis morgen nicht auf ihre Plätze zurückkehren. Der Prafekt von St. Peterdurg er klärt allen Arbeiteragitatoren, falls sie versuchen, Arbeiter von privaten oder RegierungSwerkftätten unterAndrohung von Gewalt von der Arbeit zurückhal zen, mit einer Strafe von $250 und Gefängniß bis zu 3 Monaten. Auf Einladung Witte's wohnten heute Petrunkevitch und seine Kollegen von der Ackerbaugesellschaft dem Mini fterrathe bei, in welchem daS neue Wahlgesetz berathen wurde. - Obgleich diese Anzeichen günstig find, verhehlt man sich nicht, daß die Lage sich plötzlich wieder verschlechtem kann, wenn die Führer der Revolutionäre und Sozialdemokraten, welche das Schicksal Rußlands in Hand haben, plötzlich ihre Pläne ändern sollten. Z we i A u 8 we g e. St. Petersburgs. Dez. Witte ist anscheinend nicht im Stande, eine Waffe zu finden, um die passive Revolution zu öekämpfen. Er hofft je doch, daß die Hochfluth der jetzigen Wirren sich etwas verlaufen wird, so d iß die Reformen in einer friedlichen Weise verwirklicht werden können. In der Zwischenzeit wird das Land von einer GeaenRevolution und all' den Schrecken eines BauernausftandeS be droht. Mehr und mehr wird eS offen kundia. da die Reaieruna nur die Wahl zwischen zwei Mitteln hat: ent weder daS ganze Land unter KrieqSrecht zu stellen mit einem Diktator an der Spitze, oder dem Volke' eine fertige Konstitution zu geben. Premier Witte widerstrebt noch dem letzkeren Ausweg, obwohl selbst die Gardeosfiziere und die Soldaten der Leibwache darnach verlangen. M. Su vorin, der Redakteur der Rowoe Wre mya", erklärte offen, daß die Konfti tution daö einzige Rettungsanker fei, um das ordnungsliebende Element der Bevölkerung zu aktiver Unterstützung der Regierung zu gewinnen. - Bürgergeüngftigt. St. Petersburg, 2. Dez., über Berlin, 3. Dez. Hier herrscht große Beunruhigung. Die telegra phische Verbindung mit der Außenwelt , Körte beute Moraen auf. als die finischen Telegraphisten sich ihren russt scheu Kameraden anschlössen. Die Botschaften, Gesandtschaften und Banken organifiren schleunigst einen Kourierdienft nach der finischen und deutschen Grenze. Die Bevölkerung ist sehr beunruhigt: fit befürchtet, daß die Eisenbahn lahm gelegt wird und damit das letzte Mittel zur Flucht schwindet, wenn der große Krach kommt. Zahlreiche Gerüchte über Unzufrie denheit in? den Garderegimentern sind in Umlauf und die Revolutionäre der künden triumphirend, daß die Truppen nicht mehr "auf das Volk feuern werden. , Heute morgen verkauften Zeitung jungen offen Flugblätter auf den Straßen mit dem Rufe : Des Kaisers Palaftwache hat gemeutert." Nach zu verlüsfiger Mittheilung beruhen diese Gerüchte lediglich auf der Verhaftung von Soldaten zu Tsarskoje Selo am Donnerstag. In seinem Schrecken schenkt aber das Volk allen Gerüchten 'Glauben.

Chaos

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den Volkögesang. Blutthat bei MagMinistcrkrisis in Spanien. Zulassung der Jesuiten em. Das Gerücht von einem Attentate des Großfürsten Boris auf den Zaren ist ebenfalls unwahr, aber eS beeist, daß eine Palastrevolution für möglich ge halten wird. Diese Unsicherheit wirkt auch sehr nachthetlig aus das GeschäftSleben. Viele Leute ziehen ihre Gelder von den Banken zurück und verstecken eS oder lassen sich Wechsel für daS Ausland geben. t rt X m frtlltf Wlrrttitnstt fh.itaH I o ""i" -v"""3", iva11 I in Rewal, sollen die Truppen in offe nem Aufruhr fein, doch ist eS schwer, Nachrichten von dort zu erhalten. Meuterei in Kiew. Kiew, 3. Dez. Der Daily Mail wird von ihrem Korrespondenten aus Kiew gemeldet, daß unter den Pionieren eine Meuterei ausbrach. Die Meuterer zwangen die übrigen Kompagnien, sich ibnen anzuschließen. Sie marchirten darauf unter Vorantritt jüdischer Mu fikanten nach der Kaserne des 125. Ins Regiments, doch gelang es ihnen nicht. dasselbe zum Anschluß zu bringen. Straßenkämpfe. Kiew, 1. Dez. (Verspätet.) Zwi schen Plünderern, ausrührerifchen Pio Nieren und Kossacken kam es zu Stra ßenkämpfen, Dutzende von Personen wurden getödtet oder verwundet. Volksansammlungen verboten. Warschau, 3. Dez. General Gouverneur Skallon hat durch Prokla mation Straßenaufz'tge und Versamm lungen, weiter daS Tragen von Waffen und Knüppeln verboten und angeord net, daß Läden auf Verlangen der Polizei geschlossen werden müssen. Die Arbeiter in den Fabriken droheu am Montag für einen achtstündigen Arbeitstag an Ausstand zu gehen. fW m w mm I "st rnnttnAHisii cm aX.!" ;Y uu,,r ZT schaften n ach St. Peters bürg. Berlin, 3. Dez. Eine Wache für die Botschaft der Ver. Staaten in Petersburg kam heute hier durch. Die Leute waren in Zivilkleidern und ka men vermuthlich von' dem Kreuzer MinneapoliZ, der bei GraveZend, Eng land, liegt. .Washington. 3. Dez. Die Leute, welche angeblich durch Berlin kamen und der amerikanischen Botschaft n Petersburg als Wache dienen sollen. find nach Anficht deS StaatSdeparte mentS Diener, welche Botschafter Meyer ür seinen Haushalt engagirt hat, wäh end er in Washington war. Spanien. Neues Kabinet in Bil d u n g. - M a o r t o . ö. Vez. ttöntg Alfons hat den früheren Minister des Innern, Pnnr Wfirri k,?ak,ra! in wi " m m f v i 90 V v cjin. .., Mihi. g MinisterkrifiS. Rom. 3. Dez. Vier Minister. welche für das Handelsabkommen mit Spanien in erster Linie verantwortlich finh bris nrn6. iiuufri,h,nh,i ,5. reate. habendem Minister FortiS ihre Restanation anaeboten. -,-T, -- -o xw KrtmUr r?frtn r hnr, ziehen, wenn das ganze Kabinet zurück0 V W trete. Man erwariet. dak dieses ae schehen wird, sobald die schwebenden Makreaeln im Varlament diskutirt sind. Deutschland. Fleischnoth . Debatte. Centrums Toleranz a n t r a g. Berlin. 3. D-z. ?lm Reicbslaa wurde gestern die Debatte über die Fleifchnoth fortgesetzt, welche sich be kanntlich an eine von socialdemokratl scher Seite eingebrachte Interpellation knüpft. Mehrere Redner aus den Rei hen der Nationalliberalen, der Reichs Partei und des Centrums vertheidigten! den Standpunkt der Regierung, tadel ten aber das taktlose Auftreten des preußischen LandwlrthschaftSMinisterS Generalleutnants z. D. v. PoddielSki, welcher die Aaltation anläkliS der Theuerung nur verschärft habe.

DaS Centrum hat den -Toleranz

Antrag und den Dlätenantrag von neuem eingebracht. Der Centrums führet Dr. Spähn hatte bereits Mitte September angekündigt, daß dke Wie SSSSt tholischen ReichSangehörigen auf dem CR,ÜI-. X.S 5tftftt8firrfi'rmfita TtnA W VWt VV V - stehenden Ungleichheiten beseitigt er. den sollen, Herzenssache seiner Partei sei. Sieben Personen von Raubmörder auf, den Tod verletzt. Berlin, 3. Dez. Aus Stendal, Regierungsbezirk Magdeburg, wird eine grauenvolle Blutthat gemeldet, die sich in dem Dorfe Kläden zugetragen hat. Dort wurden der Ausseher Colt edel, seine Frau und fünf Kinder im Schlafe von einem Raubmörder über fallen und durcb Beilbiebe verwundet. Alle liegen im Sterben. ' Der Thäter ist entkommen. . . iHfllntntr Frieden mit Morenga erhofft. Berlin, 3. Dez. Eine neuer liche Meldung aus Kapstadt, daß eine Friedenskonferenz des Gouverneurs von Deutsch.Eüdmestafrika, Herrn v. Lindequift, mit den Rebellen verab redet worden sei. wird in dieser Form für unwahrschcinlich erklärt, da die verschiedenen Stämme räumlich zu weit getrennt seien. Jedoch wird gehofft, daß ein bald! ger Frieden mit Morengo zu Stande kommen wird, womit der Kleinkrieg, nachdem sich die WitboiS ergeben und ihre Waffen abgeliefert, sein Ende er reichen würde. ES war von vornherein Lindequift'S Absicht yewesen, Morenga und seiner Msolgschast gegenüber aknahmen versöhnender Natur anzuwenden. Morenga und seine Unterführer ha den sich während deS AufftandeS als tapfere und anständige Feinde erwie fen, die eS verschmäht haben, wehilose oder nicht im Kriege mit ihnen be griffene Europäer zu ermorden. Man braucht daher, wie sich Gou verneur v. Lmdequift ausgesprochen hat, die Leute MorengaS nicht wie Meuchelmörder, die der Todesstrafe verfallen sind, zu behandeln, sondern man kann ihnen Leben und Freiheit apmfthrUifien . follS ff ffck sreimiMn m wmw I lMf I w li . ' n stellen.' -5 Waffen abliefern und sich oami' averstanden erklären, daß sie weite, .m Norden der Kolonie, fern von der englischen Grenze, in einem geschlossenen größeren Reservate ange fiedelt werden. Rinderpest in Deutsch. Südwestafrika. A e r ! l n. ö Vez. naaz einer Meldung aus Deutsch.Südwestafrika ist dort durch die aus Kapstadt einge führten Ochsen die Rinderpest einae schleppt worden. Die Verpflegung der Truppen wird dadurch gefährdet und auch der Gang der Operationen beeinträchtigt. Die Vorwärts-. Affaire. B e r l i n. 3. Dez. In einer Sitzung der sozialdemokratlschen Reichstags Fraktion wurde die vielerwübnte Vor würtS'Assaire-., die summarische Ent lassuna der sechs Redakteure deS Sauvt oraanS der Partei, debattirt. und , eS kam zu den stürmischsten Auseinander setzunaen. Der Bruderkampf in der I - . rr m Partelpresse dauert noch immer mit un .r4,i4. a.xrz. r,t Ijk kyumutftfcii vvutiii Vi4. ' u,tvuuB.,u. i n.ic.i..vraxr.. e r 1 1 n, ö. ez. alser mi 1 m 9 wt 9 lm wird den kürzlichen Besuch deS ontgs AlsonS von Spanten tn Berlin wahrscheinlich im April erwidern, und zwar im Anschluß an seine Mittelmeer lse. dte nach der Feter der ftlbernen . votvzett des tta! erpaareS (am L7. Februar) ftattsinden wird Kronprinz Wilhelm wird der Ein ladung deS Königs AlfonS, ihn in Madrid zu besuchen, später Folge leisten. DeutscherLiederschatz. Berlin. 3 Dez. Aus verlaß lichfter Quelle wird mir die Mitthei lung. daß auf des Kaisers speziellen Wumch der unentgeltliche Abdruck der auf feine Veranlassung im Werden be griffenen Sammlung deutscher Män nerchöre iw den Vereinigten Staaten ge ftat'et.sein wird. Geheimrath Schmidt, der an der Spitze der Centralkommif sion steht, verfocht die Ansicht, daß eine billige Ausgabe des Werkes, dessen Er scheinen im nächsten Jahre. zu erwarten steht, hinreichend fei, um ausländische Anforderungen zu befriedigen, jedoch beharrte darauf, daß den Vertretern deS deutschen Volksliedes jenseits des Wassers jede Gelegenheit geboten er

den müsse um die Sammlung populär und womöglich zur Basis deö Lieder' schatzeS jeden deutsch-amerikanischen Ge sangvereineS zu machen. Die von der QnmmirR. V....JL Hl - Ci

n Z ml- , ? m ÄB T," zum Schutz des Werkes einaeleiteten ii b v , , " . 64nlh flnb nnnrnct MRtUsBn. !Ä' " L"J " TJ" Ä uuwtuu H1 umcuiunimcn aiuniucucgern freigestellt. en . , i 23or etwa, zwei Jahren begonnen, r r , . vf nv , r förntel die Arbeit nun rasch .hrerVll. endung entgegen. Unter den Dichtern und Komponisten, welche die Berliner Central'Commisfion bilden, befinden sich Männer wie Lilienkron und Hum mel; einer zweiten berathenden Com Mission gehören u. a. Thomas Koschat und Adolf Kirchl an. Der letztere, einer der vovulärsten kiii t r ? w vrn n w m wiener teoeromponlnen, auvelannr - I als Dialekt.Dickter und Komvonist so mancher fröhlichen Weife, ist von Kaiser Wilhelm schon öfters ausgezeichnet worden und seiner Anficht nach wird daS Werk nicht weniger als t10,000 MünnerckSre umfassen. l?S mird niAt nur die eigentlichen Volkslieder, deren ' " ' ' I cn r tr 1, , , . . - ' . Verfasser nicht mehr bekannt find, so. dern auch spätere Lieder, die in das Fleisch und Blut deS Volkes überge

gangen find. z. B. Sah etn Knab' Wittwer sich besser weiterzuhelfen wiseiu RöZlein fteh'n. und schließlich auch l' Wittwen. Das trifft indessen n....: k. u.u. J-.R.. .... m vielen Fallen nicht zu, und oft weiß

. neuer und neuester 3m entyallen. Zum dritten Male in einem halben Jahre hat die deutsche Regierung sich ntmnuu nM,n ,n,si5!,.,- S?,-ff v 'i'-' ..I, w.v,lM v , f n . , . wen gegen das Gerücht zu nehmen, daß sie die Ausbreitung der rusfisch.polnischen Autonomiebewegung bekämpfe. Zwar wundert man fich in Regierungskreisen nicht mehr darüber, daß jede dahinim i gehende Zeitungsente im Ausland akö vaare U)tunze hingenommen wtrö, aver ein bitterer Geschmack bleibt doch im Munde zurück."' So geht denn nun wZ,d?rnm hnrA dZ, nrtlfinffin? nh ..a;iiHAh(....hMU; ai..t;. sr....c:rA "fl "U"? 'I""6" Kubisch' . 1 i-a 1 '4!cns o,e !vli,i,ung, oe oic c c 1.1.. ..r 'fi rr r irx I yaupiung von vreußi,qer lnml,cyung in die russisch polnische AutonomieAgitation unwahr sei und Preußen we. h,r fslr dk, mffifAp Mtrirnrt di?

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beabsichtige. Die Bewegung in Preu telbar am Seeberge liegt, spielten ießisch.Polen sei durch die russischen Un ser Tage die beiden Söhne Kurt und

ntfin tnhr hrnWnhfr nni Zn,?nkZk?? w w 'worden und mn beabftch.ige einmal schärfere vaterländische, Maßf AmatA Xantt JvA.XVrts "b" Hilfeleistung für die an hysterischer Unthätigkeit" leidende russische Pro. kZn,iiprmastn. ? M Nbrkaen ,nd. a. '' i. .u' wo.. "?u"u r 0 iözen em,eyen, die .preuvttcye JNva. fion" werde von der russischen Beamten schaft nur als Ablenkungsmittel für die heimischen Blitzschläge in Anwen. hfmrt As f. dUng gebracht. Deutsches Rittergut an Polen verkauft. . . . en t n P o , e N, ö. ez. Pemucynen Eindruck hat ein abermaliger Ueber oana deutschen Besitzes in volniscde nk. s,.?nnra.rnk.n. m sn mebr. al . v r. ::, . 7' zl : " ; : uct tuuu.H liuuuuuwi umnm OsstZler ist. . . rwt i. Cri ju um w m , W nMUiiM sm was) ein iuuuhh uus cm Vm im

Regierungöbezirk Posen hat Haupt. u r unb Romantik nicht ausstirbt, mann a. D. Leopold v. Deroitz sein beweist der folgende, aus Cuxhaven gedort aeleaeneS Ritteraut Kochlow an meldete Fall. Der Cuxhavener Lot-

den Nalen vcki verkauft. r ' ' GelbeSFieber. Havana. 3. Dez. Heute wur. den ateei neue ffälle von selbem ffieber berichtet. Die Erkrankten find Spanler. Großbritannien. e u x . London. 3. Dez. Die Adml mUm Hnhnx an dak in 5olae der aneshr.m ... Jlottenbudget um S7.500.000 geringer sein wird wie dieses Jahr. Die Admiralität hält eS für noth. wendig jedes Jahr 4 große gepanzerte Skiffe in bauen " m zu bauen. Nebel auf dem Kanal.

o , H o m ,7.5.. s.m delsdorf bei Eckernsörde. In dortiger London, 3. Dez. Ueber dem b' tte er zwei Diebstähle verenglischen ttaual und der Nordsee lag t und beschloß, anstatt in das ihm

gestern ein dichter Nebel, in welchem ni,s, (KAiff nfSkranhfk s,kn salln. Der Dampfer .Vaderland' d Antwerpen kam in Dover spütung ein. Er hatte die ganze Nacht bei Nlifffnaen vor Anker aeleaen. Der Dampfer Pretoria der Hamburg, kZ.. .

m. m., gu, tv.t.. nach New York bestimmt, d ambura aefawn

mit 14 Stunden Ver. nd hatte sich dort für 80 Mark einen

mn.m. Ön lichen Fahrt nach Afrika zu verschaffen. New York bestimmt, konnte Cuihaven und es war ihm dabei am Finkenwärnicht verlassen und wird 24 Stunden de? Strande das Külper'sche Fahrzeug

später Dover erreichen.

Russische Bomben

Gehen vorzeitig in der Schweiz los. Genf, 3. Dez. Ein, Anzahl vn R-w. welch, hier ,n ..n.r P.iva.. ... rac ' wumiu uuiuc anscriigicn, nrnio:n hSti) ein( Ezplftn schwer tuU. E"" Unwsuchun der &, fhr.e IU. Rnthufim hmt ffrhinRhRoff U """""n W. IVUV tlli falschen Pässen und einer Druckerpresse. "i-" jw-n vv w4Wk' iiv Qm,r m,rmnn,i, mrh, .u. J"' . wutwiii uuwu HU 1 Ul Mmu gerächt, den anderen gelang , , ,mm, Q fVHIIl Canada. Sturmschaden. St. I o h n S, N. F., 3. Dez. Drei von 10 Schooner, die von dem schweren Sturm am letzten Donnerstag in'S Meer hinausaetritben wurden. r w m m amai am a A m. . i" v' ven vaien ge langt, von den übrigen dagegen hat m" chkeme Nachricht. Von ttüftenpunkten wird aemeldet. daß viele Jischerfabrzeuae gestrandet sind. c: i: - rz. i :87 "5 ricyiung Ii ioeocn IN zvraiiisllii . in's Leben getreten: ein Heim für mimr nnh Yimn Kinder. Wnn ist im allgemeinen der Anficht, daß der Mann nicht, wohin mit den klei nen Kindern, die der fürsoraenden Mutter beraubt sind. Da tritt ' das Wittwerheim in Thätigkeit. Der Mann miethet sich feine Wohnung wie in je- . . v:. wem uuwn.cn ojuu uuu, wie cwuuing des Wittwerheims nim:t die Kinder während des Tages, wo der Vater seinerBeschäftigung nachgeht, in Obhut und verpflegt sie. Dazu sind besondere Pflegerinnen angestellt; wenn der Vater will, können seine klelnmn ßinbct Nachts unter deren Obbut bleiben. Ganz umsonst aemekt der Wittwer natürlich diese Vortheile nicht, immerhin ist die Vergütung da I m 99 wi atm sUI cht Matzig UNd dient NUI ZU? cuunu uzi ziunziKiwzii uuuicu uukoste. Für ba5 Wittwerheim leistet rt.jt t in.t c. 1T die Stadt einen Zuschuß von 4000 w , . , - ymail. die Ältienvauge ell cyatt einen solchen von 3000 Mark zayrlich. U e b e r e ? n e n i n d e r Pro vinz Ostpreußen ganz ungewöhnlichen Bergwerks - Verwaltung, der unmitkalter des Partners ttierwalv in . rp . t fr . m . f mächtiger Steinadler herabstieb und I r v ri r . i itm txi am oen vieriayrlgen urr stürzte. Der siebeniahrige Walter stieß einen lauten Schrei aus und warf sich geraoe rn oem ÄUgenvilae, als Der nyL rm r r " Adler ZUM zweiten Male auf fem Opfer stürzen wollte, über sein Brü wn. Der Adler stiea nock. einmal auf, schotz dann mit voller Kraft herab und packte mit seinem Schnaöel den I ,, rn ; n.! rrf.e. aiieren ruoer im wima. unznuaz er aber Nicht fest genug gefaßt. denn er erhob sich vonNeuem, um aber mals niederzustoßen. Irr diesem Aw genblick kam der Vater mit einem Gewebr berdemeeilt. und ern wodlaezielter I ' ' ' ' Schuß traf den Adler, der tödtlich ver letzt zu Boden stürzte. Beide Kinder haben zum Theil erhebliche Verwun düngen davongetragen. Der Adler, l c r.x .... o.u im t. m m m im momw um ,f Ivi .rn. hrnt Hl. K116 .inh eine Maelsvannuna von 7 ??uk. I VVti VthW V tHV W .I fl 11 I " J ö"ir iJ ' i . s st fc die Abenteurersenfchooner No. 2 merkte draußen in I r. V STJT, Vji3 (inir!rrhHrht IV5CC. Ul t. Jl.uiv in. jjyv.ii.uuuyi' fes ein ihm verdächtig erscheinendes Fischerboot, das nur einen Insassen hatte. Man bemächtigte sich des Bootes und des Insassen, und es stellte sich dabei bald heraus, daß das " flncic tfoiB I -rr 1- T- -i r-ir-t !js 1 CVt. zweiseuos gciiuyttu icuiucii jci. x;ic aus Lee verständigte Polizei ermittelte denn auch, daß es dem Fischer H. Külpn in Finkenwärder entwendet worden war. Von dem Diebstahl war der )8e stohlene um so schwerer betroffen, als S'Ä Gliedmaßen davongetragen hatte und mit dem Verluste des BovteI auch die Möglichkeit verlor, weiter seinem Gewerbe nachzugehen. De, :in ; Crtoven an anb gebrachteDieb ist ein schmachtiaer. 18jähriger Bursche. Er heißt Heinrich Mohr und stammt aus Büdrohende Gefängniß zu wandern, lic ber nam Afrika überzusiedeln, wo er V?ZÄl Ä l.fe" Revolver, eine Jagdflinte, ein Tesching und einen Vorrath an Munition gekauft. Von Hamburg aus suchte er sich em Fahrzeug zu seiner abenteuerin die Hände geMen.

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( Auswahl von yföiTÄ ..GratsteiieinTi) fund L .lonrnentei. Aug. Diener,

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