Indiana Tribüne, Volume 29, Number 85, Indianapolis, Marion County, 1 December 1905 — Page 8

Jndiana Tribüne, 1. Dezember 1005. 8

Xfflrfi Tovhi Niemnn, Gattin von I. WlUlU Zimann. am cUlwoch.LS. Nsvimb?, MorgevS um 4 Uhr im Alter von 5i Jahre Die Beerdigung findet am Sonntag Nachmittag um Uhr vondeATrautr5aase. 107 Süd New Jersey Straße nnd um L:ZO Ut,r von der Ev.Lulh. St.PauluZ Äitdjt, Ecke New Jersey und McCarty Str., au? statt. Freunde sind eingeladen. Xt trauernden Hinterbliebene.

CZtnrf Frau 5rolln Hofberr, amffreitag, lUl U . den l. ezember, tai Älter von 80 Jahren, 3 Monaten und 3 Tagen. Ti Beerdigung findet am Montag Vormittag um 8:23 lllzr von dem Trauer hause. 5ib. 1273 Madiso venue und um 9 Uhr von der Herz Jesu Kirche avS Patt. Freunde sind eingeladen. Die trauernden Hinterbliebenen. t5&dfc I tSYs l ; I7J Csr 5 Arrjxmm, 1 xMMMmz ZLZZ 5t eo. Herrrnann . Deutscher Lcichenbcstattcr, No. 26 Süd Dclaware Straße. Telephon 11. ti0 ühm AGEI1TUR 102 IM. Penn. St. Miethe - Kollektion .unsere Spezialitat. Unsere ccntrale Lokalität sichert uns eine beständige Zuichfrage für Wohndäuscr und adcnräum?. Prompte Kollektionen zu den niedrigsten Raten. Ncchts-Departemcnt. Testamente und Vollmachten angefertigt. Erbschaf:)f?rdcrunM in Tcutschiand eingezogen. LEO LANDO, 142 N. Pennsylvania Str. Hauptquartier für Brillcu uns Operngläser Brillen werden nach den besten Methoden den Augen angepaßt. Künstliche Augen werden scbmerzlos ein gesezt. 248250 Virginia Ave. Neuer Phone., 2823. Alt, Main, 4762. E r stklassigk Dampf - Farberei und chemische Reinigungsanstalt für Herren und DaoienVarderob. sowie Tep pichen, Vorrieren und EpiKknZardinen Alle .TFeit abgeholt und abgeliefert finft denheit garantirt. Zweig Geschäft : 25 W. Ohio Str. Neuer Phone. 5633. Avondale Heights Hauptquartier für die Capitol Ave. ,Spccdalvay Wettfahrten ..Nennen tägliche. Capitol Ave. und 26. Str. . ..'.Kohlen... iverden geliefert zu folgenden Preisen per Tonne : Anthracits, alle Größen $7.75 Ohio Jackson, Lump 4.75 Ohio Jackson, Ega 4.50 Semi Anthracit?, für Range 4.50 Pittsburg, öump 4 25 Kanamha, Lump 4.25 Winifriede, Lump 4.25 Luhrig. Lump 4 25 Luhrig. Egg 4.50 Brazil, Block.. 4.25 Jelltco, Kentucky 4.25 Green Co. No. 4, Lump und Egg ... 2.50 Linton, Lump und Egg 3.50 Docahontas, gegabelt 5.00 Gemischte Stack..... .. . 2.25 t 2,XX) Pfund zu jeder Tonne. ' HOME FUEL C0. Phone : lt, Main 1150 und UM ; Neu. 9291. H.C. VEHLING, Leichen-Bestatter, 702-706 Virginia Avenue. AlteS Telephon (Main) 1433; NeueS9223. Damm Gehilfin. Wm. H. daö. s. q. Krieget. (XbamsScUvkcv ...Leichenbestatter... No. 150 Nord Illinois Straße. Office Telephon 1154. WohnungA-Telephoa 1120. . Taen-GeUI!in. C

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Wetterbericht.

Für 84 Stunde endend 7 Uhr karger, 2. Dezbr. Washington, I.Dezember, ftür Jndiana: Schauer beute Nacht und Samstag; wärmer heute Nacht und ostlichen Theile am Samstag. L ocal'Wetterbericht. Zunehmende Bewölktheit, wahrscheinlich Schauer und steigende Temperatur heute Nacht und Samstag. - Thermometerstand . Höchste Temperatur 23 Grad Niedrigste Temperatur 20 . W.T.Blythe, SectionS'Director. Bereinigte Grubenarbeiter. Die vor ewigen Tagen angekündigte Sitzung des Executivraths der Ver einigten Grubenarbeiter mußte wieder bis zur Ankunft des Präsidenten John Mitchell vertagt werden. Sekretär Wilfon dementirt die Nach' richt über die auZ PittSburg hier eingr troffenen Telegramme, wonach die Grubenbesitzer mit ihren Arbeitern eine Loherhöhung von 5 Procent vereinbart Hütten. Unfall. Gestern Abends um 10 Uhr wurde der etwa 35.jührige George Hall an Ecke von Washington Straße von einer StraßenbahnCar getroffen, worauf er hinstürzte und Verletzungen am Kopf um am Rücken erlitt. Er wurde in'S städtische Hospital tranSportirt, wo seine Wunden ver bunden wurden und worauf er sich nach feiner Wohnung an Douglas Str. begah. Unterhaltung und Ball lm Unab hangigen Turnverein. Am Mittwoch, den 6. Dezember, sin det in der Turnhalle des Unabhängigen Turnvereins eine große Abend'Unter Haltung mit nachfolgendem Tänzchen statt. Große Vorkehrungen sind ge troffen worden, den herrlichen Abend zu einem recht genußrefchen zu gestalten. Besonders erwühnenSwerth dürfte das reichhaltige UnterhaltungS'Programm sein, welches von dem Comite vorbc reitet wurde. Polizeiliches. E i n F e n st e r der vorderen Thür der Arche-Wirthschaft, 15 Ost Ohio Straße, wurde eingedrückt. Weitere Sachen wurden jedoch nicht vermiet Das Glas repräsentirt einen Wertb von 82.50. Die Uebelthäter sind nicht erwischt worden. V e r l a n g t Ein Junge als Lauf' burfche in der Ofsice dieses Blattes. Grundeigenthums Uebertragungev. William H. Mauzy an Sallie H. Loyd. Lot 4 und Theil der Lot5. 3 und 5, Lippencott'S Addition, fcerb., Süd feite der Southeaftern Ave., westlich von State Ave. $3200. Sallie H. Loyd an Wm. H. Mauzt). Lot 49, Browndale Addition, 33 bei 123 Fuß, vacant, Westseite der In dianapoliö Ave., südlich von 32. Str. $300. , Dieselbe an denselben. Lot 71. Rob binö u. A. Hill Place Addition, 30 bei . Fuß, Verb., Südseite der Bateö Str., nahe Detroit Str. $1100. Charles F. Hurst an William O Wood, Lot 66, Long's Cottage Home Addition. 40 bei 134.8 Fuß, verbessert. östliche Seite der Sherman Drive, nördlich von Washington Str. $1600. Edward S. Bany, Administrator, an Harrh L. Bany, Lot 5, Latham'S Subdivision, 35 bei 150 Fuß, derbes. sert, nördliche Seite der Market Str., westlich von Oriental Str. $2800. Weftey S. Jordan an Mary E. Edward. Lot 22, Richey'S Addition. 33 bei 113 Fuß, verbessert, nördliche Seite der Miller Str., östlich von Hiatt Str. $1000. Emma C. Pye an Anna M. Record, Lots 1 und 8. kiullen's Erste Oft.Ao. dition. Tosn of Cumberland. $2800' Emma MulliS an William T. Sock well, Lot 27, Wright u. A. zweite Add., Dennifon Park. 33 bei 173 Fuß. vacant, südliche Seite der 27. Str., öst. lichvon Illinois Sir. $1,100. Charles F. RobbinS an Allen R. Murray, Lot 34, RobdinS' North In. dianapoliS Add., 35 bei 125 Fuß. va cant, nördliche Seite der 'Äoache Ave., östlich Von Schurmann Ave.. $325.

Der schlaue Achmed.

Humoreske von Friedrich Sömrath Vor langen Jahren lebte in Damaskus der reiche Geizhals Achmed ibn Mansour, welcher semer großen Schlauheit halber weit und breit bekannt war. Gar häufig soll er es verstanden haben, sich durch einen klugen Einfall einen Gewinn zu verschaffen, ohne seinen Geldbeutel erleichtern zu müssen. ?ogar oem ttaiifcn roagie er einen Streich zu spielen. Dies kam so. Im Volke ging schon seit Langem ein unbestimmtes Gerücht über einen während der letzten Kriege verloren gegangenen Schatz von ungeheurem Werthe über dessen Verbleib niemand etwas wußte, am allerwenigsten der Kalif selber, sonst hatte er ihn schon längst herbeischaffen , lassen, um seiner ewigen Geldverlegenheit ein Ende zu machen. Achmed ibn Mansour hatte von all' diesen Dingen natürlich Kenntniß und baute darauf seinen Plan. Eines Abends begab er sich dicht vermummt vor den Laden des Barbiers Jussef. des lebendigen Sprachrohres der Stadt, streifte an ihm vorbei und raunte ihm die Worte zu: Im Hofe des Achmed ibn Mansour, inmitten der drei Palmen, liegt der verlorene Kriegsschatz in der Tiefe vergraben." Sprach's und verschwand. Achmed kannte seinen Mann; am nachsten Morgen erfuhren diese Neuigkeit sämmtliche Kunden des Barbiers, zu Mittag wußte sie ganz Damaskus und des Abends drang sie in den Palast des'Kalifen. Dieser hatte vor Kurzem seinen Hofschneider hinauswerfen lassen, weil er ein Wort von unbezahlten Rechnungen fallen ließ, und mußte gerade zähneknirschend die Klage des Obersten der Leibwache anhören, daß seine Leute seit dem letzten Ramadan keinen Lohn erhalten hätten. Dem schwer bedrängten Kalifen konnte nichts erwünschter kommen, als die neue Kunde; wie neugeboren .vertröstete er seine Gläubiger auf morgen und verbrachte zum ersten Male seit dem letzten Ramadan eine ruhige Nacht. In aller Frühe des nächsten Tages klopfte es gebieterisch an die Thüre Achmeds. Dieser beeilte sich, zu öffnen: vor ihm stand in höchsteigener Person der Kalif, begleitet von seiner Leibwache, die statt der Waffen, Spaten, Schaufeln und ähnliche Werkzeuge trug. Der alte Geizhals legte sich platt auf den Bauch und rief aus: Großmächtigster Herr, den Allah behüten möge, was verschafft' dem letzten Deiner Knechte die hohe Ehre Deines Besuches?" Der Kalif antwortete: Steh' ' auf, Achmed ibn'Äansour! Eigentlich sollte ich Dich ausknüpfen lassen, weil ich es von andern erfahren mußte, daß der meinen Vorfahren gehörige Schatz auf Deinem Grunde verborgen liegt. Doch will ich gnädig sein, wenn Du ohne Weigern mii den Platz angibst und meine 'Leute nach dem Schatze suchen läßt." Bei diesen Worten deutete der Kalif auf die stattliche Leibwache Hinter sich. Achmed strich einen Augenblick wie unschlüssig den Bart und versetzte: Großmächtigster Kalif, verzeih Deinem Diener; doch weiß ich nicht mehr von einem Schatze, wie Du selbst, und habe auch erst gestern von. dem Gerüchte vernommen. Doch denke ich, daß für alle Fälle, was' auf meinem Grunde gefunden werden sollte, von rechtswegen mir gehören müßte!" Darüber wollen wir nicht streiten," bemerkte entschieden der Kalif und deutete abermals auf die stattliche Lerk wache hinter sich. Achmed verbeugte sich nun tief und zeigte den Weg zu den drei Palmen. Auf den Wink des Kalifen machten sich die Leute daran, in der Mitte zwischen den Bäumen in die Tiefe zu graben, was anfänglich ziemlich schwierig von statten ging. Hier ist sehr hartes Erdreich," sagte der Kalif. Jawohl," erwiderte der Schlaukopf mit lustigem Lächeln, .hier ist sehr hartes Erdreich." Aber die Männer, angefeuert durch Versprechungen des Großherrn, arbeiteten unverdrossen weiter, so daß gegen Mittag schon eine beträchtliche. Tiefe erreicht war. Der Beherrscher der' Gläubigen stand in großer Spannung am Rande der Grube und rief öfters ungeduldig hinunter, ob sich denn noch immer nichts zeige. Aber es vergingen wieder etliche Stunden, vom Schatze war nicht die geringste Spur zu meken. Unterdessen wurde es Abend, und der Kalif mußte trotz seiner Ungeduld die Arbeit unterbrechen lassen. Er stellte zwei Wachen auf und zog übelgelaunt ab. Achmed hingegen kroch schmunzelnd auf sein Lager. Kaum graute, der Morgen, wurde die Arbeit mit verdoppeltem Eifer aufgenommen und ging flott vorwärts. Zur Mittagszeit konnte man die Leute in der Tiefe kaum mehr verstehen; es hallte wie aus einem Brunnen herauf. Der Kalif platzte beinahe vor Aerger und Aufregung. Da, auf einmal kam die überraschende Nächricht herauf: Herr, wir können nicht weiter, wir stehen bis zu den Knien im klarsten Wasser!" Der Kalif stand einen Augenblick sprachlos da? er mußte jede Hoffnung aufgeben, den heißersehnten Schatz zu finden. In höchster Wuth stürzte er mit

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