Indiana Tribüne, Volume 29, Number 83, Indianapolis, Marion County, 29 November 1905 — Page 8
Jndiana Tribüne, 29. November 1005.
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Wetterbericht.
FKr 24 Stunden endend 7 Uhr MorgenZ,3a.Novbr. 2 ocal-Wetterbericht. Schon und kälter heute Nacht und &on ner stag; kalte Welle. Thermometerstand. 7 Uhr Morgens 40 Grad W. T.Blyrhe, SectionS'Director. Wiege-Altar-Grab. Geboten: Joe und Mary Palma, Knabe. Abraham und Lida FanSler, Knabe. William und Laura Shea. Mädchen. Fred, und Oppal Cool, Mädchen. Joe S. und Cora Brooks, Knabe. Lee und Parmerlee Barnhill. Mädchen. Frank und W. Merl. Knabe. William C. und Clara Skull, Knabe. H. 5t. und Grace Duckwall, Knabe. W. W.' und Doris Wilson. Knabe. LouiZ A. und Bertha Williams, Mädchen. Edward B. und Emma Davis, Mädchen. Getraut: Charles Cay Hazcl Beck. Arthur I. Jefferson Helen B. Wil liamS. Herbert E. Roberts Susie E. Ma thers. Charles W. Wolf Carrie E. BuSking. JameS EastuS Pearl Geßler. John D.Thomson Winnie M.Purdy. Will. I. Allen Jessie May McLeod. John Geo. Brenner Mary C. GeiZ. ChaS. W. FiSkel Margaretha Goger. Wilbur O. Mosey Gertrude Pixley. GeSorben: Katie Wise, 621 Nord' Delaware Str.. 40 Jahre.- Arthur Craig, 120 College Ave., 37 Jahre. Wm. Weöley Loucko. ?kndianavoliS. 33 Jahre. Hkl " w--' Str.. 24 Jahre. Am Kochofen verletzt. Das Küchenpersonal der Restauration deS W. E. Peyton. 207 Süd Illinois Str, wurde durch die Explosion eines mit Schmalz gefüllten Topfes in Angst und Schrecken versetzt. Der Tops war von dem Personal, welches am Tage ar beitet, in dem Ofen gelassen. Als C. Thronburg, 326 Süd Illinois Str. wohnhaft, am Abend die Ofenthür öff nete, spritzte das Fett mit einem furchtbaren Knall aus dem Ofen heraus, auf Thronburg, welcher sehr schmerzhaft von dem heißen Zeug ver. brannt wurde. Anderweitige Schaden wurde nicht angerichtet. Verlang t Ein Junge als Lauf. burfche in der Office dieses Blattes. Sohn sollte ihn 'rauölügen. Burton Huffman, 1020 Ost Pratt Straße wohnhaft, war verdächtigt, ein Fahrrad gestohlen zu haben, und veranlaßte feinen Sohn Carl zu der Lüge, er habe das Rad geteuft Den Ge heimpoliziften kam die Angabe sehr verdächtig vor und hielten ein: HauS suchung ab. wobei sie eine Menge Rä der und andere Gegenstände vorfanden. Huffman und Sohn wurden arretirt und werden erklären müssen, wie sie in den Besitz der Sachen gelangten. Zlons-Gemeinde. Morgen wird in den protestantischen Kirchen der DanksagungZtag gefeiert. In der ZionSkirche wird Morgens um 10 Uhr ein Dank'GotteSdienft abge halten und wird der Pastor in seiner Predigt über Die Vorzüge deS ameri ramschen Volke im Vergleich mit an deren Völkern" reden. Die Dank Collekte ist für die Armen bestimmt. J X7 Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Negenöburacr Marien Kalender für 1906 sind durch unsere Osfiee zu beziehen. Das O b e r g e r i ch t hat ge stern die Anklage gegen John Buechert auf Hehlerei bestätigt. Die Thatsachen erwiesen, daß eine Anzahl von Jungen die Gewohnheit hatten, an verschiede nen Plätzen in der Stadt Cisen und Messing zu stehlen, namentlich von der Bateö Drop Forge Co., und daß Bue chert von den Jungen irgend etwas kaufte was sie ihm brachten, selbst dann wenn man voraussagen konnte, daß die Sachen gestohlen waren. -
Gcsahrrollc Ucisc.
Wi zwei deutsche Nutomobil-Renufayr von Ldessa nach Berlin kamen. Ueber eine gefahrvolle Reise von Rußland nach Deutschland berichteten die jüngsthin in Berlin eingetroffenen deutschen Rennfahrer Arend und Bader. die in Odessa im Gouvernement Cherson an mehrern Automobilrennen theilgenommen hatten. Wir machten," so . erzählten die Beiden, aus der Rückreise von Odessa in Warschau Station, um erst mit dem am nächsten Morgen abgehenden Zugi die Seimreise anzutreten. Aber bereits im Hotel wurde uns mitgetheilt, daß r... . r . , . V rr'f !
iern Zug jneut aogege, oa n.s Nachmittags erwartet.
Daynpeqürnu iiuue. icyic uvj wurde sogar mit einer Bombe beworfen, die aber ihre Richtung verfehlte und an dem überfüllten Zug kein Unheil anrichtete,fo daß er unter militarischer Bedeckung die Station wieder.verlassen konnte. Auf dem deutschen 'Konsulat. das wir sofort aufsuchten, erhielten wir den Rath, so lange in Warschau zu bleiben, bis der Verkehr wieder aufgenommen werde. Nun wollten wir ein Automobil auftreiben. um wenigstens bis zur Grenze befördert zu werden. Aber man verlangte dafür 600 Rubel (1 Rubel gleich 100 Kopeken gleich 51.5 Cents), ohne daß man die Gewähr bot. daß de: Wagen nicht vom Pöbel überfallen werde. Erst einen Tag vorher sei ein Auto in Trümmer geschlagen worden. Auch der hohe Preis schreckte uns ab. So verbrachten wir drei Tage in Warschau, abgeschlossen von der ganzen Welt. Niemand durfte sich nach acht Uhr Abends auf der Straße blicken lassen, wollte er nicht Bekanntschaft mit den patrouillirenden Kosaken machen. Die Lebensmittel stiegen von Stunde zu Stunde im Preise. Ein Gläschen Kognak, für das wir noch um 2 Uhr Nachmittags 20 Kopeken bezahlten, kostete um 6 Uhr Abends schon 40 Kopeken. Am dritten Tage erfuhren wir durch Zufall, daß eine deutsche Speditionsfirma einen ausrangirten Weichseldampfer gemiethet habe, der uns nach Thorn bringen konnte. Für den Dampfer, in dem bereits die erste Kajüte demolirt war, verlangte der Besitzer 3000 Rubel. Es fanden sich ungefähr 40 Personen zusammen, die ebenfalls den Wasserweg benutzen wollten, so daß auf jede etwa.1o0 Mark kamen. Das Schiff durfte aber nicht lange im Hafen bleiben, da Gefahr vorlag, daß von den streikenden Schiffern, die den Hafen umlagerten, , der Dampfer gekapert würde. Nun mußten wir aber erst, um unbelästigt auf's Schuf zu gelangen, uns verkleiden. (Arend kaufte sich eine russische Studentenuniform, Bader wählte die eines russischen Matrosen.) Wir athmeten ordentlich auf, als wir im Kajtitenräum zweiterKlasse zusammengepfercht untergebracht waren. Aber lang'e sollte unsere Freude nicht dauern, denn nach mehrstündiger Fahrt hielt das Schiff an einer Station, wo mehrere hundert Personen harrten, die ebenfalls mitge nommen sein wollten. Die Passagier des Schiffes sträubten sich aber gegen die Aufnahme neuer Reisender, da kein Platz mehr oorhanden war. Darauf erklärte der Kapitän, nicht mehr weiter zu fahren, oder wir müßten für den Verlust, der ihm dadurch entstehe, aufkommen. Nun wurde unter uns ge sammelt und 75 Rubel zusammengebracht, die ihm eingehändigt wurden. Diese ganz raffinirte Erpreung wiederholte sich noch zweimal, so daß jeden die Reise bis Thorn über 200 Mark gekostet hat. So landeten wir endlich nach fast zweitägiger Fahrt auf der Weichsel in Thorn, wo wir schleunigst den Zug bestiegen, der uns nach Berlin brachte." Oeffentliche Aerzte im Alterthum. Nach einer von Dr. Rudolf Pohl in Berlin veröffentlichten Abhandlung Über Die öffentlichen Aerzte im Alterthum" hat die Einrichtung der öffentlichen Aerzte während des ganzen Alterthums, von Homer bis zu Justiman, bestanden. Der erste dergestalt beamtete" Arzt, von dessen Persönlichkeit man Genaueres weiß, war Demo kedes aus Kroton in Unteritalien, der um 525 v. Chr. von dort nach Aegina übersiedelte und dort um die Summe von 1 Talent (über $150) angestellt wurde. Im 5. Jahrhundert waren die öffentlichen Aerzte in Athen bereits eine stehende Einrichtung. Zu dieser Zeit kam für die öffentlichen Aerzte in Griechenland, dann auch in Nom der Titel arckiatroi" auf. von dem das deutsche Wort Arzt" abgeleitet wird Ihr Gehalt war im Durchschnitt nich so hoch wie das oben angegebene Hono rar des Demokedes. sondern betrug in der Regel 500 bis 700 Drachmen, was etwa dem Gehalt der staatlich angestell ten Architekten oder Lehrer an den Gymnasien entsprach; es wurde durch eme besondere Steuer erhoben. Bon einem in städtischen Diensten stehenden Roßarzt wird im '2. Jahrhundert Chr. aus Thessalien, dem Lande der Rosse, berichtet. Erst Kaiser Justinian hat rm 6. Jahrhundert die öffent liche Bezahlung der Aerzte ausgehoben Prämien von 82.30 bis $ 2 3 0 bezahlt die österreichische Re aieruna für ieoen ain cy. ver m österreichischen . Gewässern get'ödte wird. Der große Unterschied in der Hohe der offerirten Prämien ist au die Verschiedenheit in der Art wie in der Gröke unter diesen Hyänen der I See" zurückutubren.
Die Grubenarbeiter.
Die National'Executide und der Vereinigten Grubenarbeiter von Ame rika, der ans Repräsentanten 23 verschiedeuer Distrikte besteht, ist gegen wärtig hier in Sitzung und wurde gestern Nachmittag zur Ordnung ge rufen. Eine Anzahl Routinegeschäfte lagen vor und eS wurde angekündigt, daß diesen Nachmittag nichts vom öffentli' chen Interesse vorkommen würde. Präsident Mitchell wurde im Laufe T Chas. Krause vermißt. Charles Krause, 30 Jahre alt. wel. cher seit über vier Jahren ein Patient der Irrenanstalt war, verschwand auf höchst merkwürdige Weise ,auö seinem Heim, No. 702 West MorriS'Straße. Jede Spur von ihm ist verloren gegangen. Seine Verwandten befürchten,! daß er einen Rückfall bekommen hat und fortgelaufen ist oder sich das Leben genommen hat. Sie baten die Polizei, ihnen ihnen in der Auffindung dcZ Vermißten dehülflich zu fein. Bauerlaubnißschein e. I. C. McCullougb, $950 Doppeltes Wohnhaus, 232729 Shelton Str. George M. Smith. 8950 Doppel. eS Wohnhaus an Villa Ave. in der Nähe von Lexington Ave. The Prac ical Cement Block Co. 8100 Holz, chuppen an 30. Str. und der Big Four Bahn. M. H. Greenen, S50 mit Eisengedeckter Schuppen, 232 Süd Nobel Str. Walter Anderson, S200 Reparatur, 25 West Georgia Str. John M. Birk, 81000 CottageS an Wheeler und 22. Str. Capitol Ho el Co. S200 Reparatur des Hotels, 42 Monument Place. W. H. Miller, 81600 2.flöckigeS Wohnhaus an Park View Ave. in der Nähe von New Jork Straße. Danksagungs Raten. Exkursionen von allen Ticket Stativ' nen der Pennsylvania Linien. Am 29. und 30. November werden Ercur siowTickets verkauft von allen Stationen für einen Umkreis von nicht mehr als 150 Meilen von der Verkaufs Station. Tickets sind gül tig für die Rückfahrt bis zum 4, Dezember. Für Einzelnheiten wende man sich an Local Ticket Agenten der Pennsylvania Linien. Infolge eines Gesuches der Union Traction Co. wird die Angele genheit bezüglich der Annectirung eines Streifen Landes zwischen der 45. Str. und Broad Ripple in Hancock County verhört werden. Die Traction Co. hat . im KreiSge richt eine Beglaubigung eingebracht, daß die Trustees von Broad Ripple und die Leule im Allgemeinen die Be wohner von Indianapolis so stark beeinflußt hätten, datz infolge dessen im KreiZgerichi von Marion County keins unpartheiischeZ Verhör darüber statt finden könnte. Der Zweck der Annectirung von Seite des DorfratheS von Broad Ripple war der, die Union Traction Comp. davon abzuhalten, irgend einen Theil der projectirten Gürtelbahn zwischen der Stadt und Broad Ripple zu bauen.
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