Indiana Tribüne, Volume 29, Number 83, Indianapolis, Marion County, 29 November 1905 — Page 6

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Jüdinn Tribülle. 29. November l9z.

Warum nicht Ihr Heim

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Europaische Nachrichten.

- Frovin.? öessen-Iassau. Kassel. Regierungskanzlist Kanzleisekretär August Conrad bei dem hiestgen Oberpräsidium, eine in weitesten Kreisen bekannte Persönlichkeit, vollendete letztens seine 50jährige Dienstzeit. Frankfurt. In der Sandhofstraße am städtischen Krankenhaus wurde ein Mann bewußtlos aufgefunden, von dem man annahm, er habe Gift genommen. Man erkannte in ihm den Korsettfabrikanten Müller-Rohr-mann, wohnhaft Weißfrauenstraße hier; er hatte Schwefelsäure getrunken. Der Lebensmüde fand im städtischen Krankenhause Aufnahme. H a n a u. Beim Rangiren im hiesigen Ostbahnhofe wurde dem 19 Iahre alten Hilfsrali.iirer Müller von einem Waggon da Unke Bein abgefahren. Marburg. .Das 50jährige Doktorjubiläum beging Dr. phil. Ernst FreiherrSchenck zuSchweinsberg, Erbschenk in Hessen, hier. Dem Jubilar wurden zu diesem Tage von der na-turwissenschaftlich-mathematischen Fakultät der Universität Heidelberg die wärmsten . Glückwünsche dargebracht und ihm ein erneutes Doktor-Ehren-diplom übersandt. N e u k i r ch e n. Le'öendig begraben wurde die 18jährige Tochter des Bäckermeisters H. Clos von hier in einer Lehmgrube, wo das junge Mädchen mit dem Loshacken von Lehm beschäftigt war. Das nasse Erdreich gab plötzlich nach und erdrückte das junge Mädchen, dessen Leichnam nach mühevoller Arbeit in gänzlich plattgedrücktem, entstelltem Zustande bloßgelegt werden konnte. W a l l a u. Auf der Erbenheimer Chaussee wurde der 17jährige Schreinerlehrling Heinrich Fischer von hier von einem Automobil überfahren. Au ßer einem Armbruch und schweren Verletzungen an der Brust erlitt der Ueberfahrene auch einen Schädelbruch. Den Besitzer des Automobils, der dem Bedauernswerthen die erste Hilfe leistete, soll keine Schuld an dem Unfall treffen. Zllitterdcittsclie Staaten. Braunschweig. Lehrer Au cust Marheinecke hier konnte auf eine 25jährige Thätigkeit im Schuldienste zurückblicken. Zur Feier dieses Jubiläums hatte sich das Lehrercollegium der katholischen Schule im Schulgebände an der Goslar'schen Straße eingefunden. Lehrercollegium und Kinder überreichten zur Erinnerung an diesen Tag werthvolle Geschenke. Kammerherr Otto von Hantelmann ist auf seinem Gute Varborowko beiSamter in der Provinz Posen im 66. Lebensjahre gestorben. Er wurde 1873 Präsident der heizoglich-braunschwei-gischen Kammer zu Oels (Schlesien) und Verwalter des Privatvermögens des Herzogs Wilhelm. Nach dem Tode des Herzogs wurde er zum GeneralhofIntendanten und zum Substituten des Generalmandatars des Herzogs von Cumberland, v. Windhorst, ernannt. Im Jahre 1885 nahm er seinen Abschied. Dessau. Im Hause Nennstraße 15 erschoß der im Anfang der fünfziger Jahre flehende frühere Former, jetzige Viktualienhändler Frauendorff die dreißigjährige Frau eines im selbigen Hause wohnenden Gärtners, mit der er seit längerer Zeit ein Liebcsverhältniß hatte, und dann sich selbst. Ein vorgefundener Brief beweist, daß beide den Entschluß gefaßt hatten, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Die Frau hatte Schußwunden in der linken Brust und den Schläfen, Frauendorff selbst hatte sich zwei Revolverschüsse in den Kopf beigebracht. Flchtdorf. Ein Großseuer zerstörte das große Anwesen des hiesigen Kotsassen Bühng. Sämmtliche Baulichkeiten nebst der reichen, nicht versicherten Ernte gingen in den Flammen auf. Bllhrig selbst zog sich schwere Brandwunden zu. Jena. Vor Kurzem feierte der ordentliche Professor der pathologischen Anatomie und Direktor des pathologisch - anatomischen Instituts an der hiesigen Universität, Geheimerrath Dr. Wilhelm Müller, sein goldenes Doktorjubiläum. Königslutte r. Kürzlich wurde auf der sehr belebten Marktstraße das etwa fünf Jahre alte Kind des Arbeiters Wendehake durch ein voll beladenes Steinfuhrwerk sehr schwer überfahren. Weimar. Vor einiger Zeit sprangen zwei junge Mädchen im Alter von 17 bezw. 18 Jahren Namens Krieg und Buschmann von hier in selbstmörderischn Absicht in die Jlm. Während die Krieg ertrank, wurde die Buschmann noch lebend aus dem Wasser gezogen. Die Ursache zu der That soll bei beiden Mädchen in Liebeskummer zu suchen sein. orrig'irt. Vater (zu sei'm Sohn): Gib doch acht, wenn De sprichst, Jsidor! Du red'ft einmal so und einmal ä söe!Beim Zauberkünstler. Ich werde jetzt, verehrtes Publikum, ein.'n lebenden Herrn aus diesem Schranke verschwinden lassen!" Köchin (im Zuschauerraum): O mei! Dös wenn i a könnt'!".

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rr77T" i1mm Eine thörichte Qualle. Humoreske aus dem Japanischen von Dr. Gustav Junghaus. Tief im Grunde des Meeres, wohin dav icht der Sonne nur als ein jchwauer purpurner Schein dringt, ixtet der stolze Palast des Fisazkbitigs. Dunleirolye Korallen bilden du zände, mit bunten Muscheln und slitnmernden Fischzchuppen geazmückt, drinnen sitzt auf eirem Perlenthrone der zunge 5isch:önig, der erst seit kurzem das Scepter üder seine ungezählten Schaaren von Unteriyanen schwingt. Aber zu einem richtigen König gehört auch eine 5tönigm, und so tonnen wir uns nicht wundern, daß der junge König bald zu heirathen beschloß. Seme Braut war eine reizende kleine Fischprinzessin, genau siebzehn Jahre alt, lieblich genug, die Frau eines so mächtigen Herrschers zu werden. Das war ein Fest! Alle Fische, groß und klein, taiuen, ihre Ehrerbietung zu bezeugen und dem neuvermahlten Paare ihre Geschenke zu überreichen, und woäenlang dauerten die Freuden und Festlichkeiten. Aber ach! Auch Fische haben ihre Sorgen! Ehe ein Monat verging, wurde die junge Fischkönigin krank. Die Aerzte liefen hin und her, verordneten eine Medizin nach der anderen, in der Hoffnung, endlich doch mal die richtige zu finden, aber es war vergebens. Und zuletzt schüttelten sie die Köpse und meinten, daß hier entschieden ein seltener Fall vorliege, und daß man der Natur das Weitere überlassen müßte. Das war zwar ein ganz kluger Einfall, jedoch die Königin wurde dabei noch kränker und bildete sich ein, daß ihr Ende nahe sei. Da rief sie plötzlich ibren Mann herbei und sagte zu ihm: .Ich weiß etwas, was mir hilft. Ich . die ;fecer emes lebendigen Affen essen, das ist das einzige, was mich gesund mache:" kann!" Die Leber emes lebendigen Affen?" rief der König aus, woran denkst Du, meine Liebe? Hast Du denn ganz vergessen, daß wir Fische im Wasser, leben, während Affen weit, weit von lier am Lande auf Bäumen wohnen? Die Leber eines Affen? Wirklich, meine Theure, ich fürchte, daß Du etwas verrückt bist!" Da aber brach die junge Königin in Thränen aus: Zum ersten Male bitte ich Dich um eine Kleinigkeit," jammerte sie. und Du willst sie mir nicht geben! Ich habe stets bisher geglaubt, daß Du mich wirklich lieb hast! Ach, wäre ich doch zu Hause geblieben bei meinem Pa pa pa und meiner Ma ma ma!" Die Stimme dersagte ihr vor Thränen, sie-konnte nichts mehr sagen. Diesen Argumenten gegenüber war auch der mächtige Fischkönig machtlos. Er beeilte sich, sein Bedauern über seine Unfreundlichkeit auszusprechen, und erlangte nach dieser tiefen Demüthigung endlich Verzeihung. Sofort sandte er nach seinem treuen Diener, dem Quallenfisch. Eine schwierige Aufgabe harrt Deiner! Du mußt eilig an das Ufer schwimmen und einen lebendigen Assen zu uberreden suchen, mit Dir hierherzukommen. Um ihn bereitwilliger zu machen, müßtest Du dem Affen vorreden, wie wunderschön es hier ist, und daß es sich nirgends besser lebt als bei den Fischen und in meinem Palaste. In Wirklichkeit aber muß ich ihn hier haben, um ihm seine Leber herauszuschneiden und diese als Medizin für Deine junge Herrin zu gebrauchen, welche, wie Du weißt, recht krank ist." Keinen ehrenvolleren Auftrag hätte sich der Quallenfisch denken können. Das war doch eine Gelegenheit, sich die Gunst des Königspaares zu erwerben, und in Gedanken meinte er bereits den großen Orden der goldenen Fischschuppe" auf seiner Brust zu sehen. Sogleich machte er sich auf den

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Hat eine Million Frauen geeilt, die an allen den Unannehmltchlcttcn litten, die weibliche Schwäche mit Es wird Sie kuriren, wie es diese kurirt hat Rüclcnschmcrz, Echwwdel, niederziehende Gefühls, oder unnatürliche L7k)natsilüffe Seseitiz? ud Sie glücklichen Frau machen. versucht es.

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Wea. In jener Ieit truaen die Quallen, gerade wie die andern Fische, Augen, Flossen und Schwänze. Außerdem hatten sie kleine Füße, so daß sie ebensogut auf dem Lande gehen als im Wasser schwimmen konnten. Ich weiß nicht, wie lange die Reise dauerte, endlich aber erreichte die Qualle das Land, wo die Affen lebten, und hatte auch das Glück, gerade einen Affen anzutreffen, der sich oben an den Aesten eines großen Baumes schaukelte. Mein lieber Herr Affe!" sagte die Qualle, ich muß Euch von einer wunderschönen Gegend erzählen, einer viel schöneren, als Ihr Euch denken könnt. Sie liegt dort in den Wogen und heißt das Fischland. Das ganze Jahr hindurch herrscht dort ein reizendes Klima, überall wächst in Fülle reifes Obst an den Bäumen, und nirgends gibt es die abscheulichen Kreaturen, die man Menschen" nennt. Wollt Ihr mitkommen? Ich will Euch gern hinführen. Steigt nur auf meinen Rücken!" Eimn Augenblick zauderte der Affe, aber dann, leichtsinnig, wie die Affen nun einmal sind, fchwang er sich auf der Qualle Rücken, und fort ging die Reise, quer durch die See. Aber als das Land außer Sicht war und die Wellen höher und höher gingen, wurde ihm doch unheimlich zumuthe. Ihm stieg eine Ahnung auf, daß er sich in eine ganz ungewöhnliche Gefahr begeben habe. Es erschien ihm auffallend, daß ein ganz fremdes Gefcyopr lyn zu dieser Reise verlockt hatte. Ganz unvermittelt fragte er die Qualle: Was meint Ihr, daß mit mir bei Euch geschieht?" Der Quallenfisch antwortete: .Mein öerr. der Fischkönig möchte Euch gern die Leber ausschneiden lassen. Sie soll als Arznei für unsere erhabene Herrscherin dienen, welche gerade krank ist." Das ist eine nette Bescheerung", dachte der Affe. Aber er faßte sich und sagte nur: Nichts kann mir angenehmer sein, als Ihren Majestäten einen Dienst erweisen zu können. Leider trifft es sich so unglücklich! Ich habe meine Leber an dem Baumast hängen lassen, als Ihr mich mitnahmt. Eine wirklich ausgezeichnete Leber, sage ich Euch! Wie oft am Tage nehme ich sie heraus, um mich an ihr zu erfreuen und mit ihr zu spielen! Es hilft nichts, wir müssen sofort umkehren." Die Qualle stimmte bei, daß unter diesen Umständen der Rathschlag der richtigste sei. Thöricht, wie si: nun einmal war, dachte sie nicht daran, daß der Asse nur dem Schicksal entgehen wollte, einer Einbildung der jungen Königin zum Opfer zu fallen. Kaum hatte sie das Land erreicht, so sprang der Affe mit einem Sake vom 'Rücken der Qualle, und im Handumdreyen saß er auch schon auf der obersten Spitze des Baumes. Von hier aus rief er: Ich bin sehr dafür, hier weiter zu leben. Leider kann ich meine Leber nicht finden, sollte sie vielleicht schon Jemand fortgenommen haben? Ich will mich nach ihr umsehen. Kehrt nur meinetwegen wieder um und erzählt das Erlebniß Eurem Herrn. Er möchte in Besorgniß gerathen, wenn Ihr vor Dunkelheit nicht nach Haus zurückkehren solltet." Einen Augenblick stand der Quallenfisch erstaunt da, dann begab er sich nach Haus und erstattete Sr. Majestät genauen Bericht. Aber der König gerieth über seine Dummheit in eine solche grenzenlose Wuth, daß er seine Trabanten herbeirief und ihnen befahl: ort.mtt diesem Dummkopf und . schlagt ihn zu Brei! Laßt keinen Knochen in seinem Leibe unversehrt!" Die Trabanten ergriffen die Qualle und führten den Befehl wörtlich aus. Das ist der Grund, weshalb die Quallen jetzt keine Knochen mehr haben, sondern nur aus einer Gallertmasse bestehen. Und nun die junge Königin? Als ile einsah, daß sie keine Affenleber be-

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kommen konnte, that sie das Vernünftlgste, was sie thun konnte, sie beruhigte sich, wurde gesund und lebte glücklich und zufrieden an der Seite des mächtigen Beherrschers aller Fische. Eine Geistergeschichte. Von Otto Tauris. Im Gasthaus zum Hirschen zu EinLd saß eine fidele Stammtischgesellschaft. Der Herr Kreisarzt hätte heute seinen Geburtstag und erwies sich bei dieser Gelegenheit seh? splendid. Eben erhob der maaere Gemeindesckreiber I sein Glas und brachte einen Toast.aus; 'der Kreisarzt versuchte in etwas saloungsvollen Worten zu danken, brachte es aber nicht weiter als zu .einem schwächlichen Bierschwafel. Als der Oberlehrer Müller bemerkte, daß der Kreisarzt bereits mit der Zunge anstieß und'ew. fortwährendes, verdächtig aussehendes Lächeln zur Schau trug, mahnte er zum Aufbruch, umsomehr, als er auch schon sehr deutliche Zeichen des eintretenden höheren Stadiums" an sich zu bemerken glaubte. Als ein solider Ehemann hielt er viel darauf, das Dekorum zu wahren. Endlich gelang es ihm mit vieler Mühe, nachdem auch schon die anderen Herren nach ihren Hüten griffen, den Kreisarzt zu bewegen, sich auf den Heimweg zu machen. Die Herren zerstreuten sich pfeifend und singend nach verschiedenen Richtungen und der Kreisarzt watschelte am Arm 'des Oberlehrers durch die finstere Straße nach seiner Wohnung. Der Oberlehrer war ein aufgeklärter Mann, der für die mystischen Erzählungen der berühmten ältesten Leute" des Dorfes, von denen jeder einzelne den Teufel oder sonst etwas recht Gruseliges schon des öfteren gesehen haben wollte, nur ein mitleidiges Lächeln übrig hatte, aber heute ja was war denn nur das? sollte am Ende der Klang der Glcxke, der eben die zwölfte Stunde verkündete, den Oberlehrer auf täppische Gedanken gebracht haben? Ach, Unsinn! Er glaubte ja doch nicht an Geister. Doch dort der schwarze j Arm und der unförmige Kopf ? Der Oberlehrer zuckte in sich zusam men. Im nächsten Augenblick schalt er sich selbst einen Feigling, der sich vor den Gestalten der Bäume fürchte. Der Arzt neben ihm -war doch auch ein Menfch und er bemerkte nichts. Ja freilich, der war aber auch schwer geladen und schluckte fortioährend. Müller konnte das fatale Gesübl nicbt j los werden. In seiner Angst, gegen mt fern Inneres vergeblich Vernunftgrllnde anwandte, beflügelte er seine Schritte und zog den armen Doktor hinter sich her. Etwa? erleichtert athmete der Oberlehrer auf, als die Beiden des DoktorZ Haus erreichten. Behutsam schleifte er den nun durch den Einfluß der kalten Nachtluft total beschwipsten Kreisarzt über die Treppe hinauf und lotste ?.hn durch den Korridor in'S Schlafarmmer. Dort angelangt, öffnete er hastig die Vorhänge des Himmelbettes und warf den Arzt angekleidet hinein, denn die unerklärliche Angst, die ihn schon wieder von Neuem befiel, ließ ihm nicht Zeit, erst Licht anzustecken und den fchon ruf der Treppe eingeschlafenen Arzt zu entkleiden. Eilig machte er sich nun auf den Heimweg, als ihn ein sonderbares Gerausch, das ihm durch Mark und Betn ging, zwang, stehen zu bleiben. Vom Hofe her kam es ziehende Töne, als ob ein Mensch sich in Schmerzen winde. Mit größter Willulsanstrengunz gelang es dem Oberlehrer, sein Grauen zu besiegen konnte doch leicht fpe? ein Mensch liegen, der dringender Hilfe bedürfte. Um so größer war sein Entsetzen, als er beim fahlen Scheine deZ Mondes anz deutlich die wohlbekannte Gestalt deS Kreisarztes erkannte, der, auf einem qroßen Strohhaufen liegend, laut schnarchte. Die Perlen

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tt ? Eine vorzügliche Medizin. Wir aekrauck?n sraitti nf trnr?mf st imwren zuyren , ?azrelOk jZrau I. L. King von Harms. Tenn.. .und bin das Mittel für eine toaraualirf, TOpIm? sur mcionme ctoen. Es hat mir so c - - I , v. . ' mllnae oiiorrea!Nikn,i ernmrt i iwKiue mu ceui seoraucy sorlsayren. msc des Angstschweißes standen dem Oberlehrer auf der Stirn, als er sich nun wieder daran machte, den wie ein Roß schlafenden Kreisarzt nach oben zu bringen. Im Zimmer -angelangt, riß er noch eiliger als vorher die Vorhänge auseinander und hob den Doktor in's Bett. Kaum war Oberlehrer Müller unten, hörte er schon wieder die bekannten grauenhaften Töne. Die Haare standen ihm zu Berge. Es war kein Zweifel der Arzt lag schon wieder auf dem Stroh und schnarchte ruhig weiter. Durch den Spektakel erwacht, erschien die Köchin im Schlafrock und ließ vor Schreck beinahe die Kerze fallen, als sie die merkwürdige Situation gewahr wurde. An allen' Gliedern zitternd, erzählte der Lehrer den Vorgang, wobei sich Marie, die Köchin, unzählige Male bekreuzigte. Endlich rafften sich Beide auf und faßten den Arzt an. Me Versuche, ihn zu wecken, scheiterten. Sie brachten ihn auf's Zimmer. Der Oberlehrer hatte durch die Dazwischenkunft der Köchin nun doch einigerma ßen seine Fassung wieder gewonnen. Mit raschem Griff theilte er nun zum dritten Male die Vorhänge und wollte den Kreisarzt in's Bett bringen. Da brachte ihn das Angstgeschrei der Köchin: Herr Oberlehrer, Halten's ein, Sie schmeißen ja den gnädigen Herrn zum Fenster 'raus!" rasch zum Verständnisse der für ihn früher so geheimnißvollen Vorgänge. In seiner Aufregung hatte er den Arzt, statt in'S Bett zu legen, einfach zum Fenster hinausgeworfen! Wie ein Hund, "ber nach einer widerfahrenen Züchtigung mit eingeklemmtem Schweif sich eiligst aus dem Staube macht, drückte sich nun der Oberlebrer. Geschadet hatte die Sache übrigens Niemandem. Die Köchin wahrt daS Geheimniß streng, der Oberlehrer natürlich erst recht, und der Arzt ncr, der weiß noch heule von der ganzen Geschichte kein Sterbenswörtchen. D i e Hauptversammlung der deutschen Antiduelliga tagte kürzlich in Köln unter Vorsitz des Fürsten Karl zu Löwenstein. Die Ziele der Liga sind: Wecken und Stärken der Ueberzeugung von der Verwerflichkeit und Zwecklosigkeit der Duelle durch Wort und Schrift. Einschränkung der Duelle, besonders durch Aenderung der Strafgesetzgebung und durch Einführung von staatlichen und korporativen Ehrengerichten. Es sprachen unter anderen Geheimer Justizrath Roeren über die Bedeutung der Bewegung und Pastor von Bodelscbwingh aus .Bielefeld. der das Christenthum als schärfste Masse gegen die Sitte deZ Zweikampfes bezeichnete. Es wurden ferner Anträge gestellt, in denen eme' Verschärfung der Strafen wegen Beleidigung und wegen Ehebruchs sowie die Errichtung von Schiedsgerichten erstrebt wird. ' JnLissabonistFootit. der beliebteste Clown der Pariser Arenen, wahnsinnig geworden. Footit ünd sein unzertrennlicher Gehilfe Chocolat werden dem Pariser Publikum unvergeßlich bleiben. Schon ihr Erscheinen war so komisch daß ein minutenlanges Gelächter ausbrach. Fast zwanzig Jahre lang wirkten die beiden Spaßmacher nebeneinander. Footit ist ein Circuskind; sein Vater war Direktor in Manchester, und dort erblickte Footit im Jahre 1864 das Licht der Welt. Schon früh übte er sich in den Künsten der Arena und glänzte als ausgezeichneter Kunstreiter. Eines Tages aber verspielte er im Poker sein Pferd und wurde nun Clown. Er kam nach Paris, wo er fast sein ganzes Leben am Nouveau Cirque mit ungeheurem Erfolge tbätig war. .Nun ist das Geisteslicht des Spaßmachers für immer erloschen. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt. Mucho's Longfellow".

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