Indiana Tribüne, Volume 29, Number 82, Indianapolis, Marion County, 28 November 1905 — Page 6
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Jndiana Tribüne, 28. November 1903
St. Jakobs Oel
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Abgestürzt.
Ekizze von E. Hildebrand. Nun, Fräulein Kirnberg, haben tote lyn emocatr Die junge Dame, welche am eleskop auf dem Höhenwege in Jnterlaken stand, erröthete und lächelte. Alle Welt wußte, daß heute ihr zukünstiaer. wenn auck nock rnebt imictefl rni ihr Verlobter sich auf einer aefäbrlicken Hochtour befand. Da war es nur erklärlich, daß sie ihn jetzt, da sie ihn einmal durch das Fernrohr entdeckt, im Äuge behalten wollte. Mit ihm zugleich befanden sich auf der our der Führer Tascher und em Herr Breitenbach. Man konnte deutlich erkennen, wie die drei angeseilt. wmzrg wie schwarte Punktchen, drüben über ein (-chneefeld dahmstieaen. Aber plötzlich stieß Fräulein Kirnverg einen markerschütternden Schrei aus: .Zu Hilfe! Zu Hilfe! Sie ftür zen!" Sie taumelte zur Seite, und im nächsten Augenblick war der Platz am ernroyr von andern eingenommen. Und man sah etwas Entsetzliches! Die drei Männer waren in's Rutschen gekommen und glitten unaufhaltsam da! festgefrorene Schneefeld hinab. Nur noch wenige Minuten konnten sie tnU sernt sein don emem gräßlichen Un alück. Maria Kirnberg bahnte "sich den Weg zum Fernrohr wieder zurück, indem sie alle anderen beiseite stieß. Man machte :yr willig Platz. Lassen Sie mich lassen Sie mick. sehen," murmelte sie mit weißen Lippen. Was sie sah, war noch fürchterlicher als alles vorher. Der ftiinrer hatlt vergeblich versucht, einen Halt zu finden. und war über den Kind des Abgrundes abgestürzt, ben zweiten Mann mit sich reißend, Xz dritte hatte iraendwo einen lekten ftalt aehrnden und stemmt? sich mit übermenschlicher rast gegen den offenbar unvermeidlichen Todessturz. Regungslos hing der Ztorper des ersten rn derLust, wahrend der zweite man sab s aenau an dem Seil hochzuklettern tzersuchte. Natürlich war es vergeblich. Die Last, die unter ihm hina. zoa ihn ., - , www zurück. , Mein Gott!" murmelte Maria. Während sie zurücktaumelte. Mein Gott rette Erwin!" Dann sank sie bewußtlos zu Boden. Ihr Onkel, mit dem sie reiste, nabm jetzt den Platz am Fernrohr ein und sagte: Der Dritte hält sich noch. Aber es ist vergeblich. Sie sind verloren alle Drei!" In der nächsten Sekunde ttien er einen lauten Schrei aus. Das Seil ist gerissen!" schrie er. ,Der eine Mann ist gerettet!" Der eine Mann war aerettet! Wer aber war es? Lange, bange Stunden verainaen für die im Thal Harrenden. Die Rettungservedltlon, welche aus ver Stelle ausgezogen war, konnte frühestens in der Nacht, vielleicht auck erst am näckften Morgen zurück sein.' In Mana irnberas Auaen kam kein Schlaf. Ruhelos aina sie in ibrem Zimmer auf und. ab, die entsetzliche Möglichkeit in's Auge fassend, daß Erwin nicht der Gerettete sei. Aber das göttliche Wunder, um das sie gebetet, war geschehen: gerade Erwm war gerettet. Am nächsten Moraen in aller ftriine kehrte die Rettungsexpedition mit den Leichen der beiden Abgestürzten und dem vor Schwäche ohnmächtigen Erwln yeinsberg zurück. Es dauerte Taae. ebe er fiaVerfcafte. Dann aber erlebte er etwas Sonderbares. Alle die Freunde und Bekannten. die ihn im ersten Moment seiner Rückleyr mit den herzlichsten Glückwünschen begrüßt, zeigten ein seltsam derändertes Benehmen. In der ersten eit bemerkte Erwin es kaum, denn er war selbst em Anderer geworden. Es lagen Züge in seinem Antlitz, die vorher nicht dort gewesen. Und er, der vorher heiter und gesprächig, der Lieoling aller gewesen, ging einsilbig und düster umher wie ein Schwerleidender. Schließlich fiel es ihm aber doch auf, welche Stimmung gegen ihn Platz gegriffen hatte. Zeigte er sich im Lesezimmer, begrüßte man ihn obenhin, oder seine näheren Bekannten verließen bald darauf das Zimmer. Schlug er einen .Spaziergang vor, so erinnerte man sich plötzlich, daß man etwas Anderes. Unaufschiebbares vor habe. 'Alles das hätte er leicht verschmerzt, aber auch Herr und Fräulein Kirnberg ließen ihn sichtlich links liegen. Erwin begann unter diesem unerklärlichen Zustande zu leiden. Er wußte nicht, was er verbrochen hatte, und kein Mensch ließ sich auf ein näheres Gespräch mit ihm ein, so daß er des Räthsels Lösung nicht erhalten konnte. Maria bekam er nie mehr allein zu sprechen, so daß seine Gespräche mit ihr nichts Anderes mehr waren als ein oberflächliches gesellschaftliches Plaudern, ohne jeden inneren Werth für ihn. In der Stille seines Zimmers stöhnte er zuweilen auf wie ein weidwundes Wer.
Was ist nur geschehen?" frazte er
sich. Warum sind sie alle so verandert zu rntr seit iencrn Ungluckstage?" Eines Morgens saß er, ganz in sei nen Kummer versunken, im Walde. Er hatte das Gesicht in die Hände vergraben und blickte erst auf, als das Rauschen von Frauenkleidern an sein Ohr tönte. Maria kam den Weg day:r. VJiit schnellem Entschluß sprang er auf und sprach sie an. Fräulein Maria," begann er. Gott sei Dank, daß ich Sie endlich einmal allem treffe! Ich. mochte Sie etwas fragen. Sie wurde roth und blaß in einem Augenblick. Ich habe keine Zeit," murmelte sie. Ich muß zurück in's Hotel, mein On ten." sagte er mit entschlossener Stimme. Ich muß Sie sprechen! Ich kann dieses Leben so nicht länger fuhren sagen Sie mir, was ich ae than, daß Sie alle mich so schlecht behandeln? Schlecht behandeln?" siammelte Mana. Ich ich wußte nicht ' Oh, Sie wissen es sehr gut!" rief er ungeduldng. Wozu wollen Sie es leugnen? Sie blickte in tödtlicher Verlegenheit hin und her, als möchte sie am liebsten r i 1 forienen. Sie können gleich gehen," sagte er ironisch. Ich werde Sie nicht festhalten, sobald Sie mir gesagt haben, was man gegen mich hat. Aber wirklich ich weiß nicht , n srt f r - r es ii oie reine )efuy!si.ache! Gefühlssache?" rief er erstaunt, indem er einen Schritt zurücktrat. Also doch etwas! Maria benutzte diesen Moment, um an ihm vorbeizuschlüpfen und wie gehetzt dem Hotel zuzueilen. Ein bitteres Lachen brach von seinen Lippen. Das ist zuviel!" stieß er hervor. Jeden Verbrecher hört man an. man hält ihm seine Unthaten vor! Ich aber werde ungehört verdammt und weiß nicht einmal, warum! Das muß ein Ende nehmen!" Eine Viertelstunde später trat er im Hotel in das Rauchzimmer, wo er um diese Zeit vie meisten seiner Bekannten versammelt wußte. Er trat ein und zog die Tb'ir hinter ssck in's Schloß, indem er sich davor aufstellte wie eme ischildwache. Guten Tag, meine Herren," sagte er. Es freut mich, dan ick Sie alle einmal beisammen treffe. Ich habe eine Frage an Sie zu stellen." Er bemerkte Yt- unbehaglich aussehenden Gesichter und sah, .wie mehrere sich erhoben, um. wie aewöbnlick. bei seinem Erscheinen zu verschwinden. Aber er verliest seinen Posten an der Thür nicht. Niemand soll das Zimmer verlassen," sagte er mit seltsam schwankerder Stimme, bis ich gehört habe, was man gegen mch hat. Marias Onkel rausrerte sick und warf etwas undeutlich hin: Man wisse nicht nur keinen Auftritt machen schließlich sei alles Gefühlssache." Gefühlsfacke!" rief Erwin. ..Allerdings! Aber auch für mich! Denken Sie. ich hätte es nicht gemerkt, wie manmich hier in Acht und Bann thut? Und ich verlange ich habe ein Reckt. es zu verlangen daß man mir sagt. was ich verbrochen habe! Ein iunaer. blastrter Qerr. der in einer Ecke des Zimmers eine Eigarette rauchte, warf hm: Verbrochen? Wer i'vrickt denn von Verbrechen? Die Sache ist eigentlich gar kein Aushebens werth!" Meinen Sie?" rief Erwin, dessen Augen wild funkelten. Für mich ist sie dejzen werth. Und ich erkläre es für für eine Feigheit, jemanden so zu behandeln, wenn man ihm den (Lrund dazu nicht sagt!" Feigheit! wiederholten mehrere der Herren im Chor. Das ist aber stark!- ' Nun." sagte Herr Kirnberg jetzt, schließlich können wir es ja sagen. Sie haben durckaus nickts Unaesenliches begangen, aber man kann ja schließlich gegen solches Gefühl nicht ankämpfen die anderen Führer baben behauptet, daß das Seil bei Ihrer Expedition mcht gerissen sondern zerschnitten worden sei." Eine Todtenstllle trat ein. Erwin war weiß wie Kalk geworden, und seine Stimme zitterte, als er antwortete: Es ist richtig, das Seil ist nickt aerissen wenigstens nicht bis auf die letzten Fasern die habe ich zerschnitten! Aber keiner von Ihnen hätte anders gehandelt in muner Laae. Wissen Sie denn, was ich in jener stunde ausgestanden haben? Wsen Sie denn, was es heint. mit sebenden Augen hinabgerissen zu werden in den sicheren Tod, und dann :n der allerletzten Minute eine Möglichkeit zu eben, dieses Leben doch noch m retten? Das Seil, daran der Führer ein Schwindel muß ihn erfaßt haben, denn sonst wäre er nicht abgestürzt und Breitenbach und ich befestigt waren, war zu dreiviertel durchgescheuert. steine Hacke hatte ich in das Eis geschlagen und daran bina das Seil. Ich rief Breitenbach zu, er solle heraufklettern, wahrend ich angesichts des Todes mich an das Eis festklammerte. Er konnte es nicht. Der leblose Körper des Führers riß ihn immer wieder zurück. Er flehte mich an, das SeN zu
.durchschneiden er und der Führer
eien a oocy verloren es aao abwlut keine Möglichkeit mehr, sie zu retten. .Und da schnitt ich mit meinem Messer den Rest des Seiles durch!" Dann verließ einer nach dem anderen das Zimmex, ohne ihm ein Wort des Trostes oder der Versöhnung gesagt zu haben. Auch Herr Kirnberz ging hinaus. Er murmelte im Voroemeyen: Scheunliche Geschickte, mein Lieber Sie haben recht, vermuthlich hätten wir alle nicht anders gehandelt, aber na was will man da machen ist eben Gefühlssache, das Ganze!" Als Erwin später sein Zimmer aufsuchte, sah er Maria die Trevve herunterkommen. Doch bei seinem Anblick kehrte sie um, sie wollte offenbar einer Begegnung mit ihm ausweichen. Und auck Erwin kehrte um. Er verließ das Hotel. Am nächsten. Tage wurde er vermint, und zwei Tage spater fand man ihn todt in einem Abgründe abgestürzt! Alles besetzt. Winkelburg ist ein im Aufblühen begriffener kleiner Badeort, und während der Saison" ist jedes brauchbare Plätzchen zu sehr guten Preisen vermiethet. . Ein Besucher jenes reizenden Ortes bemerkte einmal, wie ein Schutzmann einem Jüngling mehrere kräftige Ohrfeigen versetzte, und da er be gierig war, den Grund dieser ungewöhnlichen Rache kennen zu lernen. ging er an den würdigen Huter deZ Gesetzes heran. Was hat denn der begangen, Herr Wachtmeister? erkundigte er sich. Ich ertappte ihn gerade, als er beim besten Taschendiebstahl war. Wenn ich ihn noch einmal dabei kriege, soll er solche Prügel bekommen, daß ihm hören und sehen vergeht! Aber weshalb haben Sie ihn nicht zur Wache gebracht?" Wache!" erwiderte der Schutzmann. Nein, das geht nicht. Die Wache ist natürlich vermiethet!" E in Ries enbummer wuroe kürzlich im Stillen Ozean gefan . . . : gen. ' Er wog nicht weniger als 36 Pfund und war volle 45 5oll lana. Mit seinen beiden Scheeren konnte er leicht den X!eio eines ausgewachsenen Menschen umfassen. Da Kummer am liebsten Fleisch fressen, so werden sie gewöhnlich in Korben gefangen, in die i.Li. "v:rjt . c... r i v muu iuuic tfiajc ais nooer legr. dieser Hummer war aber fo oft. dan er gar nicht in den Korb hineinging, der zum ,sang ausgelassen worden war: so kostete es einige Mühe, ihn zu fangen. Er hatte offenbar zuerst etwas von dem Koder durch die Maschen des Fangkorbes genommen und batte fick dabei so verwickelt, daß er nicht wieder herauskommen konnte. Als man den Korb in das Boot bereinzoa. begann .ein gewaltiger Kampf; alle Inaen des Bootes mußten sich daran betheiliaen. um des Riesentbieres .fi? werden zu können. Und dabei mußten sie sich natürlich rn acht nehmen, damit sie nicht verletzt wurden. Der größte Hummer, der vor diesem gefangen worden war, wog 34 Pfund und war genau 3 Fuß lang, also ein gut Theil kleiner als der letzt gefangene. Ein merkwürdiaes Vrogramm veröffentlicht das Londoner Hippodrome" für die aroken Weibnachtsschauspiele. Das erste Stück wird eine Art Revue. Ein Clrcus auf der Minerva", bringen. Man wird die Ankunft eines Circus auf dem rnr.-.i mv r , piuiiciuiueit cineroa seyen; er ifl in einem Meteor von der Erde dabinaetragen worden. Der Verfasser nimmt an. van alle ewodner des weitentfernten Planeten Männer find, bei de nen das Erscheinen von Erdenfrauen das größte Erstaunen hervorruft. Es ergeben sich natürlich Differenzen zwischen den Bewohnern der Erde und ihren himmlischen Vettern; so denken z. 20. die Aerzte der Minerva, d e zum ersten Male Lachen hören, es wäre eine neue Krankheit, die sie natürlich zu heilen verbuchen; daber aber werden sie elv t yjbHt des Lachens, als d e Londoner Gesellschaft eine Circusvorstellung gibt. Als zweites Ereigniß der Weihnachtszeit wird eine orone Sen. sation. By Flood and Field", im Hippodrome zur Aufführung gelangen. Es ist eine Wasservantomime. deren Schauplatz ,m Seenbezirk Cumverland liegt. Die Sensation ist ein Dammbruch angesichts des Publikums und das Versinken von Säusern in der Fluth; für diese Aufführung wird eine besondere Maschinerie gebaut. Sp l e n d i d. Köchin: Gnädige Frau, soll ich an das Hühner-Fricassee vielleicht eine Messerspitze voll Paprika hun? Junge Frau (vor Kurzem noch Pensionatsfräulein gewesen): Aber Minna, so arg zu sparen haben wir doch Gott sei Dank nicht nöthig! Geben Sie nur einen tüchtigen Eßlöffel voll an die Speise!" Steigerung. Was ist dag für eine Schrift. Papa?" frägt der wißbegierige kleineFritz. Vater (Arzt): Chine isch. Fritz: Da möcht' ich erst em chinesisches Rezevt stten! Abwehr. Mein Neffe wird bei der morgigen Einladung auch zugegen sein; er hat eine poetische Ader!" Daß Sie ihn aber um's Himmels willen nicht zur Ader lassen!"
Mißverstanden.
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Arzt (zur kranken Frau): Sie müssen zunächst zwei Bäder nehmen!" Frau: Da wird es wohl am besten sein . . . Norderney und Ostende?!" '
Merkwürdiger Tarif. Ein Reisender betrachtet durch das Teleskop' auf der Veranda vor dem Alpenhotel den gegenüberliegenden Gletscher und macht dabei einige Bemerkungen, uoer drei Touristen, deren Wanderung er auf dem Firnfeld beobachtet. Wie er damit fertig ist, fragt er den alten Teleskopwart, was er schuldig sei. Dreißig Kreuzer!" Sonst kostet's doch nur zwanZig!" Dees schon aber wenn Touristen auf dem Gletscher sind, kost't's dreißig" Unter Backfischen. Du. Lora, gestehe ehrlich und offen: warst Du schon verliebt?" Dumme Frage! ... Ich bin sogar schon betrogen worden!" Das Vorrecht. Kutscher: Herr Doktor, ich wollte kündigen. Arzt: Aber. Johann, warum denn? Sie haben doch an mir stets einen guten, nachsichtigen Herrn gehabt. Kutscher: Das schon, Herr Doktor aber ich kann das nicht mehr aushalten: Wir' kommen jeden Tag so spat nach Hause, und da gibt es stets kaltes Essen. Arzt: Ja. . . Ich muß aber doch auch so essen! Kutscher: Das schon, Herr Doktor. Sie können auch deshalb nicht kündigen, das kann ich aber! Am 5tcuer. Auf dem Wege zum und vom Standesamt. A us der Konkursmasse. Weißt Du schon: der Heirathsvermittler Zwickel ist bankerott geworden!" Donnerwetter, da kann man jedenfalls billig zu eine? reichen Frau kommen!" rr Ein Seitfratz. Die Welt wird immer ansprucksvoller! Drei Tage bin ich nun brav geWesen und nun thut Papa schon, als ob das so sein muß!"
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m 11 V: wm mamJi i - i , f F II Modern. k TOim v rtFrr f;. Nl?7.r. wui, iv n, iuin Jivv vvv vv ll k. ' sor?" Hm! Als Mann würde er mir recht gut gefallen, aber als .Courmacher finde ich ihn recht fade und nichtssagend!" Boshaft. Du, Karl, nachdem wir uns neulich in strömendem Regen getrennt, bracht' ich meiner hübschen Nachbarin noch ein Standchen!" Nun ja. . .wenn man einmal naß ist!" Günstige Gelegenheit. OT Selbstmordcandidat: Ja, wenn ich nur wüßte, auf welche Weise ich mich umbringen soll?!" Hausirer (der ihn belauscht hat): Kaufen Sie mir dieses Witzblatt ab, ich sage Ihnen, das ist zum Todtlachen, oder nehmen Sie dieses Buch hier, das ist zum Sterben langweilig." Mittel zum Zweck.. So, Sie lieben die Mücken?" Ja. denen verdanke ich es, daß ich zeitweilig im Garten eine Cigarre rauchen darf!" B eim Heirathsvermittler. Auf eines muß ich Sie aber aufmerksam machen die Dame hat eine Vergangenheit!" Macht nichts wenn nur das Geld noch da ist!" Cr kenn ihn. Polizeikommissar: Zu diesem Tausendmarkschein sind Sie auch nicht auf ehrliche Weise gekommen." Gauner: Bitte schön den hab' ich in der Lotterie gewonnen." Na, dann haben Sie wenigstens das Loos gestohlen." Zeitgemäß. Wie, Ihre Töchter lassen Sie studiren, und der Junge lernt nichts?" O ja; der hat's Kochen gelernt!" Kluge Regel. Den ge schwätzigen Weibern gehe aus dem Wege. Aber den schweigsamen Frauen noch mehr, denn sie verstellen sich bloß. Guter Rath. .Hier, Kell, ner, haben Sie 20 Pfennig Trinkgeld . . . und nun sagen Sie mir, was Sie mir mit gutem Gewissen empfehlen können!" .Gch'n Sie in cm anderes Gasthaus:-
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