Indiana Tribüne, Volume 29, Number 78, Indianapolis, Marion County, 23 November 1905 — Page 5

Jndiana Tribüne, 23 November 1905

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4 Der Dmmncrle ; i ? SKme von Hermiue Villinger o eine Feine haben wir noch selten gehabt." sagte die Ad lerwirthin zu ihrem Mann, gleich die zwei besten Zim mer hat sie genommen, und hast Tu's gehört das seidig Rauschen die ganz Trepp' nauf ?" Der Adlerwirth nickte: Sagt, sie kommt ein paar Tag, und bringt einen Koffer wie em Haus Es war im Juni, der Gasthof noch leer, ein altes, einstöckiges Gebäude, an öer breiten, sich durch das ganze Thal ziehenden Landstraße gelegen. Rechts vom Haus ein kühler Platz unter tief- - zweigigen Ahornbäumen. Dahinter der Berg. Jetzt es war elf Uhr Vormittags lag das ganze Thal im Sonnenschein. Eine köstliche Luft blies das hohe Gras der auf beiden Seiten sich längs der Bergwände hinziehenden Wiesen in wellenförmigen Schwwgungen vor sich her. Außer dem alten Paar auf der Treppe des Wirthshauses war weit und breit kein Mensch zu sehen. Jetzt ging drinnen das seidig Rauschen" wieder los, und der Wirth und seine Frau traten von der Hausthür zurück, um ihrem Gast Platz zu machen. Die überaus zierliche, beinahe zu schlanke Erscheinung der jungen Dame bildete einen köstlichen Gegensatz zu den ' alten Wirthsleuten, deren Behäbigkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Ein Lächeln flog über das Gesicht des jungen Mädchens, und dieses Lächeln war so einnehmend, . daß ihr die beiden Alten sofort gut waren. Schön, schön, daß Sie auf's Land kommen." sagte der Wirth, an Ihnen 'ist bei Gott qar nir." Brav Milch trinken," rieth - die Frau. Gern." sagte die junge Dame, nicht wabr, hier im Dorf wohnt die Wittwe Herb?" ,'Jo, jo," gab ihr die Wirthin zur Antwort, ..gehen Sie nur die Landstraße noch ein Stückle 'nauf, dann gleich rechts sehen Sie den Weg in's Dorf. Im fünften Häusle. 's ist ein Ahornbaum davor, und 's hat ein rothes Dach." Sie können nit fehlen," bestätigte der Wirth, der Dummerle ist auch gerad da." ..Wer ist der Tummerle?" erkundigte sich das junge Mädchen. He, der Sohn." gab ihr die Wirthin zur Antwort, er ist ein berühmter Kunstmaler jetzt, aber feine Mutter hat ihn von kleinauf .der Dummerle' gknannt. Wenn er zwei Küh hat hüten .sollen, hat er gewiß eine verloren, und. in den vernünftigen Sachen ist er auch heut noch nicht viel gescheiter. Aber zum Professor bat er's darum doch gebracht." Jo. jo." sagte der Wirth, im Malen ist er nit übel." Die junge Dame vergaß beim Gehen ihre Schleppe aufzuraffen und fegte damit den ganzen Staub von der Treppe. So ein Geschlambambel," entsetzte sich der Wirth, sie werden lachen im Dorf." Dem jungen Mädchen kam es plötzlich zum Bewußtsein, daß ihre Eleganz nicht recht in den schlichten, ländlichen Rahmen rings um sie her paßte. Sie idachte jedoch schon im nächsten Augen.'blick nicht mehr daran. Der Dummerle" summte ihr noch in den Ohren. Der Professor, den sie in seinem Heimathdorf den Dummerle" nann ,ten, war ihr Lehrer. ' Der Abgott seiner Schüler und Schülerinnen. Annie Werntgen gehörte seit drei Jahren zu ihnen. Sie war ohne jedes Talent, aber sie wich nicht von ihrem Platz, obwohl sie ihn jeden Tag mit der inieren .Angst einnahm, der Professor könne ihr sagen: Fräulein Werntgen, es hat keinen Sinn lassen Sie das Malen bleiben " Die Worte schwebten ihm in der That auf der Zung aber er sprach sie nicht aus. Er betrachtete ihre Arbeit, fuhr sich durch dje Haare, lachte verliegen auf. sucht nach Worten und brachte endlich die Erklärung zustande: 3a ja das ist das ist halt ganz anders Sie haben mich vielleicht nicht recht verstanden " Und sie gab ihm immer in dem gleichen ruhigen, freundlichen Ton zur Antwort: Ich verstehe Sie vollkommen, Herr Professor, ich kann es nur nicht machen möchten Sie nicht noch ein wenig Geduld mit mir haben?" Ja freilich, freilich." brummte er in seinen blonden Bart hinein, ging wei.ter und fuhr über die erste beste Arbeit irgendeiner Schülerin los, ohne zu wisseit weshalb. Dann that es ihm wieder leid, und er suchte einzulenken. Damit ist nicht gesagt Gott ,bewahr das und das diese Linie hier gut. gut Respekt hab ich Respekt " Dabei fühlte er ganz genau ein Paar heiter lachende Augen Annies Au,gen verfolgten ihn und amüsirteN sich über ihn. Jawohl, obgleich sie die .schlechteste seiner Schülerinnen war lsie wagte es, ihn auszulachen. Ich werde ihr meine Meinung sagen nahm er sich vor. Aber wenn er sich dann umwandte und sie mit einem strengen Blick in'ö

Auge saffen wollie ?s war etwas so Wunderbares, wie sie saß, wie sie stand wie ihr der Kopf aus dem Nacken wuchs, so frei, so bestimmt Da plötzlich traf ein Laut das Ohr b:l ganz in Betrachtung versunkenen Cannes ein Knistern war's von Fräulein Werntgcns seidenen Röcken. Und dieses Knistern brachte ihn zu sich selbst. Da wußte er plötzlich: wo Fräulein Werntgen hingehörte, da gehörte er nicht hin. Mit Schaudern gedachte er jenes Abends, als er auf Annies Bitte zum erstenmal im Haus der Frau Werntgen erschienen war in jener Welt des Reichthums, des Scheins, der tadellosen Formen, der rauschenden, lang übei den Fußboden hingleitenden Schleppen. Wie lächerlich war er sich in seinem Frack vorgekommen, wie stumpfsinnig der Dame des Hauses gegenüber, die ihn mit ihrer überlegenen Sicherheit wie einen Schulknaben behandelte. Er war kein zweites Mal in jenem Haus erschienen, nahm von keiner neuen Einladung Notiz, entschuldigte sich nicht einmal, wenn Annie fragte: Warum sind Sie wieder nicht gekommen, Herr Professor?" Er nahm im Lauf der Zeit die Gelegenheit wahr. Annie dann und wann zu verstehen zu geben, daß es mit ihrem Vorwärtskommen so eine Sache sei Ich weiß nicht " stotterte er. ich denk halt schad ist's um die Zeit " Deutlicher wurde er nicht. Aber immerfort quälte er sich ab. wie es ihr beibringen, die Sache endlich aufzustecken. Er kam sich geradezu gewissenlos vor. sich noch länger mit einer Schülerin abzugeben, deren Talentlosigkeit so offenbar auf der Hand lag. Außerdem beunruhigte ihn Annies Gegenwart. Dies ging manchmal so weit, daß er vor innerer Unruhe seiner Schuldigkeit nicht ganz so nachkommen konnte, wie er es von sich verlangte. Wenn er sich dann wieder zu dieser oder jener Andeutung Annie cegenüber aufgeschwungen hatte, mit welcher Angst, mit welchem Herzklopsen betrat er in den nächsten Tagen das Atelier. Hatte sie ihn verstanden? Blieb sie endlich weg? Nein, sie war da; als sei nichts vorgefallen, saß sie hinter ihrer

Staffelei. Und er, wie er aufathmete. wie alles in ihm jubelte Vor ein paar Tagen nun war es gefchehen, daß er beim Anblick einer völlig verzeichneten Studie Annies sich vergaß und der Künstler mit ihm durchging, so daß er in ein lautes, rückhaltloses Lachen ausbrach. Er erschrak über sich selbst und bereute es sofort. Annie saß gesenkten Hauptes da, er hörte sie athmen. Sie machte zwar schon im nächsten Augenblick den Versuch, selbst in ein Lachen auszubrechen. Es gelang ihr jedoch schlecht. Der Professor malträtirte seinen Haarschopf. Er wollte gut machen, ein Wort der Entschuldigung sagen; er fand keins. Den ganzen Tag dachte er nichts anderes als ich war roh. ich habe sie verletzt Plötzlich fiel ihm ein: heute Abend ist Gesellschaft bei Werntgens. Seufzend fuhr er in seinen Frack. Ich bin ihr dies Opfer schuldig." sagte er sich, sie wird es gleich errathen, warum ich komme, 'und dann ist's gut " Es wurde musizirt bei Frau Werntgen. Die höchst überladenen, im Varockstil über und über verzierten Gesellschaftsräume waren gesteckt voll von Menschen. Und wie ihre Räume, so strotzte auch Frau Werntgen in einer überladenen, an Pracht alles überbietenden Toilette. Ihre Tochter, die die Absicht zu haben 'schien, den vollen Gegensatz ihrer Mutter abzugeben, trug eine zwar sehr feine, aber ausgesucht einfache Toilette. Ebenso in ihrem Benehmen keine Spur von der lauten, ostentativen Liebenswürdigkeit der Mutter. Ernst, ja beinah' unliebenswürdig schüttelte sie den sie begrüßenden Gästen die Hände. Selten, daß ein Lächeln über ihr Antlitz flog. Die Erfahrung hatte sie gelehrt, daß sie nur zu oft solch ein Lächeln mit einem Heirathsantrag zu büßen hatte. Denn sie war umschwirrt von Freiern, die ungeduldig auf den Augenblick warteten, der reichen Erbin Hand und Herz zu Füßen zu legen. Dazu das Drängen der Mutter, die es für eine Schmach hielt, daß ihre Tochter mit vicrundzwanzig Jahren noch unverheirathet war. und die ihr fortWährend mit Heirathsplänen in den Ohren lag. - Als Professor Herb in der Gesellschaft erschien, schwand plötzlich die Langweile aus Annies Gesicht, und ihre Augen nahmen jenen freudigen Glanz an, der ihre Züge so belebte. Sie wußte, daß er gekommen war. um seine Kränkung wieder gut zu machen. Und daß es für ihn keine Kleinigkeit war, in seinen Frack zu schlüpfen, den er sc haßte. Dazu die ganze überladene Pracht dieser Räume! Wie erdrückt sah er aus unter diesen mit Figuren und Ornamenten belasteten Plafonds und Wänden. Plötzlich erhob er den Blick, und eiwas Freudiges flog über sein noch eben trotziges Gesicht. Es war Annie. die sein Künstlerauge entzückte die reichen Falten ihres grauen, mit weiß vermischten Kleides, eines überaus zarten Stoffes, der sich der schlanken, wie aus Elfen bein geschnitzten Gest&tt so weich und selbstverständlich anschmiegte. Sie stand ganz ruhig, im Gegensatz zu ihrer sich fortwährend bewegenden xn laut sprechenden Mutter. Müde und gelangweilt glitt an den Leu.

ten vorbei, die auf sie einsprachen. PlLZzlich. eine 'Wendung des Halses, und ihr Auge wandte sich dem Professor zu. Wie anders war sie da! Aus den Nebenraum ertönte Musik. Ein .Quartett von Haydn wurde meisierhaft gespielt. Der Professor stand da, lauschend, das Haupt ein wenig vorgebeugt, jeder Muskel in seinem Antlitz schien gelöst; er sah aus -wie ein Kind, das ein friedlicher Traum gefangen hält. Ihm gegenüber an der Wand hing ein Bild; es war von ihm, Frau Werntgen hatte es angekauft. Es war ihm immer eine Pein gewesen, sein schlichtes Bild in diesem prunkvollen Vtaum zu wisien. Heule freure er iiuj dieses Anblicks. Sie that ihm wohl, diese Bauernstube voll Sonnenschein. Geranientöpfe standen an den Fenstern, von draußen sah ulan Obstbäume, blühende Gartengewächse. An einem der Fenster saß eine Frau und nähte an einem Kinderhemdchen. Vor ihr auf dem weißgescheuerten Tisch lag schön aufgeschichtet eine Anzahl Winziger Kinderstrllmpfe.

Anrne konnte den Blick nicht von ihrem Lehrer wenden. Sie sah. wie er sich in sein eigenes Bild vertiefte und dabei alles vergaß. Wie seine noch vor wenig Augenblicken gedrückten und schüchternen Züge plötzlich ruhig und heiter wurden. Freute er sich seines Bildes, machte es ihn auch froh, wie es ihr immer' geschah, wenn sie sich aus dem lauten Äetrkebe dieses Hauses zu dem schlichten Bild ihres Lehrers rettete? Ihre Kindheit war keine heitere geWesen. Ihr Vater starb, sie zählte kaum sechs Jahre. Sein Laß sie doch" hatte sie in der ersten Jugend vor der allzu erziehungslustigen Mutter geschützt. Nach seinem Tod stand Annie in beständigem Kampf mit ihrer Mutter und ihren Erzieherinnen. Alles, was man ihr an herkömmlichen Artigkeiten anerziehen wollte, wies sie mit der energischen Erklärung zurück: Das thu ich nicht,.das ist affig." Kein Mensch wußte, woher sie das hatte, und sie blieb dabei trotz aller Vorwürfe und Strafen. Obgleich sie verhätschelt, gehütet und mit Geschenken überschüttet wurde, gab es kein unglückseligeres Kind als dieses kleine, beständig um seine Eigenart kämpfende Geschöpf. Mit einundzwanzig Jahren machte Annie 'plötzlich allem ein Ende. Mündig, Herrin ihres Vermögens, stellte sie sich der Mutter in voller Selbstständigkeit aegenüber und lebte ihr Leben für sich. Damals hörte Annie in ihrem Freundinnenkreis von Professor Herb. Einige der jungen Mädchen, die sein Atelier besuchten, erzählten von .dem wunderbaren Einfluß, den der Unterricht des Künstlers auf sie ausübe. Annie wurde .Professor Herbs. Schülerin. Sie wußte, daß sie kein Talent hatte und es nie zu einer kllnstlerischen Fertigkeit bringen würde, aber der Ernst, das Streben, das plötzlich jene jungen Mädchen erfaßt, lockte sie, der Ursache dieser Veränderung auf.die Spur zu kommen. Vom ersten Tage an, an dem sie des Professors Atelier besuchte, erkannte sie: hier war das. wonach sie sich Zeit ihres Lebens unbewußt gesehnt hatte ein absolut wahrhaftiger Mensch. - Nach und nach erfaßte Annie auch fein Können. Dabei lernte sie mehr, als er. als sie selbst es ahnte. Sie wurdeur Künstlerin im Schauen und Empfinden; ihre ganze Erscheinung gab Zeugniß von der Verfeinerung und Läuterung ihres Geschmacks. Nur ihre Arbeiten wiesen trotz ihres großen Fleißes keine Fortschritte auf. Aber vielleicht war unter den Ta lentvollsten nicht eine, deren Seele ein so starkes Mitleben erfaßt hätte, wie die Annies. Stillsitzen, nichts thun als schauen und empfinden, das wäre ihre Wonne gewesen. Alle jene Wege mitzugehen, die dieser Mann 'mit seinen ungeschickten Worten offenbarte, Wege der Arbeit, des Ringens., der tiefsten Verzweiflung, des so selten ihn befriedigenden Gelingens. Das alles sprach aus seinen Versuchen, sich deutlich zu machen, aus seinem Wunsch, die Strebenden zu ermuthigen. Wenn ihm die Worte fehlten, nahm er die Hände zu Hilfe, und merkwür dig. Jedermann verstand, was er mit seinen drastischen Bewegungen sagen wollte. Die Musik schwieg. Sofort nahm die Dame des Hauses die Unterhaltung wieder auf. Annie, die sich am liebsien in die entfernteste Ecke des Saals flüchtete, wenn ihre Mutter das Wort führte, blieb heute, von einer unbestimmten Unruhe erfaßt, an ihrer Seite. . In der That. Frau Werntgen richtete ihr Augenmerk auf den Professor. Er war ihr schon lange fatal. Diese unglückseligen Zeichenstunden beschäftigten ihre Tochter viel zu sehr. Nicht ohne einen schadenfrohen Blick aus Annie rief sie den Künstlet zu sich her. Man sah es ihm an, wie ungern er dem 'Ruf folgte, wie schwer es ihm wurde, seiner Schüchternheit Herr zu werden Es lag etwas Krampfhaftes in seinem Gesicht, in der Hand, mit der er die Lehne des Stuhls umfaßt hielt. Annie stand plötzlich neben ihm, und daö verwirrte ihn noch mehr. Am liebsien wäre er auf- und davongelaufen. Aber nein, das durfte er, ihr nicht anthun. .Wie lange haben Sie uns nicht mit Ihrem Besuch erfreut, lieber Professor warf ihm die Dame des Hauses mit einem liebenswürdigen Lächeln vor. hinter W Hünstler so deut

uu uic aooiur oi3 in s Jnnerne tunic Seele wahrnahm. Es fiel ihm nicht ein, irgendeine Redensart zu gebrauchen. Die Dame sprach weiter: So viel zu thun, ja? Eine Masse Schüler und Schülerinnen? Auch Talente, ja?" Er nickte. Wirklich? Und hoffnungsvolle?" Er zuckte die Achseln: Wenn die Kraft reicht wenn sich halt einer .durchringt " Er stotterte noch mehr als sonst; die grenzenlose Sicherheit der Dame lähmte ihn förmlich. Sie lorgnettlrte ihn ungenirt: Aber ein Talent ringt sich doch immer durch, das ist doch ein alter Ausspruch, Herr Professor. Sind Sie nicht selbst ein Beweis dafür ?"1 Er zuckte die Achseln: Hm. bis bis auf die. die zu Grunde gehen." . Gehen denn welche zu Grunde wirkliche Talente?" Immer fester umspannten seine

emnoe Die Lehne des Studls. i,oo aam drang Frau Wernlgen rn um. Durch die Armuth," sagte der Profetter. . ' Annie, die daö Unbehagen ihres Lehrers in erhöhtem Maß mitempfand, suchte der peinlichen Situation ein Ende zu machen, indem sie ihn aufforderte: Kommen Sie, Herr Professor, einige Ihrer Kollegen sind im Rebenfaal." Bitte, bitte, halt." rief Frau Werntgen ihrer Tochter zu. ich meinte nämlich, Herr Professor, einem Talent wird immer aufgeholfen, nicht?" Mir hat meine Mutter geholfen," sagte er, plötzlich ganz frei von aller Schüchternheit, ..sie legte einen' Gemüsehandel an; ihre Einnahme ermöglichte mir meine Studien. Aber nicht jeder hat eine so tüchtige Mutter. Ich hatte einen Schüler überschüttet war er von Gottes Gnaden ein solches Talent und legt sich hin und stirbt. Ich bin erst nachträglich dahinter gekommen alle Tag einen Apfel, das war seine ganze Nahrung. Jetzt freilich seither passe ich auf und gottlob, ich kann ja jetzt auch ein wenig helfen. Aber um den war's ewig schad -den verschmerz ich nicht der hätt' uns alle überflügelt " Man müßte eben für solche Leute etwas thun." meinte Frau Werntgen, man müßte Hilfe für sie suchen " Ter Professor lachte kurz auf: Am Suchen hab ich's nicht fehlen lassen es hat nur nichts geholfen. Haben halt zum Handwerk übergehen müssen, oft meine besten Talente. So steht's um die Hilft."Es war still. Im Nebensaal fing die Musik wieder an.' Ter Professor stahl sich fort, ohne noch einen Blick auf die Tochter des Hauses zu werfen. Aus ist's." sagte er sich, ganz und gar unmöglich." Er hatte es wieder versucht, er gehörte' nicht hierher. Er mußte ein Ende machen. Es ging nicht länger so, es rieb ihn auf, machte ihn zur Arbeit unfähig und Er hörte Frau Werntgens Stimme hinter sich herrufen: Ich werde morgen entweder im Lauf des Vormittags oder in den Nachmittagsswnden in Ihrem Atelier vorsprechen " Jawohl," knirschte er in sich hinein. .Am andern Tag mit der Morgenpost erhielt Annie folgendes Schreiben: Verehrtes Fräulein! Es hat lang in mir gearbeitet. Endlich muß es heraus. Ich halte es von meiner Seite für gewissenlos, Sie weiter zu unterrichten, da bei Ihrer geringen Begabung jeder Fortschritt ausgeschlossen ist. Verzeihen Sie meine Offenheit. Ihr ergebener Herb." Annie eilte in's Atelier. Die Schülerinnen saßen bei ihren Aufgaben. Der Professor war abgereist; bor Ende der Woche kehre er nicht zurück, hatte er hinterlassen. ' Es geschah öfter, daß er plötzlich verschwand. Er sagte dann, daß er bei seiner Mutter im Schwarzwald gewesen sei, und immer kam er froh und aufgeräumt von dort zurück. Jetzt war Annie auf dem Weg, ihn in seinem Heimathdorf aufzusuchen. , Sie wußte, was in ihm vorgegangen .war an.qesichtö ihrer Mutter, wie sich alles in ihm aufgebäumt und es ihn gedrängt hatte, ein Ende zu machen. Bildete sich dieser kindische Mann wirklich ein, mit seinem Brief sei alles aus? O nein, so leichten Kaufs gab sie ihren Platz im Atelier nicht frei. Sie wollte ihm das sagen' und was diese Stunden für sie waren und Sie erröthete plötzlich. Nein, das durfte sie ihm nicht sagen aber nun ja, um ihren Platz wollte. sie streiim, weiter nichts Sie war in den schmalen Dorfweg eingebogen; rechts und links davon, bald auf der Höhe, bald unten am Weg lagen die kleinen, mit Schindeln oder rothen Ziegelsteinm bedeckten Schwarzwaldhäuschen. Dahinter auf beiden Seiten stieg der Wald auf. Da standen auch schon der Ahornbaum und das kleine Haus mit dem rothen Dach. Annie ging langsamer; der Athem versagte ihr plötzlich.' Was 'war das nur? Sie blieb stehen. Das Geräusch des Holzspaltens drang an ihr Ohr, dazwischen sprach eine weibl'-'-Stimme. Sonst war kein Mensch sehen weit und breit. - Annie ging ein paar Schritte weite: bis zu dem großen, breitästigen Ahorn, bäum vor dem Häuslein der Wittwe. Hier stand sie geborgen. Sie mußte sich fassen, daö Herz klopft ihr bis in den Halö.

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das Holz klein machte das war ja der Professor. In Hemdsärmeln, die Haare im Gesicht, schaffte er darauf r y 'c tos. nor oer ausryur, aus oer Treppe, faß eine kleine, alle Frau. Anrne erkannte sie auf den ersten Blick; wenn auch ihr Gesicht jetzt voll Runzeln war, der Ausdruck hatte sich nicht veranoerr. Sie redete laut auf den Sohn ein. Er schien ihr die Arbeit nicht rechtzu machen, bei jedem dritten Stück Holz, das vom Klotz fiel, fand sie's entweder zu groß oder zu klein. Gar nichts hatte er gelernt, obgleich er Professor war. mit jedem Kommen mache er seine Arbeit schlechter. Sei halt immer der gleiche Dummerle, obwohl er schon in's neununddreißiqste gehe. Die Burschen, die mit ihm jung gewesen, tüchtige Bauern seien sie jetzt alle Mit-Weib und Kind und emem wohlbestellten Hof. Nur er sei noch alleweil der unfertig Bursch, mit dem sie lhr Kreuz habe. So klagte sie, und dazwischen ertönte das behagliche Auflachen des Sohnes, der sich um so mehr freute, je schlimmer d:e Mutter mit ihm umg:ng. Annie rührte sich nicht. - Diese kleine. sonnendurcbianenene Enae mit ihrem duftenden Erdboden und - den beiden ihm so nahen Menschen Alles Heilige spielte sich hier ab.. Denn wenn die Mutter , auch schalt, wie strahlten ihre Augen! Um so mehr strahlte sie. je ungeschickter sich der Sohn geerdete und lag in ihrem: Dummerle. Du" das immer wiederkehrte, nicht alle Liebe der Welt? Warst halt eine Weil nimmer daheim," meinte die Alte, da geht's halt allemal aus den Fugen mit Dir Ja, Mutter," nickte der Sohn, habt recht, habt recht " Wer meint's denn gut da draußen mit Dir und sagt Dir meMemung? Verwahrlosen, das wäre Dein Loos. wenn ick Dich nicht zum Rechten hielt " ' Ja. Mutter." nickte er. ...ja. ja." Und leb immer in Aengsten und denk, 's kommt einmal ein Zettel, daß Du Deine Arbeit draußen nicht besser machst als mein Holz. Gelt, Du denkst alleweil dran, daß so was erleben mein Tod wär?" Ja. Mutter, seid nur ruhig. Mut ter." beschwichtigte er sie. Sie ging in's Haus, er spaltete sein Holz mit großer Vorsicht und Aus merksamkeit weiter. Nach einer Weile erschien die Mutter wieder am Fenster. Komm jetzt zum Essen, Bub Er legte das Beil zur Seite, trat zum Brunnen, wusch Gesicht und Hände und ging, ohne sich abzutrocknen, in s Haus hinein. ' Annie nahm vorsichtig ihr Kleid auf. damit sein Rauschen sie nicht verrathe. Ganz leise schritt sie den Weg zurück, den sie gekommen war. So wie sie ging und stand in dieses schlicrite Heim einzutreten, nein, das widerstrebte ihr! Und dann sie wußte jetzt, woran sie war, daß es sich um ganz etwas anderes als um ihren Platz im Atelier handelte. Es war ruhig und still in ihr. als sie im Lauf des Nachmittags in einem einfachen grauen Wollkleid und ohne Hut, den gleichen Weg heraufkam, der in's Dorf führte. Es war so, als habe sich alles in ihr vereinfacht, und es müsse sich nun auch alles auf das Ein fachste lösen. Mutter und Sohn saßen auf der kleinen Holzbank an der Seite des Hausest Er rauchte, sie strickte. Annie trat hinter dem Ahornbaum hervor und schritt auf sie zu. Er traute seinen Augen nicht, wurde tief blaß und erhob sich erst nach An nies etwas zitternder Frage: Kennt mich der Herr Professor nicht? Nun nahm er sie bei der Hand und führte sie der Mutter zu: Eine meiner Schulerinnen, Mutter." Kann er denn was?" fragte diese. Da lachten sie beide wie erlöst auf und. setzten sich neben die Mutter auf die Bank. Neugierig betrachtete die alte Frau den feinen Gast an ihrer Seite. Der Professor rauchte: was wollte sie Er begriff es nicht. Wie gut, daß die Mutter sprach. ' 's freut mich recht," sagte diese, daß Ihr den Weg da raufgefunden habt. Jetzt kann ich doch eimnal erfahren, ob er seine Sach auch gut macht in der Stadt." (Schluß folgt.) Die weiße Flagge, welche auf dem russischen Zerstörer Biedovi" aufgehißt wurde, als sich Admiral Roschdjestwenski den Japanern ergab, besteht aus einem 9 Fuß langen und 5 Fuß breiten Tischtuch und wurde nach Tokio gebracht. Zähe Lebenskraft. Dieser Tage starb in Philadelphia ein gewisser George. Weitmeyer, ein Angestellter der Pennsylvania R. R.. aus Harrisburg, Pa., nachdem er durch seine zähe Lebenskraft die ihn behandelnden Aerzte in Erstaunen gesetzt hatte. Weitmeyer war in Philadelphia zwischen die Puffer zweier Waggons gerathen und hatte einen Bruch der Wirbelsäule erlitten, eine Verletzung, welche für gewöhnlich in wenigen Stunden zum Tode führt. Konnte "es der sorgfältigen -Pflege, welche ihm zu Theil wurde, auch nicht gelingen, sein Leben zu retten, so gelang es ihr doch, dasselbe vn 80 Tage lang zu erhalte

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Ein aufregendes Abenteuer mit Kupferschlangen hatte dieser Tage' ein Mann in Altoona, Pa.. zu besteh:n. als er aus ein:r Sägemühle Sägemehl holte. Beim Aufladen des Sägemehls fand er, daß die Schaufel doch etwas schwer war. und als er näher zusah, waren in dem Sägemehl Schlangen; gleich darauf entdeckte er solche rings um sich herum und um ihnen zu cntgehen, st rang er auf den Magen, nur um auch dort die gefährlichen Thiere zu finden. Nun machte er sich an das Vertilgen derselben und er erschlug 55 ciua auf dfin Wagen und 45 auf dem Boden; es waren Schlangen in d:r Länac von 16 Zoll bis 3h Nun. I a p'a n hat 20.000 Firmen. welche sich mit der Herstellung von Sake," dem Natlon'',l-Getranke be-

fassen.

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