Indiana Tribüne, Volume 29, Number 77, Indianapolis, Marion County, 22 November 1905 — Page 6
Jndiana Tribüuc, 22. November 1905.
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Warum nicht Ihr Heim anziehend machen, durch den Gebrauch eines : : : :
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Europäische Nachrichten. ) . Sachsen. Dresden. Eine aufregende Sce ite ereignete sich in den Räumen des Jnvalldendank",Seelstraße. Der Theaterbilletkassirer Paul Döring, der aus Gesundheitsrücksichten am 1. Oktober pensionirt werden sollte, verübte unter dem Vorgehen, sich von seinen College verabschieden zu wollen, ein Revolverattentat auf diese und den mitanwesenden Direktor und früheren Redakteur Zimmer. Zwei Beamte, der Rendant Zschille und der Sekretär Gläser, wurden durch dieArme geschos-
sen. Bei dem Thäter, der in den letzten Jahren hochgradig nervös war, fand man drei geladene Revolver vor; er wurde in Haft genommen und dem SKchenhause zugeführt, wo er sich in einem unbewachten Augenblicke mit seinem Hemd erdrosselte. Berbisdorf. Vor einiger Zeit feierte die hiesige Gutsherrschaft,Kammerherr Freiherr von Spörcken und seine Frau Gemahlin geb. von Vurgk, die silberne Hochzeit. Die Stadtkapelle von Radeburg brachte ein Morgenstandchen. Großpost Witz. Kürzlich ist auf dem hiesigen Bahnhofe der Hilfsfeuermann Otto aus Görlitz beim Nachsehen der Lokomotive von der am Kessel entlang laufenden Galerle abgestürzt und hat sich dabei eine starke Kopfwunde, sowie Hautabschürfungen am Arme zugezogen, Er mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. L e x p 3 1 g. Auf dem hiesigen Magdeburger Bahnhofe fuhr ein Bauzug der Centralbahnhofsbauten, vonSchönefeld kommend, :n den Gasometer des Bahnhofs und drückte eine Wand ein. Dabei wurden der 45 Jahre alte Zugfllhrer Karl Schunke aus Halle innernch verletzt, so daß er ms Stadtkrankenhaus gebracht werden mußte. Mohorn. Der Stallschweizer Seltmann, der die 17jährige Helene Neumeier von hier in das Wasser der hochgehenden Trleblsch warf, so daß diese darin ertrank, ist nunmehr dem Landgerichtsgefängniß Dresden zugeführt worden. Endlich ist nun auch der Leichnam des jungen Mädchens aufgefunden worden. Er lag . fest eingekeilt im Wurzclwerk in Helbigsdorfer Flur oberhalb der Sammelmüijle. Neuschönfels. In dem nahen Burgteich ertrank der derheirathete Arbelter Demmler aus Nlederplamtz, als er den Teich infolge einer Wette um 6 Glas Bier durchschwimmen wollte. Reichend ach. Todtnch veruttglückt ist der 36 Jahre alte Zimmermann Adam Reumann, Hospitalstraße 1 wohnhaft. Reumann war mit noch anderen Zimmerleuten auf dem Neubau der Methodistengemeinde in der Johannstraße mit dem Legen von Balken beschäftigt. Er stand auf der äußersten Umfassungsmauer, als er plötzlich ausglitt und aus der Höhe des 3. Stockwerks herab auf die Straße stürzte, wobei er einen schweren Schädelbruch erlitt, der seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Reumann hinterläßt Frau und 7 Kinder. Kefsen-armstadt. Bretzenheim. Der Fuhrunternehmer Weier war mit seinem Fuhrwerk nach seinem Anwesen in der Schulstraße heimgekommen und wollte ausspannen. Der einarmige etwa 30 Jahre alte Invalide Karl Engel schaute ihm dabei zu und machte allerlei ungehörige Bemerkungen, die sich Weier verbat. Als er ihm dann den Rücken kehrte und am Wagen etwas in die Reihe brachte, stach ihm Engel von hinten das Messer unter dem Arm in die Seite, so daß der Mann schwer getroffen zusammenstürzte. Er wurde nach Mainz in das Spital gefahren, während Engel in Haft kam. Gro.ß-Gerau. Einem Scherze, der im nahen Dornheim zur Ausführung kam, fiel ein blühendes Menfchenleben zum Opfer. Verschiedene Dornheimer Burschen gingen um die Mitternschtsstunde nach der Büttelborner Straße, um einige ihrer Collegen, dre von Buttelborn kommen sollten, zu erschrecken. Sie hatten sich verkleidet und am Dornheimer Wäldchen hielten sie die von Büttelborn gekommenen jungen Leute an. Diese dachten selbstredend an keinen Scherz, vermutheten vielmehr emen Ueverfall und setzten sich zur Wehr. Gottlieb Schaffner versetzte dem 20iä,üticten Ja kob Stork einen solchen Messerstich in die Brust, daß er bewußtlos zusammenbrach. Der Herzbeutel und die Lunae wurden durchstochen. Der Thater, dem durchaus keine Schuld beizumessen ist, da er sicher glaubte, überfallen zu werden, wurde verhastet. S ö n i g. In einer hiesigen KurPension erkrankten nach dem Genusse von Vanillecreme 21 Personen. Eine Dame, die Wittwe Büttner, ist gestorben. 'Wcrpern. München. Dr. O. Bollinger, Professor der pathologischen Anatomie und allgemeinen Pathologie und Leiter deö pathologischen Instituts an der hiesigen Universität, beging dieser Tage seine silberne Jubelfeier, v Brück. Infolge Genusses giftiger Schwämme ist die ganze Familie des Schäfflermeisters Bader hier schwer erkrankt. Bader und sein älterer Sohn sjwie die Frau sind außer Gefahr, der jüngere 12jahr!ge Sohn ist jedoch geporben. .
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F r e i s i n a. Zwar in aller Stille. aber doch mit aroner Feierlichkeit beging Erzblschof Dr. Franz Joseph v. Vätern fern 50mhrlges Priesterjublläum. Der Jubilar wurde vom erzbischöflichen Klerikalseminar, das festlich geschmückt war, durch den sögenannten Fürstengang don den Domkapitularen Andrelang, Kirchberger und Hartl sowie dem hiesigen Dom- und Psarrllerus vrozesüonaüter in d e Kathedrale aeleitet. wo er an dem mit Blumen und den Reliquien des heiligen Korbinian geschmückten Hochaltar vie Pontlslialmesse celebrlrte. Geiselbullach. Bor Kurzem brach in der dem Schlonautsbestker Scheller gehörigen Gastwirthschaft euer aus, vas o rasch um stch griff, daß der Pächter sich mit seinen Kami lienangehörigen nur nothdürftig bekleioet retten konnte, wahrend eineKellnenn, um dem Verbrennunastode m entgehen, sich durch das Fenster fluchren munte; von dem Hausrath konnte nichts gerettet werden. Jnaolstadt. Ein Scknellzna ist bei der Einfahrt rn's zweite Geleise oes Yleslgen ordbahnhofs vollständig entgleist. Der Lokomotivführer Knörschild und der ener Niedel smh iohk. Zugführer Möhler wurde schwer verlenr. Äon den Bedlensteten sind weitere sechs als leicht verlekt. von den Reisenden dreizehn als leicht verletzt gemeldet. P a s s a u. lZn alter, anaesebener Bütger, der Konditoreibesitzer Konrad Keupp, ist im Alter von 81 Jahren genoroen. eupp zahlte zu den tüchtigsten und strebsamsten Gewerbetreibenden unserer Stadt. Saliern. Der Unfrieden zwischen zwei Nachbarn im Oedenthal in der biesiaen Gemeinde, der sckon seit langem bestanden hatte, führte zu einer lraurlgen yat. Als der eine, der Landwirth Preller. in anaetrunkenem Zustand nach Hause kam, sah er, daß oas ley seines Feindes, des Schwabenbauer, auf seinem Grundstück weidete. Dadurch wurde er in solcheWuth versetzt, daß er in sein Haus lief, das Gewehr von der Wand riß und den Schwabenbauer durch zwei Schüsse niederstreckte. Einer davon durchbohrte das. Herz des Unglücklichen, so daß der Tod sofort eintrat. Der Mörder wurde in das Untersuchungsgefängniß eingeliefert. WUrltetnberg. Stuttgart. Der Präsident des evangelischen Konsistoriums Dr. Frhr. von Gemmingen - Guttenberg ist auf sein Ansuchen unter Verleihung der Krone zu dem Großkreuz des Friedrichs - Ordens und unter Ernennung zum Ehrenmitglied des evangelischen Konsistoriums in den bleibenden Ruhestand versetzt worden. ' B e i h i n g e n. Die Wittwe Varbara Günther hier wurde in ihrer Wohnung erhängt ausgefunden. Die Frau war in letzter Zeit fchwermüthig. Eriskirch. Letztens sind zwei kleine Kinder des hiesigen Lehrers Kohler in einem unbewachten Augenblick in die Schüssen gefallen und ertrunken. I l l i n g e n. ' Die 18jährige Tochter des Mühlenbesitzers Schiele wurde beim Oehmdholen vom Wagen überfahren; sie erlitt schwere innere Verletzungcn, an denen sie nach ihrer Verbringung in's Bezirkskrankenhaus gestarben ist. Nagele. Letztens hat der 12 Jahre alte Bauernsohn I. A. Weber, der mit einem geladenen Gewehr spielte, seine 11 Jahre alte Schwester aus Unvorsichtigkeit erschossen. Pfullingen. In Sigel's Klosterbrauerei dahier wurde der 47 Jahre alte, verheiratbete Bierbrauer Albrecht, Vater von drei Kindern, so schwer verletzt, daß der Tod sofort eintrat. Zugegen war bei dem Unfall niemand, man kann nur vermuthen, daß der sonst stets vorsichtige und überhaupt vorzügliche Arbeiter der Transmission zu nahe kam. R o t t w t I. In Tübingen, wo er Heilung von einem schweren Leiden ge-
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Fragen sucht hätte, starb im 58. Lebensjahre Adolf Hiller, seit 28. September 1898 Stadtpfarrer der hiesigen evangelischen Kirchengemeinde. T e t t n a n g. In der Pfarrgemeinde Trimisweiler feierte Pfarrer Rösch sein 50jähriges Priesterjubiläum. Die Gemeindeangehörigen erwiesen dem alten Herrn hohe Ehren. Dekan Wiehl aus Haslach überbrachte das dem Jubilar vom König verliehene Ritterkreuz 1. Klasse des Friedrichsordens. Waden. Karlsruhe. Kürzlich ist im Ludwig - Wilhelm - Krankenheim im hohen Alter von nahezu 82 Jahren die Vorsteherin des Mutterhauses der Schwesternschaft des Badischen Frauenvereins, Fräulein Sophie Roys, gestarben. Die Dahingeschiedene versah während 2 Jahren mit aufopfernder Hingebung und Treue 'die Stelle einer Oberin. In Dieser langen Zeit rialtt sich Fräulein Sophie Roys nicht nur die Liebe der Schwestern, sondern auch die Anerkennung der Großherzogin in hohem Maße erworben. Bonndorf. Hier ergötzten sich einige Kinder damit, daß sie auf, der Deichsel eines mit einem andern Wagen zusammengekoppelten KieswagenS an einer Stelle mitfuhren, an der der Fuhrmann bremsen und auf seine 4 Pferde besonders Acht geben mußte. Dabei fiel das 5 Jahre alte Bübchen des Taglöhners Trenkle hier zu Boden und kam unter die Räder des schwerbeladenen Wagens, wodurch dem Aermsten beide Beine abgefahren wurden. Nach langen qualvollen Leiden verstarb der Junge. -Bürchau. Letztens wurde das von den Familien Bechtel und Wild bewohnte Doppelhaus durch einen Blitzschlag eingeäschert. Gengenbach. Erhängt hat sich der 73 Jahre alte ledige Tagelöhner Theodor Bayer. Heidelberg. Vor kurzem wurde Frau Geheimrath Schroeder, die Gattin des bekannten Professors des deutfchen Rechts an unserer Universität, auf einem Spaziergang in der Hirschgasse, ganz in der Nähe bewohnter Häuser, von einem etwa 18 Jahre alten Strolch überfallen,' von hinten zu Boden geworfen, gewürgt, durch zwei Messerstiche in den Hals glücklicherweise nur leicht verletzt und ihrer Börse beraubt. Konstanz. Hier ist die neuerbaute Buchbinderei und Setzerei von Sadler abgebrannt. ' Mannheim. Der als Eomponist einer Anzahl Opern bekannte , HoskaPellmeister vom hiesigen Hoftheater Ferdinand Langer ist in Kirneck im Schwarzwald gestorben. Eine blutige Ehetrag'ödie ereignete sich in' der Traitteurstraße bei der Fabrik von Mohr u. Federhaff. Der Fabrikarbeiter Jos. Willhauck lebt schon längere Zeit getrennt von seiner Ehefrau Reaine aeb. Hermann. Sie arbeitete in i Ludwigshafen als Putzfrau. An der genannten Stelle lauerte der Mann seiner Frau auf und ersuchte sie, wieder zu ihm zurückkehren, er würde ihr alles seither Vorgefallene verzeihen. Als sie sich weigerte, zog er einen Revolver und schoß erst ihr, dann sich selbst eine Kugel in den Kopf. Beide Eheleute wurden lebensgefährlich verlekt. Ende eines historischen Klosters. Das 1870 in Staatsbesitz übergegangene weltberühmte Venediktinerkloster San Oreste unfern Rom, Italien, ist neulich an Private veräußert worden,, und die Mönche haben ! den ehrwürdigen Berg verlassen. Seit ' dem 5. Jahrhundert hatte das Kloster i bestanden, dessen Insassen ein wahrer ' r c n c 4 ..... . egen sur ole Firmen oer umgegeno waren, die tagtäglich je ihr Stück Brot und ihren Teller Suppe erhielten. Die uralte gothische Kirche des heiligen Sylvester mit ihrer reichen Marmori krypta, ihren Gemälden, ihren Quatl trocentofresken lvird in Zukunft einem j Ziegenhirten als Stallung dienen.
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IM Unter Frauen findet man eine überraschende Unwissenheit bezüglich ihrer eigenen Funktionen. Neun aus zehn Frauen leiden jeden Monat unsäglich und glauben d:es muß so sein. Auch Sie? Wenn dies der Fall ist, so find Sie im Irrthum. Es ist nicht nöthig zu leiden, ausgenommen Sie wünschen es. Funktioneller Schmerz ist das Anzeichen funktioneller Krankheit. Diese kann kurirt werden durch
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Vev Frauen tyitlmtUtl Alle jenen niederziehenden Schmerzen. Kopfweh, Rückenschmerz. Krämpfe, Schwindel u. s. w. können mit Cardul kurlrt werden. Können nicht nur, sondern sollten eZ. Das Wiederkehren derselben in jedem Monat zu gestatten, führt zu Verlust von Gesundheit und Glück. Unregelmäßige Menstruation, übler Aihem. schlechtes Blut lauter Resultate von weiblicker Schwäche bei Jung oder Alt, kann mit Cardui kurirt werden. Versuchen Sie es. ; Vl ,- . ... : :l ; .
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ßm Stuarts Porträt und UaMcl. Ein englischer Offizier hatte während einer Reise in Italien die er zu Anfanz des vorigen Jahrhunderts unternahm. die Ro'fu ei7.es Raffael'schen Gemäldes gekaufr. :rei! das Bild Aehnlichkeit afwi n::: den Gesichtszügen der Königin Maria Stuart. Als der Offizier, nach Enzland zurückgekehrt, bald darauf Befehl erhielt, zur Armee Wellingtons abzuzehen, beschloß er. seine sämmtlichen Habseligleiten zu verta'.:ft7:. darunicr auch die Kopie. Bei d:r Ueberzzbe der Sachen an den AultioriZtzr erwähnte er, daß das Bild die fmt eine Raffael'schen Gemäldes sei. und deutete auch zugleich die Aehnlichkeit an. die ihn bestimmt habe, das Bild zu kaufen. Wie erstaunte er aöer und lachte, als er einige Tage darauf im Katalog hinter der Nummer seines Bildes die folgende Bemerkung las: Porträt Maria Stuarts von.Rasfael. Das einzige eristirende Bildniß dieser 'schönen, unglücklichen Herrscherin von dem großen Meister!" Das merkwürdigste war, daß kein Mensch auf der Auktion, bei der doch Kunstkenner von Ruf zugegen waren, etwas Absonderliches bei dieser Ankündigung fand, was zur Folge hatte, daß für diese Kopie ohne jeden Kunstwerth weit höher als gewöhnlich geboten wurde. Es ging endlich für den Preis von 50 Guineen in den Besitz eines jungen Buchhändlers über. Als am anderen Tage der Offizier zur Abrechnung im Hause des Auktionators weilte, kam der junge Mann, der das Bild gekauft hatte, um es abzuholen. Der Offizier, den Scherz mit der Kopie weitertreibend, meinte, nachdem der Auktionator die Herren miteinander bekannt gemacht hatte: Sie sind wirklich ein Glückspilz, junger Mann, daß es Ihnen gelang, das Bild zu erstehen. Passen Sie auf, Sie werden damit Ihr Glück machen! Ich würde es an Ihrer Stelle zunächst als Sehenswürdigkeit ausstellen." Der Käufer faßte die scherzhaft gesprochenen Worte als Ernst auf; er ging hin, miethete ein geeignetes Lokal und kündigte überall öffentlich an: In Nummer '15 St. Jamesstraße sieht, nur für kurze Zeit, ausgestellt: das einzige Porträt der unglücklichen Königin von Schottland. Maria Stuart. von des großen Raffaels Meisterhand gemalt!" Die Ankündigung hatte einen beispiellosen Erfolg. In hellen Schaaren strömte das Publikum herbei, und ehe noch die Kunstkenner und Kritiker mit ihrer Behauptung, daß es sich hier um eine Mystifikation handle, durchdrangen, hatte der glückliche Besitzer mehr als 5500 an Eintrittsgeldern eingenommen und beeilte sich, nun das Bild wieder zum Auktionator zu bringen, um es zu verkaufend Ganz London lachte über die Leichtgläubigkeit des Publikums, und diese Heiterkeit war in der That berechtigt, denn als Raffael im Jahre 1520 starb, war Maria Swart noch gar nicht geboren. Einbrecher unterm Bett. Seit zehn Jahren hatte eine Frau Joseph McKenzie in Ansonia, Eonn.. es nie unterlassen, die Uhr aufzuziehen und unter das Bett zu gucken, ehe sie 'sich schlafen legte und kürzlich hat sie den Lohn ihrer Vorsicht empfangen. Als sie vor dem Schlafengehen unter's Bett sah, bemerkte sie ein Paar Schuhe. Sie vermuthete zuerst, daß es die Schuhe ihres Gatten waren, um sich aber Gewißheit zu verschaffen, griff sie herzhaft zu und fand zu ihrem nicht geringen Schrecken, daß sich in den Schuhen zwei Füße befanden, die einem unter dem Bett liegenden Mann angehörten. Sie schrie und da der Einbrecher kein Wort sagte, sich auch nicht rührte, weil er unter dem Bett fest eingeklemmt war. sprang sie aus dem Fenster und holte die Polizei, der es auch richtig glückte, den Mann gefangen zunehmen.
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ch Der Frauen Heilmittel. ViU Ich konnte kaum noch gehen dor Schmerzen roöhrend meiner vto natlichen Perioden", schreibt Frau F. I. Ashburn von larlrange, Tenn. Ich hatte niederziehende schmerzen, der ttopf that mir jeden Tag weh und mein Rücken schmerz te so. daß ich kaum stehen konnte. Ich war müde und entkräftet und laubte, ich könnte nicht am Leben bleiben. Seitdem ich jedoch Cardut nehme, habe ich mich bedeutend ge bessert und fühle jetzi besser als fett Jahren. Ich habe es nur Cardui zu verdanken, bat ich nicht schon unter der Erde bin." .f..;..., ., i '-vvv.t.'.v-vj.'-t,,, Tj . "r."iV.."i"i . v.vvr I Inland t'i.'....' T - --..-.. ttt .. ."i",..."i"i,..rv"..".".ri Milchkrankheit-Epide-m i e. Der zwölf Jahre alte Occar Lindinger in Mason City. Jll.. starb an der Milchkrankheit; er ist das vierte Opfer dieser Krankheit in derselben Familie. Die Krankheit tritt in den Orten Armington und Ritchcy, Jll.. epidemisch auf. .Unter glühender Asche begraben wurde ein gewisser Thomas Gallagher in Elizabeth. N. I. Der Unglückliche war in Ermangelung einer anderen Schlafstälte in eine Aschengrube der Readingbahn gekrochen und hatte sich dort zum Schlafen niedergelegt. Am anderen Morgen fuhr eine Lokomotive über die Grube und entleerte die glühende Asche direkt über Gallagher. so daß der Schlafende vollständig 'damit bedeckt wurde. Berechtigter Todtschlag. In Alton. Jll.. wurde dieser Tage ein gewisser Frank Aller, welcher seinen Vater mit einem Nudelholz erschlug, von den Geschworenen, die auf berechtigten Todtschlag erkannten, freigesprochen. Die Mutter des jungen Mannes fiel in Ohnmacht, als das Verdikt verkündet wurde. Sie hatte ihren Sohn vertheidigt und erklart, daß ihr Gatte ohne Zweifel die ganze Familie getödtet haben würde, wenn er nicht von seinem Sohne erschlagen worden wäre. T o d t g e g l a u b t e r kehrt zurück. Vor Kurzem wurde am Seeufer in Racine. Wis.. die Leiche eines Mannes gefunden, die man für die des verschwundenen Albert I. Soukop, eines prominenten Böhmen, hielt. Dieser Tage ist dieser aber nach Racine zurückgekehrt. Er wurde sofort unter der Anklage verhaftet, seine Familie vernachlässigt zu haben. Er versprach der Stadt das ausgelegte Geld zurückzuerstatten und für seine Familie zu sorgen, worauf er wieder entlassen wurde. Bahnfrevel. Neulich wurde bei der Los Alamos-Vrücke, vier Meilen nördlich von Santa Barbara, Kal., ein Versuch gemacht, einen Passagierzug der Southern Pacific-Bahn zum Entgleisen zu bringen. Ein Stück Tynamit war auf die Geleise gelegt worden, und als die Lokomotive darüber fuhr, erfolgte eine schreckliche Explosion, welche den Kuhfänger und die vorderen Räder der Lokomotive zerstörte, die Lokomotive selbst aber nicht vom Gcleise brachte. Wahrscheinlich war es auf eine Beraubung des Zuges abgefehen. Diamantendieb st ah l. Das Hauptereigniß der kürzlich in Binghampton, N. I.. stattgehabten Jahresversammlung des Staatsvereins der Frauenklubs war ein Diamantendiebstahl. Viele der Telegatinnen führen werthvollen Schmuck spazieren, und es heißt, daß sich professionelle Diebe die Gelegenheit zunutze machten. Eine Frau John Lewis Child hat Diamanten im Werthe von Z4000 eingebüßt, aber die vermißten Juwelen wurden schließlich in einer Tonne versteckt gefunden. Von den Dieben fehlte jede Spur. Hundebegräbniß. Dieser Tage sah Jemand in Duluth. Minn.. ein in Trauer gekleidetes ältliches Paar in eine dunkle Schlucht nahe der Stadtgrenze gehen; der Mann trug einen länglichen, verdeckten Kasten unter dem Arm. die tief verschleierte Frau schien zu weinen. Nach kurzer Zeit kehrten sie ohne den Kasten zurück. Dem Beobachter schien die Sache verdächtig und er benachrichtigte die Polizei. Man fand bald die Stelle, wo die Erde frisch aufgegraben war. und förderte den Kasten zu Tage, in demselben lag, in Seide gewickelt und mit Bändern geschmückt, ein todtes Schooßhündchen. Die beße 5 Cmt Cigarre in der Stadt. Mucho'S .Lougfellou-.
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