Indiana Tribüne, Volume 29, Number 73, Indianapolis, Marion County, 17 November 1905 — Page 6

Jndiana Tribüne. 17 November 1905.

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Warum nicht Ihr Heim

anziehend machen, durch den Gebrauch eines : : : : Garland Ofen ...und Nangc... Dieselben übertreffen alle andern in Schönheit, Dauerhaftigkeit, Heizkraft und Sparsamkeit im Kohlenverbrauche. Sie werden mit Vergnügen gezeigt WILLIG'S ...Mobel-Sandlnug... !41 West Washington StraßDeutsche Wirthschaft ...von Gus. Amann, (Nachfolger von Con. Heeß.) 52 Massachusetts Avenue. Das berühmte Home Brem" stets en Zapf. Die besten Weine, Liquöre und Cigarren. Jeden extra feinen warmen Lunch Morgens und AbendL. Au einem Besuch ladet freundlichst ein. Gus. Amann, 852 Mag. Ave Wirthschafts-Ueocrnahme. Weinen Freunden und Bekannten.sowie demPubl, kum nn Allgemeinen, zur Anzeige, datz ich die bisher vu Icob Mgel, No. 1624153 Süd EaftEtrake. ?iordweft Ecke von Gestund Lincoln Str) gefährte W!rthschst. verbunden mit PooUZimmer.über noMWen habe. Es wird mein Bestreben sei, eine in jeder Beziehung gute und respektable Wirthschaft zu führen und lade ich Iedermau freundlichst ein mich in meinem neuen Lekale i besuchen. Achtungsvoll John Keizersdereer, 15341536 Süd East Strafte. Die Sarsield Park Kar sowie die Süd East trabe ar halt direkt vor meinem Platze an. Geschäfts-Uebernahme. Hiermit die ergebene nzeige. datz ich die Wirth schaft. Verbunden mit Pool.Zimmer und Vereins Halle, bisher bekannt'uater dem Namen Reichweknö Hlle, Südweft'Ecke Market und Noble etr über nommen habe. Ich habe die Halle. Elubzimmer sowie den übrigen Theil de SebaudeZ gänzlich neu renoviren lassen uud wird dieselbe in Zukuust unter dem Namen Moeller'S Halle iekauut fein. Halle fswie Clubraume stehen Vereinen und Gesellschaften zur Verfügung. Jedermann ist freundliZift eing'laden, mich in meinem Platze zu besuchen. Achtungsvoll j Henuan Moeller, Südwest Ecke Noble und Market Str. DlchMann SS Grbhorv, .JabrU,nteu von feine Schau-Kästen. SU3 Ladentische und Cigarren-Tische. 22 Oft Washiuzto rr,i. Neuer Telephon 5337. Werzte. 9r. 5. A. Sntcliffe, Wundarzt, 65 schlechte, Urin- unlHcititn Rrankheiten. Oti : 155 OS Ätarket Str. Tel. 941 Os?evtde : i tu 10 Uhr . : 3 tu cht. Dr. Carl Q. Winter Deutscher Llrzt. VtsudeU alle akute und chronische rank reu, suurisymse vvezutt. Ofstee: 14 West Ohio Ci. anwCtnlm e?nnug: 1R adtso , 1911 Bsnu. vrea?uudtn ! T ve S 4 Kaflm. vountagi : 8 Rächn. M e rsobuuu Teledho, , -10J0 v. Alt. 05 . ttS siuiinw Rsa u.

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Graf Häseler üver die Fortvil dungsschule und das Heer. Graf Häseler. der sich in letzter Zeit öfter über Schulfrzgen geäußert hat. nahm kürzlich auch zur Bedeutung der Fortbildungsschule das Wort. Herr P. Matzdorf-Köthen hatte in der P'ädagogischen Zeitung einen Aufsatz veröffentlicht, in dem er nachzuweisen versuchte, daß ein Körper und Seist harmonisch ausgestaltender, obligaiorischer Fortblidungs - Schulunterricht wohl eine Verkürzung der militärischen Dienstzeit und damit eineVerminderung der drückenden Militärlasten herö:'--führen könnte. Graf Häseler, der den Artikel zugeschickt bekam, antwortete darauf, wie die Berl. Neuest. Nachr." melden, mit folgender bedeutsamer Auslassung: Harnekop, 3.9. 1905. Sehr verehrter Herr Mandorf! Meinen besten Dank sage ich für den freundlich mir zugesandten Artikel DieFortbildungsschule und das Heer". Was Sie darin über die Nothwendig-

keit der Fortbildungsschulen, über den nothwendigen staatlichen Zwang und über Leitung derselben sagen, entspracht fast in allen Punkten meinen Ammiten. Zustimmen kann ich aber nicht den Folgerungen, die Sle zlehen; denn auch die bestgeleitete Fortbildungöschule kann dle Erzlehung und Sdju lung in der Armee nicht ersetzen; sie kann nur vorbereiten und der Verdummung und Verrohung entgegentreten, denen die jungen Leute in den sechs Jahren, die zwischen Volksschule und Armee liegen, preisgegeben sind. Alle Versuche ohne staatlichen Zwang werden Stuckwerk olewen; immerhin vollen wir nicht scheuen, den Anfang zu machen. Meine Bedenken gegen Ihre di: Armee betreffenden Schlußsolgerungen habe ich in der Anlage näher, aufgeführt. Mit bestem Gruß bin ich Ihr sehr ergebener Graf Häseler. Die Einwendungen des Feldmarschalls sind: Ich kann nicht der Ansicht betreten. daß die stehenden Heere in beängstigender Welse die wlrtyschastllche uno luiturelle Entwicklung hemmen. Die wirthschaftliche Entwicklung ist ohne Armee überhaupt nicht möglich. Nur unter der Schutze einer starken Armee können Industrie und Lanvwlrthjchast gedeihen. Beide sind dem Feinde preisgegeben, wenn der Wächter fehlt. Und auch bic kulturelle (5ntwlalung wird durch die Armee nicht gehemmt. Der durch die Armee gegangene Mann steht auf weü höherer Blloungsstufe als der zur Truppe abgehende Nekrui. Ohne den Schutz der Armee ist eine Kultur überhaupt nicht denkbar. Denn daß Kriege bestehen werden, so lange als Menschen die Erdenbewoh ner sind, ist. meines Erachtens nicht in Zweifel zu ziehen. Wer das stehende Heer beseitigt, ist die Beute des Nachbarn. Durch das Institut der Einjährigen, ist noch nicht die Möglichkeit zugegeben, den militärischen Dienst für alle in einem ayre zu bewältigen. Ueber das Institut der Einjährigen länt sich.vlel sagen; lch beschränke mich, den Zweifel auszusprechen, ob unsere großen Bildner der Armee den Einjährigen heutigentags beibehalten würden, wenn sie jetzt zu entscheiden hätten. Die Fortbildungsschule ist ein nothwendiges Mittel zur Er ziehung unserer Jugend, sie wird den Rekruten an Geist und Korper besser, als dies jetzt der Fall, der Armee über-, geben und damit für die Armee wirken, aber das zweite Dienstkayr kann sie nicht ersetzen. Die Erziehung und Schulung m der Armee kann nich! verkürzt werden; sie kann aber unterstutzt werden durch vorangegangene. wohlüberlegte Anleitung und unterrichtende Einwirkung auf Geist u::d Körper in den sechs Jahren, die setzt nach beiden Richtungen hin zu wenig fördern und vielfach Stillstand und Rückschritt bringen. Im Vann der Ciswüste. Eine furchtbar? Reise Ijcir die Bark Stork" hinter sich, die schon lange überfällig war lind jetzt im Hafen von London einlief. Am 29. Sinn 1904 fuhr sie aus und kam im August nach Chariten Island im Nordwesten von Kanada an. Am 19. September 1901 trat das Schiff die Heimreise an. Bald erhob sich ein schwerer Sturm, und die hochgeheude See setzte dem kräftigen kleinen Fahrzeug stark zu Dann gerieth mau auch in Packeiö. das das Schiff immer dichter umgab. Troddem widerstand das Fahrzeug und drehte einige Tage bei den Maus field-I'nseln bei, .einem unbewohntem Landstrich von 70. Meilen Länge am m , , . ..- - - uuitjann üi.t .vuo0niira!;C. ViaCL) kurzer Pause brach pie Wuth der Ele. mente nur noch heftiqer los. 5.wei Segel wurden fortgerissen, wieder le?te sich das Packeis um das Schiff, und d: hohe See drohte es zu verschlingen. Die neunzehn Mann an Bord bereiteten sich aus oas unvermeloikcye vor. is schien ihnen nur die Wahl der Todesart zu bleiben, vom Eise zermalmt zu werden. im Meere zu versinken oder auf der einsamen Insel zu verhungern. Die Mannschaft bat den Kapitän Ford, nach der Eharltoninsel zurückzukehren: diese wurde auch am 26. Oktober erreicht. Zehn Monate wurde das Schiff im Eise festgehalten. Als endlich das Schiff aus dem Eise befreit wurde, traf es das Polarschiff Discoverrz". das die Unglücklichen mit Leoensmitteln ver sorgte. v

gefallene jruße.

Rücktritt des ObcrprokuratorS des russischen Heiligen Shnods. Pebjedonofzzews erschütterte Stellung. Zwiefachcr lnsturm - Ukase des Zaren. Pobjedonoszzcw als Lehrer, Jurist und kirchlicher Beamter. Eine der charakteristischsten Begleiterscheinungen der überraschenden politischen Wandlung in Rußland bildet der Rücktritt des Oberprokurators des Heiligen Synods, Konstantin Petrowitsch Pobjedonoßzew, von seinem Posten. Pobjedonoßzews Stellung galt schon seit einiger Zeit als erschüttert. Er hatte es während seiner mehr als 25jährigen Thätigkeit als Oberprokurator des Heiligen Synods verstanden, aüs einer untergeordneten Vermittelungsinstanz, der die Aufgabe zufiel. die Wünsche der russischen Kirche beim Zaren zum Vortrag zu bringen, ein absolutistisches Ministerium zu schaffen. Es gab einen Staat und eine Kche mit traditionellem Antagomsmus; beide aber überragte trennend, nicht vermittelnd, die Autorität der Pobjedonoßzew'schen Oberprokuratu? des Heiligen Synods. Z)iese Bastion ward nothwendig aefährdet mit dem Augenblick, da Staat und Kirche, d. 'h. Ministerien und Reichsrath, Metropoliten und Bischöfe, emsahen, daß die Nlederkampsung der absolutistischen Gewalt des Synods eine Sache innerpolitischer Nothwenoigkeit geworden sei. Die Kirche hatte erkannt, daß der Oberprokurator krast der in seinen Händen ruhenden Generalvollmacht die kirchliche Autorität für seine politischen Interessen in die Wagschale warf. Und die Staatsregierung sah sich der Möglichkeit einer kritischen, sachgemäßen Prüfung der kirchlichen Angelegenheiten beraubt. Ein zwiefacher Ansturm auf die Stellung Pobjedonoßzews erfolgte. und zwar von Seiten der Kirche durch Konstantin Petrowitsch Pobjedonoßzew. Antoni, den Metropoliten von Petersbürg, und von Seiten des Staates durch Witte. Vorerst blieb Pobjedonoßzew jedoch Sieger. Der von Witte in's Rollen gebrachten Frage der kirchlichen Reform entzog er insofern den Boden, als er, gestützt auf die Autorität des reaktionären Metropoliten von Moskau, Wladimir, es durchsetzte, daß die Kirchenreform der Kompetenz des Mi-nister-Komites entzogen ward. Ein schwerer Schlag traf jedoch den OberProkurator, der während seiner ganzen Amtswaltunq Unduldsamkeit gegen Andersgläubige als eine heilige Pflicht angesehen hatte, durch den zu Ostern d. I. erlassenen Ukas des Zaren, durch den IN Rußland Religionsfreiheit gewährt wurde. Die Resignation des dem starrsten Absolutismus huldigenden Reaktionärs war seitdem nur noch cir.c Frage der Zeit; sie wurde zur Thatsache infolge des neuesten Manifestes des Zaren, durch das Nikolaus II. seinem Volke nunmehr Unverletzlichkeit der Person, Preß-, Rede- und Versammlungsfreiheit, sowie allgemeines Wahlrecht zugestanden hat. Konstantin Petrowitsch Pobjedonoßzew wurde 1827 als Sohn eines Universitätsprofessors in M-5kau geboren. Er studirte in Petersburg die Rechte und eignete sich außerdem ein reiches encyklopädisches Wissen an. Nachdem er eine Zeit lang als Professor an der Moskauer Universität gewirkt, erhielt er 1860 die Aufgabe, mehrere Großfürsien, darunter den nachmaligen Kaiser Alexander III.. in den juristischen Fächern zu unterrichten. Pobjedonoßzew wurde 15,72 Senator und Mitglied des Reichsraths und 1880 Oberprokurator des Heiligen Synods. In dieser Stellung entwickelte er eine besonders rege Thätigkeit in der Sache der geistlichen Schulverwaltung.' Dank der Fürsorge Pobjedonoßzews wurden zahlreiche neue Kirchengemeinden in's Leben gerufen, die Zahl d:r Klöster vergrößert, neue Exarchien und zahlreiche Kirchenbrüdergemeinden gebildet, das feste Fundament der Fürsorge für die Geistlichkeit durch Staatsgehakt gelegt. Pobjedonoßzew gilt als einer der besten russischen Civilrechtsgelehrten; sein Werk Kursus des Civilrechts" wird als mustergiltig betrachtet und ist für die russischen Juristen von hohem praktischen Werth.

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Pas oöstcsscndc Dcrlin. Deutschlands Lbsteinfuhr und der verfei nerte Geschmack der Bewohner. Deutschland, so schreibt ein Berliner Berichterstatter, zahlt jährlich eire beträchtliche Summe für die ungeheueren Massen Obst, die es aus dem Auslande einführt. Der Geschmack am Obst, besonders an den feineren Sorten hat sich in Teutschland erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt; er hat sich dann aber rasch allgemein verhreitet. Hiervon kann insonderheit eine Wanderung durch die Straßen Berlins im Herbste überzeugen. Was den Vätern der heutigen Spreeathener" noch als Telikatesse und Seltenheit galt, hängt jetzt dort zu billigen Preisen in den Läden. DaS Zeitalter des Verkehrs und der raschen Eisenbahnverbindungen mußte eben ganz besonders dem' Transport des Obstes zugute kommen. Berlin hat im Herbst noch eine Besonderheit: das Obst, das ihm aus Sachsen und Böhmen auf dem Wasserwege zugeführt wird, besonders Aepfel. In langen Zügen sieh' man die gewaltigen Kähne, mit der herb duftenden Waare beladen, die verwickelten Wasserstraßen der Reichshauptstadt durchziehen; an bestimmten Stellen, z. B. am Spree-Ufer beim Cirkus Busch oder an der Weidendammer Brücke, legen sie an, und es entwickelt sich dann ein äußerst lebhaftes Markttreiben. Vieles kommt auch aus der weitern Umgebung Berlins. Die Mark Brandenburg gehört ja zu den besten. Obstländern Teutschlands, und die Werder'schen Kirschen und Aprikosen können sich sehen lassen. Aber für die feinern Sorten langt's doch nicht, und die Versuche, dem heimischen Boden Weintrauben und Pfirsiche zu entlocken, haben doch nicht allgemeine Billigung gefunden. Da muß denn das Ausland heran, und in den Monaten August und September besonders überschwemmt es die Reichshauptstadt mit den Produkten des glücklichern Südens. An allen Straßenecken tauchen die fliegenden Verkaufsstände der Händler auf, die besonders um die Mittagszeit von der kaufenden Menge umdrängt sind. Da liest man: Jtalienische Goldtrauben, das Pfund 20 Pfennig," Ungarische Tranben prima, Pfund 25 Pfennig." Einen interessanten Einblick in die gesammte Obst-Einfuhr Berlins bekommt man, wenn man in den frühen Morgenstunden die Centralmarkthalle am Bahnhof Alexanderplatz aufsucht, wo die ankommenden Bahnzüge die duftige Waare, die sie aus dem Süden bringen, ablagern. Die feinen Aepfelsorten sendet Tirol, wo sie in den mannigfaltigsten Abarten gezüchtet werden. Mitbewerberin Tirols in Bezug auf die Aepfel ist Amerika. ' Es schickt täglich Hunderte von Fässern auf den Berliner Markt. In Bezug auf Birnen hatte Frankreich von jeher einen ausgezeichneten Ruf; einige Gegenden SüdDeutschlands versorgen gleichfalls die Reich-hauptsiadt mit feinen Birnensorten. Was Weintrauben betrifft, so waren darin bisher Italien und Unqarn die beiden Hauptausfuhrländer für die Reichshauptstadt. Man sieht aber auch zuweilen Etiketten mit der Aufschrift Algier-Trauben" oder Portugiesische Weintrauben." Auck aus Südtirol kommen viele Weintrauben an den grünen Strand der Spree. Spanien, Sizilien und die kanarischen Inseln senden den Berlinern Bananen. Amerika liefert die Ananas, Süditalien die Citrone. Für die Feinschmecker, die sich die Primeurs" aus Seidenpapierhüllen herausschälen und die in den ersten Geschäften französische Artischocken den Kopf zu eine Mark kaufen, gibt es natürlich keine Jahreszeit; sie können sich jederzeit das Beste und Frischeste verschaffen. Aber für das Volk hat doch dieser billige Massentransport des Obstes aus dem Süden eine ungeheure Bedeutung bekommen; er bildet ein sehr wichtiges Glied in der Kette der Maßregeln, die sich mit der allgemeinen Volksernahrung beschäftigen. Pariser Spielzeug. Die alljährlich in Paris stattfindende Spielwaaren-Ausstellung bot dieses Jahr wieder eine Menge origineller und reizender Neuheiten, welche die vielgestaltige Verwendung der Elektrizität und des Magnetismus zur Darstellung brachten. Erwahnungswerty in dieser Beziehung sind: Ein Regattenspiel, kleine Barken, die auf wogenden Wellen von einem Akkumulator in Bewegung gesetzt werden; ein magnetischer Kreisel, der sich für eine ganze Masse amüsanter Kombinationen eig net, ein Frosch, den man fischen muß und der, durch eine einfache Feder getrieben, die komischsten Sprünge macht, wenn man ihn zu fassen glaubt. Von besonderem Reiz waren die Puppenszenen In den Tuilerien," die zwei Kindergruppen in Kostümen von 1805 und 1905 darstellen. Die zahlreichen I kleinen Motorwagen, die ausgestellt waren, funknomrten tadellos, ebenso ein Motorboot von größter Präzision. Unter den beachtenswerthen Ersrndun aen verdient eine Weckeruhr Erw'äh nunq, die mit einem kleinen Kochapparate in Verbindung sieht, der durch die Weckerschläge entzündet wird, so daß der Kaffee oder die Schokolade kocht, wahrend der Besitzer des Appara tes aufsteht und sich anzieht. Aus $5,000,000 schäm rf ir --- . f. , . . 1 ' ein engilscher sachverständiger das Kapital, das allein im eigentlichen Markenyandel steckt.

Ein musikalischer Vater.

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machen wollt, so geht in's Musikzimmer!"

Das bessere Geschäft. &m- . . . Früher habt Ihr doch gearbeitet, Sepp warum bettelt Ihr denn jetzt so umeinander?" Ja mei', i' bin halt auch erst später g'scheit wo! Unterstützung. Wie ich höre, Herr Müller, kaufen Sie nur bei großen Firmen?" Ja, ich unterstütze das Kleingewerbe!" Wieso?" Indem ich nur großen Firmen schuldig bleibe!" Ein Choleriker. Aföfäo-tÜ.J&.-i;Z: I muß wen hab'n, an dem i als mei' Wuth auslassen koa. Entweder i beirath' oder i schaff' mir a Tölephon an." Beim Heiratsvermittler. .. .Die Dame ist sehr sparsam, hat ein beträchtliches Vermögen und leidend ist sie auch!" Einziges Hinderniß. Fräulein Irma (zum erstenmal verlobt): Mein Bräutigam gefällt mir sehr gut!... Schade, daß er nicht mein fünfter oder sechster ist dann würd' ich ihn heirathen!" Zu höflich. J. r rC.S'i- - I,5 c. r- ,1 - I .r T. -

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Professor (radfahrend, als ihm ein College begegnet, der ihn rechts fahren lassen will und bei dieser Gelegenheit in den Graben purzelt): Aber Herr Collega, machen Sie doch keine Umstände!" DurchdieVlume. Dichterling: Nun. wie haben Ihnen meine Frühlingsgedichte gefallen?" Redakteur: Na, wissen Sie, wir haben heuer auch ein recht, schlechtes Frühjähr gehabt!" Unter Freundinnen. Wie gefällt Dir Emma's Bräutigam, der Referendar Breiter?" So lala nur daß er nicht einmal einenSchnurrbart hat. das finde ich schrecklich!" Na. bis die heirathen können, hat er Zeit, sich einen Vollbart wachsen zu lassen." 1

w ,1 Geschrei! . . .Wenn Ihr schon Lärm Ausrede. .Warum kaufst Du mir kein Aut, Männe?" Weißt Du, Kind, Du bist eine so feurige Natur, daß ich bei einem Benzinwagen das größte Malheur befürchte!" Ein spekulativer Ent h u s i a st. Volkssänger coneertirten in einem Wirthshausgarten. Ein behäbiger Patron applaudirt unausgesetzt stürmisch. Schließlich wird er von seinem Tischnachbar gefragt: Hast denn noch nicht genug von dieser fürchterlichen Singerei, hörst ja garnicht mehr auf, Beifall zu klatschen?!" Aber wo das geschieht ja nur, daß sie gleich weiterspielen und nicht immer wieder absammleln kommen." Zerstreut. Badediener: Na, Herr Prosessor. warum gehen Sie denn nicht ins Wasser?" Sie sehen ja. 's Bassin ist noch nicht frei, dort schwimmt noch einer!" Protest. Hau sirer (der im Seebad immer wieder von den hochgehenden Wellen an's Land hinausgeworfen wird): Na nu, Se sehen doch, Herr Neptun, ich bin doch nix da, um bei Ihnen zu hausiren!" Widerlegt. Was, Sie beHäupten. Frauen könnten nicht schwelgen? Die meinige hat mir, solange wir verlobt waren, verschwiegen, daß sie musikalisch sei. Ich sage Ihnen, ich war vom Donner gerührt, als sie sich nach der Hochzeit auf einmal an's Klavier setzte." In Gedanken. KJ$ tefcrsA$tf TTlilkvwmmv niM Dienstmädchen: Herr Professor, wann soll ich. die Gnädige Frau aus dem Theater abholen?" Professor (über das Erscheinen eines Kometen nachlesend): Am 16. Oktober 1925!" Unanfechtbare Logik. Chef: Ihr Geschäftserfolg war gleich Null und da verlangen Sie noch höhere Diäten?" Reisender: Sie wissen doch, je weniger man zu thun hat, desto mehr Geld verbraucht man." Entrüstet. Gesellschafterin (mit der Baronin in der Sommerfrische): Die Bäuerin, bei der wir wohnen, wurde heute früh ohnmächtig!" Baronin: Ja . . . sagen Sie mir. werdeit denn solche Leute auch schon ohnmächtig?"

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