Indiana Tribüne, Volume 29, Number 72, Indianapolis, Marion County, 16 November 1905 — Page 5

Jndiana Tribüne, 16 November 1905

UcbrasKas Gouvemeur.

9t ine oralische Vestrebunge und 3ectt. Bürgerkricgdvetcran. Außer dem Gouverneur Hanly von Jndiana ist nun auch der Gouverneur John H. Mickey von Nebraska mit der Ankündigung hervorgetreten, im Staatsdienste einen Temperenz-Stand-ard insofern zu schaffen, als jeder Person, welche berauschende Getränke genießt, eine Anstellung in jenem Dienstlvorenthalten wird. Auch sollen solche John H. Mickey. Aspiranten zurückgewiesen werden, welche der Gepflogenheit des Fluchens huldigen. Mickey ist Methodist und erachtet, außer dem Genuß von Spiritussen, noch das Tanzen, das Kartenspiel und das Theater als Dinge, welche die Moral schädigen. Bei seiner ersten Amtseinführung als Gouverneur im Januar 1903 verbot er die Abhaltung des geplanten Jnaugurationsballes. John H. Mickey. der 1845 auf einer Farm nahe Burlington, Ja., geboren ward und seine erste Ausbildung in einer öffentlichen Schule empfing, trat 1863 in das 8. Jowa-Kavallerie-Regi-rnent ein und machte den Bürgerkrieg bis zu dessen Beendigung mit. Er studirte nach dem Kriege am Iowa Wesleyan College und verzog, nachdem er nach dem Besuche jener Hochschule sich eine Zeit lang als Lehrer und hierauf als Farmer bethätigt, 1868 mit seinem jungen Weibe nach Pol! County, Nebr. Die Reise nach dem Black Water"-Staate legten Mickey und seine -Gattin damals in einem Prairie Schooner" zurück. Als einzkge Bewohner jenes Countys fand das Paar eine Familie vor. Mickey begründete 1879 in Osceola eine Bank und hat es zu beträchtlichem Wohlstand gebracht Im Herbst 1902 zum Gouverneur von Nebraska gewählt, wurde er 1904 für das Amt wiedererwahlt. Bcscstigtc Kirche. EotteShauS alS Zufluchtsort der Torsgt meinden im Kriege. Kirche und Kirchhof smd seit uralten Zeiten in Kriegsnöthen der Zufluchtsort der Einwohner der Dorfgemeinde gewesen. Man nahm schon beim Bau des Gotteshauses darauf Rücksicht, daß es eventuell nicht nur zu sonntäglichem Gottesdienst die Gl'äubigen aufnehmen, sondern ihnen auch die Vertheidigung von Leben und Gut ermöglichen könne. Die Kirche wurde daher meistens an einem erhöhten Punkt, der die Vertheidigung erleichterte, angelegt oder doch wenigstens abseits vom 5orfe, wo sie durch Wassergräben ode. einen lußlauf geschützt war. In allen Schlachten, die sich innerhalb eines Dorfes abspielten, ist daÄM". T?5jrr-r .;"rri7 . sSy myz? , jaMmh JtA ',W? Lefeftkgte Kirche in Kraftshof, Mittelsranken. Zher, ganz besonders in Deutschland, der Kirchhof meistens der Schauplatz jber blutigsten Kämpfe gewesen. Späier traten dann regelrechte Befestigungen hinzu, und zum Beispiel in Siebenbürgen, Ungarn, erbaute man förmliche Kirchenkastelle. Eine der umfangreichsten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art auf deutschem Boden zeigt unser Bild. Eine aus schweren Steinen aufgeführte, mit gedecktem Wehrgang und runden Eckthürmen versehene Mauer schützt nicht nur das Gotteshaus, dessen Thurm gewöhnlich die letzte Zuflucht einer solchen Festung war, sondern einzelne Häuser smd noch mit in die Befestigung einbezogen, so daß thatsächlich ein ziemlich großer Raum entstand, in den sich auch eine größere Gemeinde mit Vieh und aller beweglichen Habe vor dem Drang der Krlegsfurie zurückziehen konnte. Di: ganze Anläge ist überaus malerisch und bietet für den Alterthumsfteund viel des In-teressanteri.

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ihnen zugemuthete Bürde nicht mehr tragen können. Der vom Bundesrathe bereits gutgeheiß'.ne Finanz-Reformplan umfaßt 1. die Einführung einer Reichserbschaftssteucr. die jedoch nicht die Gatten oder Gattinnen und Kinder von Verstorbenen betrifft: 2. die Erweiterung der Tabaksteuer, indem Cigaretten und bessere Tabake schärfer herangezogen werden; 3. die Erhöhung der Vrausteuer; 4. eine Steigerung der Stempelsteuer o"f die Eintragungen und Verkäufe vo:Aktien. Auch wird eine regelmäßige Tilgung der Reichsschuld vorgesehen. "Die Aufgaben, welche des demnächst zusammentretenden deutschen Reichs Parlamentes harren, sind 'jedenfalls außergewöhnlich schwere, und es dürfte berufen sein, einen Schritt von ungeheurer Tragweite für die gedeihliche Entwicklung des Reichs zu thun. Hermann Stengel, der 1837 zu Sveyer. Rbeinpfalz." geboren ward, hat den größten Theil seiner Beamtenlaufbahn im bayerischen Finanzministerium zurückgelegt. Im Jahre 1884 wurde er zum Bevollmächtigten beim Bundesrathe ernannt. Achtzehn Jahre lang hat Stenqel in den Ausschüssen dieser Körperschaft in finanziellen Dingen eine bervorragende Rolle gespielt; in den Kommissionen des Reichstages erwies er sich namentlich im SteuerWesen als ein kenntnißreicher Fachmann. Vor zwei Jahren erfolgte seine Ernennung zum Staatösekre:är des Reichsschatzamtes. Alarmircndcr Bericht.

Der Chefingenieur der Vundcsmarine und die von il, gerügten LZängel. Berechtigtes, großes Aufsehen hat der jüngste Jahresbericht des Chef-Jn-genieurs der Ver. Staaten-Marine. Rear-Admirals Rae. erregt. Rae lenkt in dem Berichte die Aufmerksamkeit auf den kritischen Stand der Jngenieurbranche der Marine und weist als Beleg dafür auf die darauf zurückzuführende Bennington"-Kata-strophe hin. Er unterwirft das sögenannte Personalgesetz," durch welches das ganze Korps von Spezial-Jnge-nieuren abgeschafft und die Pflichten desselben auf die Linienoffiziere über-Near-Admiral Charles W. Rae. tragen würden, einer abfälligen Kritik, weil unter dem Gesetze junge Offiziere sofort zum Jngenieursdienst . abkommandirt werden, ohne die nöthige Erfahrung erworben zu haben. 'Wörtlich sagt der Chef-Jngenieur: So wenige Linienoffiziere widmen sich der Jngenieur-Wissenschaft ernstlich, daß die Situation sich thatsächlich alarmirend gestaltet. Wenn unser Land plötzlich in einen Krieg verwickelt würde, wäre unsere Marine in einer Lage, welche die Möglichkeit, Seeschlachten zu gewinnen, einfach ausschließt. Nicht weniqer wichtig als Treffsicherheit ist die Fähigkeit, die Kanonen in die Feuer'inie n bringen und sie daselbst mitten unter den Verderblichen Wirkungen oderuei Geschütze zu halten, eine Aufgabe, welche von Dilettanten im Kommando der Batterien nie gelöst werden kann. LinienOffiziere können gute Jngenieuroffiziere werden auf Grund von Erfahrungen, aber diese sind nur in untergeordneten Stellungen zu erlangen. Kein erst ton der Akademie gekommene? junger Offizier sollte dem Jngenieur-Tepartement seines Schiffes vorstehen, wie es geschehen ist.Admiral Rae legt einen Plan vor. wonach allen jungen Offizieren die Pflicht obliegen soll, sich mit der Ingenieur - Wissenschaft vertraut zu machen. Charles W. Rae. der .gegenwärtig 53' Jahre alt ist und aus Hartford. Conn., stammt, graduirte 2866 am Rensselaer-Polytechnischen Institute zu Troy, N. Y., und 1868 an der Marineakademii zu Annavolis. Md.. wo er der ersten Jngenieur-Klasse. welche das Institut zu verzeichnen hatte, angehörte. In die Bundes-Marine eingetreten, verrichtete Rae Dienste auf allen Stationen, mit Ausnahme der asiatischen. m spanischen Kriege war er Chef-Jn-genieur auf dem Schlachtschiffe Iowa," das unter Anderem einen hervorragenden Antheil an der Seeschlacht von Santiago nckhm. Wegen ausgezeichnete? Dienste in jenem Kriege wurde Rae damals in der Rangliste um drei Nummern befördert und ihm eine Medaille verliehen. Im Jahre 1903 wurde er Chef-Jngenieur der Ver. Staaten-Marine. "

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Aomudle Der Irrungen.

Wie Frau John Nitsch um ein gcscllschastlichcs Vergnügen kam. Die inladungskarte Wichtige Geschäfte. Ter Papierkorb - 2ie falsche Rocktasqe. LicherdeitAmakregel-Ter Fehler der Post. Große Wuth. Mister E"d it e r ! Ich bin mäd, Mister Editer. Werklich, förchterlich mäd sein Ich. Ich könnt grad Mei goldene Watsch uff de Floor schmeiße, so mäd bin Ich. Ergend was, wo desperätt is, könnt Ich thun vor lauter Wuth. Nämlich wege dem kreuzweis verrückte Ticket, dem elendiche. Un des Schlimmste is, daß die Alti denkt, Ich hätt's perpoßli mit Absicht gethan, blos sie ze ärgere. Da is ja of course gar let tzcoanke ora. Nämlich, Mister Editer, gestern da war in erer inglische Sosseietie, wo Ich nit derzu belange thu. t besonne Festiwwel. wo die Alti ihr'n M e in d druff gesetzt Hot. hi ze gehn. .Alti," sag Ich schun vorige Woch, es geht nit. Es sein kee Tickets ze verkaafe vor de Abend." Loscht Du dann keenFrent,

wo e Membcr is?" Hot die. Alti dann gefrogt, denn vun dem Moment a, wo die Alti erfahrn Hot, daß sie nit higehn könnt, da Hot sie erst recht ihr'n Meind druff gesetzt. Ves," sag Ich schür. Awwer Members derfe grad an dem partikeller Abend blos ihr Fämilies un kei Autseiters mitklinge." Jetz Hot die Alti so e Gewimmer un e Gejammer agefange. daß Ich Mein Meind uffgemacht hen. en Point ze stretsche un en befonnere Effort ze mache. For was is mer dann der reiche John Ritch Esq., wann mer nit emol so was fixe tonnt. Richtig Ich hen ss dorch en Frent vun Mir, wo zu der Sosseieti belangt, dorchgesetzt, e extra Jnwitäschenkart ze kriege. . Es war e Blänk-Jnwitäschen. De Name könnt Ich selber ausfülle, Hot Mei Frent gesagt. Schur," sag Ich. Un Ich dank aach schö, oder kost's was?" Dann hen Ich an Büsneß zu Mein Lawyer gemüßt, wo Ich viel ze schreibe gehatt hen. Ich setz Mich also an's Desk un schreib Mei Leiters un Mei annere Sache un da derbei fällt Mir die Jnwitäschenkart ei, un Ich nemme sie eraus und füll in der Jnwitäschen de Name aus John Ritsch Esq. und Weif" un hinne hen Ich aach Mein Name un Aeddreß druff gefchriwwe. Un dann sein Ich heim. Unnerwegs is Mir uff emol die Kart eigefalle un Ich hen dra gedenkt, wie die Alti sich freue werd. Un da derbei greif Ich in Mei Pocket die Jnwitäschenkart war nit da. Also wie Ich heim kimm, da hen Ich Mir die Müh nit gereue losse. die Alti telephone ze losse an Mein Lawyer, er sollt emol nachgucke. Richtig. Ich hen die Jnwitäschen zesamme mit t Paar agefangene Leiters, wo Ich verrisse hen, in de Wähstbäskett geworfe gehott. Die Alti Hot Meim Lawyer gesagt, er sollt so gut sei, die Jnwitäschen uffzehebe, Ich thät sie am annere Tag abhole. Des hen Ich aach gethan. Ich hen die Kart .gekriegt un dann sein Ich zum Tschalli. Mer hawwe e sehr gute Zeit gehatt beim Tschalli un Ich hen aach verzählt vun der Jnwitäschen zu der schwell Affähr un hen aus Meim Rock, wo Ich ausgezoge gehatt hen, die Jnwitäschen geholt un hen sie gezeigt un damit nix passirt hen Ich sie glei wieder in Mei Pocket vun Meim Coat zerück gesteckt. Wie Ich heim gekimme bin, da frägt die Alti: Well, hoscht Du die Jnwitaschen?" Schur," sag Ich un lang in die Tasch un da is kee Jnwitäschen drein. Ich such in alle annere Tasche nix. 'Des kann Ich gar nit begreife." sag Ich. Ich hen sie doch in Mein Da Hot Mich der Gedanke gestrokt: Wahrscheints Host De sie in tn annere Coat, wo nebe dem Deinige gehonke Hot, enei gethan. Ich sag also zu der Alti. Ich wollt zlei wieder enüwwer zum Tschalli, vielleicht wär der Mann, dem Ich die Kart in die Tasch gesteckt hen, noch da. Da Hot awwer die Alti nix dervon wisse N?olle, dann sie Hot gesagt, sie wär schür, daß so lang üwwerhaupt noch Eener dagewese wär. Ich nix das Lokal verlosse hätt. . ' Ich also am nexte Morche enüwwer zum Tschalli un agefange, ze investigäte. Feinelli Hot es sich nach siwwe Stunne warte un investigäte, erausgestellt, daß der Kn'ödlsepp die Jnwitäschen gehatt Hot. Der Hot nit gewußt, wie er derzu kimmt. un weil er üwwerHaupt n'nnmer gewußt Hot. was am Abend vorher los war (er Hot en ziemliche Zacke gehott), da Hot er gedenkt. Ich hatt ihm die Jnwitäschen geschenkt un da Hot er sie eme-Frent geschenkt.. . X. '

weil er nix drum gewe thät. For so was wär er schun zu alt. Die Jnwitäschen muß wieder her." sag Ich. Also sein Wir zu dem Frent der Hot blos drauße im Bronx (ausgerechnet!) gewohnt. Mer hawwe en aach gefunne un Ich hen Mei Jnwitäschen aach wieder gekriegt, nachdem Ich dem Knödlsepp sein Frent getriet gehatt hen. Knödlsepp," hen Ich gesagt. Mit der Jnwitäschen passirt noch was. Ich getrau Mir selber nit zu, die Kart heim ze bringe. Die is verhext des is a, Hudu-Jnwitäschen. Weeßt De, was Ich thu? Ich schick sie bei Mail an Mich selber. Morche is des Festiwwel. Da kimmt sie noch plenty früh genug a. Also Ich schreib die Aeddreß un bapp de Stäp uff (der Knödlsepp Hot en lecke derfe) un thu en pörssonelli in die Post-AffiS (erer gewöhnliche Letterbar hätt Ich's gar nit avertraut). Un gestern warte , mir un warte un die Alti is gedreßt un die kreuzweis verrückte Jnwitäschen is immer nit gekimme. Sie könne sich die Wuth von der Alti vorstelle! Grad ebe jetz. heint Nachmittag, kimmt Mei Letter. Es wäre mit Bleistift un Blaustift un mit rothem un grünem Blaustift allerhand Sache druff gefchriwwe un e halb Dutzend Stämps druff gemacht. Un wisse Sie. was der Mätter war? Gar nix! Ich hen blos statt Brooklyn City" gefchriwwe un de Letter in Neu Nork eneigethan. Awwer anyhow sollt doch die Post wisse, wo der John Ritsch Esq. wohnt. Sollt sie nit? Deswege sein Ich so wüthig, daß Ich glei presentli Mei goldene Watsch uff die Erd schmeiße werd. Jhne des Nämliche wünschend Mit Rigards Yours. John Ritsch Esq. (N. Y. Staatszeitung.") Die Einwinterung der Rosenhoch st amme sollte nie zu früh geschehen; auch die feineren Sorten vertragen einige Grade Kälte. Diese trägt gewissermaßen zum besseren Reifen des Holzes bei und macht die Pflanzen widerstandsfähiger. Die Hauptsache bleibt, daß die Rosen im Winter nicht feucht stehen und trocken eingedeckt werden. Das Eindecken erfolgt in folgender Weise: Die Stelle, an welche die Krone zu liegen kommt, wird entweder mit einer Lage trockener Erde oder Sand etwas erhöht und mit Tannenreisig belegt; die niedergebeugte Krone hakt man in der Erde mit Holzhaken fest und deckt sie sammt dem Stamme mit frischem Tannenreisig ein, wobei man zuerst die kleineren und zuletzt die großen und schweren Aesie auflegt, damit der Wind diese Hülle' nicht! forttragen kann. Sobald im Frühjahr die Sonne wärmer scheint, kann man durch Abdecken einiger Aeste lüften. Diese Ueberwinterungsart ist dem Einschlagen in Erde oder Einbinden in Stroh entschieden vorzuziehen. Selbst feine Theerosen leiden selten unter dieser Bedeckung.

' ! Netto Zustände. Ich wasche mich nu blos Sonntags und da is nich emal e Handtuch da!" n der SsnimerfrZfAxe. .... Wie, Sie können nicht radfahren und auch nicht Photographiren?" Leider keines von beiden!" Ja, was wollen Sie dann überhaupt auf dem Lande?" ' Uebermuth .hatte böse Folgen. In Petersburg, Jll., kletterte neulich eine junge Dame Namens Floren Morner, als sie mit Freundinnen von einer Abendgesellschaft heimkehrte, aus Uebermuth an einem. Pfosten emer elektrischen. Straßenlaterne in die Höhe und berührte den geladenen Diaht mit der bloßen Hand. Sie erhielt einen fürchterlichen elektrischen Schlag und stürzte auf die Straße herab, wobei sie tödtliche Verletzungen erÜü. Das größte Ochsenpaar der Welt will ein Farmer in Stetfon, Me., besitzen. Die riesigen Thiere .wiegen 8600 Pfund und haben einen Leibesumfang von 9Z Fuß. Gegen 40,000,000 XxaU täte, welche auf Hygiene, Politik, Religion und Temperenz Bezug haben, sind von A. E. Eccles von Chorley, England, vertheilt worden.

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vandalia Abgang St. LouiS Spcl., tägl s. 1 50vm St Louiö Ltw täglich g d & b 6 60Lm Capital Expreb tägl 7 0053m St LouiS Ac tägl ........ 7 26Bm Ch St L Expreß täglich 6 g. 12 2091 St Loui Expreß tägl .. .3 löNs THä: Slfingham Aee tägl. 4 00 Rm St'L gaft Mail täglich.. 8 85N VincenneS Kairo & Vineen Sxp? täglich 7 50Vm BineenneS Expreß tägl... 8 503& Spencer & Vedford Ae. tägl. 4.453fct VincenneS Accom,nur Stgö. . .5 36Nm

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