Indiana Tribüne, Volume 29, Number 72, Indianapolis, Marion County, 16 November 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne, Ift , November 1903.
Indiana Tribüne. Hnaug,gie von der Stttt?a . Indianapolis, Ind.
Lsrry O. Thudin Yräsideut. veschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. fcntcred t the Pott Office ot Indianapolis as - sccond dass matter. Bürgschaften. EZ dürste doch rathsam sein, den pro fessionellen BürgschastZftellem in u:iserer Stadt und auch den städtischen GerichtSbeamten auf die Finger zu sehen. ES ift . da etvaS entschieden brmzlich uud da wir eine kurze Spanne strenger Gesetzesdurchführung vor uns haben, so genügt eZ wohl, wenn man die Aufmerksamkeit darauf lenkt. Wenn Jemand jetzt wegen eine Vergehens verhaftet, unter Bürgschaft aber bis zum Verfahren . freigelassen wird und am Tage desselben nicht er scheint, so wird die Bürgschaft nicht etwa wie das Gesetz vorschreibt ver fallen erklärt. Der Juftizflüchtling wird in contumaciam zu einer Geld strafe verdonnert, diese wird dann 60 Tage gestundet. Bringt der Bürge den Flüchtling nicht zur Stelle, so muß er natürlich die Strafe für denselben zahlen, welche in den meisten Füllen kaum den 4. Theil der gesetzlichen Bürgschaft beträgt, aber in vielen Fäl Im begnügt sich die Staatsanwaltschaft mit Einziehung der Kosten, ja manch mal nur mit dem Betrag der Sportel von $5.00. Das Gesetz schreibt aber vor, daß die ganze Bürgschaft in solchen Fällen dem FiSkuZ verfällt. Daß das Privilegium der Bürg. schaftSleiftung nach ganz anderen Prin zipien gehandhabt werden muß, ist felbft dem Laien klar. Bei Strafverfolgungen ist es nicht beabsichtigt, den FiskuS durch Straf, gelber zu bereichern, sondern ein In dlviduum, welche sich gegen die Ge setze vergeht, zu bestrafen. Die Bundes- und überhaupt die höheren Gerichte arbeiten streng nach diesem Prinzip. Eine Bürgschaft wird in ihrer ganzen Summe für verfallen erklärt, wenn der Beschuldigte, der gegen Garantie der BürgschaftZsumme entlassen wurde, sich durch Flucht sei. ner Prozesstrung entzieht. Der BürgschaftSsteller muß empfin den, daß er in Höhe der ganzen Summe, für. die er als Bürge sich verpflichtet, verantwortlich gehalten wird. BesonderS.scharf aber muß dieS den professionellen .Bürgen, . die nicht auS Vertrauen auf die Person deS Beschul digten, sondern zum Zwecke persönlichen Gewinnes, die Bürgschaft leisten, klar gemacht werden. ' 4 Der StaatSanwalt erhält für jede Verurtheilung, die er erzielt, Spor teln im Betrage von $5. In Fällen, wo der Verurtheilte tot der Kosten noch Strafe zu zahlen im Stande ift. erhält er aber die $5 nicht. Da liegt es denn in seinem Interesse, daß Bürgschaft für Arrestanten hinter legt wird, dann find seine Sporteln unter allen Umständen sicher. Damit nun das Bürgschastftellen in kleinen Fällen (offenses, misdemeanors, etc.) nicht gar zu riskant wird, find seit einer Reihe von Jahren, sowohl unter republikanischer als auch demokratischer Administration schwere Mißbrauche eingerissen. - Wie di. Sache jetzt gehandhabt wird. erlangt der jprosesfionelle Bürge 60 Tage Aufschub, wenn sein Client nicht zum Prozesse erscheint und in contu maciara verurtheilt wird. Anstatt, daß die ganze BürgschaftZsumme ver fallen erklärt'wird, wie .gesetzlich vor geschrieben, giebt man sich zufrieden. wenn der Bürge die Kosten bezahlt. Daß auf diese Weise unser Gerichts verfahren zur Farce herabgewürdigt wird, ist selbstverständlich und eine Aenderung ift geboten. Auch wird eö dem professionellen Bürgen gär zu leicht gemacht, Bürg schaft zu lesften.
DaS Gesetz schreibt vor, daß der Bürge unter Eid beschwören muß, Be fitzer von .unbelastetem Grundeigen thum im Betrage von $1000 zu sein. Ein Bürger mag Tausende Dollars in sicheren Werthpapieren oder in sei. nem Geschäftslage? besitzen, befitzt er aber kein unbelastetes Grundeigen thum, so ist er unter dem Gesetz nicht qualifizlrt Bürgschaft zu leisten. . Nun ift eS aber Thatsache, daß ein
professioneller Bürge nur eine baufäl.
lige Baracke an der Süd Capitol Ave. besitzt, die nach höchster Schätzung einen Werth von $1000 hat. Dieses Eigenthum hört aber in dem Augenblick aus unbelastet zu sein, in welchem der Eigenthümer eine Bürg. schaft, wenn auch nur von $25 leistet. Trotzdem gestatten die Behörden dem Mann auf diesen durch Bürgschaften überbelasteten Besitz immer weitere Bürgschaft zu leisten, so daß dieselbe die Höhe' von Taufenden erreicht. So bringt dieses geringe Eigew thum dem prafesfionellen Bürgen eine ichere goldene Ernte, wie werthvolles Eigenthum dem Besitzer. Der professionelle Bürge erpreßt aus den Arrestanten so viel wie möglich in manchen Fällen sogar 710 Dollars. Wenn aber die Polizei Razzias un ternimmt und Maffenverhastungen von Dirnen vornimmt, so läßt er sich von diesen unglücklichen Geschöpfen je 83.00 für seine Unterschrift auf dem Bürg. schaftZpapier-zahlen und seine Ein nahmen, bei solchen Gelegenheiten erreichen häusig die Höhe von $50 $75 an einem Abend. ES ist ein gutes Geschäft besonders unter dem hier vorherrschenden System, wo der Prosessionelle Bürge keine Ge fahr läuft für die wirkliche Höhe der Bürgschaft verantwortlich gehalten zu werden, sondern mit Zahlung der Kosten davon kommt, wenn einer seiner Clienten durch die Lappen geht. Hier könnte sich die plötzliche Ge setzeSliebe des Mayor Holtzmann treff' lich bewähren, wenn er will will er aber? Dem am 28. November zusammentretenden Deutschen Reichstage wer den die Flottenvorlage und die Reform der Reichssinanzen gleichzeitig sofort nach seinem Zusammentritte unter. breitet werden. DieS hat den Vor theil, daß, einerlei, welche von beiden Vorlagen früher zur ersten Lesung kommt, die Regiernng sowohl wie die Vertreter der einzelnen Parteien die andere Vorlage in die DiSkusfion einbe ziehen können, waS bei dem inneren Zusammenhange zwischen den beiden Vorlagen durchaus erwünscht ift. Denn die ReiüSnnanzreform giebt die Mög' lichkeit zur Bewilligung der Flotten vorläge, die Flottenvorlage wiederum spricht für die Nothwendigkeit der ReichSsinanzreform. In den Beziehungen zwischen Eng land Deutschland, die in letzter Z:it sehr viel zu wünschen übrig ließen, blüg neuerdings der Wind aus einer gänzlich veränderten Richtung. Staats. sekretär Brodrick äußerte sich in einer in Guilford gehaltenen Rede, eS dürste keine Zeit verloren werden, um daS auszusprechen, was er mit allem ihm zu Gebote stehenden Nachdruck betonen möchte, daß zwischen den Regierungen von Deutschland und England keinerlei persönliche Verstimmungen herrschten. Er fügte hinzu, daß keine unerledigte Frage irgend welcher Art zwischen bei. den Regierungen bestehe und nichts vor liege, was Gereiztheit zwischen ihnen hervorrufen könnte. Ein gutes Ein vernehmen mit den Rachbarn, welche Sprache sie auch sprächen, sei nothwen dig und wünschenSwerth. Alle Ge rüchte von Mißverständnissen müßten beseitigt werden, ebenso wie die um lausenden Gerüchte von dem Plan eineS Einfalls von 100,000 Mann in Schleswig .'Holstein und von völlig grundlosen Angriffen, die wohl dazu dienen könnten, die Feder gewisser Männer von der Presse dienstwillig zu machen, die aber von jedem verintwort lichen Staatsmann kurzerhand zurück gewiesen würden. Aehnlich äußerte sich daS Mitglied des Unterhauses JameS Bryce in einer Rede in Newport (Insel Wight). daß kein denkender Mensch in. England, sicherlich aber kein verantwortlicher Politiker, einen Streit mit Deutschland wünsche. In keinem Punkte ständen die englischen und deutschen Interessen ernstlich im Gegensatze zu einander. Sei ein commercieller Wettbewerb, wie der zwischen Franzosen und Amerika. rikanern, ein Grunds für politische Feindschaft mit dem großen verwand ten Volke? England müsse versuchen. gute Beziehungen zu Deutschland zu unterhalten, die mit einer dauernden Fortsetzung der Beziehungen zu Frank reich nicht unvereinbar seien. AuS Berlin schreibt man über den Eindruck, den diese Reden gemacht ha den: Erfreulich ist eS, daß von einer so autoritativen Seite anerkannt wurde, daß keinerlei unerledigte Fragen zwi schen den beiden Regierungen bestehen. die eine Animosität zwischen ihnen her
Nelken und Rosen.
Die Blumen - Ausstellung Jndianapoliser Floristen Preise War schon der Eröffnungstag der! Blumen.AuSftellung für dle zahlreichen Freunde der Kinder Flora'S eine Ueber. raschung, so mußte der gestrige Tag und Abend noch größeres Erstaunen hervorrufen. Zu den zahllosen Chrysanthemen deS vorhergehenden TageS hatten sich näm lich gestern unzählige Nelken und Rosen hinzugesellt. Ein schönes Aroma, den herrlichen Blüthen entströmend, be. grüßte die . Besucher bereits an der Thüre. Die eigentlichen Dekorationen der Halle, sowie auch der Bühne waren dieselben wie am Tage vorher, da die. selben aber für die eigentliche Blumen Pracht nur einen passenden geschmack vollen Rahmea abzugeben bestimmt sind, merkte man dieses kaum.. Vor der Bühne waren in vier gro. ßen, aus Baumrinde schön gearbeiteten Behältern, die schönsten und Pracht. vollsten der Rosen, die rothen American BeautieS, aufgestellt. Diese bildeten in ihrer stolzen Pracht den Anziehungspunkt des Abends, um welchen sich hauptsächlich die Damen schaarten. Die Nelken, alle in Vasen, waren auf den zu beiden Seiten der Halle errichteten Platformen aufge stellt. Nelken aller Gattungen, Far ben und Größen hatte man Gelegen. heit hier zu sehen. Unter den Nelken und Rosenzüchtern entwickelte sich ein äußerst scharfer Wettstreit um die Preise und da viele Blumen von Spezialiften nach hier gesandt wurden, läßt eö sich leicht erklären, daß die besten und schönsten Blüthen auf der Ausstellung zu sehen find. ' Tausende und Abertausende von Schnittblumen füllten die Halle und die Platformen. So schön paßte die von dem Orche fter gelieferte Concertmufik in den bun ten Rahmen der buntfarbigen Blüthen hinein, daß viele der Besucher nicht um hin konnten, ihre Bewunderung gegen seitig auszutauschen. Die Ausstellung in diesem Jahre ist die größte der bisher hier abgehaltenen und die Floristen bemühen sich ernstlich, ihren Besuchern und Gönnern das zu bieten, was man von einem Unterneh men ersten Ranges, und mit einem sol chen haben wir eS hier zu thun, erwar ten kann. Auch die von den Flonften ausgeführten Tafeloekorationen wurden mit allgemeiner Bewunderung, betrach. tet. Bertermann BroS. und Nelson errangen sich die Preise in dieser Klasse. vorrusen könne. Wenn Herr Brodrick ferner sagt, daß gutes Einvernehmen mit den Nachbarn, welche Sprache sie auch sprächen, nothwendig und wün schenSwerth sei, so kann das auch von deutscher Seite nur unterschrieben wer den, wobei wir allerdings hervorheben möchten, daß dieser Wunsch, gutes Ein. vernehmen zu halten, nicht nur einsei tig, sondern wechselseitig sein muß. Besondere Befriedigung wird es in Deutschland erregen, daß Herr Bro drick in seiner Rede sehr deutlich auf die Hetzerelen der Presse hinwies, und es wäre zu wünschen, daß diese Mahnung in England Beachtung sünde. Herr Brodrick hat auch auf die Worte Rose derryS angespielt, wonach die Polemi ken gegen Deutschland nicht die wahren Gefühle ausdrückten, die beide Völker für einander hegten, wenn sie auch die Ansichten einiger Mitglieder lhrer Re glerungen zum Ausdruck brächten. Wir können dazu nur bemerken, daß die friedlichen Gesinnungen der englischen Staatsmänner sich durchaus mit denen des deutschen Volkes decken. n n f a l l. R o b e r t G r a y I r. , No. 814 HoSdrook'Straße wohnhaf, stach sicy, als er mit dem Abreißen alter Gebäude hinter dem Geschäftshause der Van Camp Hardware Co. beschäftigt war. einen alten Nagel durch die Hand. Die fürchterlichen Schmerzen veranlaßten Gray, seine Arbeit einzustellm und sich auf den Helmweg zu begeben. An der Illinois und Georgla.Straße aber fiel er ohnmächtig um. . .Die Ambulanz brachte ihn in seine Wohnung.
liefert weitcrc , Ueöer-
raschungcn. , ....
heimsen sehr schöne ein. Die übrigen Preise vertheilen sich in den verschiedenen Klassen auf folgende Gewinner: In der Chrysanthemum.AuSftellung erhielten gestern folgende Floristen Preise: Vaughn aus Chicago 4 erste Preise zu je $15. S. W. Riemann 2 erste Preise $15 und $3; 6 zweite Preise, 4 $10 und 2 $6. Bertermann BroS. 1. Preis für Blumen aller Sorten $15. John Heidenreich 2 erste Preise G $15 und 2 $3; 1 zweiter Preis $12 und 1 $10. E. Huckriede 2. Preis $10. C. G. Hill & Co. 1. Preis $15; 2. Preis $10. John Hartje zwei 2. Preise, je $6. Martin Welson 1. Preis, $3. Für Rosen (Schnittblumen), Am, rican Beauty", erhielten: , - Wm. Dittmann aus Newcastle den 1. Preis $100. H. S. Parmock aus Philadelphia, Pa., den 2. Preis $75. Wieland & Olinger aus Newcastle den 3. Preis $50. Bertermann BroS., Indianapolis, den 4. Preis $35. Für Pflanzen, Gewächse und Farnkraut erhielten: Bertermann BroS., Indianapolis, vier 1. Preise, einen 2. Preis. I. A. Peterson, Cincinnati, O., einen 1. Preis und einen 2. Preis. H. W. Riemann, Indianapolis einen 1. Preis, drei 2. Preise. Ehrenwerthe Erwähnungen fanden: die von J..A. Peterson aufgestellte Begonie Twinford Hall", sowie auch die Etandard.Brontt'Chrüfanthemum, welche Vaughn auS Chicago, Jll., auS stellte. In der Nelken-AuSstellung errangen sich: ' F. Do.iner'ck Son, 6 erste Preise, 1 zweiter Preis. E. G. Hill & Co., 2 erste Preise. Bauer & Smeth. 3 zweite Preise. B. K. B. Flora Co., Richmond, 1 erster Preis. W. W. ColeS, Kokomo, 1 erster Preis." .R. Witterftetter, Cincinnati, 1 erster und 1 zweiter Preis. John Hartze, 1 zweiter Preise. B. K. & V. Flora! Co.,1. Preis. Bauer & Smith, 1. Preis. E. G. Hill & Co., 2. Preis. Frecher Einbruch im Stadtcentrnm. Einbrecher schleppen Waaren im Werthe von mehreren hundert Dollars fort.' Ein frecher Einbruch wurde gestern Nacht direkt im Stadtrentrum, qn der Nord Pennsylvania Str. begangen. Das Schneidergeschäst von George I. Frenk, 126 N. Pennsylvania Str., wurde nämlich von Einbrechern heim gesucht und fertige sowie auch theilweise fertige Anzüge im Werthe von etwa $300 wurden gestohlen. Durch das Fenster über der Thüre verschafften fich die Burschen Zutritt zum Laden,-den fie dann nach Herzensluft ungestört plünderten. Der Einbruch wurde erst am Morgen entdeckt, als fich die Ange stellten zur Arbeit begeben wollten. Die Polizei erhielt eine genaue Beschrei bung aller gestohlenen Sachen und wird fich bemühen, der Thäter habhaft zu werden. Soweit fehlt jedoch jede Spur derselben. ,, , Die Behörde öffentlicher Ar beiten hat eine Verlängerung der Union Straße von der Brown'S Meridian Str. Addition zu der Ray mond Str. beschlossen. Die Verlün. gerung ist 90 Fuß lang und verbindet 2 Tbeile der Union Str. Hr. Henry Maag war von der Verbesserung sehr eingenommen, dagegen wurde dieselbe sebr stark von Hrn. Orval Mehring angesochten, " welcher Vorkehrungen zu einem Hausbau aus dtefem Platze ge troffen hatte. . Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellov-.
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