Indiana Tribüne, Volume 29, Number 70, Indianapolis, Marion County, 14 November 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne, l November 1903,

Jndiana Tribüne. Htraukzeciedtn von der uttndtrg Es. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium .... Präsident. Geschäfts localt 9lo, 31 Süd 'Delaware Straße. Telephone ss. is.tered at the Poit Office ot Indianapolis as sccond dass matter. Aus der Bundeshauptstadt. General Leonard Wood dürste in nicht allzuferner Zeit wieder stark in den Zeitungen figuriren. Was seiner zeit, als der Präsident ihn par force zum Generalmajor beförderte und den Senat gewissermaßen zu der Bestätigung dieser Ernennung zwang, als Vermuthung ausgesprochen wurde, dürste schon bald der Verwirklichung näher kommen, nämlich die Ernennung deS Generals Wood zum Generalleut nant und Chef des GeneralstabS. Der jetzige GeneralftabSchef, Chaffee, tritt gesetzmäßig am 14. Npril in den Ruhe, stand, aber eS wird jetzt konstatirt, daß er schon am 1. Januar um seine Penfionirung ersuchen werde, um Anderen Platz zu machen. General Bates, HülfSgeneralftabSchef. wird ihm nach folgen, und dann auch sehr bald in den Ruhestand treten, um zu ermöglichen, bau Generalmajor Corbin, ehemals Generaladjutant, den dreifachen Stern auf einige Monate im aktiven Dienst trägt, bis er im August nächsteu Iah reS sich den Ruhestand verdient hat, und dann kommt General Arthur Mac Arthwr daran. Man spricht nun da. von, daß General MacArthur sich ebenfalls aus Gefälligkeit vorzeitig auf die RuheftandSlifte schieben lassen werde, und daß alödann der Generalleutnants Rang dem ehemaligen RegimentSarzt und jetzigen Generalmajor Leonard Wood zutheil werden solle. Eine hüb. sche Karriere für General Wood. ES verlautet, Haß der italienische Botschafter, Baron Mayor'deS Plan cheS, welcher vor nicht langer Zeit eine Urlaubsreife nach Europa angetreten hat,' auf seinen hiesigen Posten nicht zurückkehren wird. Der Botschafter hat sich schon seit einiger Zeit von hier fort gesehnt; tx spekulirte vor Jahresfrist aus Versetzung nach Wien oder Kon ftantinopel, aber sein Wunsch konnte nicht erfüllt werden, weil jüngere Kräfte vorgezogen wurden. AlS Pfla ster auk die Wunde ward ihm der Ba?onStitel verliehen. Dje plötzliche Ur laubSreise deS Botschafters, sowie sein muthmaßlicher Rücktritt vom hiesigen Posten, wird nun d'arauf zurückgeführt, daß eine persönliche Verstimmung zwi r ji iCim. ..w S4itAixr.itxn (d i k.. UtfCii uiiu iuuis tuciui inuui uui liegt, welche ihren Grund in der seiner zeitigen Zurückweisung der Saturnolia Gruppe deS italienischen Bildhauers Biondi von Seiten der Trustees des Metropolitan Museums in New York haben soll. Sekretär Roo! war der juristische Berather deö Verwaltung?ratheS des Museums und der Botfchaf ter, welcher sich für seinen LandSmann verwendete, scheint Herrn Äoot einen wesentlichen Antheil an der Zurückweisung der Gruppe beigemessen zu haben. Die Mißstimmung soll so nachhaltig bei dem Botschafter gewesen sein, daß er nicht glaube, in vorteilhafter Weise mit dem neuen Staatssekretär in Washington offiziell verkehren zu können. Daher seine rasche Abreise nach Europa, welche gerade zu dem Zeit punkte erfolgte, wo der diplomatische Verkehr in Washington wieder rege zu werden beginnt. Baron Mayor deS Planche? war seit dem Abgange deS ehemaligen russischen Botschafters Grafen Eassini Doyen deS diplomatischen EorpS, hat aber als sol cher keine Gelegenheit gehabt, zu func tioniren, da die Sommerferien bereits begonnen hatten, als Graf Eassini Anfangs Juli aus Washington schied. Die Ehre, dem diplomatischen CorpS zu präfidiren. geht nun auf den öfter reichischen Botschafter, Herrn von Hr gelmüller, über, da dieser nach Baron Mayor deS PlancheS der rangältefte Botschafter ist. DaS österreichische Botschasterpaar, welches den Spätsom mer in 'Zenox. Mass., verlebte und ge genwärtig in New York einen Besuch abstattet, wird binnen Kurzem hier, er artet. Als Nachfolger des Barons Mayor des PlancheS wird der italie nische Botschafter in .Madrid, Signor Silveftrelli, genannt. ' HülfS'Staatösekretär Pierce, welcher bei der FriedenSconferenz in. Ports -mouth im Namen deS Präsidenten die Honneurs machte, . wird der, erste ame : rikanische Gesandte w Christi.! sein.

Norwegen wird voraussichtlich Mitte December einen Gesandten für Wash ingion ernennen und Herr Pierce soll akSdann nach Norwegen gehen. AlS' muthmaßlicher erster Gesandter in Washington wird Herr Nansen ge nannt. Zur Zeit vertritt der frühere erste Sekretär der ehemaligen schwedisch' norwegischenGesandtscdaft, HerrHauge, Norwegen hier als Geschäststrüger, während der bisherige Gesandte der beiden, skandinavischen Länder. Herr Grip, jetzt Gesandter Schwedens ist. BemerkenSwerth ist. daß Herr Grip der einzige Norweger ist, welcher im schwe dischen diplomatischen Dienste der bleibt. Die Zahl der hiesigen Botschaften wird bald um eine weitere vermehrt werden, da nunmehr amtlich zugegeben wird, daß Unterhandlungen zwischen Tokio und Washington im Gange find, um die japanische Gesandtschaft hier selbst und natürlich auch die amerika Nische Gesaudtschast in Tokio zum Range von Botschaften zu erheben. Ge rüchtweise verlautete dieS bereits vor einigen Monaten nach Schluß der Frie denöverhandlungen in PortSmouth, aber der japanische Gesandte Takahira stellte eS damals in,Abrede. Nach alle der abfllligen Kritik, welche Ackerbausekretär Wilson über sich er

gehen lassen mußte, wird sich der alte Herr umsomehr über den letzten Bericht unseres Generalkonsuls Skinner in Marseilles gefreut haben, worin ihm und feinem Departement warmes Lob gespendet , wird. In diesem Jahre", berichtet unserer Vertreter, werden wir gegen 6,000,000 Bushel Macaroni. Weizen nach Frankreich und Italien ausführen. Die Macaroni Fabrikan ten Frankreich's bezahlen dasür einen guten Preis und find Willens, allen solchen Weizen abzunehmen, den wir zu uesern vermögen. er amema Nische Macaroni Weizen enthält mehr Protein als irgend eine andere Weizen art. ES ist nahrhafter als irgend eine andere Getreideart und deshalb bei den Südeuropäern, die wenig Fleisch kon sumiren, in großer Nachfrage. Vor wenigen Jahren noch, als die Macaroni.Fabrlkanten von Marseilles in Amerika nach einer entsprechenden Art harten Weizens Umschau hielten, vermochten wir ihnen nichts Derartiges zu bieten. Darauf nahm Ackerbau Sekretär- Wilson sich der Sache an. Er importirte den Saatweizen aus dem nördlichen Afrika, das bisher den ganzen Bedarf gedeckt hatte, vertheilte den selben an die Farmer in geeigneten G.e. genden und förderte den Anbau der neuen Zelreideart so energisch, daß un sere Farmer jetzt bereits in französischen und italienischen Märkten mit den Macaroni Weizen Produzenten von Nord'Asrika zu konkurriren vermögen. Für die Ver. Staaten ist der Anbau von MacarcniWeizen ein sehr lohnen der, da er am Besten in leichtem Wü ftenboden gedeiht, wo sich sonst der Ackerbau der Trockenheit wegen nicht verlohnt. Er bedarf während 'seines ganzen Wachsthums eines Regensalles von nur etwa zehn Zoll und durch fei. nen Anbau find bereits große Land, strecken, welche bisher nur vorüber gehend als Viehweiden benutzt wurden, produktiv gemacht worden. Im AckerbauDepartement ist man außerordentlich erfreut darüber, daß einer der Wissenschaftlichen- deS De partementS eine großartige Erfindung gemacht hat, welche, wie man andeutet, eine internationale Bedeutung gewin nen kann. Dr. Cufchmann hat näm lich ermittelt, daß die Gnelsfelsm, welche überall im Lande im Gewicht von Millionen Tonnen verstreut find. echt Prozent Pottasche enthalten, welche durch einen elektrolytischen Prozeß ge Wonnen werden kann. Sie haben die Osfiziere drüben im Marine-Departe-ment wohl häusig erklären höken, daß der nächste Krieg, welchen die Ver. Staaten führen würden, ein Krieg mit Deutschland sein müsse, bemerkte heute ein hoher Beamter des AckerbauDe partementS. Aber wie könnten wir heute einen. Krieg mit Deutschland führen? ' Unseren ganzen Bedarf an Pottasche beziehen wir auS Deutsch land, aus den Straßsurter Bergwer km. Hätten wir heute . einen Krieg mit Deutschland, wo sollten wir da un sere Pottasche hernehmen?- Jetzt aber haben wir Aussicht, Pottasche in belie

bigen Quantitäten Produziren' zu kön?928 OK Market Str. Geo. W.

nen, und das ist, wie Sie sehen, außer? ordentlich, wichtig. Wir werden fd kurzer Zeit nicht mehr hinsichtlich dtt Pottasche.Lleferungen auf Deutschland angewiesen sein." Vor einigen Tagen wurden hier de in den letzten drei Jahren von den

Agenten des Regierungs GeheimdiensteS erlangten Falschmünzer Werkzeuge und Fabrikate vernichtet, weil kein Platz mehr vorhanden war. ES waren Druckerpressen, lithogra phische Steine, Münzformen, Platten, photographische Apparate, ganze Hau. fen falschen Papiergeldes, große Säcke voll falscher Silberdollars und anderer Münzen. Die aus Eisen und Stahl bestehenden Gegenstände wurden in großen Wagen nach der Gießerei im Schiffsbauhofe gebracht und da umge schmolzen. ' Das falsche Papiergeld in der Höhe von mehreren Hunderttausend Dollars wnrde in dem großen Ofen des Schatzamtes vernichtet und die ge. fälschten Münzen wanderten nach der Münce in Philadelphia, wo das Edel metall ausgeschieden wird. Von den falschen Silberdollars ent halten manche mehr Silber, als die echten, deren Silberwerth nur 45 Cents beträgt. Dabei machten die Falsch, münzer doch noch gute Geschäfte so lange sie nicht erwischt wurden. Wie scharf auch die Geheim-Agenten der.Re gierung hinter den Falschmünzern her find, gelingt eS ihnen nicht, aller hab haft zu werden, noch viel weniger ge lingt es, alles cirkulirende falsche Pa. piergeld zu vernichten. Die Erzeugnisse der Fälscher find noch massenweise und schon seit Jahren im Umlauf.

Rene Inkorporationen, Folgende Gesellschaften reichten beim Staatssekretär ihre Jncorporations Papiere ein: Hillfide Club-, New CarliSle. Di. rektoren: Georgi A. KeSling, Elmer O. Kesling. John E. Sheridan, Robert Canivan und Fred Partridge. Centerville Creamery Company-, Centeröille; Kapital $10,000. Direk toren: JämeS F. Harris, George Mr. Conaha, Caleb I. Harvey, Harry MeyerS und Wilfred Jessup. Hammond ManufacturerS' Associa tion", Hammond. Directoren: John E. Fitzgerald, Goerge C. Locklin, L. L. Bomberger. William F. Bode und En frid R. Jacobson. Dr. I. N. H u rt y, Sekretär von der GesundheitS.Station. befürchtet ei nen Ausbruch von Typhus in Cambridge Gilt). 10 Fälle find'schon an gemeldet worden. Z w e i k l e i n e JungenS zer brachen gestern Abend halb 11 Uhr das Schaufenster von I. M. Taylor's Zuckerwaaren-Laden, 2244 West 10. Str., und suchten mit einer Kiste Sü ßigkeiten und ein paar Dutzend Ci garren das Weite. Auf Veranlassung deS Privatpoli ften ShakeS wurde gestern Abend ein gewisser Banks verhaftet. ShakeS behauptet, daß BankS ihn überfallen und ihm seinen Revolver und Knüppel weggenommen habe. BankS behauptet,, daß er erst kürzlich aus einem HoSpital in Terre Haute entlassen worden fei und kaum Kraft habe ein KaninLcn festzuhalten. Danksagungs Raten. Exkursionen von allen Ticket Stativ' nen der Pennsylvania Linien. Am 29. und 30. November werden Excur stowTickiUs verkauft von allen Stationen für einen Umkreis von nicht mehr als 150 Meilen von der Verkaufs Station. Tickets sind gültig für die Rückfahrt bis zum 4, Dezember. Für Einzelnheiten wende man sich an Local Ticket Azenteu der Pennsylvania Linien. Bauerlaubnißscheine. W. M. Gray, $300, Keparatur, 2017 Rucke Str. Lorenz Schmidt, $25, Reparatur, 914 S. Delaware Str. Dr. Smith. $600, Verbesserung, 1611 N. Illinois Str. Eddy 20. M. Gur dy, $50. Stallung. 1309 ReiSner Str. L. Hendrickson, 8850, CottageGießerei in der Nähe der 29. Str. I. A. Miller, $1800, Cottage, Colo rado Str. in der Nähe der Wasd. Str. Geo. F. Wißmann, $100, Anbau. 3410 Moore Ave. Adie I. Chap. man, $3500, zweistöckiges Wohnhaus, Delaware-, nahe 25. Straße. M. T. Blackman, $25, Reparatur, 67 Tacoma Ave. Fr. W. W. Hall, $150, Reparatur, 231 West.14. Str. ..L. O. Bare. $2395, Reparatur. Dietz, $1000, Verbesserung, Union, mischen Morris und Downev Str. L S. Freeland, $300, Cottage, Äoid, Straße, nahe Hlllfide Ave. I AJIZ UCIIC ß lll ni. ca. r rr. trtmA i der Htadt. Mucho'S .Longfellow-.

Pech des Conlreaomirals Train. . Ter Contreadmiral Charles I. Train, gebürtig aus Massachusetts, gilt als tüchtiger nnb umsichtige? Offizier. Umsicht bewies er nanient lich auch in seiner jetzigen Stellung als Befehlshaber des asiatischen Geschwaders der Bereinigten Staaten während des russisch-japanischen 5irieges; er vermied geschickt jede Ver Wicklung mit der einen oder der ande reit kriegführenden Macht. Als drei russische Kreuzer im Hafeu von Manila Zuflucht suchten, sorgte er Punkt Ijch für deren Entwaffnung. , Zuletzt befand er sich' mit seinem Geschwader in chinesischen Gewässern. Und da kam sein PeH. Bei Nanking begab er sich mit feinem als Lsut nant zu dem Geschwader gehörigen Sohn Charles auf die Fasanenjagd, und statt einc Vogels traf einer seiner Schüsse eine Chinesin. - Auf das Weheaeschrei der mig schossenen Frau sammelte sich ein Haufen Chinesen aus dem nächsten Torfe undbegann einen Angriff auf die beiden Offiziere. Nun wehrte sich der jüngere Train durch Revolver schüsse, wodurch zwei männliche Cm nesen verwundet wurden. Natürlich steigerte sich dadurch noch die Wut) der Angreifer, obgleich der Contre admiral versvrach, ärztliche Hülfe für die Verwundeten zu schicken und die Frau zu entschädigen, deren Verwimdüng übrigens nicht gefährlich ist. Tie beiden . Offiziere wurden ztf Vo den geworfen und ihre Waffen roegge. nominell. Ter ältere entkam endlich auf sein Flaggenfchiff Vrooklyn,auf dem im Jahre 1S9S Schien die ccschlack: von Santiago lenkte. Der jüngere Train aber wurde von den Angreifern festgehalten, bis vierzig von dem Brooklyn" abgesandte 'Ma trosen ihn aus den Händen der meist mit Mistgabeln bewaffneten Chinesen befreiten, wobei zwei durch Schüsse der Matrofen yerwundet wurden. Der ganzeVorfallist um so verdrieße licher, als fo eben die chinesische Mißstimmung gegen Amerika, die in dem Boycott gegen amerikanische Waaren gipfelte, in Folge der freundlichen Zusichcrungen des Präsidenten Nodscseit zu weichen begann. Anschicfzung von Chinesen und Chi. nesinnen d'urch jagende Offiziere Unclc Sam's soll schon' früher vorgekommen sein, aber eine alsbaldige kleine Schadloshaltung soll böse Fol gen abgewendet haben. Um fo vorsichtiger sollten aber 'amerikanische Offiziere auf solcher Jagd sein, damit kein Pech vorkommt. Hoffentlich wird der Vorfall durch gelinde Bestrafung der Anführer der chinesischen Radaubrüder und durch reichliche Entsckiidigung der Ange schossenen, sowie . durch Maßregelung der fahrlässigen Jäger, friedlich ' und freundlich geschlichtet 'werden schon aus Pietät gegen den verstorbenen Staatsmann Hat), der so Viel für ein gutes und vorteilhaftes Verhältniß zwischen beiden Ländern gethan hat.

NuS ser Familie Gäribaldi.. Ein häßlicher Streit in der Familie Garibaldi erregt 'in Italien zur Zeit peinlichstes Aufsehen. Man weiß, daß des, alten' Garibaldi Lieblingssohn. der brave und gediegene Menotti.Garibald?. vor zwei-Jahren der Malaria erlegen ist. . Seitdem lebt . von des Volkshelden Söhnen jun mebr.Ricciotti. der sich zwar als Freischarenführe? im griechlsch-tllrkischen Kriege einen gewissen Namen gemacht hat, im übrfgen aber nur mäßige Sympathien genießt, Zwischen Ricciotti. dem'Letzten aus der L'öwenbrut on Caprera und des alten Garibaldi Schwiegersöhn, General Canzio ist nun eine Pretzpolemik ausgebrochen, die überaus unangenehm berührt. Ricciotti wirft seinem (verwittweten) Schwager vor, er habe das historische Häuschen in Caprera geplündert, die Möbel des alten Garibaldi fortgeschafft, lasse an. geweihter Stätte jäten", kurz habe das durch die gewaltigste Evopö Jtaliens geheiligte kleine VefiMfwm zur lurduriösen, modernen Villegiatur umgestaltet und dergleichen. Darauf antwortet General Canzio (übrigens ein allgemein geachteter Gentleman), indem er btn Spieß umdreht und dem Signor Ricciotti ins Gesicht hinein sagt, er wolle einfach die Familie Canzio und die Enkel des alten Garibaldi aus Caprera fortärgern . . . . Und so geht diese erbauliche Streiterei fort. ' ' Einige .Pariser Blatter bringen aus Italien die Nachricht, der Kaiser Franz Josef wolle den Winter in San Remo zubringen, weil angeblich seine Gesundheit erschüttert sei. In Wien ist von einem derartigen Entschlutz des Kaisers nichts bekannt. Auch befindet er sich gerade in letzter ZeÜ beim besten Wohlsein. DrehbareWohnHäusererrichtet ein französischer Architekt, indem er seine einstöckigen, mit allem Komfort ausgestatteten Villen mitten im Garten auf, einer riesigen Drehscheibe erbaut, sodaß sie mittelst eines starken, sehr fein gearbeiteten Eisenhebels, ohne Schwierigkeiten nach einer beliebigen Sonnen- oderSchattenseite gedreht werden können. In hygienisch:? Hinsicht haben sich solche Häuser außerordentlich bewährt, besonders als Pavillons in großen Krankenhäusern. Allerdings ist ihre Herstellung sehr kostspielig, so daß-fie nur für reiche Bauherren ausführbar sind. . . .

Ueberall Mllk

Mb Die Biere öev ome Brewing Co

H

SHmaöhast Starkend Msolut rein.

n$ftCfi3'.teVhnn 1 sKf 3

im-(vyv VUV

Auch in Naschen durch das Flaschen 'Dkvartemevt zu beziehen. 2vbonS: Zttu 1030t au l(l5Cf ...Geschäfts-verlegung... nozTiülmeX6'' l"6 mein .rn n No. 22 Nord Pennsylvania Str. verlegt habe. Mein neues Atelier ist in jeder Beziehung modern und mi't den neuesten

Deutscher Photograph. Die Chinesen auf Java. Blatter aus Java rnsldeten unlängst, daß etwa 100 vornehme, hochgebildete und reiche Chinesen in Semärang an die Regierung in Batavia das Gesuch gerichtet hätten, ebensovie die Japaner, den Europäern gleichgestellt zu werden. Geht es nach dem Buchstaben des' bis heute geltenden Rechts, dann wird dieses Gesuch abschlägig beschieden werden. Denn nach dem heute noch in Kraft stehenden RegielUng?Vlement von 1834 ist ausschließlich die Religion das Kriterium, ob man als Europäer oder als Eingeborener angesehen und behandelt wird. Mohammedaner und Heiden, mögen sie noch so gebildet sein, stehen auf derselben staatsrechtlichen Stufe, wie der eingeborenenJavaner, alle übrigen sind Europäer". Ein Chinese brauchte also nur, wenn auch blos äußerlich, zum Christenthum überzutreten um alsEuropäer betrachtet zu werden, aber die Jurisdiktion, wie auch die indische Regierung haben ' in solche Fällen doch noch Schwierigkeiten erhoben. Indessen wissen sich in neuerer Zeit die Söhne des himmlischen Reiches in einer anderen Weise zu helfen, die es der Regierung sicher nahelegen wird, diesen alten Zopf abzuschneiden und das religiöse Bekenntniß beiseitezuseben. Seit 1899 sind die im Archipel wohnenden Japaner den Europäern vollständig gleichgestellt. Nun haben fast alle vermögenden in Java wohnenden Chinesen Grundbesitz auf der Insel Formosa, welche durch den Frieden von Simoneseki in en Besitz Japans übergegangen ist. Nach der von letzterem Staat getroffenen Bestimmung kann kein Fremder Grundbesitzer auf genannter Insel sein, es n denn, daß er sich als Japaner naturalisiren lasse. Von diesem. Recht machen nun die auf Java wohnendenChinesen reichlich Gebrauch, dadurch bleiben sie im Besitz ihres Grundeigenthums, sind japanische Staatsbürger und brauchen also der niederländischen Regierung . nur den Beweis vorzulegen, daß sie letzteres geworden, sind, um ls Japaner sofort in die Klasse der Europäer versetzt zu werden. Sämmtliche Blätter fordern mit Entschiedenheit, daß dieser Lächerlichkeit ein Ende bereitet werde, denn wenn die Chinesen, namentlich aus der Zeit, da sie die ausschließlichen Pächter des Opiummonrpols waren, auf Java in nicht sehr gutem Geruch stehen, so gelten sie doch im täglichen Verkehr und im Handel für zuverlässiger,'als die Japaner, und der niederländischen Regierung kann es doch nicht gleichgültig sein, ob Unterthanen des Mikado oder ihre eigenen Staatsbürger auf ihrem Gebiete wohnen. W , W DieEmanzipirte. Meine größte Freude erlebte ich, als ich nach Amerika fuhr und in's Meer fiel. Da hieß es gleich: Mann über Bord"!" ' Wortspiel. ...Gewiß. Sie haben mir den Pordeauxwein portofrei zugeschickt... er scheint mir aber auch bordeaux - frei zu sein'," -Stoßseufzer. Componist: Nun hab' ich meine Operette von fün7 Componisten zusammengetragen und die tui' nennen sie eintönig!" Vielsagendes Selbstge sprach. Metzger: Ich werde noch so lange Wurst machen, bis ich eines Tages selbst Vegetarianer b'rn!" Gemüthlich. Gast (eine Spinne in der Suppe findend): Nanu, was soll - denn das bedeuten?" Wirth: Glück! Spinnen bedeuten doch Glück!" ...

ommen

voo:ogravyichen Apparaten versehen, vieine SSnner sind sreundttchst zu einem Besuch ein geladen. 22 N. Pennsylvania Str. SonutaaS offen. ZeUm . ;143. . Europäisches arten: Wechsels Creditbriefc, Postanweisungen, auf alle Städte Eurcvas. chiffsschei Von und nach Europa. Sln- und Verkauf ausiän, schen Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Älercdayts Rational Bank. ein Geld kommt leichter als Zinsen, wenn Sie einmal einen Anfang gemacht haben. Es bedarf keinen großen Betrag beim Anfangen. Wir bezahlen drei Prozent Zinsen aus Summen von einem Dollar aufwärts. Es giebt keine Ferien-Periode mit Zinsen, dieselben gehen stets voran und arbeiten für Sie Tag und Nacht, Sonntags und an Feiertagen. Beginnen Sie gleich ; dcponiren Sie was Sie entbehren können, fügen Sie hinzu wennimmer möglich, und mit der Zeit wird Ihr Erfolg sicher sein. Ihr Conto ist uns willkammen ob groß oder klein. TIIE IIIOIAIIITRUST COMPAIIY, mt ' Kapital..., Ueberschuß $1,000,000.00 300,000.00 Ho. 449 (Oft Washington Str. Cf Hlv Office: 8333 K. Ccnctc ,. Altes Telephon Main 2525. Gemischter Krautsalat. Ein Kopf. Weißkraut und ein Kopf Rothkraut werden vom Strunk und den starken Blattrippen befreit und jeder für sich feingeschnitten; dann läßt man Weiß- und Rothkraut besonders fünf Minuten in siedendem SalzWasser kochen, ablaufen und erkalten, macht jedes für sich mit Salz, Pfeffer, Oel und Essig an und ordnet es zierlich, in den Farben abwechselnd, der Schüssel.

"..GraMeiM.. i lWM Aus XDiene5X