Indiana Tribüne, Volume 29, Number 68, Indianapolis, Marion County, 11 November 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne, !. November TS0S .

Indiana Tribüne. Hnaulkegtieu v dn tnldttg S. Indianapolis, Ind.

öarry O. Thudium Präsident. OeschäftSIocal: Nö. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Hntered t the Pott Office oi Indianapolis as ccond dass matter. ch l u tz. Die .NewS" scheint immer noch nicht gewahr zu sein, daß ihre SophiZ nun und Heucheleien vom Volke durch schaut sind. Sie beleidigt ihre Leser, wenn sie deren Intelligenz so gering veranschlagt. Sie schreibt gestern in ihrem ersten Leitartikel, daß. da Bookwalter aus der Platsorm der GesetzeSdürchsührung er wählt wurde, Herr Holtzman dem Wil len deS Volkes in der kurzen Spanne seiner ihm noch verbleibenden Amts zeit gemäß eine strenge Durchsühiung der Gesetze, besonders der Sonntagsschlußgesetz? angeordnet hat. Kann es ein offeneres Bekenntnis der eigenen Heuchelei geben? Wohl kaum. Herr Holtzman wurde vor zwei Iah ren aus einer ResorM'Platform er wühlt. Er betheuerte bei allem was ihm heilig ist. daß er sich für die strengste Durchführung der Gesetze ver pflichten würde. Er hielt Reden vor den Methodisten, den PreZbyterianern und Allen, die ihn hören wollten, in denen er sich damit brüstete, daß die Sonntags und 11 Uhr Schlußgesetze eifrig durchgeführt werden. Nun entblödet er flch nicht, auf Ge heiß seines Herrn", der ihn anscheinend noch an der Kette hat, elnzugeftehen, daß er eine Täuschung begangen, daß er die verheißenen Aesormen nicht durch geführt habe. Er hätte den Befehl de5 SonntagszwangeZ, der gestern gege den wurde, bei Antritt seiner Admini ßration geben müssen, denn er posirte alS Reform'Mayor. Zu seiner Entschuldigung führt der Artikel in der NewS" an, erdachte, daß er denZWillen deS Volkes während der zwei Jahre seiner Administration erfüllte. Er dachte! WaS er dachte war ganz einfach, daß er durch Heuchelei nicht nur die liberal, sondern auch die trocken gesinnte Bürgerschaft sich warm erhal tm könne. Dieselbe Denkfreiheit sollte er auch anstandshalber Herrn Bookwalter zu gestehen. Wenn Herr Holtzman eS für Recht hielt, feine bestimmten Reformverfpre chen nach eigenem Gutdünken aus legen, warum soll Herr Bookwalter dies nicht thun dürfen? Warum! brach er die Planken der Platform, auf welcher er erwählt wurde und hält es für seine Pflicht, die Platform iBookwalterS angeblich durchführen zuwollen ? Treu bis zumEnde folgt er schweif wedelnd der Stimme seines Herrn. Der Beweis ist geliefert, daß das Volk in der letzter. Wahl nicht irrte. Wenn der Befehl gegen die Wirth schaften, was wir immer noch nicht annehmen, von Herrn Holtzman stammt, so ist er "the smallest potatoe in jim Keach's stock. Es ist eine merkwürdige Beobach' tung, daß, wenn die Demokraten sie gen, die Temperenzler mit in die Höhe gezogen werden und? sogar die wirk lichen Sieger sind. Der Staatsschatz, meister von Pennsylvanien, der am Dienstag gewühlt würd?, ist ein Pro hibitionift von Isolch ausgesprochenem Charakter, daß seine GesinnungSge nossen im ganzen Lande seine Erwüh' lung als einen Triumph ihrer Sache feiern werden. Seine Erv!hlung hat er den Demokratenzu veröanken, denen er ja auch ursprünglich angehörte. In dem Mcttinley'schen Wahlkampse unter stützte er Bryan. Nur in der letzten PrüfldentschaftZ'Kampagne stimmte er für den Prohibitioniften Swallow. In Ohio haben die Temperenzler mit Hilfe der Demokraten Pattison zum Gouverneur gewählt. Auch in diesem Falle ,find die Prohibitioniften berechtigt in Jubelfest zu veranstalten, denn Pattison gehört ihnen vo? und ganz an. Daß er ein Prohibitionift ist, unterliegt keinem Zweifel, ob er aber noch andere Tugenden besitzt, muß erst bewiesen werden. In Chicago bestürmen, die Tempe renzler den Mayor Dünne, daß er einen Deckel auf die Stadt" lege. Sonn tagS soll alles geschlossen sein und

Wochentags soll Jeder spätestens um

10 Uhr zu Bette gehen. Mayor Dünne, der gar nicht auf die Temperenz Pa role erwählt worden ist und keine Un terftützung von Seiten der Temperenz ler erhalten hat, ist so schwach gewesen. ihnen ttonzessionm zu machen, hat aber blos damit ihren Appetit gereizt, und sie verlangen weitere Maßregeln in ih' rem Sinne. Vorläufig hat er sie ab blitzen lassen. Bei solcher Unverfro renheit der Frommen- kann man nur mit Beunruhigung an die Gestaltung der Dinge in Eincinnati denken. In dieser Stadt werden die Tempe renzler sich darauf berufen, daß sie Dempsey zum Mayor und Pattison zum Gouverneur gewählt haben, was ja auch zutreffend ist. Wenigstens hat jeder Temperenzler für Demsey ge stimmt. Der neue Mayor wird hoffent lich das Rückgrat haben, die temperenz. lerischen Znmuthungen zurückzuweisen. aber er wird sehr stark sein müssen angesichts der Thatsache, daß die Tem perenzler ihn als ihren" Mayor re klamlren können, und noch mehr mit Hinblick auf das Gesetz, welches dem Gouverneur gestattet, einen Mayor abzusetzen, der die Gesetze nicht voll streckt.' Damit sind bei dem Tempe renzler Pattison selbstverständlich nur die blauen Gesetze gemeint. Wir hos fen aus das Innigste, daß uns die Ge nugthuung, welche in den Worten I told you so" liegt, versagt bleiben wird. (Eincinnati Volksblatt.) Das Kongrekmitglied James L. Slayden von San Antonio hat kürz lich eine Reise nach Deutschland unter nommen und' über seine Reiseeindrücke in anmuihiger Weise geplaudert, wor über im TexaS Banner" u. A. ge schrieben wird: Unsere Ueberfahrt von Galvefton nach Bremerhaven währte 17 Tage und wir landeten dort etwa zwei oder drei Stunden vor der Zeit, die mir der Capitän bei unserer Ausfahrt aus dem Golf von Mexiko als die voraus sichtliche Zeit der Ankunft im Voraus angab. Das nenne ich Pünllichkeit und Genauigkeit. Diese deutschen SchiffS'Kapitäne find nicht nur vor treffliche und zuverlässige Seefahrer, sondern es find auch die denkbar lie benswürdigsten Gesellschafter. Zwe sehr angenehm verlaufene Tage brach ten wir in Bremen zu, welche Stadt übrigens nebenbei, bemerkt in ganz erstaunlicher Weise gewachsen ist. seitdem ich im Jahre 1894 zum letzten Male dort gewesen war. Man sieht es dieser freien RrelchSstadt geradezu an, wie enorm sich ihr Handel nach allen Richtungen der Windrose hin ausdehnt. und daß ihre Prosperität einen hohen Grad erreicht hat. Mehr oder minder läßt sich übrigens ganz dasselbe vom ganzen deutschen Reiche sagen we nigstenS soweit meine Beobachtungen sich erstreckt haben. Wohin ich auch kam, sah ich die gen Himmel ragenden Fabrikschlote qualmen und zwischen den Städten die geradezu mustergültig be arbeiteten Felder. Ueberall sah ich wohlgekleidete und gut genährte Menschen wobei ich nicht etwa nur die Vertreter der wohl, habenden Klassen meine, sondern auch die Leute, welche im Schweiße ihres Angesichts" hart arbeiten müssen. Sel ten habe ich so gut stehende Saaten ge sehen, wie in Deutschland! Und dabei handelt eS sich um Grund und Boden, der schon seit vielen Jahrhunderten und seit Dutzenden von Generationen Jahr aus, Jahr bebaut worden ist ! Trotz, dem aber ist er noch eben so fruchtbar, wie bei unS im Westen schwarzer, jung fraulicher PrairieBoden, natürlich ist er aber unvergleichlich besser bearbeitet. Geracezu erstaunlich ist die Art und Weise, in der die Landwirthe Europas unter dem Drucke der Nothwendig eeit, eine außerordentlich dichte und da bei noch rapide zunehmende Bevö!ke rung auf einem beschränkten Areal zu erhalten die Fruchtbarkeit deS Bo. denS ausrecht zu erhalten verstanden haben. Ihr Beispiel dürfte auch für Andere vorbildlich sein und vielleicht würde eS für unsere amerikanischen Farmer nicht ohne Nutzen fein, wenn sie die rationellen Methoden der deut schen Landwirthschast mit ihrem Sy ftem der Fruchtfolge und der Düngung nach wissenschaftlichen Prinzipien ein gehend ftudiren würden. . Einem Texaner müssen deutsche Landgüter lächerlich klein vorkommen, aber man darf nicht vergessen, daß jeder Zoll davon ertragsfähig gemacht wird. Was mir besonders ausfiel, oa8 war überall die vorzügliche Beschaffenheit der Landstraßen, die auf beiden Seiten mit Obftdäumen bepflanzt ' zu' wer

den pflegen, sobald dle Straßen an

gelegt werden. Auf meiner Reise durch Europa und speziell durch Deutschland habe ich etwas gelernt. was mir sehr wesentlich erscheint. Ich habe nämlich gelerntdaß wir Ameri kaner mehr von der drüben üblichen Gründlichkeit gebrauchen ; könnten ! Was man in Europa baut einerlei. ob es Häuser, Wege oder Brücken sind das baut ' man 'gründlich und sür die Dauer von Generatlonen. venn wir Amerikaner etwas bauen, dann ist'S nur sür den augenblicklichen Be darf berechnet. Aber verfährt man drüben nicht klüger in dieser Beziehung und ist jene Methode nicht auf die Dauer wenigstens auch obendeein nicht sparsamer? Schließlich aber giebt'S doch kein besseres - Land als Amerika und darin keinen Staat, der mir besser zusagte als Texas, und in Texas wiederum keine Gegend, in der eS sich schöner, angenehmer und behag licher leben ließe, als in unserem alten San Antonio." Polizeiliches. Ella McGinniS, ein 16 Jahre altes Mädchen aus Greenwood, wird seitdem 7. October aus der Eltern Wohnung vermißt. Die hiesige Polizei wurde ersucht, nach dem jungen Mäd chen Umschau zu halten. WillEllaMayS. 507 Mas sachusettS Ave., die seit einigen Tagen aus der Elternwohnung verschwand. wurde gestern der Polizei offiziell als vermißt gemeldet, mit dem 'Ersuchen nach der Verschwundenen Umschau zu halten. Dem Berichte nach war fie im Reftaurante im Morton Hotel Gebäude beschäftigt gewesen. DaS Mädchen ist 18 Jahre alt. , H. H. K y l o ein früherer Ange stellte? der Clinton RhodeS Mfg. Co. aus Chicago wurde unter der Anklage der Fälschung und des Diebstahls durch die Detektivs Hauser und Larsh ver haftet, ttylor, der jetzt in Diensten einer hiesigen Bilder Gesellschaft geht. soll bei seinen Touren durch die Stadt die den früheren Arbeitgebern zukom menden Gelder kollektirt und für die selben im Namen der jetzigen Agenten derselben quittirt haben. Danksagnngs Raten. Exkursionen von allen Ticket Statio nen der Pennsylvania Linien. Am 29. und 30. November werden Cjcur siowTickets verkauft von allen Stationen für einen Umkreis von nicht mehr alS 150 Meilen von der Verkaufs Station. Tickets sind gültig für die. Rückfahrt bis zum 4, Dezember. Für Einzelnheiten wende man sich an Local Ticket Agenteu der Pennsylvania Linien. Eine Bauersfrau, die ihr zweijähriges Kind irug wurde, als sie in einen Weiler bei Courmaye. unweit Genf, zurückkehrte, von einem großen Adler angegriffen. Der Raubvogel wollte ihr das Kind entreißen und kehrte immer wieder zurück, obwohl er von der Frau zurückgeschlagen wurde, bis er schließlich doch das Kind forttrug. Die Mutter eilte mit 'vielen Wunden und zerrissenen Kleidern heim, und nach kurzer Zeit stiegen 75 Männer, an ihrer Spitze der Priester, auf die umliegenden Berge, um den Adler und das Kind zu suchen. E3 wurde aber von beiden keine Spur gefunden, und so mußte man das Suchen einstellen. . Auf dem Kirchhofe zu Putzig wurde kürzlich der 7öjährige Ortsarme Bernhard Ceynowa begraben. Dieser war der Sohn der Hexe von Ceynowa?, jenes unglücklichen Weibes, das in einer Sommernacht des Jahres 1837 von den Bewohnern des -Dorfes Ceynowa auf der Halbinsel Hela in die See geworfen wurde, um die Hexenprobe" abzulegen, und als diese ungünstig ausfiel, mit Rudern erschlagen wurde. Die Missethä ter erhielten schwere Zuchthaus- und Gefängnißstrafen. Die sagenhaft ilingende, aber amtlich beglaubigte Begebenheit hat Karl Gieth in einer Dichtung, betitelt Die Hexe von Hela" dichterisch dargestellt. Reflexion. Trinker: Ich hab' do a rechtes Pech, wie ich ansängen will a mal zu sparen, da kommt mir auch sicher a gutes Bierl dazwischen!" O weh! Also Ihr Töchterchen heirathet! Da gelangen Sie zu einer neuen Mrde. Was ist Ihr zukünftiger Schwiegersohn?" Thier, bündiger." Verrechnet. A.: Bei dem X. sind die Geldgeber schön 'reingefallen!" B.: Wieso denR?" A.: Keiner hat ihm kredilirt und nun hat er so reich geheirattet!" . a t a l. Ist es, wahr, daß die neue Zündhölzckenfabrik total abgebrannt ist?" Jawohl bis auf die Zündholzchen!... Die wollten absolut nicht brennen !" . .

Nachrichten aus Jndiana.

Der Welker Mord. Prozeß. Fort W ayne, 10. Nov. Der Welker Mord.Prozeß naht sich seinem Ende. Nachdem die Anklaae bis ae stern Abend im Ganzen 39 Zeugen verhört hatte, um die Zeugenaussagen der .Vertheidigung zu widerlegen, er. klürten die beiderseitigen Advokaten, daß fie da? Vernehmen von Zeugen einstellen würden. Herr und Frau Melching, die Eltern deS unglücklichen Mädchens, wurden noch einmal auf den Zeugenftand ge. rufen. Sie bezeugten, daß das Be nehmen Welker's immer dasselbe ge wesen sei. Richter Adair gab aus Antrag von Henry Colerick, dem Advokaten der Ver theidigung, der Anklage und der Ver theidigung je 6 Stunden Zeit für die Plaidoyerö, und machte heute Morgen um 9 Uhr StaatS.Anwalt Dawson den Ansang. Staats . Anwalt Dawson' suchte in seinem Plaidoyer die Annahme, daß Welker geistesgestört gewesen' sel zur Zeit, als er die That beging, zu besei tigen. Er machte unter anderem die Geschworenen darauf aufmerksam, daß eine Person zur Zeit, wen fie ein Ver brechen begeht, sich der Folgen der That nicht bewußt sein müsse, wenn sie von dem Gesetze als geistig unzurech. nungssühig betrachtet werden soll. ' Er erörterte die wichtigen Punkte in den Zeugenaussagen und wies daraus hin, wie die Anklage dle JrrfinnSbe weife der Vertheidigung gründlich widerlegt habe. Er schloß seine Ansprache mit einem dringenden Gesuch an die Geschworenen, in Anbetracht der Um Snde, über den Angeklagten die schwerste zulässige Strase zu verhängen. Anwalt Guy Colerick. der heute Nachmittag für die Vertheidigung eine Ansprache an die Geschworenen hielt, versuchte das Vorhandensein eines Mo tivS zur That zu bestreiken und klar zu machen, daß alle Umstünde darauf hin deuten, daß Welker die That wahrend eines Anfalls geistiger UnzurechnungS. fühigkeit begangen habe. Er' verlas unter anderem den Geschworenen Ent scheidungen der Gerichte, die sich auf derartige Fälle beziehen, er hob hervor, daß da kein Motiv zur That vorhan den war, man zu dem Schluß gezwun gen werde, daß der Angeklagte die That in einem Anfall von Geiftesge störtheit begangen habe. Die Anklage wird morgen noch ein mal vor den Geschworenen sprechen" und am Nachmittage geht der Fall zur Berathung an die Geschworenen. Freund des Vizeprüsiden ten gestorben. EvanSville, 10. November. Theodor Reed McFerson ist hier nach kurzem Krankenlager einem Herzleiden erlegen. Eine alte Mutter und eine Schwester, Frau John W. Foster, überleben ihn. McFerson war ein gro ßer Freund deS Gouv. Morton, sowie auch vom BicePräsidenten FairbankS. McFerson war der Mann, welcher FairbankS zuerst als Senator in Vor schlag brachte. McFerson starb als Junggeselle. Irrsinnig. Port land, 1. Nov. ES 'wird berichtet, daß Frl. Ortie Greiner, eine frühere Lehrerin der hiesigen Schule vor einigen Wochen verschwand, und seither nichts von ihr in Erfahrung ge bracht werden konnte. Gestern Nach, mittag erhielt Walter M. HyneS, Prä sident der PeopleS Bankeine.Depe fche worin eS heißt, daß Frl. Greiner in Bermidje, M., als irisinnig erklärt wurde, wo fie auf der Straße man dernd gesunden und in Obhut genom men wurde. Eine Untersuchung ihres Koffers führte zur AuSsinduug ihres Namens auf einem Depositenschein der PeopleS Bank", dem die Unterschrist von Herrn HyneS beifügt war. Die Verwandten wurden von dem Vorfalle in Kenntniß gesetzt und find sofort nach Minnesota gereist. Frl. Greiner erhielt kürzlich die Nachricht, daß fie ihre Prüfung, um als Matrone einer JndianerSchule im Westen ernannt zu werden, mit Erfolg bestand. I a S p e r. 10. Nov. John Ken dall, ein hiesiger Althändler, wurde verhaftet, weil er einem Minderjährigen Sachen abkaufte, ohne daß er sich erst die Einwilligung der Eltern des Kna ben einholte. Die Strafe für dieses Vergehen variirt zwischen $100 und $500. DieS ist die erste Verhaftung, welche unter dem neuen Gesetze in dieser Gegend vorgenommen wurde.

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