Indiana Tribüne, Volume 29, Number 67, Indianapolis, Marion County, 10 November 1905 — Page 4

Jnvtana Trlbiine, 10. November 1005

Jndiana Tribüne. ettauigtgtfien dou der utenders Indianapolis, Ind.

varry O. Thudium Präfldeut. GeschöftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Kntered t the Pott Office ol Indianapolis as sccond da matter. ' Die Juden-Abschlachtuugeu. ' Die Juden.Gemetzel in Rußland er füllen die ganze civilistrte Welt mit Ab. scheu. Man wundert sich darüber, daß die russische Regierung diesen Scheuß. lichkeiten nicht mit ihrer Macht energisch entgegentritt. Man erstaunt über die Unthätigkeit der Polizei, die. wenn sie es wollte, sicherlich diesen Theil des russischen BürgerthumZ schützen könnte. Aber will sie? Wir glauben, daß die Antwort darauf ein Nein sein muß. Schon wahrend deS ersten MassacceS in Kifchinew. als Alles in Rußland ruhig war und die Regierung nicht im Kriege mit Japan stand, rührte sie seinen Finger, um die Schlächterei zu verhüten, und die Prozessirung der Thcllnehmer an der Metzelei war eine greuliche Farce. Wollte die russische Regierung schon damals nicht einschreiten, so glauben wir nun Angesichts der Wirren in Ruß. land, daß t.die Zarenregierung diese Metzeleien begünstigt, wenn nicht gar anstiftet. Wenn ein Ruffe in seinem Schlitten durch Schneesteppen oder Forsten fährt, in denen er befürchten muß, von hung rigen Wölfen angegriffen zu werden, so nimmt er zum eigenen Schutze ein paar Ferkel, Lümmer oder junge Hunde mit. Kommt ihm die heulende WolfZmeute auf die Fersen, so wirst er den Blut dürftigen eines der Thierchen, die ge fesselt im Schlitten liegen, zu. Die WolfZmeute läßt von der Verfolgung deS Schlittens ab stürzt sich, eö zer. reißend, auf das ihm vorgeworfene Opfer und kämpft mit einander um die Leckerbissen. Die Paffagiere im Schlitten benutzen die Zeit und flüchten weiter. Wenn die mit dem ersten Opfer fertig gewor dene Meute wieder dem Schlitten nach eilt, so hat derselbe sich seinem retten den Ziele bedeutend genähert. Aber wieder wird den Wölfen ein Opfer vorgeworfen und wieder, um die Auf. merksamkeit der Bestien abzulenken. Da sieht man die Lichter der Zu flucht gewährenden Stadt und jetzt erst nehmen sich die Schlittenpaffagiere die Zeit, sich mit ihren Feuerwaffen gegen die Wölfe zu richten, um einigermaßen Abrechnung für die erlittene Angst zu halten. Die Beftien wälzen sich bald in ihrem Blut und die Beute, auf die zuerst ihre Gier gerichtet war, entgeht ihnen; der Schlitten bringt die Passa. giere triumphirend in die nahe Stadt. ES gewinnt den Anschein, als ob die Zarenregierung denselben Plan der folgt, um die Aufmerksamkeit des UN ruhigsten Theils der Bevölkerung, den blutdürstigen Pöbel von sich abzulen ken, jetzt wo alle Bande deS Gehorsams gelockert sind. Der Köder find die Juden, die Wölse der blutdürstige Pöbel, die Passagiere das HauS Romanoss und v r..irx . erntn, ver nuiiozer tjeii sumic. Was liegt an ein paar Juden, wenn man durch deren Opferung Zeit zum Athemschöpsen gewinnt, bis die Re gierung die Zügel wieder fest in der Hand hat und den sicheren Hafen der Macht wieder erreicht hat. Dann ist die Zeit gekommen, dem Pöbel selbst etwas Aufmerksamkeit zu schenken und ihn die Angst und Un ruhe entgelten- zu lassen, welche man ausstand. Menschenopfer bedeuten ja den Herr schern wenig, wenn sie dadurch ihren Thron erhalten können. . S steht unumstößlich fest, daß die russische Polizei die Greuel unterdrücken könnte, wenn eS ihr zur Pflicht gemacht wird. ES steht fest, daß der Pöbel genau weiß, daß er die Polizei nicht zu fürch ten braucht, wenn er seine Blutdurst an den Juden kühlt, denn die Regie rung ist solcher Ablenkung froh. Die Reformvelle hat viedermal verschiedene Städte überschwemmt - hoffentlich wird sie nicht zu viel Unheil anrichten. In New Bor! muß es, wie Hearst sagt, bei der Wahl entsetzlich zugegan gen sein. Der reine Mogelramsch.

Merkwürdig daß man immer von

unten anfängt wenn reformirt werden soll. Man sollte doch mal mit dem Champagner anfangen und das Bier in Ruhe lagen. Es muk furchtbar ärgerlich sein, wenn einem PräsidentschaftS Bienen durch den Kopf schwirrten und man nachher nicht einmal Mayor in seiner Vaterstadt werden kann armer Hearst. Man stellt wohl moderne Budelei und Grast der altmodischen Ehrlichkeit in vergangenen Zeitläuften gegenüber; aber war'S in der Hinficht im öffentli chen Leben dahingegangener Tage wirk lich um so viel besser bestellt? Prof. Shepardson, Historiker an der Chic' goer Universität, hat den Sünden der Väter nach dieser Richtung hin etwas nachgespürt, und was .er da gesunden hat, läßt erkennen, daß die Menschen damals nicht viel besser waren, als heute. - Peter Faneuil, einer der Berühm im" Bostons, der Erbauer der unter dem Namen die Wiege der Freiheit" bekannten Halle, machte-, einen guten Theil seines Geldes als Großkaufmann durch gröbliche Umgehung der Liquor Steuergesetze; und wenn deshalb be hauptet wird, jene historische Stätte sei mit anrüchigem Gelde erbaut worden, so liegt etwas Wahre? darin. Patrick Henry, der berühmte Vor. kämpfer der Freiheit, war ein wenig revutkerlicher Mann; Sam. AdamS un terschlug Geld, und Benjamin Frank lin'S Privatleben hätte heutzutage vermuthlich dazu geführt, daß die gute Gesellschaft ihn mied. Einer der Un terzeichner der UnabhüngigkeitSerklä rung wurde beim Schmuggel abgefaßt; einer der ersten Bundessenatoren deS Landes ließ sich bestechen und die An nähme der sogenannten OhioCongreß Bill im ersten Congreß wurde nur durch die Anwendung von Mitteln möglich, die heutzutage eine Reihe von Skanda len hervorgerufen haben würden. Wenn sich aber Budel und Grast unter den ersten Männern im Lande in dem Um fange zeigte, so läßt sich unschwer ah nen. wie'' weiter unten aussah. Der Chicagoer Professor kommt mit gutem Rechte zu dem Schluß, daß, ob. wohl wir heute noch weit von idealen Zuständen entfernt sind, wir doch weniger unter der Umhrlichkeit leiden, als unsere Vorderen in der guten alten Zeit". Wie Kardinal Gibbons in seiner Rede in Wilkesbarre sagte: Wir bemühen un?, aus dem Sumpfe herauszukommen, anstatt daß wir tiefer hineingerathen." Der Unterschied zwischen dem Damals und dem Jetzt ist nicht der, daß heutzutage mehr Grast und Budel herrschen, wohl aber, Vdaß heutzutage ein feineres UnterscheidungZvermögen zwischen Recht und Unrecht, ein besseres ethisches Verständniß und die feste Ueberzeugung herrschen, daß rückstchtZ lose Enthüllung eine jedweden Slqii dalö das beste Heilmittel ist. Die Neu. zeit hält also auch in Bezug auf allge meine Rechtlichkeit mit den Tagen der Vorväter aus. lg. Z.) NotheS Licht als Heilmittel. Das Lciv'.laer Medico-technoloaische Journal schreibt: Die Verwendung des rothen Lichtes hat, nachdem schon nach Finsens Benützung desselben bei Pocken auch bei Masern und bei viotylaus gunstige Resultate damit erhalten worden waren, nun in gleicher Weise bei Scharlach zu interessanten Versuchsergebnissen geführt. Hofrath Cnopf hat im Nürnberger Kinderspitale an 14 scharlachkranken Kindern Versuche über die Wirkungen des rothen Lichtes auf den Verlauf des Scharlach-Ausschlags angestellt. Zu diesem Zwecke wurden die zwei Fenster eines Krankenzimmers mit Läden versehen, deren untere zweiDritttheile das Tageslicht vollständig' abschlössen, während das obere Drittel, mit Ruby Chrustia-Seide überkleidet. nur dem rothen Lichte den Zutritt gestattete. Für die Nacht wurde das künstliche Licht, ähnlich wie in Photographischen Dunkelkammern, unschädlich gemacht und die Thüre durch einen rothen Vorhang abgeschlossen. Die Resultate dieses Verfahrens waren, daß bei sämmtlichen Scharlachkranken im Jnitialstadium ein günstiger Einfluß deS rothen Lichtes auf den Scharlache Prozeß, sowohl bezüglich des Ablaufens der Hautentzündung, wie des FieberverlaufeL zu beobachten war. Neue holländische Spiele b a n k. Mit Genehmigung der holländischm Regierung ist. wie in Valkenburg, so auch in Vaals an der deutsch - holländischen Grenze eine Spielbank unter dem Namen Kasino Vaals" eröffnet worden. Die Erwerbung der Mitgliedschaft ist an die Zahlung eines Eintrittsgeldes von 50 Mark gebunden. Der höchste Einsatz beträgt zehn Mark, so daß das wilde Spiel, wie es in Ostende und Monaco gebräuchlich ist, ausgeschlossen erscheint.

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Deutscher Photograph. Hapeg im Hotelgefchäft. Die Hamburg-Amerika-Lwie hat in Palästina auf der Route von Jerusalem nach Nazarcth und Tiberias zwei in besonders schöner Lage besindliche Hotels gegründet und zwei weitere schon vorhandene Hotels vergrößern lassen damit in Zukunft die unter den bisherigen Verhältnissen sehr beschwerliche Reise von Jerusalem nach Damaskus (Syrien) modernen Ansprüchen gemaß ausgeführt werden kann. Die Hotels liegen je eine mäßige Tagesreise (zu Wagen oder Pferd) von einander entfernt in Nabulus (Sichem). Dschenen, Nazareth und Tierias; ste sollen namentlich als Unterkunftsstationen für die Nacht dienen und den Reisenden die Mitnahme von Zeltlagern auf Maulthieren ersparen.. Da Palästina und Syrien außer der in Bau befindlichen Mekkabahn bis heute nur über drei Eisenbahnlinien, in westöstliche? Richtung verfügen, so ist das Vorgehen der deutschen Gesellschaft, die eine gute Landverbinduna von. Süden nach Norden herstellt, eine bedeutsam: VerkehrsVerbesserung. Auf der Pensionsliste Onkel Sams stehen zur Zeit 3 Generalleutnants. 18 Generalmajors und 234 Brigadeoener'äle, und diese Offiziere beziehen jährlich Penstonen im Gesammtbetrage von $1.916.350. Fünf Tonnen flüssiges Metall- explodirten jüngst in der Werkstatt der Illinois Steel Co. in Joliet. Jll.. und ein Tod und Werderben bringender Regen ergoß sich über die 50 Arbeiter, welche in. der Nähe des Hochofens beschäftigt waren. Fast alle haben Brandwunden davon getragen, doch blieb nur! ein Arbeiter todt auf dem Platz. Neun andere erlitten todtltHe Verletzungen.. Die Exploston war so gewaltig, daß ste das ganze Gebäude erschütterte, und unter den , vielen hundert Arbeitern eine Panik arrichieten.

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