Indiana Tribüne, Volume 29, Number 67, Indianapolis, Marion County, 10 November 1905 — Page 3
Jnblans Tibüne, 10. November 1905
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Meuterei . Von Matrosen fahrt in Kronstadt zu großem Vlntvergießen.
König Alfonso in Berlin. Revolution in Brasilien nnterdrückt. Zollvcrhandlungcn zwischen' Deutschland und den Vereinigten Staaten. Heimreise russischer Gefangeuer. Neue Dampferlinie.
4 Nukland. : Meuterei d e r Matrosen. Kronstadt. 9. Novbr. Die Truppen hier haben gemeutert und plündern die Stadt. In den Straßen wird geschossen. Die Bewohner fliehen entsetzt auö der Stadt. London. 9. Nov. Eine De pesche an eine'ZeitungSagentur auö St. Petersburg meldet, daß die Matrosen des russischen Geschwaders zu Kronstadt meuterten und ihre Offiziere überwül tigten. Sie landeten darauf und plünderten Läden, öffentliche Gebäude und Schnapskneipen. ES wurden Truppen gegen sie aufgeboten und in dem folgenden Kampfe mit MaschinenGewehren viele Personen gctödtet oder verwundet. Kronstadt, 9. Nov. Der Hirn mel war vom Scheine der Flammen roth gefärbt, als der Korrespondent der Ass. Presse sich heute Abend Kronstadt näherte. Bei der L andung erfuhr der selbe bald, daß die Truppen und die treugebliebenen Matrosen die OberHand hatten. Die Straßenkämpfe hatten aufgehört, doch war die Furcht vor weiteren Krawallen noch nicht ge schwunden. Die Truppen sind jetzt damit be schäftigt die Meuterei einzufangen. Die meuterischen Matrosen sollen mehrere ihrer Offiziere getödtet haben. Sie plünderten die SchnapZläden und feuerten dann wild auf die Truppen und treu gebliebenen Kameraden. Die Zahl der Todten wird auf 50 ange geben. Heute landeten mehrere Regimenter von St. Petersburg mit 3 Maschinen gewehren. St. Petersburg, 9. Nov. Die entsetzten Flüchtlinge, welche zu Wasser von Kronstadt entkamen, er zählten, daß während der ganzen Nacht die Maxim-Geschütze in Thätigkeit und heute Morgen die Straßen buch stäblich mit Blut bedeckt waren. ES sollen viele hundert Personen getödtet und verwundet worden sein. Heute wurden 2 Regimenter Kossacken und die Garde-Kavallerie von PeterS. bürg nach Kronstadt gefch'ckt. Im Ganzen find 10.000 Mann Truppen nun zur Stelle um den Aufruhr zu un terdrücken. Anarchie. . S t. P e t e r s b u r g, 9. Novbr. Nach den hier einlaufenden Berichten kehrt in den Städten und Ort schaften, in welchen sich in der letz ten Woche so entsetzliche Greuel adspiel ten, langsam die Ruhe wieder, aber Privat Telegramme bringen neue Schreckensnachrichten. In Kischineff mordet und plündert der Mob weiter und in ganz Bessarabien herrscht voll ständige Anarchie. Die BolkSmassen find am Verhungern und die Juden haben sich vor der Wuth des Pöbels zu Hunderten in die Keller ihrer Häuser verkrochen, wo sie elend verschmachten. In JSmaeli wurden in den drei letzten Tagen sechzig Jsraeliten von dem Mob niedergemetzelt und in Bender feuerte eine Truppen Abtheilung wiederhol auf eine revolutionäre Straßenver sammlung. ES kam zu einem blutigen Kampfe zwischen dem Militär und der Menge, und als schließlich die Straßen gesäubert werden konnten, waren 42 Personen getödtet und über huuder verwundet. Warschau, 9. Novbr. Ein Jrachtzug der WarsqaU'Breft Linie, der von Soldaten des Eisenbahn Bataillons bedient wurde, entgleiste heute in der Nähe von Novo Minsk Streiker verursachten den Bahnunfall. Der Eonducteur wurde getödtet und mehrere Soldaten verletzt. Neue Minister. St. Petersburg, 9. Nov Falzende Ernennungen für das Mint sterium wurden offiziell angekündigt: Ivan Schipoff, Flnanzminifter. (war Witte's Assistent im Finanzministerium und Gehilfe bei den Verhandlungen in PortSmouth.)
M. Kutter, (HilfS-Minister des In nern) Ackerbauminifter. Timiriaze, HilfS Finanzminifter) Handelsminister. ( Nemechaieff, (Präsident der südöst lichen'Bahn) VerkehrSminister. Tilossofoff, RechnungScontrolleur. St. Petersburg, 9. Nov. ES wird berichtet, daß die Artilleristen von Kronstadt sich den Meuterern an geschlossen haben. Odessa, 9. Nov. Bei dem Heu tigen Krawalle wurden 70 Juden ge tödtet und 120 verwundet. Zu JSmaeli, Bessarabien, wurden 11 Juden lebendig verbrannt, die sich
n einem Heuhaufen versteckt hatten. Der Ort Kalarasch in Bessarabien wurde vollständig verwüstet und nieder gebrannt; 59 Juden wurden getödtet und 200 flohen nach den benachbarten Dörfern, wo viele von ihnen abge chlachtet wurden. Trepow entlassen. St. PeterSbug,9. Nov. General Trepow ist seines Amtes als Generalgouverneur von St. Petersburg und Hilfs'Minifter des Innern entho ben worden. Graf Witte mußte zu der Ueberzeugung gelangen, daß der Haß gegen Trepow eine Verständigung mit den BolkSmassen erschwere, und Trepow selbst sah ein, daß sein Bleiben m Amte der Sache, der er diente, mehr chade wie nütze. Der Zar jedoch, der Trepow unbedingt vertraut, wollte von einer Entlassung desselben absolut nichts wissen. Auf Witte's Vorstellungen hat er nun doch nachgegeben, aber Trepow zum Palastkommandanten ernannt, als welcher er lediglich die Pflicht hat, für die Sicherheit des Zaren zu sorgen. Der Ruß" und andere radikale Zeiungen begrüßen die Entfernung Tre pow's mit Jubel als den ersten Sieg der freien russischen Presse. Gegen Judenhetzen. St. Petersburg, .9. Nov. Unter dem neuen Generalprokurator, Fürsten ObolenSky. hat der Heilige Synod ein Rundschreiben an alle Prie, ster erlassen, gegen die Judenhetzen auf zutreten. Deutschland. König Alfonfo'S Besuch. Berlin, 9. November. Die fest lichen Veranstaltungen zu Ehren des Königs von Spanien wickeln sich dem Programm gemäß ab. Kaiser Wilhelm und sein junger Gast besichtigten zunächst die erste Kom pagnie des zweiten Garde.RegimentS z. F. und nahmen darnach das Frühstück im OffizierS.Kafino des Regiments cm. Bei der später stattfindenden Ver eidigung der GardeRekruten, welche in der üblichen feierlichen Weise vor sich ging, hielt der Kaiser, wie gemeldet. eine Rede, die mit einem Hurrah auf den König AlfonS schloß. Daß der Kaiser bei dieser Gelegen hett der tapferen Kameraden in Deutsch.Südwest.Afrika, wie er sich ausdrückte, besondere Erwähnung that. ist allgemein aufgefallen. Für den heutigen Tag war die Parole Nu mantia" ausgegeben. Das große Publikum bekommt übri genS von dem spanischen Gaste blitz wenig zu sehen. Die Absperrung ist sehr rigoros und verursacht böseS Blut Das scharfe Aufpassen der Polizei war schon beim Einzug allgemein bemerk worden. Regierung plant nich bandelSpolitischeSScharf. machen. Berlin, 9. Nov. Die Deutsch Tageszeitung", das Hauptorgan der Agrarier, bespricht heute das mehrer wähnte Interview des Reichskanzlers bezüglich der Handelsvertrags Ver Handlungen zwischen Deutschland und den Ver. Staaten und legt eS dahin aus, daß die Amerikaner zuerst Zuge ftändnisse machen müßten. Deutsch land habe keine Eile, und das Jnkrast treten des MazimaltarifS gegen Ame rika fei sehr wünschenSwerth. Entgegen diesen Auslassungen kann
erklärt werden, daß die Regierung
überzeugt ist, mit Scharfmachen in agrarischem Sinne sei nichts auszurich. en. Sie könne vorläufig das Ueber brücken eines VacuumZ, das am ersten März, am Tage des Inkrafttretens des neuen deutschen Zolltarifs, erfolgen möge, nicht diSkutiren, da erst abzu warten fei, wie die Tarifvorschläge Deutschlands in Washington aufge nommen werden würden. Die Regie ung werde dieser Eventualität später näher treten. Die Belehrung deS Geh. KommerzienrathS Goldberger, worüber ch Ihnen gestern kabelte, und die Un erweisungen anderer Kenner der ame ikanischen Verhältnisse an die Deut chen über die wirkliche Sachlage seien dankenSwerth. Für bestimmte Vor chläge zu einem Provisorium sei eS aber noch zu früh. Sozialisten fordern all gemeines Wahlrecht i n P r e u ß e n. B r e S l a u, 9. Nov. Hiesige So ialisten haben in eine.r Massenver ammlung den Beschluß gefaßt, dem Beispiel der russischen und öfterreichi chen Genossen zu folgen und das all gemeine und direkte Wahlrecht in Preu ßen zu erzwingen. Sie ertheilen zu dem Ende den Rath, bei Beainn des preußischen Landtags - Straßenumzüge zu veranstalten. Musketier ,u Gefänaniß v e r u r t h e i l t. München, 9. Nov. Wie aus Jngolftadt berichtet wird, ist der Mus etier Haunstedter vom 10. bayerischen JnfanterieRegiment durch daS Kriegs gericht zu vier Jahren Gefängniß ver urtheilt worden. Er hatte sich frei willig als Abgebe? deS scharfen Schus eS gemeldet, durch welchen Sergeant Babl inr Manöver getödtet wurde. Bebel gegen die entlasse n e n V o r w ä r t ö" R e d a k t e u re. Berlin, 9. Nov. Der Sozialisten ührer August Bebel antwortet im .Vorwärts- selbst auf die schon er wähnte Erklärung der sechs entlassenen Redaktion.Mitglieder des Blattes. Er bedient sich einer sehr derben AuS drucksweise und führt Beispiele an, aut welchem die Entlassenen selbst Per onenkultuS mit ihm getrieben Hütten. In der sozialistischen Presse wird allgemein erklärt, daß nur ein neuer Parteitag dem ausgebrochenenStreit ein Ende machen könne. Selbstmord eines geisteS kranken Leutnants. Dresden, 9. Nov. , Hier hat Leutnant Preußer, Sohn eines Gene ralmajorS a. D., der augenscheinlich geistesgestört im Schlosse erschien und den König sowie ben Kaiser zu sprechen verlangte, Selbstmord begangen. Neue Dampferlinie. Bremen, 9. Nov. Mehrere Banken und Handelshäuser von Bre men haben mit der Rhederfirma H. C. Horn von Llloecr beschloßen, eme neue Dampferlinke zwischen Deutschland und der Westküste Südamerika's zu organi firen. die den Namen RolandLinie führen soll. Furcht der russischen Rel gierung wegen zurück kehrenderSol ' d a t e n. Berlin. 9. Nov. Berliner Fir men schicken in russischem Auftrage große Transporte Civilkleider nach der Mandschurei. Den russischen Solda ten werden vor der Rückkehr in die Heimath Waffen und Uniformen abge nommen, indem die Regierung fürch tet. daß ne das Rebellen-Element ver mehren werden. 1 Ob e rleutnant d e f e r t i r t. Straßburg, 9. Nov. Pein licheS Aufsehen macht die Meldung laut welcher Oberleutnant Schönen bera vom Elsäsfischen TralnBataillon No. 15 nach Unterschlagung von 5000 Mark Dienstgelder und unter Mit nähme von Mobilmachungsplänen de sertirt ist. UeberfallinDeutf chS ü d w e st a f r i k a. Berlin, 9. Nov. Nach einer Mil dung aus Deutsch Südweftafrika ist der Rebellensührer Cornelius abermals den ihn verfolgenden deutschen Trup ven entwischt. An einer Stelle, wo man ihn nicht - vermuthete, legte er einem deutschen WagentranSport einen Hinterhalt, und bei dem sich entspin nenden Kampfe wurden vier von der berittenen Begleitmannschaft getödtet.
Indien. Prinz von Wales ange kommen. Bombay, 9. Nov. Der Prinz
und die Prinzessin von Wales kamen heute an Bord des Schlachtschiffes Re nown" hier an. Sie wurden von den Forts und Kriegsschiffen mit Salut chüssen und von einer zahlreichen Men chenmenge mit großer Begeisterung empfangen. In der Stadt sind viele Besucher aus allen Theilen Indiens. Brasilien. Revolution. N e w Y o r k, 9. Nov. Einer hie figen Zeitung wird aus Buenos AyreS emeldet: In Rio de Janeiro ist eine Revolu ion gegen die brafilianische Regierung auSgebrochen. Heer und Flotte find an derselben betheiligt. Die ganze Garnison der Hauptstadt meutert und das Geschwader im Hafen hat sich den Revolutionären angeschlossen und droht die Stadt zu beschießen, öunderte von Personen find in Straßenkämpsen ge ödtet werden. - Eine Depesche saat. daß die Revolu ion mit einer Meuterei der Garnison ' deS Fort'S Santa Cruz begann. Hier wohnende Brasilianer erklären. dan eine Rekaltttknn nZr ttk.rra. chen würde, da die Führer des letzten 9IffrntiVS fftrjTIA tWnnMrt niiriTt Q WtMWft London, 9. Nov. Das Haus R0!y,azuo ya: von wo ve Janeiro folgende Depesche erhalten:. Die Garnison des Forts Santa iTn fift r,hnTf?rt e?nw-k! ist h? w.. fa f v vw r.v ... , mTx sre i vo ution ohn politischen Eharacter. Die brasilianische Regierung geht ener gisch vor. Die allgemeine Stimmung st ruhig." Rio de Janeiro, 9. Nov. - 2 N'U'.r m F.. San. Cru, er. gaben sich heute Morgen. Vorher töd eten pe emen Leutnant. Washington, 9. Nov. Der ' brasilianisch, Botschafter Nabuc er. . . ntf . m r , t , r hielt heute Abend Nachricht von semer Regierung über die Meuterei in Fort Santa Cruz zu Rio. Darnach wurde wurde in dem Krawalle Major Digno
Treire getödtet, ein Leutnant verwun Der eyeime megierungsraiy morgendet. Die game Sache war eine Auf 5F bisher vortragender Rath für
, . .. . . - cc , eynuug gegen die Offiziere. Belgien. . Ang rlsf auf den K 6 n i 9. m , ft Brüssel, 9. Nov. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer machte der Sozialist Bertraud einen heftigen Angriff auf den König, der w tr n'i.u ti,. c w v . die Constitutlon verletzt habe und das Parlament zu zwmgen suche, Antwer. pen mit großen Kosten zu befestigen. Bertrand wurde vom Präsidenten der Kammer zur Ordnung gerufen. rart&wrtm;... Grokbrltannien. Königs Geburtstag. q n h n q rorth s; h. ward beging seinen 64. G.bnriZ.ag ,u
r w I c tr ti 11 mm x T x. uymuvui u.uu tvtv.i. v SandringHam. Er erhielt Glückwunsch planmäßige Zug erhielt eine nicht unbeTelegramme au allen Theilen der deutende Verspätung, denn es mußte
Welt.
"Spanien. Won den Thätern fehlte jede Spur. SeiratbSaerücbte Ju gräßliche rSituaV e l r a r y s g e r u cy l e. . q hnarbeiter Thöni von Madrid. 9. Nov. Die Zeitun Ölten im Schweizer Kanton Sologen veröffentlichen ohne Commentar thurn, gerieth beim Begehen eines das Gerücht von einer geplanten Hei Tunnels mit dem Fuße in eine Weiche rath des Königs Alfonso mit der Prin ZÄZLS ar Ä" Ä?' zelsin Marie Antoinette von Mecklen- Thöni?ah ihn nählr und näher komburg.Schwerin. mtüt konnte aber weder fliehen noch ein Frankreich. Signal geben. Er wurde denn auch r 4 w r i A überfahren. Beide Beine wurden ihm StaatundKirche. abgetrennt, und er erlitj schwere KopfParis, 9. Nov. Der Senat be Verletzungen. Er erlag seinen Vergann heute mit der Debatte deS Gesetz letzungen, nachdem er den Hergang des entwurfeS' über Trennung von Staat Unglücks noch erzahlt hatte, und Kirche. T o d weg en ei n er Ka tz e mk.,.;;.. ..,s.. Der unlängst in Hamburg emgetroffene Premierminister Rouvier erklärte amx tte in der Während der Debatte, die Ablehnung Nordsee m der Höhe der Insel Borkum der Vorlage werde den Rücktritt deS ein entmastetes, sinkendes Wrack mit Ministeriums zur Folge haben. Nothsignalen gesichtet; es war die norVerschiedene Anträge die Verhand wegische Bark ndow.' Em von f ki..s.,..s5!.. vs.h 1?.. dem Dampfer entsandtes Boot fand lung hinauszuschieben wurden abge nm nod) ntn ann an Sorb bc3 lehnt. . Wracks, der nebst einer Katze von dem San Domingo. Voot geborgen wurde. Die Katze sprang Keine Revolution. aber von dem Boote auf das Wrack zurück und der gerettete Mann sprang ihr San Domingo, 9. Novbr. ach, worauf das Wrack mit dem darAuf der Insel , herrscht vollständige auf befindlichen Mann alsbald unterRuhe. Bei den Stadtwahlen am 1. ging. Nov. trug die Friedenspartei einen Spelsewagenoh n e P e r -vollständigen Sieg davon. Die Ge snl. s neulich der Schnellzug " ro.hrtTi?rt Verlm-Frankfurt m Wiesbaden. 5esrüchte von einer Revolution rühren sen-Nassau. eintraf, machte man die wahrscheinlich von einem durchgefalle Entdeckuna. dak der Speisewagen des
nen Kandidaten her. ssbina w w cm x r r , Mord der Missionäre. Hongkong. 9. Nov. Doctor Machle, welcher dem Massacre zu Lin j .i? ,,w!.5, .il rL chow entging, entwirft eme schreckener regende Schilderung der brutalen Weise, in welcher die fünf Mitglieder der Misston ermordet wurden.
Japan. Russische Gefangene. Tokio, 9. Nov. Von den rusfi schen Kriegsgefangenen werden die aus Port Arthur zuerst nach der Heimath befördert werden; 5000 von ihnen wer den um die Mitte dieses Monats von Kobe und 2000 von Yokohama ab reisen. Schutz geistigen Eigen . thumS. T o k i o, 9. Noo. ES wird ange kündigt, daß ein Vertrag über den' Schutz geistigen Eigenthumes zwischen Japan und den Ver. Staaten dem Ab schlusse nahe ist. Oesterreich'Üngarn. Streik. W i e n, 9. Nov. Der Streik der Bahnangestellten, speziell Weichenwär ter, wie er gegenwärtig nach italieni schern Muster im Gange ist, sieht sehr
baumlos aus. ist aber doch höchst wlri,am. Diese Art des Streikes besteht darin. Ml. w . nrm mt m . m. - daß Die Bediensteten vle Vorlazrlsten der Bahnverwaltung nach dem Buch. aben erfüllen und davon nicht ab I. ' I- . .?.- n. i i - !2eiazen, wenn e auq im nrerene ves ten?es wäre, le schützen Nch damlt gegen Mlanung, oeretten aber tm Verkehr eine Unmenge von Schwierig. ttlleN. früherer Gymnasiast als Attentäter. Als in Radom im russischen Gouvernement gleiI -f. s"i -. r ri. r?n cccn namens ein sillyeier innaiian , yi rf- r y geqen einen Offizier eme Bomte schleunZcht'plodirte. sollte er durch einen Polizisten verhaftet werden. Der Thäter erschoß dm Beamten und tödtete sich durch emen Halsschnut. I Deuts ch il a n b 5 g r ö ß t e r I T . .. i TS ,4 C I COafnl f 7r C0n M.-Gladbach, Rhemprovinz. der neulich mit anderen Militärpflichtigen nach Berlin gebracht wurde Er heißj cvru. "r ,.:uua3 jr. oa v-. c unS 'M VIZZ I 4tV U " O i)vt Vv"7 " I""" Sckuben. Er wurde für die Leibkompagnie des 1. Garde-Regiments ausgehoben. Merkwürdige Karriere. zeweroeauf icyls - ÄNgciegenyeiien im fächsischcn Ministerium des Inneren, ist letzthin in den Ruhestand getreten. Er K.Ä un, iiuu;ucai ci uit vycivcivcuiuit zn Chemnitz besucht und dann als Spinnmeiste? und Direktor einer Spinnerei thätig gewesen, zu zener einflußreichen llmgimM er seit 1887, und zwar anfangs als Arbeiter, angehörte. ? b ü r k l i n k e n. Auf dem BabnHofe in Groß-Lichterfelde bei Berlin stand ein elektrischer Zug. der am nachsten Morgen möetrieo genommen wcrtn fom ohl sich in dem Zuge Wächter befanden, gelang es einigen Dieben, an den Waaen sämmtliche linlen und Querstäk. abzu. ein neuer Zug zusammengestellt werden. Zuges ohne Bedienung war. Außer der Küchenfee hatte das ganze Küchenpersonal die Zeit beim Abgange des Zuges in Berlin verschlafen. Aber die Küchenfee besaß nicht die Schlüssel zum Oeffnen der Räume. Die Reisenden waren daher in die unangenehme Lage lange Fahrt ohne einen Imbiß zurückzulegen. Die sofortige Kündigung des verschlafenen Bedienungspersonals war die Folgi.
