Indiana Tribüne, Volume 29, Number 64, Indianapolis, Marion County, 7 November 1905 — Page 5
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Erzählung von Wolfgang Buchwald. War er diesen dunkeln Augen nicht schon einmal begegnet? Ihnen selbst oder nur ähnlichen? Und wann? Wo? Unter welchen Umständen? Jede meiner schönen Leserinnen kennt den qualvollen Zustand, in den man durch das vergebliche Suchen nach einem entfallenen Namen, einer derwehten Melodie oder einem vergessenen Liedertezt versetzt werden kann, und wird es daher Herrn Dr. med. Berking nachfühlen können, wenn er es bei seiner Stellung als Chefarzt am Landkrankenhause, vielgesuchter Medikus der herzoglichen Sommerresidenz und reifer Junggeselle peinlich empfand, überall von ein Paar Augen, und seien es auch hübsche, muntere Mädchenaugen, umgaukelt und von ihnen gefragt zu werden: Kennst du uns? Rathe, wo du uns einst sahest I" Das ging nun schon einige Tage so. . Ihre Hoheit die Prinzessin Klementine, die Tante des regierenden Herrn, war diesen Sommer zu mehrwöchigem Aufenthalt draußen in Schloß Ruhsitz eingetroffen und hatte bald nach ihrer Ankunft das Landkrankenhaus mit ihrem Besuch beehrt. Sie war dabei begleitet gewesen von ihrer Hofdame, einem Fräulein Ilse von Wehrden. Diese,' eine, hohe, schlanke Erscheinung in der zweiten Hälfte der Zwanziger stehend, war die Trägerin jenes-Au-genpaares, das für Berking den Gegenstand vergeblichen Grübelns ausmachte. t Bei dem Rundgang durch die Stationen war es Berking gewesen, als ob das Hoffräulein ihren Blick öfier und interessirter auf seinem Gesicht hatte ruhen lassen, als es sonst bei Damen einem ihnen fremden und gleichgültigen Herrn gegenüber der Fall zu fein pflegt. Aber das mußte Einbildung sein. Fräulein von Wehrden stammte weither aus dem Preußischen und war erst seit Kurzem im Dienst Ihrer Hoheit. Ihr Name und die ganze Erscheinung inuthete Berking völlig fremd n. Nur die Augen, die Augen! Die Gelegenheit, diese noch einmal prüfend zu betrachten, war glücklicherweise nahe genug. Ihre Hoheit die Frau Prinzessin fühlte sich etwas unpaß und hatte seitsamerweise Berking zu sich herausbitten lassen, obwohl dieser nicht der Arzt des Hofes war. Trotz der Hitze trug daher der Arzt den Cylinder und einen schwarzenGehrock, während er jetzt, bequem in die Polster' seines hübschen Coupes zurückgelehnt, aus der Stadt dem ein kleine5 halbes Stündchen entfernten Schloß Ruhsitz zurollte. Der feurige Traber griff mächtig aus, als 'das letzte Vorstadthaus zu- . rückaeblieben war, so daß die Landschaft mit rasch wechselnden Bildern in dem Rahmen des offenen Coupefensters vorüberzog. Verging sah erfreut hinaus in die helle Sommerpracht, denn sein Beruf hielt ihn oft tagelang im Inneren der Stadt fest. Plötzlich blähten sich seine Nüstern. Ein eigenartiger süßer Geruch ftcx mit schwerem Flügelschlag in den Wagen geweht. New mown hay! Heuduft, weicher, den Sinn umschmeichelnder Heuduft! Die ndstraße führte jetzt durch weite Wlesenflächen. Ueberall waren fleißige Menschen mit der Heumahd beschäftigt, und die heißs Mittagsluft sog an den Schwaden. Berking saß wie im Traum. Während er nach Art eines passionirten Rauchers rasch Zug um Zug des würzigen Aromas einathmete, war tl ihm plötzlich, als spränge ein Reifen ,von seinem Kopf. Eine längst schlafen gegangene Erinnerung wurde in ihm wach, jetzt wußte er mit einem Male, wo ihn einst das neckische, dunkle Augenpaar gegrüßt hatte. Er sah sich wieder als jungen Assistenten der Universitätsklinik zu G. miter Botanisirtrommel auf, dem Rücken zur Zeit der Gräserblüthe das Land durchziehen, um für eine Arbeit über das Heufieber Kie Pollen verschiedener Gräser einzusammeln, die dann ' auf ihre krankheiterregende Wirksamseit untersucht werden sollten. Auf der Pürsche nach einer Abart des wohlriechenden Ruchgrase5 war er an eine zwischen hohen Buchenwäldern versprengte Bergwiese gelangt, über der die heiße Nachmittagssonne brütete. . Hier fand er oie lange vergebens gesuchte Grasart. Er hatte im Badehotel des alt'en Kurstädtchens unten im Thal an dei Tabl d'hote theilgenommen und war von dem pflanzenkundigen Brunnenarzt des Ortes hierher gewiesen wor- ' den. Obwohl Berking am Vormittag fleißig den Wanderstab und am Nachmittag im Anschluß an das reichliche Mahl mit dem Collegen nicht minder fleißig die Becher geschwungen hatte, war er,' die Müdigkeit tapfer bekämpfend, die verschlungenen Vergpfade entlang geklommen uno stand nun am Ziel seiner Wünsche. Er war des gezeigten Eifers froh, denn morgen schon hätte er statt des üppigen Graserflors eine Reihe troaener Heuhaufen gefunden. Waren doch auf dem thalwärts gelegenen Theil de: großen Wiese schon zahlreiche Schnitt
ter und Schnitterinnen in emstget Thätigkeit! Während Berking, am Waldessaum hingestreckt, die schräge, soqnenbeschienene Fläche hinunterblickte, auf der die Halme im leisen Wind einförmig hinund herwogten, wurden ihm die Lider schwer. Als er das Nahen des Schlummers merkte, deckte er als fürsorglicherMann noch rasch seinen Srohhut über das Gesicht, dann schlief er sanft und selig ein. Allerhand bunte, wirreTräume umkreisten ihn. Das schrille Simmern einer Mücke vor seinem Ohr ließ ihn einmal' für einen Augenblick auffahren und mit einer Handbewegung das zudringliche Insekt verscheuchen. Dann stand er schon wieder an der Schwelle des Traumlandes und wußte nicht recht: war es schon wieder Traum oder noch Wirklichkeit, was 'er jetzt erlebte. Leichte Schritte und ein Paar Iu stige Mädchenstimmen, ein leiser Aufschrei, dann ein lebhaftes Hin-und-hcrtuscheln. Endlich vernehmbar: Na, wag es nur, Grete! Aber behutsam, damit er nicht aufwacht!" Berking fühlte, wie etwas WarmeZ, Weiches neben ihm kniete und mit vorsichtigen Fingern den Hut entfernte. Obwohl ihm die Wimpern schwer wie Blei waren, konnte er sie doch zu einem schmalen Spalt und lange genug öffnen, um zu erkennen, daß zwei in die malerische Tracht jener Gegend gekleidete Landmädchen um ihn beschäftigt waren. Die ältere von ihnen, eine kleine, derbeBlondine mit einem etwas plumpen, aber frischen Gesichtchen, kniete neugierig neben ihm und schien ganz erschrocken, als sie die Bewegung des Schläfers sah. Die andere war ein hochgewachsenes, schlankes Mädchen, miyx Kind noch als Jungfrau. Einen Rechen auf der Schult und einen Kranz von Mohnblumen in der Hand, sah sie aus ihrem weißen Kopftuch mit lachenden Augen zu ihm herab. Hab keine Angst. Greie! Der schläft wie ein Bär. Vielleicht ein derzauberte? Prinz, der mit einem Kuß erweckt werden muß. Hättest du nicht Lust, Grete?" Warum ' nicht?! Ein sauberer Mann! Hübscher jedenfalls als mein Josef! Aber der ist eifersüchtig wie ein Türke und steckt womöglich hinter irgend einem Baum, um mich zu beobachten. Ich laß dir den Vorrang bei der Erlösung." Aber Grete!'' Na, na, Kindch?n. Nichts für ungut! Aber weißt du was? Wir wollen ihm seiner Hut mit dem Mohnblumenkranz schmücken. Er wird Augen machen, wenn er aufwacht." Und ist er poetisch, so wird er glauben, die Wäldnymphe sei es gewesen!" fiel das jüngere Mädchen mit leisem LaöM ein. Schritte und Geplauder verhallten. Merkwürdig, wie gebildet die Traumgestalten sprachen!' Aber was ist im Traum unmöglich,?! Zumal wenn Heuduft in der Luft schwebt und der Geist von anderthalb Flaschen 174er Rauenthaler im Blut kreist?! Wunderbarer erscheint es freilich, wenn man dann, wie Herr Dr. Berking. mit etwas schwerem Kopf aufwacht und als greifbare Erinnerung an den Träum einen Kranz feuerrothen Mohns um den vorher jeden Blumenschmucks baren Hut findet. Und dort im Grase lag etwas Blitzendes, was vorher nicht dagewesen. Ein goldnes Kreuz mit einer kleinen Perle! Der Gold- und Juwelenwerth des Schmuckstückes war anscheinend ein recht bescheidener. Dennoch war der Verlust, da er sich, der alterthümlichen Form und Fassung nach zu schließen, um ein altes Erbstück handelte, für die Besitzerin gewiß ein nicht unempfindlicher. Während Berking nachdenklich den Blick zwischen dem Schmuck an seinem Hut und dem in seiner Hand hin- und herwandern ließ, überlegte er, sollte er das Kreuzchen am Fundort liegen lassen, oder sollte er es auf der Bahnstation unten im Thal, von der aus er am Abend nach G. zurüawollte, abgeben. Ein dumpfes Rollen in der Luft ließ ihn aus feinen Sinnen auffahren. Ueber den Berg kam es schwarz herangezogen, und die Wipfel über ihn erschauerten unter dem Ansturm eines Windes, der plötzlich aufgesprungen war; den Staub von seinem Anzug schüttelnd, erhob sich Berking. Er mußte eilen, wollte er noch trocken unter Dach und Fach kommen. Das Nahen von leichten Schritten ließ ihn sich umschauen. Den BergPfad hinunter kam mit bodenwärts gesenktem Blick rasch die große, schlanke Bäuerin, die , er vorhin im Traum gesehen oder vielmehr fälschlich für eine Traumgestalt gehalten hatte. Diese erschrak heftig, als sie den jungen Mann noch am Platz sah. Aber plötzlich zog ein freudiges Lächeln über ihr Gesicht: Mein Kreuz! Sie haben es gefunden?" Jawohl, ich war so glücklich. Aber ich gebe es nur gegen Finderlohn zurück, mein schönes Kind!" . Ein heftiger Windstoß, dann ein helles Zucken mit nachfolgendem Krachen ließ die beiden jungen Leute zusammenfchren. Das Gewitter brach los; die ersten schweren Tropfen fielen.
Besonders angstlich schien oa5Mä chen nicht zu sein. Wohin wollen Sie?" fragte es. Berking nannte die Station und' die Zeit, zu der er sie erreicht haben mußte. Das Mädchen sann einen Augenblick nach: Nun, so sollen Sie zur Belohnung für Ihren Fund die Heimreise mit trockener Kleidung antreten. Hier ganz in der Nähe weiß ich eine SchutzHütte für die Holzfäller." In wenigen Minuten war das Ziel erreicht, ein aus rohen Stämmen errichtete? Bau mit einem Tisck und einer Bank aus Brettern, ein primitiv Schutzwinkel, aber immerhin einer! Die jungen Leute, der hochgelahrte Doktor mit der Botanisirtrommel und das Landmädchen mit dtn dunklenAugen, saßen in dem dämmrigen Raum einander schweigend gegenüber, während der Regen auf das getheerte Dach prasselte und Blitz auf Blitz. Schlag auf Schlag folgte. Das Gewitter zog rasch vorüber, nur das eintönige Riesein des niedergehenden Wassers dauerte fort. Allmählich begannen die beiden zu plaudern. Das junge Mädchen gab sich, auf die Frage Berkings nach dem Wer" und Woher" mit schnippischem Knicks als das Bärbchen. eine entfernte Verwand-' te des Försters Mathias drüben ' vom Jagdhaus Buchenkamp, zu erkennen. Dort erlerne sie mit reichen, ihrer Begleiterin von vorhin, - die Wirthschaft. O, die Frau Försterin sei sehr streng. Man müe bei allem mit Hand anlegen, selbst beim Heuen, obwohl das für ein Stadtmädchen sie nannte als ihre Heimath ein Berking unbekanntes Städtchen gar nicht so leichi sei. Also ein Städterin! Daher auch die nette Art, sich auszudrücken und die zwar etwas gebräunten, aber hübsch geformten und glatten.Hände! Es hatte inzwischen aufgehört zu regnen. Das junge Paar schritt durch den tropfenden Wald der Wiese zu, an der entlang ein Weg zur Bahnstation führte. Die nassen Heuhügel dampften, und sandten ihren berauschenden Duft in die feuchtwarme Abendluft. Xew in awn hay!" rief der Jüngling, die Arme ausbreitend. Dann sah er tief und innig in die dunklen Augen seiner Begleiterin. Sage New mown hay! Du sprichst so hübsch nach." Die wiederholte folgsam. Immer, wenn ich frischen Heuduft athme, will ich an dich denken. Es strömt von dir etwas so Weiches, Sanftes, Anschmiegsames aus wie von süßem frisch gemähten Heu." Berking wollte das Mädchen küssen. Sie entwand sich ihm sanft, aber bestimmt und enteilte mit raschem Fuß. Schon stand sie oben zwischen den Stämmen. . Dort, machte sie Halt. Die dunklen. Augen winkten ifmi ein lebhaftes Adieu zu, und ein Töchlein wehte. Dann war die Stelle leer. Berking aber stieg langsam mit seinen Gräsern und seinem Kranz zur Bahnstation hernieder. Seitdem waren zehn, nein, sogar elf Jahre vergangen. Berking war nicht wieder in die Gegend gekommen. Er hatte sich bald darauf bei dem Collegen der kleinen Kurstad't nach dem Jagdhaus Buchenkamp und seinen Insassen erkundigt und zu seinem Erstaunen gehört, daß es eine Försterei dieses Namens überHaupt nicht gäbe. Der Vuchenkamp sei eine einsame Waldstelle mit besonders altem Baumbestand. Dadurch, daß die Heldin jenes lieblichen Abenteuers ihn über ihre Person getäuscht und sich ihm dadurch gewissermaßen für immer unerreichbar gemacht hatte, gewann es einen besonderen Reiz in der Erinnerung. Heute hatte das Nachdenken über die schwarzen Augen der fürstlichen Hofdame im Verein mit der Fahrt durch die in Heuduft liegenden Wiesen bewirkt, daß jener Tag greifbar lebhaft vor Berking stand. Das Coupe rollte jetzt über knirschendenKies und hielt mit einem plötzlichen Ruck vor einem einfachen Landhaus, an dem nur die geschlossene Krone über dem Portal verrieth, daß es fürstlicher Besitz sei. Zwei Minuten später stand Berking vor Ihrer Hoheit. Nach einigem Hin- und Herfragen über die Symptome 'konnte Berking die hohe Frau darüber beruhigen, daß es sich nur um inen einfachen Erkältungsschnupfen handle, bei dem ein Tag Bettruhe, verbunden mit dem Genuß von warmem Fliederthee, Wunder thun werde. Die Prinzessin athmete sehr erleichtert auf. Gott sei Dank! Mein Vetter Georg muß des Heuschnupfens wegen jedes Jahr ein paar Wochen an die See. Und ich vertrage die See so schlecht, sie macht mich melancholisch !" Hoheit dachte an das Bett und den Fliederthee. Nachdem beides bei der herangeklingelten Kammerfrau bestellt war, reichte die Prinzessin dem Arzt zum Zeichen, daß er in Gnaden entlassen sei, die Hand zum Kuß. Im Gehen sagte sie noch zu Fräulein von Wehrden: Sie sorgen wohl dafür, meine Liebe, daß Herr Doktor unten im Gartensalon eine kleine Erfrischung vorgesetzt erhält!" . Während Dr. Berking von einer silbernen Platte einige Toasts und etwas Obst zulangte und dazu ein Glas Mosel trank, fand zwischen ihm und der Hofdame folgendes Gespräch statt:
Sie haben mich vorhin schön in Verlegenheit. gesetzt,, Herr Doktor! Ich will Ihnen diePraxis bei meiner , überaus ängstlichen Hoheit verschaffen, und zum Dank dafür pesavouiren Sie eine alte Bekannte." Alte Bekannte, gnädiges Fräulein?! Nicht das ich wüßte!" So kennen Sie mich wirklich nicht mehr? Auch nicht, wenn ich- sage New mown hay." Die Hofdame skandirte diese Worte in der Weise-eines sein Pensum hersagenden Schulkindes und sah dabei sthr, sehr lustig aus. ' So wären Sie?" .... Das Bärbchen vom Buchenkamp in höchsTeigerier Person." Fräulein von Wehrden machte einen drolligen Knir. Ich habe Sie neulich gleich wiedererkannt tron Ihres aronen Bartes und Ihres stattlichen Embonpoints. Sie freilich! Aber Sie stehen ja noch wie ein ungläubiger Thomas! Also hören Sie! Mein Onkel, die alte Excellenz, dessen militärischen Verdiensten ich armes Waisenkind meine Stellung bei der Hoheit verdanke, weilte damals war es nicht Anno 34?! in O. zur Kur. Jcv begleitete ihn und langweilte mich in O. sterblich. Sie kennen das Nest ja! In der Langweile kommt man auf alles mögliche dumme Zeug. So hatte ich mir an einem Tage zur Belohnung für fleißiges Vorlesen die Erlaubniß erbeten, mit unseren Wirthsleuten, ehrsamen Ackerbürgern, ins Heu zu ziehen, und zwar als Landmädchen wie die Töchter und Mägde. Sie wissen, welchen Spaß man als Mädchen, speziell als Großstadtmädchen ich bin geborene Berlinerin! an ländlichem Treiben und an Verkleidüngen hat. Hätte mein guter Onkel Gott hab ihn selig geahnt, daß sein Wildfang gleich mit einem gewissen Herrn Zotanikus ein Abenteuer er-
leben würde, so hätte der alte Herr wohl mcht so schnell ja gesagt." Und trotz Ihrer bobenStelluna als Hofdame Ihrer Hoheit erinnern Sie gern Ihrer Gastrolle als Mähderin?" So gern, daß ich bei der Sommermaskerade in der Bürgerlichen Redoute. an der wir 5ofckaraen tbeilnebmen sollen, als westfälisches Bauern'ji rjt- . ms mautyen erlernen iveroe. y(iai ivayr, Sie kommen auch?!" Ich mit meinen 33 5labren! Was sollen meine Assistenten von mir denlen? Zudem habe tch seit Jahren nicht getanzt." . Das schadet nichts! Ich offen Ihnen denSoupeewalze? und will auch nicht böse sein, kommen. Sie us dem Takt. Sie gehen als Botanikus mit Trommel und Schmetterlingsnetz, ich als Barochen vom Buchenkamp. Aber wie soll ich Sie unter der Schaar der Landmädchen erkennen? Bei dem Damenflor derStadt und der Art des Festes wird die Zahl solcher Masken Legion fein." An einem Erkennungswort! Und das lautet?" .Die Augen sahen schelmisch und verheißungsvoll zugleich drein: New mown hay!" Zwei KaufmannsleHrlinge in Dresden hatten vor einiger Zeit ihrem Chef ein Paar Kisten mit Weintrauben entwendet und waren deshalb zur Anzeige gebracht worden. Das hatten sich die jungen Leute der-, art zu Herzen genommen, daß sie beschlössen, nes gemeinsamen Todes zu sterben. Sie gingen vor einigen Abcnden in den Großen Garten". Der eine schoß sich dort eine Kugel in den Kopf und war sofort todt, während der andere sich die Pulsadern durchschnitt. Die beiden Selbstmörder hatten in einem bei ihnen vorgefundenen Abschiedsbriefe an ihre Angehörigen geschrieben, daß sie aus Furcht vor der zu erwartenden Strafe den Tod gesucht hätten. JnderSektionfürallgemeine Hygiene des kürzlich inParis abgehaltenen Anti - Tuberkulose - Congresses machten die Mittheilungen des deutschen'Delegirten Bielefeld über die Aröeiterfllrsorge in Deutschland nachhaltigen Eindruck" Die imponirenden Ziffern, namentlich die Erwähnung, daß von 1885 bis 1903 eine Milliarde 118 Millionen Mark an Krankengeldern und Familienhilfen zur Vertheilung gelangten, ungerechnet die aus den Versicherungskassen stammenden 815 Millionen, welche zwischen 1891 und 1903 ausbezahlt wurden, und die für Sanatorien, Arbeiterhäuser u. s. w. aufgewendeten 344 Millionen Mark, weckten das lebhafteste Interesse 'der Versammlung. Die unweit Turin gelegene Villa der Gräfin Tarditi-Mensio ist eingestürzt. Der Sohn der Gräfin war gestorben, und die ganze Familie starrt) betend um die aufgebahrte Leiche als ein dumpfes Krachen erscholl. Eine Sekunde später stürzte die Decke ein, und da auch der Fußboden durchbrach, fielen Menschen, Balken und Mauertrümmer in die Kellerräume hinunter. Die Bauern der Umgebung eilten herbei. konnten aber in dem entsetzlichen Chaos anfangs nicht viel ausrichten. Erst als die Feuerwehr erschienen war, gelang es, die Trümmer herauszuzieben und die darunter liegenden Menschen zu befreien. Zwei waren todt, alle mehr oder weniger schwer verletzt. Die Ursache des Unglücks ist darin zu suchen,' daß ein Gewölbe nicht nach den Regeln der Baukunst errichtet war.
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Deutscher Photograph. Riesige H o l z d i e b st ä h l e. Nach einer Mittheilung des Forst,Fisch und Wild-Kommissärs Whipple in Albany. N. , soll die International Paper Co. in den Jahren 1803 und 1904 über 3.000.000 Fuß HJlz auf den Staatsländereien in Herkimer County haben schlagen lassen. Das Departement hat beschlossen, eine -Schaden-crsatzklage gegen die genannte Gesellschaft anzustrengen und eine Untersuchung darüber einleiten, wie es möglich war, daß von einem so dreisten Uebergriff so lange Zeit nichts bekannt geworden war. In Verbindung mit angeblichen Durchstechereien, die den betheiligten Beamten ein Schweigegeld von nahezu $8000 eingebracht haben sollen, ist Forstwart H. Gaplord verhaftet worden und dessen Kollege, Forstwart Ch. Klock. wird von der BeHorde gesucht. Durch einen Zufall erschössen. Der Gutspächter Adamschewski unfern Schrimm. Posen, ging über's Feld, die geladene Jagdflinte über der Schulter. Als er seinen Jadhund züchtigen wollte und sich bückte, ging das Gewehr los. und dem danebenstehenden Landwirth Woiciechowski drang die Ladung in den Kopf. Er war sofort todt. Alter Zunft brauch. In Götttngen, Hannover, wurde jüngst die Gildcnwahl gefeiert, ein alter Brauch, der noch aus den Zeiten der Zünfte stammt. Die Feier wurde Vormittags in der Johanniskirche mit der sögenannten Regimentspredigt" begonnen, für die der Geistliche 50 Thaler in Gold" erhält. Mittags 12 Uhr wurden die gewählten Gildemeister (Obermeiste? der Innungen) auf dem RathHaus vereidigt. Die Präsidentin des Chicagoer Womens Club, Frau Carpenter, machte in einer der letztenSitzungen bekannt, daß von verschiedenen reichen Frauen Chicagos Vorschläge zur Errichtung eines neuen Theaters in Chicago gemacht wären. Und zwar sollen nur klassische Stücken zur Aufführung kommen, was anzeigt, daß die Bewegung gegen die Sensa-tions-Auffüh.ungen. welche heute meist öie Bühne beherrschen, gerichtet ist. Das Theater soll nur ohngefähr 800 Sitze umfassen. Das Kapital zu dem Unternehmen soll schon gesichert sein. Die Damen waren so liebenswürdig. Ibsen Sudermann und Hauptmann neben Shakespeare als Klassiker gelten zu lassen. yjvobaU Wie kommt es, daß zu Ihnen fasj gar keine Bettler kommen?" Sehr einfach! Meine Frau gab ihnen immer zu essen und da sind sie alle ausger;fci : ' . - , i.iv-
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