Indiana Tribüne, Volume 29, Number 63, Indianapolis, Marion County, 6 November 1905 — Page 3
Jndlana Tibüne, 0 November 1905
In
Fanden in vcrschicdcncn Städten Erhcöungcn gegen '
Furchtbare Ovker in Odessa. Drahtlose Telegraphie zwischen Nußland und
Teutschland. Vorkehrungen der
Weihnachts-Verkehr Professor Albert v. Kolliker gestorben. Luchesiui wahnsinnig.
Rußland. Revolution. St. P e t e r S b u r g, 5. Nov. . Der Sonntag verlief hier glücklich ohne Ruhestörungen und Blutvergießen. Die Sozialdemokraten hatten geplant in Verbindung mit der Bestattung der Opfer der letzten Ruhestörungen eine riesige Demonstration zu veranstalten. ES war beabsichtigt, die Leichen der Märyrer mittendurch die Stadt zu tra gen. An der KafonKathedrale sollten die verschiedenen Leichenzüge zusammen kommen und revolutionäre Reden gehalten werden. Als iedock aestern Abend bekannt wurde, daß Gen. Trepoff eine Demo. I ftration, welche die öffentliche Ordnung bedrohe, nicht dulden werde und daß der Bürattmeister der Stadt eine Vro. klamation erlassen habe des Inhalts, die Straßen feien nicht dazu da polt tilcke Belckmerden ,u erörtern, aaben die Führer der Sozialdemokraten ihren Plan auf mit bcr Erklärung, die De. monfiration werde als Gelegenheit für cw rr r k cn.si c i-1 I
emen ANgrin aus oas oir oenußi u5uoi wuroen m giup ;oiuuuuui m, . .1 art r?.?.l
werden, für welchen es mql vorderem! fei, das Volk werde den Kampf auf. neymen, wenn es oazu gerufltt aoer nicht wenn Trepoff ihn haben wolle. r 'i. i.- ' .t . . v v -1 ellymoegangnine rouroen ouyer in einfacher Form gehalten. ' cn..c v . cn.if , m-fi.-,A C I ux vem yicmaiu Plvlpett yiumu sich trotzdem große Menschenmassen an gesammelt und vor der KasanKathe drale war der Verkehr gehemmt. ES wurden keine Versuche gemacht, die Ordnung zu stören und die großen Massen von Kavallerie, die in Seiten rr"; ; : ' ;;; " i i nr ii im i ji iiii iiir i ir . iiir i w i i. 1 1 lrvßen oeren ianozn, allen uiiic Veranlassung in Aktion zu treten. Nach Berichten auS den Provinzen haben die Verhältnisse in vielen Gegen den wieder den Anschein ein'ger Ord R cnv j.v.i ni.x. I ÄSÄaffÄ ' ' I vinzen, im Kaukasus, in Odessa und an anderen Plätzen im Süden, wo die Krawalle einen antisemitischen Eharak ler angenommen haben. St. Petersburg, 5. Nov. Nach Wiederherstellung der telegraphi fchen Verbindung mit der Armee im Osten wird bekannt, daß es auch zu JrlutSk und anderen Städten Tran? Baikalien'S zu Ausständen gekommen ist, doch wurden dieselben durch Trup den. welche Gen. Linevitch, ohne auf Ordre zuwarten, abschickte, unterdrückt. rn i I n a . 5. Nov. Bei den aestri. nen Krawallen wurden 6 Personen etödtet und 10 verwundet. - Der Generalstreik dauert fort. Warschau, 5. Nov. Heute fanden auf den Straßen polnische De monftrationen statt, an welchen sich auch der EleruS stark betheiliate. Eine Büraeraarde dielt musterhafte Ord nung. ES betheiligten sich an den selben 200,000 Personen. ' An einer Demonstration russischer Patrioten nahmen nur 500 Leute Theil. Minsk. 5. Nov. Der Versuch eine revolutionäre Versammlung durch Truppen zu sprengen, führte zu ern sten Unruhen. Die Soldaten, feuerten Salven in die Menge. ES wurdrn etwa 10 Personen getödtet und 600 verwundet. ES spielen sich jeden Tag unbejchreib. bare schreckensizenen ad. Wtttesucyt Ettenbayn. minister. St. Petersburg, 5. Nov. Graf Witte ließ gestern Vertreter der Bahnbedkenfteten zu sich bitten und ersuchte sie um Vorschläge für einen Nach, folger des Fürsten Hilkoff, als Eisen, bahnminister. ES wurden die Namen mehrerer Professoren von Ingenieurschulen genannt, aber Graf Witte sagte. er brauche keinen Theoretiker, sondern einen Praktiker. , Ti f l iS,5. Nov. Nach offiziellen Berichten ist zu Gori im Kaukasus ein ernster Ausstand auSgebrochen. Der Gouverneur hat sich nach Batum, um Berggeschütze.und Koffacken zu erlan gen, gewandt. os.sc k mn cyn h erftM O d e s s a . 5. Nov. In der Stadt herrschte heute Ruhe. Ganze Reihen von Lüden, die ausgeplündert wurden,
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deutschen PostVerwaltung für den sind mit Brettern verschlagen. Die ärmeren jüdischen Viertel haben am schlimmsten gelitten. Die Hauptstra ßen wurden nur wenig berührt. Auf russischen Lüden sieht man vielfach Kreuze angemalt und bei Privatwohn ungen'Heiligenbilder, um die Räume zu schützen. Bauern mit Messern und Sicheln bewaffnet versuchten gestern in die Stadt einzudringen, um z'l plündern, abr sie wurden von Soldaten zurückgetrieben, n h n st 5. Nv. Ne! den Nube. siörunaen am Samstag wurden 140 Menschen getödtet oder verwundet. In den vorausgeganzenen 3 Tagen wur den. wie nun festgestellt ist. 5600 Per. sonen getödtet oder verwundet. In den frühen Morgenstunden bau erte die Vlünderuna in den Außenbe zirken fort; die Stadt ist heute verhält. nißmäßig ruhig, doch ist die Bevölke. runa noch immer sehr oeänastiat. Außer zahlreichen Mühlen wurden in den jüdischen Vierteln alle Bäckereien und an 600 Wohnhäuser zerstört. Ale CV V . V ! 1 C .. 1 .111X1 I oeyanoeu. Äermunoeie. wtw na? in Kellern versteckt hatten, wurden mit Oel uoergonen uno oeroranm. behauptet, daß Soldaten und Polizisten kt. mit.fCo.t .uCnt.i. 4.V C I me uuyuui uuuyu uuu jm w moroung oer zuoen anseuerien. ZumSchutzeamerikanZ. scher Interessen. St. PeterSbu rg, 5. Nov. Von Riga sowohl wie von Rustof am Don rx ni.irx.ci cn x. nno oer mer,lm,ieii si riqien zugegangen, vag umerilaniiqe . m . . m Interessen in efadr seien. MMus. . m. KfttH .... . H UUll VUWiy k . 4y II. 4 Wil lill4fc Um I Lamsdorff und Gen. Trepoff die Zu. sicherung, dß dieselben geschützt werden würden. K?!tts'N huttMrn itnh ÄRr I -wi v.Him,., 5?W e6e"faD5 ilMV 1t 1111 n an -üü4imuuai. ssrankrelch. P a u l D e r o u l e d e. V a ri S. 5. Nov. Vaul Deroulede. 1 der Gründer der Patriotenliga kam heute Nachmillag hier an. nachdem er 6 Jahre in der Verbannung gelebt hatte. Er wurde am Bahnhose von einer großen Menschenmenge mit Begeisterung begrüßt und unter Abfingen der Marseillaise nach der Stadt de gleitet. Die Polizei hatte umfassende Maßregeln getroffen um Vuheftörun' gen zu vermeiden. I rw k. m. ff fc. can erwärm, oa eromeoe wieoer in du Veputtrienlammer gewaytl und eine Rolle in derselben spielen wird. Dentschland. Deutsche Post in Hotten tottcN'Händen. Berlin. 5. Nov. .Einer Mel. dung auS Deutsch'Südweftafrika zu folge haben die Hottentotten am 26 October bei RomanSdrift die deutsche Post weggenommen. Die Nachricht hat hier um so peinlicher berührt, als eS erst neuerdings geheißen hatte, daß die Bewältigung deS Hottentotten.Ausftan deS rasche Fortschritte gemacht habe. Die starke Zunahme der Bahnunfall e. Berlin, 5. Nov. Die Präsiden ten aller Bahndirektionen deS preußi schm Staats und Beamte des Verkehrs und des . Handelsministeriums halten zur Zeit hier eine Konferenz ab. Einen Hauptgegenstand der Erörterung bil det die starke Zunahme der Eisenbahn Unsälle, über welche auch im Publikum immer lebhaftere Beschwerden laut ge. worden sind. Das Ergebniß der Be rathungen dürfte u. a. eine straffere Dienstordnung sein. . , tut z, o r ! ck, l k a e ,ur 5. e . bungderFleisch. Theuerung Berlin, 5. Nov. Der Vorstand deS Deutschen Fleischerverbands hat dem LandwlrthschastS.Minifter Gene, ralleutnant z. D. v. PodolelSki im An. schluß an die mit ihm geflogene Unter. redung vom 8. September eine Reihe von Vorschläge unterbreitet, um die immer unerträglicher gewordene Fleisch. mnWtnS einigermaßen zu mil. dem Die Herren empfehlen die stufen, weife Steigerung des russischen Schwel
nelontingents für Oberschlesien, das bis zum ersten Mürz 1906, an welchem
Tage der neue Zolltarif in Kraft tritt. die 'volle neue Quote endeten soll. Werner ersucken sie um Ausbebuna der Grenzsperre gegen Holland . und Frän?. m on?..i. t w .: rr 1 - ..t. reicy für inoviey uno um oic nauo niß, wöchentlich zweitausend Schweine aus Dänemark und Holland einführen dürfen. Man ist au? den Bescheid de Mini sterS allgemein sehr gespannt. Starke Währung unter den Kohlengräbern des Ruhrgebiets. Köln. 5. Nov. Im Ruhrgebiet macht sich augenblicklich eine starke Güh rung unter den Kohlengrübern geltend. und zwar wegen einer neuen ArbeitS ordnung. welche mit den im letzten Sommer in Kraft getretenen Gesetzes Paragraphen nicht in " Ueberelnftim mung steht., Das SiebenerKomite der Arbeiter hat beim Reichskanzler Fürsten v. Bülow Protest erhoben ge gen verschiedene ungesetzliche Punkte der fraglichen Arbeitsordnung, na. mentlich gegen die willkürliche Ver längerung der Schichtzeit. Die Blätter der christlichen Bergar beiter.Organisationen richten eine ernste Warnung an die Neglerung und spre chen die Befürchtung aus, daß ein er bitterter Kampf die unausbleibliche Folge fein wird, wenn den Grubenbe sidern nicht sofort Schranken gezogen und sie zur Einhaltung der getroffenen Abmachungen genöthigt werden. Lindequist'S Nachfolger in Kapstadt. Berlin 5. Nov. Der seitberiae ' D beulf. oonM in oaro ar.ifi.rr b Dachröden, ist zum General. . . , n oabßflbt nannt worden. Letzteren Posten halte vordem der neu. crnannte Gouverneur vonDeutsch.Süd westasrika, Herr v. Lindequift, wne. Albert v. K ö l l i ck e r. f W ü r z b u r g. 5. Nov. Hier ist der berühmte Anatom Albert v. Köl U bßr &reunb unb Mitarbeiter Ru I zzlrchowS. aus dem Leben gefchie - -- -- Dr. M. Rickter h t f Ä r h r L " - - , B e r l i n, 5. Nov. Dr. M.'Rich. r, seitheriger Direktor der ersten Ab. tbiiluna deS Rekckamt? deS innern. :n iti.cir't-i J t; i i zum umti tauiä eirciar im picuRi niu. tmML l atfV n n oen an toieuc oes unianau vetuotoe i .... nen Wirkl. Geheimraths Lohman. Dr. Richter war zweiter Leiter der deutschen Abtheilung auf der Chicagoer Ausfiel Iim und erster Leiter auf der Pariser MSllellung. Verlosung. Berlin, 5. Nov. Die Verlo bung deS Herzog? Adolf Friedrich zu Mecklenburg.Schwerin mit der Prin zesftn Olgo ist nun fait accompli. Der Herzog, ein Stiefonket des regie renden Großherzogs, gehört als Major dem 2. Dragoner.Regiment an. Der I m mm aler oer Prmze nn lga. der tm Jayre wv verttordene Prinz Alber don SachseN'Altenburg, erwarb in
fjfc y? y SD - im A ' ' I jt'4' "5 1 I x ''3, ! I Jf. i ' ' (j I vil L $ f. .ms' i a ."iV t A . f ffW rpm W'VX- cVi J j'mi . M.'mLK' 'W ''f V ff '. xC MWM STS"W rMiftz TMMM WW NtpÄ i X MMD W ÄwrnvMm 5 1 4 W WfWÄU'ji: K Im WTUON VMAtzM. MM WM n DMMMUHM u ÄWMNUWMMV OwWDMWMMM.
Gen. Äomanoff, Welchen Witte sich zum Gehilfen bei Lösung der schwebenden schwierigen Aufgaben erkoren hat.
Mecklenburg große Güterkomplexe. dar. unter auch Schloß Serrahn, wo seine Wittwe, eine geborene Herzogin zu Mkcklenburg.Strelitz, und ihre beiden Stieftöchter aus erster Ehe des Prinzen mit der 'verwittweten Prinzessin Marie der Niederlande, geb. Prinzessin von Preußen, ständig.' Aufenthalt genom men haben. In letzter Zeit weilte Herzog Adolf Friedrich zusammen mit den altenburgischen Herrschaften als Gast der Königin Wilhelmine der Nie derlande und des Prinzgemahls Heln
rich, eines Bruders des Herzogs, auf Schloß Dobbin bet Krakow. '.. Postalisches. Berlin, 5. Nov. Schon jetzt beschäftigt der Berliner WeihnachtZ. und Neujahrs Postverkehr die Ober postdirektion. . In diesem Jahre ist nämlich eine für die PostVerwaltung epochemachznde Aenderung in Aussicht genommen, indem der Großtheil der aus fremden Ländern besonders von den Vereinigten Staaten eintreffenden Packete über Berlin versandt werden oll. DieS wird in -keiner Weise den Versandt nach den Provinzen verzögern, ondern im Gegentheil ihn beschleuni gen. sZaus das Expenment Nch way r:nd der ersten WeihnachtStage be währt, so wird man noch vor dem NeujahrSdrang zu der alten Methode zurückkehren. Die Sprache der Aus t a u s ch" . P r o f e s s o r e n. Berlin, 5. Nov. Die Teutsche Tageszeituug" drückt ihr Unbehagen darüber aus, daß Prof. Peabody von Harvard an der hiesigen Universität seine Vorlesung in Englisch hält und Prof. Oncken von Leipzig, der an der Chicagoer Universität im Austausch" vortrügt, sich auch der englischen Spra che bedient, anstatt der deutschen. DerStreitimsozialifti. s ch e n L a g e r. Berlin, 5. Nov. Die entlassenen Redakteure des sozial - demokratischen Hauptorgans Vorwärts" verössentli chen eine geradezu vernichtende Er.klä rung in der Sächsischen ArbeitZstim me". Sie machen Bebel, Liebknecht und Rosa-Luxemburg lächerlich und weisen fortgesetzte Launen und Schwan kungen deS sozial'demokratischen Par teivorstandS nach. Drahtlose Verbindung mit P e t e r h o f. Berlin, 5. Nov. Sieben deut' sche Torpedoboote und der deutsche kleine Kreuzer Lübeck" sind zwischen Memel, der nördlichsten Stadt Preu ßens, und Peterhof, der Residenz deS Zaren, vertheilt. Sie unterhalten die Verbindung zwischen den beiden Pun ten mittels drahtloser Telcgraphie. Ein vielfach verbreitetes Gerücht, daß die Zarin nach Deutschland geflüchte sei, entbehrt jeglicher Begründung. Militärjubiläum. Carlsruhe, 5. Nov. Das Hohenzollern'sche Fuß Artillerie.Regi ment No. 13 feiert am 14. Nov. den Tag der hundertsten Wiederkehr der Errichtung seines ersten Bataillons, das Ulm als Standort hat. Nach einer
eierlichen Begrüßung der Gäste im
RegimerttSkasino findet am Jubiläums age die Paradeausstellung und der Vorbeimarsch deS Bataillons, sowie der ehemaligen Unteroffiziere und Mann chaften statt. Man erwartet, daß der Kaiser durch ein Handschreiben dem Bataillon besondere Ehre erweisen wird. Die Krawalle in Wien. Berlin, 5. Nov. Nach einer verläßlichen Privatmeldung auS Wien find die blutigen Krawalle welche an üßlich einer sozialistischen Massenver. ammlung zu Gunsten deS allgemeinen Wahlrechts vorkamen und bei denen nicht weniger als achtzig Personen ver. etzt wurden, einzig und allein durch das Ungeschick und die herausfordernde Haltung der Polizei verschuldet worden. Von unbefangenen Augenzeugen der beklagenSwerthen Vorgänge wird mit Befiimmiheit versichert, daß die Ruhe flörungen niemals einen derartigen Umfang hätten annehmen können, wenn nicht die Polizei es förmlich dar auf angelegt hätte, die Umzügler durch rücksichtsloses, ja brutales Einschreiten zu reizen. Schweiz. L.uccheni wahnsinnig. Genf, 5. Nov. Luccheni, der Mörder der Kaiserin Elisabeth, der vor 7 Jahren zu lebenSlünalickem Zuchthaus verurtheilt wurde, ist in der Einzelhaft wahnfinnig geworden. Er hat im tzveche'Gefüngniffe mehrere Ver suche gemacht, Wärter zu ermorden. Panama. Panama, 5. Nov. Der ameri kanische Kriegssekretär. Taft besichtigte mit Col. EöwardS, dem Chef des Bureau'S für Jnsularangelegenheiten und verschiedenen anderen Offizieren letzten Sreitag die Gegend, ,wo der Kanal auf der Pacisic-Seite auskaufen wird, da daselbst Befestigungen angelegt werden sollen. Oefterreich'Nngarn. Für das allgemeine Wahlrecht. Wien, 5. Nov. An einer so. zialistischen Demonstration für allge meines Stimmrecht, die auf der Ring liraße stattfand, nahmen heute 50,000 Menschen Theil. Starke Abtheilungen GenLdarmene waren längs der Straße aufgestellt, ließen aber die De monstranten unbehelligt, obgleich sie rothe Fahnen mitführten und auch solche auf dem Gebäude deö Reichsrathes aufzogen. Aehnllche Demonstrationen werden von Lemberg, Graz, Klagenfurth, Brünn und anderen Städten berichtet. Montenegro. DaSguteBeispiel wirkt. Cett inje, 5. Nov. Fürst Niko laus hat aus eigenem Antriebe erklärt. er gewähre eine Volksvertretung und hat die Wahlen für dieselbe auf den 27. Nov. festgesetzt. Gasexplosion 3 Todte und 13 Verletzte. Jshpennia. Mich.. 5. Nov. Durch eine Gasexplosion im Erdge schoß der MinerS National Bank wur den 3 Kinder getödtet und 13 Personen verletzt. DaS Gebäude wurde zertrüm rrert. In der (SZSlettung war em Leck und 2 Arbeiter begaben sich mit brennenden Kerzen in das Erdgeschoß um nachzusehen. Sofort erfolgte die Explosion. Die 2 Männer wurden durch ein Fenster geschleudert, blieben aber unverletzt, dagegen wurden Mädchen, die aus der Schule kamen von fallenden Trümmern erfchlagtn. Fast alle Fenster in der Nachbarfchafe gingen in Scherben. Jnderletzten Sitzung ier Wlsconnner Legislatur wurie ein Gesetz erlassen, welches die EtabNrung und Unterhaltung von zwei weiteren Fischbrutanstalten vorsieht, und es wurden dafür $15,000 verwilligt. Bestimmt wurde, daß eine der neuen Anstalten tm südöstlichen Theil deS Staates anaeleat werde. ' um Baß" zu züchten, und daß $10.000 dafür verwendet würden. Die genaue Lage dieser Brutanstalt wurde der Fisch komm'ission überlassen, die sich nun nach reiflicher Ueberlegung für Dela-' field entschieden hat. Man hatte erwartet, daß mit dem Bau schon in diesem Herbst begonnen werdeti könnte, aber man wird . damit bis zum Frühjahr warten müssen. Spöttisch. ' So, der Mchterling X. will sich 'mal verbrennen lassen?" Ja. er möchte das Schicksal seiner Musenkinder theilen."
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