Indiana Tribüne, Volume 29, Number 62, Indianapolis, Marion County, 4 November 1905 — Page 5
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Der Spieler. Von Maurice Level. Im Spielsaale des Kurhauses saßen zahlreiche Herren .und Damen am grünen Tische versammelt, aber obwohl die Goldstücke und die Banknoten unter den schwarzen Stäben der Crou-Piers-noch immer hin- und hergeschoden wurden, ließ die Partie doch nach, und das Interesse schien zu' erlahmen. Nur von Zeit wiederholten die Crou-' Piers mit eintöniger Stimme in fast gleichmäßigen Zwischenräumen dieselUv. Sätze: Faites tos jeux . . .V03 jeux sont faits? . . . Rien rie va plus!44 Es bildeten sich Gruppen, und man wartete darauf, daß die wirklichen Spieler, die stets große Summen auf den Teppich warfen, den Saal betreten sollten, was indessen immer erst der Fall war, wenn das Theater sein: Pforten .geschlossen hatte. Plötzlich trat ein beliebter Stammgast" in den Saal Jordal. Aha. das riecht nach Pulver," sagte eine Stimme, guten Abend, Jordal." Du willst ja wohl heule die Bank sprengen?" Sonst springe ich vielleicht selbst in die Luft,erklärte der andere lächelnd. Nein.' nein, 'mal ernst gesprochen, du willst also heute den großen Coup versuchen?" Auf jeden Fall; entweder erhole ich mich wieder, oder.:." Was wird denn im Theater gegeben, das dauert ja heute so lange," unterbrach der andere, du warst do3 im Theater?" Nein, ich habe unter den Bäumen frische Luft geschöpft und dabei meine Zeitung gelesen." Das ist' mir schon seit acht Tagen nicht passirt". erklärte sein Gegenüber, ein gewisser Frmont. In dieser verteufelten Gegend interessirt man sich ja für nichts weiter als für den Spielfaal, für das oder jenes System, für Raiie et noir, und selbst die Landschaft läßt einen kalt; man fragt nach der herrlichen See 'und den prächtigen Bäumen ebenso wenig wie nach den Ereignissen in Paris. Was gibt's denn Nues?" Ach, eigentlich gar nichts. Die Politik?" SchwerW augenblicklich vollständig G.ott sei)Dank." Nä, .und weiter?" Äsiter wüßte ich auch nichts. . . Das Einzige Interessante, was in den Zeitungen stcht, ist eine Lokalnotiz, deren jpeld eine etwas ungewöhnliche Persönlichkeit zu sein scheint. Er hat acht ifcr zehit Menschen mit bewaffneter Hand angefallen, Passanten auf offener Straße am hellen lichten Tage beraubt, und bei allen Unternehmun-
gen tvüi ein und dasselbe Individuums im Spiel. . Dabei ist der fteri nicht zu finden. Und wenn man irgend eines seiner Opfer mit dem Messer in der Brust aufhob, so fand man stets seine Visitenkarte, die er manchmal sogar bei dem Portier des geplünderten Hauses abgegeben und die auf einem eleganten Bristolkarton den Namen Facchini trägt. Ueberall will man ihn gesehen haben. Gestern war er angeblich in Paris, dieselbe Nacht hat ihn jemand in London erkannt man hat ihn über die Dächer verfolgt, gehetzt und gejagt wie ein wildes Thier, und sobald man die Hand nach dem Manne ausstreckte, war er verschwunden, in den Erdboden gesunken, wie davongeflogen". Ja, davon habe ich gehört. Man hat mir erzählt, es wäre ein Bandit der guten Gesellschaft, ein deklassirtes Individuum, das sogar im Verbrechen wie ein Gentleman auftritt, eine Art Cartouche der Neuzeit." Ach Gott, man sagt so viel... Vielleicht ist es ganz einfach ein entschlössen Verbrecher, der gleichzeitig ebenso kühn wie klug auftritt, und mit dem die Polizei wohl schwerlich fertig werden wird, obwohl ein Preis auf seinen Kopf gesetzt ist." Viel?" '. 25,000 Francs." . Immerhin ein werthvollerMensch." Mach' dock keine Witze," sagte Jordal lachend. Plötzlich strömte eine' aufgeregte. lärmende Menge in den Saal, die sich an den Tischen niederließ. Wie eine wilde Meute stürzte sie an den grünen Teppick. und in der überhitzten Akmosphäre machte sich der Duft betäubender Parfüms und scharfer Cigaretien bemerkbar. In grelle Farben gekleidete Frauen, die Hände mit Ringen überladen, gingen von einem Stuhl zum anderen, beobachteten das Spiel, ließen die Spitzen ihrer Kleider rauschen und beobachteten, wo ein Plan frei würde, um mit nervöser Hand, die l i fw . Banlnoun in lyren Fingern zerinii ternd, das Gold auf den grünen Tep pich zu werfen. Ein halbdurchsichtiger Nebel erhob sich langsam, der in die Augen biß; der Spieleifer rnachte sich immer mehr bemerkbar, und aus dieser Menschenmenge erhob sich ein grollendes Gemurmel, aus dem man einzelne hastige Phrasen verstand: Alles auf eine Karte?" .Alles." Faites vos jeux. Rien ne va plus." Mit diesen ewigen Worten warfen die Croupiers,. die sich wieder in ihren Stühlen aufgerichtet, mit hastiger Gesie das Geld den Gewinnenden hin, fegten mit ihren Raolets über das grllne Tuch, und daZ Spiel wurde immer
heftiger in der beständig anwachsenden Menge, so daß die Teilnehmer bald oen Begriff der Zeit, des Vermögens und des ihnen drohenden Verderbens verloren.
50 Louisdors liegen in der Bank." Ich balte." 100. . . 125. . . 150. . ." sagte Jordal. Ich halte 150 noch einmal... zum dritten Male. 150 Louisdors iegen in der Bank." Jordal näherte sich dem Tische, setzte r -Y- W i t . r Ort ia?, leicrne oem Croupier leine zaninoten hin und die Taille begann. Zuerst machte sich nur eine geringe Aufregung bemerkbar, doch die Aufmerksamkeit stieg, als er zwei-, dreimal hintereinander auf beiden Tableaus gewann. Von setzt ab verließ ihn das Glück keinen Augenblick mehr. Die Spieler, die zuerst heftig gegen ihn pointirt hatten, zögerten und verringerten ihre. Einsätze. Nur ein einziger verdoppelte noch immer und spielte mit unerschütterlichem Phlegma, ohne daß eine Muskel seines Gesichts zitterte. Mit derselben gleichmütigen Bewegung . gab er die Karten und holte seine Banknoten aus der Brieftasche. Er antwortete auf die Fragen des Croupiers nur mit einem Kopfnicken, ohne scheinbar zu dernerken, daß sich die allgemeine Aufmerkfamkeit auf ihn gerichtet hatte. Man beugte sich eifriger über den Tisch und beobachtete in feiner Haltung und' sei nem Blick das plötzliche Aufblitzen der Angst. Doch seine halbgeschlossenen Augen blieben undurchdringlich, seinen Mund umspielte ein verächtliches Grinsen, und auf seinem unbeweglichen Gesicht war nichts zu lesen. Der Mann ist toll, verrückt, oder er ist ein Millionär," murmelten einige Stimmen. Die Stimme . des Croupiers übertönte das Klavpern des Goldes und das leise Knistern der Banknoten. 1250 Louisdors lieqen in der Bank. Faites tos ieux!" Der Unbekannte Ieqte seine Brief tasche vor sich hin und öffnete zum ersten Male den Mund. Ick hatte die 1250 Louisdors." - Jordal zögerte einen Augenblick. Sollte er aufstehen, einem anderen feinen Platz überlassen oder die Chancen noch zum letzten Male versuchen? . Ob das Gluck auch diesmal Stand hielt. oder ob er mit einem einzigen Schlaae seinen ganzen Gewinn wieder verlor? j Jetzt richtete sich die allgemeine Aufmrffn m 'vtV. itC Jfc. nivn j u4iiii.ii iviirn uu . nyu. Schon hatte der Croupier seine Bewegung gemerkt und sagte.' Cin Platz wird. . Vorwärts," sagte Jordal mit lauter Stimme, indem er nervös Karten gab. Dann drehte er langsam seine Karte um und sagte: .Neun!" Der Unbekannte warf einen Blick auf seine, schleuderte sie dann hin und stieß semen Stuhl zurück. Die Hände aus den Tisch gelehnt. den Körper etwas nach hinten zurückgebogen, wartete Jordal, doch der Unbekannte, der aufgestanden war, rührte sich nicht, und die beiden Männer blickten sich starr an, während die Menge, die diese Pause nicht verstand, sich immer dickte: um sie drängte. 12o0 Louisdor, meine Herren." sagte der Croupier. Ter Unbekannte sckien aus einem Traume zu erwachen, dann wandte er sich an Jordal. ' ' ' Ich habe sie nicht, mein Herr." Mein Herr," versetzte Jordal. hier wird nicht auf Ehrenwort gespielt ich kenne Sie nicht. Hätte ich verloren, hätte ich bezahlt. Und Sie haben eine solche' Summe mit einer leeren Brieftasche gehalten!?" ' Das Publikum, das dem Verlierenden stets feindlich gegenübersteht, murmelte, als hätte sich jeder durch die Handlungsweise des Fremden verletzt gefühlt. Mit solchen Leuten muß man reinen Tisch machen." Das ist stark!" Das ist ja ein Diebstahl!" Der Unbekannte maß seine Nachbarn vom Kopf bis zu den Füßen. ' Ich könnte Ihnen sagen, meine Herren, daß man zur Tilgung einer Svielschuld, die bekanntlich eine Ehrenschuld ist. 24 Stunden Zeit hat, doch ick habe meine Partner nie warIen lassen und will heute Abend nicht den Anfang machen. -Dann wandte er sich an Jordal. Mein Herr, in Gegenwart aller Anwesenden gebe ich mich in Ihre Hände. Ich schulde Ihnen 25.000 Francs, mein Kopf ist soviel werth. Ich heiße Facchini. . . Machen Sie sich b?zahlt" , Bei diesen Worten zog er. bevor ihn noch jemand hindern konnte, einen Revolver aus der Tasche und schoß sich eine Kugel vor den Kopf. Glück im Unglück. - Ah. das scheint ja sehr glücklich ab gelaufen zu sein! Da sind Ihnen die Gummiradeln übe': die Gummiwadetrr gegangen!"
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Vvcnvürttgkeit und Thronfolge. j Gne der. bedeutsamsten Errungen, schastcn des geeinten deutschen S3cife bildet das Bürgerliche Gesetzbuch, welches unter Andereniauch das Ehe und Familienrecht aller Deutschen mit einer Ausnahme regelt. Diese Ausnähme bilden die im Bundesrath vertretenen landesherrlichen Häuser und die ihnen gleichgestellten Familien". Terartiger Familien gibt es eine stattliche Anzahl welche ihre Sonderrechte aus dem politischen Wirrwarr Herleiten. der in früheren Jahrhunderten in deutschen Landen herrschte. Füralle diese Familien gelten in eherechtlicher Hinsicht besondere Bestimmungen, die in den sogenannten Hausgesetzen niedergelegt sind. Namentlich wird in letzteren die Fragender Ebenbürtigkeit auf der Goldwage gewogen, und die Alisprüche pflegen in der Regel um so höher geschraubt zu werden, je tiefer die Familie auf der. Stufenleite: politischer Bedeutung steht. Jeder Vorurtheilsfreie Deutsche wird dieses krampfhafte Festhalten an den Verhältnissen einer längst entschwundenen Zeit je nach Standpunkt und Gemüthsart entweder bedauern oder belächeln; die Hausgesetze sind aber einmal vorhanden, und es muß mit ihnen gerechnet werden. . Einen lehrreichen Fall dieser Art bietet der soeben entschiedene Streit um die Thronfolge in dem Fürstenthümchen Lippe zwischen den Linien Lippe - Biesterfeld und Schaumburg-Lippe, der ein pietätloses und unerquickliches Herumwühlen in alten Familienverhältnissen mindesten' zweifelhafter Art mit sich brachte, über die längst Gras gewachsen war. Es wurde im Laufe der Auseinandersetzungen nicht nur die eheliche Abstammung oer Ahnfrau der Lippe-Viester-selber, Modeste von Unruh, in Zweifel gezogen, sondern auch der Beweis zu erbringen versucht, daß die Stammnutter der schaumburg-lippischen Linie, geborenevon Finsenbausen, keinen Lcbenswandel geführt habe, den man in bürgerlichen Kreisen als ehrbar bezeichnet. Dieser wenig erbaulicken Sitten Untersuchung ist jetzt durch den Svruch des aus Mitgliedern des ReichsrichterKollegiums bestehenden Sondertribunals zu Gunsten des Grafen Leopold und der Linie Lippe-Biesterfeld ein Ende gemacht worden. Auch im Großherzogthum Oldenbürg spielt sich gegenwärtig ein Rechts-
streit um Ebenbürtigkeit und Thronfolgefähigkeit ab. Der Graf Alezander von Welsburg kämpft um seine Anerkennung als oldenburgischer Prinz, die ihm vom Großherzoge versagt wird. Des Grafen Vater, der im Jahre 189") verstorbene Herzog Elimar von Oldenbürg, soll nämlich durch Zine Vermählung mit Natalie Freiin Vogel von Friesenhof die Hoheitsrechte seiner Nachkommenschaft verwirkt haben. Die Weltgeschichte wird ruhig ihren Lauf nehmen, ob dieser oder jener rinz einst den oldenburgischen Thron besteigt, es berührt aber doch eigenthümlich, daß in dem Ländchen, dessen Fürsten früher ihre rechtlichen Ehegattinnen seibst aus dem Vürgerstande wählen durften, neuerdings das Hausgesetz" eine Ergänzung und Auslegung findet, denenzufolge beispielsweise die deutsche Kaiserin niemals der hohen Ehre theilhastig werden könnte. Großherzogin von Oldenburg zu werden. Bekanntlich herrschen nicht in allen ..ebenbürtigen" Familien so engherzige Anschauungen; so ist beispielsweise eine Tante der deutschen Kaiserin an den Professor Esmarch in Kiel und die Herzogin Pauline von Württemberg an den praktischen Arzt Dr. Willim in Brcslau verheirathet. In frischer Erinnerung ist es wohl auch.noch. daß Sachsen-Koburg-Gotha, um allen Ansprüchen des Thronfolgerechts zu genügen, die englische Abstammung seines Herzogs mit in den Kauf nehmen mußte. Stammbäume, und Hausgesetze sind für die Familien und Geschichtsschrciber wichtig und nützlich, es erscheint aber doch etwas sehr rückständig, daß sie auch allein für die, Regierungsfolge in, deutschen Staaten maßgeblich sein sollen. In allen anderen Ländern hat man mit derartigen Anschauungen schon längst aufgeräumt. In eine furchtbare Lage gerieth im Hauensteintunnel zwischen Ölten und Basel ein älterer Bahnwärter Namens Thöni. Auf einem Dienstgange durch den Tunnel gerieth der Mann mit einem Fuß in eine Weich?. V' r? jr. rn . . . . cie nro o ie i zuliemmle. oan icö 0er r ri.c i v . und in seiner Todesangst mackte er verzweifelte Anstrengungen. Dock umsonst; der Fuß blieb eingezwängt, und der verderbenbringende Schnellzug donnerte näher und näher. Noch ein Augenblick des höchsten Todes schreckens. und die Räder rollten über den Un--glücklichen hinweg. Ein Dienstqenosse fand ihn bald hernach schrecklich verstllmmelt in seinem Blute; beide Beine und eine Hand waren ihm abgequetscht; dazu hatte er schwere Verletzungen am Kopfe erlitten. Trotzdem war er noch am Leben und bei vollem Bewußtsein, sodaß er den schrecklichen Hergang mit allen Einzelheiten erzählen konnte. Dann aber war seine Kraft erschöpft, und er verschied alsbald. Er war ein gewissenhafter Mann, der, den, gleichen Dienst schon seit 24 Jahren versehen balte. .
lo eianzene rncnt meyr freimachen konnte. Eben war ein Zug von Base! 5ällia. Der Vabnwärter
: Allerlei silr'S Hau?. GegenHeiserkeit hilft warrnes, leichtes Salzwasser, in reichlichem Maße getrunken. Häufig' verschwindet das Uebel danach schon nach einem Tage. ' Bei chronischer Heiserkeit empfiehlt es sich, jeden Morgen nüchtern ein Glas davon zu trinken. Bereits nach kurzer Zeit wird sich der Erfolg bemerkbar machen. . Um die neu sich bildenden Blumenzwiebeln groß zu Ziehen, schlägt man folgendes Verfahren an. Man löst 'die sich bildenden kleinen Zwiebelchen ab, und pflanzt sie auf ein gut gegrabenes Beet, wo man sie von Unkraut rein erhält. Man nennt dies das Anzuchtsbeet. Dort bleiben sie über Winter stehen. Nach vier Jahren sind es große Zwiebeln, die für Zimmerkultur und die Kultur im Freien, verwendbar sind. Für Topfkultur müssen sie im Juli oder August nach Abwelken des Laubes aufgenommen, etwas trocken gelegt und darf im Herbst in den dazu bestimmten Topf gelegt werden. Ein Mittel zur Entfern u n g von überflüssigem Haar ist das folgende: Manvermischt V Drachmen Natriumsulfhydrat mit 1 Unze feinster Schlemmkreide und bewahrt die Mischung in einem fest verschlössenen Glase. Von diesem Pulver nimmt man jedesmal eine kleine Portion und rührt sie mit Wasser zu einen; steifen Brei. Denselben streicht man Messerrpdtn dick auf die behaarte Stelle, läßt Ijn einige Zeit liegen und wäscht ihn dann ab. Wenn man dieses Versahren mehrmals anwendet, so sollen die Haare au-gehen und nicht wieder nachwachsen. VerschimmelteFässer können in verschiedener Weise gereinigt werden, wichtig ist aber vor allem, daß man kein heißes Wasser hineinbringt, bevor der Schimmel möglichst gut mit einer Bürste entfernt wurde; denn durch das Uebergießen des Schimmels mit heißem Wasser entstehen riechende und schmeckend: Stoffe, welche in das Holz eindringen und dann nur sehr schwer zu entfernen sind. Vor allem ist also die innere Wand eines geschimmelten Fasses mit einer Bürste und mit kaltem Wajjer sorgfältig zu reinigen. Man reinigt die Fässer mit Dampf oder heißem Wasser. Man setzt, dem Wasser, welches zum Reinigen verwendet' wird, gebrannten Kalk, Soda, Schwefelsäure oder schwefligsauren Kalk zu. GestricheneFußböden werden sehr schön glänzend, wenn . man sie ab und zu mit Leinöl und Eiweiß abreibt. Auf eine halbe Tasse Leinöl rechnet ' man ein Eiweiß. Beide Bestandtheile gut vermengt. DasSchielen derKinder
wird ' pst durch Spielzeug hervorjerufen, das in zu großer Nähe der Augen aufgehängt wird, so daß es nur mit einer unnatürlichen und gezwungenen Augenstellung betrachtet werden tann. Besonders schädlich ist in dieser Beziehung das Befestigen von Spielfachen an dem Verdeck des Kinderwagens. Blutflecke zu entfernen. Man rührt Weizenstärke mit kaltem Wasser und trägt dies dick auf den Fleck auf, dann laßt man es trocknen. Später wird er abgerieben.' Dunkles Rorgeflecht in Stühlen erhält wieder seine helle, frische Farbe, wenn man es mit möglichst, dickem Seifenwasser, dem reichlich Ammonia zugesetzt ist, von beiden Seiten wäscht und bürstet. Soehandelte Stühle sind in Zugluft, zu trocknen, damit sich das Rohr wieder straff zieht. Um Honig auf seine Reinheit zu prüfen, gibt man einen Eßlöffel voll in ein kleines Fläschchen und setzt drei Eßlöffel voll gewöhnlichen. Brandy oder Alkohol hinzu. Man schüttelt das Ganze ziemlich lange und kräftig und läßt dann das Fläschchen eine Weile stehen. Zeigt sich nach- kurzer Zeit ein trüber Satz am Boden, so ist der Honig, verfälscht. Echter Honig hingegen verbindet sich völlig mit dem Brandy. Reinigen, von grünem Tuch.. In drei Quart Wasser kocht man 2 Unzen gewöhnlichen Tabak ab. In diese Brühe, taucht man eine reine steife Bürste und bürstet das grüne Tuch,-um'es zu reinigen, nach allen Richtungen gut durch. Ist nun die Flüssigkeit gut in das Tuch eingedrungen, so muß es nochmals nach dem Strich gebürstet werden, wonach es zum Trocknen aufgehängt wird. Das Tuch wird hiernach rein und glänzend, von welcher Farbe es auch sein mag. uch nimmt es keinen Tabäksgeruch an. Man Probire diese Art dek Verfahrens erst an einem Flicken. Gegen Ameisen im Hause bewährt sich Steinkohlentheer; man öestreicht längliche Stückchen Holz .mit demselben und legt sie an die Stellen, wo di: Ameisen am meisten verkehren. Auch kann man zu gleichem Zweck Wattebäuschchen mit Fischthran oder Karbolsäure befeuchten und dann an deii bezüglichen Stellen niederlegen. Strohmatten sind als Bedeöung des Fußbodens im Schlafzimrner den schweren gewebten Matten oder Teppichen bei Weitem vorzuziehen.' Das Kehren der Ziemer sollte udoch stets mit einem Besen geschehen, über den man einen Sack gezogen hat. Der Staub wird dadurch mehr zusammen gehalten und fliegt nicht so leicht im Zimmer umher. ' .
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