Indiana Tribüne, Volume 29, Number 55, Indianapolis, Marion County, 27 October 1905 — Page 6
Jndiana Tribüne, 27. Oktober 1905
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Europäische Nachrichten. Srsaß'Lotyringen. StraKbura. Der der demokra-
tischen Volkspartei angehörige Reichstaasaoaeordnete Blumentkal wuroe mit 15 Stimmen am 7 klerikale mm Ehrenbürgermeisier Kolmars gewählt. Dredenyofen. Mr m umtz baden gebürtige Husar Berner des von Mainz nach bier verlegten 13. Husarenregiments ritt mit dem Leutnant v. Blumenthal zwischen Äconyoten und Nieder - Jeutz der Mosel entlang. Der Leutnant gab fc:nt H'.:sa?c e;.. Befehl, bei der Fähre die Mosel zu durchreiten, um festzustellen, wo der Fluß zu 'passiren sei. In einer Entfcrnuna von etwa 20 Meter vom Ufer überscklua sich das Pferd an -einer tiefen Stelle und warf den Reiter ab. Berner ertrank, während das Pferd unbeschädigt das User erreichte. roschweiler. . Vor einiger Zeit wurde der Wirth Umhofer in einem ihm gehörigen leerfteyenden Hause von einem 20iähriqen jungen Msnne, der sich dort unberechtigter Weise aushielt, nach kurzem zortwecyfel durch, einen Revolverschub getodtet. Sodann gab der Mörder auf die herbeieilende Frau des Umhofer einen Sckun ab und traf sie in den Unterleib. Außerdem verwundete er noch einen zungen cann ourcy einen streifschliß. Der Mörder flüchtete in den nahen Wald. Die durch eine UlanenPatrouille und eine Abtheilung Insanierte aufgenommene Verfolgung verlief resultatlos. .U'r s p r u n g. Hier entlud sich beim Laden eines Gewehrs durch den 17jähriaen Roltenbofer die Waffe, wodurch dessen Mutter und ein Bruder schwer verletzt wurden. Zkreckrerrvurg. Schwerin. Todt aufgefunden wurde auf dem Felde bei den Kühen der schon bejahrte Kuhhirte Hase zu Rabensteinfeld. Der Verstorbene hatte schon längere Zeit hindurch gekränkelt. Ein Schlaganfall wird seinem Leben ein plötzliches Ende gemacht haben. Hase war Theilnehmer am Kriege 187071. B u ch h o l 3. Hier war die schon bejährte Arbeiterfrau Parbs mit Roggenbinden beschäftigt, als sie mit einem Fuß in die im Betriebe befindliche Mähmaschine geneth, wodurch dieser fast abgeschnitten wurde. Die Verunglückte mußte sofort in das Gadebuscher Krankenhaus transportirt werden. Neubrandenburg. Kürzlich entstand hier auf dem an der Pfaffen- und Bohnenstraße belegenen Grundstück des Bäckermeisters Otto Köhn Feuer. Das Haus brannte völlig nieder. Parchim. Professor Dr. Albert Freybe am hiesigen Friedrich FranzGymnasium wird aus seinen Antrag zu Michaelis d. I. in den Ruhestand treten. N o st o ck. Dr. Karl Watzinger. Privatdocent der Archäologie an der Universität Berlin, ist als außerordentlicher Professor nach hier berufen worden. Er wird Nachfolger Koerntes, des jetzigen Leiters der archäologisKen Reichsanstalt in Rom. Dieser Tage ist hier der ehemalige OberLandesgerichtspräsident Bernh. von Maltzan Frhr. zu Wartenberg und Penzlin im Alter von 85 Jahren gestorben. Stralendorf. Der Schulze F. Behrmann feierte sein 25jahriges Dienstjubiläum, zu dem ihm der Magistrat seine Glückwünsche durch die Senatoren Müller und Dr. Müller aussprechen ließ. Hrdek?rg Oldenburg. Kürzlich verschied in unserer Stadt die Frau Staatsminister Constanze Ruhstrat geb.Mutzenbecher, die Mutter desFinanzministers Ruhstrat. Delmenhorst. Eine unserer verdienstvollsten Bürgerinnen, Frau Medizinalrath Dr. v. Harbon, ist gestorben. Sie stand an der Spitze des Vaterländischen Frauenvereins in sehr wirkungsvoller Weise. Nicht minder groß- sind ihre Verdienste, die sie sich als Mitglied des RothenKreuzes" erworden hat. Vor ca. zwei Jahren erhielt sie die Rothe Kreuz - Medaille. E u t i n. Der 32jährige Arbeiter, frühere Musiker Peter Block aus Lensierbeck bei Wismar, beging hier Selbstmord, indem er sich vom Zuge überfahren ließ. Einige Augenblicke vor em Vorüberfahren des von hier nach Lübeck abgelassenen Zuges sprang er von der vor dem Weöerhain belegenen Brücke herab auf das Geleise. D:r Tod muß sofort eingetreten sein. Die Lnche wurde m die Leichenkammer des Julienhospitals überführt. V e ch t a. Ein weit über die Grenzen seiner engeren Heimath bekannter Herr, der Medizinalrath Dr. BurwiNkel Hierselbst, feierte kürzlich sein 50jähriges Jubiläum als praktischer Arzt. Er stammt aus einer münsterlandllchen Arztsamüie, deren Mltglie der sämmtlich ein hohes- Lebensalter erreichten. Im letzten Augenblick. Herr (der eine alte häßliche Cousine nach der Bahn gebrach! und gerade angekommen ist, als sich der Zug in Veweauna seken will): Das nenne ick Glück. . . nicht 'mal einen Kuß hat sie mir aeven lonneni
Ter Pfingstochse als Ncgistrator. ' Humoreske von 2JIr, Feder. Schlächtermeister Trübe war zwar kein poetisch angelegter Mensch, aber so viel Einfluß hatte das schöne' Wetter vor den Pfingstfeiertagen doch auf ihn, daß er sich ernstlich fragte, öb er der Viktualienhändlerin Rabe nicht Herz und Hand anbieten sollte. Frau Rabe war 'eine Wittwe, deren Seliger
ihr ein kleines Vermögen hinterlassen hatte. . . Schmunzelnd setzte sich Trübe also nieder, um in dem angedeuteten Sinne an die Wittwe zu schreiben. Als er aber die Feder ansetzte, stutzte er. war die Wittwe Rabe, die ihren Bedarf an Wurstwaaren von ihm bezog, nicht noch mit einem Schulo - Konto belastet? Er nahm ein dickes Geschäftsbuch vom Regal und schlug- den Buchstaben R. auf. Richtig, er hatte von ihr noch 55.50 Mark zu bekommen, und das bereits seit einem halben Jahre. Sie pflegte doch sonst sr casch zu bezahlen sollte sie diesen Posten vergessen haben? In Geldsachen hörte die Gemüthlichkeit beim Schlächtermeiste? Trübe stets auf. Da kam ihm ein vortrefflicher Gedanke. Wenn er m seinem HeirathIantrag recht zart an die schwebende Schuld erinnerte, so konnte das eine dem andern nur zugute kommen. Die Wittwe mußte sich sagen: Heirathe ich ihn. so brauche ich die Rechnung nicht zu bezahlen und heirathe ich ihn nicht, so muß ich ihm die Rechnung sofort bezahlen, schon um ihn zu trösten. Er schrieb also: Frau C. A. Rabe. Wwe.. Viktualienhandlung hier. Sebr geehrte, geliebte Frau! Bezugnehmend auf meine Rechnung vom 13. Dez. betr. gelieferte Würste und Schinken bitte ich ergebenst, meine Gefühle für Ihre werthe Person nicht zu unterschätzen. Sie haben mir allerdings in zarter Weise angedeutet, daß Sie erst die Trauer um Ihren Seligen vom 6. Juni v. I. überwinden müssen, aber dürfte es nickt endlich sein? Oder wünschen Sie, daß ich den Betrag von 55 Mark 50 Pfg. durch meinen Gesellen erheben lasse? Auch habe ich bis jetzt frische Blutwurst, die ich Ihnen zu dem bekannten billigen Preise offerire, nebst meinem Herzen, das in alterGüts für Sie schlägt und nie zu schlagen aufhören wird. Sie wissen, ich bin ein guter Geschäftsmann und habe auch neuerdings wieder einen Transport Ochsen übernommen, als welchen Sie mich ja kennen. Salamiwurst ist noch nicht hart, o bitte, seien Sie es auch nicht, geliebte Frau! Indem ich mich der Hoffnung hingebe, daß Sie mich endlich erhören und mir den Betrag laut beiliegend wiederholter Rechnung baldigst zusenden werden, verbleibe ich in alter Berehrung und Liebe Hochachtungsvoll ergebenst Ttübe, Schlächtermeister. Um den Empfang zu verstehen, den dieses Schreiben bei der Wittwe Rabe hatte, muß vor Allem erwähnt werden, daß der zunehmende Wohlstand auf sie im höchsten Grade verfeinernd gewirkt hatte. Sie hatte den Ehrgeiz, einen höheren Rang unter ihren Mitmenschen einzunehmen, und ihre Wahl war schließlich auf den Titel Frau Registrator" gefallen. Die Möglichkeit dazu bot sich, wenn sie den Registrator Piefke heirathete. Zum ersten Pfingst-' feiertage bereitete Frau Rabe ein Gartenfest vor; der Glanzpunkt des Festes sollte die Bekanntmachung ihrer. Verlobung mit Piefke bilden. Man kann sich nun einen Begriff machen, mit welchen Gefühlen die feine Dame das Schreiben des Schlächtermeisters entgegsnnahm. Sie antwortete recht frostig: Herrn Schlächtermeister Trübe, hier. Indem ich Ihr Schreiben vom 6. d. M. bestätige, ersuche ich. Sie, dcn geforderten Betrag an meiner Kasse abheben lassen zu wollen. Was den übrigen Inhalt Ihres gefl. Schreibens anbetrifft, so bedauere ich, ablehnen zu müssen, da ich bereits versehen bin. Hochachtungsvoll Amalie Rabe. Nachschrift: Mit Leuten, denen es mit .der Bezahlung so sehr eilig ist, habe ich überhaupt nicht qern zu thun. Als der Schlächtermeister die Antwort erhielt, war er wie vor den Kopf geschlagen. Der erste Pfingstfeiertag war da. und mit ihm das Gartenfest der' Frau Rabe. Registrator Picske fehlte noch. Die Gastgeberin behielt darum einen sorgenvollen Zug um den Münd, der sich aber in ein strahlendes Lächeln auflöste, als der zu diesem Zweck engagirte Lohndiener in den Garten trat und meldete: - Herr Registrator Piefke." Die Gartenthür öffnete "sich und herein trat voller Würde ein bekränzter Ochse. Eine nicht enden wollende Heiterkeit der Gäste belohnte diesen Scherz denn für etwas anderes konnte es doch wohl Niemand halten. Wie können Sie sich erlauben, dieses Vieh - hereinzulassen?" herrschte Frau Rabe den Lohndiener an. Ich habe ihn ja nicht hereingelassen!" entschuldigte sich dieser. Der Herr Registrator kam, und ich meldete ihn an, und während ich hier im Garten meldete, kam der Schlächtermeister Trübe mit seinem Ochsen herein." Der Zorn der Wittwe kehrte sich nunmehr gegen Trübe. Mein. Herr." wandte sich die Witt-
we mit schrecklicher Stimme an den Schlächtermeister, Sie werden doch wohl wissen,' daß ich keine Ochsen kaufe, wenn sie auch noch so sehr bekränzt sind, und wenn schon, so ist an einem Feiertage und in dieser festlichen Stimmung Ort und Zeit recht schlecht gewählt." Aber, verehrte Frau, wer denkt denn an Verkaufen? Ich wollte mir nur erlauben. Ihnen diesen Pfingstochsen zum Geschenk zu 'machen. Sie werden daraus ersehen, daß ich durchaus kein Knicker bin, wie Sie nach Ihrem werthen Schreiben, dessen Empfang 'ich übrigens bestätige, anzunehmen belieben. Möge Ihnen dieser Ochse, theuerste Frau Rabe " Er konnte diesen Wunsch aber nicht beendigen, denn plötzlich rief ein Junge: Ach, das ist ja, der Pfingstochse von der Schlächterinnung, Un Herr Trübe gewonnen hat." Trübes Miene verdüsterte sich. Die Schlächterinnung führte alljährlich einen bekränzter? Pfingstochsen auf die Wiese vor dem Thore der Stadt hinaus, und die Lehrlinge führten um diesen Ochsen herum einen Tanz auZ. Zum Schlüsse wurde das Thier unter die Jnnungsmitglieder verloost. In diesem Jahre war Trübe der glückliche Gewinner gewesen, und sofort kam ihm der Gedanke, ob er mit dem Gewinn 'der Dame seiner Sehnsucht nicht ein Geschenk machen solle. Dann mußte sie ja einsehen, daß er nicht nur kein Geizhals, sondern im Gegentheil ein Mann mit offener Hand sei. Wenn er selbst den Ochsen geschlachtet hätte, dann hätte er eine schöne Einnahme daraus ziehen können vorausgesetzt, daß seine Kunden ihm den zähen Braten nicht an den Kopf geworfen hätten, denn die sparsame Schlächterinnung 'hatte zu dem Pftngstspiel denOchsen von einem Cirkusklown erstanden, der dasThier halb umsonst weggab, weil es altersschwach geworden war. Inzwischen war Herr Registrator Piefke eingetreten, und seine Begrüßung mit Frau Rabs war eine so innige, daß diese sich plötzlich mit sehr liebenswürdiger Miene an Trübe wendete und sagte: Erlauben Sie mir, Ihnen meine Verlobten, Herrn Registrator Piefke. vorzustellen. Und wenn Ihnen viel 'iaran gelegen ist. daß ich Ihren Och?en als Geschenk annehme " Ja, Kuchen!" fiel Trübe entrüstet ?in. Da verarbeite ich ihn lieber zu Wurst." Stolz zog er mit seinem Pfingstnchsen ab. Am dritten Feiertage schickte er seinen Gesellen mit der Rech nung. der 55 Mark 50 Pfennig an der Kasse" erhob.
Ein ttrtyetl uvcr Lesslng. Eine sehr niedliche, nur wenig be kannt gewordene Anekdote über Lesstng hat einmal der verstorbene Berliner Arzt und Schriftsteller Max Ring erzählt, der ste der Mittheilung eines Wolsenbüttler Freundes , verdankte. Dort lebte noch in den dreißiger Iahren des vorigen Jahrhunderts die uralte Aufwärterin Gotthold Ephraims, eine Frau, die auf ihren berühmten Herrn keineswegs gut zu sprechen war. Ein Verehrer des Dichters hatte von der Alten gehört und reiste eigens nach Wolfenbüttel, um aus ihrem Munde etwas über das häusliche Leben Lessing's zu erfahren. Die Alte zeigte sich aber sehr wortkarg und hatte nicht die geringste Lust, Rede und Antwort zu stehen. Nur als der Herr fragte, oö Lessing geraucht habe, erwiderte sie ärgerlich in plattdeutschem Dialekt: Hei harre nix, hei kunne nix und dogte ok nix, aber schmöken bau hei'n ganzen Dag." (Er hatte nichts, er konnte nichts und taugte auch nichts, aber rauchen that er den ganzen Tag.) Ter schlaue Billy. Billy's Großvater ist Arzt und m Billy's Augen der größte Mann der Erde. Kürzlich entschloß sich der alte Herr, aus Gesundheitsrücksichten eine Reise nach Europa zu unternehmen, und Billy, trostlos über die bevorstehende Trennung, setzte all seine Beredtsamkeit daran, seinen Großvater davon abzubringen. Ich sehe gar nicht ein, Großpapa," sagte Billy, warum Du so. weit fort mußt für Deine Gesundheit; Du bist doch ein Doktor." Eben deshalb." meinte der alte Herr, weil ich Arzt bin, weiß ich, was mir Noth thut. Ich hab mich selbst untersucht und hab gefunden, daß ich eine Veränderung und Ruhe brauche, deshalb habe ich mir eine Seereise verschrieben, und wenn ein Arzt Einem etwas verschreibt, so muß man sich danach richten, wozu ist denn sqnst ein Doktor gut?" Billy , dachte einen Augenblick über das gewichtige Argument nach, dann hellte sich sein Gesichtchen auf und cr sagte: Aber. Großpapa, warum versuchst Du's nicht mal mit einem anderen Doktor?" Vorbereitung. Hausfrau: Also, heirathen werden Sie, Anna? Haben Sie sich den Schritt auch ernstlich überlegt?" Stubenmädchen: Q aewik. anä Frau, ich bin schon zweii mal bei der Kartenschlägerin gewe- ! seit."
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W!3ta-7ZA i. flmw Mein Fräulein, ich kann Sie wandeln lassen!" Guter Grund. 0 Fr au: Ich frage mich, weshalb Du durchaus unsere Soiree nicht bei uns zu Hause, sondern in einem gemieiheten Saale auswärts geben willst?" , Mann: Sehr einfach! Weil ich dann selbst auch ruhig nach Hause gehen kann, wenn mir die Sache zu langweilig wird . . ." Boshaftes Mißverst ä n d n i ß. Sehen Sie, ich kann nicht anders ich muß dichten!" Den möcht' ich kennen, der mich dazu zwingen könnte!" , Ein lieber crl. Also das ist Dein Mann?! Ich kann Dich nicht begreifen war er sehr reich?" Das glaubten wir auch. Er war nämlich mit meiner ganzen Familie so frech, roh und unverschämt, daß wir alle dachten, er müsse aus sehr vornehmem Hause sein." Strafe. Parvenu (zur Tochier): Ella, wenn Du nicht artig bist,, mußt Du heute zur Strafe in's Theater gehen, wo ein klassisches Stuck zu ermäßigten Preisen ausgeführt wird." Starker Optimismus. Der Aufseher hat nichts gesagt, als ich mich auf diese Kinderbank setzte. . . da muß ich doch noch recht jugendlich aussehen!" Durchschaut. ...O, ich liebe Ihre Tochter wahnsinnig!" ,Jch fürchte, Sie lieben über meine Verhältnisse!" Höhere Töchterweisheit. Wozu dient eigentlich kondensirte Milch, Bertha?" Jedenfalls für Leute, die in ihrer Küche zu wenig Platz haben!"
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f nW I i . - nicht ungestraft unter Ihresgleichen Beim Heirathsvermittler. Fleißig und häuslich, haben Se gesagt, wär' die Dame... ich habe mich erkundigt: Fleiß besitzt se, aber a Haus nich!" Eine andere Sache. Hausherr (zum Weinreisenden): Ich habe Ihnen doch bereits gesagt, daß ich Antialkoholiker bin und weder Bier noch Wein trinke!" Weinreisender: Nun, eine Kleinigkeit könnten Sie immerhin bestellen, wir geben neun Monate Ziel..." Hausherr: So, neun Monate; da schicken Sie hundert Flaschen!" 1 m m m Abnunasooll. V ' Warum stecken Deine Säu die Köpfe so sonderbar zusammen?" Entweder 's ist a schwar's G'witter im Anzug oder 's ist a Automobüll in der Gegend!" Fatal. Betrunkener: So eine Gemeinheit, gerade jetzt, wo i' ein wenig im Geh'n drin 'wäre, muß der Malefizweg wieder eine Biegung machen." EtwasAnderes. Mutter (entrüstet): Ein Leutnant hat Dich zweimal geküßt!" Tochter: Du irrst. Mama, das zweitemal war's ein anderer!" Nicht zuständig. Können Sie sich ausweisen? Das hat bis jetzt immer die Polizei besorgt." Größenwahn.' Der jüngste Lehrling: Einen sehr tüchtigen Meister habe ich, der ist in allem meine rechte Hand." Gaunirfrechheit. Richter: Was sind Sie?" Angeklagter: Sie kennen mich nicht? Ich bin einer Jhrer Arbeitgeber!" Kleines Mißverständnih. cV 5 . . . Sagt mal, wie stark ist denn Eure Familie?" , Na wenn's drauf ankommt, schmeißen wirZ ganze Dorf zum Thor 'naus!"
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