Indiana Tribüne, Volume 29, Number 53, Indianapolis, Marion County, 25 October 1905 — Page 4
2S. Oktober 1905.
Jndiana Tribüne. veraulgeaeveu von bet CButtnfcttg Indianapolis, Ind. ' varry O. Thndiu Präsident. Geschäfts. oealt No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 209
! tercd t the Post Office ot Indianapolis as sccond dass matter. Die Campagne. Für die bevorstehende städtische Mayor. Wahl stehen sich als die Kandidaten Indianapolis News" und Jndiana. poliS Morning Star- in bitterer Fehde gegenüber. So scheint eö wenigstens, wenn auch die in Frage stehenden Leute Holdman.und Bookwalter heißen. Das Volk ist mit einem ungeheuren Wulste von Anklagen' gegen Holtzman sowohl als auch gegen Bookwalter belästigt worden Anklagen, die bei nahe gleichartiger Natur sind. Die NewS" behauptet, daß unterÄook walter'S Administration die Moral der Stadt leiden würde; der Star- be, schwer) sich darüber, daß die städtische Verwaltung unter Holtzman dem Laster Vorschub leiste. Die JssueS-, welche diese "beiden Zeitungen dem Volke vorführen, find künstlich gemachte und aufgebauschte, welche eigentlich die Bürgerschaft durch aus nicht berühren: die Laster Trink, lokale, Bordelle. Spielhöhlen. Wenn auswärtige Leser die Berichte, Appelle, Leitartikel. Wurstzipfel" und imitir. ten VolkSftimmen lesen, müssen sie den Eindruck erhalten, als ob Jndianapo liS der Stadt Deadwood in Arizona zu ihrer blühendsten Zeit nacheifere daß man über Spiellokale stolpert, die Wirthschaften Verbrecherstätten find und die Bordellwlrthin als Anstandödame .mit der größten Zuvorkommenheit von den Behörden behan6elt wird. Daß in Wirklichkeit ganz andere Zu stände in Indianapolis vorherrschen, weiß jeder intelligente Bürger und sollte auch deshalb über den dreisten Quatsch empört sein, mit dem die eng lischen Zeitungen ihre Spalten füllen. DaS Moralfrage.Jssue ist blödfin. nig und unwahr, es existirt hier nicht. Nur ganz imGeheimen fristen etliche pro feffionelle Spieler unter dieser Adminiftration ein Dasein gerade wie unter der Bookwalter'S, daSBordellthum belästigt unsere Stadt und die Bürgerschaft jetzt ebenso weuig wie vor zwei Jahren. Die Schankwirthschaften sind in unserer Stadt respektabler wie in den meisten Großstädten deö Lande?, weil sie zu meist in den Händen anständiger Leute find. Da wird mit großer Genugthuung Indianapolis als no mean City" von den englischen Zeitungen gerühmt und zugleich in dem Campagnegewäsch , in die Welt hinaus posaunt, daß unser Stadt eine - Lasterhöhle, ein wahres Sumpfloch der Unmoral sei. - Merkwürdig aber ist, daß beide Kan didaten sich verleiten ließen, der Rich tung, welche die englische Presse der Campagne gegeben hat, zu folgen. Wir hätten gerne Erleuchtung über die Fragen, die den Bürger in Wirklichkeit interessiren und ihm besonders nahe liegen, gewünscht, nämlich über die Straßen, Oekonomie in der Stadtver waltung u. s. w. Nun vielleicht hat fich der Geiser der Herren bald erschöpft, so daß die wirk lichen Fragen vernünftig und im In teresse des Gemeinwesens erwogen wer den können. Im ganzen Lande ist kaum eine an dere Stadt von der Größe der unsrigen zu finden, in welcher nach Mitternacht die Straßen so ruhig find und Betrun kene find eine Seltenheit. Gerade zu der Zeit, in welcher in anderen Mittel großen Städten das Nachtleben be ginnt, herrscht hier die tiefste Ruhe. Ausschreitungen .jeglicher Art gehören zu der größten Seltenheit. Mit AuSnahmi der Tödtung durch den Polizisten Christ, die man nicht als Mord bezeichnen kann, ist kein Mord seit einem halben Jahre (der durch den Neger Smith an seiner Frau began gene) in unseren Stadt vorgekommen und ' keine dieser Blutthaten ist dem SchnapZteufel in die-Schuhe zu schie ben. Selbst die peinen Verbrechen, wie Diebftahl und Angriffe stehen in ihrer Verhältn!ßzahl weit hinter den in anderen Städten begangenen Verbre chen zurück. ' " ' . . Hazardirt wurde unter allen Admi niftratkonen und wird auch unter ir? gmd einer späteren werden. .DaS ganze Geschwätz über , den Ein
fluß irgend einer Administration auf diese Uebel ist thöricht. Wenn nicht mit Karten oder Würfeln gespielt wird.
so wetten di: Spielsüchtigm auf Wah len, das Wetter oder irgend eine andere Zufälligkeit. Die Bevölkerung sollte fich darüber klar sein, daß in dieser Campagne die .News- und der Star- um die Herr schast über Indianapolis streiten. Das Wohl des Gemeinwesens ist beiden Blättern höchst gleichgiltig. sonst würden sie unsere Stadt nicht durch ihre Spalten in gänzlich unverdienten Verruf bringen. Was die Personen der MayorS Kandidaten angeht, so ist der Unter. schied zwischen ihnen' wohl kaum größer als der zwischen gleich würd! gen und ehrbaren Bürgern, von denen der eine seine Erholung in der Kirche, der andere aber in harmloser Geselligkeit sucht. Beide Zeitungen aber berichten Un tinahrhelttn . 5nenn fi Kebaukten. dak Anzucht und Völlerei in unserer Stadt herrschen und das Bürgerthum sollte energischen Protest gegen solche unver antworUiche Verlüumdungen erheben. Der Kongreß der etwa 300 Semftwö und Stüdtevertreter, der mit Erlaubniß der Regierung Ende September seine Berathungen eröss nete, hat zugleich durch die Ruhe und geschäftsmäßige Formgewandtheit fei ner Debatten den günstigsten Eindruck gemacht. ES stellte fich sehr bald her aus, daß die große Majorität dieser Vertrauensmänner aus allen Theilen des Reiche- da? Manifest des Zaren und daS organische Statut vom 19. August dS. IS. als eine genügende Grundlage politischer Freiheit aner kennt und davon zum Wohle des Rei cheS loyalen Gebrauch machen will. Die radikale Richtung, die Wahlent Haltung und Fernbleiben von der Duma als demonstrativen Ausdruck der Unzusriedenheit mit den Zugeständnis sen deS Zaren verlangte, kam gar nicht zu Worte. Einen guten Eindruck machte eS, daß auch der eben freigelassene Pttf. Miljoukow ebenfalls von Anfang an 'dem Kongreß beiwohnen konnte, an dem auch Generäle in Uni form, Kaukasier und Tataren in ihrer Nationaltracht theilnahmen. Darüber, daß die Unruhen in TifliS das Fern. bleiben der von dort erwarteten Ver treter verursachen, sprach der Kongreß durch förmlichen Beschluß sein Be dauern aus. DaS Erscheinen zweier sinnländischer Abgeordneter wirkte bei nahe Wie ein Protest gegen die Unter werfuug unter die Zentralautorität: denn diese beiden Delegierten blieben demonstrativ stumm und enthielten fich jeder Abstimmung. DaS Tempera ment und die Redeweise fast aller rusfi schm Abgeordneten ist für einerein parlamentarische Behandlung der par lamentarischen Geschäfte sehr günstig. weil schmucklose, ja 'sogar eintönige Darlegungen den besten Eindruck zu machen scheinen. Die pathetischen Ergüsse. deS Polen WrodlewSki und die selbstgefällige Be, redtsamkelt deS Herrn de Robert! fan den, trotzdem ihr Sachinhalt dem Sinne der Mehrheit entsprach, keine Würdigung als oratorische Leistungen; den Russen erschien diese übertriebene Lebhaftigkeit und überflüssige Anftren. gung als etwas ihrer Nationalität Fremdes. Unter den Gästen dieses lmprovifirten Parlaments wurde der englische Journalist Stead, weil er kein russisch versteht, mit einigem Be fremden bemerkt; seine Landsmännin, die philantropische Gräfin Bobrinöky und einige geschäftige Frauenrechtlerin nen erfreuten fich dagegen der größten Beliebtheit. Der allgemeine Eindruck der Berathungen wär, daß im zukünf tkgen RelchSparlament Rußlands maß volle, wohl überlegte Kleinarbeit am Platze sei und daß man fich vor allem gegen übertriebenen Eiser und patheti tische Kraftleistungen als gegen Kin derkrankhelten neuer Parlamente vor sehen müsse. Nach Angaben vom ftädti schen Gesundheitsrath Dr. T. Victor Keene kann unsere Stadt fich glücklich schätzen, daß der gesundheitliche .Zu stand seiner Bewohner so günstig ist. Nach seinem Bericht kamen, im letzten Monat nur 16 DiphteritiSfälle in der Stadt vor, während im Staat Jndiana in 16 Gemeinden die Schulen wegen DihtiritiS geschlossen werden mußten Dr. Keene ist der Anficht, daß die ärzl lich: Untersuchung der Schulkinder fehr viel mit Hebung der gesundheitlichen Zustände hier zu thun hat.
Eine wichtige Entscheidung deS
Jeffersonvillkr KreisrichterS. Im Kreisgericht zu Jeffersonville gab Richter H. C. Montgomery eine wich tige Entscheidung ab, die eine neue Entwickelung deS famosen Moore'Ge. setzeS darstellt. Nach diesem neuen Ge setze kann bekanntlich in einer Ward oder Township, wo eine Remonstranz gegen daS Wirthsgeschäft durchdrlngt, zwei Jahre sang keine Licenz gewährt werden. In der Juni Versammlung der County.Commissäre reichte Fred. Metz ger ein Gesuch um eine Wirthschafts licenz in Henryville ein. Dasselbe wurde auf Grund einer Remonstranz abgewiesen, aber die Majorität der Wasserfimpel mar eine so knappe, daß an'S KrelSgericht appellirt wurde. Im nächsten Termin ging den Kom missSren noch eine Remonstranz zu, diesmal nicht gegen die Person Metz' ger'S sondern gegen sein Gewerbe. Die Commissäre entschieden, es dürfe in Monroe Township für zwei Jahre keine Licenz gewährt werden. Nachdem Metz ger appellirt hatte, reichten die Wasser simpel einen Antrag aus Niederschla gung deS Falles ein, auf Grund hin, daß die Remonstranz das WirthSge schäft im Township ohne hin ausge schlössen Labe. Gegen den Antrag ging ein Einwand ein, der am SamStag argumentirt wurde. Der Richter wies den Ein wand schließlich ab. da Metzger keinen Grund zum Appelliren gehabt habe; denn sein Gewerbe sei sür zwei Jare ausgeschlossen! Wahrscheinlich geht der Fall an'S Supremegericht. Nachtfröste haben wenig Schaden angerichtet. Obgleich wir eigentlich noch keinen großen Frost gehabt haben, so haben doch die. Nachtfröste, welche wir vor mehreren Tagen hatten, wie fich au eingelaufenen Berichten ersehen läßt, so manches verdorben, viel glücklicherweise nicht, da in Feld und Garten be reitS ziemlich aufgeräumt war. Als der Frost eintrat, war die To matenernte noch im vollen Gange, jetzt natürlich hatS ein Ende. Die grünen und halbreifen Tomaten, die meist zum Schlüsse der Saison anlange?, zeigen dies deutlich an. Daß eine Menge Tomaten vttloren gingen, die bei milderen Wetter noch ausgereift wären, ist selbstverständlich. Dem MaiS hat der Frost nicht viel anhaben können, selbst der spütge pflanzte hat genügend Zeit gehabt, vor d5n ersten Frösten fast völlig zur Ruhe zu gelangen. Jetzt, nachdem der erste Frost ein trat, geht eS an die MeerettigErnte, denn nach einer alten bewährten Regel wartet man stets den ersten Frost ab, ehe an die Einheimfung desselben ge dacht wird. In den Blumengärten natürlich da sieht'S anders aus. Die schöne Zierde des Sommers, hauptsächlich die em pfindlicheren Pflanzen, sie find dahin. Die Bäume fangen an, fich zu ent tauben und bald steht uns der Winter vor der Thüre. Farmer-Jnpitut. Die Arrangements 'für das jährliche Farmer.Jnftitut, welches am 22. und 23. November in Cypreß, Union Town ship, stattfindet, werden iom Vor sisenden Walter Goldsmit jetzt ge troffen. Ein reichhaltiges Programm ist auf gestellt. Ansprachen werden gehalten werden von A. P. Burnside von Green cafte über Landwege . und Vieh, I. A. Coleman von Rushville über Mals, Klee und Schweinezucht, Frl. Mather von Normal, Jll., über Haushaltung. Hl , Neue Inkorporationen. Folgende Gesellschaften reichten beim Staatssekretär ihre JncorporationS Papiere ein: Die W. B. Harris & Son Co.-, EllettSville; Buchdruckerei; Capital S25 000; Directoren: W. B. Harris, W. P. Sandy, F. I. Hermes, F. I. OwenS und W. W. Harris. Northwestern Jndiana Jnterurdan and Street Railway Co., Capital 810,000, Direktoren Franklin C. Knight, Edwin Knight, W. B. Ray, M. Elmer Dinwiddie und George M. Bliß. EvanSville Paducah und Cairo Line, Evanöville; Capital $25,000, Direk toren. R. K. Dunkerson. W. S. Gil bert, H. C. Gilbert. S. A. Fowler und George C. Crumbaugh.
Für die .Küche.
Wiener Ro st braten. Man schneidet von einem rohen Roastbeef feajeioen von etwa 1 Zoll Dicke und klopft sie sehr stark. Dann bratet man sie schnell m steigender Butter gar und aibt dazu in Butter weick und wein et dünstete Zwiebeln, die aam fein aewiegt sein müssen, außerdem beliebiz aeöratene Kartofttln. Diese Rottbraten sind eine wabre Delikatesse. SieJ niucn innen noch rosa sem und wer- .. . ' . " den aus ganz scharfem Feuer g-braten. Pastete von Mohrrüben, mit Bohnen und Linsen. 1 Pfund weiße Bohnen (getrocknete), y2 Pfund Linsen, einige mittelgroße, kleingehackte Zwiebeln, 3 Unzen Butter, 1 Pfund Mohrrüben, 1 Prise Salz. Die Linsen und Vobnen werfoen mit Wasser weich gekocht und durch em S:eo getrieben, daß sie emen sesten Brei ergeben. Die Mohrrüben werden geputzt und ebenfalls weich gekocht. In eine längliche mit Semmelkrumen und Butter ausaestrichen: Pfanne giebt man zuerst die Hälfte des Breies, darüber die Mohrrüben und auf diese die Hälfte der Butter. Nun fügt man den übrigen Brei hinzu, vertheilt ihn gleichmäßig über die Mohrrüben, so daß diese vollständig bedeckt sind, belegt diese Decke mit der übrigen Butter und giebt das Ganze in den Ofen, bis es eine leichte Kruste hat. . Rührei in Coqui.llenschal e n. 6 Eier, 1 Eßlöffel Milch, 2 Eßlöffel Sahne. 114 Unze Butter, 2 Eßlöffel gehackte Champignons oder Morcheln, 1 Unze gekochter gehackter Schinken, 2' Sardellen, etwas Salz. Bon 6 Eiern, 1 Eßlöffel Milch und etwas Salz wird mit der Hälfte Butter ein Rührei bereitet. In der übrigen Butter werden die gehackten Champignons oder Morcheln gedämpft. 2 Eßlöffel Sahne. Schinken und Sardellen werden damit Der mischt. Diese Mischung wird ab wechselnd mit dem Rührei in die erwärmten Coquillenschalen gefüllt, geriebene Semmel wird darüber gesiebt und die Schalen recht heiß fei virt. Käse-Auflaufaufschw e.izer Art. Man reibt einen Teller voll Schweizerkäse, feuchtet ihn mit fettem süßen Rahm an und läßt ihn eine Viertelstunde stehen. Indeß quirlt man von vier Eidottern, süßem Rahm, etwas Mehl und zerlassener Butter einen dünnen Teig ab, mischt den Schnee der vier Eiweiße hinein, vermengt alles mit dem Käse, thut die Masse in eine gut mit Butter bestrichene Form, bäckt'den Auflauf 20 Minuten und giebt ihn sofort mit der .Form zu Tisch. Gefülltes Semmelbrod. Die Kruste wird abgerieben, das Brod in der Mitte getheilt und ausgehöhlt. Dann kocht man Obst, rührt Eidotter mit Semmelkrnmcn dazu, auch einige Makronen.fülltdies in das ausgehöhlte Brod, welches in Milch mit Ei eingeweicht und in Semmel umgedreht ist, fügt es zusammen und bäckt es in Schmalzbutter gelb. ' Schott sche SchellfischSuppe. Drei bis vier kleine Schellfische werden gehäutet, von allen Gräten befreit und in Sücke zerlegt. Die Köpfe, die Haut und Gräten werden mit zerschnittenem Wurzelwerk, drei geschälten Zwiebeln in 3 bis 3V2 Quart Brühe eine Stunde gekocht, dann durch ein feines Haarsieb gegossen und wieder auf das Feuer gestellt. Nun giebt man die Fischstücke, einen gehäuften Eßlöffel gehackte Petersilie und etwas Pfeffer und Salz hinein, kocht das'Fischfleisch weich und giebt die Suppe auf. . Lammkotelettes mit Soubise - Sauce. Zu der letzteren wird ein Pfund geschälter und in Scheiben geschnittener Zwiebeln mit Butter angesetzt und ganz weich geschmort. Ist dies erzielt, so streicht man die Masse durch ein feinstes Haarsieb und hält sie heiß. Dann beputzt man die Lammkotelettes indem man den Fettrand ganz abschneidet .und oben den Knochenwirbel entfernt, schlägt sie tüchtig mit dem Holzhammer, bestreut sie leicht mit Salz' und einer Prise Pfeffer und brät sie auf beiden Seiten, so daß der Saft nicht entfließt. Inzwischen hat man die Zwiebelsauce (Soubise) mit einer Kleinigkeit süße? Sahne und etwas Mehl verdickt, gZebt nun die fertigen Kotelettes auf eine recht heiß gehaltene Schüssel, schüttet die Sauce darüber, bestreut das richt mit geriebener Semmel und schiebt die Schüssel zum Ueberbacken in den mäßig heißen Ofen, wo man c in etlichen Minuten Farbe nehmen laßt.. Fleisch - Kugel. 2 Pfund rohes Rindfleisch mit y2 Pfund gehacktem Schweinefleisch vermischt man mit vier Eidottern, zwei ganzenEiern, zwei geriebenen Mundbrödchen, etwaT Salz. Pfeffer und gestoßenem, gemischten Gewürz, .nebst einer halben Obertasse fetten, süßen Rahm, arbeitet alles zu einer festen Masse gut durcheinander, formt dieselbe zu einer großen runden Kungel und bindet sie in ein Stück neuen, gebrühten Mousselin ein, legt sie in einen Topf mit siedender Fleischbrühe, läßt sie änderthalb Stunde darin kochen,- nimmt sie heraus, löst sie aus dem Tuch, legt sie auf eine Schüssel und -übergießt sie mit Kapern- ober Tomatensauce; auch Sardellensauce eignet siiö dau.
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