Indiana Tribüne, Volume 29, Number 51, Indianapolis, Marion County, 23 October 1905 — Page 7
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(Fortsetzung.) Baron Prettau fiel dem Obersien in die Rede. Ich bin ihm ja von Herzen dankbar, daß er damals die Thorheit nicht beging, und ich muß ihn vielmehr bitten, daß er mir verzeiht. - Gewiß wird von meiner Seite Alles geschehen, um-sowohl Herrn v. Liebenstein zu beruhigen, wenn er irgend welche Bedenken hegen sollte, als auch der Welt gcgenüber sein Verhalten gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Von der ganzen Affaire haben ja nur Wenige Kenntniß; wenn diese schweigen, dann wird Niemand einen Vorwurs gegen Herrn v. Liebenstein erheben können. Ick wiederhole, ich will ijn bitten, daß er sein Wort zurücknimmt." Ich habe, offen gestanden, auf eine solche Lösung gehofft, Sie kennen ja die Anschauungen in unseren Kreisen, denen schon Mancher zum Opfer.. fiel, der zu Besserem bestimmt gewesen wäre. Die Vernünftigen werden Liebenstein entschuldigen; es bleibt nur dafür zu sorgen, daß die Unvernünftigen ihn nicht verurtheilen können. Wollen Sie die Hand dazu bieten, gut! Ick werde das Meine thun, um Herrn v. Liebensteineine ehrenhafte Wiederauferstehung zu ermöglichen." Ich danke Ihnen, Herr Oberst, Sie erweisen damit auch mir einen großen Dienst, indem Sie mein Gewissen entlasten helfen." Wollen Sie Herrn v. Liebenstein sprechen? Sie finden ihn bei Leutnant v. Glockthurn." Ich will sofort zu ihm eilen." Und ich will nun sehen, ob mir Elfe Rede stehen wird." 17. Kapitel. aron Prettau war eben im Begriffe, sein Zimmer zu verlassen, um Herrn v. Liebenstein aufzusuchen, als Evans hereinstürmte, den Hut auf den Tisch warf, und sich auf einen Stuhl fallen ließ. Der junge Künstler benahm sich sonst so wohlerzogen, daß sein Gebahren befremden mußte. Ich weiß jetzt, wer es ist!" stieß er hervor. Ah, Sie meinen Jenen, den Sie todten wollen?" erwiderte mit einem feinen Lächeln der Baron. Ja! Wissen Sie. wer Mabels Gunst gewonnen hat? Ein Soldat! Wirklich und wahrhaftig ein Soldat. Diesem zu Liebe weilt sie seit Wochen hier." Wie haben Sie dies herausgebracht?" Und dieser Soldat ist ach, es ist zu toll! Da lesen Sie diesen Brief, hier die Stelle da!" Evans reichte dem Baron ein Briefblatt und deutete auf einige Zeilen. Wenn Du auf Deinen Streifzügen zufällig nach D. kommen solltest, so erkundige Dich nach Mr. Pailer. Ick i ofse. Du bast den Dienst nicht vergeien, welchen er Dir geleistet hat. Vielleicht kannst Tu mir auch Nachricht geben von der Tochter meines Chefs, welche ebenfalls in D. sich aufhalten soll." Baron Prettau gab den Brief zuruZ. Mr. Pailer also! Wie sonderbar!" Er fing all auf und ab zu gehen. Sie haben mir noch immer nicht gesagt, wie Sie dies entdeckt haben." Ich Sing vorhin aus, da begegnete ich dem Herrn, welcher mir Vormittags Zutritt in die Villa verschafft hatte; Kapitän Fergus nennt er sich. Ich hielt ihn an und fragte geradezu, wen Mabel liebe. Zuerst wollte er unhöflich werden, dann besann er sich und erzählte mir, was er wußte. Er haFt diesen Mann, das merkte ich deutlich, und ließ errathen, daß er mir seinen Beistand leihen wolle." Sie sind diesem Pailer zu Dank verpflichtet?" Dank? Nein! Dafür, daß er mich aus dem Wasser fischte? Was hatte es ihn zu kümmern." Er war Ihr Lebensretter." Mein Oheim, Mr. Haunold, hält große Stücke auf ihn, und deshalb schrieb er mir noch vor meiner Abreise ich solle Mr. Pailer aufsuchen. Hatte wahrlich nicht mehr daran gedacht, an den Mann und an den Brief, da muß 'Kapitän Fergus den verwünschten Namen mir in's Gedächtniß zurückrufen." Evans fprang auf und lief hin und her. Es ist zum Tollwerden!" Nach einer Weile faßte der Baron den jungen Mann beim Arme. Was wollen Sie jetzt thun, mein Freund?" Evans sah einige Augenblicke lang starr vor sich hin in's Leere. Ich ich werde abreisen!" DerBaron lachte laut auf. Bravo!" Evans schaute ihn zuerst zornig und verblüfft an, dann steckte ihn das herzliche Gelächter des Freundes an und er lachte mit. Sie haben Recht! Lachen hilft über Lllles hinweg! Liebe, Leid, Glück und Verzweiflung; was ist dies Alles für Unsinn. Darüber lachen muß man und es vergessen!" Baron Prettau war wieder ernst geworden. Verzeihen Sie, wenn ich Sie vielleicht kränkte; es, war nicht meine Absicht. In der That aber thun Sie
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wohl daran, sich mit Ihrem' Geschicke abzufinden. Sie sind noch jung genug, um eine Enttäuschung vergessen zu können, und Sie werden wohl ein Lieb finden, dessen zarte Hand die Wunde schließt, welche heute noch schmerzt. Seien Sie fröhlich, mein Freund, vielleicht sind Sie einmal noch dankbar dafür, daß es f? gekommen ist. Und nun begleiten Sie mich!" Wohin?" Zu einem Herrn v. Liebenstein, der sicher erfreut sein wird. Sie zu sehen." Wer ist dieser Herr?" Einer. d:r immer noch lebt, obwohl Viele schon geschworen haben, ihn zu todten." Leutnant v. Glockthurn und Herr v. Liebenstcin fuhren nach der Villa Snyders. Ich zog es vor. einen Wagen zu nehmen, Herr Kamerad, anstatt Ihnen eines meiner Pferde anzubieten, da ich besorgte, das Reiten könnte Ihnen nicht zuträglich sein. Sie müssen sich noch schonen." ..Wie soll ich Ihnen für all' Ihre Liebenswürdigkeit danken?" versetzte Liebenstein. Pah. was danken! Es freut mich, Herr Kamerad, es freut mich riesig!" Eigentlich sind wir ja, sozusagen. Nebenbuhler gewesen'" bemerkte lachelnd Liebenstein. Hm! Ja! Gewesen. Nur gewesen. War eigentlich ein Irrthum. Miß Snyders ist famos, wirklich famos, aber. Herr Kamerad. Miß Lucy ist mehr nach meinem Geschmack. Nicht so viel wie sagt man doch Philosophie, so tragischer Ernst! Mein Gott, wenn man sich mit den Kerls auf dem Exerzierplatz müde geplagt und geärgert hat, dann will man ein lustiges Gesicht sehen, lachen hören und mitlachen." Ich darf Sie also wohl schon bealückwünscbcn " Thun Sie es immerhin. Miß Lucy hat bereits nach Hause geschrieben; na, ich glaube nicht, daß es Schwierigkeiten gibt. Hindernisse werden genommen mit Hurrah!" Man war in der Villa angelangt. Im Salon empfing Mabel die Besucher. Die Begrüßung Glockthurns kaum beachtend, schritt sie mit ausgestreckter Hand auf Liebenstein zu. Welche Freude !" Ihre Stimme zitterte und in ihren Augen leuchtete es auf. Glockthurn trat rasch zwischen Beide und'sich vernciaend sagte er mit ernster Förmlichkeit: Gestatten Sie mir. verehrtes Fräulein, daß ich Ihnen meinen Freund, Herrn Premierleutnant v. Liebenstein vorstelle." Dann trat er zurück und sich nochmals verneigend, schloß er: Und nun bitte ich um Erlaubniß. Miß Lucy aufsuchen zu dürfen, welche, wie ich glaube, einige Aufträge für mich hat." Was soll dies bedeuten." fragte ganz verwirrt Mabel. nachdem der Leutnant verschwunden war. Das soll bedeuten, daß die Liebe sogar so mächtig ist. um Todte wieder zum Leben zu erwecken." Es gab ein langes Erzählen und Berichten, und die Stunden verrannen, ohne daß die Glücklichen es merkten. Wie kam es doch,' daß ich Dich ge wann?" fragte Liebenstein. Weiß ich es? Ich habe viel gesucht, viel geprüft und erwogen. Vernunft und Verstand empfahlen Diesen oder Den. Der Vater und Freunde legten Fürsprache ein sür Den und Jenen, und ich konnte doch zu keiner Wahl mich entschließen. Für Dich sprach Niemand, als mein Herz. Sei ihm dankbar und hüte es." Liebsnstein ergriff Mabels Hand. Ich werd: es der Obhut des meinen anvertraue::; bist xvl eZ .zufrieden So ist es doch wahr, daß Liebe kommt, ohne daß man weiß woher; daß eine unenträthselte Macht waltet, welche zwei MeTlschen für einander bestimmt, und wenn sie sich zum ersten Mal sehen, so wissen sie schon, daß sie einander gehören müssen. So wie Dir, ist es auch mir ergangen. Ich wollte nicht, und doch mußte ich Dich lieben." Kapitän Fergus war wieder sehr ärgerlich, daß die Anderen nicht zum Mittagessen erscheinen wollten. Endlich kamen sie. und erstaunt zog er die Augenbrauen empor, als er Liebenstein in elegantem Eivilanzug an Mabels Arm eintreten sah. Noch verblüffter wurden seine Mienen, als jetzt Mabel vor ihn hintrat und sagte: Beglückwünschen Sie uns. Kapitän. Herr Ulrich v. Liebenstein. mein Verlobter!" Es wäbrte ziemlich lange, bis Fergus die Metamorphose begriff, als er aber begriffen hatte, da ging auch eine kleine Revolution in ihm vor. Der ehemalige Offizier, der Herr v. Liebenstein, war ja ein ganz anderer Mensch, als der Ulan Pailer; das war ein klubfähiger Mann, und in den Augen des Kapitäns Fergus war die Klubfähigkeit dasjenige Merkmal, durch welches sich ein vollgiltiger Mensch von den niederen Geschöpfen unterschied. Mit dem liebenswürdigsten Grinsen, dessen sein Gesicht sähig war. schüttelte er Liebenstein die Hand, und später ge schah noch etwas Unerhörtes, welches Mabel in maßloses Erstaunen versetzte: Kapitän Fergus brachte auf die Verlobten einen Toast aus. Oberst v. Tivfutz fand keine Gelegenheit mehr, mit Elfe v. Steinberg zu sprechen. Als er von dem Besuche bei Baron Prettau heimkam, trat ihm der Arzt entgegen. Herr Oberst." sagte er. ich habe Ihnen . die traurige MWeilumz zu
machen, daß Fräulein Else v. Stein-
"cerg soeben verschieden ist." So plötzlich! Wie kam das?" Eine heftige Aufregung, welcher die überreizten Nerven und der geschwächte Organismus nicht mehr Stand- halten konnten, führte das Ende herbei. Es war eigentlich vorauszusehen, und Ihnen. Herr Oberst, kann ich es ja sagen: es ist die beste Lösung." So plöjlich! Wie kam das?" , Das Fräulein war. überhaupt krankhaft veranlagt. Ich erkannte dies sofort, als ich zu ihr berufen wurde, und der frühere Hausarzt der Frau v. Steinbcrg, an den ich geschrieben hatte, bestätigte meine Ansicht. Es lag hier vor. was man einen pathologisch interessanten Fall nennt, eine abnorme Erscheinung. welche die Wissenschaft derzeit noch nicht völlig erklären kann. Gewohnlich bezeichnet man solche Naturen als hysterische, ein Wort, unter- dem man sich eigentlich denken kann, was man will. Solche Geschöpfe sind tief zu beklagen; wir Aerzte erkennen, daß eine Störung der psychischen Funktionen vorliegt, können aber weder die Ursache ergründen, noch auch sie beseitigen; wir wissen nur, daß die Krankbeit immer mehr fortschreitet und ent.weder den Unglücklichen zu einem sögenannten Geisteskranken oder zu einem Verbrecher macht. Darum sagte ich. der Tod sei die beste Lösung." Die Angelegenheiten des Herrn v. Liebenstein wurden in den nächsten Wochen geordnet. Oberst v. Tillfuß hatte dafür Sorge getragen, daß Liebenstein nunmehr regelrecht einen ehrenvollen Abschied erhielt und die Verstöße gegen die Vorschriften nicht weiter aeabndet wurden. Doktor Körner machte ein sehr crstauntes Gesicht, als er die .Nachricht empfing. Pailer sei nicht Pailer." und das Erbe falle nun doch den Stiftungen anheim. Mabel war nach Hause gereist, nachdem noch die Verlobung Miß Lucys mit Leutnant v. Glockthurn gefeiert worden war Einige Wochen später folgte ihr Liebenstein, dem Mr. Snyders brieflich feine Einwilligung zu der Verbindung, sowie seinen Entschluß mitgetheilt hatte, ihn als Theilhaber der Firma aufzunehmen. Letztere Thatsache rief in den Komptoiren des Hauses Snyders lebhafte Aufregung hervor. Haunold freute sich herzlich über das Glück seines Freundes, und die Anderen waren stolz darauf, daß ein früherer Angestellter aus ihrer Mitte zu der Würde eines Chefs gelangte. Als Snyders mit seinem Eidam vor dem Notar den Ehevertrag besprach. erklärte er mit ernsthafter Miene: Von der Mitgift ist natürlich der Betrag von 18,086 Pfund Sterling 16 Schilling '3 Pence in Abzug zu bringen, welchen mir Mr. Liebenstein schuldet." Liebenstein lachte herzlich. Daß eine Schuld so zur Quelle des Glückes wird, das dürfte wohl niemals noch erlebt worden sein. Sie sei gesegnet, und Gnade künftighin allen Rechenfehlern!" Ende. Maurerflcifz. .Jetzt schlägt's zwölf! Sixn. beinah hätt' ich noch 'n Stein aufgesetzt!" Die liölzero InNanx. Bitte, weiterzugehen! An dieser Ecke dürfen Sie nicht stehen bleiben!" Meine Frau hat aber ausdrücklich gesagt, ich solle hier warten!"
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Die Damen als Kuhlungspender. Eine ebenso liebenswürdig enthu siastische wie dem Geschlecht schmeichelhafte Plauderei über die erfrischende Kühlung, welche der Anblick der Damen im Sommer in der verschmachtenden Welt verbreitet, ist in einem englischen Blatt zu lesen. Die Damen so schreibt dort ein Frauenlob" leben in einer ewig kühlen Atmosphäre und bringen diese überallhin mit sich. Es ist geradezu erstaunlich, dieseKunst des Weibes,, der Hitze zu entgehen und selbst, wenn das Thermometer sich dem Siedegrad nähert, immer auf das allerliebste frisch und kühl zu bleiben. Gerade jetzt steht diese köstliche Blüthe des sommerlichen Weibes" auf ihrer vollen Höhe. So zart und feenhaft, schwebt sie in ihren luftigen, duftigen Musselinen und Tüllen, in Linnen, Spitzen und Batisten einher, daß Vt Straßen, die Equipagen und Elektrischen wie von gazebeschwingtenSchmetterlingen belebt erscheinen. Kommt solch eine holde Vision in das Innere eines stickigen Straßenbahnwagens geflattert, wo die Herren ihren glühenden Gesichtern und tropfenden Stirnen mit dem Strohhut Kühlung zuzufächeln versuchen, so quillt ein erfrischender Lufthauch mit herein. Es mag sein, daß auch Männer die Kunst, kühl und ruhig zu bleiben, verstehen die Frauen sind in ihr doch die Meister. Ein Mann glaubt schon mit einem Panama, einer tiefausgeschnittenen Weste, einem Leinenanzug oder dergleichen das Möglichste in tropischer Kleidung geleistet zu haben, eine Frau reduzirt die ihre auf ein bis zur Unwahrnehmbarkeit getriebenes Minimum von Gewicht und Wärme und 'bleibt doch immer graziös und elegant angezogen. Durch die unendliche Sorgfalt, die sie auf die kleinsten der reizenden Einzelheiten ihrer Toileite verwendet, kleidet sie alles zum Entzücken: ihre durchbrochenen Seidenstrümpfchen, die hellen, leichten Schuhe, die zartfarbenen spitzen- und .federumflatterten Sonnenschirme, unter denen ihr Gesicht verklärt " schimmcrt, die faltenreichen, durchsichtigen Aermel, die eben bis zum Ellbogen reichen und den runden Arm, auf dem ein schneeiger Handschuh heraufkriecht, entblößt lassen. Der federleichte Hut mit seinem duftigen Gewebe von Draht und Blumen, unter dem auch nicht der Schatten eines Kopfschmerzes aufkommen kann das ist alles so sommerlich schön, wirkt so beruhigend und labend! Wie wohl thut den erhitzten, geblendeten Augen des Beschauers das schneeige Weiß, die leisen Farbenhauche, die die Kleidung des Weibes überfluthen. Wie erfrischt ihn all das Aetherische und Luftige der Stoffe, das wie Wasserwellen sie umrauscht! So vollbringt sie die gesegnete Mission, eine Vorstellung von Kühle in einen versengenden Sommertag zu hauchen. Spannt sie ihren Sonnenschirm auf, so ist das so gut, als schwinge sie einen Federfächer. So wird gerade der Sommer die Zeit, wo das Weib die ganze Sieghaftigkeit ihres Wesens entfalten kann. Sin Weg aus Walflschknochen. Eine der ältesten, merkwürdigsten und interessantesten Städte Californias ist Monterey. Lange Zeit war die gleichnamige Bucht ein beliebter zzischgrund für zahlreiche Walfänger. Noch heute wird der Fischfang dort eifrig als Sport und als Erwerb betrieben, Walsische aber trifft man nicht mehr an. Ein merkwürdiges Andenken an die einst blühende Industrie ist jedoch noch vorhanden in dem Pflaster eines Weges, der von einer Straße nach dem westlichen Portal der Kirche des heiligen Carlos de Borromeo führt. Das ist eine von spanischen Missionären vor Jahrhunderten erbaute Kirche, die sich aber noch in sehr gutem-Zustande befindet. Das Pflaster besteht aus ziemlich runden, einem Filzhut ähnlichen Stücken: aus Wirbelknochen von Walfifchen. Es hat sich bisher sehr gut gehalten und scheint auch noch eine lange Dauer zu versprechen. Hunderte von Menschen gehen täglich darüber hinweg, ohne zu wissen, woraus der Straßenbelag besteht, der wahrscheinlich auch der einzige seiner Art ist. Elne feine Kritik.
Eine artige Anekdote erzählt der Pariser Figaro" von dem verstorbenen Maler Henner: Henner war mit Falguiöre, dem berühmten Bildhauer, sehr befreundet, so daß dieser ihn, als er sich gegen '1889 eifrig mit der Malerei beschäftigte, eines Tages zur Besichtigung und zur Beurtheilung seiner Gemälde aufforderte. Henner rief bei jedem Bild, das ihm seinFreund zeigte, sehr emphatisch aus: Das ist wunderbar, das ist großartig!" Je mehr Bilder ihm Falguiöre zeigte, umso enthusiastischer wurde der Maler in seiner Anerkennung. Plötzlich hob Henner beim Durchgang durch das Atelier das Tuch von einer verhüllten Büste ab und sagte ruhig und einfach, ebne jeden Enthusiasmus: Das ist schön!" Falguiöre verstand diese Art Kritik und hat Henner nie mehr seine Bilder gezeigt. Euphemistisch. Fünf Mark soll der Centner Aepfel kosten, und dabei ist ein großer Theil schon ganz angefault!?" Obsthändler: ,Na, sagen wir bühnenreif."
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