Indiana Tribüne, Volume 29, Number 49, Indianapolis, Marion County, 20 October 1905 — Page 5
Jndiana Tribüne, 20 Oktober 1905
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Der Prinz von Wales und Gattin nach Indien. Amerikanische Bischöse in Rom. Königin Margherita will nach Amerika kommen. Noch immer die sranzösisch-englische Allianz.
Dänemark; $U t Thronfrage in N o r w e g e n. 'tt p p e n h a g e n , 19. Octoder. Eine wichtige Depesche lief gestern Abend born norwegischen Premiermini ßer Michelsen ein, durch welche der bä Nische Hof benachrichtigt wird, eö bt stehe unter den Mitgliedern der normegischen Regierung ein vollständiges Einvernehmen, daß eine rasche Beile gung der Thronfrage durch daS Stör ting rütKlich fei. Kopenhagen, 19. October. Der dünische Ministerrath hielt eine zweistünd!geS!tzung und eö wurde nach derselben angekündigt, der dänische Hof sei bereit, die Idee einer VolkSab ftimmung aufzugeben; Prinz Karl sei bereit, die Krone Norwegens anzuneh men, wenn er durch eine Majorität deS StorthingS erwählt werde. Großbritannien. , Prinz v. Wales nach Indien. London, 19. Oct. Der Prinz und die Prinzessin von WaleS traten heute ihre Reise nach Indien an, die 6 Monate dauern soll. Die Mitglieder der königlichen Fa milie hatten sich zum Abschiede an der Bahnstation eingefunden. Der Prinz und die Prinzessin reisen zu Lande bis Genua und werden sich oort auf dem Schlachtschiff Renown nach Bombay einschiffen. DichterJrvin beigesetzt. L o n d o n, 19. Oct. Der Dichter wurde heute in der Weftminster-Abtei beigesetzt. Die Zeremonien waren ein fächerArt. Nukland. P a n b 1 1 in o n". S t. Petersburg. 19. Oct. Das Kriegsschiff .Kniaz Potemkin-, auf welchem die aufsehenerregende Meuterei vorkam, ist durch kaiserlichen Erlaß in Pandletmon" umgetauft worden. , Pandleimon war ein Märtyrer im 3. Jahrhundert und gilt als Schutz patron der Aerzte. Plünderung von Lüden. ' I ck a t e r i n o d a r , 19. Oct. Die Unruhen haben sich hier wieder holt, als die Opfer der Krawalle vom 17. d. M. begraben wurden. Kossacken feuerten wieder auf Leute, welche Lü den plünderten. Neue Zerwürfnisse auf der Universität. St. Petersburg, 19. Oct. In Folge der Äerhaftungen von Stu denten bei dem Leichenbegängnisse des Fürsten Trubetzkoi'S habenderen Ko Millionen sich geweigert die Borlesun gen zu besuchen und eS steht ein weite rer Stillstand im ganzen Lehrwesen bevor. Entlassung derReserven. St. Petersburg. 19. Oct. Das Kriegsamt hat beschlossen die Re serven so schnell wie, möglich zu enl lassen. Frankreich. DieBallon.Qettfahrt. Paris. 19. Oct. Sämmtliche 15 Luftballons, die am Sonntag von den Tuileriengärten in Paris auf stiegen, sind ungefährdet gelandet. Den vom Aero Club gestifteten Preis erhält Jacques Faure, welcher in Graf de Rozau'S Begleitung nach einer Fahrt von etwa 875 Meilen bei Leutschau in Ungarn landete. Türkei. Nochmals zum Tode verurtheilt. K o nft a n t i n o p e l ,19. Oct. GhirkiS Vartenian, ein naturalisirter amerikanischer , Bürger wurde wegen Ermordung deS Armeniers Ajfik Und jian zum Tode verurtheilt. Er war schon einmal verurtheilt, doch wurde daS Urtheil durch die Bemühungen des amerikanischen Konsuls aufgehoben. Italien. Amerikanische Bischöfe. R om, 19. Oct. Bischof Herman
zu Wen.
Joseph Alerding von Fort Wayne. Ind.. und Äischof I'. I. Hartley von ColumbuS, O., wurden heute von kardinal Götti, ''dem Prfekten der Congregation der Propaganda em pfangen, der sie zu den Berichten aus ihren respektiven Diöcesen beglück wünschte. . Der Papst wird beide Bischöfe in PrivatAudienz empfangen. Königin Margherita reiselustig. Turin, 19. Oct. Die Königin Wittwe Margherita kam heute hier an, nachdem sie eine Reise von 5000 Mei len mit ihrem Automobil durch Deutsch land, Holland und Frankreich gemacht hatte. Die Königin sprach die Absicht aus nächstes Jahr mit einem Automobil eine Reise durch die Ber. Staaten zu machen. Zehn Verletzte. Genua, 19. Oct. Zwei schwere Unfälle ereigneten sich hier. In der Werkstatt eines .Chemikers explodirte ein Sauerstoff Syphon,' wobei, ein halbes Dutzend Personen verletzt wur den. darunter eine Frau lebenögefährliche Etwa gleichzeitig erlitten vier Män ner tödtliche Verletzungen in den Sa voniaStablwerken, wo ein mit glühendem Metall gefüllter, über einem Mass rbehälter befindlicher Kessel zer. störte. Frau Siallo f , Florenz, 19. 'Oct. 'Frau Helen Stallo die Wittwe Bernhard Stallo's von Cinclnnati, O., der vor 20 Jahren , amerikanischer Gesandter nach Italien war, ist zu Scandicci ' im Alter von 77 Jahren gestorben Die Leiche wird verbrannt werden. . " Japan. M i l i t ü r A t t a ch e S r e i s e n a b. r T o k i o, 19. Oct. Vom Kaiser wurden heute 33 ausländische Militär. attacheS in Abschiedsaudienz empfan gen, welche den Krieg mit der javani fchen Armee in der Mandschurei mit gemacht hatten. Unter ihnen befand sich auch Gen. MacArthur von der amerikanischen Armee. W m. I. B r y a n. ' , Tokio, 19. Oct.' Der ameuka nische Gesandte Lloyd C. Criscom wird am 21. Oct.' Wm. I. Bryan dem Mikado vorstellen. Gesandtschaftssekretär Wilson gab dem Besucher zu Ehren heute ein Diner, dem zahlreiche japanische Wür dentrüger beiwohnten. Flottenparade.. Tokio, 19. Oct. Obgleich noch keine offizielle Ankündigung erfolgt ist, erwartet man, daß die geplante Flot lenparade am 23. October in der Bai von Tokio stattfinden wird. Der Mi kado wird die Parade vom Panzer kreuzer Osama" auS besichtigen. Ein Bankett wird nach' der Parade nicht stattfinden. Deutschland. Noch immer unaufge Ilürt. Berlin, 19. Oct. . Die Köl nische Zeitung- führt heute in einem inspirirten Artikel aus, daß neuerliche Enthüllungen der Depeche de Tou louse", welche dem ehemaligen Minister des Aeußeren Delcaffe und dem frühe ren Marine Minister Pelletan nahe stehe, die Affaire deS angeblichen HülfS anerbietenS von England an Frank reich für den Fall eines Krieges mit Deutschland noch verworrener sachten. Die fraglichen Angaben seien mit den bündigen Erklärungen, welche die bri tische Regierung im Juni abgab und letzthin wiederholte, absolut nicht zu vereinbaren. Das Räthsel bleibe ungelöst, betont die Kölnische Zeitung, wie Delcasse mit der Legende von der englischen Hülfe im Falle elneS Krieges, mit Deutschland haustren und darauf die auswärtige Politik Frankreichs auf bauen konnte. Immerhin habe der
Vorfall Klarheit gebracht, und einen Umschwung der öffentlichen Meinung Frankreichs hinsichtlich der Behandlung Deutschlands sowie ein Zurücktreten deS Chauvinismus zur Folge gehabt. Niederwerfung deSAuf standeS in Deutsch Ost a f r i k a. Berlin, 19. Oct. DaS dem nuchstige Ende der AufstandS-Bewegung in Deutsch-Ostafrika ist anscheinend mit Bestimmtheit zu erwarten. Major Graf v. Götzen, der Gouverneur deS Schutzgebiets meldet in seiner neuesten Depesche zahlreiche Einzelsiege der ver stärkten Schutztruppe, welche die Absen i)ung einer größeren Expedition in das Innere ermöglichen, um den Rest der Rebellion niederzuschlagen. In nam hafter Stärke haben sich die Eingeborenen besonders in Songea unweit des Njassa'SeeS angesammelt, und dort soll ehestens ein Hauptschlag von deut scher Seite geführt werden. Petition betreffs der ' Fleischnoth. Berlin, 19. Oct. Die hiesige Handelskammer hat eine Petition de treffs Abstellung der Fleichnoth an den Handelsminister gerichtet. Verlangt wird die Aufhebung der Grenzsperren, damit Schlachtvieh in genügender Zahl eingeführt werden könne. Die Ueber wachung der Grenzen soll sich allein auf sanitäre Maßregeln beschränken. Ferner wird die zeitweise Beseitigung des Einfuhrverbots für frisches Fleisch ge. fordert und die Herabsetzung der Zölle aus Speck. Langsame Wiederanstel v l u n g der E l e k t r i z i t ü t S.A r b e i t e r. Berlin, 19. Oct. Unter den hiesigen Elektrizitäts'Arbeitern herrscht große Unzufriedenheit. Ihre Wieder einstellung. die eine der Hauptbedin gungen bei der Beendigung der jüng sten Wirren war. ' geht nur langsam vor sich, und Tausende sind noch außer Brot. Viele Stellen sind während der Dauer der Aussperrung von Streik brechern eingenommen worden und an die Entlassung .der Helfer in der Noth wird von den Unternehmern nicht ge dacht. So werden denn für zahlreich: Arbeiter die Folgen deS kürzlichen Lohnkampfes noch geraume Zeit unan genehm fühlbar fein. . j . . . ; , Di r ach t z i g st e G e b u r t S . tag. Dresden, 19. Oct. Hier be ging die bekannte Roman und Novel leN'Schriftstellerin Claire von Glümer, Tochter des Achtundvierzigers Karl Weddo von Glümer, die . Feier ihres achtzigsten Geburtstages. Kaiser in Gefahr. Berlin,- IS. O)t. Kaiser Wil Helm hatte heute, als er sich in seinem Automobile dem Schlosse näherte, ei nen Zusammenstoß mit einem anderen Automobole, doch verlief derselbe ohne ernstere Folgen.
Schiffsnachrichten. New Jork: Patricia" von Hamburg, Dover und Boulogne; Deutsch . , land" nach Hamburg via Ply mouth; La Savoie" nach Havre; .Republic" nach Neapel und Genua. Neapel: Perugia" von New York. Glasgow: Carthaginian" von New York; Siberian" von Philadel. phia via St. John. Liberpool: Majeftic" von New York via QueenStown; Friedland" von Philadelphia via QueenStown; Saxonia" von Boston via QueenStown QueenStown: Haverford" von Liver Pool. - Philadelphia: Oceanic" von Liver Pool nach New Jork. Antwerpen: Vaderland" von New York via Dover; Maine" nach New York; Menominee" nach Boston und Philadelphia. , Genua: Lombard!- nach New Jork. Chinas Armee-Reform. Interessante Zahlen hinsichtlich der Neorganisirung der chinesischen Armee vermeldet . der Korrespondent der Morning Polt" in Schanghai: Laut der Meldung wird das chinesische Reich in 20 Militärdistrikte getheilt, jeder mit vier Regimentern Infanterie, einem Regiment Kavallerie, eine? Abtheilung Eer.ie-Truppen und der entsprechenden Artillerie. Sämmtlich? Mannschaften werden ,auf die Dauer von neun Jahren eingestellt. China erwartet bis zum Jahre 1910 eine halbe Million ausgebildeter Leute für den Felddienst zur Verfügung zu (aken.
An Bord der Mkasa." . An demselben ' Tage, an dem die Mikasa," das in ganz Japan so voPuläre Flaggschiff des Admirals Togo, in Brand gedeih und sank, erschien in London ein Buch, das viele interessante Mittheilungen über das Leben an Bord der Mikasa" zur Zeit des russischjapanischen Krieges und über seine Einrichtung enthält. Dem englischen Zeiiungs - Korrespondenten Seppings Wright war gestattet worden, dieFlotte des Admirals Togo während des Krieges zu begleiten. Seine Erfahrungen hat er in dem erwähnten Buche niedergelegt. Erberichtet unter anderem: Die Mikasa" war einem englischen Schiffe sehr ähnlich. Als ich an Bord ging, traf ich Admiral Togo. Ich wurde dem Chef des Stabes vorgestellt, und man zeigte mir das ganze Schiff. Es war dies nach der Schlacht vom 10. August 1804. Das Schiff hatte wenig gelitten. Der angerichtete Schaden war durch die Handwerker, die man an Bord hatte, in geschickter Weise reparirt worden, und die Mikasa" hatte einen neuen Anstrich erhalten. Sie sah so rein aus, als ob sie für eine Besichtigung zurechtgemacht worden wäre, doch waren die Mündungsverschlüsse abgenommen und das Deck zum Kampf fertig. Die Mannschaft sah abgearbeitet aus, und das Gleiche ließ sich von Togo und seinen Offizieren fagen. Keinem Mann an Bord wurden mehr als vier Stunden Schlaf pro Tag gestattet. Die Deckoffiziere waren außerordentlich intelligent und jederzeit, wie die meisten der Japaner, ängstlich darauf bedacht, etwas neues zu lernen. Die meisten konnten englisch oder 'irgend eine fremde Sprache schreiben und lesen. Sie waren bescheiden, und man hörte niemals eine Beschwerde. Es fiel mir auf, daß sie wie Brüder miteinander verkehrten. Die Männer in ihrer Gesammtheit machten den Eindruck einer großen Familie, deren Vater Togo war. Unter den Offizieren befanden sich zwei Prinzen. Später, als die Mikasa" vor Port Arthur lag, kam ich auf das Schiff und sah Admiral Togo häufig. Während der Belagerung von Port. Arthur lagen wir in der Regel in d:r Nähe von Nound Island, einer Insel, die dreißig Meilen südlich von Dalny liegt. Die Mikasa" sah damals weniger stattlich aus. Ihre Brücken und sonstigen Theile waren zum Schutz mit Mänteln aus Stricken dick umwickelt. Man erwartete jeden Tag den Ausfall der Russen. Wir fürchteten am meisten die Minen, und jeder schwimmende Gegenstand wurde ängstlich beobachtet'. Den ganzen Tag hindurch' wurde an Bord exerzirt und gedrillt. Nur ein mal herrschte wirkliche Erregung, auf dem Schiff; das war, als die Retwisan" aus dem Hafen kam und auf der Außenrhede vor Anker ging. Wir glaubten, die Russen hätten thatsächlich ernste Absichten. Zwei der japanischen Linienschiffe dampften herausfordernd langsam in ihre Nähe, aber sie lehnte die Herausforderung ab. Abends nach dem Essen wurden bequeme Stühle an Deck gebracht. Wir hatten eine Musikkapelle an Bord, die Volkslieder spielte. Die Offiziere erhielten genau dasselbe Essen wie die unteren Mannschaften. Nach acht Uhr Abends, ebenso wie vor acht Uhr Morgens, war es gestattet, bequeme Kleidung zu tragen. Daß dies Abends nach acht Uhr erlaubt war, hatte wahrscheinlich seinen Grund darin, daß jedermann der Mannschaft nach dieser Zeit sein 'Bad nehmen durfte. Die Offiziere, die nicht in Dienst waren, saßen dann bis zum Schlafengehen gemüthlich zusammen. Dies war die schönste Zeit des Tages. Es wurden Thee, Cigaretten und Biskuits oder sonstige leichte Erfrischungen herumgereicht. Man ging sehr früh schlafen. Um zehn Uhr wurden sämmtliche Lichter ausgelöscht. Nach außen hin wurde niemals Licht gezeigt. Ich habe manchen Nachmittag oder Abend mit Togo Cigaretten rauchend und Thee trinkend verbracht. Er erzählte mir dann viel von England. Er machte stets einen unruhigen Eindruck, obgleich er niemals Ungeduld zeigte; aber es ist ja zu verstehen, daß ihn die große Verantwortung. die auf ihm lastete, unruhig machte. Während des ganzen Krieges war die Mikasa" trotz ihres harten Dienstcs stets in See. In Kure wurde sie in weniger als einem Monat reparirt. Togo hatte einige Aenderungen, vor allen Dingen die Entfernung der Gefechtsmasten, angeordnet. Ich sah die Mikasa" zum letzten Male, als sie unter Dampf ging, um die baltische Flotte zu bekämpfen. MirUnc, der Sitze. Onkel: Herrgott, das ist heute wieder eine entsetzliche Hitze, kaum auszuhalten!" N esse: Ja, eine fürchterliche Hitze. Onkel! Da schau nur, die zwanzig Kronen, die 'Du mir gestern gegeben hast, sind heute bis auf zehn Heller zusammengeschmolzen." Gedankensplitter. Wer Größe nicht neben sich dulden kann, zeigt, wie sehr er unter ihr steht. Wer über Undank schreit, will oft nur verkünden, daß er wohlthätig gewesen ist. Zur Beliebtheit in der Gesellschaft gehört immer etwas Indiskretion. Mancher widerspricht Dir nur, um eine eigene Meinung zu heucheln. Der, Zorn hebt von deS Herzen5 Grund Die geheimsten Gedanken herauf zum Mund.
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